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Impulse für ländliche Regionen

Wer nach innovativen Ideen und Impulsen für den ländlichen Raum sucht, wird zum Beispiel auf einer Webseite fündig, die Kreativorte in Brandenburg vorstellt. Die Initiatoren zeigen moderne Arbeits- und Wohnprojekte in verschiedenen Orten des Bundeslandes und vermitteln, wie die Vernetzung von Stadt und Land gelingen und welche Möglichkeiten die Digitalisierung hierfür bieten kann. Die vorgestellten Orte reichen dabei von einer alten Schule, die zu einem Coworking Space für Freiberufler wurde, über einen alten amerikanischen Schulbus mit angeschlossener Scheune und Baumhaus zum Übernachten und Feiern bis hin zu einem verlassenen DDR-Plattenbau, der unter anderem ein Sommerkino beherbergt hat. Alle 14 Tage kommt ein neuer Ort hinzu. Auf der Webseite werden aber auch Ideen und Anregungen für das zukünftige Landleben aus anderen Teilen Deutschlands gesammelt, dabei kann jeder mitmachen. Weitere Informationen dazu, wie ländliche Regionen vom digitalen Wandel profitieren können, finden Sie außerdem in der Broschüre „Digitale Perspektiven für das Land“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Hier wird beispielhaft anhand von drei Projekten aufgezeigt, wie die Digitalisierung wegfallende Infrastruktur kompensiert. Das ganze Heft kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

18.06.2018
2018 bringt Sternstunden für Bremen - Raumfahrtjahr mit über 150 Veranstaltungen und Aktionen

Die Sterne stehen günstig für den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen. Er gehört mit circa 12.000 Beschäftigten, mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungsinstituten zur Weltspitze. Auch deshalb ist Bremen 2018 Gastgeberstadt des International Astronautical Congress (IAC). Die weltweit wichtigste Raumfahrttagung führt vom 1. bis 5. Oktober etwa 4.000 Teilnehmende aus über 60 Ländern an die Weser.
Aus diesem Grund veranstalten mehr als 60 Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft, Vereine und engagierte Privatpersonen das Raumfahrtjahr Bremen STERNSTUNDEN 2018. Bis zum Höhepunkt am 5. Oktober – dem Public Day beim IAC 2018 und dem Abschlusskonzert mit dem International Youth Symphony Orchestra Bremen – erwartet die Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Gäste der Stadt ein vielfältiges Programm: Ausstellungen, Premieren, Vortragsreihen, exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Raumfahrt und Kulturevents. Das Programm wird laufend ergänzt, den immer aktuellsten Überblick gibt es auf der Website www.sternstunden2018.de

Ein Programmpunkt ist die Mondfahrt auf Erden Challenge in Bremen – Bremen fährt Rad bis zum Mond und zurück. Die Bürger Bremens und des Umlands sind aufgerufen, von April bis Oktober 2018 720.000 Kilometer mit dem Rad zurückzulegen! Dabei werden den Teilnehmern wöchentlich neue Herausforderungen gestellt. Zusätzlich motiviert ein Preis. Weitere Informationen zur Mondfahrt auf Erden Challenge finden Sie hier und auf der Bike Citizens App, die das Vorhaben unterstützt und dazu beiträgt, die Bewohner für das Radfahren zu begeistern. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH koordiniert das Raumfahrtjahr im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

05.06.2018
Sondertarife der GEMA zur Fußball-WM

Die Fußballweltmeisterschaft in Russland steht vor der Tür und wenn das Wetter und die Nationalmannschaft mitspielen bedeutet dies wieder eine gut besuchte Public Viewing Saison. Rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft hat die GEMA ihre Sondertarife dafür vorgestellt. Zu beachten ist dabei, dass beispielsweise bei Fernsehern unter 42 Zoll Bilddiagonale der reguläre Tarif für zwei Monate günstiger ist, als der WM-Tarif. Ein Merkblatt der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) zum Thema finden Sie hier. Auch die auf Anregung des Bundesumweltministeriums für die Zeit der Live-Übertragungen geänderte Lärmschutzregelung lässt den kommunalen Genehmigungsbehörden wie bei den letzten Großveranstaltungen einen Spielraum für Ausnahmeerlaubnisse bis Mitternacht.

05.06.2018
Blog zu verschiedenen Themen aus (kleinen) Städten und dem Stadtmarketing

Im Blog von Wieduwilt Kommunikation wird regelmäßig über verschiedene, vor allem kleinere Städte und das Stadtmarketing betreffende Themen berichtet. So werden beispielsweise Städte und deren Alleinstellungsmerkmale und Marketingaktivitäten vorgestellt, Tipps zu Stadtmarketing-Themen gegeben und auch Randthemen des Stadtmarketings in kurzen Beiträgen beleuchtet. Vom Testfahrer für eine touristische Motorradstrecke, über besonderes Marketing für kleine Städte bis hin zu Nutzungsideen für ungenutzte Eisenbahninfrastruktur. Machen Sie sich hier selbst ein Bild und werfen Sie einen Blick in den Blog.

04.06.2018
Studie zu webbasierten Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Die Kommunikation im Kontext der Stadtentwicklung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, den zivilgesellschaftlichen Akteuren, der Kommunalpolitik und der Verwaltung hat sich in den vergangenen Jahren besonders durch webbasierte Medien verändert. Im Rahmen des BBSR-Forschungsclusters „Smart Cities“ wurde die Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung im Bereich der Bürgerbeteiligung und des Bürgerengagements untersucht. Im Rahmen der Studie wurden über mehrere Jahre 40 Referenzbeispiele und acht Fallstudien erforscht und brachten vielsagende Erkenntnisse. Einzelne Handlungsempfehlungen können der Studie entnommen werden, die Sie hier finden.
Die Nutzung webbasierter Medien spielt nicht nur bei der Bürgerbeteiligung durch die Stadtverwaltung eine Rolle, immer mehr Bürger nutzen digitale Medien für ihr Engagement. Das Internet bietet hierfür beinahe unbegrenzte Tools. 14 Bürgerwerkstätten des nordrhein-westfälischen Modellprojektes „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel“ haben verschiedene Ansätze in der Praxis erprobt und aus ihren Erkenntnissen eine Arbeitshilfe entwickelt.

30.05.2018
Stadtmarketing in der digitalen Welt - Tipps und Seminarangebote

Stadtmarketing Austria stellt acht Schritte für die Planung einer erfolgreichen digitalen Kommunikationsstrategie für Kommunen vor. Dabei gehen die Autoren auf die Festlegung konkreter Ziele im Online Marketing, die Auswahl der Zielgruppen und Kanäle, die Gestaltung der Webseite, die Planung von Content, Personal und Budget sowie die Interaktion mit den Zielgruppen ein. Den Artikel finden Sie hier. Alle, die ihre Online-Kommunikationsstrategie perfektionieren möchten, können die Seminare „Stadtmarketing im Social Web - ein Leitfadenworkshop“ und „Vertiefung Stadtmarketing im Social Web – Digital 2020 – Was kommt nach Social Media?“, die von der bcsd am 12. und 13. Juli 2018 in Tübingen angeboten werden, besuchen. Weitere Informationen zum Seminarinhalt und zur Anmeldung finden Sie hier.

29.05.2018
Wissenschaft und Stadt

Der Strategiekreis Wissenschaft in der Stadt (SK WISTA) verfolgt das Ziel, Wissenschaft räumlich in der Stadt zu etablieren, beispielsweise durch Häuser der Wissenschaft und ähnliche Formate, und somit den notwendigen Diskurs zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft zu unterstützen und zu verstetigen. Zu der Fragestellung, wie Marktplätze in der Wissensgesellschaft etabliert werden können, so dass über eine wünschenswerte und realisierbare Zukunft verhandelt werden kann, hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem SK WISTA nun einen Kongress mit zahlreichen namhaften Referentinnen und Referenten geplant. Diejenigen, die über die Beziehung von Stadt und Wissenschaft, über gemeinsame Möglichkeiten der Stadt- und Zukunftsgestaltung und über die Etablierung von Wissenschaftsräumen in den Städten diskutieren möchten, sind herzlich eingeladen zum Kongress „Wissenschaft in der Stadt – Orte, Formate, Akteure“ am 18. Juni 2018 in Berlin. Das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein weiterer Kongress, der sich mit den Themen Stadt und Wissenschaft auseinandersetzt, ist das Forum für Nachhaltigkeit, ausgerichtet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das in diesem Jahr unter dem Titel „Stadt forscht Zukunft!“ vom 5. bis 6. Juni 2018 in Leipzig stattfindet. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Inhaltlich geht es um eine Bilanz der im Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt angestoßenen Projekte.


29.05.2018
Saarland Emojis

Emojis werden heute quer durch alle Altersgruppen verwendet. Jeder kennt sie, die kleinen Piktogramme verzieren mittlerweile einen Großteil unserer täglichen digitalen Kommunikation. Aber brauchen auch Bundesländer und Kommunen ihre eigenen Emojis? Die Antwort im Saarland lautet: Ja! Saarbrücken stellte nun die ersten knapp 400 Bilder aus insgesamt zwölf Kategorien vor – darunter Essen und Trinken, Redensarten, Sport und Stimmung. Mit dem ersten Set soll es das aber nicht gewesen sein, unter anderem Schülerinnen und Schüler sollen die Gelegenheit bekommen, weitere „Saarmojis“ zu erarbeiten. Die Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, bezeichnete die „Saarmojis" als „großartiges Aushängeschild" und „wertvolles Instrument zur Markenbildung für das Saarland". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

18.05.2018
Auswertung der Kulturtourismusstudie erschienen

Bereits auf der ITB wurden die ersten Ergebnisse der Kulturtourismusstudie von der projekt2508 GmbH und dem Kooperationspartner Institut für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg präsentiert – nun ist die gesamte Studie veröffentlicht. Mit der Studie wurden erstmalig im deutschsprachigen Raum umfassende Bestandsaufnahmen zum Kulturtourismus durchgeführt. Kulturtourismus ist sowohl für den Städtetourismus als auch für Reisen in den Ländlichen Raum von entscheidender Bedeutung. Ziel der Studie war es, die spezifischen Bedingungen Ansprüche der Zielgruppen, Entwicklungsmöglichkeiten, Trends sowie Chancen und Risiken des Kulturtourismus aufzuzeigen. Befragt wurden Kultureinrichtungen wie Museen, Burgen, Schlösser und Gärten aber auch Sakralbauten, kommunale Kulturverwaltungen und Tourismusorganisationen. Mittelpunkt der Befragungen waren stets Fragen nach dem Stellenwert des Kulturtourismus und den Effekten kulturtouristischer Aktivitäten, nach der Ausgestaltung und Intensität konkreter Kooperationsbeziehungen, nach der Reichweite von Marketingaktivitäten und dem Einsatz innovativer Instrumente im Marketing sowie der Vermittlungsarbeit und schließlich die Frage nach Verbesserungspotenzial. Weitere Informationen zur Kulturtourismusstudie sowie die Ergebnisse finden Sie hier.

15.05.2018
Praxistipps: Was Sie bei Gästebefragungen beachten sollten

Gästebefragungen sind ein beliebtes und nützliches Instrument der Marktforschung, um mehr über die eigenen Gäste, deren Wünsche, Ansprüche und Zufriedenheit zu erfahren. Das Problem dabei: Gästebefragungen in Zielgebieten werden noch zu selten systematisch und statistisch korrekt konzipiert… mitt erheblichen Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse.
Unser Fördermitglied, das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr (dwif e.V.) hat deshalb Praxistipps für erfolgreiche Gästebefragungen zusammengestellt und erläutert in dem Artikel wichtige Faktoren, um Gästebefragungen professionell aufzubauen und damit deren Aussagekraft zu steigern. Zur Anzahl der Interviews, zum Vorgehen bei Stichproben, Quotierungen und Gewichtungen, zur Festlegung der Kernfragen und der Durchführung Ihrer Gästebefragung sowie zum Benchmarking werden Ihnen zahlreiche Tipps mit auf den Weg gegeben. Den Artikel der dwif e.V. & Consulting finden Sie hier. Zudem finden Sie auf den Seiten des dwif zahlreiche weitere Informationen, beispielsweise zu speziellen Reisesegmenten wie Bustourismus, Städte- und Kulturtourismus, Tagestourismus, Fahrradtourismus, Camping- und Reisebustourismus und Pferdetourismus oder zu besonderen Fragestellungen wie nachhaltige touristische Mobilität.

14.05.2018
Magazin Innenstadt zu Verfügungsfonds

Bürger wollen beteiligt werden und mitbestimmen können, denn Mitbestimmung ist ein hohes demokratisches Gut. Wie wird mein direktes Lebensumfeld aussehen und wie kann dieses genutzt und verändert werden? Mit dem Verfügungsfonds werden private Personen und private Initiativen, die sich persönlich und finanziell für ihre Kommune einsetzen möchten, durch eine öffentliche Kofinanzierung unterstützt und bekommen die Möglichkeit, sich zu organisieren und erwünschte eigene Projekte umzusetzen. Bereits im Jahr 2013 veröffentlichte das Netzwerk Innenstadt NRW eine Arbeitshilfe zu Verfügungsfonds mit Hilfestellungen, Fördergrundlagen und Praxisbeispielen aus Nordrhein-Westfalen. Nun macht das Netzwerk Innenstadt NRW die Verfügungsfonds zum Thema einer Ausgabe des Magazins Innenstadt. Diese umfasst unter anderem ein Interview mit Evelyn Sucato vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, in welchem sie u. a. Fragen zu Chancen, Zielen und zum Verfahren in NRW beantwortet. Außerdem bewertet Holger Pietschmann von der Bundestransferstelle „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ den Verfügungsfonds auf Bundesebene und stellt die Ergebnisse einer Befragung vor. Die Ausgabe zum Thema Verfügungsfonds finden Sie hier.

09.05.2018
Modellprojekt digitale Einkaufsstadt Bayern - Abschlussbericht

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Um den Einzelhandel und die Kommunen bei der herausfordernden Aufgabe in ihrem Themenfeld zu unterstützen, hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie 2015 das modellhafte Projekt Digitale Einkaufsstadt initiiert. Von 36 Kommunen, die sich 2015 für das Projekt beworben haben, wurden Coburg, Günzburg und Pfaffenhofen an der Ilm ausgewählt. Nun sind die drei Modellprojekte umgesetzt, die Ergebnisse wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Damit soll das Bewusstsein für die Bedeutung einer eigenen Digitalisierungsstrategie im Einzelhandel bei anderen Kommunen geweckt werden. Der Abschlussbericht enthält neben den Projektbeschreibungen auch eine Zusammenstellung der wichtigsten Erfolgsfaktoren für örtliche Digitalstrategien im Einzelhandel. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Modellprojekten und hier den Abschlussbericht.

02.05.2018
WiFi4EU – Bewerbungsprozess für öffentliches WLAN startet

Obwohl die deutschen Kommunen überzeugt sind, dass die Digitalisierung immense Potenziale für sie bietet, besteht in diesem Themenfeld noch immenser Nachholbedarf, davon sind die Teilnehmer der Studie „Zukunftsradar Digitale Kommune“, die der Deutsche Städte- und Gemeindebund gemeinsam mit dem Institut für Innovation und Technik durchgeführt hat, überzeugt. Die Ergebnisse finden Sie hier. Abhilfe schaffen kann hier die WiFi4EU-Initiative der Europäischen Union. Ziel der Initiative ist es, Parks, große Plätze, öffentliche Gebäude, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Museen überall in Europa mit kostenlosem WLAN-Internetzugang auszustatten. Das Programm richtet sich an gut besuchte öffentliche Orte. Die Netze, die durch diese Initiative finanziert werden, sollen Besuchern und Bewohnern kostenlos zur Verfügung stehen, ohne personenbezogenen Daten abzugreifen. Städte und Gemeinden, die sich bewerben möchten, sollten sich ab sofort für die WIFI4EU-Förderung registrieren, die eigentliche Antragsstellung für einen WiFi4EU-Gutschein im Wert von 15.000€ ist ab dem 15. Mai möglich. Dieses Geld kann zur Anschaffung neuer oder zur Aufwertung bestehender Geräte verwendet werden. Achtung: Bei der Antragsstellung gilt das Windhundprinzip, daher lohnt es sich, den Antrag für die eigene Projektidee direkt am 15. Mai abzuschicken, um berücksichtigt zu werden. Insgesamt sollen in einer ersten Phase Mitte Mai 2018 1.000 WiFi4EU-Gutscheine ausgegeben werden. In den kommenden zwei Jahren wird die Europäische Union vier weitere Male zur Bewerbung auffordern. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie hier.

26.04.2018
Buch „Local Commerce“ von Andreas Haderlein erschienen

Wie gehen unsere Städte und der lokale Handel mit den Herausforderungen der Digitalisierung und dem zunehmenden Abfluss von Kaufkraft in das Internet um? Welche Antworten finden sie und warum tun sich insbesondere inhabergeführte Fachgeschäfte so schwer, dem Strukturwandel im Einzelhandel etwas entgegenzusetzen? Diesen und weiteren Fragen geht Andreas Haderlein in seinem Buch „Local Commerce“ auf den Grund und liefert als Berater, Impulsgeber und Kümmerer des viel beachteten nationalen Pilotprojekts Online City Wuppertal konkrete Lösungsansätze. Hier finden Sie Informationen zum Buch und das Bestellformular.

25.04.2018
bcsd-Seminare im Juni – Sichern Sie sich Ihren Platz!

Bald stehen wieder die nächsten Stadtmarketing-Seminare an: Am 4. Juni werden die „Grundlagen City-, Stadt- und Regionalmarketing“ in der schönen Stadt Bad Homburg Thema sein. Jedem, der im Bereich City- und Stadtmarketing tätig ist, sei dieses Seminar empfohlen. Der 5. Juni wird dem Thema „Projektmanagement“ gewidmet. Unser Referent Michael Metzler, Geschäftsführer der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH, wird mit Ihnen gemeinsam beleuchten, wie Arbeitsabläufe und -prozesse optimiert werden können, um Projekte parallel zu den täglichen Aufgaben zu planen und umzusetzen. Das Seminar beinhaltet viele praktische Übungen, anhand derer die Teilnehmer das Gelernte gleich anwenden können.

24.04.2018
WhatsApp im Stadtmarketing

Mehr als 40 Millionen Bundesbürger nutzen WhatsApp – rund 70 Prozent davon täglich. Neben Augsburg, Stuttgart und Wien setzt auch die Stadt Bochum auf den beliebten Messenger, um mit Bürgern und Touristen schnell, direkt und persönlich zu kommunizieren: So erhalten Empfänger nicht nur Freizeit- und Veranstaltungstipps direkt aufs Smartphone, sondern auch exklusive Angebote und Gewinnspiele des lokalen Einzelhandels. „Die Erstellung der Newsletter erfordert dabei keinen großen Mehraufwand“, sagt Sven Berger, Online-Redakteur der Bochum Marketing GmbH. „Gerade im Vergleich zu E-Mail-Newslettern oder Social Media ist man mit WhatsApp deutlich näher am Nutzer.“ Erfolgversprechend sind auch die Reaktions- und Interaktionsquoten von WhatsApp im Citymarketing: Rund 90 Prozent der Nachrichten, die eine Stadt oder Kommune verschickt, werden innerhalb von 15 Minuten gelesen. Weitere Informationen zum Thema Messenger im City- und Stadtmarketing finden Sie hier.

18.04.2018
OB-Barometer des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu)

Die Ergebnisse des OB-Barometers vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) sind erschienen. Diese zeigen, dass die Stadtspitzen als Topthemen der Kommunen in den kommenden Jahren die Themen Integration, Digitalisierung und Mobilität einstufen. Weitere wichtige Themen werden der Wohnungsbau und die Kommunalfinanzen sein. Die jährliche Befragung der (Ober-) Bürgermeister/innen hat zum Ziel, anhand der gestellten Fragen frühzeitig die Veränderungen in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern sichtbar werden zu lassen. Weitere Informationen zum OB-Barometer und die Ergebnisse aus dem Jahr 2018 finden Sie hier.

17.04.2018
Leitfaden für Einzelhandels- und Zentrenkonzepte der IHK Nord Westfalen

In den vergangenen Jahren haben sich durch den starken Wandel des Einzelhandels, bedingt unter anderem durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung, die Innenstadt und der Ortskern verändert. Durch Zwischennutzungen und Leerstände haben diese teilweise an Attraktivität verloren. Um die Ortszentren weiter zu erhalten und den Wandel aktiv zu begleiten, bieten sich Einzelhandels- und Zentrenkonzepte an. Die IHK Nord Westfalen hat einen vierzehnseitigen Leitfaden zu Einzelhandels- und Zentrenkonzepten veröffentlicht. Darin wird beispielsweise erläutert, was die Konzepte beinhalten müssen und wie diese erarbeitet werden. Außerdem umfasst der Leitfaden eine Checkliste für Einzelhandelskonzepte. Hier finden Sie den Praxisleitfaden.

12.04.2018
Aktionstag für lebendige Nachbarschaft

Zum „Europäischen Tag der Nachbarschaft“ am 25. Mai 2018 fordert die nebenan.de Stiftung Nachbarn, Kommunen, Vereine, Schulen, Kitas, Glaubensgemeinschaften und Unternehmen überall in Deutschland dazu auf, kleine und große Nachbarschaftsfeste nach dem Prinzip „Jeder ist willkommen – alle sind Gastgeber“ zu veranstalten. Ziel des Aktionstags, der in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden schon seit Jahren von mehreren Millionen Menschen begangen wird, ist es, Anwohner unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft oder sozialer Schicht zusammenzubringen und ihnen im Rahmen des Aktionstages eine Möglichkeit zu bieten, sich kennenzulernen und gemeinsam mit Akteuren aus Politik und Wirtschaft Projektideen für die Nachbarschaft zu entwickeln. Jeder, der selbst zum Fest-Organisator werden möchte, findet hier weitere Informationen und Unterstützung. Die Feste und Aktivitäten aller Teilnehmer werden in einer Online-Kampagne gebündelt.

11.04.2018
Vierter bundesweiter Tag der Städtebauförderung

Am 5. Mai 2018 sind alle Städte und Gemeinden aufgerufen, sich am vierten Tag der Städtebauförderung aktiv zu beteiligen. An diesem bundesweiten Aktionstag kann sich jede und jeder über Projekte, Strategien und Ziele der Städtebauförderung informieren, über die Stadtentwicklung seines Lebensumfelds mitdiskutieren und vor allem: mitwirken. Kommunen können ihre Teilnahme bis zum 31. März anmelden. In diesem Jahr ist es möglich, Projekte des Tages der Städtebauförderung gleichzeitig als Aktionen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 anzumelden. Neben den Programmkommunen sind alle Einrichtungen und Organisationen, Vereine, Fachverbände, Sanierungsträger, Kulturschaffende, Eigentümer und Einzelhändler eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen am Tag der Städtebauförderung zu beteiligen und das Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu unterstützen. Im vergangenen Jahr sind bundesweit mehr als 450 Kommunen dem Aufruf gefolgt. In über 600 Veranstaltungen konnten Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse und Erfolge der Städtebauförderung mit ihren verschiedenen Programmen erleben: Ob Stadtrundgang, Podiumsdiskussion oder Straßenfest, ob Einweihung des Kieztreffs oder Durchführung einer Planwerkstatt – alle kleinen und großen Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung sind willkommen, um die Vielfalt dieses Programms abzubilden und die Menschen zur Teilnahme zu motivieren. Die Anmeldung zum Tag der Städtebauförderung 2018 ist wie in den vergangenen Jahren auf der Internetseite www.tag-der-staedtebaufoerderung.de möglich.

09.04.2018
GEMA-Handbuch 2018

Urheberrecht und GEMA-Tarife sind eine besondere Materie, deren allgemeine Kenntnis niemand voraussetzen kann. Fehlende oder mangelhafte Informationen behindern die Zusammenarbeit. Sie können zu Missverständnissen und Rechtsstreitigkeiten mit erheblichen, vermeidbaren Kosten führen. Die gemeinsame Informationsschrift „GEMA-Handbuch 2018“ der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) und der GEMA soll den Mitgliedsverbänden sowie der GEMA und deren Angestellten als Hilfe und Leitfaden dienen und die Anwendung der Tarife erleichtern. Die vorliegende überarbeitete Auflage 2018 berücksichtigt die abgeschlossenen Vereinbarungen des Gesamtvertrages vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018, die geltende Rechtsprechung und die aktuelle Formulargestaltung. Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass Veranstalter von Live-Musik gesetzlich verpflichtet sind, eine Aufstellung über die bei der Veranstaltung benutzten Werke (Musikfolge) an die GEMA zu übersenden. Problempunkte, die zwischen der BVMV und der GEMA strittig sind, finden aufgrund der gemeinsamen Herausgeberschaft keine Beurteilung. bcsd-Mitglieder erhalten 20% Gesamtvertragsnachlass auf die GEMA-Gebühren. Hier finden Sie das aktuelle GEMA-Handbuch zum Download. Zusätzlich wird die Print-Version auf dem Deutschen Stadtmarketingtag in Aachen ausliegen.

06.04.2018
Tourismus in Deutschland gewinnt weiter an Bedeutung

Der Tourismus in Deutschland wächst weiter – das zeigen die nun veröffentlichten Zahlen der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 2017. Im vergangenen Jahr stiegen diese um 3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste stiegen sogar um 4%. Zum achten Mal in Folge stiegen die Zahlen und erreichten mit 459,6 Millionen Übernachtungen einen neuen Höchstwert.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Deutschland ist unverkennbar. Auch deshalb ist seit Anfang dieses Jahres die Agentur Projekt M von der Bundesregierung mit dem Aufbau eines neuen Kompetenzzentrums Tourismus in Berlin beauftragt. Über ein Online-Panel soll der Beratungsbedarf abgefragt werden. Hier können Sie sich an dem Panel beteiligen. Dessen strategische Ausrichtung, Schwerpunkte und Projekte sollen noch in diesem Jahr erarbeitet und 2019 vorgestellt werden. Passend hierzu sieht die neue Koalitionsvereinbarung eine nationale Tourismusstrategie vor.

05.04.2018
Gerichtsurteil: Verkaufsoffene Sonntage im ersten Halbjahr 2018 in Berlin

Die vergangenen und gegenwärtigen Rechtsstreitigkeiten zu verkaufsoffenen Sonntagen beschäftigen derzeit die Stadtmarketingszene im gesamten Bundesgebiet. Ver.di klagte gegen die Allgemeinverfügung des Landes Berlin über die Offenhaltung von Verkaufsstellen anlässlich von Veranstaltungen wie der Internationalen Tourismusbörse ITB. In einem ersten Eilverfahren wurde die Sonntagsöffnung untersagt. Das Land Berlin ging gegen diese Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg in Revision und bekam Recht. Bei dieser Beschwerde wurde das Land Berlin vom Handelsverband Berlin-Brandenburg namentlich durch den Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen intensiv unterstützt. Gemäß § 6 BerlLadÖffG muss zur Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags durch Allgemeinverfügung ein öffentliches Interesse vorliegen. Diesen unbestimmten Rechtsbegriff des öffentlichen Interesses hat das Bundesverfassungsgericht mit dem Urteil vom 1. Dezember 2009 vorgeprägt. Ein öffentliches Interesse liegt demnach nicht allein dadurch vor, dass ein Umsatz- und Erwerbsinteresse seitens der Verkaufsstellen und ein „Shopping-Interesse“ der Kunden besteht. Dies muss jedoch bei der Entscheidung nicht unberücksichtigt bleiben. Speziell für Berlin liegt ein öffentliches Interesse dann vor, wenn besondere Ereignisse im Interesse der Berliner und Touristen anstehen. Damit sind große Veranstaltungen gemeint, welche eine Bedeutung über die Grenzen Berlins haben und zahlreiche Touristen nach Berlin locken.

Auch bei der flächendeckenden Freigabe bezüglich der Ladenöffnung an Sonntagen ist durch den dem Berliner Gesetzgeber zukommenden Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum anzunehmen, dass dies angesichts der Struktur und Größe Berlins so erfolgen soll. Gerichtsentscheidungen zu anlassbezogenen verkaufsoffenen Sonntagen anderer Bundesländer sind somit nach dem OVG nicht auf Berlin anwendbar.

03.04.2018
Online.Offline.Stadtmarketing – Meetingpoint Stadt: 12. Hessischer Stadtmarketingtag am Donnerstag, 17. Mai 2018 in Hanau

Neue Impulse, kreative Stadtmarketing-Ideen, fundierte Erfahrungsberichte und versierte Referenten – das sind die Zutaten für den Hessischen Stadtmarketingtag, der seit nunmehr zwölf Jahren in Hanau ausgerichtet wird. Mit mehr als 200 Teilnehmenden aus Hessen und anderen Bundesländern zählt die Fachtagung zu den Größten auf ihrem Gebiet. In diesem Jahr heißt das Motto „Online.Offline.Stadtmarketing – Meetingpoint Stadt“. Wieder wird eine Vielfalt von Themen präsentiert, die von der digitalen Transformation über die Nutzung von Social Media, digitale Kundentreuekarten bis hin zu Krisenkommunikation und Verkaufsoffenen Sonntagen reichen. Anmeldung bis zum 8. Mai 2018 sowie weitere Informationen zum Hessischen Stadtmarketingtag unter www.stadtmarketingtag.hanau.de Die Teilnahmegebühr beträgt 108 Euro zzgl. MwSt. pro Person. bcsd-Mitglieder nehmen zu einem günstigeren Tarif teil.

30.03.2018
Seminar „Stadt als Marke“ am 14. Mai in Darmstadt

Am 14. Mai 2018 bietet die bcsd wieder das beliebte Seminar „Die Stadt / Region als Marke“ in Darmstadt an. Bei dem eintägigen Seminar geht es nicht nur um die theoretische Einordnung des Begriffs und Themas der Stadtmarke und dessen Bedeutung im Stadtmarketing, sondern ganz praktisch auch darum, dass die Teilnehmer Handlungsansätze kennenlernen, wie sie die Marke der eigenen Stadt in Szene setzen können. Es werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, die städtische Identität, die Marke, herauszufinden und diese für die positive Entwicklung der Stadt einzusetzen. Der Referent Prof. Dr. Sebastian Zenker arbeitet seit vielen Jahren im Rahmen dieses Seminars und anderer Vorträge mit der bcsd zusammen und hat auch in dem gerade erschienenen „Praxishandbuch City- und Stadtmarketing“ einen Beitrag zur Stadtmarke verfasst. Ein kurzes Interview mit Sebastian Zenker zu dem Buch und dem Thema Stadtmarke finden Sie hier. Artikel und Seminar seien all jenen empfohlen, die sich mit Identität und Image der eigenen Stadt, möglichen Widersprüchen, Lösungsansätzen und der strategischen Entwicklung auseinandersetzen wollen. Weitere Informationen zu dem Seminar sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

28.03.2018