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Save the Date: Christmasworld 2019

Die Messe Frankfurt lädt Sie herzlich zum Premium-Businessprogramm der Christmasworld vom 25. – 29. 1. 2019 ein, auf der mehr als 1.000 Aussteller aus 40 Ländern ein internationales Angebot präsentieren. Freuen Sie sich am Thementag Stadtmarketing (Montag, 28.01.2019) auf den Vortrag „Events als Stadtmarkenkommunikation“ von Prof. Dr. Sebastian Zenker, der Ihnen praxisnah aufzeigt, wie Städte Veranstaltungen als wichtige Säule für die strategische Markenkommunikation nutzen können. Im Anschluss werden die Sieger des Wettbewerbs Best Christmas City 2018 geehrt. Damit Sie keine Informationen verpassen, können Sie bereits jetzt hier Ihr Interesse an der Teilnahme bekunden. Am Thementag Handelsimmobilien, Shoppingcenter und Retail (Freitag, 25.01.2019) wird Dr. Christian Mikunda einen Vortrag mit dem Titel „Wie Licht verzaubert – Psychlogie und Dramaturgie inszenierter Lichtwelten“ halten.

09.10.2018
Förderung von Initiativen zur Digitalisierung des stationären Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in der zweiten Runde des Projektaufrufs „digitalen und stationären Handel zusammen denken“ sechs Projekte. In zwei Kölner Stadtvierteln sollen die Geschäftsmodelle der Händler dank neuer Technologie digitalisiert werden. In Münster wird der Geschenktisch 4.0 getestet, der im stationären Handel erstellt und digital geteilt werden kann. In Ratingen wird die App um Kundenbindungsinstrumente, Kommunikationskanäle und die Möglichkeit zu kontakt- und bargeldlosem Parken erweitert. Bünde setzt auf Beacons, die Push-Nachrichten versenden. In Attendorn wird mit zahlreichen starken Partnern versucht, ähnlich gute Daten zu sammeln, wie dies beim Onlinehandel möglich ist. Dazu sollen beispielsweise Daten aus dem öffentlichen Raum mit in den Geschäften erhobenen Kennziffern verknüpft werden. Bocholt verfolgt einen umfassenden Ansatz, der auf ortsbasierte Technologien, Blockchain, Gamification, Kommunikation und Kundenbindung setzt.

09.10.2018
Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 ausgezeichnet

Am 5. September wurden die Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 auf der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben und ausgezeichnet. Die drei besten Nachbarschaftsprojekte erhielten ein Preisgeld in Höhe von 10.000, 7.000 und 5.000 Euro. Sie wurden aus den 16 Landessiegern ermittelt. Den ersten Platz belegt das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ aus Duisburg-Marxloh. Bei diesem Projekt übernehmen junge Erwachsene im Bundesfreiwilligendienst, Studierende und Auszubildende Bildungspatenschaften für bis zu acht Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und leben dafür für mindestens ein Jahr mietfrei in dem Stadtteil. Das Projekt „Demokratiebahnhof in Anklam“, ein Jugend- und Kulturzentrum, das zur Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft beiträgt und junge Menschen ermutigt, ihre Fähigkeiten im Interesse des Gemeinwohls einzubringen, konnte sich den zweiten Platz sichern. Die Organisatoren des „Nauwieser Picknick in Saarbrücken“ dürfen sich über den dritten Platz freuen. Sie veranstalten in Eigenregie ein jährliches Picknick mit Anwohnern aus allen Alters-, Herkunfts- und Einkommensgruppen und stärken so die lokale Gemeinschaft. Mit dem Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Projekte, die einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland leisten. Eine Übersicht über alle diesjährigen Preisträger finden Sie hier.

08.10.2018
Facebook Fanpages und die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Seit vier Monaten gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung verbindlich – natürlich auch für alle Stadtmarketingorganisationen. Personenbezogene Daten zu schützen ist wichtig und die Verordnung der Europäischen Union richtig und gut, insbesondere in Zeiten von Big Data und Digitalisierung. Bei allem Positiven, das also dieser Verordnung abgewonnen werden kann, ist deren Einhaltung und Umsetzung für die Stadtmarketingorganisationen, genauso wie für alle anderen, auch mit Aufwand und noch immer jeder Menge Fragezeichen verbunden, vor allem im Bereich des Umgangs mit online-Diensten und sozialen Medien. Mit Beschluss vom 5. September hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder festgestellt, dass der Betrieb von Facebook-Fanpages, wie sie viele Stadtmarketingorganisationen pflegen, derzeit rechtswidrig ist. Hintergrund ist, dass der Betrieb der Seite die gemeinsame Verantwortung von Facebook und dem jeweiligen Betreiber (der Stadtmarketingorganisation) ist, hierzu aber keine Vereinbarung von Facebook vorliegt. Facebook hat daraufhin eine solche
Vereinbarung vorgelegt, der man als Seitenbetreiber automatisch zustimmt, wenn die Seite weiterhin betrieben wird. Da Facebook die Haftung für Rechtsverletzungen ausschließt, gilt es unbedingt zu prüfen, ob unter den aktuellen Bedingungen die Fanpage weiterhin betrieben werden kann. Hier finden Sie den Beschluss der Datenschutzkonferenz mit einem Fragenkatalog als Hilfestellung für die eigene Arbeit.

08.10.2018
Studie zur Markenbildung in Städten

Die imakomm AKADEMIE stellt in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift KONKRET eine von ihr im süddeutschen Raum (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) durchgeführte Studie vor, an der sich 189 Städte beteiligt haben. Darin wurde beispielsweise abgefragt, wie weit der Markenbildungsprozess in den Städten fortgeschritten ist, wer die Zielgruppen sind, welches Budget dafür aufgewandt wird und welche Hoffnungen und Erwartungen damit verknüpft werden. Zudem werden Tipps gegeben, auf was im Rahmen der Markenbildung geachtet werden sollte. Interviews mit Stadtmarketingverantwortlichen, die bereits eine Stadtmarke begleitet haben, runden die Publikation ab. Hier finden Sie weitere Informationen. Markenentwicklung wird auch auf dem Thementag Stadtmarketing im Rahmen des Premium Programms der Messe Christmasworld am 28. Januar 2019 in Frankfurt am Main mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker behandelt. Hier finden Sie Informationen dazu und können sich bereits registrieren.

08.10.2018
App City Cards – die Stadt erkunden mit Sammelkarten

City Cards ist eine interaktive mobile Applikation, die traditionelle Reiseführer in Form von Büchern durch ein innovatives digitales Tool ersetzt. Die Applikation soll einen Beitrag zur Entwicklung von kulturellem Lernen und Tourismus leisten. City Cards ist ein digitales Tool, das es ermöglicht, mit Anreizen durch Gamification die Sehenswürdigkeiten einer Stadt auf eine unterhaltsame Art zu erkunden. Das Ziel von City Cards ist es, jungen Touristen und Reisenden auf spielerische Art Sehenswürdigkeiten, Geschichten und kulturelles Erbe zu präsentieren. City Cards bieten die Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten einer Stadt in digitaler Form in eine Applikation zu integrieren, die ein essentieller Teil für kulturelle Entdeckungs-Touren in der Stadt werden kann. Hier finden Sie den Kontakt zum Entwickler.

08.10.2018
Positive Tourismuszahlen nach erstem Halbjahr

Die Übernachtungszahlen in deutschen Unterkünften brechen erneut Rekorde. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits seit Längerem anhält. Im ersten Halbjahr 2018 konnte eine Steigerung der Nächtigungen um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht werden, was in der Summe 214 Millionen Übernachtungen bedeutet. Der DTV rechnet aufgrund der warmen Temperaturen im Sommer mit einer weiteren Steigerung. Hier finden Sie weitere Informationen. Auch der BTW-Tourismusindex des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft verzeichnet eine deutliche Steigerung von fünf Prozent bei Tagesreisen. Vor allem der Besuch von Veranstaltungen, von Freunden und Verwandten sowie Reisen zum Ausgehen/Vergnügen sind für den Anstieg verantwortlich. Tagesreisen machen etwa ein Drittel aller Reisetage der Deutschen aus. Hier finden Sie weitere Informationen. Eine Grafik zu den Tourismusausgaben der Privatpersonen pro Kopf und Jahr auf Länder- und Landkreisebene finden Sie hier.

28.09.2018
Vilnius sorgt mit Kampagne für Aufmerksamkeit und Irritationen

Die litauische Hauptstadt Vilnius hat eine Marktanalyse durchgeführt, deren Ergebnis war, dass die Stadt als Reisedestination im Rest Europas – zu Unrecht – weitgehend unbekannt ist. Um das zu ändern, wurde eine Kampagne aufgelegt, die Vilnius als den G-Punkt Europas bewirbt. Die Logik dahinter, die auf den in London und Berlin geschalteten Plakaten auch gleich erklärt wird: Niemand weiß genau wo es liegt, wenn man es dann aber findet, ist es wunderbar. Die Aufmerksamkeit übersteigt die für übliche Plakatkampagnen sicher um ein Vielfaches, allerdings gab es im Land auch Kritik, dass das Image beschädigt und die Kampagne beim anstehenden Papstbesuch für Irritationen sorgen könnte. Hier finden Sie weitere Informationen zu der Aktion.

27.09.2018
Einkaufshelden erleichtern Einkauf in Peine und Braunschweig

Das von der Stadt Braunschweig im Rahmen der Smart City Initiative mit 15.000 Euro geförderte Start-Up „Einkaufshelden“ führt über eine App Angebot und Nachfrage im innerstädtischen Einzelhandel zusammen. Nach einer einjährigen Testphase in Peine startet das Angebot nun mit zunächst 50 teilnehmenden Geschäften in Braunschweig. Nutzer können nach erfolgter Installation der App ihre Anfragen, beispielsweise Hosen einer bestimmten Marke, eingeben. Der Algorithmus der Einkaufshelden verteilt diese Anfrage dann unter den Händlern, die mit Bild und Preisen des Produkts antworten können. Auch ein Chat zwischen Händlern und Nutzern ist möglich. Hier finden Sie weitere Informationen.

19.09.2018
Planungshilfe für Wohnmobilstellplätze

Urlaub mit dem Wohnmobil ist im Trend und hat in den letzten Jahren eine enorme Steigerung erlebt. Insgesamt sind mittlerweile 450.000 Reisemobile in Deutschland zugelassen, geschätzt mehr als 100.000 Busse etc. wurden darüber hinaus zu Wohnmobilen umgebaut. Das bevorzugte Reiseziel ist dabei Deutschland. Viele Gemeinden nutzen diesen Trend und legen außerhalb von Campingplätzen gesonderte Stellplätze, häufig in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt, an. Dabei können auch Gemeinden im ländlichen Raum profitieren. Die vom Deutschen Tourismusverband veröffentlichte Planungshilfe beinhaltet unter anderem Kennzahlen wie Alter, Nettoeinkommen und Reisegewohnheiten der Wohnmobilisten, gibt Hinweise zur Standortwahl, zu planungsrechtlichen Grundlagen, zur Wirtschaftlichkeit und möglicher Infrastruktur. Die Studie Wirtschaftsfaktor Camping- und Reisemobiltourismus des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) finden Sie hier zum Download.

13.09.2018
Nachtleben / Nachtbürgermeister in Mannheim

Ein Ansatz den Fragestellungen der Abendökonomie und vor allem den daraus entstehenden Konflikten zu begegnen ist der Einsatz eines Nachtbürgermeisters, der in Mannheim zum ersten Mal in Deutschland gewählt wurde. Hier finden Sie einen Artikel zum Nachtbürgermeister in Mannheim. Selbstverständlich bemühen sich die deutschen Städte aber bereits seit Längerem, das Nachtleben verträglich und sicher zu gestalten. Ein Beispiel ist das Projekt Sicheres Nightlife Karlsruhe, bei dem beispielsweise Hausverbote gleich für alle angeschlossenen Lokalitäten erteilt werden. In Großbritannien verleiht die Association of Town and City Management besonders vorbildhaften Standorten der Abend- und Nachtökonomie das Qualitätssiegel „Purple Flag“. Zu den Voraussetzungen gehört beispielsweise, dass man nach dem Ausgehen sicher nach Hause kommt, das Angebot unterschiedliche Gruppen anspricht und der Ort auch tagsüber attraktiv ist. Hier erfahren Sie mehr darüber. Eine interessante Informationsquelle ist auch das Forschungsprojekt stadtnachacht, das zahlreiche Informationen zum urbanen Nachtleben und dessen Steuerung bereithält, darunter ein Artikel mit der Forderung, angesichts der abnehmenden Bedeutung des Handels Stadtzentren wieder stärker als Orte der Begegnung und sozialen Interaktion zu planen.

12.09.2018
Deutsche Stadtmarketingbörse 2018: Get in touch - Digitalisieren ist menschlich

Die Deutsche Stadtmarketingbörse findet vom 23. bis 25. September 2018 in Ludwigsburg statt. (Bild: GDA Peter Albig)

Sie ist der Treffpunkt von City- und Stadtmarketingverantwortlichen in Deutschland. Sie zählt seit Jahren zu den wichtigsten Netzwerktreffen der Szene und bietet einen hohen Praxisbezug. Neben hochwertigen Fachbeiträgen wird mit der diesjährigen Stadtmarketingbörse erstmals das Format der Experience-Rooms etabliert.

Die drei Experience Rooms sind die neue Plattform für Erfahrungsberichte aus der Praxis und widmen sich den Themen „Neue Technik smart nutzen“, „Digitale Zugänge zum Stadterlebnis“ und „Daten als Grundlage smarter Entscheidungen“. Zusätzlich begleiten drei ausgewiesene Digitalisierungsexperten die Experience Rooms, um die Erfahrungsberichte anschließend zu reflektieren, zu kommentieren und zu diskutieren. So erhalten Sie auch Informationen über Experience Rooms, die Sie nicht besuchen konnten. Während der gesamten Tagung haben Sie zudem die Möglichkeit, sich auf der Fachausstellung rund um das Thema Dienstleistungen im Stadtmarketing zu informieren.

Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, angeregte Diskussionen, einen Marktplatz der Praxisbeispiele und spannende Impulsvorträge. (Foto: Tourismus & Events Ludwigsburg)

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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11.09.2018
Neue Ausgabe Cities & Lighting erschienen

Die siebte Ausgabe des Magazins Cities & Lighting steht unter dem Titel „Night in a new Light“ und handelt von der neuen Interpretation der Nacht als belebendes Element des Stadtlebens, in dem sich Menschen begegnen und den öffentlichen Raum nutzen, der abends und nachts anderen Anforderungen genügen muss als tagsüber und teils an völlig anderen Stellen frequentiert ist. Im Heft werden Beispiele vornehmlich europäischer Städte vorgestellt, in denen Licht zur Inszenierung des öffentlichen Raums eingesetzt wird. Dazu zählt beispielsweise das 100-jährige Jubiläum Estlands, das in Tallinn mit Licht in Szene gesetzt wird, die futuristische Beleuchtung eines Kreisverkehrs in Pula, ein Führer zu Lichtkunst in Rotterdam, das Lichtkonzept Straßburgs für Unterführungen und Tunnel sowie ein Lichtfestival in Kopenhagen. Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe von Cities & Lighting. Dem Thema Licht im urbanen Raum wird sich auch die kommende Ausgabe der Fachzeitschrift STADT und RAUM widmen.

11.09.2018
Diskussionspapier zur Wirtschaftsförderung

Der Deutsche Städtetag hat sein Diskussionspapier zur Wirtschaftsförderung angesichts der neuen Herausforderungen, die die fortschreitende Digitalisierung, Globalisierung und der demographische Wandel mit sich bringen, überarbeitet. Es zeigt aktuelle Aktivitäten und Fragestellungen der Städte und Unternehmen sowie die Bedeutung von Standortmarketing auf und gibt Handlungsempfehlungen, wie verbesserte Bedingungen für die Wirtschaft geschaffen werden können. Dabei spielt auch der Erhalt lebenswerter, lebendiger Innenstädte eine Rolle. Hier finden Sie das Papier.

10.09.2018
Passantenfrequenzzahlen online und in Echtzeit verfügbar

Der Dienst hystreet.com stellt mit Lasertechnologie erhobene Passantenfrequenzzahlen aus 15 deutschen Städten online und in Echtzeit zur Verfügung. Aus den gemessenen Daten werden Rankings der einzelnen Standorte erstellt. Viele Städte verfügen bereits über eigene Messstationen und können daher ihre Ergebnisse mit den Top-Einkaufslagen der Bundesrepublik vergleichen. Ergebnisse der Passantenfrequenzmessungen können beispielsweise für die Analyse der Entwicklung der Besucherzahlen und damit Attraktivität der Innenstadt, Immobilienbesitzer, Investoren und die eigene Pressearbeit nützlich sein. Auch Einzelhändler, die häufig selbst die Besucher ihres Ladens zählen, können mit den erhobenen Zahlen ihre Umsätze und Frequenzen einordnen. Laserfrequenzmessungen gelten bislang als zuverlässigste Zählweise. Welche Erfahrungen bereits mit der Passantenfrequenzmessung gemacht wurden, zeigt eine Reportage des ZDF, die Sie hier finden. Im Kreise der bcsd-Mitgliedsstädte gelten Osnabrück mit dem Handelsmonitor und Braunschweig als gute Beispiele in diesem Bereich.

31.08.2018
Sieger Stadtmarketingpreis Bayern

Der Stadtmarketingpreis Bayern wird alle zwei Jahre an die innovativsten Marketingkonzepte, -projekte und -aktionen im Freistaat vergeben. Am 12. Juli war es nun wieder soweit: Fünf Projekte wurden ausgezeichnet: Der Römersommer Obernburg, der die örtliche Geschichte in die Stadt und nach außen trägt und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt, wurde in der Kategorie bis 10.000 Einwohner ausgezeichnet. In der Gruppe von 10.000 bis 15.000 Einwohnern konnte sich das Innovationsquartier Murnau, das ein leer stehendes Gemeindekrankenhaus als Standort beispielsweise für Co-Working- und Makerspace wiederbelebte, durchsetzen. DONwud – viele Kulturen – ein Fest bot in der Weihnachtszeit in Donauwörth ein alternatives Angebot, setzte ein Zeichen für Weltoffenheit und wurde in der Kategorie von 15.000 bis 40.000 Einwohnern prämiert. Bei den Städten über 40.000 Einwohner wurde die Aktion „A Christmas Tree for the Queen“ aus Coburg als Sieger ausgewählt. Aus Anlass der historischen Verbindungen der Stadt zum Königshaus wurde ein Weihnachtsbaum medienwirksam an die englische Königin geliefert und dort prominent an Windsor Castle aufgestellt. Der Sonderpreis ging nach Deggendorf für die Gründung des Stadtmarketing Deggendorf e.V.. Hier finden Sie eine Übersicht der Sieger und Nominierten mit Beschreibungen von Ausgangslage, Ziel, Finanzierung und Erfolg der Aktionen. Die bcsd war mit Michael Metzler, Geschäftsführer der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH, in der Jury vertreten.

29.08.2018
Null-Euro-Scheine

In Frankreich liegt ihr Ursprung und in Deutschland werden sie – eigentlich schon seit zwei Jahren - Trend: Null-Euro-Scheine, die echten Geldscheinen nachempfunden sind und auf der einen Seite europäische Bauwerke und auf der anderen Seite Sehenswürdigkeiten, Ereignisse oder Persönlichkeiten aus einer Stadt oder einer Freizeitdestination abbilden. Sie verfügen über zahlreiche Sicherheitsmerkmale offizieller Geldscheine, besitzen aber keinen Wert, außer natürlich für Sammler, die jeden neu erschienen Schein haben müssen, Bürger, die sich mit ihrer Stadt identifizieren oder Urlauber, die sich ein Souvenir mitnehmen. Die ersten Erfahrungen mit dem Merchandising-Artikel sind sehr gut: Die Scheine sind sehr schnell vergriffen und erzeugen oft eine Berichterstattung. Häufig trägt der Verkauf auch zum Erhalt von Sehenswürdigkeiten bei. Normalerweise werden die Banknoten für Preise zwischen zwei und fünf Euro, oft für drei Euro angeboten. Bereits emittierte Scheine in Deutschland zeigen etwa Karl Marx (Trier), Gorch Fock (Kiel), die Krämerbrücke (Erfurt) oder den Römerberg (Frankfurt am Main). Hier finden Sie eine Übersicht der bereits ausgegeben Scheine in Kartenform und hier als Tabelle.

22.08.2018
Abstimmung Deutscher Nachbarschaftspreis

Der Deutsche Nachbarschaftspreis geht in diesem Jahr in die zweite Runde und zeichnet Aktionen aus, die sich für das Gelingen des Zusammenlebens im Großen und im Kleinen einsetzen und gemeinsam mit weiteren Nachbarn vor Ort etwas bewegen. Aus über 1.000 Bewerbungen wurden nun 104 Projekte ausgewählt, die in die Abstimmung um den Publikumspreis gehen. Die Projekte entstammen den Kategorien „Begegnung“, „Brücken bauen“, „Generationen“, „Nachbarschaftshilfe“, „Nachhaltigkeit“ und „Verschönerung“. Der Publikumssieger darf sich über 5.000 € Preisgeld freuen und wird gemeinsam mit den Bundes- und Landessiegern in Berlin geehrt. Bis zum 22. August können Sie hier für Ihre Favoriten abstimmen und sich von den Projekten inspirieren lassen.

Arbeitshilfen für Initiativen zur Aufwertung von Quartieren und zur Stärkung von Nachbarschaften bietet die Montag Stiftung Urbane Räume mit ihrem Projekt Immovielien. Die Sammlung der Handreichungen finden Sie hier. Darunter ist auch neu ergänztes Material zur Samtweberei in Krefeld, die im Rahmen der Deutschen Stadtmarketingbörse 2016 besucht wurde und mit dem Projekt „Viertelstunde“ die ansässigen, oft kreativen Unternehmen dazu verpflichtet, im Gegenzug für günstige Mieten pro Quadratmeter Bürofläche eine Stunde im Jahr ihre besonderen Fähigkeiten in die Arbeit in das Quartier zu investieren. So entstand beispielsweise eine eigene Zeitung für die Nachbarschaft.

13.08.2018
IHK-Forum Stadtmarketing Niedersachsen

Das IHK-Forum Stadtmarketing ist ein zentraler Treffpunkt für Entscheider aus Stadt- und Citymarketing, Quartiersinitiativen und Stadtentwicklung im Norden Deutschlands. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern laden für den 13. September 2018 wieder nach Hannover ein. Bei der 24. Auflage steht besonders das „Storytelling“ im Fokus: Wie können emotionale Begriffe wie Geschichte, Heimat oder Identität in Geschichten verpackt werden? Und wie lassen sich die Angebote der Orte und Regionen digital und spielerisch aufbereiten und zeitgemäß präsentieren? Zudem werden parallele Foren zu den Themen "Storytelling“, "Passantenfrequenzmessung“, "Virtual/Augmented Reality“ angeboten. Das vierte Themenforum ist offen. Zwei Berichte aus Langenfeld und aus den Niederlanden vermitteln „Neue Perspektiven für Innenstädte und Ortskerne“. Den Abschluss bildet eine Diskussionsrunde zur Perspektive verkaufsoffener Sonntage, an der auch bcsd-Vorstandsmitglied Gerold Leppa teilnimmt. Außerdem bietet das IHK-Forum viele Möglichkeiten zum Austausch mit Teilnehmern und Ausstellern. Hier finden Sie das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung.

08.08.2018
Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“

Die bcsd ist Bündnispartner der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Die bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen hat in diesem Rahmen am konstituierenden Treffen am 2. Juli teilgenommen. Ziel der Initiative ist es, Stadtzentren für die Zukunft fit zu machen. Es geht also darum, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung auszugestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken. Dazu sollen vielversprechende und erfolgreiche Ansätze in den Städten Nordrhein-Westfalens besser miteinander verknüpft und verbreitet werden. In der Initiative wirken Vertreter der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne mit, um gemeinsam Lösungswege für die zukunftsfähige Gestaltung der Innenstadt zu entwickeln. Hier erfahren Sie mehr.

06.08.2018
bcsd-Vorstand hat sich konstituiert

Der auf der Mitgliederversammlung am 23. April in Aachen durch Wahlen bestätigte Vorstand hat sich am 02. Juli in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Bei der Sitzung wurden alle Vorstände einstimmig bei eigener Enthaltung in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt. Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing, bleibt damit für weitere zwei Jahre Bundesvorsitzende. Michael Gerber, Vorstandsmitglied des CITY SKIPPER Bremerhaven e.V. und Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH komplettieren als 1. Stellvertretender Bundesvorsitzender und 2. Stellvertretender Bundesvorsitzender den gesetzlichen Vorstand. Des Weiteren gehören dem Vorstand Georg Bandarau, Geschäftsführer des Stadtmarketing „Pro Magdeburg“ e.V., Uli Cloos, Leiter des Fachbereichs Stadtmarketing der Stadt Krefeld, Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH und Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH an. Die bcsd kann auf eine sehr positive Entwicklung in den vergangenen Jahren zurückblicken. Unter anderem ist die Zahl der Mitglieder seit der letzten konstituierenden Sitzung vor zwei Jahren von 357 auf jetzt 423 gestiegen, das Praxishandbuch City- und Stadtmarketing wurde herausgegeben und Kontakte in die Politik wurden geknüpft und verstetigt. (Foto: Peter Wieler)

03.08.2018
Initiative Digitalmentoren Braunschweig

Mit der Initiative Digitalmentoren schaffen die Braunschweig Stadtmarketing GmbH und die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit vielen anderen lokalen Partnern eine zentrale Kommunikationsplattform zur Bündelung von Schulungsangeboten zu unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung. Die Angebote der verschiedenen Kooperationspartner richten sich an Unternehmen, Dienstleister, Einzelhändler und Gastronomen aus der Region Braunschweig und sollen sie dabei unterstützen, die Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, zu bewältigen sowie die Chancen der Digitalisierung zu erkennen. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser untereinander zu vernetzen, damit sie das Angebot in der Braunschweiger Innenstadt gemeinsam noch attraktiver gestalten. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.

30.07.2018
Bahnhofsshuttle für Einheimische und Touristen

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region Kärnten reisen möchte, kann sich von einem Shuttleservice von zwölf verschiedenen Bahnhöfen direkt zu einer von über 4.600 Unterkünften oder zu einem von rund 260 Ausflugszielen bringen lassen. Das Projekt „Touristische Mobilitätszentrale Kärnten“ ist eine Kooperation von acht Kärntner Tourismusregionen. Es belegte den 1. Platz des Österreichischen Innovationspreises Tourismus 2018. Der Sammeltransfer ist an über 400 Bus- und Bahnankünfte und -abfahrten angepasst und bis 18 Uhr des Vortags über eine eigene Webseite buchbar. Nicht nur Touristen, auch Einheimische können den Service nutzen, um das letzte Stück vom Hotel oder dem Zuhause zum Bahnhof nicht zu Fuß gehen zu müssen. Der Service ist auch als Individualtransfer buchbar und richtet sich nicht zuletzt an Großstädter, die über kein eigenes Auto verfügen, aber dennoch Urlaub und Ausflüge in ländliche Regionen machen wollen.

25.07.2018