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Interkommunales Open-Data-Portal in der Metropolregion Ruhr gestartet

Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt seit Oktober 2019 in der Metropolregion Ruhr kommunale Daten aus dem Geoportal des RVR, den Städten Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Wesel, Recklinghausen und dem Kreis Wesel kostenfrei zur Verfügung.
Somit werden Daten aus der gesamten Region zentral gebündelt und für jedermann, sei es für interessierte Bürger, Start-Ups, Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft oder Medien frei zugänglich gemacht. Das Open-Data-Portal weckt dadurch Potenziale für neue Innovationen in jeglichen Bereichen. Von diesem wichtigen Schritt in der digitalen Transformation der Metropole Ruhr sollen vor allem auch die Kommunen profitieren, die das Portal als Datenquelle nutzen können, um weitere Serviceleistungen anbieten zu können, so der RVR-Beigeordnete für den Bereich Wirtschaftsführung, Markus Schlüter. Mehr dazu finden Sie hier.

23.01.2020
Landgericht stimmt gegen Internetseite der Stadt Dortmund

In einem Urteil vom 8. November 2019 entschied das Landgericht Dortmund, dass die Stadt Dortmund mit ihrer Internet-Präsenz gegen den Grundsatz der staatsfernen Presse verstößt und diese damit nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Konkret handelt es sich in dem Urteil um die Website „dortmund.de“, Stand 2017. Zu diesem Zeitpunkt beinhaltete die Website der Stadt sowohl selbst produzierten, redaktionellen Inhalt als auch Werbung. Das Medienhaus Lensing, der Verlag hinter dem Medienportal Ruhr Nachrichten, hatte Klage erhoben.
Seitdem hat die Stadt Dortmund ihr Online-Angebot deutlich abgespeckt. Es ist dennoch zu erwarten, dass die Entscheidung eine große Signalwirkung haben wird. Mehr dazu finden Sie hier.

22.01.2020
Digitalstadt Ahaus

Die wachsende Stadt Ahaus lebt Digitalisierung. Die aktuell 40.000 Einwohner zählende Stadt an der holländischen Grenze konnte dank mutigem Ausprobieren innovative digitale Lösungen erreichen, wichtige Unternehmen zu halten und vielfältige Freizeitangebote aufrechtzuerhalten oder auch erst möglich zu machen
In Ahaus gibt es viele digitale Referenzprojekte zu erleben: Von der Verwaltung, über das Parken bis hin zum Stadtgutschein. Dies erleichtert den Bürgern und Stadtangestellten den Alltag und spart Arbeitszeit. Digitale Lösungen ermöglichen auch die Instandhaltung vieler Freizeit- und Tourismus-Angebote der Stadt trotz knappen Personals. Im Smartel Hotel beispielsweise, funktionieren Check-In, Bestellen im Restaurant und sogar die Klimaanlage im Zimmer über App. Ohne diesen Smarten Ansatz würde das Hotel immer noch leer stehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

21.01.2020
City „to go“ – Eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher

Attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben ist eine Herausforderung, der sich auch aufgrund der Digitalisierung viele Klein- und Mittelstädte stellen müssen. Um sie für die Zukunft zu rüsten, entwickelte die SinkaCom AG in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg eine StadtApp für die Stadt Gransee. Die App bietet dem circa 6.000-Einwohner-Ort eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher, die den Austausch relevanter Informationen erleichtern soll.
Die Gransee App beruht auf der Basis von der bereits von der SinkaCom AG entwickelten Stadt-App Bruchköbel und verfügt über zusätzliche Komponenten, die sich nach den Bedürfnissen der Einwohner Gransees richten. Hier finden Sie eine Übersicht möglicher Features.
Seit ihrer Veröffentlichung im Dezember 2018 erhält die App äußerst positive Resonanz. Knapp 80% der Nutzer, die die App einmalig installierten, sind heute noch aktiv. Von der Kooperation profitieren aber nicht nur die Bewohner Gransees, sondern auch die Projektpartner langfristig: Die TH Brandenburg und die SinkaCom AG einigten sich auf eine gemeinsame Nutzung der Entwicklerergebnisse.
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20.01.2020
Gewinner Deutscher Nachbarschaftspreis

Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Engagement im lokalen Umfeld. Es werden je 16 Landessieger sowie ein Bundessieger und ein Publikumssieger bestimmt. Die diesjährige Preisverleihung fand am 24.Oktober 2019 in Berlin statt.
Bundesweit erstplatziert wurden die „Stinknormalen Superhelden“ aus Rathenow (Brandenburg). Dahinter verbirgt sich eine Gruppe von jungen Leuten, die in schrulligen Superheldenkostümen auf Themen wie Umwelt- und Tierschutz aufmerksam machen und sich für mehr Miteinander einsetzen. Zu den Aktionen der „Helden“ gehören: Auftritte in Schulen, Bewirtschaftung des „Stinknormalen Stadtgartens“, Müllsammelaktionen und Obdachlosenhilfe. Alle Gewinner finden Sie hier.

15.01.2020
Smart City Index

Wie digital sind Deutschlands Großstädte? Dieser Frage geht die Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Me-dien) in ihrer Datenerhebung zur Digitalisierung in deutschen Großstädten nach. Die Städte wurden in den fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft bewertet. Maßgeblich waren unter anderem Angebote wie Online-Bürger-Services, Breitbandverfügbarkeit und Sharing-Angebote für Mobilität. Insgesamt wurden 7.800 Datenpunkte erhoben. Nach den angelegten Kriterien ist die Hansestadt Hamburg mit 79,5 von 100 Punkten die digitalste Stadt Deutschlands. Das komplette Ranking können Sie hier einsehen.

14.01.2020
Erster Bundesweiter Digitaltag

21 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Hand wollen sich mit der Initiative „Digital für alle“ für Chancengleichheit in der Digitalisierung einsetzen. Im Rahmen der Initiative wird am 19. Juni der erste bundesweite Digitaltag stattfinden. In ganz Deutschland sollen Diskurse zur Digitalisierung stattfinden, online und analog, in Form von unter anderem öffentlichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Vorführungen digitaler Technologien. Mehr dazu hier.

10.01.2020
Studie: Trends im Standortmarketing 2019

Die Berliner Agentur index hat 206 Standortverantwortliche zu ihren größten Herausforderungen im Standortmarketing befragt. Als größte Herausforderung wurde der Fachkräftemangel identifiziert: 85% gaben an, vom Fachkräftemangel stark betroffen zu sein und sahen somit die Anwerbung und Sicherung von Fachkräften als ihre wichtigste Aufgabe. Index empfiehlt eine Neuausrichtung des Standortmarketings, es gilt nicht nur, potentielle Investoren anzusprechen, sondern vor allem sich als attraktive und zukunftsträchtige Wohnorte zu präsentieren. Um dies zu erreichen, sollte laut index in der Ansprache der Zielgruppe verstärkt auf Digitale Medien gesetzt werden. Print-Broschüre und statische Website reichen demnach nicht mehr aus, die Möglichkeiten, die Social Media, SEO und Content-Marketing bieten, sollten ausgeschöpft werden. Die komplette Studie finden Sie hier zum kostenlosen Download.

09.01.2020
Wir für Goslar

Das niedersächsische Goslar hat mit seiner 1.000-jährigen Geschichte und seinen Weltkulturerbe-Stätten Altstadt und Erzbergwerk Rammelsberg Besuchern bereits einiges zu bieten. Die Kampagne „Wir für Goslar“ von der GOSLAR Marketing GmbH zeigt nun Bürgern und Besuchern auf spielerische Art und Weise eine andere Seite der Stadt. Auf Plakaten im öffentlichen Raum, in Bussen und an einigen Geschäften der Kaufmannsgilde Goslar e.V. werden kuriose Fakten zur Stadt aufgeführt, jenseits der Informationen, die in einem gewöhnlichen Stadtführer zu finden sind. Beispielsweise erinnert die Überschrift „Herzensangelegenheit“ daran, dass das Herz von Heinrich III. in der Ulrichskapelle zu finden ist. „Oker macht die Welt bunter“ macht auf den Chemie- und Industriestandort Oker aufmerksam, einer der wichtigsten in Niedersachsen, wo unter anderem Rohstoffe für Farben und Lacke hergestellt werden können. Mehr zu der Kampagne hier. Weitere Fakten und Ideen können an marketing@goslar.de gemeldet werden.

08.01.2020
Storytelling im Tourismus

Unter dem Motto „Gehört.Erzählt! Geschichten aus dem Teutoburger Wald“ hat der Fachbereich Teutoburger Wald Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH sich zum Ziel gesetzt, die Highlights der Kulturlandschaft Teutoburger Wald durch seine Geschichten erlebbar zu machen. Herausgekommen sind 22 Geschichten in unterschiedlichen Formaten, unter anderem als Video oder Hörspiel, die Sie hier finden.
Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) geförderten Projekt kam zusätzlich ein Leitfaden hervor, der Praktikern des Marketings im Tourismus- und Kulturbereich eine Anleitung bietet, um Besucher und Gäste durch effektives Storytelling erfolgreich anzusprechen. Anhand der Heldenreise wird beispielhaft aufgezeigt, wie Ge-schichten zu touristischen Themen erzählt werden können, um die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene zu berühren. Weiterhin werden viele Best-Practice Beispiele aufgeführt. Mehr dazu hier.

07.01.2020
Sport im Stadtmarketing

Wie die Vorträge des Kooperationsforums Ost in Magdeburg gezeigt haben, können Sport und Sport-Events einen großen Mehrwert für die Stadt und das Stadtmarketing haben. Auch ist Sport und alles was dazu gehört wie Sportartikel, Sponsoring etc. eine wirtschaftlich Starke Branche, wie aktuelle Zahlen des BMWi verdeutlichen. Viele Städte haben bereits spannende sportliche Projekte durchgeführt, einige davon stellen wir Ihnen hier vor:
Auf der Webplattform „Sportatlas Sachsen-Anhalt“ sind über 3.000 Sportstätten auf einer interaktiven Karte zu finden. Die Plattform soll dazu dienen, Menschen auf das Angebot in ihrem Umfeld auf-merksam zu machen. "target="_blank">Hier finden Sie den Sportatlas.
Braunschweig präsentiert mit seinem jährlich stattfindenden Aktionswochenende „trendsporterlebnis“ in der Innenstadt eine große Auswahl von Sportarten, unter denen auch einige unbekannte sind, sowohl zum Zuschauen als auch zum Mitmachen. Einen Überblick zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.
Der Grazathlon vermarktet sich als „härteste Sightseeingtour der Welt“. Teilnehmer müssen eine 11km lange Strecke mit 18 Hindernissen absolvieren, die an den touristischen Highlights der Stadt vorbeiführt. Mehr dazu hier.
Unter dem Motto „die ganze Stadt ist dein Fitnessstudio“ erlaubt die Webplattform SportCityKiel vor allem Touristen, aber auch Bürgern der Stadt Kiel, ihr eigenes personalisiertes Sportpaket zusammenzustellen. Im Angebot unter anderem: Klettern, Yoga, Boxen, Kanu und vieles mehr. Auch Sportevents zum passiven Genuss können dort gebucht werden. Mehr dazu finden Sie hier.

06.01.2020
Innenstadt Influencer- Rechtliche Fallen

Wie die bcsd bereits 2018 berichtete , setzt die bayerische Stadt Hof auf Influencerin Debora Fikentscher um den Einzelhandel vor Ort zu stärken. Fikentscher berichtet auf Instagram und in einem Blog über das Angebot der Hofer Innenstadt. Für Hof ist das Projekt ein Erfolg. Andere Städte, wie beispielsweise das sächsische Grimma, stießen bei dem Versuch, das Projekt zu kopieren, auf Kritik. Der Vorwurf sowohl der Medien als auch kommunaler Vertreter lautet, dass unzulässige Werbung betrieben wird und die Stadt das Informationsangebot unzulässig ausdehnt.
Der Rechtsbeistand der bcsd, Andreas Schriefers, bezieht zum Gegenstand im Magazin Kommunal Stellung. Wegen des Grundsatzes der Staatsferne der Presse dürfen Kommunen in ihren Amtsblät-tern keine redaktionellen Inhalte führen. Sie dürfen beispielsweise nicht über lokale Unternehmen oder Veranstaltungen, sondern nur über Aufgaben der Gemeinde informieren, so entschied der Bun-desgerichtshof in einem Urteil aus 2018. Bei neuen Medien wie Instagram, Facebook, Blog und Co. ist die Rechtslage unklar. Die oben genannte Entscheidung lässt sich hier schwer übertragen, da es fraglich ist, inwiefern ein Instagrampost überhaupt als Presseerzeugnis zählt.
RA Schriefers hält das Nutzen von Social Media durch Städte dennoch durchaus für rechtens, so-lange die Beiträge einen eher informierenden Charakter haben, also Bewohner lediglich über das vielfältige Angebot in der Innenstadt informiert werden, und nicht versucht wird, den Umsatz bestimmter Händler aktiv zu steigern. Hier finden Sie den Artikel.
Weitere Fehler im Umgang mit Social Media und wie diese zu vermeiden sind, hat Stadtmarketing Austria in diesem Beitrag zusammengefasst.

02.12.2019
Event Modul Gymnastics Warrior

Hangeln, Klettern und Balancieren: Hindernisparcours haben sich durch die TV-Sendung „Ninja Warrior“ zu einer Trendsportart entwickelt. Der Schwäbische Turnerbund zeigt in seinem Eventmodul „Gymnastics Warrior“, was der Turnsport abseits der klassischen Hallengymnastik alles zu bieten hat. Adrenalin Junkies treten gegeneinander an, um zu zeigen, wer am schnellsten Hindernisse wie die „Salmon Ladder“ oder die „Mega-Wall“ überwinden kann. Zu erleben war das Event bereits auf dem Kessel Festival in Stuttgart und der Turn WM in Berlin. Es wird außerdem am 11. und 12. Oktober bei der Turn WM in Stuttgart aufgebaut sein. Buchbar ist das Modul über den Schwäbischen Turnerbund, die Veranstaltung in Stuttgart finden Sie hier. Einige Eindrücke finden Sie hier.

29.10.2019
Lüdenscheid Vision 2020

Nicht nur Politiker, sondern auch Bürger können die Zukunft einer Stadt gestalten, das zeigt das Projekt Lüdenscheid Vision 2020. Zum Start des Projektes im April 2016 hat die Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH 70 „Visionäre“ ausgewählt. Diese bestanden aus Kreativen, Gewerbetreibenden und Innenstadt-Bewohnern. Damit Politik und Stadtverwaltung das Vorhaben nicht dominieren, wurden sie am partizipativen Prozess bewusst nicht beteiligt.
Die Visionäre trafen sich regelmäßig in Arbeitsgruppen zu den Themen „Kultur“, „Gastronomie“, „Veranstaltungen“, „Architektur & Wohnen“ und „Einkaufen & Dienstleistungen“ und erarbeiteten so 70 Projekte, oder „Visionen“, für Lüdenscheid bis zum Jahr 2020.
Die teils spektakulären Ideen wurden durch diverse Formate der Öffentlichkeit vorgestellt, unter anderem über eine Präsentation im Lüdenscheider Kulturhaus, ein Buch und eine Website. Für die Umsetzung wurden Menschen gesucht, die einzelne Projekte als Paten bis zur Realisierung begleiteten. Mit der Unterstützung von der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH konnten bereits einige der Visionen erfolgreich umgesetzt werden, beispielsweise der Historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt, das Lüdenscheider Bier und das Musikfestival „Bautz“.

28.10.2019