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Buch „Local Commerce“ von Andreas Haderlein erschienen

Wie gehen unsere Städte und der lokale Handel mit den Herausforderungen der Digitalisierung und dem zunehmenden Abfluss von Kaufkraft in das Internet um? Welche Antworten finden sie und warum tun sich insbesondere inhabergeführte Fachgeschäfte so schwer, dem Strukturwandel im Einzelhandel etwas entgegenzusetzen? Diesen und weiteren Fragen geht Andreas Haderlein in seinem Buch „Local Commerce“ auf den Grund und liefert als Berater, Impulsgeber und Kümmerer des viel beachteten nationalen Pilotprojekts Online City Wuppertal konkrete Lösungsansätze. Hier finden Sie Informationen zum Buch und das Bestellformular.

25.04.2018
WiFi4EU – Bewerbungsprozess für öffentliches WLAN startet

Obwohl die deutschen Kommunen überzeugt sind, dass die Digitalisierung immense Potenziale für sie bietet, besteht in diesem Themenfeld noch immenser Nachholbedarf, davon sind die Teilnehmer der Studie „Zukunftsradar Digitale Kommune“, die der Deutsche Städte- und Gemeindebund gemeinsam mit dem Institut für Innovation und Technik durchgeführt hat, überzeugt. Die Ergebnisse finden Sie hier. Abhilfe schaffen kann hier die WiFi4EU-Initiative der Europäischen Union. Ziel der Initiative ist es, Parks, große Plätze, öffentliche Gebäude, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Museen überall in Europa mit kostenlosem WLAN-Internetzugang auszustatten. Das Programm richtet sich an gut besuchte öffentliche Orte. Die Netze, die durch diese Initiative finanziert werden, sollen Besuchern und Bewohnern kostenlos zur Verfügung stehen, ohne personenbezogenen Daten abzugreifen. Städte und Gemeinden, die sich bewerben möchten, sollten sich ab sofort für die WIFI4EU-Förderung registrieren, die eigentliche Antragsstellung für einen WiFi4EU-Gutschein im Wert von 15.000€ ist ab dem 15. Mai möglich. Dieses Geld kann zur Anschaffung neuer oder zur Aufwertung bestehender Geräte verwendet werden. Achtung: Bei der Antragsstellung gilt das Windhundprinzip, daher lohnt es sich, den Antrag für die eigene Projektidee direkt am 15. Mai abzuschicken, um berücksichtigt zu werden. Insgesamt sollen in einer ersten Phase Mitte Mai 2018 1.000 WiFi4EU-Gutscheine ausgegeben werden. In den kommenden zwei Jahren wird die Europäische Union vier weitere Male zur Bewerbung auffordern. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie hier.

20.04.2018
WhatsApp im Stadtmarketing

Mehr als 40 Millionen Bundesbürger nutzen WhatsApp – rund 70 Prozent davon täglich. Neben Augsburg, Stuttgart und Wien setzt auch die Stadt Bochum auf den beliebten Messenger, um mit Bürgern und Touristen schnell, direkt und persönlich zu kommunizieren: So erhalten Empfänger nicht nur Freizeit- und Veranstaltungstipps direkt aufs Smartphone, sondern auch exklusive Angebote und Gewinnspiele des lokalen Einzelhandels. „Die Erstellung der Newsletter erfordert dabei keinen großen Mehraufwand“, sagt Sven Berger, Online-Redakteur der Bochum Marketing GmbH. „Gerade im Vergleich zu E-Mail-Newslettern oder Social Media ist man mit WhatsApp deutlich näher am Nutzer.“ Erfolgversprechend sind auch die Reaktions- und Interaktionsquoten von WhatsApp im Citymarketing: Rund 90 Prozent der Nachrichten, die eine Stadt oder Kommune verschickt, werden innerhalb von 15 Minuten gelesen. Weitere Informationen zum Thema Messenger im City- und Stadtmarketing finden Sie hier.

18.04.2018
OB-Barometer des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu)

Die Ergebnisse des OB-Barometers vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) sind erschienen. Diese zeigen, dass die Stadtspitzen als Topthemen der Kommunen in den kommenden Jahren die Themen Integration, Digitalisierung und Mobilität einstufen. Weitere wichtige Themen werden der Wohnungsbau und die Kommunalfinanzen sein. Die jährliche Befragung der (Ober-) Bürgermeister/innen hat zum Ziel, anhand der gestellten Fragen frühzeitig die Veränderungen in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern sichtbar werden zu lassen. Weitere Informationen zum OB-Barometer und die Ergebnisse aus dem Jahr 2018 finden Sie hier.

17.04.2018
Leitfaden für Einzelhandels- und Zentrenkonzepte der IHK Nord Westfalen

In den vergangenen Jahren haben sich durch den starken Wandel des Einzelhandels, bedingt unter anderem durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung, die Innenstadt und der Ortskern verändert. Durch Zwischennutzungen und Leerstände haben diese teilweise an Attraktivität verloren. Um die Ortszentren weiter zu erhalten und den Wandel aktiv zu begleiten, bieten sich Einzelhandels- und Zentrenkonzepte an. Die IHK Nord Westfalen hat einen vierzehnseitigen Leitfaden zu Einzelhandels- und Zentrenkonzepten veröffentlicht. Darin wird beispielsweise erläutert, was die Konzepte beinhalten müssen und wie diese erarbeitet werden. Außerdem umfasst der Leitfaden eine Checkliste für Einzelhandelskonzepte. Hier finden Sie den Praxisleitfaden.

12.04.2018
Vierter bundesweiter Tag der Städtebauförderung

Am 5. Mai 2018 sind alle Städte und Gemeinden aufgerufen, sich am vierten Tag der Städtebauförderung aktiv zu beteiligen. An diesem bundesweiten Aktionstag kann sich jede und jeder über Projekte, Strategien und Ziele der Städtebauförderung informieren, über die Stadtentwicklung seines Lebensumfelds mitdiskutieren und vor allem: mitwirken. Kommunen können ihre Teilnahme bis zum 31. März anmelden. In diesem Jahr ist es möglich, Projekte des Tages der Städtebauförderung gleichzeitig als Aktionen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 anzumelden. Neben den Programmkommunen sind alle Einrichtungen und Organisationen, Vereine, Fachverbände, Sanierungsträger, Kulturschaffende, Eigentümer und Einzelhändler eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen am Tag der Städtebauförderung zu beteiligen und das Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu unterstützen. Im vergangenen Jahr sind bundesweit mehr als 450 Kommunen dem Aufruf gefolgt. In über 600 Veranstaltungen konnten Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse und Erfolge der Städtebauförderung mit ihren verschiedenen Programmen erleben: Ob Stadtrundgang, Podiumsdiskussion oder Straßenfest, ob Einweihung des Kieztreffs oder Durchführung einer Planwerkstatt – alle kleinen und großen Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung sind willkommen, um die Vielfalt dieses Programms abzubilden und die Menschen zur Teilnahme zu motivieren. Die Anmeldung zum Tag der Städtebauförderung 2018 ist wie in den vergangenen Jahren auf der Internetseite www.tag-der-staedtebaufoerderung.de möglich.

09.04.2018
GEMA-Handbuch 2018

Urheberrecht und GEMA-Tarife sind eine besondere Materie, deren allgemeine Kenntnis niemand voraussetzen kann. Fehlende oder mangelhafte Informationen behindern die Zusammenarbeit. Sie können zu Missverständnissen und Rechtsstreitigkeiten mit erheblichen, vermeidbaren Kosten führen. Die gemeinsame Informationsschrift „GEMA-Handbuch 2018“ der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) und der GEMA soll den Mitgliedsverbänden sowie der GEMA und deren Angestellten als Hilfe und Leitfaden dienen und die Anwendung der Tarife erleichtern. Die vorliegende überarbeitete Auflage 2018 berücksichtigt die abgeschlossenen Vereinbarungen des Gesamtvertrages vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018, die geltende Rechtsprechung und die aktuelle Formulargestaltung. Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass Veranstalter von Live-Musik gesetzlich verpflichtet sind, eine Aufstellung über die bei der Veranstaltung benutzten Werke (Musikfolge) an die GEMA zu übersenden. Problempunkte, die zwischen der BVMV und der GEMA strittig sind, finden aufgrund der gemeinsamen Herausgeberschaft keine Beurteilung. bcsd-Mitglieder erhalten 20% Gesamtvertragsnachlass auf die GEMA-Gebühren. Hier finden Sie das aktuelle GEMA-Handbuch zum Download. Zusätzlich wird die Print-Version auf dem Deutschen Stadtmarketingtag in Aachen ausliegen.

06.04.2018
Tourismus in Deutschland gewinnt weiter an Bedeutung

Der Tourismus in Deutschland wächst weiter – das zeigen die nun veröffentlichten Zahlen der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 2017. Im vergangenen Jahr stiegen diese um 3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste stiegen sogar um 4%. Zum achten Mal in Folge stiegen die Zahlen und erreichten mit 459,6 Millionen Übernachtungen einen neuen Höchstwert.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Deutschland ist unverkennbar. Auch deshalb ist seit Anfang dieses Jahres die Agentur Projekt M von der Bundesregierung mit dem Aufbau eines neuen Kompetenzzentrums Tourismus in Berlin beauftragt. Über ein Online-Panel soll der Beratungsbedarf abgefragt werden. Hier können Sie sich an dem Panel beteiligen. Dessen strategische Ausrichtung, Schwerpunkte und Projekte sollen noch in diesem Jahr erarbeitet und 2019 vorgestellt werden. Passend hierzu sieht die neue Koalitionsvereinbarung eine nationale Tourismusstrategie vor.

05.04.2018
Gerichtsurteil: Verkaufsoffene Sonntage im ersten Halbjahr 2018 in Berlin

Die vergangenen und gegenwärtigen Rechtsstreitigkeiten zu verkaufsoffenen Sonntagen beschäftigen derzeit die Stadtmarketingszene im gesamten Bundesgebiet. Ver.di klagte gegen die Allgemeinverfügung des Landes Berlin über die Offenhaltung von Verkaufsstellen anlässlich von Veranstaltungen wie der Internationalen Tourismusbörse ITB. In einem ersten Eilverfahren wurde die Sonntagsöffnung untersagt. Das Land Berlin ging gegen diese Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg in Revision und bekam Recht. Bei dieser Beschwerde wurde das Land Berlin vom Handelsverband Berlin-Brandenburg namentlich durch den Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen intensiv unterstützt. Gemäß § 6 BerlLadÖffG muss zur Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags durch Allgemeinverfügung ein öffentliches Interesse vorliegen. Diesen unbestimmten Rechtsbegriff des öffentlichen Interesses hat das Bundesverfassungsgericht mit dem Urteil vom 1. Dezember 2009 vorgeprägt. Ein öffentliches Interesse liegt demnach nicht allein dadurch vor, dass ein Umsatz- und Erwerbsinteresse seitens der Verkaufsstellen und ein „Shopping-Interesse“ der Kunden besteht. Dies muss jedoch bei der Entscheidung nicht unberücksichtigt bleiben. Speziell für Berlin liegt ein öffentliches Interesse dann vor, wenn besondere Ereignisse im Interesse der Berliner und Touristen anstehen. Damit sind große Veranstaltungen gemeint, welche eine Bedeutung über die Grenzen Berlins haben und zahlreiche Touristen nach Berlin locken.

Auch bei der flächendeckenden Freigabe bezüglich der Ladenöffnung an Sonntagen ist durch den dem Berliner Gesetzgeber zukommenden Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum anzunehmen, dass dies angesichts der Struktur und Größe Berlins so erfolgen soll. Gerichtsentscheidungen zu anlassbezogenen verkaufsoffenen Sonntagen anderer Bundesländer sind somit nach dem OVG nicht auf Berlin anwendbar.

03.04.2018
Seminar „Stadt als Marke“ am 14. Mai in Darmstadt

Am 14. Mai 2018 bietet die bcsd wieder das beliebte Seminar „Die Stadt / Region als Marke“ in Darmstadt an. Bei dem eintägigen Seminar geht es nicht nur um die theoretische Einordnung des Begriffs und Themas der Stadtmarke und dessen Bedeutung im Stadtmarketing, sondern ganz praktisch auch darum, dass die Teilnehmer Handlungsansätze kennenlernen, wie sie die Marke der eigenen Stadt in Szene setzen können. Es werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, die städtische Identität, die Marke, herauszufinden und diese für die positive Entwicklung der Stadt einzusetzen. Der Referent Prof. Dr. Sebastian Zenker arbeitet seit vielen Jahren im Rahmen dieses Seminars und anderer Vorträge mit der bcsd zusammen und hat auch in dem gerade erschienenen „Praxishandbuch City- und Stadtmarketing“ einen Beitrag zur Stadtmarke verfasst. Ein kurzes Interview mit Sebastian Zenker zu dem Buch und dem Thema Stadtmarke finden Sie hier. Artikel und Seminar seien all jenen empfohlen, die sich mit Identität und Image der eigenen Stadt, möglichen Widersprüchen, Lösungsansätzen und der strategischen Entwicklung auseinandersetzen wollen. Weitere Informationen zu dem Seminar sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

28.03.2018
Perspektiven für den ländlichen Raum

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Ergebnisse seines Wettbewerbs 2016 „Menschen und Erfolge – Ländliche Räume: produktiv und innovativ“ veröffentlicht. Im Fokus stand dabei die Betrachtung ländlicher Räume als Wirtschaftsstandorte. In der Publikation werden 30 besonders gelungene Beiträge, die im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht wurden, im Detail vorgestellt, ausgewertet und aus der Auswertung konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Außerdem hat das Institut eine kostenlose Informationsbroschüre zum Thema „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ herausgegeben. In acht Modellvorhaben wurden in verschiedenen Kleinstädten in acht Bundesländern Zukunftsvisionen als Antworten auf die besonderen Herausforderungen gesucht, die sich vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Trends der Urbanisierung im ländlichen Raum ergeben. Weitere Informationen finden Sie hier.

20.03.2018
Magazin „stadt:pilot“ zum Zusammenleben in der Stadt erschienen

Die im Dezember 2017 erschienene, 13. Ausgabe des Magazins „stadt:pilot“ präsentiert sieben Pilotprojekte der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Dabei konzentriert sich die nun vorliegende Ausgabe auf die Pilotprojekte des Projektaufrufs „Städtische Energien - Zusammenleben in der Stadt", die seit 2015 umgesetzt werden und nach fast drei Jahren das Ende des Förderzeitraums fast erreicht haben. Die vorgestellten Projekte haben erkannt, dass Städte mehr sind, als ihre Bauten. Städtische Identität wird maßgeblich von der Stadtgesellschaft und dem Miteinander der Menschen geprägt. Dies wird übrigens auch zentrales Thema des Deutschen Stadtmarketingtages sein, der vom 22.-24. April 2018 zum Thema „Häuser machen keine Städte – Stadtgefühl als Gemeinschaftsaufgabe“ in Aachen stattfindet. Die 13. Ausgabe des Magazins „stadt:pilot“ finden Sie hier zum kostenfreien Download. Weitere Ausgaben des Magazins finden Sie hier.

19.03.2018
Studie zum Stand der Digitalisierung in Deutschland

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Initiative D21 hat einen aktualisierten Bericht zum Stand der Digitalisierung in Deutschland vorgelegt. Der D21 Digital Index behandelt unter anderem die Fragen nach Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Anwendungen, dem Nutzungsverhalten derselben, der Kompetenz im Umgang damit und der Offenheit gegenüber digitalen Möglichkeiten. Aus diesen Kennziffern wird ein Index errechnet, der den Digitalisierungsgrad der Bevölkerung beschreibt und im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte auf 53 von 100 möglichen Punkten gestiegen ist. Weiterhin werden Nutzertypen unterschieden und Spezialthemen wie digitales Arbeiten und digitale Kompetenzen behandelt. Ein Atlas mit der geographischen Verteilung der Internetnutzung rundet die Publikation ab und zeigt regionale Unterschiede auf. Neben der Geographie spielen aber auch das Alter, Geschlecht und Bildungsstatus eine wichtige Rolle im Umgang mit der Digitalisierung. Hier finden Sie die Studie.

12.03.2018
Regionale Wettbewerbe zur Digitalisierung in Innenstadt und Tourismus

In Düsseldorf fand am 01. Februar die Auftaktveranstaltung für eine neue Förderrunde des Programms „digitalen und stationären Handel zusammendenken“ statt. Das Programm unterstützt die Digitalisierung des Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen und hat in der ersten Ausgabe beispielsweise die Fortsetzung der Online-City Wuppertal unterstützt. Die Veranstaltung bietet inhaltliche Vorträge sowie Informationen zum Förderprogramm. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Das Land Baden-Württemberg bietet ebenfalls eine großzügige Förderung für Digitalisierungsideen, jedoch im Bereich Tourismus. Beim Ideenwettbewerb Tourismus digital winken dem Sieger 100.000 € Preisgeld, selbst die Sechstplatzierten erhalten noch 5.000 €. Bewertet werden die Beiträge zu gleichen Teilen nach Kreativität, Übertragbarkeit, Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Teilnahme am Ideenwettbewerb.

07.03.2018
Neues aus den Landesverbänden

Der Landesverband Rheinland-Pfalz hat sich am 23. November in Ludwigshafen am Rhein getroffen. Der Veranstaltungsort, ein Leerstand in der Innenstadt, war passend zum Thema Leerstands- und Quartiersmanagement gewählt. Der Vortrag zu Ludwigshafen WOW Art beleuchtete, inwiefern Kunst und Kultur ein wichtiger Motor für die Neuorientierung von Innenstadtquartieren sein können. Weiterhin wurden die Genussmeile Lindenhof sowie das ExWoSt-Projekt Bismarckstraße zur Nachnutzung von Ladenleerständen vorgestellt. Wie immer kam auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz.
Am 05. Dezember traf sich der Landesverband Niedersachsen-Bremen zum zweiten Mal in 2017 zum Erfahrungsaustausch. Tagungsort war das Zwischennutzungsprojekt citylab Bremen in der Bremer Innenstadt, das zugleich Thema des ersten Vortrags war. Zudem stellte der Gröpelingen Marketing e.V. seine Projektbestandteile Pop up Store, Public Chair und Mängelmelder vor. Abgerundet wurde das Tagungsprogramm durch die Vorstellung der Ergebnisse der bcsd-Umfrage zu Veranstaltungen im öffentlichen Raum sowie einen Vortrag über die Design Werkstatt bzw. das durch Spenden geförderte Programm Artist in Residence der Oldenburger Kunstschule als Leerstandsfüller. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, die Tagung „Weihnachten inszenieren“ zu besuchen. Am Folgetag diskutierten Vertreter der bcsd-Geschäftsstelle mit den Handelsreferenten der niedersächsischen IHK über ein gemeinsames Vorgehen bezüglich des neuen Ladenöffnungszeitengesetzes in Niedersachsen. Die bcsd beteiligte sich am Prozess unter anderem über eine Stellungnahme beim zuständigen Ministerium sowie den Leitfaden Verkaufsoffene Sonntage.

23.02.2018
Neues zu verkaufsoffenen Sonntagen – Beispiele Bonn und Leipzig

Der city-marketing bonn e.V. hat zum Verkaufsoffenen Sonntag am 01. Oktober 2017 einen Antrag bei der Stadt Bonn eingereicht. Dabei handelte es sich um den ersten von drei geplanten Terminen, wobei die maximal mögliche Zahl bei vier Terminen liegt. Der Verkaufsoffene Sonntag ist immer an das BonnFest angeschlossen, die größte Innenstadt-Veranstaltung, die 2017 bereits zum zwanzigsten Mal stattgefunden hat. Ein großes und vor allem buntes Stadtfest mit vielen Ausstellern auf allen Plätzen der Bonner Fußgängerzone sowie Bühnenprogramm auf zwei Plätzen. Die Besucherzahl liegt (geschätzt) seit Jahren konstant im Bereich von insgesamt 350.000 Besuchern, die das Fest an drei Tagen genießen. Damit sind die wichtigsten Anforderungen an Verkaufsoffene Sonntage erfüllt. Lediglich eine genaue Zählung der Besucher hat es bisher nicht gegeben. Dennoch hat VERDI die Stadt Bonn verklagt und sowohl beim Verwaltungsgericht Köln (1. Instanz) als auch beim Oberverwaltungsgericht in Münster (2. Instanz) verloren. Besonders verwunderlich war die Klage, da das Fest bereits seit vielen Jahren in dieser Ausrichtung und in Kombination mit dem Verkaufsoffenen Sonntag durchgeführt wird und VERDI bislang nie Widerspruch eingelegt hatte. Zumal die Termine für Verkaufsoffene Sonntage auf drei Jahre in einer Konsensrunde mit Vertretern von Stadt, Verwaltung, Institutionen, Politik und Kirche abgestimmt werden und VERDI bis vor drei Jahren sogar mit unterschrieben hat. Der city-marketing bonn e.V. hat sich bei der Beantragung am Leitfaden der bcsd zur Planung und Beantragung Verkaufsoffener Sonntage orientiert, den Sie hier finden.
Das sächsische Oberverwaltungsgericht formuliert in seinem Urteil zu Verkaufsoffenen Sonntagen in Leipzig unter anderem unter Ziffer 45 Bedingungen zur Prognose der Besucherzahlen. Demnach seien Befragungen der Händler, Erfahrungswerte oder die Erhebung von Besucherzahlen an Samstagen zielführend und keine strengen Anforderungen an solche Erhebungen möglich. Zusätzlich solle bei erstmalig durchgeführten anlassgebenden Veranstaltungen naturgemäß eine pauschalere Prognose möglich sein. Auch das Verhältnis von Verkaufs- zu Veranstaltungsfläche können Anhaltspunkte liefern. Hier finden Sie das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Sachsen.

19.02.2018
Innovative Projekte für den ländlichen Raum

Mit dem Projektnetzwerk Ländliche Räume reagieren das Land Niedersachsen sowie die drei kommunalen Spitzenverbände auf den demographischen Wandel, der vor allem ländliche Regionen betrifft und vor vielfältige Herausforderungen stellt. Alle, die auf der Suche nach Ideen und Anregungen sind, können sich auf der frei zugänglichen Plattform in den sechs Oberkategorien Grundversorgung und Wohnen, Gesellschaft und Soziales, Gesundheit, Bildung und Kultur, Mobilität sowie Digitalisierung über innovative Projekte aus verschiedenen Gemeinden Niedersachsens informieren. Mit einer Filterfunktion lässt sich die Suche innerhalb der Oberkategorien weiter eingrenzen. Wer die Sammlung der Best-Practice-Beispiele durch sein Projekt ergänzen möchte, kann in der Datenbank ein neues Projekt anlegen. Hier finden Sie die Projektwebsite.

16.02.2018
Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Kommunen gekürt

Hannover, Geestland und die Eifelgemeinde Nettersheim sind die nachhaltigsten Städte Deutschlands. Die Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Kommunen in den Kategorien Großstädte, Städte mittlerer Größe und Kleinstädte wurden für ihre umfassende nachhaltige Stadtentwicklung und die Durchführung erfolgreicher Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz, Bildung oder Soziales ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils 35.000 € von der Allianz Umweltstiftung für weitere nachhaltige Projekte. Der Preis wird seit 2008 jährlich verliehen. Nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren bestehend aus einem Online-Fragebogen und einem Besuch in den nominierten Städten entscheidet eine Fachjury über die Gewinner. Weitere Informationen finden Sie hier.

15.02.2018
Erstes Regionaltreffen in Brandenburg – Regionale Ansprechpartner bestimmt

Auf der letzten Sitzung des Landesverbands Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Lutherstadt Wittenberg wurde beschlossen, zukünftig regionale Treffen auf Ebene der Bundesländer abzuhalten und regionale Ansprechpartner zu bestimmen, die auf Bundesländerebene den Erfahrungsaustausch fördern und die Interessen vertreten. Das erste Treffen dieser Art fand nun am 12. Dezember statt. Die bcsd-Mitglieder aus Brandenburg haben sich auf Einladung der Stadt in Lübben (Spreewald) versammelt, Erfahrungen ausgetauscht und regionale Ansprechpartner bestimmt. Lars Kolan, Bürgermeister der Stadt Lübben (Spreewald) und Torsten Drescher, Inhaber der Stabsstelle Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing bei der Stadt Finsterwalde und Vorstandsmitglied des Sängerstadtmarketing e.V. teilen sich künftig diese Funktion. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

12.02.2018
Parkraumbewirtschaftung – Nutzen und Effekte

Die Regulierung des Parkraums in der Stadt birgt viel Konfliktpotenzial. Händler befürchten oftmals Umsatzverluste, wenn Parken teurer oder eingeschränkt wird und Kunden fühlen sich nicht selten benachteiligt. Dabei sollten beide Gruppen von reduziertem Parksuchverkehr, einem höheren Umschlag, besserer Verfügbarkeit der Parkplätze, weniger Falschparkern und einer somit gesteigerten Aufenthaltsqualität und Erreichbarkeit profitieren. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat eine vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) erarbeitete Broschüre zu Nutzen und Effekten der Parkraumbewirtschaftung herausgegeben. Darin werden Gründe für die Parkraumbewirtschaftung (auch Parkuhren zählen hierzu) erläutert und Hinweise zur Einführung und richtigen Umsetzung gegeben. Expertengespräche, in denen Städte von ihren Erfahrungen mit der Parkraumbewirtschaftung berichten, runden die Publikation ab. Hier finden Sie das Dokument zum Download.

07.02.2018
Regionalität im Tourismus

Der touristische Dachverband für NRW widmet sich in seinem dritten online-Trendmagazin der Frage, welche Bedeutung das Trendthema Regionalität für den Tourismus hat. Dabei nimmt er unterschiedliche, für den Tourismus bedeutende Wirtschaftszweige in den Blick, die von dem Thema Regionalität berührt werden. Außerdem werden verschiedene regionale Produkte und Produzenten aus NRW vorgestellt. Das ganze Magazin finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema finden Sie außerdem im Handbuch zur Regionalvermarktung, das vom Bundesverband der Regionalbewegung herausgegeben wird. Auf der Webseite des Verbandes gibt es eine Leseprobe.

06.02.2018
Sieger #urbanana-Award gekürt

Mit dem Projekt #urbanana sollen im Ruhrgebiet und den (nieder)rheinischen Städten der Tourismus und die Kooperation von Kreativwirtschaft und Tourismus gefördert werden. In diesem Rahmen wurde im November erstmals der alle zwei Jahre stattfindende #urbanana-Award an Projekte verliehen, welche dazu beitragen, den Standort als urbane kreative Szene zu profilieren, verliehen. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen eine Stadtführung hinter die Kulissen der Düsseldorfer Modewelt, ein Online-Führer zu urbaner Kunst in Köln, eine App, die Museen mit den darum liegenden Plätzen und Straßen in Beziehung setzt, ein Gästehaus mit Coworking- und Freizeit-Angeboten, regionale Designer Workshops und Ausstellungen in der Region Aachen sowie das Projekt Perspektivwechsel des Stadtmarketing Krefeld. Hier finden Sie eine Vorstellung aller 60 Bewerber.

05.02.2018
Das digitale Gesicht der Stadt

Welches Bild die Stadt in der analogen Welt abgibt, ist relativ leicht zu erfassen. Das Bild, das die Stadt bzw. die in ihr vertretenen Akteure im Internet erzeugen, ist hingegen schwieriger zu erfassen. Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH und die Wirtschaftsförderung Braunschweig Zukunft haben in Zusammenarbeit mit der CIMA Beratung + Management GmbH eine Studie über die Präsenz der (inner)städtischen Akteure (Händler, Gastronomen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Hotellerie) im Internet und Social Media durchgeführt. Auch die Online-Präsenz von Quartieren und Straßengemeinschaften wurde gezielt untersucht. Zudem wurden die offiziellen Social-Media-Kanäle der Stadt und städtischer Einrichtungen untersucht, also wie die Stadt über sich selbst spricht. Ergänzend wurde die Präsenz Braunschweigs in digitalen Medien analysiert, also wie über die Stadt gesprochen wird. Händler und andere Innenstadtakteure werden durch Online-Checks und Workshops dabei unterstützt, ihr Erscheinungsbild im Internet zu optimieren. Hier finden Sie weitere Informationen und die Studie, die auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2017 in Siegen vorgestellt wurde, in Lang- und Kurzform.

02.02.2018
VIVA Vancouver – Ideen für den öffentlichen Raum

Auf ihrem Weg zur grünsten Stadt der Welt hat die kanadische Stadt Vancouver das Programm VIVA Vancouver eingeführt. Dabei sollen innerstädtische Verkehrswege lang- oder kurzfristig gesperrt werden und sich in kreativ genutzte öffentliche Räume für Fußgänger verwandeln. Auf diese Weise wird der Austausch zwischen den Bewohnern und ihre Verbundenheit mit der Stadt gefördert. Für dieses Vorhaben werden lokale Gemeinschaften, Unternehmen und Investoren in die Planungen miteingebunden. Die neuen Möglichkeiten, Stadträume fußläufig zu erschließen, sollen auch dem Einzelhandel nutzen. Das Programm umfasst viele Projekte: Erweiterungen der Bürgersteige, sogenannte Parklets, werden von verschiedenen Akteuren in der Stadt zu Orten urbaner Kunst oder zu begrünten Flächen mit Sitzgelegenheiten umgestaltet. Aus der zentralen Robson Street im Herzen der Innenstadt wurde in den vergangenen sechs Jahren mit Ausnahme von 2016 jeweils in den Sommermonaten ein saisonaler öffentlicher Platz. Ziel ist es, die Robson Street dauerhaft zu schließen und zu einem öffentlichen Platz umzuwandeln, ohne dass dadurch längere innerstädtische Verkehrswege entstehen. VIVA Vancouver orientiert sich an dem Transportation 2040 Plan, den die Stadt 2012 aufgestellt hat, um eine Verkehrsplanung aufzustellen, die eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums erlaubt. Hier finden Sie einen Artikel dazu und hier die Projektseite.

31.01.2018
Leitfaden zum neuen Reiserecht

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat einen siebenseitigen Praxisleitfaden zum neuen Reiserecht veröffentlicht. Darin wird beispielsweise erläutert, wann das neue Reiserecht Anwendung findet sowie geänderte Pflichten für die Vermittler und Anbieter von Reiseleistungen bzw. Pauschalpaketen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei online angebotenen Leistungen. Der DTV rät dringend dazu, die eigenen Angebote dahingehend zu prüfen, ob Änderungen notwendig sind. Hier finden Sie den Praxisleitfaden.

30.01.2018
Kampagne zur Wohnungsknappheit

Das Studierendenwerk in Karlsruhe gestaltete gemeinsam mit dem Stadtmarketing eine kreative Wohnraumkampagne, die auf die Wohnungsknappheit in der badischen Stadt aufmerksam machen und junge Studierende bei der Suche nach Wohnraum unterstützen soll. In einer sechsteiligen Webserie werden die Wohnungssuchenden unter dem Motto „Karlsruhe für Anfänger“ von verschiedenen Persönlichkeiten durch einen der sechs Stadtteile geführt und mit der Kamera unter anderem zu WG-Castings begleitet. Die Kurzfilme sind auf dem YouTube-Kanal des Karlsruher Stadtmarketings aufrufbar. Sie wurden zu Beginn des Wintersemesters im Zwei-Tages-Rhythmus veröffentlicht. Die Webserie ist nicht das erste Projekt, das im Rahmen der Kampagne durchgeführt wurde. Seit 2012 arbeiten das Studierendenwerk und die Stadt Karlsruhe bereits zusammen. Im vergangenen Jahr zelteten über 30 Studierende mehrere Tage auf dem Schlossplatz, um auf den Wohnraummangel hinzuweisen.

25.01.2018