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In unserem monatlichen, kostenfreien Newsletter berichten wir regelmäßig über die neuesten Entwicklungen aus dem Stadtmarketing und der integrierten Stadtentwicklung. Sie können diesen hier bestellen.

30 Jahre BCSD – 30 Jahre für Stadtmarketing, das wirkt!

Seit 30 Jahren setzt sich die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland gemeinsam mit ihren Mitgliedern für lebendige Städte ein. Stadtmarketing wirkt – jeden Tag: Es schafft Orte, an denen Menschen sich begegnen, Ideen entstehen und Gemeinschaft wächst.

In diesen drei Jahrzehnten hat sich Stadtmarketing zu einem wichtigen Gestalter urbaner Entwicklung entwickelt: Es stärkt Stadtidentitäten, bringt Akteure zusammen und trägt dazu bei, Innenstädte und öffentliche Räume lebendig zu halten.

Das gelingt durch die Bündelung von Kräften, durch Kooperation – und durch das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen, die sich täglich vor Ort für ihre Städte einsetzen und dabei die vielfältigen Herausforderungen des Stadtlebens gestalten.

Heute verbindet die bcsd fast 600 Mitglieder, die gemeinsam daran arbeiten, Städte zu Orten zu machen, mit denen sich Menschen identifizieren und in denen sich Bewohner:innen wie Gäste gleichermaßen wohlfühlen. 

Und wir schauen nach vorn: Gerade in Zeiten großer Veränderungen braucht es starke Netzwerke, neue Ideen und engagierte Stadtoptimisten.

Wir sind stolz auf unser Netzwerk – und darauf, gemeinsam die Zukunft unserer Städte zu gestalten.

--> Stimmen aus dem Netzwerk.

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Geschäftsführer Jürgen Block zum 30-jährigen Jubiläum der bcsd: 

"Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland wurde 1996 als Berufsverband gegründet. Es galt diese neue städtische Disziplin mit ihrem undefinierte Aufgabenfeld zu organisieren, mitVorzeigeprojekten und Maßnahmen aufzuladen. Aber vor allem bestand für die wenigen noch durchweg als exotisch geltenden City- und Stadtmanager die Notwendigkeit sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen und sich dabei zu vergewissern, dass man weder alleine noch besonders verrückt ist. Diese enthusiastischen Pioniere für moderne Stadtentwicklung haben sich damals übrigens selber als „Universallaien“ bezeichnet. 

Das City- und Stadtmarketing steckte noch in den Kinderschuhen und weder unter den Protagonisten selbst noch bei deren Auftraggebern, meist aus kommunaler Politik und dem innerhabergeführtem Einzelhandel, war wirklich klar, was gutes City- und Stadtmarketing eigentlich ausmacht und wie es gelingen kann. Die Erwartungen allerdings waren damals schon haushoch und äußerst ambitioniert, wenn es meist ziemlich lapidar hieß, das Stadtmarketing solle dafür Sorge tragen, dass die (Innen-)Stadtattraktiver werde. So stand es und steht es wahrscheinlich heute noch in vielen Vereinssatzungen, Gesellschaftsverträgen oder sonstigen Gründungsurkunden. Die damalige Maxime sexy zu sein, in erster Linie nach wirtschaftlichem Erfolg für Händler zu streben und der lahmenden Verwaltung Beine zu machen sowie den Kopf zu öffnen, überlagerte oftmals die ersten wissenschaftlichen Ansätze zum Management der Anspruchsgruppen, wie sie bereitsEnde der 80er von Prof. Heribert Meffert erarbeitet worden waren.

Vieles hat sich seitdem weiterentwickelt, das Wording hat sich (mehrmals) geändert, manches ist bereits (mehrmals) wiedergekommen anderes verbannt und vieles ist noch nicht auserzählt. Immer gleich war der Hunger und Durst nach Erfahrungsaustausch, der daher von Beginn an ganz oben auf der Prioritätenliste des Verbandes steht. Voneinander zu lernen, in Kompetenzen, Schnittstellen und Synergien zu denken und mit allen drüber zu sprechen, zeichnet heute wie gestern gutes City-und Stadtmarketing aus. Wir als bcsd blicken mit Stolz (das darf an dieser Stelle sein) auf diese und auch unsereeigene Verbandsentwicklung zurück. Mit heute fast 600 Mitgliedern, einem 7-köpfigen ehrenamtlichen Vorstand,einer Geschäftsstelle in Berlin und elf Landesverbänden sind auch wir längst aus den Kinderschuhen entwachsen.

Und natürlich darf auch ein Dank an unsere Mitglieder an dieser Stelle nicht fehlen: für das Vertrauen in uns und unsere Arbeit, für das Mitwirken an unserem gemeinsamen Ziel – die Stärkung des Stadtmarketings - und für die Offenheit und den oben beschriebenen, kontinuierlichen Austausch. Denn bei allem Wachstum, bleibt diese Konstante gleich: die bcsd lebt von einem starken Netzwerkgleichgesinnter ,Stadtoptimisten‘." 

 

Stimmen aus dem Netzwerk finden Sie hier: www.bcsd.de/verband/mitglieder/mitgliederstimmen/ 

 


08.04.2026
Pulsierende Innenstädte brauchen Zusammenarbeit

Beim Kommunalkongress „Zukunftsfähige Innenstädte“ diskutierte die bcsd im Panel „Pulsierende Innenstädte für Wohlbefinden und hohe Aufenthaltsqualität“ mit hochkarätigen Gästen über die Zukunft unserer Zentren. Auf Einladung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik brachten unter anderem Jana Schimpke (DEHOGA), Stefan Genth (HDE) und Jürgen Block zusammen ihre Expertise ein, um über Anforderungen an attraktive und lebendige Innenstädte zu sprechen.

Bereits in seiner Begrüßung betonte Fraktionsvorsitzender Jens Spahn die Bedeutung von Sicherheit, Sauberkeit und guten Services als zentrale Grundlagen funktionierender Innenstädte und sagte den Kommunen Unterstützung zu. In der anschließenden Diskussion wurde zugleich deutlich: Innenstädte sind längst weit mehr als Orte zum Einkaufen oder Essengehen. Sie sind soziale, kulturelle und öffentliche Räume, in denen Begegnung, Vielfalt und Teilhabe möglich werden. Sie schaffen Gelegenheiten, über die eigene Bubble hinaus miteinander in Kontakt zu kommen, urbanes Leben zu erleben und Stadtgesellschaft aktiv mitzugestalten. Damit Innenstädte wirklich pulsieren können, braucht es das Zusammenspiel vieler Akteure aus Handel, Gastronomie, Kultur, Freizeit und Bildung. Stadtmarketing übernimmt dabei eine wichtige Rolle als Moderator, Vernetzer und Impulsgeber. Genau hier brachte die bcsd ihre Expertise in die Debatte ein und bot der Politik ihre Unterstützung an – auch mit Verweis auf die bewährte Zusammenarbeit im Beirat Innenstadt des BMWSB.

Besonders deutlich wurde: Zukunftsfähige Innenstädte brauchen nicht nur passende Förderinstrumente, sondern vor allem solide kommunale Finanzen, verlässliche Rahmenbedingungen und Vertrauen in die Gestaltungskraft vor Ort. Einigkeit bestand darüber, dass Kommunen hierfür echte Handlungsspielräume benötigen. Auch bei Fragen der Sicherheit, etwa rund um Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wurde klar, dass tragfähige Lösungen nur im Zusammenspiel aller föderalen Ebenen entstehen können.

Zum Abschluss des Kongresses wurde deutlich, dass die Entwicklung der Kommunen in der kommenden politischen Zusammenarbeit von CDU und SPD stärker in den Fokus rücken soll. Themen wie Sicherheitsfragen oder unangemessene Kostenbelastungen – etwa durch GEMA-Gebühren – sollen dabei verstärkt aufgegriffen werden.

 

Fotocredits: Xander Heinl


26.03.2026
bcsd im politischen Dialog

Mit dem parlamentarischen Frühstück im November haben wir die begonnene politische Arbeit sichtbar fortgeführt. Im Dezember haben wir diesen Dialog mit drei persönlichen Kennenlerngesprächen mit Abgeordneten vertieft: MdB Awet Tesfaiesus (u. a. Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien), MdB Lars Rohwer (u. a. Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen) sowie MdB Dirk Vöpel (u. a. Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen). Im direkten Austausch konnten wir so die bcsd, unsere Arbeit und unsere Werte vorstellen und unsere Empfehlungen zu zentralen Herausforderungen der Stadt- und Innenstadtentwicklung adressieren. Themen waren unter anderem GEMA-Fragen, Sicherheit bei Veranstaltungen sowie das Auslaufen des ZIZ-Programms und die daraus resultierende Notwendigkeit politischen Handelns.Wir freuen uns darauf, den politischen Dialog fortzusetzen – etwa zu gemeinsamen Anliegen von Stadtmarketing und Tourismus (u. a. im Austausch mit MdB Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses) oder zur demokratischen Zukunft unserer Städte und den Voraussetzung gen für lebendige, resiliente Innenstädte (u. a. mit MdB Adis Ahmetovi?, u. a. Mit-Initiator des 8-Punkte Plans zur Stadtbild-Debatte).

Ziel ist es, die Perspektive des Stadtmarketings dauerhaft bei politischen Entscheidungsträgern zu verankern und unsere fachliche Expertise aktiv anzubieten. Ein wichtiges Signal dafür, dass unsere Themen gehört werden, ist die Einladung unseres Geschäftsführers Jürgen Block als Panelteilnehmer zum Kommunalkongress der CDU/CSU am 25. März 2026. Unter dem Titel „Zukunftsfähige Innenstädte – Mit Sicherheit, Sauberkeit und Lebendigkeit zu hoher Aufenthaltsqualität“ wird dort diskutiert, wie Ordnung, Sicherheit und Lebendigkeit die Aufenthaltsqualität in Städten stärken können. Diese Einladung freut uns sehr – und ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass die bcsd als Ansprechpartnerin für Stadtmarketing und Stadtentwicklung wahrgenommen wird.


04.02.2026
Deutscher Stadtmarketingtag in Frankfurt - Programm jetzt online

Vom 3. bis 5. Mai 2026 lädt die bcsd zum Deutschen Stadtmarketingtag nach Frankfurt am Main ein. Unter dem Motto „Zukunft Stadt“ geht es um die zentrale Frage, wie Städte angesichts von Digitalisierung, Klimaanpassung, wirtschaftlichem Strukturwandel und gesellschaftlichem Zusammenhalt zukunftsfähig bleiben – und welche Rolle Stadtmarketing dabei als vernetzender Akteur, Übersetzer und Katalysator übernimmt.

Acht Themenfelder – Strategie trifft Praxis

Das Programm spannt den Bogen über acht Themenbereiche, darunter Stadt & Gesellschaft, junge Zielgruppen, Stadtfinanzen, Innenstadt & Handel, Tourismus, digitale Stadtentwicklung & KI, öffentlicher Raum sowie „Zukunft Stadt für alle“. Diskutiert werden u. a. resiliente Innenstädte, wirksame Beteiligung und der sinnvolle Einsatz von Daten, Technologie und Gestaltung. Fachliche Impulse kommen unter anderem von Julia Erdmann, Prof. Dr. Markus Gabriel und Lena Papasabbas. Gleichzeitig steht wie gewohnt der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt.

Frankfurt als Bühne

Auch das Rahmenprogramm macht die Stadt erlebbar: Exkursionen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Frankfurt – historisch, grün, europäisch oder als Global City – sowie im Kontext der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Höhepunkte sind der Empfang im Kaisersaal des Römers und die Jubiläumsfeier „30 Jahre bcsd“. Tagungsort ist das Gesellschaftshaus im Palmengarten.

Unser Jubiläumsangebot für Sie

 Zum 30-jährigen Jubiläum erhalten Sie ab dem zweiten Teilnehmenden 30 % Rabatt auf das Tagungsticket.

Hier geht es zum vollständigen Programm.

Sichern Sie sich Ihr Ticket jetzt hier.

 

Der Deutsche Stadtmarketingtag 2026 findet mit Förderung durch die Stadt Frankfurt am Main statt. 

 

Foto: Stadt Frankfurt am Main / Haonan Wei


04.02.2026
bcsd Mentoring 2026 gestartet

Mit acht Tandems startete gestern die zweite Runde unseres bcsd-Mentoring-Programms. Wir freuen uns, dass das was im vergangenen Jahr als Pilotprojekt begann, nun weiter Form annimmt: Auch in dieser Runde bringen wir engagierte Mentees und erfahrene Mentorinnen zusammen, um Austausch, persönliche Entwicklung und fachliche Perspektiven im Stadtmarketing gezielt zu fördern.

Schon beim Auftakt wurde deutlich, worauf es ankommt: Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, Erfahrungen ehrlich zu teilen. Genau daraus entstehen neue Sichtweisen, mehr Sicherheit im eigenen Handeln und wertvolle Netzwerke über die eigene Stadt hinaus.

Ein besonderer Dank gilt unseren Mentorinnen, die Zeit investieren, Wissen aus ihrer Praxis teilen und individuelle Entwicklungswege begleiten – dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.Ebenso danken wir unseren Mentees für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und ihr starkes Engagement, in die eigene Rolle und die Zukunft des Stadtmarketings zu investieren.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate, intensive Gespräche in den Tandems und viele Impulse, die über das Programm hinaus in unsere gemeinsame Arbeit wirken werden.


04.02.2026
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