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Kreativ aus der Krise – Impulse städtischer Transformation

Städte stehen heute – vielleicht mehr denn je – vor verschiedenen und unterschiedlich großen Herausforderungen, die nicht selten gleichzeitig in differente Richtungen wirken. Langzeitarbeitslosigkeit bei Fachkräftemangel hier, Zuwanderung und Alterung dort – wie können trotzdem gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen werden?
Wie Städte mit den individuellen Krisen umgehen und Wege zur Gestaltung unvermeidlicher Transformationsprozesse suchen, analysiert eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) „Kreativ aus der Krise - Impulse für städtische Transformationen“. Die Publikation beantwortet Fragen wie: Wie geht Stadtentwicklung jenseits von Großinvestitionen von Unternehmen, Infrastrukturprojekten und Events? Wo sind Schnittstellen von aktueller Praxis verschiedener an der Stadtentwicklung beteiligter Akteure sowie von übergeordneten gesellschaftlichen und ökonomischen Transformationsdiskursen? Weitere Informationen erhalten Sie hier.


15.11.2017
Preisverleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017

Nachbarschaft ist einer der wichtigen Pfeiler, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Die Stiftung nebenan.de rief in diesem Jahr erstmals den Deutschen Nachbarschaftspreis aus, um aktive Nachbarn und nachbarschaftliche Projekte auszuzeichnen, die sich für ein offenes, solidarisches und demokratisches Miteinander einsetzen. Über 1.300 Bewerbungen von gemeinnützigen Organisationen, Vereinen, Nachbarschaftsgruppen und -initiativen haben sich dem Wettbewerb gestellt. Am 13. September kamen alle 16 Landessieger zur Preisverleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017 in Berlin zusammen. Drei Projekte haben es geschafft, die Jury zu überzeugen und nehmen damit auch eine Vorbildfunktion auf Bundesebene ein. Den ersten Preis, der mit 15.000 Euro dotiert ist, gewann die Bürgerinitiative Agora Köln mit ihrem Projekt „Tag des guten Lebens“. Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern und Schirmherr des Preises führte die Ehrung vor Ort durch. Dieser Aktionstag regt zum Nachdenken und Mitmachen für alternative Nutzungskonzepte des öffentlichen Raums und der nachbarschaftlichen Zusammenarbeit an. Alle ausgezeichneten Projekte werden hier vorgestellt.

13.11.2017
Die Stadt / Region als Marke

Am 13.11.2017 findet das Seminar „Die Stadt/Region als Marke“ – dieses Mal in Hamburg – statt. Das Seminar beleuchtet, ob und mit welchen Mechanismen Markenentwicklung in Städten gelingen kann. Von den Grundlagen des Markenbegriffs bis zur Erfolgsmessung wird Referent Prof. Sebastian Zenker wieder einen umfassenden Überblick für Stadtmarketinganfänger bis -profis geben. Weitere Informationen finden Sie hier und die Online-Anmeldung ist hier möglich.

08.11.2017
Stadt Kultur Entwicklung

Das Kulturmanagement Network widmet sich in seiner Monatszeitschrift „Kultur und Management im Dialog“ den Zusammenhängen zwischen Stadtentwicklung und Kultur. Sowohl Kulturbauten als auch Veranstaltungen und Netzwerke können einen entscheidenden Beitrag zur Stadtentwicklung, zum Stadtimage und zur Identität beitragen. Reiner Nagel, der auch auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2017 als Referent auftritt, stellt „Kulturbauten als Motor für die Stadtentwicklung“ vor. Weitere Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit gesellschaftlichen Perspektiven, Stadtplanung und Partizipation. Hier können Sie das Heft ansehen.
Darüber hinaus stellt das Kulturmanagement Network in der Serie „Festivalmanagement“ Einschätzungen zu „Trends und Chancen im Musikfestivalmarkt“, Praxisbeispiele (Stadt Wien, Stadt Potsdam) und unterschiedliche Aspekte der Festivalorganisation, wie zum Beispiel Künstlermanagement, vor.
Wie ein ungewöhnliches und nicht kommerzielles Festival aussehen kann, stellt Future Perfect in der Beschreibung des Musikfestivals MIMI in Marseille dar. Hier finden Sie den Artikel.

06.11.2017
Zukunftsweisende Ansätze in kleineren Städten und Gemeinden

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat im Rahmen des Städtebauförderprogramms kleinere Städte und Gemeinden eine Publikation zu zukunftsweisenden Ansätzen herausgegeben. Neben einer Vorstellung der vier Handlungsfelder „gebaute Umwelt entwickeln“, „Öffentlichen Raum und Grün erleben“, „Gemeinsam handeln“ und „Beteiligung und Aktivierung leben“ werden zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt. Zu den Projekten zählen beispielsweise die Sanierung von Gebäuden, die Schaffung sozialer Treffpunkte, die Bekämpfung von Leerstand, die Einrichtung und Aufwertung von Grünanlagen und die interkommunale Kooperation. Hier finden Sie weitere Informationen.

03.11.2017
Dritter Statusbericht Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Im vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung herausgegebenen dritten Statusbericht zum Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren werden über 30 Fördermaßnahmen aus dem gesamten Bundesgebiet vorgestellt. Die Vorstellung ist jeweils in Ausgangslage, Vorgehen / Umsetzung sowie den Impulsen für die Zentrenentwicklung gegliedert. Dabei werden so unterschiedliche Projektkategorien wie beispielsweise „Aufwertung des öffentlichen Raums“, „Partnerschaftliche Zusammenarbeit“, „Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit“, „stadtverträgliche Mobilität“ und „Stadtbaukultur“ vorgestellt. Hier finden Sie den Statusbericht. Über die Förderung im Rahmen des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren können städtebauliche Investitionen, in einigen Bundesländern auch nichtinvestive Maßnahmen wie Citymanagementprozesse oder Weihnachtsbeleuchtung finanziert werden.

02.11.2017
IHK-Gutachten und Kundenmeinung zu Ladenöffnungszeiten

Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind den Kunden des Einzelhandels flexible Öffnungszeiten immer wichtiger. Dabei schmilzt auch die Ablehnung einer regelmäßigen Sonntagsöffnung deutlich von vormals 54 % auf unter 41 %. Die Befürworter sind überwiegend männlich und verdienen überdurchschnittlich gut. Zusätzlich zu in einer Datenbank registrierten Nutzern wurden 2.058 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer für die Untersuchung befragt. Die detaillierte Auswertung kann hier eingesehen werden.
Eine Gutachterliche Stellungnahme zu den gesetzgeberischen Spielräumen bei den Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen hat eine Arbeitsgemeinschaft mehrerer Landesverbände der Industrie- und Handelskammern in Auftrag gegeben. Das von Univ.-Prof. Dr. iur. Johannes Dietlein erstellte, 68 Seiten starke Gutachten finden Sie hier zum Download. Neben anderen interessanten Ansätzen scheint die vielleicht bedeutendste Erkenntnis, dass für den Gesetzgeber Spielräume vorhanden sind, der Sonntagsruhe andere gewichtige Gemeinwohlgüter entgegenzustellen. Diese können, dem Gutachten zufolge, auch städtebauliche Überlegungen, touristische und Image-Aspekte sowie wettbewerbs- und beschäftigungspolitische Ziele sein.


01.11.2017
Stadtmarketing Austria stellt Best Practice Social Media Marketing vor

Auf seinem Blog stellt das Stadtmarketing Austria gute Beispiele des Social Media Marketing in kleinen Städten und Gemeinden vor. Saalfelden (17.000 Einwohner), Tulln an der Donau (16.000 Einwohner) und Hallein (21.000 Einwohner) dienen als Praxisbeispiele, deren Aktivitäten detailliert und unter Nennung des Personalaufwands, der Regelmäßigkeit der Posts, der genutzten Kanäle und der wichtigsten Themen kurz und prägnant vorgestellt werden. Hier gelangen Sie zu dem Artikel.
Eine Übersicht besonders gelungener Homepages touristischer Destinationen finden Sie hier.


25.10.2017
„Gemeinsam online“ ist jetzt online verfügbar

Die CIMA Beratung + Management GmbH betreut die bayerischen Pilotgemeinden bei der Digitalisierung des Handels und hat zudem in Bayern und Niedersachsen Umfragen zum Stand der Online-Aktivitäten der Werbegemeinschaften und Händler durchgeführt. Das erlangte Know-how in diesem Bereich bildet nun die Grundlage für die Informationsplattform „Gemeinsam online“, auf der Zahlen zu lokalen Online-Initiativen, lokale Beispiele sowie Plattformanbieter vorgestellt werden. Zudem finden sich dort die beiden oben genannten Studien zum Download. Die Plattform will lokale Initiativen inspirieren, beraten und über einen Anbieter-Vergleich auch die Plattformbetreiber zur Optimierung ihrer Leistungen motivieren. Hier finden Sie die Informationsplattform.

23.10.2017
Public Marketing: Vierte, vollständig überarbeitete Auflage erschienen

Das von Prof. Dr. Stefanie Wesselmann und Prof. Dr. Bettina Hohn verfasste, praxisorientierte Buch „Public Marketing – Marketing-Management für den öffentlichen Sektor“ ist in seiner vierten Auflage erschienen. Ziel des Buches ist die verständliche und fundierte Vermittlung der Grundlagen des Marketings für öffentliche Verwaltungen, Städte, Gemeinden und Non-Profit-Organisationen. Für die vierte Auflage wurde der Inhalt angepasst, so dass sich nun unter anderem ein eigenes Kapitel dem Stadtmarketing widmet. Auch der Cloppenburger Markenprozess, der auf Design Thinking beruht und von Prof. Dr. Wesselmann auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2016 in Krefeld vorgestellt wurde, findet Erwähnung als eines von zahlreichen Praxisbeispielen, die zur Anschaulichkeit und Verständlichkeit des Buches beitragen. Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis und Vorwort einsehen und auch das Buch bestellen.

20.10.2017
Mobilität im Tourismus: Aktuelle Trends im neuen Magazin von Tourismus NRW

Tourismus NRW hat die zweite Ausgabe seines Trendmagazins herausgegeben. Während die erste Ausgabe sich dem Thema Digitalisierung im Tourismus widmete, steht dieses Mal die Mobilität im Vordergrund. Dabei werden insbesondere die neuesten Entwicklungen hin zu E-Mobilität, Carsharing, autonomem Fahren, öffentlichen Fahrradverleihsystemen, Radverkehrsförderung und der besseren Verknüpfung von Verkehrsträgern (z.B. Mobilitätsstationen, Radmitnahme im Zug) betrachtet. Die Schilderungen zu den einzelnen Fortbewegungsmitteln werden mit touristischen Praxisbeispielen hinterlegt. Hier finden Sie das Trendmagazin.
Tipps, wie Mobilität touristisch genutzt werden kann, gibt beispielsweise der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in seiner Checkliste zur Entwicklung und Vermarktung touristischer Radrouten, die Sie hier finden.
Aktuelle Trends der Mobilität werden beispielsweise auf zukunft-mobilitaet.net vorgestellt.

19.10.2017
Wien setzt auf mobile Tourist-Information

WienTourismus hat eine mobile Tourist-Information (MoTI) vorgestellt. Das Lastenrad im Stadt-Design ergänzt donnerstags bis samstags tagsüber das Informationsangebot der bestehenden Tourist-Informationen und kann flexibel auch an temporär stark frequentierten Orten abseits von Sehenswürdigkeiten positioniert werden. In Frage kommen beispielsweise auch Großveranstaltungen im öffentlichen Raum, Messen oder Tagungen. Im Alltag fährt die MoTI festgelegte Routen durch die Stadt und hält sich an jedem Ort rund eine Stunde auf. Hier finden Sie weitere Informationen.

18.10.2017
Mittelstand 4.0 - Agentur Handel

Die Mittelstand 4.0 – Agentur Handel ist Teil der Initiative Mittelstand 4.0 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird von den Handelsexperten IFH Institut für Handelsforschung und ibi Research betreut. Schwerpunkte sind B2B-Commerce, innovative Technologien am Point of Sale und E-Financing. Auf der Homepage finden sich zahlreiche kostenfreie Publikationen und Veranstaltungshinweise für kleine und mittlere Handelsunternehmen. So finden sich dort beispielsweise ein Leitfaden für die Homepagegestaltung (B2B), eine Vorstellung unterschiedlicher Verkaufsplattformen und eine Checkliste für Google My Business. Hier finden Sie die Website. Ein neu ins Leben gerufenes Förderprogramm für die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen ist „Go digital“. Dazu finden Sie hier alle relevanten Informationen.

06.10.2017
Ried schenkt Freude

Das Stadtmarketing von Ried am Innkreis hat ein durch Fördergelder unterstütztes Portal aufgebaut, auf dem sich die Bewohner der Stadt registrieren können und anschließend mehrmals pro Jahr lokale Gutscheine zugesandt bekommen. Am jeweiligen Geburtstag besteht die Möglichkeit, 15 Gutscheine der teilnehmenden Händler, Gastronomen und Dienstleister zu wählen. Hier finden Sie mehr Informationen.

05.10.2017
Kultur- und Kreativwirtschaft – Von der Industriebrache zur kreativen Produktionsstätte

Das Modellvorhaben zur niedrigschwelligen Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen befindet sich bereits in seiner dritten Stufe und kann daher bereits einige Informationen zu erfolgreichen Umnutzungen von Industriegebäuden zu Orten der Kultur- und Kreativwirtschaft vorweisen. Hier finden Sie einige Praxisbeispiele. Zudem wird am 13. Oktober in Leipzig ein Fachworkshop zum Thema angeboten. Auch die Montag Stiftung Urbane Räume setzt auf die Umnutzung leerstehender Industriegebäude für Kulturzwecke. In der Beispielsammlung der sogenannten Immovielien sind zwei neue Projekte hinzugekommen. Eine Übersicht über die Projekte finden Sie hier. Welche Bedeutung Kultur und Kreativität in einzelnen Städten haben, zeigt der Vergleichsmonitor der EU-Kommission, der auch 15 deutsche Städte untersucht hat. Diesen finden Sie hier.

04.10.2017
Positionspapier des Deutschen Städtetags und des Handelsverbands Deutschland

In ihrem gemeinsamen Positionspapier „Zukunft für die Innenstadt“ stellen der Deutsche Städtetag und der Handelsverband Deutschland Thesen und Forderungen zur Zukunft von Stadt und Handel auf. Darin wird die Rolle des Handels für eine lebenswerte Innenstadt betont. Gleichzeitig werden sowohl Handel, Stadt und Immobilieneigentümer als auch die Politik in die Pflicht genommen, gemeinsam zu agieren und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Forderungen sind etwa verbesserte Servicequalität im Handel, BID-Gesetze in allen Bundesländern, intensivere Kooperation der Partner, die Konzentration von Handelsangeboten in der Innenstadt unter Wahrung der Nahversorgung, die Aufwertung des öffentlichen Raums, Beratungsangebote für den Handel sowie neue Mobilitäts- und Logistikkonzepte. Hier finden Sie das Positionspapier.

15.09.2017
Stadtmarketing mit Licht

Licht lockt Leute heißt es und so sind Lichtfestivals und Lichtinstallationen nicht nur zur Weihnachtszeit ein beliebtes Instrument im Stadtmarketing. In der International Light festival Organisation sind einige der größten und erfolgreichsten Lichterfeste organisiert. Auf der Homepage der Organisation finden Sie eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen. Seit kurzem gehört das Essen Light Festival ebenfalls zu den Mitgliedern. Eine weitere Organisation zum Erfahrungsaustausch zur städtischen Beleuchtung und Inszenierung mit Licht ist die Lighting Urban Community International (LUCI), der 70 Städte weltweit angeschlossen sind und die regelmäßig Themen der Beleuchtung in einem kostenfreien Online-Magazin behandelt. Hier erfahren Sie mehr dazu. Eine Ausgabe der Zeitschrift licht.wissen widmet sich speziell dem Thema Licht im Stadtmarketing. Diese finden Sie hier zur Ansicht. Auch der Blog unseres Partners Stadtmarketing Austria widmet sich dem Thema Licht: In einem Gastbeitrag des Hamburger Lichtkünstlers Michael Batz, den Sie hier finden, und in einem Gastbeitrag zu „Adelsheim leuchtet“, einem Lichterfest in einer Gemeinde mit gerade einmal 5.000 Einwohnern.

14.09.2017
Marktplatz für gemeinnützige Initiativen

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Marktplatz für gute Geschäfte ist eine Veranstaltung, bei der sich Unternehmen und gemeinnützige Initiativen präsentieren und zueinander finden. Unternehmen können sich so für einen guten Zweck engagieren. Geld ist Tabu, Leistungen wie Wissenstransfer / Beratung, menschliche Arbeitsleitung, die Vermittlung von Kontakten oder die Bereitstellung von Hilfsmitteln sind hingegen erlaubt und gewünscht. Seit Ende 2006 haben sich bereits 100 Kommunen mit 350 Marktplätzen beteiligt und 25.000 Kooperationen gestiftet. Hier finden Sie Tipps, Praxisbeispiele und Checklisten für die Durchführung eines eigenen Marktplatzes.

13.09.2017
Wirtschaftsfaktor Tourismus

Das Bundesministerium für Wirtschaft hat eine Studie herausgegeben, wonach der Tourismus in Deutschland für beinahe 3 Millionen Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung in Höhe von rund 100 Milliarden Euro verantwortlich ist. Die 40 Seiten umfassende Untersuchung enthält zahlreiche Kennzahlen und Grafiken zum deutschen Tourismusmarkt, beispielsweise zu den Ausgaben in- und ausländischer Gäste, zum Vergleich mit anderen Branchen und zum Vergleich mit dem Stand der letzten Untersuchung aus 2012. Zudem wird dem Megatrend der Digitalisierung ein Extra-Kapitel gewidmet. Hier finden Sie die Publikation.

11.09.2017
Seminar zur Veranstaltungssicherheit: Ausbildung zur Aufsichtführenden Person

Der Sicherheit bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum kommt bei der Organisation und Durchführung von Stadtfesten eine immer größere Bedeutung zu. Veranstaltungsleiter fühlen sich oft durch die Vielzahl an Vorschriften verunsichert. Die bcsd möchte dem mit der Weiterbildung „Veranstaltungsleiter bcsd“ entgegenwirken und zur Qualifikation und Kompetenz der Veranstaltungsleiter vor Ort beitragen. Dieses Seminar basiert auf der Weiterbildung zur „Aufsichtführenden Person“ und richtet dabei zusätzlich einen Schwerpunkt auf Veranstaltungen und Events im öffentlichen Raum. Hier finden Sie die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen.

07.09.2017
Smart City Charta

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat die Smart City Charta veröffentlicht, die Ergebnis eines Dialogprozesses von Experten ist. Sie empfiehlt den Städten auf der Leipzig Charta sowie der New Urban Agenda basierende, nachhaltige und integrierte Digitalisierungsstrategien. Als wichtigste Ziele werden die Steigerung der Lebensqualität in Städten und die Befähigung der Städte als Akteure genannt. Die Charta gibt Kommunen Leitlinien vor, welche diese bei der eigenen digitalen Transformation berücksichtigen sollten, stellt Beispiele aus der Praxis zahlreicher Städte vor und geht auf vier Themenschwerpunkte ein: Big Data, Lokale Wirtschaft, Governance sowie Digitale Integration und Inklusion. Hier finden Sie die Smart City Charta zum Download.

06.09.2017
Tipps für Veranstaltungen in kleinen Städten

Der Place Brand Observer gibt in einem Artikel Tipps, welche häufigen Fehler kleine Städte bei der (strategischen) Planung von Veranstaltungen vermeiden sollten. Events sollten demnach zur Stadt bzw. Stadtmarke passen und die richtigen Zielgruppen ansprechen. Anstatt sich auf ein großes Event zu konzentrieren sollten mehrere kleinere Veranstaltungen geplant werden, um so eine bessere Wirkung in der Kommunikation zu erzielen. Auch die Nachbereitung sollte nicht oberflächlich und nach Möglichkeit gemeinsam mit kompetenten Partnern erfolgen. Zudem sollten Events nicht als Allzweckwaffe gesehen werden. Hier finden Sie den Artikel, der mit Beispielen aus dänischen Kleinstädten arbeitet. Wer mehr über die Planung, Organisation und Durchführung von Events erfahren möchte, dem sei die viertägige Ausbildung zur Aufsichtführenden Person und zum bcsd-Veranstaltungsleiter empfohlen. Die Fortbildung findet vom 06. bis 09. November in Peine statt und ist durch die Berufsgenossenschaft anerkannt. Hier finden Sie alle relevanten Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

04.09.2017
Best Practice Beispiele Leerstandsnutzung

StadtBauKultur NRW hat die Publikation „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ herausgegeben. Diese erklärt in einem ersten, kürzeren Teil die Bedeutung der kleinen Einzelhandelsgeschäfte für die Stadt und die Gründe für (dauerhafte) Ladenleerstände. Der zweite, umfangreichere Teil widmet sich den gelungenen Beispielen der Belebung, die als Anregung gedacht sind, auch wenn sie sicher nicht immer übertragbar oder zu hundert Prozent planbar sind. Bei der Vorstellung der Projekte wird ein festes Muster verwandt: Einem Steckbrief mit Namen, Stadt, Finanzierung, Laufzeit und Nutzungsart folgt eine Erklärung der Ausgangssituation, eine Vorstellung des Prozesses der Umnutzung, die Beschreibung der Organisation und Einbettung im Quartier, eine Bewertung der (auch finanziellen) Nachhaltigkeit und die Einordnung der Bedeutung für die Entwicklung der Urbanität bzw. der Stadt. Hier finden Sie die Beispielsammlung.

01.09.2017
Handbuch der Mitmachstadt Brandis

Brandis ist eine Kommune mit rund 10.000 Einwohnern in der Nähe von Leipzig. Im Rahmen einer Förderung durch das Land Sachsen wurden dort neue, digitale Methoden der Bürgerbeteiligung erprobt. Das Projekt wurde auch auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2016 vorgestellt. Im Handbuch werden das Projekt und dessen Beteiligungsansätze beschrieben. Darüber hinaus erhalten die Leser (rudimentäre) Tipps an die Hand, was sie bei eigenen Beteiligungsprozessen beachten sollten. Hier finden Sie das Handbuch. Einige weitere Beispiele zur Beteiligung von Bürgern und anderen Akteuren finden Sie in der Dokumentation der Veranstaltung des Programms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren Aktivieren, beteiligen und kooperieren: Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Zentrenprogramm.

31.08.2017
GEMA-Nachberechnungen bei fehlenden Musikfolgen

Die GEMA hat die bcsd als Mitglied der Bundesvereinigung der Musikveranstalter darüber informiert, in Kürze Nachberechnungen für diejenigen Veranstaltungen mit Live-Musik aus dem 1. Halbjahr 2016 anzustellen, für die keine Musikfolgen angegeben wurden. Die Nachberechnungen können auch nach Erhalt der Berechnung noch umgangen werden, wenn Sie bis zum 31. August die entsprechenden Musikfolgen nachreichen. Hier finden Sie das entsprechende Informationsschreiben der GEMA und hier Antworten auf die häufigsten Fragen dazu. Übrigens profitieren Sie als Mitglied der bcsd von einem Gesamtvertragsnachlass von 20 Prozent auf die GEMA-Gebühren. Geben Sie daher Ihre Mitgliedschaft in der bcsd sowie Ihre Mitgliedsnummer jeweils bei Meldung der von Ihnen durchgeführten Veranstaltungen an.

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30.08.2017
Manifest des European Cities Marketing (ECM)

Unter dem Titel „The Future of Destination Marketing Organisations“ hat das ECM ein Manifest herausgegeben. Darin wird angeprangert, dass die Ansprüche an das Destinationsmarketing immer weiter steigen, während die dafür vorhandenen Ressourcen gleich bleiben oder sogar gekürzt werden. Anschließend werden acht Thesen / Handlungsempfehlungen zur Zukunft der Marketingorganisationen formuliert, kurz anhand von Fakten erklärt und Praxistipps zur Umsetzung gegeben. Hier finden Sie die Veröffentlichung.

28.08.2017
IHK-Stadtmarketingforum Niedersachsen

Das IHK-Forum Stadtmarketing hat sich seit 1995 zu einem zentralen Treffpunkt für Entscheider aus Stadt- und Citymarketing, Quartiersinitiativen und Stadtentwicklung im Norden Deutschlands entwickelt. Gemeinsam mit allen niedersächsischen Industrie- und Handelskammern laden wir Sie am 7. September 2017 wieder nach Hannover ein. Bei der 23. Auflage des IHK-Forums Stadtmarketing stehen besonders die Konsequenzen der Digitalisierung für die Standorte im Fokus: Wohin kann sich das Stadtmarketing(-Management) online/offline entwickeln? Wie können die Sonntagsöffnungen für künftige Einkaufserlebnisse gesichert werden? Wie sehen Good-Practice-Beispiele für Standorte im Netz aus? Weitere Informationen zur Anmeldung und das Programm finden Sie hier auf den Seiten der bcsd oder hier bei der IHK Projekte Hannover GmbH.

28.08.2017
Modellprojekt Lastenrad im Lieferverkehr

In Nürnberg ist ein Modellprojekt im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gestartet. Die Paketdienstleister GLS und DPD nutzen für die Zustellung von Paketen in der Innenstadt sowie einem südlichen Stadtteil Lastenräder. Diese holen zu transportierende Waren in Mikro-Depots ab, die für das Projekt angemietet wurden. Der Einsatz der Lastenräder soll Geld sparen, den Schadstoffausstoß und die Lärmbelastung senken und schneller sein. Auch der Verkehr soll durch die innovative Lösung entlastet werden. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Technischen Hochschule Nürnberg. Ergebnisse sind im Oktober zu erwarten. Hier finden Sie weitere Informationen.
Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 werden derzeit Förderprojekte für 2019 gesucht. Hier finden Sie den Projektaufruf.

25.08.2017
Crowdfunding-Wettbewerb im Fläming

Der Tourismusverband Fläming geht neue Wege in der Tourismusfinanzierung und kooperiert dazu unter anderem mit der IHK und der Crowdfundingplattform startnext, die gerade ihr Angebot für Städte ausbaut. Touristische Leistungsträger sind aufgerufen, innovative Vorschläge einzureichen. Die ausgewählten Bewerber erhalten dann eine Schulung, um sich auf der Plattform optimal darzustellen und die benötigten finanziellen Mittel einzuwerben. Der Tourismusverband aus Brandenburg will auf diese Weise kreative und unkonventionelle Angebote schaffen. Die zu finanzierenden Projekte erhalten bereits vor der Umsetzungsphase eine Rückmeldung zur Nachfrage. Hier finden Sie Informationen zum Projekt. Die Crowdfunding-Plattform Startnext bietet spezielle Webinare und Seminare für Kommunen an, um diesen die Schwarmfinanzierung näher zu bringen. Laut Startnext können lokale Plattformen Akteure vor Ort besser vernetzen, einen Beitrag zur Digitalisierung der Stadt leisten und lokales Engagement fördern. Als erfolgreiche Beispiele werden Nordstarter aus Hamburg, Durchstarter aus Dresden und UNIKAT aus der Region Kassel angeführt, das vor kurzem anlässlich der Documenta einen Wettbewerb zur Finanzierung von Kulturprojekten ausgeschrieben hat. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Aktivitäten von Startnext.

23.08.2017
Darmstadt ist Sieger des Wettbewerbs digitale Stadt

Die Stadt Darmstadt hat sich im Wettbewerb digitale Stadt des IT-Branchenverbands Bitkom gegen 13 weitere Bewerber durchsetzen können. Am Ausbau von Darmstadt zu einer digitalen Vorzeigestadt beteiligt sich ein breites Bündnis aus 20 Digitalunternehmen, die das Projekt mit Produkten und Dienstleistungen in zweistelligem Millionenwert pro bono unterstützen. Ab Anfang 2018 werden Bereiche wie der Verkehrssektor, die Energieversorgung, Schulen und das Gesundheitswesen mit neuesten digitalen Technologien ausgerüstet. Zudem sollen künftig die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen und der Handel intelligente Lieferdienste anbieten können. Auch die Telekommunikationsnetze sollen ausgebaut und verbessert werden. Konkret wird bereits über eine Parkleitsystem-Technologie sowie die Teilnahme an der Initiative lokal & digital von ebay nachgedacht. Hier finden Sie weitere Informationen. Den OB-Pitch, bei dem die Oberbürgermeister der fünf Finalisten die Konzepte präsentierten, können Sie hier ansehen.

22.08.2017