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Jetzt anmelden: Deutscher Stadtmarketingtag 2021 am 20. April und 4. Mai - online

Auch 2021 gilt: Stadtoptimismus ist Stadtmarketingpflicht!

Programm und Anmeldung unter www.stadtoptimisten.de 

"Das Wir im Ich - Stresstest Pandemie und die gemeinsame Zukunft unserer Städte"

In einer Zeit, in der überall im Land erkannt wird, dass die Städte jetzt gutes Stadt- und Citymarketing oder -management brauchen, laden wir Sie ein, gemeinsam Fragen zur Zukunft unserer Städte und des Stadtmarketings zu diskutieren. Wir tun das – inzwischen schon bestens erprobt – aus den bekannten Gründen in digitaler Form und probieren dabei wieder neue und andere Formate aus.

Wir freuen uns auf die Herausforderung, wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und wir freuen uns aufs Lernen und Weiterdenken.


26.03.2021
bcsd fordert: Veranstaltungen und innovative Kulturformate im öffentlichen Raum erleichtern

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.) fordert eine Anpassung der bestehenden Lärmschutzrichtlinien, um nach dem Lockdown wieder städtische Erlebnisangebote zu ermöglichen und damit insbesondere die Kultur-, Club- und Veranstaltungsbranche zu unterstützen.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Aufruf unterstützen. Bitte beachten Sie hierzu unsere Pressemitteilung.


26.02.2021

[ externer Link ]
Landkarte zur Agenda des Stadtmarketings 2021-2030

Die Teilnehmer*innen der Deutschen Stadtmarketingbörse 2020 haben ihre Erfahrungen mit der Pandemiebewältigung sowie ihre Visionen einer neuen zukunftsfesten Innenstadt in einer „Landkarte von morgen und übermorgen“ zusammengeführt. Schwarmintelligenz in ihrer besten Form. Das Ergebnis sind rund 50 Beiträge und ToDos des Stadtmarketings, die diese Zukunftsbilder Wirklichkeit werden lassen.


12.02.2021
Hilfestellungen in der Corona-Krise

Der Bundestag hat im Dezember eine Änderung des Gewerbemietrechts beschlossen, wonach bei einem Lockdown oder einer Einschränkung der Frequenz von einer Störung der Geschäftsgrundlage auszugehen ist und sich Immobilienverwalter*innen nicht mehr einfach auf die Pflicht zur Erfüllung der Verträge berufen können. Somit sollen die Gewerbetreibenden nicht mehr selbst das Risiko tragen. Für die jeweilige Ausgestaltung muss der Einzelfall betrachtet werden.

Das Kompetenzzentrum Einzelhandel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bietet vier Pakete mit Webseminaren, Podcasts, Artikeln und Beispielen, um Händler durch den Lockdown 2.0 zu bringen: Digital Verkaufen, Digitale Grundfitness und Digitale Sichtbarkeit.

Beantragungszeitraum für die Überbrückungshilfe II sowie die November- und Dezemberhilfe verlängert. Die beiden letztgenannten können bis zum 30. April 2021 beantragt werden. Die Überbrückungshilfe II, die sich auf den Zeitraum September bis Dezember 2020 bezieht, kann nun bis zum 31. März 2021 beantragt werden.

Die Überbrückungshilfe III des Bundes wurde beschlossen und soll die Anträge einfacher und für mehr Unternehmen zugänglich machen. Zudem können höhere Summen ausgezahlt werden. Die Gelder können auch für Renovierungen, Online-Channel-Maßnahmen oder als Ausgleich für Wertverlust auf saisonale und nicht verkäufliche Ware genutzt werden.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bietet eine Übersicht über IT-Dienstleister, die in der Krise bei Sofort- und dauerhaften Maßnahmen unterstützen können.

Checklisten zur Digitalisierung in der Pandemie bietet das Programm „Bayern hilft seinen Händlern“

Das Digitalnavi Handel des Kompetenzzentrums Handel bietet ebenfalls eine Übersicht über Dienstleister, die Händler*innen entlang der Customer Journey bei der Digitalisierung unterstützen können.

In ihrer im Januar veröffentlichten Pressemitteilung zur Verlängerung des Lockdowns fordert die bcsd weitere Hilfen und Solidarität für die Angehörigen der betroffenen innenstadtrelevanten Berufsgruppen von Bund und Ländern. Auch zahlreiche Handels- und Gewerbevereine sowie City- und Stadtmarketingorganisationen etwa aus Backnang, Bielefeld, Gotha, Ottweiler und Sangerhausen haben sich an die Politik gewandt und weitere Hilfen, faire Wettbewerbsbedingungen zum Lebensmitteleinzel- und Onlinehandel sowie Öffnungsperspektiven mit Augenmaß gefordert.

Ein Blogbeitrag von Stadtmarketing Austria zeigt Beispiele, wie das positive Lebensgefühl in den Städten angesichts von zunehmenden psychischen Problemen und (drohenden) Existenzverlusten gestärkt werden kann. Beispielsweise über eine Meldestelle für Glücksmomente.


10.02.2021
Bundesvorstand der bcsd neu konstituiert
Die Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V) haben Bernadette Spinnen einstimmig in ihrem Amt als Bundesvorsitzende der bcsd bestätigt. Zuvor hatten die Verbandsmitglieder nach einer digitalen Mitgliederinformationsveranstaltung Ende 2020 im elektronischen Umlaufverfahren den Vorstand der bcsd gewählt. Auf der ersten Sitzung nach der Wahl des Bundesvorstands durch die Mitglieder des bcsd e.V. hat der Vorstand die gesetzlichen Vertreter*innen der bcsd gewählt. In ihrem Amt als Bundesvorsitzende der bcsd wurde dabei einstimmig Bernadette Spinnen (Münster Marketing) bestätigt. Sie gehört dem Vorstand seit 2009 an, seit 2016 ist sie dessen Vorsitzende und Sprecherin. Gerold Leppa (Braunschweig Stadtmarketing GmbH) wurde einstimmig zum 1. stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt, der 2. stellvertretende Bundesvorsitzende Norbert Käthler (Trier Tourismus und Marketing GmbH) wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Vervollständigt wird der Bundesvorstand durch Michael Gerber (GaPa Tourismus GmbH), der als Finanzvorstand verantwortlich zeichnet, Karmen Strahonja (Stadtmarketing Mannheim GmbH) und Uwe Wanger (Kiel Marketing e.V.), die Ende 2020 neu in den Bundesvorstand gewählt wurden, sowie Mario Schiefelbein (Bochum Marketing GmbH), der in seinem Amt bestätigt worden war. Bernadette Spinnen über die aktuellen Aufgaben des Verbands: „Durch die derzeit breit geführte Diskussion um die Zukunft der Innenstadt wird deutlich, dass das Stadtmarketing jetzt wichtiger ist denn je – weil es die Stadt im Ganzen betrachtet und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet. Die Expertise der bcsd und der von ihr vertretenen City- und Stadtmarketingorganisationen aus über 400 Städten bundesweit ist jetzt gefragt. Unsere Mitglieder haben ihre Expertise in der täglichen Praxis der kooperativen Stadtentwicklung in den letzten Jahren unter Beweis gestellt. Und wir bringen uns auch weiterhin gestaltend in diese Entwicklung ein, wie wir auch in den letzten Jahren Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigt haben.“ Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beschleunigen den Strukturwandel der Innenstädte und verschärfen die schon vor der Krise spürbaren Herausforderungen, vor denen der stationäre Einzelhandel steht. Die bcsd begreift Innenstädte als Identifikationsorte für Bürger*innen und Besucher*innen, die weit mehr sind als ein Ort des Einkaufens, sie sind Orte des Lernens, des Arbeitens, des Wohnens, der Freizeit und vor allem der Begegnung. Die bcsd hat dazu ein aktuelle Positionspapier zur Zukunft der Innenstädte erstellt. Die Bundesvereinigung geht insbesondere der Frage nach, was die lebenswerte Stadt von morgen ausmacht und wie identitätsstiftende Mehrwerte für die Bewohner*innen und Besucher*innen geschaffen werden können. Hierzu zählen besonders die Aufgabenfelder Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Lebensqualität. Es bedarf gleichzeitig schneller, unbürokratischer Hilfen und kurzfristiger Aktionen wie einer mittel- und langfristigen Strategie für den Transformationsprozess der Innenstädte. Als Zukunftsagentur der Stadt ist das Stadtmarketing qualifizierter Moderator dieses Wandels.
08.02.2021
Ergebnisse der Studie Vitale Innenstädte 2020

Zahlreiche bcsd Mitglieder haben sich wieder an der Studie Vitale Innenstädte beteiligt. Die Ergebnisse sind jetzt da und zeigen: Der stationäre Handel ist für die rund 58.000 befragten Passanten in 107 deutschen Innenstädten auch im Pandemiejahr 2020 wichtigster Besuchsanlass. Damit unsere Stadtzentren attraktiv bleiben muss er sich aber – wie die Innenstadt insgesamt – weiterentwickeln und von den Bedürfnissen der Menschen aus gedacht werden.

PM der bcsd zum Thema: https://www.bcsd.de/media/pm_vitale_innenstaedte.pdf

PM des IFH zum Thema: https://www.ifhkoeln.de/vitale-innenstaedte-nach-corona-wo-citys-anpacken-muessen/

Positionspapier der bcsd zum Thema Innenstadt der Zukunft: https://www.bcsd.de/media/positionspapier_innenstadt_bcsd_1.pdf


04.02.2021
bcsd beim 172. Medienmittwoch zur Zukunft der Innenstädte - Dokumentation der Veranstaltung verfügbar

Als Vorsitzende der bcsd hat Bernadette Spinnen am 172. MedienMittwoch zum Thema Krise der Innenstädte – Konzepte für eine Belebung der City teilgenommen. Die Diskussion mit Reiner Nagel, Vorsitzender der Stiftung Baukultur unter Leitung von Wolfgang Borgfeld ist hier auf YouTube als Video-Mitschnitt zu finden. Behandelt wurden Fragen wie: Wie prägend ist der Handel? Welche Rolle spielen Citymanager*innen? Wie müssen Allianzen beschaffen sein, dass die Innenstädte eine Zukunft haben? Und welche Forderungen können Bürger*innen an die Gemeindevertreter*innen stellen?


02.02.2021
EVVC-Report zur Bedeutung von Veranstaltungszentren

Der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungszentren hat einen Report zur Bedeutung von Veranstaltungszentren veröffentlicht, an dem auch die bcsd mitgewirkt hat. Darin werden zahlreiche Argumente gesammelt, warum Veranstaltungszentren eine hohe Bedeutung zukommt und diese sich trotz der hohen Investitionen lohnen. Die wichtigsten Gründe und Kennzahlen sind hier im Abstract zusammengefasst. Passend dazu hat eine Studie aus Dortmund festgestellt, dass Konzertsäle keine Infektionsorte sind. Hier erfahren Sie mehr dazu.


02.02.2021
Stadtkantine – 14-täglicher Web-Talk zu Immobilienkonzepten in Innenstädten

Das Thema Innenstadtentwicklung bewegt derzeit viele Städte und auch die Immobilieninhaber*innen. Auch die Stadtkantine will der Verödung der Innenstädte, die durch die Auswirkungen der Coronakrise beschleunigt wird, aktiv etwas entgegensetzen. In einer Websession werden daher Beispiele für erfolgreiche Immobiliennutzung in CITY-Lagen und deren Impact für die Innenstädte vorgestellt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, erfolgreiche Strategien und Ansätze für eine langfristige attraktive Auslastung von Immobilien und eine Reaktivierung der Innenstädte zu diskutieren, um dadurch Anknüpfungspunkte für Sie zu schaffen.

Bei der Veranstaltung bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, im Anschluss steht eine kurze Zusammenfassung der Erfolgslösung zur Verfügung. Die Stadtkantine wird von der Stadtmanufaktur um die bcsd-Fördermitglieder Thorsten Kausch und Christoph Thoma (CULTURELAB) veranstaltet.

Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert eine Voranmeldung unter www.die-stadtkantine.com.

Der nächste Termin am 13. Februar 2021 widmet sich dem Waterfront Redevelopment in Münster. Die bereits gesendeten Termine zur Wiener Seestadt Aspern und zur Future City Langenfeld sind per Videomitschnitt dokumentiert.


02.02.2021
Potenziale von sozialen Medien in der öffentlichen Verwaltung

Das Fraunhofer IAO untersucht für das Forschungsprojekt POSITIV im Auftrag des vhw – Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. die Potenziale und Herausforderungen von sozialen Medien für öffentliche Verwaltungen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde ein Überblick von ausgewählten deutschen Städten und deren Social-Media-Nutzung erstellt, welcher anderen Kommunen Anregungen für den eigenen Umgang mit den sozialen Medien geben soll. Sie erhalten in dieser Veröffentlichung Informationen darüber, in welcher Intensität, mit welchen Methoden und zu welchen Zwecken die verschiedenen Städte ihre unterschiedlichen Social-Media-Kanäle nutzen. Die gesamte Übersicht finden Sie hier


02.02.2021
Know-how für das Stadtmarketing

Der Medienpartner der bcsd, Public Marketing, hat mit „Know-how“ eine neue Kategorie auf seiner Website eingeführt. Dort finden sich Fachbeiträge von Expert*innen aus dem öffentlichen Sektor. Gestartet ist die neue Sparte mit einem Beitrag des bcsd-Fördermitglieds imakomm AKADEMIE zum ABBA-Prinzip, das attraktive Innenstädte nicht nur in Zeiten der Pandemie ermöglichen soll, und am Beispiel der Stadt Ettlingen in Baden-Württemberg zumindest in Teilen umgesetzt wird. Das zweite Beispiel ist ein im Bremer Stadtteil Vegesack installiertes Wegeleitsystem, das vom bcsd-Fördermitglied Traffeum GmbH erstellt wurde. Hier finden Sie die Sammlung, die noch wachsen wird.

Im Standortwettbewerb wollen insbesondere Klein- und Mittelstädte ein City- oder Stadtmarketing aufbauen oder bestehende Strukturen weiter professionalisieren. Dem widmet sich ein Online-Workshop mit Peter Markert, geschäftsführender Gesellschafter der imakomm AKADEMIE und Rechtsanwalt Andreas Schriefers, Stadtmarketing-Experte und bcsd-Rechtsbeistand. Die Teilnehmer*innen erlernen und vertiefen die Ableitung der „richtigen“ Marketingschwerpunkte und die Definition effizienter Strukturen zur Arbeitsteilung zwischen Kommunen und Privaten. Kernfrage ist: Wie kann ein Stadtmarketing erfolgreich und zugleich rechtssicher agieren? Hier erfahren Sie mehr.


02.02.2021
50 Jahre Städtebauförderung – Aufruf zu speziellem Tag der Städtebauförderung

Im Jahr 2021 begehen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam das Jubiläum „50 Jahre Städtebauförderung“. Mehr als 9.300 Gesamtmaßnahmen wurden im Zeitraum von 1971 bis 2020 gefördert – in 3.900 Kommunen bundesweit. Mit der klimaverträglichen Gestaltung der Gemeinden und Städte sowie der Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie steht die Städtebauförderung vor großen Aufgaben. Wie in der Vergangenheit soll der Tag der Städtebauförderung am 08. Mai wieder genutzt werden, um das Leistungsspektrum des Programms in den einzelnen Projektkommunen aufzuzeigen – dieses Mal situationsgeschuldet nicht mit Festen und Aktionen beispielsweise auf sanierten Plätzen, sondern online über Video- und Bildmaterial. Hier finden Sie den Projektaufruf und hier die Projektseite mit Informationen, wie auch Sie sich beteiligen können.

Zudem wurde zum Anlass des Jubiläums die Broschüre „Ganzheitlich, nachhaltig, und kooperativ: 50 Jahre Städtebauförderung in Deutschland“ herausgegeben, die Sie hier finden.


02.02.2021
Untersuchungen zur Innenstadt

Der HDE Standortmonitor liefert aktuelle Zahlen zu Umsätzen im Einzelhandel nach Kanälen und Branchen und kann so bereits Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Innenstädte nachvollziehen. Neben Fakten zu den abstrakteren Umsätzen wurden auch mehr als 23.000 Kund*innen zu den persönlichen Folgen der Pandemie befragt. Unter anderem sind die bekannten Hygienemaßnahmen ein sehr wichtiges Kriterium für den Innenstadtbesuch geworden. Hier erfahren Sie mehr.

Die bulwiengesa AG und BMO Real Estate Partners haben ein Tool entwickelt, das einen Überblick bietet über sogenannte Highstreets, also Haupteinkaufsstraßen und angrenzende Shopping-Center in 141 deutschen Städten mit über 70.000 Einwohner*innen. Dabei wurden über 6.000 Mieter und mehr als 20.000 Shops erfasst und nach Warengruppen und Filialunternehmen kategorisiert. Zudem werden die Städte bzw. Einkaufslagen in Gruppen einsortiert und aktuelle Trends in der Handelslandschaft erläutert. Die Erhebung fand vor Covid-19 statt, soll jedoch 2021 neu aufgelegt werden. Hier erfahren Sie mehr.

Der Fachverband Außenwerbung hat mit einer Agentur die Online-Befragung „Trendanalyse 2021 Mobilität in der City“ durchgeführt. Das Ergebnis: „Nach Corona ist vor Corona“, die Frequenz in den Innenstädten werde, unter Einhaltung gegebenenfalls geltender Hygienevorschriften, wieder dem Niveau vor der Krisenzeit entsprechen. Bereits jetzt besuchten 80% der Befragten weiterhin regelmäßig die Innenstadt. Hier finden Sie die Pressemitteilung und hier eine grafische Darstellung der Ergebnisse.


02.02.2021
Studie zur städtischen Logistik

Das Umweltbundesamt hat eine Online-Befragung unter ca. 800 Kommunen ab 20.000 Einwohner*innen zum Handlungsdruck hinsichtlich der Umweltwirkungen der urbanen Logistik und Gestaltungsmöglichkeiten für einen nachhaltigen städtischen Güterverkehr durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurden zehn Thesen zur nachhaltigen urbanen Logistik formuliert, die ein Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten zur Unterstützung von Logistikdienstleistenden und der Kommunen im Umwelt- und Klimaschutz darstellen. Hier erfahren Sie mehr.


02.02.2021
Bauausschuss des Bundestags beschäftigt sich mit Zukunft der Innenstädte

Der Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen des Deutschen Bundestages hat sich in einer öffentlichen Sitzung am 13. Januar mit der Zukunft der Innenstädte nach dem Lockdown beschäftigt. Grundlage für das Treffen waren Anträge der Oppositionsfraktionen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Wiederbelebung der Stadtzentren abzielen. Im 90-minütigen Mitschnitt der Videokonferenz kommen zahlreiche Expert*innen zu Wort, bewerten verschiedene Ansätze und stellen Lösungsansätze vor. Dazu gehören beispielsweise mehr Mieterschutz für Gewerbemieter*innen, ein Gewerbemietspiegel, besondere Zonen zur Förderung von Gewerbe, subventionierte Gewerbemieten, den Ankauf von Schlüsselimmobilien, die Überarbeitung der TA Lärm, Experimentierklauseln, Notfallfonds und eine deutliche Aufstockung der Städtebauförderung. Zudem wird auch immer wieder die Bedeutung einer koordinierenden Instanz, eines professionellen, erweiterten Zentrums- bzw. Citymanagements, hervorgehoben. Hier finden Sie die Aufzeichnung, die Anträge und die Stellungnahmen – sowohl ausführlich als auch knapp zusammengefasst.

Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Städtetag fordern Milliardenhilfen vom Bund für Innenstädte und zur Kompensation absehbar ausfallender Einnahmen aus der Gewerbesteuer.


02.02.2021
Förderprogramm der Stadt Eberswalde

Eberswalde legt einen eigenen Fördertopf auf, mit dem Ziel, private Maßnahmen zur Stadtteilbelebung finanziell zu fördern und die Stadtteile als attraktive Einkaufs- und Erlebnisstandorte mit einem positiven Image zu stärken. Weiterhin soll die Einführung und Nutzung digitaler Produktions-, Kommunikations- und Marketinginstrumente/-technologien gefördert werden, um das wirtschaftliche Wachstum zu stützen und eine Erhöhung der Krisenfestigkeit des lokalen Handels, der Gastronomie, des Handwerks, der freien Berufe und Einzelselbständiger zu erreichen. Zu diesem Zweck steht für das Haushaltsjahr 2021 ein Budget von 230.000 € in der gesamten Stadt Eberswalde zur Verfügung. Davon stehen 150.000 € ausschließlich in der Maßnahmenkategorie „Medien und Digitalisierung“ zur Verfügung. Bereits in den Vorjahren existierten Richtlinien zur kommunalen Förderung kleinteiliger Maßnahmen zur Belebung des Einzelhandels, die nun deutlich erweitert wurden. Hier finden Sie die Richtlinie.


02.02.2021
Homeoffice beeinflusst den Wunsch nach einem Umzug

Die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten wird seit Beginn der Coronakrise vermehrt von Arbeitgeber*innen angeboten und seitens der Arbeitnehmer*innen auch genutzt. In vielen Unternehmen soll Homeoffice auch nach der Corona-Pandemie weiterhin möglich sein. Dadurch sind viele Arbeitnehmer*innen bei der Wahl ihres Wohnortes künftig unabhängiger vom Sitz des Arbeitgebers. Dies führt bei vielen Arbeitnehmer*innen zu einem Umzugs-Wunsch. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom würden ca. 21 % der befragten Personen einen Umzug in Erwägung ziehen, wenn weiterhin die Möglichkeit des Homeoffice besteht. Mehr zum Thema finden Sie hier


02.02.2021
Maßnahmen zur Digitalisierung der Innenstädte

Der Digitalverband Bitkom hat in einer repräsentativen Studie Internetnutzer*innen befragt, welche digitalen Angebote sie sich in ihrer Innenstadt wünschen. Laut der Studie befürchten 69 % der Befragten, dass viele lokale Einzelhändler*innen das kommende Jahr wirtschaftlich nicht überleben werden. Zwei Drittel der Teilnehmer*innen vermissen zudem einen Online-Auftritt ihrer lokalen Geschäfte. Das zeigt die hohe Verbundenheit mit den lokalen Akteuren. Der stationäre Einzelhandel sollte der Studie zufolge so gestaltet werden, dass dieser nicht nur die Corona-Pandemie überlebt, sondern auch darüber hinaus zukunftsfähig und attraktiv bleibt und damit die Innenstädte weiter belebt. Dies kann beispielsweise durch den Auf- bzw. Ausbau des Online-Angebots der Einzelhändler*innen erreicht werden, eine Aufgabe, die durch die Pandemie nicht neu entstanden, aber dringlicher geworden ist. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier. In einem Positionspapier zur Digitalisierung der Innenstadt gibt der Bitkom weitere Handlungsempfehlungen aus. Darin wird den Kommunen unter anderem empfohlen, eine*n Beauftragte*n für die Entwicklung der Innenstadt einzusetzen, um die Ressourcen für das Management der Innenstadt analog zum Chief Digital Officer (CDO) in der Verwaltung zu bündeln. Der Großteil unserer Mitglieder kann eine*n solchen Beauftragte*n bereits aufweisen und vielleicht mit diesen und anderen Argumenten weitere Ressourcen einfordern. Alle Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Auch der Experte Dr. Andreas Brill hat sich in einem Interview im Rahmen der Deutschen Stadtmarketingbörse zu der CDO-Thematik geäußert. Er begrüßt die Entwicklung, warnt aber davor, die Verantwortung für die Digitalisierung nur bei einer Person zu sehen. Diese muss in der ganzen Organisation mitgedacht und umgesetzt werden. Ebenso verhält es sich bei der Innenstadt. Hier finden Sie seinen Beitrag.


02.02.2021
Zwei neue Apps zur Bürgerbeteiligung in Radolfzell

Die Stadt Radolfzell bietet ihren Bürger*innen zwei neue Apps zur Beteiligung an verschiedenen Prozessen an. Mit der App „Bürgerbeteiligung Radolfzell“ können die Bürger*innen zukünftig einfach und unkompliziert per Web App an Umfragen zu wichtigen städtischen Themen teilnehmen. In der App „Mängelmelder Radolfzell“ können die Bürger*innen den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Mängel im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen melden. Mehr zu den beiden Apps finden Sie hier


02.02.2021
bcsd beim Medienmittwoch zur Zukunft der Innenstädte - am 20.01. um 19 Uhr

Allerorten werden Horrorszenarien verödeter Innenstädte gezeichnet. Corona beschleunigt dabei Entwicklungen, die bereits vor der Pandemie greifbar waren. Vielleicht ein Gutes: Das Thema lebenswerte (Innen-)Stadt, mit dem wir uns seit Jahrzehnten unter wechselnden Voraussetzungen beschäftigen, ist nun sehr stark in der breiten Öffentlichkeit präsent. Es gibt zahlreiche Vorschläge und Forderungen, wie dem Niedergang begegnet werden kann. Dabei gibt es längst erfolgreiche Konzepte, wie die Zentren der Städte belebt werden können. Wieviel diese mit Geschäften und Einkaufen zu tun haben und wo Bürger*innen sich in den Citys wohl fühlen, darüber werden sich am 172. MedienMittwoch Reiner Nagel, Vorstand der Bundesstiftung Baukultur und Bernadette Spinnen, Vorsitzende der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. unterhalten. Das Gespräch führt Wolfgang Borgfeld. Hier erfahren Sie mehr und können sich zur Veranstaltung anmelden.


15.01.2021
Umfrageergebnisse: Diese sind die drängendsten Fragen im Stadtmarketing

Im Rahmen des zweiten Teils der Deutschen Stadtmarketingbörse 2020 wurden die Teilnehmer*innen in einer Ad hoc Umfrage mit dem Tool Mentimeter zu den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung befragt. Die meisten der rund 100 Abstimmenden gaben an, in ihren Städten Zukunftsprozesse zur Stadtentwicklung zu planen. Noch sehr gering ausgeprägt ist der Bereich Immobilien-Gesprächskreise – rund 20 Prozent gaben an, einen Arbeitskreis Immobilien zu haben. Da dies ein Schlüssel für lebendige Innenstädte auch nach der Pandemie sein kann, besteht großes Interesse, solche einzurichten. Als dringendster Handlungsbedarf wird in dieser Reihenfolge identifiziert, Gewerbetreibende in der Innenstadt zu unterstützen, Veranstaltungen wieder hoch zu fahren, Mut und Zuversicht zu verbreiten und Akteur*innennetzwerke neu auszurichten. Die wichtigsten Zukunftsfragen für Städte sind der Umfrage nach die Digitalisierung aller Servicebereiche, ein neues Verständnis von Lebensqualität sowie der Strukturwandel in der Innenstadtwirtschaft. Als wichtigste Leitbilder werden die nachhaltige Stadt, die Stadt der Begegnung und eine wirtschaftsstarke Stadt gesehen.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Kommunen des Landes zur Zukunft von Innenstädten und Ortszentren, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie, befragt. Die teilnehmenden Praktiker*innen schätzen, dass die Bedeutung von Sicherheit und Sauberkeit als Faktor für die Attraktivität der Zentren zulegen und die Bedeutung der Erreichbarkeit mit dem Auto abnehmen wird. Zudem wird der Handel an Bedeutung verlieren. Andere Nutzungen wie Gastronomie, Kultur, Freizeit, aber auch medizinische Versorgung werden hingegen der Umfrage zufolge zunehmen. Hier finden Sie die weiteren Ergebnisse zusammengefasst sowie die gesamte Auswertung der Umfrage.


14.01.2021
Monheimer Kulturwerke gewinnen den Preis für Stadtkultur

Im Rahmen des Kulturmarken-Awards 2020 wurde der von der bcsd präsentierte Preis für Stadtkultur vergeben. Aus zahlreichen Bewerbungen wurde die Monheimer Kulturwerke GmbH von der renommierten Jury als Sieger ausgewählt. Die Monheimer Kulturwerke GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Stadt Monheim am Rhein, die als Motor für die Bereiche Kultur, Tourismus und Brauchtum in die Stadtentwicklung hineinwirkt. Dabei verbindet sie lokale Strukturen, involviert die Bürgerschaft in den Gestaltungsprozess und schlägt einen Bogen zwischen Alltags-, Sozio- und Hochkultur. Mit dem Umbau der historischen Fassabfüllhalle in das multifunktionale Mehrspartenhaus „Kulturraffinerie K714“ entstand ein Identifikationsraum und eine Visitenkarte der Stadt. Weiterhin waren die Kampagne „Barock trifft Bauhaus“ aus Celle, die die Rolle der Stadt im Bauhaus bekannt, sicht- und erlebbar macht sowie die Zukunftswerkstatt „Ideenkino“ aus Bendorf nominiert, die im Vorlauf einer Landesgartenschau stattfand. Den Mitschnitt der Verleihung des Preises für Stadtkultur finden Sie hier. Hier finden Sie die Aufzeichnung der gesamten Zeremonie. Die Sieger aus den weiteren Kategorien finden Sie hier aufgeführt.


14.01.2021
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