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Landesverbandstreffen Nordrhein-Westfalen

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen traf sich auf Einladung von Jan Zimmermann, Citymanager in Langenfeld, in der Future City Langenfeld und tagte dabei in der White Box. Dieser stationär-digitale Erlebnisraum befindet sich im innerstädtischen Einkaufszentrum und bietet neben Stadtmarketingverantwortlichen auch Händlern, Gastronomen, Dienstleistern und Technologiefirmen die Möglichkeit, sich innovative Ideen und Handelskonzepte anzuschauen bzw. diese zu präsentieren. Die White Box ist eines der Projekte, die in Langenfeld vom Land Nordrhein-Westfalen durch eine Digitalisierungs-Initiative gefördert werden. Nach einer Führung durch die anschaulich vorgestellten Exponate erörterte der Landesverband im angrenzenden Workshopraum die neusten Entwicklungen im Handel und in den Innenstädten. Dabei wurden auch die aktuellen Förderansätze des Landes (z.B. Wettbewerb Erlebnis Innenstadt) mit einbezogen.

24.06.2019
Smarter Handel

Wer das Thema kooperative Stadtentwicklung begleitet, der weiß, dass das Stadtmarketing Bocholt clever handelt und dies seit letztem Jahr auch im Rahmen des Digitalisierungsprojektes „Smarter Handeln Bocholt“. Aktuell sollen ungenutzte Ladenlokale in der Innenstadt durch Startups aus der Kreativbranche, dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Dienstleistungsbereich aufgewertet und gefüllt werden. Über einen Wettbewerb werden neue Ideen, auch gemeinsam geplante innovative Konzepte, gesucht, die die Innenstadt nicht nur für Kunden unterschiedlichen Alters, sondern auch für Geschäfte unterschiedlichster Couleur attraktiv machen. „Unsere Auswahlkriterien richten sich nach der Attraktivität und der Anziehungskraft der Geschäftsidee. Auch eine Aussicht auf Dauerhaftigkeit kann punkten,“ so Lisa Hebing vom Stadtmarketing Bocholt. Weitere Informationen zu Wettbewerb und Gesamtprojekt finden Sie im zugehörigen Blog.

05.06.2019
Neue Tourismuszahlen und Deutscher Tourismuspreis

Die neue Ausgabe 2018 der Zahlen, Daten, Fakten des Deutschen Tourismusverbands vereint die aktuellsten Daten zu Gästeankünften und Übernachtungszahlen in Deutschland und Europa sowie zum Reiseverhalten der Deutschen (Reiseziele, Ausgaben, Reisedauer, Verkehrsmittelwahl, Aktivitäten, Unterkünfte etc.). Zudem wird die Bedeutung des Deutschland-Tourismus als Wirtschaftsfaktor hervorgehoben. Hier finden Sie den Report zum Download.
Unternehmen, Vereine und Kommunen mit originellen Angeboten, kreativen Kampagnen, klugen Finanzierungskonzepten oder erfolgreichen Vertriebsstrategien im Deutschlandtourismus können sich bis zum 21. Juni 2019 noch auf den Deutschen Tourismuspreis bewerben. Hier finden Sie die Möglichkeit zur Bewerbung und weitere Informationen.

22.05.2019
Bilanz nach zwei Jahren gemeinsam.online

Das Forschungsprojekt gemeinsam.online zieht Bilanz. Zwei Jahre lang wurde das Instrument „lokale Onlineplattform“ auf seine Tauglichkeit zur Belebung der Innenstädte und zur Förderung des Handels untersucht. Prinzipiell werden Online-Marktplätze, bei gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis und motivierten Händlern, als geeignetes Mittel zur Stärkung des Standorts angesehen. Die Studie fordert weiterhin, dass das Stadtmarketing sich insgesamt des digitalen Marketings vor Ort annimmt und dementsprechend von den Kommunen ausgestattet werde. Hier finden Sie das Fazit.
Wie die Digitalisierung des stationären Handels angegangen werden kann führt der Smart Store Hub Bocholt vor. In einem ehemaligen Ladengeschäft in der Innenstadt wird über digitale Strategien diskutiert und stellen zahlreiche Anbieter mit Impulsbeiträgen und Beratungsangeboten digitale Lösungen für den Handel vor. Dabei werden Themen wie kontaktloses Bezahlen, E-Commerce, Digital Signage, 3D-Druck, Virtual- und Augmented Reality und viele weitere Neuerungen für den Einzelhandel kompakt innerhalb einer Woche behandelt. Hier erfahren Sie mehr über den Smart Store Hub.

21.05.2019
Besondere Filmprojekte

(Foto: Bochum Marketing GmbH) Die Insel Sylt hat den Film „Catapult Air – im hohen Bogen nach Sylt“ produziert, in dem Touristen Schlange stehen, um sich mit einem mittelalterlichen Katapult auf die Ferieninsel schießen zu lassen. Der Film macht nicht nur auf Sylt aufmerksam, sondern auch auf die ausbaufähige Anbindung der Insel an das Festland, deren Verbesserung gefordert wird. Hier finden Sie den Film.
Der Film „Ostfriesland, Land der Entdeckungen“ portraitiert im Stil des Intros der Erfolgsserie „Game of Thrones“ die Schlösser und Städte der Region. Hier können Sie ihn ansehen.
Die Bochum Marketing GmbH hat für die Stadt Bochum einen neuen Imagefilm veröffentlicht. In schnell aufeinanderfolgenden Einzelsequenzen zeigt der Film, was Bochum ausmacht: die Menschen und das Lebensgefühl. Der neue Film läutet damit das Jahresthema der Stadtmarke Bochum 2019 ein: „Großstadt mit Lebensgefühl“. Dafür wurden Filme, die von Bochumern auf Instagram mit dem Hashtag #vonhierausfilm markiert wurden, verwendet. Auch Clips verschiedener Youtube-Kanäle und Sequenzen, die von Bochumer Institutionen zur Verfügung gestellt wurden, kommen in dem Video vor. Hier sehen Sie den Film.
Auch Mönchengladbach setzt seine Bürger in die Hauptrolle, die beim Selfie-Video jeweils bis zu fünf Sekunden aus ihrem Alltag zeigen und dabei vermitteln, was die Stadt ausmacht und wie lebenswert sie ist. Vom Straßenreiniger über Piloten, vom Fußballprofi zu Musicaldarstellern und Jahrmarktbesuchern bietet der Film eine große Bandbreite. Das Video wurde mit dem Preis „Goldenes Stadttor“ im Bereich Innovation ausgezeichnet. Hier finden Sie den Film.

20.05.2019
Moderne Verkehrskonzepte

In Deutschland wächst derzeit das Verständnis dafür, dass eine rein autozentrierte Verkehrspolitik an ihre Grenzen stößt und auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zu hinterfragen ist. Eine Alternative ist dabei das Fahrrad. Einen Überblick über die Fahrradfreundlichkeit der Städte bietet der Fahrradklimatest, dessen Ergebnisse für 2019 kürzlich veröffentlicht wurden. Der Test zeigt, in welchen Städten das Fahrradfahren aus Sicht der Nutzer gut funktioniert, wie die eigene Stadt wahrgenommen wird und auf was Radfahrer Wert legen. Sie finden ihn hier.
Die nordspanische Stadt Pontevedra mit rund 80.000 Einwohnern ist ein Beispiel dafür, wie die Vorbehalte gegenüber alternativen Verkehrskonzepten überwunden wurden. Die Innenstadt wurde weitgehend zur autofreien Zone erklärt und das Parken auf den 1.000 Plätzen, auf denen dort noch geparkt werden darf, auf 15 Minuten beschränkt. Zusätzlich wurde in der Innenstadt ein flächendeckendes Tempolimit von 30 Km/h angeordnet, Ampeln und Verkehrszeichen weitestgehend entfernt und Fußgängern immer Vorfahrt gegenüber dem Auto- und Radverkehr gewährt. Zum Ausgleich entstanden an Durchgangsstraßen rund um die Innenstadt 15.000 meist kostenfreie Parkplätze, die durch kostenfreie Kleinbusse mit dem Zentrum verbunden sind. Der ÖPNV sowie Anwohner und Lieferverkehr dürfen weiterhin in die Innenstadt einfahren, die Innenstadt ist also nicht autofrei, aber der Autoverkehr stark reduziert. Der Einzelhandel profitiert von einer gesteigerten Frequenz und Aufenthaltsqualität, nachdem zunächst mehrere Einzelhändler protestiert und zum Teil gegen das Vorhaben geklagt hatten. Das ist zunächst auch verständlich, denn der Anteil der Einkäufe, die mit dem Auto getätigt wurden, lag vor den Maßnahmen bei siebzig Prozent. Die Einwohnerzahl und die Verkehrssicherheit sind gestiegen und laut dem Präsidenten des örtlichen Einzelhandelsverbands gibt es vermehrt den Wunsch, in der Innenstadt zu investieren. Hier finden Sie einen Text-Beitrag aus dem Weltspiegel, hier das Video dazu und hier einen Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung. Ähnliche Erfolge verzeichnet auch die autofreie, stark wachsende Stadt Houten, Niederlande. Hier profitiert ebenfalls der Einzelhandel von gestiegenen Frequenzen und der Fahrradanteil am Modal Split ist auf 44% gestiegen. Auch die Arte-Dokumentation „Re: Wege aus dem Stau“ zeigt Ansätze, wie dem Verkehrskollaps entgegenzuwirken ist: LKW-Fahrten optimieren, betriebliche Mobilität mit E-Bikes ermöglichen, Förderung des Fahrradverkehrs und die Bereitstellung eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs, zum Beispiel in Dunkerque, Frankreich. Hier finden Sie den Filmbeitrag. Eine Sammlung weiterer europäischer Beispiele zur Förderung alternativer Fortbewegungsmethoden zum Auto finden Sie hier in einem Artikel des SPIEGEL. Mit dem European Mobility Week Award wurde die Stadt Lindau für ihr intermodales Verkehrsangebot ausgezeichnet, das Nutzern eine nahtlose umweltfreundliche Mobilität ermöglicht. Hier finden Sie das Video dazu.

17.05.2019
VR-/360°-Stadtrundgang Bernau bei Berlin

Der virtuelle 360-Grad-Stadtrundgang in Bernau bei Berlin ermöglicht Besuchern und Einheimischen sich virtuell im Stil von Google Street View durch die gesamte Stadt zu bewegen, aber auch über deren Dächer zu fliegen. Mit Hilfe von Markierungen können Plätze gezielt angesteuert werden. Über eingebaute Buttons können Informationen zu Gebäuden und deren Geschichte abgerufen werden. Zudem sind Institutionen und Geschäfte verlinkt und deren Homepage entsprechend aus dem Stadtrundgang heraus ansteuerbar. Am (virtuellen) Gebäude der Tourist-Information ist beispielsweise der örtliche Veranstaltungskalender abrufbar. Darüber hinaus können Läden betreten und darin Leistungen gebucht und Termine vereinbart werden. Neben dem Computerbildschirm funktioniert der Rundgang auch auf der VR-Brille. Hier finden Sie den Stadtrundgang.

16.05.2019
3D-Stadtmodell Bocholt und Tool zur Standortsuche für die Stadtentwicklung

Die Stadt Bocholt hat ein digitales 3D-Stadtmodell erstellt, das die Grundkörper der Häuser sowie Bäume und Windkraftanlagen abbildet. Nutzer haben damit die Möglichkeit die gesamte Stadt aus der Luft zu erkunden und sich auf Plätze oder Häuser in allen Stadtteilen zu zoomen. Das Modell soll vor allem auch für die Visualisierung von Bauvorhaben genutzt werden, die als 3D-Körper in das Modell integriert werden können. Hier erfahren Sie mehr und hier können Sie sich das 3D-Modell ansehen.

Auch der Bayern-Atlas bietet 3D-Modelle der Städte und Gemeinden im Bundesland, inklusive des Höhenreliefs sowie die Möglichkeit verschiedene Merkmale (Layer) wie beispielsweise Rad- und Wanderwege oder Schlösser besonders hervorzuheben. Hier finden Sie den Bayern-Atlas.

Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsplanung in Dortmund und die Hafen City Universität Hamburg haben ein kostenfrei nutzbares Web-Tool entwickelt, bei dem Kommunen Flächen für Neu- oder Umnutzungen auswählen können und beispielsweise bei geplanter Wohnnutzung direkt visualisiert bekommen, wie viele Wohnungen dort entstehen würden, wie viele Menschen dort leben würden und wie sich die Altersstruktur zusammensetzt. Darüber hinaus werden Angaben zu Auswirkungen auf Verkehr, Ökologie und geschätzten Folgekosten der Erschließung gemacht. Hier finden Sie das Online-Tool und hier einen Artikel dazu.

14.05.2019
Kiezhelden – Berliner Initiative für die Angebot im Kiez

Kiezhelden ist eine lokale Initiative, die sich für den Einzelhandel in Berlin einsetzt. Ihr Ziel ist, Berlinern bewusst zu machen, wie wichtig örtliche Händler und Dienstleister für einen attraktiven Kiez sind. Kiezhelden funktioniert sowohl online als auch offline: Auf www.kiezhelden.berlin sind alle Kiezhelden auf einer digitalen Stadtkarte verzeichnet und für einen besseren Überblick farblich nach Kategorien sortiert. Außerdem werden alle Kiezhelden mit einem Gütesiegel in Form eines auffälligen blauen Aufklebers ausgezeichnet. In ihren Schaufenstern oder Eingangsbereichen schafft er zusätzlich Aufmerksamkeit für den Wert lokaler Angebote. Derzeit sind mehr als 1.600 Geschäfte als Kiezhelden eingetragen. Um Kiezheld zu werden, muss ein Laden seit mindestens einem Jahr bestehen, inhabergeführt sein, über ein Ladenlokal verfügen und ausschließlich in Berlin Läden betreiben. Kiezhelden ist eine Initiative von dotBERLIN, die mit .berlin die Internetendung für die Hauptstadt betreibt. Weitere Informationen finden Sie hier.

13.05.2019
Deutsches Städte- und Kulturforum in Quedlinburg

Das diesjährige Deutsche Städte- und Kulturforum des Deutschen Tourismusverbands (DTV) findet am 05. und 06. Juni 2019 in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg statt. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionsrunden steht u.a. das Thema Erfolgsfaktoren von Jubiläen und Themenjahren. Außerdem beschäftigt sich der DTV mit den Themen Big Data im Städte- und Kulturtourismus sowie Unternehmenskultur und Kulturwandel. Auf Einladung der Gastgeber begeben sich die Teilnehmer auf eine Zeitreise zu den Quedlinburger Kulturschätzen. Den gesamten Programmablauf sowie die Online-Anmeldung finden Sie hier.

10.05.2019
Einzelhandelsförderung in Paris

Ein besonderes Beispiel für Einzelhandelsförderung gibt es in Paris, wo die von der Stadt beauftragte Gesellschaft semaest in einigen Vierteln ein Vorkaufsrecht auf Ladenflächen besitzt und diese weit unter den marktüblichen Preisen an ausgewählte Einzelhändler vermietet. So wird bereits seit 15 Jahren ein attraktiverer Branchenmix jenseits von den üblichen Souvenirshops und Fastfood-Ketten ermöglicht und alteingesessene Geschäfte können erhalten werden. Die kuratierten Besetzungen haben zudem Signalwirkung für die Neuvermietung anderer Ladenlokale, die von so angelockten Kundengruppen profitieren und ebenfalls mit anspruchsvolleren und abwechslungsreicheren Konzepten besetzt werden. Wenn es um den Erhalt von Buchhandlungen geht, darf semaest sogar stadtweit intervenieren. Die Initiative war zudem Vorbild für eine frankreichweite Initiative zur Revitalisierung der Stadtzentren mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro. Angesichts der Umfrageergebnisse des Allensbach-Instituts zum Thema Heimat, nach denen das Sterben des individuellen Einzelhandels und die zunehmende Filialisierung des Einzelhandels von den Deutschen als größte Bedrohung der Heimat angesehen werden, ist davon auszugehen, dass eine solche Initiative auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Politikverdrossenheit und Radikalisierungstendenzen, die durch den Verlust von Heimat geschürt werden, vorbeugt. Hier erfahren Sie mehr.

09.05.2019
Europäisches Weißbuch „Revitalisierung europäischer Innenstädte durch unabhängigen Einzelhandel“ erschienen

Auf Einladung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses in Brüssel hat sich die bcsd seit letztem Sommer intensiv mit anderen europäischen Stadtmarketingverbänden, Einzelhandelsverbänden, Gewerbevereinigungen, Wissenschaftlern und Beratungsagenturen über die Verödung von Innenstädten in Europa ausgetauscht. Ein Schwerpunkt dabei war die zukünftige Stützung und Förderung des inhabergeführten und unabhängigen Einzelhandels in den Innenstädten. Hier soll die Handels- und Versorgungsattraktivität kleinräumig erhalten werden. Darüber hinaus wurden viele weitere Maßnahmen zur Steigerung bzw. Erhaltung von Service- und Aufenthaltsqualität in den Städten gesammelt und unterstützende Förderprogramme zur Umsetzung gefordert. Am 10. April wurde nun das fertige European Whitepaper “Revitalising European Town Centres through independent retail: an essential economic and human challenge for social cohesion and European competitivness“ vorgestellt und sowohl der Politik als auch der EU-Kommission (Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) übergeben. Somit wurde bereits ein Aufgabengebiet für die neue Kommission vorausschauend positioniert. Hier finden Sie das Whitepaper.

08.05.2019
13. Hessischer Stadtmarketingtag am 16. Mai 2019 in Hanau – jetzt noch anmelden!

Neue Impulse, kreative Stadtmarketing-Ideen, fundierte Erfahrungsberichte und versierte Referenten – das sind die Zutaten für den Hessischen Stadtmarketingtag, der seit dreizehn Jahren in Hanau ausgerichtet wird. In diesem Jahr heißt das Motto „Vision. Findet. Stadt. – Stadtmarketing 2.0“. Wieder wird eine Vielfalt von Themen präsentiert, die vom zukünftigen Stadtleben, den Möglichkeiten von Virtual Reality im Stadtmarketing und Tourismus, einem kommunalen Zukunftsprozess mit Bürgerbeteiligung über Perspektiven von Innenstadtimmobilien bis hin zur Auswertung der IFH-Studie Vitale Innenstädte 2018 reicht. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen zum Hessischen Stadtmarketingtag finden Sie unter www.stadtmarketingtag.hanau.de. bcsd-Mitglieder erhalten einen Sonderpreis.

07.05.2019
Jetzt mitmachen: Tag der Nachbarn

Wenn es um das Thema Heimat geht, ist die Assoziation zur unmittelbaren Nachbarschaft nicht weit. Der Tag der Nachbarn hat das Ziel, Menschen aus der Nachbarschaft zu vernetzen und wird am 24. Mai 2019 das nächste Mal stattfinden. Im letzten Jahr haben deutschlandweit über 1.000 Nachbarschaftsfeste stattgefunden – in diesem Jahr sollen es mit Ihrer Hilfe noch mehr werden. Zusammen mit der nebenan.de Stiftung rufen wir dazu auf, ein kleines oder großes Fest mit den Nachbarn zu feiern und gemeinsam ein Zeichen für mehr Gemeinschaft zu setzen. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen und ein eigenes Fest in der Nachbarschaft organisieren. Hier finden Sie weitere Informationen dazu und hier erhalten Sie einige Eindrücke von der Veranstaltung. Ähnliche Initiativen sind der hierTag des guten Lebens sowie der hierTag der offenen Gesellschaft.
Auf der Plattform nebenan.de sind 900.000 private Nutzer in etwa 7.000 Nachbarschaften organisiert. Seit letztem Jahr können auch lokale Gewerbetreibende sowie lokale Initiativen wie Gemeinschaftsgärten, soziale Einrichtungen und Vereine Profile anlegen. Auch das Quartiersmanagement und städtische Ämter können beispielsweise die Plattform nutzen. Die kostenfreie Registrierung zu nebenan.de für Organisationen ist hier möglich. Hier finden Sie zudem weitere Informationen dazu.

06.05.2019
bcsd-Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung“ erschienen

Das von Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Bernadette Spinnen herausgegebene Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung – zur Adaption von Geschichte im Stadtmarketing“ ist im Januar 2019 im Springer-Gabler Verlag erschienen. Die Grundlage und den Ausgangspunkt bilden die Tagung „History Sells“, die in Münster als gemeinsame Veranstaltung von Historikern und Stadtmarketingverantwortlichen stattfand und das Positionspapier der bcsd zum Thema „Zukunft braucht Geschichte – Stadtmarketing und Geschichte“. Anlassgebend sowohl für das Buch, das Positionspapier als auch die Tagung war die Tatsache, dass das Stadtmarketing oft die Geschichte und Geschichten der Stadt, als Anlass für Angebote wie beispielsweise Stadtführungen und Veranstaltungen nutzt, aber auch für identitätsstiftende Ansätze. Im Buch wird auf das Verhältnis zwischen Stadtmarketing und Stadtgeschichte eingegangen und mit Beispielen aus Berlin, Braunschweig, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg aufgezeigt, wie Geschichte sachgerecht vermittelt und für Events und Markenbildungsprozesse verwendet werden kann. Es geht also darum, aufzuzeigen, wie die Geschichte in der Gegenwart und Zukunft gedeutet und vermittelt werden kann und auch heute noch Stadtidentität stiftet. Hier erfahren Sie mehr und können das Buch bestellen.

25.04.2019
Tourismuspreis Brandenburg vergeben

Im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin wurde der Tourismuspreis Brandenburg verliehen. Neben dem Kongresshotel Potsdam, das in der Kategorie „Menschen im Mittelpunkt“ für seine Mitarbeiterentwicklung geehrt wurde und dem Elsterpark, der in der Kategorie „Tourismus für alle“ für seine behindertengerechten Angebote gewürdigt wurde, wurden in der Kategorie „Zielgruppen und Märkte“ gleich zwei Preise vergeben. Ausgezeichnet wurde zum einen das „Workation Retreat Coconat“, das auf einem alten Gut in Bad Belzig neben einem Hotel-Restaurant mitten in der Natur liegt und Co-Working und Co-Living vereint. Das Coconat wird gerne auch von internationalen Kunden genutzt und ist mit Berliner und Brandenburger Co-Working-Anbietern vernetzt. Den weiteren ersten Preis in der Kategorie erhielt der Lutherpass des Landkreises Elbe-Elster, der mit Luther verknüpfte Orte im Landkreis vorstellt, nach Art eines Pilgerpasses genutzt werden kann und so Reiseanlässe schafft, auch über das Reformationsjahr hinaus. Hier finden Sie weitere Informationen.

25.04.2019
Treppenwitz Krefeld

Das Stadtmarketing Krefeld krempelt die Stadt mit Hilfe der Bürger um und sorgt mit zahlreichen Aktionen im Rahmen des Programms hierPerspektivwechsel für einen ebensolchen. Die Kreation eines eigenen Stadtparfüms und dessen Vorstellung in einem alten Klärwerk, Mobiles Grün, das von Bürgern in Schubkarren in der Stadt verteilt wird, ein Tag der offenen Tür im höchsten Wohngebäude der Stadt, all das sind nur einige Beispiele, wie das Stadtmarketing kreativ und manchmal ironisch mit dem Image der Stadt spielt und dieses verändert. Hauptzielgruppe sind dabei die eigenen Bürger, die selbst Projekte vorschlagen können. Mit dem wörtlich zu verstehenden Treppenwitz kommt ein neues Format hinzu: In Treppenhäusern der Stadt treten im Anschluss an eine historische Führung Komiker mit lokalem Bezug auf. Schauplätze sind beispielsweise ein Gerichtsgebäude, das Rathaus und das Kaiser-Wilhelm-Museum. Das Format ist nicht auf Soloprogramme von Komikern beschränkt, sondern beinhaltet etwa auch Konzerte und einen Poetry-Slam. Hier finden Sie das Programm und hier weitere Informationen zum Perspektivwechsel, der auf das Stadtjubiläum 2023 vorbereitet.

24.04.2019
Capitals of Smart Tourism gesucht

Über den Wettbewerb Capitals of Smart Tourism sucht die Europäische Kommission gute Beispiele aus den Bereichen Nachhaltigkeit (Preisträger 2019: hierLjubljana), Zugänglichkeit (2019: hierMalaga), Digitalisierung (2019: hierKopenhagen) sowie Kulturelles Erbe und Kreativität (2019: hierLinz), deren besondere Anstrengungen in diesen Bereichen mit einem Preis belohnt werden sollen. Neben Siegern in den einzelnen Kategorien werden zwei Städte zur „Capital of Smart Tourism 2020“ ernannt. 2019 dürfen hierHelsinki und hierLyon diesen Titel tragen und haben dafür jeweils Programme entwickelt. Die Bewerbung steht Städten mit über 100.000 Einwohnern offen. Hier finden Sie die Informationen zum Wettbewerb und hier die Möglichkeit zur Bewerbung.

23.04.2019
Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen

Während einige Städte schrumpfen und zahlreiche Wohnungen leer stehen, platzen andere Städte aus allen Nähten und haben mit enormen Mietsteigerungen zu kämpfen. Die Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen kann dabei helfen, die Mieten moderat und die Bewohner im Stadtzentrum zu halten. Das wiederum nutzt beispielsweise auch dem Handel und der Gastronomie, die von einer höheren Frequenz profitieren. Der Experimentelle Wohnungs- und Städtebau beschäftigt sich mit der Innenverdichtung und hat acht Modellkommunen ausgewählt, die Handlungsdruck verspüren und über brachliegende Potenziale verfügen. Ein Innenentwicklungsmanagement erfasst diese Wohnungsbaupotenziale, bewertet und priorisiert sie, arbeitet an deren Aktivierung und sorgt für Akzeptanz der Bauvorhaben in Bürgerschaft und Politik. In der Broschüre finden Sie eine Erläuterung des Konzepts des Innenentwicklungsmanagements sowie Portraits der Modellkommunen mit deren Ausgangssituation, Konzept und Umsetzungsstand. Darüber hinaus werden jeweils besondere Initiativen vor Ort vorgestellt und Kennzahlen zum jeweiligen Wohnungsmarkt bereitgestellt. Hier finden Sie die Publikation.

17.04.2019
Broschüre zur Förderung von Engagement im ländlichen Raum

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat mit „Gutes gedeihen lassen“ einen Orientierungsrahmen für die Förderung ehrenamtlichen und demokratischen Engagements im ländlichen Raum vorgelegt. Darin werden Best-Practice-Beispiele für Initiativen zur Steigerung der Lebensqualität, zur Förderung des Tourismus, der Kultur, des Zusammenlebens und des Zusammengehörigkeitsgefühls vorgestellt. Die jeweils bei den Praxisbeispielen eingesetzten Fördermöglichkeiten werden grundlegend vorgestellt, weiterführende Informationen dazu sind jeweils verlinkt. Zudem werden Tipps für die Antragsstellung gegeben und den Lesern weitere hilfreiche Kontakte an die Hand gegeben. Hier finden Sie die Broschüre.

16.04.2019
Parkraummanagement lohnt sich

Parkraummanagement ist geeignet, zu einer effektiveren Nutzung der vorhandenen Flächen beizutragen. Die Interessen der Autofahrer untereinander und zwischen Nutzern verschiedener Verkehrsmittel können ausgeglichen werden, ebenso Ansprüche an die Aufenthaltsqualität berücksichtigt werden. Parkraummanagement hat allerdings oft nicht den besten Ruf, obwohl dadurch häufig neue Kapazitäten zum Abstellen von Kraftfahrzeugen geschaffen werden, beispielsweise indem Beschäftigte nicht ganztägig Parkplätze für Kunden blockieren können. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat eine kostenfreie Broschüre zur Kommunikation von Parkraummanagement herausgegeben, die mit Verkehrs- und Stadtplanungsexperten aus zahlreichen deutschen Städten entstanden ist. Die Publikation adressiert die üblichen Gegenargumente und zeigt auf, auf was es bei der Kommunikation von Maßnahmen des Parkraummanagements ankommt. Hier können Sie die Broschüre herunterladen und bestellen. (Foto: Alexander Ebner)

15.04.2019
Neuerscheinung zu innenstadtintegrierten Einkaufszentren

In der Reihe „Geographische Handelsforschung“ ist die Publikation „Innenstadtintegrierte Einkaufszentren. Chancen und Risiken für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ von Prof. Dr. Rolf Monheim erschienen. Kritisch
behandelt werden darin beispielsweise die wichtigen Innenstadt-Themen Branchenmix, Filialisierung, Kaufkraft, Einzugsgebiet, Erreichbarkeit der Innenstadt und Passantenfrequenzen. Daneben ist aber beispielsweise auch der Ansiedlungsprozess und damit der Umgang von Kommunen mit (potenziellen)
Investoren Gegenstand der Betrachtung. Ebenso findet das Management der Destination Innenstadt sowie die Sicht der Besucher mit dem Trend zur Erlebnisorientierung Berücksichtigung. Die City kann durchaus von der Ansiedlung eines Centers profitieren, am bedeutendsten ist laut der Untersuchung aber die Vermarktung des Stadtzentrums als Sehnsuchtsort. Dabei sollten lokale Besonderheiten mit einfließen.
Geographische Handelsforschung Band 27 Mannheim 2019, 369 S., 27 Tab, 40 Abb. 35,00 €,
ISBN: 978-3-947475-14-8


11.04.2019
Blogs rund um das Stadtmarketing

Wir möchten Sie im Folgenden auf eine Reihe interessanter Blogs mit für das Stadtmarketing relevanten Themen hinweisen.
Franz-Reinhard Habbel, ehemaliger Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, informiert auf seinem Habbel Blog über Themen aus der Kommunalpolitik, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Politik und Kommunikation angesichts der zunehmenden Digitalisierung.
Auf dem Blog Future Spirit berichtet Zukunftsforscher Andreas Reiter von gesellschaftlichen Trends, oft mit Bezug zu Tourismus, Handel, Digitalisierung und Stadtentwicklung.
Themen der Entwicklung und Vermarktung kleinerer Gemeinden und Städte herrschen auf dem Blog von Wieduwilt Kommunikation vor. Aktuelle Beiträge widmen sich beispielweise den Themen Ehrenamt, dem Gewinnen und Verwenden guten Bildmaterials, der Vermarktung regionaler Spezialitäten sowie der Identifikation der Bürger mit dem Heimatort. Neben eigenen Textbeiträgen gibt es auch Interviews mit externen Experten, beispielsweise auch mit Referenten vom Deutschen Stadtmarketingtag 2019.
Der Blog Stadtmarketing des Stadtmarketing Austria behandelt alle Bereiche des Stadtmarketings und verwandte Disziplinen. Aktuelle Themen sind neben klassischen Stadtmarketingthemen wie Branchenmix, Wochenmarkt und Inszenierung mit Licht beispielsweise frauenfreundliche Städte, innovative Verkehrskonzepte und das Anlegen von Fotoarchiven.
Beim Blog der cima wechseln sich eigene Beiträge mit Beiträgen externer Experten, Interviews mit und Meinungsartikeln ab. Der Fokus liegt auf Innenstadtentwicklung und Handel.
Wir gehen davon aus, dass diese Liste nicht abschließend ist. Wenn Sie weitere Blogs kennen, die Sie anderen Stadtmarketingexperten empfehlen möchten, nennen Sie uns diese gerne.

10.04.2019
Aktueller Stand städtischer Digitalisierungs-Projekte in Deutschland

Der Smart City Atlas des Branchenverbands bitkom gibt einen guten Überblick über bereits umgesetzte oder in Bearbeitung befindliche Digitalisierungsprojekte. Dabei wurden für die interaktive Karte die Handlungsfelder der städtischen Digitalisierungsbemühungen vor Ort, die Organisationsstruktur (z.B. CDO), die Existenz einer digitalen Agenda sowie konkret umgesetzte Projekte abgefragt. Zudem sind weiterführende Informationen verlinkt. Im Bericht wurden darüber hinaus Chancen und Herausforderungen, Meilensteine, Motivation und Zielsetzung, Stakeholder und Beteiligung, Kommunikation und Netzwerke sowie Wettbewerbe und Förderprogramme abgefragt. An dieser Stelle wird auch eine Querschnittsanalyse der Ergebnisse vorgenommen und die Methodik erläutert. Hier finden Sie den ausführlichen Bericht und hier die interaktive Karte.

08.04.2019
Smart Cities made in Germany gesucht

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat sich selbst eine digitale Agenda gegeben und diese veröffentlicht. Sie besteht aus vier Punkten, die jeweils in konkrete Maßnahmenbereiche untergliedert sind: Sicherheit im Netz auf höchstem Niveau; eine moderne Verwaltung die Bürgern, Bürgerinnen und der Wirtschaft dient; eine starke Zivilgesellschaft, die sich die Digitalisierung zu Nutze macht; ethische Leitlinien für die Digitalisierung und eine moderne Datenpolitik. Sie finden die Agenda hier.
Zum Themenbereich Digitalisierung der Gesellschaft trägt der aktuell ausgerufene Wettbewerb „Smart Cities made in Germany“ bei, der Kommunen dabei unterstützt, digitale Strategien für ihre lebenswerte Stadt oder Gemeinde zu entwickeln. Grundlage für die Modellprojekte sollte die Smart City Charta sein. Die ausgewählten Kommunen erhalten finanzielle und beratende Unterstützung. Gewünscht ist, dass die Projekte eine integrierte Stadtentwicklung mit Nachhaltigkeit und der Digitalisierung verknüpfen, durch sektorenübergreifende Ansätze die Lebensqualität in der Stadt und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern und jeweils aus einer Konzept- und einer nachgeschalteten Umsetzungsphase bestehen. Durch den Wettbewerb sollen zudem räumliche Effekte der Digitalisierung untersucht werden, so etwa die zukünftige Gestaltung von Gewerbegebieten, die veränderten Standortfaktoren für Fachkräfte und Unternehmen, neue Lernorte sowie der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Hier finden Sie die Informationen zum Wettbewerb und hier den Aufruf zur Einreichung der Projekte.

04.04.2019
bcsd-Städte-Monitor erschienen

Bereits in der vierten Auflage ist pünktlich zum Deutschen Stadtmarketingtag der bcsd-Städte-Monitor erschienen. Dieser enthält die strukturpolitischen Kennzahlen aller Mitgliedsstädte in den Bereichen Struktur, Demographie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Soziales und Bildung sowie Finanzen. Wie in den vorherigen Ausgaben hilft ein Glossar, die statistischen Kennzahlen einzuordnen und nennt die Quellen der vorliegenden Daten. Neue Funktionen erhöhen den Nutzen für die Mitglieder. So wurde erstmals ein auf sieben Indikatoren beruhender Index in zwei Ausführungen erstellt: Der Strukturindex zeigt den aktuellen Ist-Zustand an, der Dynamikindex gibt über die jüngste Entwicklung Auskunft. Beide Werte können mit dem Durchschnitt der bcsd-Mitgliedsstädte oder mit einer frei wählbaren Mitgliedsstadt verglichen werden. Zudem gibt ein „Bürgermeisterblatt“ auf einer Seite übersichtlich Auskunft über die wichtigsten Kennzahlen der Kommune. Mitglieder der bcsd haben hier Zugriff auf die aktuelle Ausgabe des bcsd-Städte-Monitors.

03.04.2019
Rückblick bcsd-Mitgliederversammlung 2019

Einmal im Jahr, üblicherweise im Vorfeld des Deutschen Stadtmarketingtages im Frühjahr, findet die ordentliche Mitgliederversammlung (MGV) der bcsd statt – so auch in diesem Jahr am 18. März in Chemnitz. Auf der MGV berichtete Geschäftsführer Jürgen Block über die Tätigkeitsschwerpunkte der bcsd im vergangenen Kalenderjahr. Mit zahlreichen durchgeführten und unterstützten Aktionen und Veranstaltungen, neuen und vertieften Kontakten, einem positiven wirtschaftlichen Abschluss sowie einer weiter wachsenden Mitgliederzahl fiel die Bilanz sehr positiv aus. Die Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen stellte die Arbeit des Vorstands vor und konnte ebenfalls Positives vermelden. So ist die bcsd beispielsweise im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Städtetages als ständiger Gast vertreten und über die Vorstandsmitglieder und den Geschäftsführer in mehreren Jurys (Städtebau, Stadtmarketing, Kultur, Denkmalschutz, etc.) aktiv. Der Vorstand beschäftigte sich 2018 verstärkt mit dem Thema Digitalisierung, zu dem die bcsd im vergangenen Jahr eine Tagung veranstaltete und ein Positionspapier veröffentlichte. Ebenfalls bedeutend war der Strategieprozess, in dem sich der Vorstand mit der Zukunft des Stadtmarketings als Disziplin sowie der bcsd als deren Verband beschäftigt hat. Auch die Landesverbände hatten erfreuliche Meldungen zu machen. Fast durchgehend liegen steigende Mitgliederzahlen vor und werden die Treffen vor Ort immer besser besucht. Verkaufsoffene Sonntage, Veranstaltungssicherheit, Digitalisierung sowie der Erfahrungsaustausch waren 2018 die vorherrschenden Themen.
Die Zufriedenheit der Mitglieder mit der Entwicklung des Verbands drückte sich auch in der Zustimmung zu der vorgeschlagenen moderaten Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem Jahr 2020 aus. Dadurch werden über die Jahre gestiegene Kosten berücksichtigt und neue Spielräume zur Stärkung der Geschäftsstelle und des Vorstands geschaffen.
Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen der Mitglieder und das Engagement der ehrenamtlichen Vorstände, der Landesbeauftragten und Kassenprüfer, die einen sehr wichtigen Beitrag zu unserem Verband liefern. Wir freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit.

02.04.2019
Volontariat bei der bcsd zu vergeben

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. schreibt zum 15. Mai 2019 ein Volontariat aus. Weitere Informationen finden Sie hier.

30.03.2019