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Positionspapier des Deutschen Städtetags und des Handelsverbands Deutschland

In ihrem gemeinsamen Positionspapier „Zukunft für die Innenstadt“ stellen der Deutsche Städtetag und der Handelsverband Deutschland Thesen und Forderungen zur Zukunft von Stadt und Handel auf. Darin wird die Rolle des Handels für eine lebenswerte Innenstadt betont. Gleichzeitig werden sowohl Handel, Stadt und Immobilieneigentümer als auch die Politik in die Pflicht genommen, gemeinsam zu agieren und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Forderungen sind etwa verbesserte Servicequalität im Handel, BID-Gesetze in allen Bundesländern, intensivere Kooperation der Partner, die Konzentration von Handelsangeboten in der Innenstadt unter Wahrung der Nahversorgung, die Aufwertung des öffentlichen Raums, Beratungsangebote für den Handel sowie neue Mobilitäts- und Logistikkonzepte. Hier finden Sie das Positionspapier.

15.09.2017
Stadtmarketing mit Licht

Licht lockt Leute heißt es und so sind Lichtfestivals und Lichtinstallationen nicht nur zur Weihnachtszeit ein beliebtes Instrument im Stadtmarketing. In der International Light festival Organisation sind einige der größten und erfolgreichsten Lichterfeste organisiert. Auf der Homepage der Organisation finden Sie eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen. Seit kurzem gehört das Essen Light Festival ebenfalls zu den Mitgliedern. Eine weitere Organisation zum Erfahrungsaustausch zur städtischen Beleuchtung und Inszenierung mit Licht ist die Lighting Urban Community International (LUCI), der 70 Städte weltweit angeschlossen sind und die regelmäßig Themen der Beleuchtung in einem kostenfreien Online-Magazin behandelt. Hier erfahren Sie mehr dazu. Eine Ausgabe der Zeitschrift licht.wissen widmet sich speziell dem Thema Licht im Stadtmarketing. Diese finden Sie hier zur Ansicht. Auch der Blog unseres Partners Stadtmarketing Austria widmet sich dem Thema Licht: In einem Gastbeitrag des Hamburger Lichtkünstlers Michael Batz, den Sie hier finden, und in einem Gastbeitrag zu „Adelsheim leuchtet“, einem Lichterfest in einer Gemeinde mit gerade einmal 5.000 Einwohnern.

14.09.2017
Marktplatz für gemeinnützige Initiativen

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Marktplatz für gute Geschäfte ist eine Veranstaltung, bei der sich Unternehmen und gemeinnützige Initiativen präsentieren und zueinander finden. Unternehmen können sich so für einen guten Zweck engagieren. Geld ist Tabu, Leistungen wie Wissenstransfer / Beratung, menschliche Arbeitsleitung, die Vermittlung von Kontakten oder die Bereitstellung von Hilfsmitteln sind hingegen erlaubt und gewünscht. Seit Ende 2006 haben sich bereits 100 Kommunen mit 350 Marktplätzen beteiligt und 25.000 Kooperationen gestiftet. Hier finden Sie Tipps, Praxisbeispiele und Checklisten für die Durchführung eines eigenen Marktplatzes.

13.09.2017
Wirtschaftsfaktor Tourismus

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat eine Studie herausgegeben, wonach der Tourismus in Deutschland für beinahe 3 Millionen Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung in Höhe von rund 100 Milliarden Euro verantwortlich ist. Die 40 Seiten umfassende Untersuchung enthält zahlreiche Kennzahlen und Grafiken zum deutschen Tourismusmarkt, beispielsweise zu den Ausgaben in- und ausländischer Gäste, zum Vergleich mit anderen Branchen und zum Vergleich mit dem Stand der letzten Untersuchung aus 2012. Zudem wird dem Megatrend der Digitalisierung ein Extra-Kapitel gewidmet. Hier finden Sie die Publikation.

11.09.2017
Smart City Charta

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat die Smart City Charta veröffentlicht, die Ergebnis eines Dialogprozesses von Experten ist. Sie empfiehlt den Städten auf der Leipzig Charta sowie der New Urban Agenda basierende, nachhaltige und integrierte Digitalisierungsstrategien. Als wichtigste Ziele werden die Steigerung der Lebensqualität in Städten und die Befähigung der Städte als Akteure genannt. Die Charta gibt Kommunen Leitlinien vor, welche diese bei der eigenen digitalen Transformation berücksichtigen sollten, stellt Beispiele aus der Praxis zahlreicher Städte vor und geht auf vier Themenschwerpunkte ein: Big Data, Lokale Wirtschaft, Governance sowie Digitale Integration und Inklusion. Hier finden Sie die Smart City Charta zum Download.

06.09.2017
Tipps für Veranstaltungen in kleinen Städten

Der Place Brand Observer gibt in einem Artikel Tipps, welche häufigen Fehler kleine Städte bei der (strategischen) Planung von Veranstaltungen vermeiden sollten. Events sollten demnach zur Stadt bzw. Stadtmarke passen und die richtigen Zielgruppen ansprechen. Anstatt sich auf ein großes Event zu konzentrieren sollten mehrere kleinere Veranstaltungen geplant werden, um so eine bessere Wirkung in der Kommunikation zu erzielen. Auch die Nachbereitung sollte nicht oberflächlich und nach Möglichkeit gemeinsam mit kompetenten Partnern erfolgen. Zudem sollten Events nicht als Allzweckwaffe gesehen werden. Hier finden Sie den Artikel, der mit Beispielen aus dänischen Kleinstädten arbeitet. Wer mehr über die Planung, Organisation und Durchführung von Events erfahren möchte, dem sei die viertägige Ausbildung zur Aufsichtführenden Person und zum bcsd-Veranstaltungsleiter empfohlen. Die Fortbildung findet vom 06. bis 09. November in Peine statt und ist durch die Berufsgenossenschaft anerkannt. Hier finden Sie alle relevanten Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

04.09.2017
Best Practice Beispiele Leerstandsnutzung

StadtBauKultur NRW hat die Publikation „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ herausgegeben. Diese erklärt in einem ersten, kürzeren Teil die Bedeutung der kleinen Einzelhandelsgeschäfte für die Stadt und die Gründe für (dauerhafte) Ladenleerstände. Der zweite, umfangreichere Teil widmet sich den gelungenen Beispielen der Belebung, die als Anregung gedacht sind, auch wenn sie sicher nicht immer übertragbar oder zu hundert Prozent planbar sind. Bei der Vorstellung der Projekte wird ein festes Muster verwandt: Einem Steckbrief mit Namen, Stadt, Finanzierung, Laufzeit und Nutzungsart folgt eine Erklärung der Ausgangssituation, eine Vorstellung des Prozesses der Umnutzung, die Beschreibung der Organisation und Einbettung im Quartier, eine Bewertung der (auch finanziellen) Nachhaltigkeit und die Einordnung der Bedeutung für die Entwicklung der Urbanität bzw. der Stadt. Hier finden Sie die Beispielsammlung.

01.09.2017
Handbuch der Mitmachstadt Brandis

Brandis ist eine Kommune mit rund 10.000 Einwohnern in der Nähe von Leipzig. Im Rahmen einer Förderung durch das Land Sachsen wurden dort neue, digitale Methoden der Bürgerbeteiligung erprobt. Das Projekt wurde auch auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2016 vorgestellt. Im Handbuch werden das Projekt und dessen Beteiligungsansätze beschrieben. Darüber hinaus erhalten die Leser (rudimentäre) Tipps an die Hand, was sie bei eigenen Beteiligungsprozessen beachten sollten. Hier finden Sie das Handbuch. Einige weitere Beispiele zur Beteiligung von Bürgern und anderen Akteuren finden Sie in der Dokumentation der Veranstaltung des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren Aktivieren, beteiligen und kooperieren: Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Zentrenprogramm.

31.08.2017
GEMA-Nachberechnungen bei fehlenden Musikfolgen

Die GEMA hat die bcsd als Mitglied der Bundesvereinigung der Musikveranstalter darüber informiert, in Kürze Nachberechnungen für diejenigen Veranstaltungen mit Live-Musik aus dem 1. Halbjahr 2016 anzustellen, für die keine Musikfolgen angegeben wurden. Die Nachberechnungen können auch nach Erhalt der Berechnung noch umgangen werden, wenn Sie bis zum 31. August die entsprechenden Musikfolgen nachreichen. Hier finden Sie das entsprechende Informationsschreiben der GEMA und hier Antworten auf die häufigsten Fragen dazu. Übrigens profitieren Sie als Mitglied der bcsd von einem Gesamtvertragsnachlass von 20 Prozent auf die GEMA-Gebühren. Geben Sie daher Ihre Mitgliedschaft in der bcsd sowie Ihre Mitgliedsnummer jeweils bei Meldung der von Ihnen durchgeführten Veranstaltungen an.

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30.08.2017
Manifest des European Cities Marketing (ECM)

Unter dem Titel „The Future of Destination Marketing Organisations“ hat das ECM ein Manifest herausgegeben. Darin wird angeprangert, dass die Ansprüche an das Destinationsmarketing immer weiter steigen, während die dafür vorhandenen Ressourcen gleich bleiben oder sogar gekürzt werden. Anschließend werden acht Thesen / Handlungsempfehlungen zur Zukunft der Marketingorganisationen formuliert, kurz anhand von Fakten erklärt und Praxistipps zur Umsetzung gegeben. Hier finden Sie die Veröffentlichung.

28.08.2017
IHK-Stadtmarketingforum Niedersachsen

Das IHK-Forum Stadtmarketing hat sich seit 1995 zu einem zentralen Treffpunkt für Entscheider aus Stadt- und Citymarketing, Quartiersinitiativen und Stadtentwicklung im Norden Deutschlands entwickelt. Gemeinsam mit allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern laden wir Sie am 7. September 2017 wieder nach Hannover ein. Bei der 23. Auflage des IHK-Forums Stadtmarketing stehen besonders die Konsequenzen der Digitalisierung für die Standorte im Fokus: Wohin kann sich das Stadtmarketing(-Management) online/offline entwickeln? Wie können die Sonntagsöffnungen für künftige Einkaufserlebnisse gesichert werden? Wie sehen Good-Practice-Beispiele für Standorte im Netz aus? Weitere Informationen zur Anmeldung und das Programm finden Sie hier auf den Seiten der bcsd oder hier bei der IHK Projekte Hannover GmbH.

28.08.2017
Modellprojekt Lastenrad im Lieferverkehr

In Nürnberg ist ein Modellprojekt im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gestartet. Die Paketdienstleister GLS und DPD nutzen für die Zustellung von Paketen in der Innenstadt sowie einem südlichen Stadtteil Lastenräder. Diese holen zu transportierende Waren in Mikro-Depots ab, die für das Projekt angemietet wurden. Der Einsatz der Lastenräder soll Geld sparen, den Schadstoffausstoß und die Lärmbelastung senken und schneller sein. Auch der Verkehr soll durch die innovative Lösung entlastet werden. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Technischen Hochschule Nürnberg. Ergebnisse sind im Oktober zu erwarten. Hier finden Sie weitere Informationen.
Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 werden derzeit Förderprojekte für 2019 gesucht. Hier finden Sie den Projektaufruf.

25.08.2017
Crowdfunding-Wettbewerb im Fläming

Der Tourismusverband Fläming geht neue Wege in der Tourismusfinanzierung und kooperiert dazu unter anderem mit der IHK und der Crowdfundingplattform startnext, die gerade ihr Angebot für Städte ausbaut. Touristische Leistungsträger sind aufgerufen, innovative Vorschläge einzureichen. Die ausgewählten Bewerber erhalten dann eine Schulung, um sich auf der Plattform optimal darzustellen und die benötigten finanziellen Mittel einzuwerben. Der Tourismusverband aus Brandenburg will auf diese Weise kreative und unkonventionelle Angebote schaffen. Die zu finanzierenden Projekte erhalten bereits vor der Umsetzungsphase eine Rückmeldung zur Nachfrage. Hier finden Sie Informationen zum Projekt. Die Crowdfunding-Plattform Startnext bietet spezielle Webinare und Seminare für Kommunen an, um diesen die Schwarmfinanzierung näher zu bringen. Laut Startnext können lokale Plattformen Akteure vor Ort besser vernetzen, einen Beitrag zur Digitalisierung der Stadt leisten und lokales Engagement fördern. Als erfolgreiche Beispiele werden Nordstarter aus Hamburg, Durchstarter aus Dresden und UNIKAT aus der Region Kassel angeführt, das vor kurzem anlässlich der Documenta einen Wettbewerb zur Finanzierung von Kulturprojekten ausgeschrieben hat. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Aktivitäten von Startnext.

23.08.2017
Darmstadt ist Sieger des Wettbewerbs digitale Stadt

Die Stadt Darmstadt hat sich im Wettbewerb digitale Stadt des IT-Branchenverbands Bitkom gegen 13 weitere Bewerber durchsetzen können. Am Ausbau von Darmstadt zu einer digitalen Vorzeigestadt beteiligt sich ein breites Bündnis aus 20 Digitalunternehmen, die das Projekt mit Produkten und Dienstleistungen in zweistelligem Millionenwert pro bono unterstützen. Ab Anfang 2018 werden Bereiche wie der Verkehrssektor, die Energieversorgung, Schulen und das Gesundheitswesen mit neuesten digitalen Technologien ausgerüstet. Zudem sollen künftig die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen und der Handel intelligente Lieferdienste anbieten können. Auch die Telekommunikationsnetze sollen ausgebaut und verbessert werden. Konkret wird bereits über eine Parkleitsystem-Technologie sowie die Teilnahme an der Initiative lokal & digital von ebay nachgedacht. Hier finden Sie weitere Informationen. Den OB-Pitch, bei dem die Oberbürgermeister der fünf Finalisten die Konzepte präsentierten, können Sie hier ansehen.

22.08.2017
Ulm überfliegen

Stadtmarketing steht beim Einsatz von Virtual und Augmented Realtiy erst am Anfang der Möglichkeiten. Ein neues Beispiel der Anwendung kommt aus Ulm. Im Rahmen der Förderung als Zukunftsstadt 2030 wurde eine Nachbildung der mittelalterlichen Altstadt als 3-D-Modell entwickelt, das nun in einem Flugsimulator überflogen werden kann. Dabei muss sich der Nutzer mit dem Bauch auf den Simulator legen und mit den Flügeln schlagen. Hier finden Sie einen Artikel dazu und hier die Homepage der Ulm Stories, zu denen das Projekt gehört. Ebenfalls im Rahmen der Förderung als Zukunftsstadt fand in Ulm die Tagung Stadt und Netz zu Digitalisierung und Partizipation statt, deren Vorträge Sie hier herunterladen können.

21.08.2017
Kompetenzzentrum Tourismus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) richtet ein Kompetenzzentrum für Tourismus ein. Das Kompetenzzentrum soll das BMWi bei der Umsetzung der tourismuspolitischen Ziele unterstützen und dazu beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit betreiben und Seminare durchführen. Auch die Tourismusförderung soll so effizienter aufgestellt werden. Im Sondermodul Tourismus 2030 sollen Zukunftsszenarien für den Tourismus vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der Digitalisierung und veränderter Mobilität erarbeitet werden. Hier finden Sie weitere Informationen. Mit der Bündelung von Förderaktivitäten in einem Kompetenzzentrum könnte auch eine der tourismuspolitischen Forderungen des Deutschen Tourismusverbands erfüllt werden. Die weiteren Forderungen des DTV für die neue Wahlperiode finden Sie hier.

15.08.2017
Fachkräfte, Standortwahl und Heimkehrer

Mit dem demographischen Wandel und dem wirtschaftlichen Aufschwung wird der (drohende) Fachkräftemangel häufiger thematisiert. Im Place Brand Observer werden Kriterien vorgestellt, auf die Städte bei der Fachkräftewerbung achten sollten. Die Erkenntnisse beruhen auf dem Bericht „Cities of Influence – Where to find the best talent“, den Sie hier finden. Eine subjektiv hohe Lebensqualität, lebendige Urbanität und gelungenes Storytelling über Persönlichkeiten und Unternehmen vor Ort sind demnach die wichtigsten Kriterien. Hier finden Sie den Artikel, der auch Praxisbeispiele enthält.

Laut einer weiteren Untersuchung sind weniger die sogenannten weichen Standortfaktoren als vielmehr persönliche und berufliche Netzwerke ausschlaggebend für die Wahl des Arbeitsortes. Städte sollten daher, gerade in Zeiten hoher Mobilität der Fachkräfte, versuchen die Bindungen an den Ort zu stärken. Hier finden Sie den Artikel aus dem Journal Regional Studies, Regional Science.

Die neue Ausgabe des stadt:pilot beschäftigt sich mit einem weiteren Aspekt: Den Themen Migration und Integration und damit, was eine Stadt zur „Ankunftsstadt“ macht. Sie finden diese hier.

Oft werben Städte wegen der bereits vorhandenen Verbindungen um Heimkehrer, also Menschen, die vor Ort geboren sind und in einer anderen Region studieren oder arbeiten. Die Studie „Rückwanderung von Erwerbspersonen – aktuelle Deutschlandzahlen im Vergleich“ hat sich genau damit befasst und stellt in einem Bericht, den Sie hier finden, die Entwicklung des Phänomens zwischen 2001 und 2014 für verschiedene Zielgruppen auf Landkreisebene dar.

Das Land Brandenburg fördert derzeit Rückkehrerinitiativen in den Jahren 2017 und 2018 mit bis zu 200.000 Euro. Dazu finden Sie hier weitere Informationen.

14.08.2017
Wohnungsleerstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat eine Broschüre zum Umgang mit Wohnungsleerstand herausgegeben. Diese basiert auf den Erkenntnissen von Praktikern aus dem Programm Stadtumbau Ost. Nicht zuletzt durch den Abriss nicht benötigter Wohnungen konnte der Leerstand in den neuen Bundesländern deutlich reduziert werden. Besonders betroffen sind Klein- und Mittelstädte in peripheren Lagen. Für die Zukunft wird ein Anstieg der Leerstände erwartet. In der Publikation werden Strategien, Instrumente und Projekte vorgestellt, damit umzugehen. Unterschieden wird dabei zwischen Leerständen in den Innenstädten und in Wohngebieten. Hier finden Sie die Publikation.

09.08.2017
Dokumentation Veranstaltungssicherheit

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat eine Publikation zu Veranstaltungssicherheit herausgegeben. Veranstaltungen kommen eine wichtige Rolle bei der Steigerung von Lebensqualität, der Identifikation der Bürger mit der Stadt sowie bei der Tourismus- und Kulturförderung zu. Die (gefühlt) steigende Bedrohung, vor allem durch den Terrorismus, war nun Anlass, die Dokumentation herauszugeben. Sie gibt Antworten auf Fragen rund um die Veranstaltungssicherheit und greift wesentliche Aspekte der Vorbereitung und Durchführung von Sicherheitskonzepten auf. Mit Berichten und Beispielen wird dargestellt, wie Fragen der Veranstaltungssicherheit bei unterschiedlichen Veranstaltungsformaten bewertet und umgesetzt werden. Hinweise zum Notfallmanagement bereiten für den Fall vor, dass doch etwas passiert. Hier finden Sie die besagte Dokumentation. Fundierte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen kann sie jedoch nicht ersetzen.

Auch der bcsd liegt das Thema Veranstaltungssicherheit sehr am Herzen, insbesondere da die Konzeption, Organisation und Durchführung von Events eine klassische Aufgabe des Stadtmarketings ist. Aus diesem Anlass wird vom 06. bis 09. November erneut die Ausbildung zur Aufsichtführenden Person und zum bcsd-Veranstaltungsleiter in Peine angeboten. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Inhalten und die Möglichkeit zur Anmeldung.

04.08.2017
Der bcsd e.V. schreibt zum 01. Januar 2018 ein Volontariat zur Assistenz der Geschäftsführung aus

Zu Ihren Aufgaben zählen schwerpunktmäßig: die Abwicklung des Tagesgeschäftes, die Unterstützung der Vor- und Nachbereitung von Fachtagungen, Seminaren, Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, die Betreuung der Mitglieder und der Landesverbände, Unterstützung bei der Erstellung des Newsletters, der Pflege der Homepage und der Sozialen Medien, die Vorbereitung von Verbandspublikationen und die Erstellung von Präsentationen sowie die Durchführung und Auswertung diverser Recherchearbeiten im Rahmen des City- und Stadtmarketings.

Zur Unterstützung der bcsd-Geschäftsstelle in Berlin suchen wir zum 1. Januar 2018 eine dynamische und kommunikative Persönlichkeit mit ausgeprägter Ergebnisorientierung und Einsatzbereitschaft, Freundlichkeit, Beharrlichkeit, Spaß am Mitdenken und eigenverantwortlichem Handeln. Die Laufzeit des Volontariats beträgt zwei Jahre. Im Rahmen des Volontariats sind Weiterbildungen und ein Praktikum vorgesehen.

Die gesamte Stellenausschreibung finden Sie unter angegebenem Link.
Wir freuen uns, wenn Sie die Ausschreibung an geeignete Kandidaten weiterleiten!

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02.08.2017
Störerhaftung abgeschafft

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni ein Gesetz beschlossen, mit dem die Störerhaftung abgeschafft wird. WLAN-Betreibern wie Gastwirten oder Hotels steht damit offen, ob sie den Zugang zu ihrem Netz durch ein Passwort, Verschlüsselung, Identitätsprüfung oder ähnliches schützen möchten – nötig ist es nicht mehr. Damit wird zukünftig voraussichtlich bedeutend mehr öffentliches, kostenfreies WLAN angeboten. Betreiber können jedoch unter gewissen Umständen dazu verpflichtet werden, den Zugang zu bestimmten, das Urheberrecht verletzenden Seiten, zu sperren. Hier lesen Sie mehr dazu.

01.08.2017
Digitalisierung, das Akteursgefüge, die Stadtökonomie und Bürgerbeteiligung

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat vier Studien zur Digitalisierung erstellt, die Grundlage für eine Smart-City-Charta für Deutschland sein sollen. „Digitalisierung und die Transformation des Akteursgefüges“ fordert Städte dazu auf, zentrale Ansprechpartner für Digitales und Daten zu installieren, die Datenhoheit zu behalten, kommunale Unternehmen zu Vorreitern der Digitalisierung zu machen und Konzepte zur Digitalisierung zu entwickeln. In der Studie „Die neue Stadtökonomie – Strukturwandel in Zeiten der Digitalisierung“ wird den Städten empfohlen, die lokale Wirtschaft auf die Digitalisierung vorzubereiten und zu stärken. Eine flexiblere Stadtplanung, zentrale Koordinierungs- und Steuerungseinheiten, digitale Bildung sowie neue Kooperations- und Finanzierungsansätze sollen dabei helfen. Die Expertise „Die Weisheit der Vielen – Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter“ weist darauf hin, welch vielfältige Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sich durch die Digitalisierung ergeben. Die Digitalisierung vereinfacht die Einbindung von Interessensgruppen sowie den interkommunalen Austausch. Dabei auch die (funktionalen) Offliner nicht zu vergessen und abzuhängen, mahnt die Publikation „Mind the Gap – Digitale Integration als Basis für smarte Städte“. Die bereits 2015 erschienene Publikation „Smart Cities International – Strategien, Strukturen und Pilotvorhaben“ zeigt Beispiele, wie diese Fragestellungen bereits angegangen werden. Alle Veröffentlichungen können Sie hier kostenfrei herunterladen oder als Print-Version bestellen.
Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beschäftigt sich in seinem Weißbuch „Digitale Plattformen – Digitale Ordnungspolitik für Wachstum, Innovation, Wettbewerb und Teilhabe“ mit den Auswirkungen und Steuerungsansätzen zur Digitalisierung. Dieses finden Sie hier.
Die Stadt Ludwigsburg verfolgt aktuell das Projekt Digitalisierung, Beteiligung und Stadt, das im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt gefördert wird. Dabei soll ein Masterplan erarbeitet, die Bevölkerung eingebunden und die Digitalisierung im Stadtraum erlebbar werden. Hier finden Sie mehr Informationen. Wie Bürger durch neue Medien besser in Stadtentwicklungsprozesse eingebunden werden können, erforscht das Projekt Civitas Digitalis in Hamburg und Kassel. Dazu erfahren Sie hier mehr.
Wie Unternehmen die Digitalisierung erfolgreich nutzen, konnten sie beim DIHK-Wettbewerb „We Do Digital“ zeigen. hier finden Sie zahlreiche spannende Beispiele sowie die Gewinner.

21.07.2017
Leitfaden für Nachtschicht erschienen

Beim Konzept „Nachtschicht“ arbeiten Kreative von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens in Teams an einem Projekt einer gemeinnützigen Organisation. Die Leistungen können beispielsweise die Gestaltung von Websites oder Flyern, IT-Konzepte oder die Erarbeitung eines Corporate Designs umfassen. Die ehrenamtlichen Organisationen profitieren direkt von den Ergebnissen. Die Kreativen können etwas Gutes tun ohne sich langfristig zu binden oder Geld zu spenden. Zudem entstehen neue Verbindungen zu anderen Kreativen. Das Konzept wurde in Berlin mehrfach erfolgreich durchgeführt. Nun ist ein Leitfaden erschienen, um das Konzept auch in anderen Städten vorzustellen. Hier finden Sie ihn.

20.07.2017
Ergebnisse des ADFC-Fahrradklimatests 2016

Beim ADFC-Fahrradklimatest bewerten Einwohner der Stadt alle zwei Jahre das persönliche Fahrerlebnis. 2016 haben sich bundesweit 120.000 Radfahrer an der Umfrage beteiligt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Bei den Großstädten über 200.000 Einwohner zeigt sich wenig Bewegung. Münster wurde erneut als fahrradfreundlichste Stadt bewertet und konnte wie 2014 Karlsruhe und Freiburg im Breisgau auf die Plätze zwei und drei verweisen. Weitere Sieger in den jeweiligen Größenklassen waren Göttingen, Bocholt und Reken, das mit der Durchschnittsnote 1,86 die insgesamt beste Bewertung erhielt. Alle Ergebnisse finden Sie hier. Zahlreiche Best Practice Beispiele zur Verbindung von Fahrrad und Citymarketing finden Sie in der 2007 erschienene Broschüre City-Marketing Fahrrad der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in Nordrhein-Westfalen. Ein beliebter Ansatz ist der Wettbewerb Stadtradeln, bei dem Bürger einer Stadt bzw. kommunale Parlamente gemeinsam in einem Team an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Radkilometer sammeln und in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 30. September. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Die zugehörige App RADar hilft den Bürgern, die Kommune auf Missstände in der Radverkehrsinfrastruktur aufmerksam zu machen. Zudem ist der Praxisleitfaden „Pendeln mit Rückenwind“ des Deutschen Instituts für Urbanistik in diesem Zusammenhang interessant, der die Förderung der Nutzung von Pedelecs auch im Alltagsverkehr propagiert und Kommunen konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Diesen finden Sie hier zum herunterladen. Dass Radverkehrsförderung auch von unten funktionieren kann, zeigt das Düsseldorfer Verleihsystem Free Bikes, bei dem Bürger, ganz dem Trend zum Teilen entsprechend, ihre privaten Räder zum kostenlosen Gebrauch bereitstellen. Viele Städte und Tourismusbetriebe bevorzugen jedoch die professionelle Variante mit Anbietern wie beispielsweise movelo oder nextbike.

17.07.2017
Local Commerce

Das Thema Local Commerce wird derzeit heiß diskutiert. Wie sehr sollte dem stationären Einzelhandel vom Stadtmarketing geholfen werden? Ist Multichannel die Lösung oder sollte sich der Einzelhandel auf seine Stärken im stationären Geschäft konzentrieren? Die Local Commerce Alliance hat hierzu eine klare Meinung und fasst ihre Positionen im Local Commerce Manifest zusammen. Darin wird die soziale Bedeutung der Innenstadt und des stationären Handels als Treffpunkt hervorgehoben und anerkannt. Händler müssen ihren Service im Laden selbst optimieren, gleichzeitig aber auch die Aufenthaltsqualität im digitalen Raum verbessern. Dazu braucht es laut Manifest die Zusammenarbeit mit anderen Händlern in einem gemeinsamen lokalen Onlinemarktplatz. Dessen Einrichtung erfordert aufgrund der technischen Entwicklung mittlerweile vor allem Überzeugungsarbeit bei den Händlern und Werbegemeinschaften. Unterstützung sollte von einem professionellen Kümmerer kommen. Die Local Commerce Alliance fordert ein breites Bündnis der Akteure, um so ein attraktives digitales Angebot zu schaffen. Alle Thesen des Manifests finden Sie hier. Hier finden Sie zusätzliche weiterführende Informationen.
Aufschlussreiche Zahlen zur Digitalisierung im Handel bietet der Online-Monitor des Handelsverband Deutschland e.V. (HDE). Die frisch erschienene Ausgabe finden Sie hier. Eine Untersuchung lokaler Online-Marktplätze finden Sie hier. Einen kritischen Artikel zu lokalen Online-Marktplätzen finden Sie hier. Ein Whitepaper Lokales Marketing für Einsteiger finden Sie hier.
Unterdessen ist auch eine ausführliche Auswertung der Studie zu den möglichen räumlichen Auswirkungen des Onlinehandels auf Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren erschienen. Diese finden Sie hier. Wie die Innenstadt attraktiver werden kann, hat die Stadt Bocholt ihre Bürger auf einer digitalen Diskussionsplattform gefragt. Hier finden Sie die Ergebnisse.
Wie der stationäre Handel mit originellen Ideen im ländlichen Raum erfolgreich sein kann, zeigt das Beispiel eines niederländischen Bauern, der in einem ehemaligen Kuhstall liebevoll eine Einkaufsstraße mit über zehn Geschäften (Wolle, Antiquitäten, Süßigkeiten, Café, etc.) eingerichtet hat. Hier erfahren Sie mehr dazu. Ein ebenfalls sehr erfolgreiches Beispiel für stationären Handel ist das Kaufhaus Garhammer, zu dem Sie hier einen Artikel finden.

14.07.2017
Kleinstädte der Zukunft - Veranstaltungsdokumentation

Im Vorfeld des Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 2016 in Hannover fand die Veranstaltung Kleinstädte der Zukunft bereits zum zweiten Mal statt. Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Förderung von Kleinstädten durch die Bundesregierung. Unter dem Dach „Ländliche Infrastruktur“ wurden drei Förderschwerpunkte ins Leben gerufen: das Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“, das Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ und der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“. Zur Veranstaltung Kleinstädte der Zukunft liegt nun die Dokumentation vor, die Sie hier zum Download finden. Nach Vorträgen zu Bedeutung und Zukunft der Kleinstädte von Prof. Dr. Hagen Eyink, zuständiger Referatsleiter im Ministerium, Norbert Potz, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Klaus Burmeister, Zukunftsforscher des Foresightlab und Prof. Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg standen zwei parallele Foren an. Diese widmeten sich attraktiven Rahmenbedingungen und Angeboten für Wohnen und Leben in der Kleinstadt und der Neuorientierung nach einem Strukturumbruch.

13.07.2017
Geldern startet Retail Lab

Die Stadt Geldern hat ein Start-Up-Zentrum für Einzelhändler gegründet. In einer zentral gelegenen Immobilie profitieren Gründer von flexiblen Mietverträgen zu günstigen Konditionen, einem bereits vorhandenen Kassensystem sowie kostenlosem Coaching durch die IHK Niederrhein, das Gelderner Gründerzentrum, die Wirtschaftsförderung der Stadt und eine Steuerberatungsfirma. Somit werden die Einstiegsbarrieren zur Gründung deutlich gesenkt, da weniger Anfangsinvestitionen und kürzere Vertragslaufzeiten möglich sind. Wer seinen Laden in dem neuen Einzelhandels-Gründerzentrum eröffnen darf, wird durch einen Wettbewerb entschieden. Neben der schriftlichen Bewerbung erfolgt auch eine persönliche Vorstellung der Interessenten. Dabei wird Wert auf Kreativität und Innovation, aber auch auf Tragfähigkeit gelegt. 200m² Raum stehen insgesamt zur Verfügung und sollen auf mehrere Nutzer aufgeteilt werden. Hier erfahren Sie mehr.

11.07.2017
Wie tickt der Einzelhandel wirklich? Deutschlandweite Handelsstudie der IHK-Organisation und ibi research.

In der Studie interessiert die Frage, welche Themen bewegen Einzelhändler aktuell? Wie geht der Handel mit der Digitalisierung um und wie kann die IHK-Organisation helfen, dass die Branche die digitale Transformation erfolgreich bewältigt? Dazu werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen verschiedener Vertriebstypen – vom stationären über den Online- bis hin zum Multikanal-Händler – befragt. Mitmachen können Sie bis zum 27. August hier. Geben Sie den Link auch gerne an Kolleginnen und Kollegen aus dem Handel weiter!

08.07.2017
Nutzungsmischung und Nutzungskonflikte in Stadt- und Ortsteilzentren

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren – Chancen und Hemmnisse“ veröffentlicht. Nutzungsmischung wird in der Publikation als wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Zentrums gesehen. Allerdings läuft die Nutzungsmischung nicht ohne Konflikte ab. Die Studie zeigt praxisorientierte Mittel und Wege auf, die Nutzungsmischung zu fördern und weist auf Chancen und Hemmnisse hin. Eine wichtige Rolle wird Kommunikation und Kooperation zugeschrieben – zwei Kernkompetenzen des Stadtmarketings. 17 Praxisbeispiele aus Städten unterschiedlichster Größe runden die Publikation ab. Hier finden Sie die Veröffentlichung.

07.07.2017
Bundesweiter Wettbewerb für nachbarschaftliches Engagement gestartet

Der Deutsche Nachbarschaftspreis steht unter Schirmherrschaft des Bundesmnisters des Inneren, Thomas de Maizière und ist mit über 50.000 Euro dotiert. Noch bis 24. August können sich engagierte Nachbarn, Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen hier bewerben.

07.07.2017
Leitfaden für stationären Einzelhandel

Die IHK Darmstadt hat einen Leitfaden für den stationären Einzelhandel herausgegeben: „Vor Ort erfolgreich bestehen“. Darin werden Einzelhändlern in vier Bereichen Tipps gegeben. Zunächst wird auf einzelbetriebliche Maßnahmen wie Schaufenstergestaltung eingegangen. Diese werden durch gemeinschaftliche stationäre Maßnahmen ergänzt. Innenstadt-Gutscheine zählen hierzu. Im Bereich Sichtbarkeit des Handels im Internet wird unter anderem Suchmaschinenmarketing empfohlen. Das letzte Maßnahmenbündel betrifft den Internethandel und gibt Hinweise etwa zu lokalen Online-Marktplätzen. Der Vorstellung der Maßnahmen geht eine Übersicht zur Entwicklung des Einzelhandels voraus. Anschließend erfolgt ein Selbsttest, der eine Analyse der Ist-Situation ermöglichen und dabei helfen soll, passende Maßnahmen abzuleiten. Hier finden Sie den Leitfaden, der in Zusammenarbeit mit der cima Beratung + Management GmbH entstanden ist.

06.07.2017
Neues aus den Landesverbänden

Der Landesverband Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat in Kooperation mit dem City-Management-Verband Ost und den Beratungsunternehmen complan Kommunalberatung GmbH und Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) einen Workshop zum Stadtmarketing in Ostdeutschland durchgeführt. 24 geladene Teilnehmer diskutierten in Berlin die spezifischen Fragestellungen des Stadtmarketings in den Neuen Bundesländern. Grundlage der Diskussion war eine von den vier Partnern durchgeführte Umfrage zum Stand des Stadtmarketings in Ostdeutschland, deren Ergebnisse vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt des Workshops standen der Erfahrungsaustausch, die Bestandsaufnahme sowie der Entwurf von Lösungsansätzen. In den Diskussionen im Format World Café wurde deutlich, dass die Aufgabenstellungen und Probleme sich kaum nach Stadtgröße oder Organisationsform unterscheiden lassen. Insbesondere die Finanzierung von Stadtmarketing sowie die Eingliederung im städtischen Gefüge bzw. der Stadtgesellschaft beschäftigen die Organisationen.

Der Landesverband Baden-Württemberg hat sich am 12. Mai in Reutlingen zum Erfahrungsaustausch und zur Wahl der Landesbeauftragten getroffen. Michael Metzler trat nicht mehr an und wurde nach einer sehr erfolgreichen, sechsjährigen Amtszeit als Landesbeauftragter verabschiedet. Wir danken für den überragenden Einsatz! Als neuer Landesbeauftragter wurde einstimmig Thomas Goldschmidt, Geschäftsführer der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH, gewählt. Sein Stellvertreter, Sascha Binoth, Prokurist und Citymanager der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, wurde ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt. Wir gratulieren beiden herzlich zur Wahl und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! Thematisch standen innovative Finanzierungsansätze im Stadtmarketing im Vordergrund. Das nächste Treffen des Landesverbandes findet am 27. Oktober in Stuttgart statt.

Anfang Juni fand das Treffen des Landesverbandes Hessen erstmalig in der Universitätsstadt Marburg statt. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Klaus Hövel (Vorsitzender Stadtmarketing Marburg e.V.) wurde von Jan-Bernd Röllmann (Geschäftsführer) ein Einblick in die örtlichen Stadtmarketingaktivitäten gegeben. Im Anschluss berichtete Hannah Nölle über aktuelle Themen aus der Geschäftsstelle und Anke Jansen über den Sachstand beim Thema verkaufsoffene Sonntage. Der Impulsvortrag „Online-Handel – Verkehr ohne Ende“ von Sven Altenburg (prognos AG), gab einen interessanten Einblick in die verkehrlichen Auswirkungen des Online-Handels. Im Anschluss an die Diskussion erfolgte ein Erfahrungsaustausch. Unter dem Motto „Was ist los in den Mitgliedsstädten?“ berichteten die KollegInnen über „Tops und Flops“ der vergangenen Monate sowie über geplante Projekte. Trotz wechselhaften Wetters wurde im Anschluss an die Sitzung der Aufstieg zum Marburger Schloss gewagt und mit einer spontanen Fahrt in der „Schloss-Bahn“ belohnt.

05.07.2017
Preis für Stadtkultur und KulturInvest-Kongress

Der „Preis für Stadtkultur“ zeichnet vorbildliche Impulse in Städten in Form von Projekten, Aktionen oder Kampagnen aus, die – möglichst mit Langzeitwirkung – die Stadtkultur als Kultur des städtischen Zusammenlebens begreifen und fördern. Da, wo die Stadtgesellschaft sich stark mit ihrer Stadt identifiziert, wo sie zusammen hält und ihre Stärken unter Beweis stellen kann, wird die Stadt in ihrer Entwicklung erfolgreicher sein, werden Erhalt und Ausbau von Lebensqualität besser gelingen und das Stadtimage letzten Endes profitieren. Hier finden Sie weitere Informationen zum Wettbewerb und hier die Bewerbungsunterlagen. Die Bewerbung ist bis zum 31. August 2017 möglich. Mitglieder der bcsd erhalten in allen Wettbewerbskategorien einen Rabatt von 15% auf die Bewerbungsgebühren in Höhe von 199 Euro.
Im Rahmen des KulturInvest-Kongress, der am 09. und 10. November in Berlin stattfindet, präsentiert der bcsd e.V. am 09. November das Panel „Die Stadt als identitätsstiftende Bühne“ mit Vorträgen unter anderem vom Museumsquartier Wien, der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH, des Notenspur Leipzig e.V. und der Stadt Krefeld. Hier finden Sie das Programm des Kongresses.

05.07.2017
Social Media Kompass 2016/2017 erschienen

Der Bundesverband digitale Wirtschaft e.V. hat den Social Media Kompass 2016/2017 herausgegeben. Die mittlerweile achte Auflage des Kompasses entstand durch die Zusammenarbeit von 19 Digitalisierungsexperten und beschäftigt sich mit den Themen Social Media Marketing, Social Content und Social Relations. Die Bereiche werden als Ansätze für das Marketing betrachtet und teilweise durch Praxisbeispiele ergänzt. Bei den Social Relations geht es darum, Kunden zu Fans zu machen. Im Social Media Marketing kommt der Erfolgsmessung eine wichtige Rolle zu. Dazu wird auch eine Erfolgsmessungsmatrix bzw. ein Leitfaden zur Verfügung gestellt. Im Bereich Content wird diskutiert, wie gute Inhalte gefunden und verbreitet werden können. Hier finden Sie den Kompass. Die Zeitschrift W&V erklärt hier wichtige Grundbegriffe des Social Media Marketings. Ein White Paper zum Storytelling von der dpa-Tochter news aktuell finden Sie hier zum Download.

04.07.2017
Logbuch international und einfach mal raus

Die Metropolregion Hamburg hat die Onlineplattform „Logbuch international“ ins Leben gerufen, auf der touristische Leistungsträger Informationen zum Umgang mit internationalen Gästen erhalten. Sie ist Teil des Projekts „Welcome to Metropolregion Hamburg“, das Gäste aus den stärksten Quellgebieten dazu bewegen soll, häufiger zu kommen und länger zu bleiben. Um das zu erreichen soll gezielt auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppen eingegangen werden. Das Logbuch ist in die zwei Bereiche „Fit werden für den internationalen Gast“ und „Den internationalen Gast über die Metropolregion Hamburg informieren“ gegliedert. Angebotene Werkzeuge sind beispielsweise Sprachführer, Marketingmaßnahmen, Checklisten und Piktogramme. Hier erfahren Sie mehr.

Ebenfalls von der Metropolregion Hamburg ist das Projekt „einfach mal raus“, das Ausflugsziele in der Region bewirbt und so Städter zu Kurztrips motiviert. Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. Die Projektwebsite finden Sie hier. Ein ähnliches Projekt ist Naturtrip.org, das mit dem ÖPNV erreichbare Ausflugsziele und Erlebnisse in Berlin und Brandenburg findet. Dabei kann der Nutzer sich entweder Vorschläge aus bestimmten Kategorien anzeigen lassen (z.B. Wellness, Aktiv, Kinder, etc.) oder nach Reisezeit und Verkehrsmittel selektieren. Hier finden Sie mehr Informationen dazu. Individualisierte Reiseangebote bietet auch die Kampagne „Take me to Brussels“ der belgischen Hauptstadtregion Brüssel. Diese finden Sie hier.

03.07.2017
Tourismuspolitischer Bericht der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat ihren Tourismuspolitischen Bericht für die 18. Legislaturperiode veröffentlicht. Zum Einstieg werden Entwicklung und Zukunftsaussichten der Tourismusbranche in Deutschland erörtert. Im Anschluss werden die beteiligten staatlichen Akteure auf Bundesebene vorgestellt. Danach wird auf die Schwerpunkte in der Tourismuspolitik der aktuellen Legislaturperiode eingegangen. Dabei werden insbesondere die Förderung des Tourismus im ländlichen Raum, Anstrengungen zur Barrierefreiheit sowie Harmonisierungsbestrebungen in der Zertifizierung hervorgehoben. Hier finden Sie den vollständigen Bericht.

30.06.2017
Anleitung zum Einsatz von Chatbots im Tourismus

Wie Chatbots im Tourismus eingesetzt werden können zeigt das Buch „Künstliche Intelligenz im Tourismus“, das 24 Praxisbeispiele enthält und hier kostenfrei heruntergeladen werden kann.

30.06.2017
Zahlen - Daten - Fakten zum Tourismus

Eine aktuelle Übersicht über touristische Kennzahlen finden Sie hier im Bericht Zahlen – Daten – Fakten 2016 des Deutschen Tourismusverbandes e.V.

30.06.2017
Stadtentwicklungsbericht der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat seinen vierjährlichen Bericht zur Stadtentwicklung vorgestellt. Darin werden zunächst die statistisch typischen Klein-, Mittel- und Großstädte charakterisiert. Im Anschluss werden die demographische Entwicklung deutscher Städte sowie weitere Einflussfaktoren für die Entwicklung wie Finanzierung, Digitalisierung und Klimawandel skizziert. Darauf aufbauend werden die Zielsetzungen in der Stadtentwicklungspolitik sowie Aktivitäten und Maßnahmen in den unterschiedlichen Programmen vorgestellt. Eigene Kapitel widmen sich dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, dem Wohnungsmarkt, dem Klimawandel, der städtebaulichen Qualifizierung, der grünen und gesunden Stadt, und der digitalen Stadt. Abgerundet wird der Bericht durch einen Ausblick in die Zukunft. Hier finden Sie den Bericht.

30.06.2017
EU-Beihilferecht

Zur Thematik der Beihilfenrelevanz für Tourismusorganisationen hat das für Beihilfen zuständige Referat des Bundeswirtschaftsministeriums mit Schreiben vom 18.05.2017 zu den Ergebnissen der Abstimmung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der EU-Kommission Stellung genommen. Die Ergebnisse der Abstimmung werden von der bcsd natürlich begrüßt, bedeuten sie doch für die allermeisten Tourismus- und Stadtmarketingorganisationen wesentliche Erleichterungen. Im Rahmen der Initiative des DTV waren Institutionen aus dem Mitgliederkreis der bcsd in Gespräche eingebunden und haben die Sichtweise der Stadtmarketing- und Tourismus-Organisationen einbringen können. Im Fall ‚Zweckverband Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz‘ sind die vom Zweckverband vorgenommenen Tätigkeiten im Kontext des Destinations- und Regionalmarketings als sog. „nichtwirtschaftliche Tätigkeiten“ qualifiziert worden, bzw. stellt sich dessen Verwirklichung nur als „lokaler Sachverhalt“ dar. ‚Nichtwirtschaftliche Tätigkeiten‘ sind ebenso wie ‚lokale Sachverhalte‘ ohne Beihilferelevanz. Der Zweckverband Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz wurde im Beschwerdeverfahren von unserem Fördermitglied, der Kanzlei anwaltsKontor Schriefers Rechtsanwälte, beraten. Es gilt jedoch weiterhin, den Einzelfall zu überprüfen. Wesentlich ist und bleibt die Einführung einer Trennungsrechnung im beihilferechtlichen Sinne, denn ohne eine solche Trennungsrechnung wird eine Klassifizierung von Tätigkeiten als ‚nichtwirtschaftliche Tätigkeiten‘ nicht möglich sein. Eine weitergehende, wenn auch nicht abschließende, Einordnung zu den neuen Sachverhalten finden Mitglieder der bcsd hier.

29.06.2017
Das war der Deutsche Stadtmarketingtag 2017

Ich! bin die Stadt – Partizipation und Leadership: 23. – 25. April 2017 in Mainz

Der Deutsche Stadtmarketingtag 2017 lockte über 200 Besucher in die diesjährige Gastgeberstadt Mainz, die sich von ihrer schönsten Seite präsentierte. Zunächst konnten die über 80 Teilnehmer des Exkursionsprogramms viel über die Mainzer Stadtentwicklung sowie lokale Besonderheiten und deren Vermarktung erfahren. Unter anderem stand ein Besuch des neuen Zollhafens, des Fastnachtsmuseums sowie der neuen Synagoge auf dem Programm. Auf dem eigentlichen Kongress ab Montag wurden dann die Kernfragen der Tagung bearbeitet. Wolf Lotter und Prof. Dr. Orestis Terzidis boten Einblick in und Anregung aus der Welt der Unternehmen und der Wissenschaft und vermittelten den Teilnehmern ein zeitgemäßes Bild von Führung und Beteiligung. Am Nachmittag kamen die Digitalisierung sowie das klassische Stadtmarketing ins Spiel. Und am Ende des Tages erklärte der Aktivist Jaakko Blomberg, um Entschuldigung zu bitten sei einfacher als nach einer Genehmigung zu fragen. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums des Mainz City Management e.V. fand der Gastgeberempfang in den VIP-Räumen des FSV Mainz 05 in der Opel-Arena statt. Dort konnten die Erkenntnisse des Tages in entspannter Atmosphäre reflektiert werden, bevor am folgenden Tag bereits neue Erkenntnisse hinzukamen. Neben Vorträgen zum Hauptthema „Partizipation und Leadership“ und einer spannenden Diskussion um die Aneignung öffentlicher Räume wurden auch Mainzer Stadtmarketingansätze mit Vorbildcharakter vorgestellt: Eine Bilanz des Jubiläumsjahres „200 Jahre Rheinhessen“, der Mainzer Tourismusfonds und die ehrenamtliche Arbeit des Mainz Citymanagement e.V. Daneben bot der Deutsche Stadtmarketingtag wie immer eine informative Fachausstellung sowie zahlreiche Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten, Ausstellern sowie unseren Partnern MK Illumination und Public Marketing. Ganz besonderer Dank geht an die Gastgeber aus Mainz, zuvorderst Walter Strutz, für die Einladung, den herzlichen Empfang und die sehr gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns jetzt schon auf die Deutsche Stadtmarketingbörse 2017 zum Thema "City for Sale - die Zukunft von Innenstadt und Handel" vom 15. bis 17. Oktober in Siegen und den nächsten Deutschen Stadtmarketingtag, der vom 22. bis 24. April 2018 in Aachen stattfindet.

28.06.2017