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Forschungsprojekte zur Beteiligung im Quartier

Der Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung e.V. erforscht die Kommunikation von Nachbarschaften in Zeiten der Digitalisierung. Das Forschungsprojekt Vernetzte Nachbarn fragt, wie sich digitale Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de auf das analoge und digitale Zusammenleben im Quartier auswirken. Aktuell läuft eine Online-Befragung hierzu, im nächsten Schritt sollen Fallstudien die Potenziale der digitalen Kommunikation für das zivilgesellschaftliche Engagement, den Zusammenhalt und die lokale Demokratie erforschen. Hier finden Sie die Plattform des Projekts, die auch Artikel rund um das Thema bietet.

Im Londoner Bezirk Lambeth, genauer im Ortsteil West Norwood, wurde mit „The Open Works“ ein Projekt zur Erforschung lokaler Partizipation in großem, breit angelegten Maßstab realisiert. Über 1.000 Personen beteiligten sich während der zwölfmonatigen Laufzeit an 20 Projekten um herauszufinden, ob eine solch umfangreiche Beteiligung möglich ist und ob sie zur Steigerung der Lebensqualität beitragen kann. Beide Fragen konnten mit „Ja“ beantwortet werden. Die Projektpartner gehen davon aus, dass sich für eine effektive Kooperation zwischen zehn und 15 Prozent der Bevölkerung beteiligen sollten und der Aufbau eines effektiven Netzwerks ca. drei Jahre in Anspruch nimmt. Die Ergebnisse sollen auch dazu beitragen, die nicht nur großstädtischen Probleme Vereinzelung, Verarmung und Krankheit zu bewältigen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Kosteneinsparungen, eine erhöhte Widerstands- und Anpassungsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit als Ergebnisse des Prozesses. Zu den Aktivitäten zählen unter anderem ein Festival der Ideen, ein sechswöchiges Veranstaltungsprogramm, Näh- und Handwerkertreffs, Ansätze der essbaren Stadt, gemeinsames Kochen und Essen, ein Gründerberatungszentrum, Co-Working-Treffs, Crowd Funding Events, ein Laden mit Flächen zum Verkauf selbstgemachter Produkte, temporäre Spielstraßen, gemeinschaftliche Sportkurse, eine Verleihstation für Dinge des täglichen Bedarfs und eine offene Schule. Den umfangreichen Bericht, der zahlreiche weitere Beispiele lokaler Ökonomie und Beteiligung enthält, finden Sie hier. Hier finden Sie weitere Informationen zur Initiative.

27.04.2017
Werkstatt Stadt ist umgezogen

Die Projektdatenbank Werkstatt Stadt, in der gute Beispiele aus dem Städtebau versammelt sind, findet sich zukünftig in neuem Design auf der Homepage der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Nach und nach werden die Projekte von der alten Homepage auf die neue Adresse umgezogen und können dann dort abgerufen werden. Die Projekte stammen aus den Handlungsfeldern Baukultur, Innovative Stadt, Zivilgesellschaft, Klimaschutz, Regionalisierung sowie Soziale Stadt und werden ständig um neue Beispiele ergänzt. Zu den Projekten zählen beispielsweise die Nutzung einer Baulücke als Park und Wegeverbindung in Luckenwalde und ein Kunstprojekt mit internationalem Garten auf einer Brachfläche in Dietzenbach. Hier gelangen Sie zur Projektübersicht.

26.04.2017
Untersuchung zu räumlichen Auswirkungen des Onlinehandels

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung präsentiert die Ergebnisse einer Studie zu den räumlichen Auswirkungen des Onlinehandels auf die Städte. Aufgrund der Vielfalt der Städte, den zahlreichen weiteren Faktoren im Handel bzw. der Gesellschaft und der Dynamik der Entwicklung des Onlinehandels, die für die unterschiedlichen Branchen nur schwer vorhergesagt werden kann, wird kein eindeutiges Bild ersichtlich. Der Onlinehandel wirkt sich als weiterer „Standort“ bzw. Betriebstyp negativ auf die anderen Standorte und Betriebstypen aus, ist aber nicht alleine Ursache der Probleme im inhabergeführten Handel. Tendenziell werden Kleinstädte ein größeres Problem mit Leerstand bekommen, die Versorgung der Landbevölkerung verbessert bzw. stabilisiert sich jedoch durch Lieferdienste. Großstädte werden als widerstandsfähiger angesehen, aber vor allem in den B- und C-Lagen Probleme bekommen. Die Handlungsoptionen, welche eine Kommune ergreifen kann, werden in regulative/planerische, investive sowie kommunikative/kooperative Ansätze aufgeteilt. Multichannel wird als Pflicht für den Handel der Zukunft gesehen, um den Verbraucher dort abzuholen, wo er sich gerade befindet: entweder im Internet oder im Ladengeschäft. Auch das Ladengeschäft selbst sollte ansprechend gestaltet sein. Insgesamt wird der Qualität des Einkaufserlebnisses eine große Rolle zugeschrieben. Weitere Maßnahmen, die genannt werden, um den Handel bzw. die Stadt gegen negative Auswirkungen des Onlinehandels zu wappnen, sind Marketing, Verbesserung der Erreichbarkeit, ansprechende Baukultur, Einzelhandelskonzepte, Business Improvement Districts und Serviceangebote der Händler wie verlängerte Öffnungszeiten. Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie, die auf Literaturrecherchen sowie Expertengesprächen und einem Workshop basiert.

20.04.2017
Preisträger „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ aus NRW

Im Rahmen des zweiten eCommerce-Tag NRW wurden die Preisträger des landesweiten Förderaufrufs „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ geehrt. Zehn Projekte können sich über eine Förderung von insgesamt einer Millionen Euro freuen. Die Gewinner sind ONLEIN versorgt (Düren), das F.O.R.U.M. Wuppertal, die Digitalisierung Ibbenbüren, die Bochumer Originale, der digitale Erlebniseinkaufsführer Lippstadt, der stationär-digitale Erlebnisraum Langenfeld, Bad Honnef hat’s!, shopping lab Aachen, HERNE.urban.digital und die Digitalisierungsstrategie Solingen. Weitere Informationen, auch zu den einzelnen Projekten, finden Sie hier.

19.04.2017
Deutschlandtourismus und Messen mit neuem Rekord

Der Deutschlandtourismus hat 2016 erneut eine Rekordgröße erreicht: Bereits zum siebten Mal in Folge konnten die Übernachtungszahlen auf nun 447,3 Millionen gesteigert werden. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent. Hier erfahren Sie mehr dazu. Dass trotz der überzeugenden Zahlen Optimierungsbedarf besteht, formulierte der Deutsche Tourismusverband (DTV) auf seinem Parlamentarischen Abend am 14. Februar. Der DTV fordert eine koordinierte Strategie zur Förderung des Deutschlandtourismus, die insbesondere auch die (Verkehrs-)Infrastruktur berücksichtigt. Die Belange des Tourismus würden durch viele Entscheidungen der Politik berührt, dabei aber nur selten berücksichtigt. Das Statement des DTV lesen Sie hier. Auch die Messeplätze in Deutschland können neue Höchstwerte vermelden: Mehr Aussteller (191.000) und gebuchte Flächen (7,5 Millionen Quadratmeter) gab es noch nie. Lediglich die Zahl der Besucher lag 2001 über dem Wert für 2016, als 10,5 Millionen Gäste begrüßt werden konnten. Mehr dazu erfahren Sie hier. Für Touristiker, die sich auf Messen präsentieren, hat die Tourismusmesse ITB (Internationale Tourismusbörse, vom 08. bis 12. März in Berlin) einen Leitfaden für die Aussteller herausgegeben, den Sie hier finden. Neben konkreten Informationen zur ITB finden sich auch generelle Tipps zur Präsenz auf (touristischen) Messen.

11.04.2017
Mannheim fragt Migranten zur Zukunft der Stadt

Mit der Methode Urban Design Thinking geht die Stadt Mannheim im Rahmen eines Forschungsprojektes der Frage nach, wie sich Migranten das Mannheim der Zukunft vorstellen. 25 Migranten entwickeln gemeinsam mit Experten Visionen für die Stadt der nahen und ferneren Zukunft, formulieren ihre Erwartungen und schätzen ein, welche eigenen Beiträge sie dazu leisten können. Die entwickelten Konzepte und Projekte sollen der Stadtgesellschaft präsentiert, die gelungensten auch umgesetzt werden. So profitiert die Stadt von neuen Ideen und Einsichten in die Bedürfnisse ihrer Bürger, während die beteiligten Migranten ihre Stadt mitprägen können und zielgenauere Ansprache erhalten. Mehr zum Projekt finden Sie hier.

10.04.2017
IFH-Ergebnisse zur Studie „Vitale Innenstädte“

Die Multifunktionalität der Innenstädte ist nicht nur für die City- und Stadtmarketingorganisationen das wichtigste Merkmal von attraktiven und lebenswerten Städten, sondern auch für deren Bürger und Besucher. Dies wird aus den Ergebnissen der Umfrage Vitale Innenstädte einmal mehr deutlich. Basisfunktionen wie Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, Sauberkeit und Sicherheit werden dabei in der Stadt vorausgesetzt und erst augenfällig, wenn diese als selbstverständlich wahrgenommenen Serviceleistungen nicht mehr in entsprechender Qualität vorhanden sind. In den Städten müssen diese Funktionen auf einem hohen Standard gehalten werden, um einer positiven Innenstadtentwicklung das Fundament zu bereiten. Die aktuellen Ergebnisse zeigen des Weiteren, dass der qualitative Unterschied zwischen den deutschen Innenstädten dort entsteht, wo die Faktoren Atmosphäre, Handelsangebot und Freizeit- und Kultureinrichtungen zum Tragen kommen. Jede Stadt, die in diesen Segmenten besonders gut aufgestellt ist, kann entscheidende Wettbewerbsvorteile generieren. Hier zeigen sich der Erfolg und die Möglichkeiten, wenn die Anspruchsgruppen einer Stadt zusammenarbeiten und durch gemeinschaftliche Konzepte geleitet werden. Die Studie und damit die befragten 58.000 Innenstadtbesucher weisen ebenfalls auf die Tatsache hin, dass eine lebenswerte Innenstadt auch andere Faktoren als die benannten (atmosphärische öffentliche Plätze, ein vielfältiges Handelsangebot und funktionierende Infrastruktur) bereithalten muss. Es geht vermehrt darum die Stadt auch in der digitalen Welt mit attraktiven Angeboten und Serviceleistungen abzubilden. Online und Offline bilden demnach keine Gegensätze, sondern lassen sich nicht mehr voneinander trennen und müssen bei der Entwicklung und Umsetzung gemeinsam gedacht werden. Auch hier kann das City- und Stadtmarketing mit seinen Kernkompetenzen Kommunikation, Konzept- und Netzwerkarbeit eine wichtige Schnittstelle der Stadtgesellschaft bilden und als Katalysator für die Stadtentwicklung wirken. Hier finden Sie eine Auswertung der Umfrageergebnisse, hier die Zusammenfassung aus dem Newsletter des Instituts für Handelsforschung (IFH) und hier die Statements der Partner Handelsverband Deutschland e.V., Deutscher Industrie- und Handelskammertag und bcsd.

07.04.2017
Praxisbeispiele Place Branding: Mississauga und ONLYLYON

Das englischsprachige Online-Magazin „The Place Brand Observer“ widmet sich beispielsweise in Form von Interviews, Reportagen, Handlungsempfehlungen und Studien dem Thema Place Branding auf der Ebene von Staaten, Ländern, Regionen und Kommunen und hat sich zum Vorsatz gemacht, Praktiker und Wissenschaftler zu verbinden. In einem der jüngsten Beiträge wird die Auslandsmarketing-Strategie und -Aktivität der französischen Stadt Lyon vorgestellt. Diese Fallstudie finden Sie hier. Darüber hinaus wird unter anderem der Markenprozess der sechstgrößten kanadischen Stadt Mississauga anschaulich und gut nachvollziehbar vorgestellt. Hier finden Sie die Beschreibung des Markenbildungsprozesses. Hier finden Sie die Webseite zur Marke Mississauga, auf der die Markenkerne Weltoffenheit/Internationalität, hoher Freizeitwert und inspirierende Möglichkeiten auch mit Zahlen hinterlegt sind. Hier finden Sie ein Brandbook, mit dem sich Mississauga präsentiert und hier einen Brandreport, in dem der Markenprozess beschrieben wird.

06.04.2017
Stadtmarketing Austria gibt Tipps zum Leerstandsmanagement

Das Stadtmarketing Austria präsentiert auf seiner Homepage zwei Beispiele erfolgreichen Leerstandsmanagements: Das Jakominiviertel in Graz und die Lederergasse in Villach. Im Grazer Beispiel einer in die Innenstadt führenden Einkaufsstraße konnte der Besatz von 49 auf 89 Geschäfte gesteigert werden. Ausschlaggebend waren Mietförderungen für neu angesiedelte, aber auch bestehende Betriebe, eine Koordinationsstelle, die Eigentümer und Mieter zusammenbrachte und neue Nutzungsmöglichkeiten aufzeigte, sowie die auffällige visuelle Gestaltung etwa durch eine rote Laufbahn, die am Boden angebracht war. Pop-up Stores, die nur die Betriebskosten zahlen mussten, halfen die Passantenfrequenz zu steigern. Wichtig war wohl auch der Entschluss bei der Ansiedlung weniger an neue Handelsangebote als an Kreative und Handwerker zu denken und die Vernetzung der Gewerbetreibenden zu fördern. Im Villacher Beispiel kommen die Aufwertung der Infrastruktur, etwa der Internetverbindung, sowie die Organisation von Events hinzu. Den Artikel mit den Beispielen und Lösungsansätzen finden Sie hier. Ein weiteres Beispiel ist die Stadtteilpartnerschaft der Gebietsbetreuung Wien, die freie Räume und örtliche Initiativen, die sich für ein lebenswertes Stadtviertel einsetzen, zusammenbringen. Dazu finden Sie hier Informationen.

05.04.2017
Handbuch Neulandgewinner

Das von der Robert-Bosch-Stiftung seit 2013 geförderte Programm Neulandgewinner unterstützt private Initiativen und einzelne engagierte Personen, die sich im ländlichen Raum Ostdeutschlands auf besondere Weise für die Gemeinschaft einsetzen. Bislang wurden 50 Projekte unterstützt, beispielsweise lokale Währungen, Läden in Garagen, Engagement für Flüchtlinge oder Initiativen aus dem Bereich Kunst und Kultur. Eine Übersicht der Projekte finden Sie hier im Handbuch Neulandgewinner.

04.04.2017
Perspektiven und Handlungsempfehlungen für Ortszentren im ländlichen Raum

Die IHK Schwaben aus Augsburg hat einen von der Universität Augsburg erarbeiteten Leitfaden zur Entwicklung der Zentren von Klein- und Mittelstädten im bayerischen Schwaben herausgegeben. Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, werden die wichtigsten Hebel zur Entwicklung der Innenstädte genannt und prägnant beschrieben. Die Besuchsanlässe, die Atmosphäre und Aufenthaltsqualität, das Serviceangebot im Handel, der Branchenmix bzw. das Ansiedlungsmanagement, die Erreichbarkeit sowie die Kommunikation und Kooperation der Akteure zählen zu den behandelten Bereichen. Nicht zuletzt werden auch Citymanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Markenentwicklung als wichtige Bausteine einer attraktiven Innenstadt genannt. Die Publikation finden Sie hier.

03.04.2017
Prozesse in der Wirtschaftsförderung

Das Dortmunder Beratungsunternehmen ExperConsult hat in Kooperation mit der Hochschule Harz eine Umfrage unter mehr als 400 Wirtschaftsförderern durchgeführt, bei der die Organisation regelmäßig wiederkehrender Prozesse im Vordergrund stand. Dabei stellte sich heraus, dass sich eine Vielzahl der Aufgaben wiederholt, jedoch kaum spezielle Tools zum Prozess- und Projektmanagement eingesetzt werden. So wird die Organisation regelmäßiger Tätigkeiten denn auch überwiegend als schlecht bewertet und die bessere Organisation bzw. Beseitigung von Doppelstrukturen gleichzeitig als bester Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen gesehen. Die größten Herausforderungen stellen der Umfrage zufolge jedoch die wachsende Aufgabenfülle und der Rechtfertigungsdruck dar. Die komplette Umfrage finden Sie hier.

31.03.2017
Deutscher Stadtmarketingtag 2017 - Ich! bin die Stadt - Partizipation und Leadership

Der Deutsche Stadtmarketingtag ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Reihe herausragender Referenten gewinnen können, unter anderem brand eins-Mitbegründer Wolf Lotter, Prof. Dr. Orestis Terzidis vom Karlsruher Institut für Technologie, Peter Pirck, Gesellschafter der Brandmeyer Markenberatung und Jaakko Blomberg, Aktivist und Künstler aus Helsinki. Neben den genannten Referenten erwarten Sie zahlreiche Praxisbeispiele und eine spannende Diskussion um die Frage wie wir auf den ungezügelten Willen, die Stadt mitzugestalten, reagieren. Besuchen Sie auch unsere vielfältige Fachausstellung, auf der die neuesten Produkte und Dienstleistungen rund um das Stadtmarketing präsentiert werden. Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und spannende Diskussionen um Beteiligung, Teilhabe und Führung.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Studieren des Programms und freuen uns darauf, Sie in Mainz begrüßen zu dürfen.

Das Programm finden Sie hier.
Die Anmeldung finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie hier.

29.03.2017
Praxisleitfaden Integriertes Standortmanagement aus Rheinland-Pfalz

Im Rahmen des Projektes Dialog Innenstadt Rheinland-Pfalz der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ist ein Leitfaden zum Integrierten Standortmanagement in Innenstädten entstanden, der sich an Kommunen wendet und diesen Hilfestellungen bei der Innenstadtentwicklung liefern soll, insbesondere in schwierigen Situationen. Im Rahmen des Forschungsprojektes fanden regelmäßig Treffen der Städte zum Erfahrungsaustausch untereinander, auch mit Ortsbegehungen, statt. Die Publikation gliedert sich in die Kapitel „Ausgangslage“, „Projektmanagement“, „Imagegestaltung, Standort- und Wirtschaftsfaktoren“, „Strategie- und Kommunikationsprozesse“ sowie „Städtebau und Immobilien“. Dabei werden in jedem Kapitel Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Bundesländern vorgestellt. Hier finden Sie den Leitfaden.

28.03.2017
ITB kürt bestes Tourismusfachbuch

Die ITB hat in der Kategorie Tourismusfachbuch das im Herbst 2016 erschienene Buch „Destination Branding von der Geografie zur Bedeutung“ von Christoph Engl, vormals Direktor der Südtirol Marketing AG und nun bei der Brand Trust GmbH tätig, ausgezeichnet. Das in vier Teile gegliederte Buch führt zunächst zehn Grundsätze des Markenmanagements auf, gibt Anregungen, wie die Attraktivität einer Destination ausgebaut werden kann (etwa durch die Inszenierung von Alltagskultur, das Spiel mit Klischees) und wie die Wahrnehmung, beispielsweise durch Messen, Kundenbindung, Kampagnen oder Social Media, beeinflusst werden kann. Das vierte und letzte Kapitel widmet sich der konkreten Markenerfahrung vor Ort in Restaurants, Museen, der Innenstadt, bei Stadtführungen etc. Hier finden Sie weitere Informationen.

27.03.2017
Stadtmarketing Austria gibt Tipps zum Leerstandsmanagement

Das Stadtmarketing Austria präsentiert auf seiner Homepage zwei Beispiele erfolgreichen Leerstandsmanagements: Das Jakominiviertel in Graz und die Lederergasse in Villach. Im Grazer Beispiel einer in die Innenstadt führenden Einkaufsstraße konnte der Besatz von 49 auf 89 Geschäfte gesteigert werden. Ausschlaggebend waren Mietförderungen für neu angesiedelte, aber auch bestehende Betriebe, eine Koordinationsstelle, die Eigentümer und Mieter zusammenbrachte und neue Nutzungsmöglichkeiten aufzeigte, sowie die auffällige visuelle Gestaltung etwa durch eine rote Laufbahn, die am Boden angebracht war. Pop-up Stores, die nur die Betriebskosten zahlen mussten, halfen die Passantenfrequenz zu steigern. Wichtig war wohl auch der Entschluss bei der Ansiedlung weniger an neue Handelsangebote als an Kreative und Handwerker zu denken und die Vernetzung der Gewerbetreibenden zu fördern. Im Villacher Beispiel kommen die Aufwertung der Infrastruktur, etwa der Internetverbindung, sowie die Organisation von Events hinzu. Den Artikel mit den Beispielen und Lösungsansätzen finden Sie hier. Ein weiteres Beispiel ist die Stadtteilpartnerschaft der Gebietsbetreuung Wien, die freie Räume und örtliche Initiativen, die sich für ein lebenswertes Stadtviertel einsetzen, zusammenbringen. Dazu finden Sie hier Informationen.

16.03.2017
Ort-Schafft – Aktivierung ziviler Akteure in Weißwasser

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung führt im Rahmen des Programms Forschung für nachhaltige Entwicklung im sächsischen Weißwasser / Oberlausitz ein Forschungsprojekt zur Beteiligung und Aktivierung vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels durch. Im Rahmen des Demografischen Wandels verlieren viele Städte Einwohner und die Daseinsvorsorge kann aufgrund schlechter werdender Finanzen und der geringeren Nachfrage immer weniger gewährleistet werden. Diese Kommunen sind darauf angewiesen, dass die so entstandenen Lücken in der Versorgung durch bürgerschaftliches Engagement geschlossen werden. Da sich vor allem Zugezogene, Jugendliche und junge Frauen bisher wenig engagieren, wird in Weißwasser erforscht, wie genau diese Gruppen in zivilgesellschaftliche Prozesse einbezogen werden und so einen Beitrag zur Stadtgesellschaft leisten können. Die Ergebnisse sollen auch für andere Kleinstädte im ländlichen Raum anwendbar sein. Hier finden Sie mehr Informationen zum Forschungsprojekt.

15.03.2017
Biberach nimmt Berliner Schwaben zurück

Schwaben haben als Zugezogene in Teilen der Berliner Gesellschaft kein gutes Image, werden regelmäßig mehr oder weniger ernst auf die Schippe genommen und teilweise auch offen angefeindet. Der jüngste Twist war ein Bus der Berliner Verkehrsbetriebe mit der Aufschrift: „Liebe Schwaben, wir bringen euch gerne zum Flughafen“. Biberach schickte nun einen schwäbischen Kabarettisten als Win-Back-Manager nach Berlin, der dort Passanten fragte, wo er Schwaben finden würde und ankündigte, die Berliner Schwaben zurückzunehmen. Diese „Anwerbeaktion“ ist nun ein Erfolg in den sozialen Medien geworden. Der Hintergrund ist durchaus ernst. Biberach hat Firmen von Weltrang, die gute Arbeitsplätze zu bieten haben, jedoch einen Mangel an Fachkräften. hier finden Sie das Video zur Aktion und hier einen Bericht darüber.

13.03.2017
Permanente Bürgerbeteiligung in Braunschweig, Heidelberg und anderorts

Bisher konnten Bürger der Stadt Braunschweig über die Beteiligung am Bürgerhaushalt Ideen einbringen. Dies soll nun ganzjährig möglich sein. Kostenneutrale Ideen werden direkt an zuständige Mitarbeiter weitergeleitet, während Kosten verursachende Ideen auch politisch bewertet werden und eine gewisse Zahl an Unterstützern vorweisen müssen. In jedem Fall werden die Bürger über den Stand der Bearbeitung informiert. Mehr Informationen finden Sie hier. Eine Übersicht und Beschreibung der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung in deutschen und österreichischen Städten, den die Stiftung Mitarbeit bzw. das Netzwerk Bürgerbeteiligung erstellt hat, finden Sie hier. Darunter findet sich auch das mit dem Preis „Bürgerbeteiligung schafft Zukunft“ ausgezeichnete Beispiel aus Heidelberg, das auf dem Deutschen Stadtmarketingtag 2017 (23. bis 25. April) in Mainz vorgestellt wird.

07.03.2017
Neues aus der Stadtentwicklung: Urbane Gebiete, New Urban Agenda, Zukunft von Stadt und Handel

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das Bauen, insbesondere von Wohnungen, in der Innenstadt zukünftig erleichtern und die Konkurrenz der unterschiedlichen Nutzungen urbaner Quartiere verringern soll: Das Urbane Gebiet wird als neue Kategorie der Bauleitplanung eingeführt. Das besondere daran ist beispielsweise, dass diese Siedlungskategorie eine erhöhte zulässige Geräuschkulisse vorsieht und Gewerbe und Wohnen besser gemischt werden können. So soll auch eine Stadt der kurzen Wege gefördert werden. Mehr Informationen finden Sie hier und hier. Auf der Ebene der Vereinten Nationen wurde mit der New Urban Agenda ein Leitbild verabschiedet, das, grob gesagt, die Ziele der Leipzig Charta der nachhaltigen, kompakten Stadtentwicklung nun weltweit ansetzt. Informationen dazu finden Sie hier und hier. Die Leipzig Charta, die unter anderem die Nutzungsmischung und die lebendige Europäische Stadt einfordert, soll im Rahmen des nächsten deutschen EU-Vorsitz in einer aktualisierten Version verabschiedet werden. Die Beteiligungsprozesse dazu sollen bereits 2017 beginnen. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten. Zum Thema Zukunft von Stadt und Handel hat der Deutsche Städtetag ein Diskussionspapier veröffentlicht, das Sie hier finden. Darin werden die aktuellen Herausforderungen sowie die Aktivitäten der Städte, des Handels und der Immobilienwirtschaft vorgestellt. Darüber hinaus werden Forderungen an die Politik formuliert. Im Anhang finden sich einige Best-Practice-Projekte, vor allem Zentrenkonzepte. Das Papier basiert auf einer Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Städtetags und soll die Grundlage für weitere Diskussionen zum Thema bilden. Die bcsd bringt sich mit einem Termin von Bernadette Spinnen und Jürgen Block mit den Verantwortlichen des Deutschen Städtetags in den Diskussionsprozess ein.

23.02.2017
Infoportal für den Ländlichen Raum gestartet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit dem Infoportal Zukunft.Land eine Informationsplattform geschaffen, die in die Bereiche Landatlas, Förderwegweiser, Erfolgsgeschichten sowie Forschung und Publikationen unterteilt ist. Der Landatlas bietet Daten beispielsweise zu Wirtschaft, Arbeit, Bevölkerung und Sozialem. Der Förderwegweiser bietet leicht verständliche Steckbriefe zu verschiedenen Fördermöglichkeiten wie beispielsweise zur Dorfentwicklung, Landtourismus und Direktvermarktung, öffentlichen Tourismusinfrastruktur, Breitbandausbau etc. Erfolgsgeschichten werden aus unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise der regionalen Fachkräftegewinnung oder der Mobilität, erzählt. Hier finden Sie das neue Infoportal.

21.02.2017
Online-Sammlung von Informationen zu Tourismus und Verkehr

Dr. Matilde S. Groß und Prof. Dr. Sven Groß von der Hochschule Harz haben mit studentischer Unterstützung eine umfangreiche Sammlung touristischer Informationsquellen zusammengestellt. Diese enthält unter anderem Studien, Downloadangebote und Datenbanken. Gedacht ist die Sammlung sowohl für Studierende als auch für Wissenschaftler und Praktiker. Vorschläge für weitere Informationsangebote, die das Angebot ergänzen, werden gerne entgegengenommen. Hier finden Sie die Zusammenstellung.

20.02.2017
Wettbewerb Digitale Stadt

Der Branchenverband Bitkom sucht im Rahmen des Wettbewerbs Digitale Stadt nach einer Stadt, mit der er gemeinsam ein auf europäischer Ebene vorbildliches, ganzheitliches Modellprojekt der Smart City entwickeln kann. Gesucht wird eine Stadt mit ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohnern, einer Hochschule vor Ort oder in der Nachbarschaft und guter Infrastruktur. Die Bewerbung ist bis zum 15. März möglich. Hier finden Sie alle Informationen zur Bewerbung. Hier finden Sie eine Zusammenstellung weiterer aktueller Wettbewerbe.

17.02.2017
Licht in der Stadt

Die dänische Stadt Aalborg hat den diesjährigen City.People.Light Award mit der Vitalisierung der vormals industriell geprägten Uferzone rund um das nach 28 Jahren Planung eröffnete House of Music, das für sich bereits ein architektonisches und kulturelles Highlight in der Stadt darstellt gewonnen. Bei der Erstellung des Lichtkonzepts spielten die angrenzende Wasserfläche, die Bedürfnisse der Einwohner sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Platzes eine entscheidende Rolle. Der zweite Platz ging an die Stadt Seoul für die Beleuchtung eines durch die Verlegung einer Bahntrasse unter die Erde neu entstandenen Parks. Der dritte Preis ging nach Emmen in den Niederlanden. Hier können Sie die jeweiligen Projekte ansehen. hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins Cities & Lighting. Zudem hat der Verband LUCI, der den Preis verleiht und das Magazin herausgibt, ein Buch zum Thema Light & Art in Public Spaces herausgegeben, das Sie hier finden.

13.02.2017
Arbeitshilfe „Innenstädte und Zentren strategisch entwickeln“

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Arbeitshilfe zur Erstellung integrierter Handlungskonzepte zur strategischen Entwicklung (und Steigerung der Lebensqualität) von Innenstädten und Zentren herausgegeben. Diese berücksichtigt die zahlreichen unterschiedlichen Ansprüche an Innenstädte und stellt fest, dass in der Umsetzung der Leitbilder letztendlich ein Kompromiss zwischen „dem Wünschenswerten, dem vor Ort Durchsetzbaren und dem Finanzierbaren“ gefunden werden muss. Die Veröffentlichung richtet sich sowohl an Planer als auch an interessierte Bürger. Die Arbeitshilfe ist gegliedert in eine Einführung, ein Kapitel zu den Rahmenbedingungen, die Vorstellung der einzelnen Bausteine (Analyse, Strategieentwicklung, Kommunikation und Beteiligung, …) sowie formale Aspekte. Sie finden die Arbeitshilfe hier zum Download.

10.02.2017
Local Commerce Alliance: Praxisbeispiele online, Buch vor dem Erscheinen

Die Digitalisierung im Handel schreitet immer weiter voran und zeitgleich entstehen immer mehr Ansätze, diese auch für den stationären Handel zu nutzen. Die Vielfalt der Ansätze und umgesetzten Projekte ist selbst für Experten mittlerweile schwer zu überblicken. Die vor kurzem online gegangene Betaversion der Homepage der Local Commerce Alliance bietet eine Übersicht und Bewertung der unterschiedlichen Projekte. Die Sammlung der Beispiele ist schon umfangreich, aufgrund der Dynamik der Entwicklung aber noch nicht vollständig. Stadtmarketingorganisationen und Dienstleister werden gebeten ihre digitalen Ansätze zu nennen. Mehr Informationen zur Local Commerce Alliance finden Sie hier. Der Kopf hinter der Local Commerce Alliance ist Andreas Haderlein, Impulsgeber und Berater der Online City Wuppertal. Von ihm erscheint im Februar 2017 das Buch „Local Commerce: Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern“, das bereits jetzt hier vorbestellt werden kann.

09.02.2017
Projektmanagement und Stadt als Marke

Die nächsten Stadtmarketing-Seminare stehen an: Im Seminar „Projektmanagement“ wird Michael Metzler am 02. März in Darmstadt beleuchten, wie Arbeitsabläufe und -prozesse optimiert werden können und wie sehr genaue und detaillierte Planung bei der Umsetzung von Projekten helfen und nicht selten über Gelingen oder Misslingen entscheiden kann. Anhand vieler praktischer Übungen können die Teilnehmer das Gelernte gleich ausprobieren.

Am Tag darauf (03. März) wird Prof. Sebastian Zenker im Seminar „Die Stadt/Region als Marke“ das Konzept der Stadtmarken erläutern. Neben Grundlagen zu Marketing und Marke werden insbesondere der Prozess der Markenbildung und strategische Ansätze der Markenführung und Markenmessung Gegenstand des Seminars sein.

Freuen Sie sich auf zwei spannende Seminare! Die Anmeldung ist jeweils noch bis zum 16.02.2017 möglich. Bei der Buchung beider Seminare erhalten Sie zudem einen attraktiven Rabatt.

Beide Seminare können auch für das Weiterbildungsprogramm der bcsd in Kooperation mit dem Institut für City-, Stadt- und Regionalmanagement (ICR) sowie der CIMA Beratung + Management GmbH angerechnet werden.
Wir begrüßen an dieser Stelle alle neuen TeilnehmerInnen des Gesamtstudienganges „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ ganz herzlich! Wer später noch in den Studiengang einsteigen möchte oder Interesse an einzelnen Seminaren hat, ist jederzeit herzlich willkommen.

06.02.2017
Preisverleihung Best Christmas City

Auf der Messe Christmasworld in Frankfurt am Main wurden die Sieger der aktuellen Ausgabe des Wettbewerbs Best Christmas City gekürt. In der Kategorie Kleinstadt bis 20.000 Einwohner konnte Triberg im Schwarzwald die Jury überzeugen. Außerdem nominiert waren Ludwigslust und Oettingen in Bayern. Bei den Mittelstädten zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern darf sich Freiberg über den Titel Best Christmas City 2016 freuen. Ahaus und Eberswalde waren in dieser Kategorie noch nominiert. Potsdam konnte sich bei den Großstädten mit über 100.000 Einwohnern durchsetzen. Essen und Chemnitz belegten die weiteren Plätze. Rüdesheim am Rhein wurde von den Nutzern des Online-Votings mit 9.039 Stimmen zum Publikumssieger gewählt und darf sich nun Best Christmas City nennen. Wir freuen uns, dass sich 49 Städte am Wettbewerb beteiligt haben und bedanken uns beim Initiator Messe Frankfurt, dem Partner Public Marketing und den Sponsoren Blachere Illumination, Gesellschaft für Markt und Absatzforschung, ilmex und MK Illumination für die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende Ausgabe und auf Ihre weihnachtlichen Konzepte. Hier können Sie sich bereits für die neue Ausgabe vormerken lassen. (Foto: Peter Wieler)

02.02.2017
Wirtschaftsförderung Coburg gibt Unternehmen Hilfe zur Mitarbeitergewinnung

Die Wirtschaftsförderung Coburg gibt gemeinsam mit der Region Unternehmen zahlreiche Hilfestellungen bei der Gewinnung von Mitarbeitern und hat diese übersichtlich in der Broschüre „Neue Mitarbeiter zum Greifen nah“ dargestellt. Zu den Leistungen zählen beispielsweise ein Willkommensportal, der Talentpool Cleverheads, der Dual Career Service, der Partnern von zugezogenen Arbeitnehmern bei der Stellensuche hilft, ein Neubürgerstammtisch zur besseren Integration in der Region, das CObook, das im Taschenformat wissenswertes zum täglichen Leben in der Stadt bietet, die gezielte Ansprache von Studienabbrechern, Qualifizierungsmaßnahmen für Bewerber aus dem Ausland, Zuschüsse zu Weiterbildungen, Job-Speeddatings und regionale Ausbildungsmessen. Die Toolbox Fachkräftegewinnung finden Sie hier.

01.02.2017