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#urbanana-Preis verliehen

Mit #urbanana wirbt Nordrhein-Westfalen um urbane Kulturtouristen. In Mühlheim an der Ruhr wurden nun bei den #urbanana-Awards zum zweiten Mal besondere Projekte ausgezeichnet, die zur Förderung des urbanen Tourismus in der Region beitragen. Prämiert wurde das erste öffentliche und kostenfreie Virtual-Reality-Festival in Gelsenkirchen, mit „Bielefeld leuchtet!“ ein mobiles Kino im öffentlichen Raum, das lokale Filme zeigt, eine App als Ausstellungsverzeichnis der Kölner Museen und Galerien, die Veranstaltungsreihe Three Places aus Düsseldorf, die je Veranstaltung an drei wechselnden Orten Kultur und Kulinarik bietet, Food, Cycle & Soul, das kulinarische Radtouren in touristisch wenig erschlossene Kölner Stadtviertel durchführt und Big Beautiful Buildings, das im Ruhrgebiet die Gebäude aus der 1950er bis 1970er Jahre in den Fokus rückt.

20.08.2019
Regionales Fachkräftemarketing

Die neueste Ausgabe der Studie der index Agentur zu „Trends im Standortmarketing“ weist die Digitalisierung und den Fachkräftemangel als drängendste Herausforderungen für die Wirtschaftsförderung aus. Sie können die Publikation hier bestellen. Ein gutes Beispiel, wie das Problem des Fachkräftemangels angegangen werden kann, ist die Region Erzgebirge.
2017 wurde dort mit dem Aufbau der regionalen Arbeitgebermarke Erzgebirge begonnen, um die vorwiegend kleinen Unternehmen der Region in der Herausforderung der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Dazu wurde die Marke „ERZGEBIRGE Gedacht. Gemacht.“ weiterentwickelt und eine Kampagnen-Landingpage erstellt. In der Kampagnenumsetzung werden sämtliche Kommunikationskanäle auf die Neukonzeption angepasst und Instrumente zur Ansprache von Rückkehrern (hERZland-Video), Zuwanderern (Magazin hERZland), Hierbleibern (Spätschicht), aber auch Gymnasiasten auf dem Weg zum Studium (Wertzeugkiste) geschaffen. In der Vermarktung nimmt die digitale Kommunikation einen wesentlichen Stellenwert ein.
Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge entwickelt gleichzeitig Dienstleistungsangebote für die regionale Wirtschaft, die weiche Faktoren der Mitarbeiterbindung herausarbeiten (Projekt zur Corporate Social Responsibility, Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie) und mit einem Welcome Center Erzgebirge als Schnittstelle zwischen Zuwanderern und Unternehmen fungiert.
Für die Employer Branding-Kampagne „Herrlich, dieses Erzgebirge“ erhielt die eingebundene Agentur zebra© den German Brand Award 2019 in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation“.

19.08.2019
Digitalisierungsatlas Handel und Handelsszenarien

Die Digitalisierung ist in alle Bereiche des Alltags vorgedrungen und beeinflusst unser Einkaufsverhalten. Eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Produkten ist rund um die Uhr nur einen Klick entfernt. Dies stellt stationäre Innenstadt-Händler vor die Herausforderung, wie sie auch in Zukunft noch konkurrenzfähig bleiben können. Das Institut für Handelsforschung (IFH) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Publikation „Digitalisierungsatlas Handel – Strategien für die digitale Transformation“ herausgebracht. Die Publikation stellt eine Sammlung von erfolgreichen Projekten zur Verfügung, die digitale Technologien auf innovative Weise verwenden, um den Handel zu fördern. Hierzu gehören beispielsweise regionale Onlinehofläden, Digitale Schaufenster und digitale Geschenkgutscheine. Der Digitalisierungsatlas steht unter dem Motto „Handel ist Wandel“, in diesem Zusammenhang ermutigt das IFH Einzelhändler, sich nicht vor der Digitalisierung zu scheuen, sondern sich die daraus entstehenden neuen Lösungsansätze zu eigen zu machen. Dennoch sollten Händler nicht auf jede digitale Trenderscheinung aufspringen. Wichtig ist, dass Projekte zum Geschäftsmodell, dem eigenen Service und der Zielgruppe passen. Das gleiche Ministerium hat auch die Publikation „Handelsszenarien Nordrhein-Westfalen 2030“ herausgegeben, die mögliche Entwicklungen im Handelsbereich aufzeigt und den Akteuren aus Politik, Verwaltung, Handel, Logistik, Immobilien und Stadtmarketing Handlungsempfehlungen gibt.

09.08.2019
Lichtfestivals als Ansatz im Stadtmarketing

Ob mit Feuerwerken, illuminierten Gärten und Landschaften oder Effekten im Theater, Licht wird schon lange verwendet, um Zuschauer zu bezaubern. In der modernen Zeit haben Innovationen in der Beleuchtungstechnik Lichterfestivals immer beliebter werden lassen. Lichterfestivals ziehen Besucher in die Stadt, die ggf. sogar übernachten, und tragen so zum lokalen Wirtschaftswachstum und der Auslastung der Hotellerie bei. Weitere Argumente, die für derartige Events sprechen, sind in der Themenausgabe des Fachmagazins Cities and Lighting ausgeführt.
Lichterfestivals beleben den öffentlichen Raum durch künstlerische Gestaltung und demokratisieren dabei die Kunst, indem sie allen zugänglich gemacht wird. Ebenfalls besteht die Gelegenheit, Künstler aus der Region in den Fokus zu stellen und den kulturellen Output der Stadt als Ganzes aufzuwerten. Die Lichterfestivals können zudem eingesetzt werden, um an bestehende Traditionen anzuknüpfen oder historischen Ereignissen zu gedenken, wie Leipzig das mit dem vom 4. September bis zum 9. Oktober 2019 stattfindenden Lichtfest tut, das an die Montagsdemonstrationen ab dem 9. September 1989 erinnert. Weiterhin können Lichterfestivals auch die manchmal übersehene Schönheit urbaner Architektur beleuchten. Beispielsweise setzt Essen alte Industrieanlagen in Szene, lässt verschwundene Gebäude durch Projektionen wiederauferstehen und hat die traditionsreichen Lichtwochen um das Essen Light Festival ergänzt.
Insgesamt können Lichterfestivals Städten dabei helfen, sich in einem neuen Licht zu zeigen und damit ihr Image sowohl regional als auch international aufzuwerten.

08.08.2019
Mediendesignstudierende präsentieren Maßnahmen zur Digitalisierung des Einzelhandels in Bocholt

Im Auftrag des Stadtmarketing Bocholt entwickelten und visualierten die Studierenden des vierten Semesters Mediendesign, unter Anleitung von Prof. Dr. Christof Breidenich, Fabian Coenradi und Katharina Thiel, fünf Maßnahmen zur Digitalisierung des Einzelhandels in Bocholt, inklusive eines Konzepts für eine lokale Alternative zu Amazon Prime. Frank Tentler, der im April 2018 das Projekt „SMARTER HANDELN BOCHOLT“ zusammen mit dem Stadtmarketing Bocholt initiierte und den Studierenden während der Projektphase als Experte zur Seite stand, zeigte sich begeistert vom Engagement und Knowhow der Studierenden: “Sie verstehen das Prinzip einer Smartsphäre, den Sinn von Datenschutz und den Einsatz von Blockchain, ortsbasierten Technologien/Diensten und wo eine KI sinnvoll eingesetzt werden sollte.” Im Anschluss an die Präsentation wurde rege mit den Vertretern des Stadtmarketings und weiteren, eigens angereisten Marketing-Experten diskutiert. Jürgen Block, Geschäftsführer des Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., über die dargestellten Ansätze und Lösungen: „Es ist erfreulich zu sehen, dass die Studenten nicht nur ein professionelles Interesse an ihren theoretischen Entwürfen oder der Art und Weise der Präsentation hatten, sondern überzeugend die User-Perspektive einnahmen – egal ob Händler, Kunde oder Bürger - und so den Ergebnissen eine starke Glaubwürdigkeit verleihen.“ Eine Dokumentation des Projekts ist in Arbeit und wird nach der Fertigstellung über die bcsd zu beziehen sein.

05.08.2019
Tagungsmarkt der Zukunft

Der Tagungsmarkt hat mit jährlich knapp drei Millionen Veranstaltungen und über 400 Millionen Teilnehmern in Deutschland einen großen Stellenwert. Um auch in der Zukunft weiterhin relevant und international konkurrenzfähig zu bleiben, sollte die Branche gegenüber technischer Innovation und neuen Veranstaltungsformaten offenbleiben.
Das Forschungsprojekt „Future Meeting Space“ hat die Trends, die den Tagungsmarkt in den kommenden Jahren prägen werden, ermittelt. Demnach wird derzeit der Erwerb von Wissen noch als wichtigstes Argument für einen Tagungsbesuch eingeschätzt. Trotz neuer Möglichkeiten des Austauschs im virtuellen Raum werden Präsenzveranstaltungen vorerst noch Vorrang haben. Generell werden vermehrt neue Gelegenheiten zum Netzwerken gefragt sein, entweder digital per App oder analog durch neue interaktive Veranstaltungsformate wie Bar Camps, World Cafés, Fishbowls, die auch zum Erlebnischarakter von Tagungen beitragen und die Chance zur Individualisierung des Tagungserlebnisses bieten. Digitalisierung wird bei den Tagungen der Zukunft immer bedeutender. Voraussetzung hierfür ist eine funktionierende digitale Infrastruktur (WLAN, Technik, etc.). Weiterhin bieten digitale Tools sowie neue Formen der hybriden Veranstaltungen, an denen sowohl persönlich als auch digital teilgenommen werden kann, alternative Möglichkeiten, um sich auszutauschen. Weitere Trends sowie Best Practice Beispiele finden Sie hier im Trendmagazin des Tourismus NRW e.V.

01.08.2019
E-Scooter: Zulassung in Deutschland und erste Erfahrungen aus dem Ausland

In vielen Metropolen weltweit sind sie bereits fester Teil des Stadtbilds, nun sind sie auch in Deutschland angekommen: E-Scooter sind hierzulande seit dem 15. Juni 2019 zugelassen. Gefahren werden dürfen sie ab 14 Jahren, mit maximal 20 km/h, auf Radwegen und Radfahrstreifen. Nur wenn diese nicht vorhanden sind, darf auf der Straße gefahren werden. Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist nicht erlaubt. Es besteht weder Helm- noch Führerscheinpflicht, dafür muss aber eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Weitere Informationen finden sie hier.

Forschungen des Austrian Institute of Technology (AIT) haben ergeben, dass E-Scooter das Potential haben, längerfristig eine nachhaltige Mobilitätsalternative für alle Altersgruppen zu werden. In Wien haben sich E-Scooter bereits etabliert, allerdings gibt es immer wieder Beschwerden über Scooter, die Bürgersteige, Fußgängerzonen und Parkplätze blockieren. Einige Anbieter von Leih-Scootern haben Gegenmaßnahmen entwickelt: Sie setzen Mitarbeiter ein, die Scooter nach Bedarf umstellen und Nutzer auf die Verhaltensregeln aufmerksam machen. Außerdem richten sie beispielsweise „No Parking Zones“ ein, die in der zugehörigen Handy-App rot markiert dargestellt und teurer sind. Zudem besteht die Möglichkeit, die Geschwindigkeit ortsbezogen zu drosseln. Mehr dazu finden Sie hier.

30.07.2019
Ausschreibung Deutscher Nachbarschaftspreis

Am 24. Oktober 2019 wird in Berlin erneut der von der nebenan.de Stiftung initiierte Deutsche Nachbarschaftspreis verliehen. Der Preis wurde 2017 ins Leben gerufen, um Menschen auszuzeichnen, die sich für ihr lokales Umfeld einsetzen. Er richtet sich an engagierte Nachbarn, Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen. Gesucht werden Projekte mit Vorbildcharakter, die sich auf Bundes- und Landesebene für ein offenes, solidarisches und demokratisches Zusammenleben sowie die Verbesserung des Wohnumfelds einsetzen. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 50.000 Euro, auf die sich 16 Landes-, 1 Publikums- und 3 Bundessieger freuen dürfen. Erstmals wird der Nachbarschaftspreis in diesem Jahr gemeinsam mit dem hierPreis Soziale Stadt verliehen. Bewerbungen können bis zum 29. Juli 2019 eingereicht werden, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

26.07.2019
bcsd-Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung“ erschienen

Das von Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Bernadette Spinnen herausgegebene Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung – zur Adaption von Geschichte im Stadtmarketing“ ist im Januar 2019 im Springer-Gabler Verlag erschienen. Die Grundlage und den Ausgangspunkt bilden die Tagung „History Sells“, die in Münster als gemeinsame Veranstaltung von Historikern und Stadtmarketingverantwortlichen stattfand und das Positionspapier der bcsd zum Thema „Zukunft braucht Geschichte – Stadtmarketing und Geschichte“. Anlassgebend sowohl für das Buch, das Positionspapier als auch die Tagung war die Tatsache, dass das Stadtmarketing oft die Geschichte und Geschichten der Stadt, als Anlass für Angebote wie beispielsweise Stadtführungen und Veranstaltungen nutzt, aber auch für identitätsstiftende Ansätze. Im Buch wird auf das Verhältnis zwischen Stadtmarketing und Stadtgeschichte eingegangen und mit Beispielen aus Berlin, Braunschweig, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg aufgezeigt, wie Geschichte sachgerecht vermittelt und für Events und Markenbildungsprozesse verwendet werden kann. Es geht also darum, aufzuzeigen, wie die Geschichte in der Gegenwart und Zukunft gedeutet und vermittelt werden kann und auch heute noch Stadtidentität stiftet. Hier erfahren Sie mehr und können das Buch bestellen.

25.07.2019
Wien wirbt für Digital Detox

Heutzutage findet der Städteurlaub nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet statt. Dort informiert man sich vorab mit Restaurant-Tipps von TripAdvisor und Co. und das Essen und die Aussicht postet man gleich auf Instagram. WienTourismus versucht mit zwei neuen Kampagnen Besucher dazu zu bewegen, ihr Smartphone wegzulegen und die Donaumetropole analog zu erleben. Bei der Kampagne unhashtag Vienna (unhashtag.vienna.infounhashtag.vienna.info, mehr dazu auch hier) werden Selfie machende Touristen vor bekannten Attraktionen gezeigt, im Vordergrund ein großer roter Hashtag. Der Slogan lautet: „Wien sehen - nicht #Wien“. Parallel werden mit der unrating Vienna Kampagne (unrating.vienna.info, mehr dazu auch hier) Onlinebewertungen ins Visier genommen. Besucher sollen sich weniger durch Sternebewertungen im Internet beeinflussen lassen und Wien individueller erleben. Dafür werden beliebte Sehenswürdigkeiten mit authentischen, negativen Bewertungen gezeigt und die Frage gestellt: „Und wer bestimmt, was dir gefällt?“. WienTourismus betont dennoch, dass es die Digitalisierung im Tourismusbereich keineswegs ablehnt, sondern Reisende dazu anregen will, bewusster mit digitalen Medien umzugehen.

24.07.2019
Einkaufsstraßen neu denken – was kommt nach der Dominanz des Handels?

Die Publikation „Einkaufsstraßen neu denken – Bausteine für neue Perspektiven“ der Landesinitiative StadtBauKultur NRW widmet sich der aktuellen Entwicklung der innerstädtischen Shopping-Lagen und geht dabei insbesondere auf den Bedeutungsverlust des Handels und die alternativen Nutzungen für Geschäftsstraßen ein, für eine Zeit nach der Dominanz des Handels. Die Leser erhalten einen Leitfaden zur Einschätzung der Situation in der eigenen Stadt mit Vorschlägen für neue Nutzungen wie Dienstleistungen, innerstädtisches Wohnen, Gastronomie, soziale Infrastruktur, urbane Produktion sowie Handlungsansätze und Beispiele zu deren Umsetzung. Zudem werden Fördermöglichkeiten vorgestellt und Tipps zur Motivation der Akteure gegeben. Hier finden Sie die Arbeitshilfe.

22.07.2019
HDE-Online-Monitor

Vor wenigen Tagen ist die aktuelle Ausgabe des HDE-Online-Monitors erschienen. Der Monitor gibt Auskunft über aktuelle Trends im E-Commerce und zeigt beispielsweise auf, wie die Onlineumsätze im Vergleich zum stationären Handel wachsen, wie sich die unterschiedlichen Marktsegmente entwickeln, in welchen Branchen und welche Warengruppen besonders oft im Internet gekauft werden, welche Verbrauchergruppen besonders gerne im Web shoppen, welche Endgeräte und Bezahlmethoden sie bevorzugen und welche Geschäftsmodelle am erfolgreichsten sind. Hier finden Sie den Online-Monitor 2019. Den Nachrichten des deutlich steigenden Online-Umsatzes gegenüber steht eine Untersuchung, der zufolge die Verbraucher bedauern, dass die Vielfalt der kleinen, inhabergeführten Geschäfte schwindet und auch ein Bewusstsein für ihren eigenen Anteil daran haben. Noch stärker als sich selbst sehen die Verbraucher jedoch die Kommunalpolitik in der Pflicht. Hier finden Sie den Artikel dazu.

19.07.2019
Share a chair – Schüler-Kunstaktion in Willich

Unter dem Motto „share a chair – teile einen Stuhl“ hat das Stadtmarketing in Willich eine Aktion veranstaltet, bei der Oberstufenschüler Papphocker gestaltet haben. Thema des künstlerischen Aktionstages war „Teilen“, was sich auch im Design der Hocker spiegelt. Ziel war es, die sonst für das Stadtmarketing oft nur schwer erreichbare Zielgruppe der 17- bis 19-jährigen Schüler zu erreichen. Diese bemalten, beklebten und dekorierten in Kleingruppen in einer Art offenem Atelier auf dem Marktplatz im Rahmen des Kunstunterrichts die weißen Papphocker, die anschließend ausgestellt werden und schließlich in den Besitz der beteiligten Schule übergehen. Das Projekt fand in Kooperation mit zwei ortsansässigen Künstlern und einer Schule statt. 53 Oberstufenschüler konnten für die Aktion begeistert werden, die im Rahmen des Willicher Kultursamstags und Innenstadt-Kunstfestivals „Kunst im Kern“ stattfand. Kunst im Kern belebt das Zentrum Alt-Willichs durch bildende Kunst und Musik mit örtlichem Bezug und trägt so zur Identitätsstiftung bei. Mehr erfahren Sie hier.

18.07.2019
Summer of Pioneers in Wittenberge

Die brandenburgische Stadt Wittenberge, einst bekannt und belebt durch die Herstellung der weltberühmten Singer-Nähmaschinen, hat seit der Wiedervereinigung mit Schrumpfung zu kämpfen. Um die Stadt attraktiver zu gestalten und wieder mit Leben zu füllen, rollt sie Kreativen nun den sprichwörtlichen roten Teppich aus und lädt ein zum „Summer of Pioneers“. Getreu der Prämisse, dass die günstige Ansiedlung von Kreativen den Standort durch deren Projekte und Initiative aufblühen lässt, hat die Stadt ein Angebot für freischaffende kreativ Arbeitende aus Berlin und Hamburg (die beide mit dem ICE von Wittenberge erreichbar sind) geschaffen. Ein halbes Jahr lang erhalten diese Unterkunft, Internet und einen Platz im neu errichteten Coworking Space für 150 Euro im Monat. Im Gegenzug erwartet die Stadt, dass sie sich vor Ort gestaltend einbringen, Angebote für die örtliche Bevölkerung schaffen und Ideen für die Zukunft Wittenberges entwickeln. Weitere Informationen zu dem von Bund und Land unterstützten und unter anderem durch Mittel der Städtebauförderung finanzierten Projekt finden Sie hier. Der Coworking Space wird gestaltet von der CoWorkLand Genossenschaft, deren Ziel die Einrichtung von Coworking Spaces im ländlichen Raum ist, sodass ortsunabhängiges Arbeiten jenseits der Metropolen ermöglicht werden kann. Über Pop Up Coworking kann ein solches Format zuvor ausprobiert werden. Informationen zu der Genossenschaft finden Sie hier.

16.07.2019
Digitale Partizipation

Die Stadt Nürnberg beteiligt ihre Bürger zu der Digitalisierungsstrategie der Stadt, in die sich die Bürger mit ihren eigenen Vorstellungen sowohl digital als auch bei Veranstaltungen mit Experten einbringen können. Hier erfahren Sie mehr. Frankfurt am Main beteiligt über das Online-Portal Frankfurt fragt mich, das Sie hier finden, seine Bürger an der Digitalisierungsstrategie und bittet dort um konkrete Vorschläge. In Dortmund können Bürger im Rahmen von nordwärts Vorschläge für Projekte zur Digitalisierung einbringen. Die Ideen sollten neu, schnell umsetzbar, übertragbar und nutzenstiftend sein. Davon erhoffen sich die Initiatoren eine Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Impulse zur Entwicklung der Quartiere. Hier finden Sie weitere Informationen.
In Tübingen steht mit der Bürger App seit kurzem ein Instrument bereit, dass dazu gedacht ist, regelmäßig die Stimmung in der Bevölkerung zu besonders weitreichenden politischen Entscheidungen digital zu erfassen und so den Gemeinderat bei seiner Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die Befragungen werden vom Gemeinderat mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit initiiert und sind nicht bindend. Hier gelangen Sie zur erklärenden Homepage. Auch die Gemeinde Kirchheim bei München nutzt eine App zum Einholen eines Stimmungsbilds bei den Bürgern. Dort können alle im Gemeinderat vertretenen Parteien Fragen einstellen, bei denen sich die Bürger jeweils mit „stimme dafür“, „stimme dagegen“, „schieben“ und „keine Meinung“ äußern können. Mitarbeiter des Anbieters überwachen die Neutralität und Verständlichkeit der Fragen. Hier finden Sie die Informationen der Stadt Kirchheim dazu.

15.07.2019
Partizipatives Stadtmarketing Cottbus

Mit einem neuen Signet und einem offenen und beteiligenden Ansatz startet der Stadtmarketing- und Tourismusverband Cottbus e.V. ins partizipative Stadtmarketing. Auf der Microsite www.cottbus-bist-du.de können Bürger und Vereine das neue Fanlogo frei herunterladen. Gleichzeitig sind die Cottbuser aufgerufen, die für sie erstaunlichsten Fakten über Cottbus für die Broschüre „Cottbus für Angeber“ einzusenden. Ziel ist es, möglichst viele Cottbuser zu aktivieren, sich zu ihrer Stadt zu bekennen und visuell zum Ausdruck zu bringen, was sie an ihrer Stadt besonders lieben. Cottbus setzt auf glaubhafte und authentische Geschichten, die von den Bürgern selbst kommen. Die schönsten Beispiele, die vor allem die Zukunftsthemen der Stadt aus dem Leitbild illustrieren, sollen dann ins Schaufenster gestellt werden und können im Außenmarketing kommuniziert werden. Das Design und der neue Ansatz sind Ergebnis eines Prozesses, der im Anschluss an die Erarbeitung des „Leitbildes 2035“ begonnen wurde. Der Vorstandsvorsitzende des Stadtmarketingverbandes, Oberbürgermeister Holger Kelch: „Wir erfahren bei vielen Gesprächen, dass die Cottbuser zur Gestaltung unserer Stadt beitragen wollen und wir möchten sie dazu einladen. Das spiegelt sich auch im neuen Ansatz des Stadtmarketings.“ Hier erfahren Sie mehr.

12.07.2019
OB-Barometer 2019 – Wohnen größte Herausforderung

Das OB-Barometer des Deutschen Instituts für Urbanistik zeigt eine deutliche Verschiebung der Schwerpunkte kommunaler Politik. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums steht in der aktuellen Ausgabe der seit 2015 jährlich durchgeführten Umfrage an erster Stelle und wird damit als drängendstes Thema angesehen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bereiche Mobilität und Digitalisierung. Zukünftig wird laut den Befragten das Thema Digitalisierung, zu dem auch der Bereich Smart City zählt, am meisten an Bedeutung gewinnen. Bei allen drei wichtigsten Themen wünschen sich die Oberbürgermeister mehr Unterstützung durch die übergeordneten Ebenen Land, Bund und EU. Das Thema Integration, das den Bürgermeistern im Vorjahr noch am wichtigsten war, ist auf Platz 6 abgerutscht. An der Befragung haben sich 134 Oberbürgermeister von Städten mit über 50.000 Einwohnern beteiligt. Hier finden Sie die detaillierten Ergebnisse.
Ein interessanter Ansatz zum Themenfeld Mobilität ist das seit Januar 2019 angebotene 1-Euro-Ticket der Stadt Kirchheim bei München. Die Stadt hält probeweise acht Monatstickets der „IsarCards“ bereit, die sich Bürger gegen die Gebühr von einem Euro pro Tag ausleihen können. Damit ist die unbegrenzte Nutzung der Verkehrsmittel im gesamten Münchner Verkehrsverbund möglich. Das Angebot soll zur stärkeren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beitragen. Hier erfahren Sie mehr.

10.07.2019
Eckpunkte für Nationale Tourismusstrategie verabschiedet

Die Bundesregierung hat Eckpunkte für eine Nationale Tourismusstrategie beschlossen, die die aus Sicht der Regierung wesentlichen Handlungsfelder festlegt. Dazu gehören unter anderem das Schaffen guter Rahmenbedingungen, weiteres Wachstum des Wirtschaftszweigs, die Anpassung an die Herausforderungen der Digitalisierung, Mobilität, Fachkräftesicherung, die Stärkung ländlicher Räume und Nachhaltigkeit. Die Eckpunkte sollen in den kommenden Monaten mit Stakeholdern und Akteuren sowie intern innerhalb der Bundesregierung konkretisiert werden. Am Ende soll ein konkreter Aktionsplan stehen, in den die unterschiedlichen betroffenen Ministerien einbezogen sind. Hier finden Sie die ausführlichen Eckpunkte.

05.07.2019
Digitale Assistenten im Tourismus

Das Gottlieb Duttweiler Institute, das sich auf Zukunftsforschung spezialisiert hat, hat eine Studie zu digitalen Assistenten im Tourismus und deren Einfluss auf das zukünftige Reisen sowie die Destinationsmanagementorganisationen erstellt. Der Untersuchung zufolge ist davon auszugehen, dass digitale Assistenten das Reisen zukünftig ähnlich beeinflussen werden, wie dies in der Vergangenheit Smartphones und Internet taten und immer noch tun. Die Empfehlung der Forscher lautet, sich bereits jetzt auf künftige technische Entwicklungen vorzubereiten und Daten (Speisekarten, Wartezeiten öffentlicher Verkehrsmittel oder touristischer Attraktionen, Informationen zu Parkplätzen, Auslastung von Hotelzimmern etc.) maschinenlesbar als Open Data zur Verfügung zu stellen. Dazu sollte ein gemeinsamer Standard geschaffen werden. Hier erfahren Sie mehr und können die Studie herunterladen.

04.07.2019
Aktuelle Zahlen zum Incoming-Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus hält auf ihrer Homepage Informationen für Touristiker bereit. Kürzlich aktualisiert wurden die Informationen zum Incoming-Tourismus, also den Besuchen ausländischer Gäste in Deutschland, die im vergangenen Jahr mit insgesamt 87,7 Millionen ein neues Rekordhoch erreicht haben. Demnach ist Deutschland europaweit das beliebteste Kulturreiseziel, die beliebteste Destination für Städtereisen und das beliebteste Tagungs- und Kongressziel. Die meisten ausländischen Gäste stammen aus den Niederlanden, der Schweiz, den USA und Großbritannien. Die Buchung ausländischer Gäste erfolgt zu 84% über das Internet, die Anreise bei jedem zweiten mit dem PKW. Am häufigsten erfolgen Übernachtungen in Städten mit über 100.000 Einwohnern. Aber auch in Gemeinden mit unter 10.000 Einwohnern nehmen Übernachtungen ausländischer Gäste stark zu. Hier finden Sie die komplette Ausgabe der Zahlen Daten Fakten 2018. Hier finden Sie eine Prognose zur Entwicklung des Incoming-Markts in Deutschland bis 2030. Auch der deutsche Handel profitiert von den ausländischen Touristen. Dazu finden Sie hier ein Whitepaper des EHI.

02.07.2019
RetailReport 2020 veröffentlicht

Das Zukunftsinstitut hat jüngst den RetailReport 2020 herausgegeben und auch in der diesjährigen Ausgabe benennt die Trendforscherin Theresa Schleicher die prägendsten Trends der Branche. Sie unterzieht aber auch das magische Jahr 2020 einem Reality Check. Was wurde aus den einst mit dieser Jahreszahl versehenen Visionen, was passierte wirklich, seit die Digitalisierung auf die Handelswelt prallte? Der RetailReport ermöglicht mit seinen Trends, Tipps, Themenschwerpunkten, Best Practices und ausführlichen Statistiken neue Perspektiven auf die großen Zukunftsthemen der Handelsbranche. Weitere Einblicke und Informationen zu dieser spannenden Lektüre sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

01.07.2019
Landesverbandstreffen Nordrhein-Westfalen

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen traf sich auf Einladung von Jan Zimmermann, Citymanager in Langenfeld, in der Future City Langenfeld und tagte dabei in der White Box. Dieser stationär-digitale Erlebnisraum befindet sich im innerstädtischen Einkaufszentrum und bietet neben Stadtmarketingverantwortlichen auch Händlern, Gastronomen, Dienstleistern und Technologiefirmen die Möglichkeit, sich innovative Ideen und Handelskonzepte anzuschauen bzw. diese zu präsentieren. Die White Box ist eines der Projekte, die in Langenfeld vom Land Nordrhein-Westfalen durch eine Digitalisierungs-Initiative gefördert werden. Nach einer Führung durch die anschaulich vorgestellten Exponate erörterte der Landesverband im angrenzenden Workshopraum die neusten Entwicklungen im Handel und in den Innenstädten. Dabei wurden auch die aktuellen Förderansätze des Landes (z.B. Wettbewerb Erlebnis Innenstadt) mit einbezogen.

24.06.2019
Smarter Handel

Wer das Thema kooperative Stadtentwicklung begleitet, der weiß, dass das Stadtmarketing Bocholt clever handelt und dies seit letztem Jahr auch im Rahmen des Digitalisierungsprojektes „Smarter Handeln Bocholt“. Aktuell sollen ungenutzte Ladenlokale in der Innenstadt durch Startups aus der Kreativbranche, dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Dienstleistungsbereich aufgewertet und gefüllt werden. Über einen Wettbewerb werden neue Ideen, auch gemeinsam geplante innovative Konzepte, gesucht, die die Innenstadt nicht nur für Kunden unterschiedlichen Alters, sondern auch für Geschäfte unterschiedlichster Couleur attraktiv machen. „Unsere Auswahlkriterien richten sich nach der Attraktivität und der Anziehungskraft der Geschäftsidee. Auch eine Aussicht auf Dauerhaftigkeit kann punkten,“ so Lisa Hebing vom Stadtmarketing Bocholt. Weitere Informationen zu Wettbewerb und Gesamtprojekt finden Sie im zugehörigen Blog.

05.06.2019