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Erweiterte Vorstandssitzung

Am 27. Januar trafen sich die Landesbeauftragten und der Bundesvorstand der bcsd in den Räumen der Messe Frankfurt zu ihrer jährlichen gemeinsamen Sitzung. Auf der Tagesordnung standen die Berichte aus den Landesverbänden zu aktuellen Themen und Entwicklung, Anregungen aus der Mitgliedschaft, die zukünftige Entwicklung des Bundesverbandes, die finanzielle und steuerliche Situation der bcsd sowie die Gestaltung des Leistungsangebots. Zudem stellte der Vorstand seine Überlegungen zur strategischen Planung für die nächsten fünf Jahre vor, bei der auch die Landesverbände eingebunden wurden. Die Sitzung dient dem Erfahrungsaustausch, der Ausrichtung und Überprüfung der Strategie des Verbandes und der Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Im Anschluss bestand die Möglichkeit einer gemeinsamen Abendgestaltung mit einer Führung durch die neue Frankfurter Altstadt und anschließendem gemütlichem Beisammensein. Die gemeinsame Sitzung ist ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit und wird als offene Diskussions- und Austauschplattform von allen Beteiligten sehr geschätzt.

15.02.2019
Premium-Programm Messe Christmasworld

(Foto: Messe Frankfurt / Marc Jacquemin)

Ein Messerundgang auf der Christmasworld ist immer ein Erlebnis und insbesondere dann interessant, wenn Städte überlegen, wie sie Weihnachten im neuen Jahr inszenieren wollen. Die Messe Frankfurt lädt die Mitglieder der bcsd einmal im Jahr zum Premium-Programm der Messe Christmasworld ein und bietet dabei jeweils spannende fachliche Impulse. Am 28. Januar war es wieder soweit. 195 Besucher hatten sich angemeldet, um einen Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker zu Events als Markenkommunikation zu hören, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen, am Messerundgang teilzunehmen und der Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City beizuwohnen. Wir bedanken uns herzlich bei der Messe Frankfurt für die gelungene Veranstaltung!

11.02.2019
Barrierefreie Innenstädte

Der Leitfaden „Wie wird meine Innenstadt barrierefrei“ der Arbeitsgruppe Urbane Sicherheit des Netzwerk Innenstadt NRW stellt die Phasen des barrierefreien Umbaus einer Innenstadt sowie das Praxis-Beispiel der Stadt Telgte vor. Sie finden die Arbeitshilfe hier. Der Verband Tourismus NRW widmet sich außerdem in seinem Trendmagazin dem Thema Barrierefreies Reisen, darin wird die Notwendigkeit hergeleitet, sich um dieses Thema zu kümmern, Beispiele guter Praxis vorgestellt und ebenfalls Hilfen und Tipps zur Berücksichtigung bei der Umsetzung von Projekten gegeben. Das Trendmagazin „Reisen für Alle – Barrierefreiheit im Tourismus“ finden Sie hier.

08.02.2019
Special zu regionalem Marketing

Das Magazin W & V pflegt neben seinen Specials zur Zukunft des Handels und zu kreativem Stadtmarketing aus 2016 auch ein Special zu regionalem Marketing, in dem einige interessante Artikel und Themen zu finden sind. Unter anderem wird das Projekt zweier junger Unternehmer vorgestellt, die einen Co-Working-Space im ländlichen Raum , genauer in Bad Tölz, eröffnet haben. Auch die Kampagne Freiraum für Macher des Fichtelgebirges, die neue Einwohner locken soll, wird präsentiert. Ein weiteres Beispiel ist die Bürgermarke der Löwenstadt Braunschweig, die vom Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit einer Design-Agentur entwickelt wurde und Privatpersonen sowie auf Anfrage auch Gewerbetreibenden zur Verwendung frei steht. Zudem wird eine Initiative des Bundeslands Kärnten vorgestellt, die Pop-Up-Stores und junge Unternehmen fördert. Ergänzend gibt es beispielsweise eine Liste der am häufigsten erwähnten Kleinstädte auf Instagram und eine Beschreibung des Better Friday, den der Zusammenschluss der Traditionsgeschäfte „Münchens Erste Häuser“ am 23. November als Gegenpol zum Black Friday ausgerufen hat, bei dem Teile der Erlöse für gute Zwecke gespendet werden. Hier finden Sie die Artikelsammlung.

06.02.2019
Jobblogger

Fachkräfte und auch Auszubildende sind je nach Region und Branche Mangelware mit teils drastischen Auswirkungen auf die Produktivität. Unternehmen müssen Angestellten immer mehr bieten und entdecken vermehrt das Stadtmarketing als Instrument zur Schaffung eines attraktiven Wohn- und Arbeitsortes mit hoher Lebensqualität. Die Allgäu GmbH hat mit der „Jobchallenge – 30 Jobs in 180 Tagen“ ein Projekt durchgeführt, das die vielfältigen Möglichkeiten für Arbeitnehmer im Wirtschaftsraum vorstellt. Die Jobhopperin Annabelle bloggte über die Jobs, die sie in der Region ausprobiert hat. Neben Texten und Bildern zu den Kurz-Praktika gibt es jeweils auch einen Film und Kurzsteckbriefe zu den Anforderungen und Tätigkeiten. Auch an die Zeit nach Feierabend wird gedacht, indem auch über die Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten der Region berichtet wird. Sie finden die Berichte hier sowie auf Instagram und Facebook. Ein ähnliches Projekt verfolgt auch das Regionalmanagement Bad Kissingen, das seine Job-Bloggerin ebenfalls verschiedene Unternehmen, Stellen und Freizeitaktivitäten testen und darüber berichten ließ. Die Berichte von Melissa finden Sie hier.

04.02.2019
Sieger Best Christmas City

(Foto: Messe Frankfurt / Marc Jacquemin)

Der von der Messe Frankfurt in Partnerschaft mit der bcsd und dem Magazin Public Marketing veranstaltete Wettbewerb Best Christmas City ging 2018 in die vierte Runde. 36 Teilnehmer bewarben sich um den Sieg in vier Kategorien. In der Kategorie der Kleinstädte (bis 20.000 Einwohner) konnte Michelstadt die Konkurrenten Miltenberg und Rotenburg an der Fulda auf die Plätze zwei und drei verweisen. Bei den Mittelstädten wurde Celle als schönste Weihnachtsstadt ausgezeichnet, vor Ahaus und Elmshorn. Celle erhielt damit zwei Preise, denn das Publikum gab der Stadt ebenfalls die meisten Stimmen. Essen setzte sich bei den Großstädten unter anderem gegen Kiel und Ludwigshafen durch. Alle drei Erstplatzierten jeder Größenklasse erhalten je einen Gutschein für Weihnachtsbeleuchtung des Sponsors MK Illumination. Der Publikumssieger Celle erhält einen Gutschein für einen Weihnachtsmarktcheck der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA). Hier finden Sie weitere Informationen inklusive der Begründung der Juryauswahl. Hier können Sie alle 36 Bewerbungen einsehen und sich bereits jetzt für die nächste Auflage Ende 2019 registrieren.

01.02.2019
Masterplan SMARTER HANDELN BOCHOLT

Die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG hat in einem Einzelhandelsgeschäft den Masterplan Smarter Handeln Bocholt vor über 100 Teilnehmern präsentiert. Der Masterplan widmet sich den Herausforderungen, denen sich der Einzelhandel gegenübersteht und ist in Zusammenarbeit mit dem Smartsphere-Experten Frank Tentler entstanden. Neben einer Herleitung der Notwendigkeit sich mit dem Thema zu befassen, beschreibt der Masterplan die Prinzipien der Digitalisierung bzw. digitaler Geschäftsmodelle und stellt im Anschluss die Bocholter Strategie anhand von drei Zielen vor, denen zehn Maßnahmen zugeordnet sind. Darüber hinaus wird auf weiterführende Literatur hingewiesen. Einige der formulierten Maßnahmen erhalten bereits Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen, für andere Maßnahmen ist dies angestrebt. Der Masterplan kann angepasst und erweitert werden und bildet die Grundlage für einen auf drei Jahre angelegten Prozess zur Digitalisierung des Einzelhandels vor Ort bis 2025. Hier finden Sie den Masterplan und hier die Projektseite.

31.01.2019
Trendmagazin Pop-Up-Tourismus

Tourismus NRW widmet sich in der fünften Ausgabe seines Trendmagazins der Nutzung des Pop-Up-Konzepts im Tourismus. Darin werden Geschichte und Vorzüge des Pop-Up-Konzepts vorgestellt. Neben dem Hinweis auf die Bedeutung von Pop-Ups in der Stadtentwicklung werden dann auch touristische Beispiele wie ein Gartencafé, ein Sandhotel, Betten unter freiem Himmel, das Hotel Total in einer entwidmeten Kirche oder ein Eishotel vorgestellt. Das Magazin mit zahlreichen weiteren Beispielen und Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

29.01.2019
Onlineplattformen zu lokalen Onlineplattformen

Die Initiativen gemeinsam.online und Local Commerce Alliance bieten einen Überblick über die deutschland- bzw. europaweiten Aktivitäten im Bereich lokaler Online-Initiativen. Die Informationsseite gemeinsam.online, ein Studienprojekt der CIMA Beratung + Management GmbH, hat ein neues Erscheinungsbild und unter anderem mit dem dritten Zwischenbericht neue Inhalte zu bieten. Im Bericht werden Ergebnisse von Händlerbefragungen vorgestellt und ausgewertet. Demnach tragen die Plattformen unter anderem zu einem besseren Zusammenhalt unter den Händlern bei und steigern die Bekanntheit bei den Kunden. Gleichwohl sind beispielsweise der Zeitaufwand und fehlende Warenwirtschaftssysteme weiterhin Hindernisse. Neben der Auswertung werden Projektmanagern und Gewerbetreibenden jeweils Tipps für den Umgang mit der Digitalisierung vor Ort gegeben. Hier finden Sie den dritten Zwischenbericht.
Die Local Commerce Alliance berichtet von neuen Entwicklungen im Bereich der lokalen Online-Plattformen, unter anderem auch über eingestellte Projekte und den Grund des Scheiterns. Andreas Haderlein, der Initiator der Plattform, fordert dazu auf, die Sinnhaftigkeit vor Ort kritisch zu hinterfragen und sich vor dem Start einer Initiative sechs Fragen zu stellen, die Sie hier finden. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen zu lokalen Online-Plattformen, die man sich auch als Newsletter bestellen kann.

25.01.2019
Die Zukunft des städtischen Wohnens

Die Publikation „The Future of Urban Living“ von Pop Up City widmet sich aktuellen Trends des städtischen Wohnens wie dem Wachstum von Städten, neuen Wohnformen, der Sharing-Bewegung und dem Streben nach Komfort. Dabei werden neben Statistiken und der Sicht der Bewohner verschiedene moderne Co-Living-Projekte vorgestellt. Hier finden Sie den Bericht.

23.01.2019
Projekt Probewohnen - Städte locken neue Einwohner

Mit einer kreativen Idee möchten die Städte Eberswalde und Görlitz neue Einwohner gewinnen: Sie ermöglichen interessierten potentiellen Zuzüglern zu Bewohnern auf Zeit zu werden. Die Stadt Eberswalde setzte dabei besonders auf ihre Nähe zu Berlin und verloste im Jahr 2018 unter den Großstädtern drei Mal je eine Woche kostenloses Probewohnen in einer möblierten Gästewohnung. Zusätzlich dazu erhielten die Gewinner der Verlosung freien Eintritt zu allen wichtigen Freizeiteinrichtungen. Auf diese Weise will Eberswalde als attraktiver Wohnstandort bekannt werden. Einen ausführlicheren Artikel zu der Aktion finden Sie hier. Görlitz führt das Projekt „Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz“ von Januar 2019 bis Juni 2020 bereits zum vierten Mal durch. Interessierte, die standortungebunden sind, konnten sich bis zum 31. Oktober bewerben und die glücklichen Gewinner dürfen jeweils für einen Zeitraum von vier Wochen kostenfrei in Görlitz wohnen. Für diese Aktion stehen für je drei Haushalte Zwei- und Dreiraum-Wohnungen sowie Arbeitsräume zur Verfügung. Um den Bewohnern auf Probe eine möglichst angenehme Erfahrung zu ermöglichen, werden sie durch einen Ansprechpartner vor Ort unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

23.01.2019
Abonnement Public Marketing

Die Zeitschrift Public Marketing informiert in zehn gedruckten Magazinen jährlich zuverlässig über Neuigkeiten aus dem City- und Stadtmarketing, dem Tourismusmarketing, der Wirtschaftsförderung, der Agenturwelt und der Kulturszene mit einem Schwerpunkt auf öffentlichkeitswirksame Kampagnen und Konzepte, zudem gibt es gesonderte Kategorien für Personalien, Studien und Termine. Auch Themen der bcsd und ihrer Mitglieder werden regelmäßig vorgestellt. Hier finden Sie die Sonderausgabe zum 20-jährigen Jubiläum der bcsd. Die gedruckten Themen-Hefte werden durch den Newsletter und die Homepage, die ebenfalls zahlreiche Neuigkeiten beinhalten, ergänzt. bcsd-Mitglieder erhalten einen Rabatt von zehn Prozent auf das Jahresabo. Hier finden Sie die Homepage von Public Marketing.

21.01.2019
„Smart City: Innovationen für die vernetzte Stadt – Geschäftsmodelle und Management“

Themen wie Co-Design oder die Kommunikation von Smart-City Projekten werden zukünftig zentrale Aufgaben des Stadtmarketings sein. Die Neuerscheinung "Smart City" wurde uns von Bettina Zobel von der Bochum Marketing GmbH empfohlen und bietet Anregungen und Hilfestellungen zum Themenbereich „Smart City“ in Form von Best-Practice-Beispielen und Tools für die eigene Planung und Umsetzung. Bei der Vision "Smart City" sollten nicht nur die technischen Ziele eine Rolle spielen, sondern auch Verbesserungen in Lebens- und Aufenthaltsqualität in die Überlegungen einfließen. So entstehen für das Arbeitsfeld Stadtmarketing neue Geschäftsmodelle und gleichzeitig die Möglichkeit an der Zukunft der Stadt "mitzubauen". Eine spannende Lektüre zu der Sie hier mehr erfahren!

18.01.2019
LOCAL COMMERCE – Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern

Wie gehen unsere Städte und der lokale Handel mit den Herausforderungen der Digitalisierung und dem zunehmenden Abfluss von Kaufkraft in das Internet um? Welche Antworten finden sie und warum tun sich insbesondere inhabergeführte Fachgeschäfte so schwer, dem Strukturwandel im Einzelhandel etwas entgegenzusetzen? Diesen und weiteren Fragen geht Andreas Haderlein in seinem Buch „Local Commerce“ auf den Grund und liefert als Berater, Impulsgeber und Kümmerer des viel beachteten nationalen Pilotprojekts Online City Wuppertal konkrete Lösungsansätze. Hier finden Sie Informationen zum Buch und das Bestellformular. Ein Interview mit Andreas Haderlein anlässlich seines Beitrags im Praxishandbuch City- und Stadtmarketing finden Sie hier. Die Homepage der von Andreas Haderlein initiierten Local Commerce Alliance finden Sie hier.

11.01.2019
Facebook Fanpages und die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – Update

Im September-Newsletter haben wir bereits auf die aktuell nicht rechtssichere Situation beim Betreiben einer Facebook-Fanpage hingewiesen. Dies ist leider noch immer der Fall. Daran hat auch die durch Facebook in seinen AGB eingebundene sog. Vereinbarung unter dem Titel „Seiten-Insights-Ergänzung bezüglich des Verantwortlichen“ nichts geändert. Eine Einschätzung zur aktuellen Entwicklung, die in Absprache mit unserem Rechtsbeistand entstanden ist, finden Sie hier auf unserer Homepage.

08.01.2019
Bürger gestalten den öffentlichen Raum

Im Rahmen des Projekts City Making Wien haben Bewohner der Stadt die Möglichkeit, öffentliche Parkflächen rund um ihr Wohnhaus zu kleinen temporären Wohlfühloasen umzugestalten. Die Pop up Parklets sollen als Treffpunkte für die Menschen in der Nachbarschaft dienen. Um die Bürger bei der Errichtung solcher Parklets zu unterstützen, hat die Stadt verschiedene Online-Tools erstellt. Auf der Webseite zum Projekt können Interessenten auf einer Potenzialkarte sehen, an welchen Stellen es möglich ist, ein Parklet zu errichten, sie finden Unterstützung bei der Erstellung des Entwurfs und können ihre Gestaltungsidee direkt über ein Online-Formular zur Bewilligung einreichen. So sind in diesem Jahr rund 30 solcher Treffpunkte entstanden.

07.01.2019
Forschungsprojekt zu lokalem Onlinehandel in Bottrop

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert für die nächsten zwei Jahre einen Modellversuch, der in Bottrop eine lokale Onlinehandels-Plattform ermöglichen soll. Ein Fokus liegt dabei auf der Logistik, unter anderem kommen moderne, emissionsarme und platzsparende Verkehrsmittel wie Cargo-E-Bikes und Elektro-Roller zum Einsatz. Weiterhin spielt die smarte Verknüpfung bereits bestehender Angebote eine wichtige Rolle. In die zugehörige lokale Verkaufsplattform werden auch Dienstleister und Freiberufler eingebunden. Am Projekt sind unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung beteiligt. Hier und hier finden Sie weitere Informationen. Zahlreiche weitere Projekte zum lokalen Onlinehandel sowie Hintergrundinformationen finden Sie auf den Plattformen gemeinsam.online sowie bei der Local Commerce Alliance.

04.01.2019
Onlinehandel vor Ort

Mit der Publikation „Onlinehandel vor Ort“ stellt die IHK Düsseldorf Ergebnisse einer Befragung lokaler Onlinehändler vor. Damit sind Unternehmen gemeint, die vor Ort (in diesem Fall dem Kreis Mettmann) sitzen und über das Internet bundesweit Produkte anbieten und verkaufen. Untersucht wurde unter anderem, welchen Hintergrund die Betreiber haben, welche Herausforderungen am drängendsten sind, wie Marketing betrieben wird, welche Services angeboten werden und woher die Kunden stammen (aus ganz Deutschland und relativ selten aus Nordrhein-Westfalen). Einzelne Händler wie beispielsweise ein Laden für Golfbedarf und ein Anbieter für Luxus-Hundefutter werden in Interviews vorgestellt. Zum Abschluss erhalten (zukünftige) Online-Shop-Betreiber zehn Tipps für den erfolgreichen Betrieb. Sie finden die Studie hier.

21.12.2018
Umfrageergebnisse und Seminar zum Thema digitale Stadt

Im Jahr 2015 hat die bcsd eine Umfrage zum Stand der Digitalisierung in den deutschen Städten durchgeführt und die Ergebnisse in der Publikation „Stadtmarketing im Profil - Die digitale Stadt“ veröffentlicht. Aufgrund der schnellen technologischen Entwicklungen und der weiterhin zunehmenden Bedeutung der digitalen Transformation wurde die Umfrage durch die Aktualisierung einzelner Fragen in diesem Jahr von unserer Praktikantin Leonie König fortgeführt. Die Studentin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg hat die Geschäftsstelle von Februar bis Mai 2018 unterstützt. Hier finden Sie ihre Auswertung.
Für alle, die sich zu diesem Thema weiterbilden möchten, bietet die bcsd am 28. und 29. März das zweitägige Seminar „Die digitale Stadt verstehen und gestalten“ in Bochum an. Der renommierte Berater Frank Tentler zeigt dabei auf, wie sich die eigene Stadt im Kontext der Digitalisierung entwickeln kann und soll. Die Teilnehmer erarbeiten hierzu am ersten Seminartag gemeinsam eine Strategie, wie man sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellt und ihre Chancen richtig nutzt. Wie diese Strategie durch konkrete Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigt der Referent am zweiten Seminartag an konkreten Beispielen auf. Die Anmeldung ist sowohl nur für den ersten als auch für beide Seminartage möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

21.12.2018
Kleinstädte als Kreativzentren

Mit originellen Projekten erfinden sich japanische Kleinstädte als Kreativzentren neu und versuchen auf diese Weise, junge Großstädter vom Leben im ländlichen Raum zu überzeugen. Durch den Breitbandausbau, Repräsentanzen von Unternehmen mit Sitz in der Großstadt, lokalen landwirtschaftlichen Projekten, Artist-in-Residence Programmen und einer craft beer Brauerei will etwa die Kleinstadt Kamiyama dem Bevölkerungsrückgang entgegenwirken und den Bewohnern alle Vorteile des Lebens im ländlichen Raum bieten, ohne dass Sie auf die Vorzüge des Großstadtlebens verzichten müssen. Die Projekte, die in Kamiyama durchgeführt werden, sind Teil eines Maßnahmenplans der japanischen Regierung, um die Kleinstädte des Landes wieder zu beleben. Einen Artikel zum Thema in englischer Sprache finden Sie hier.

20.12.2018
Management der Zentrenentwicklung

Das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ besteht seit zehn Jahren und ist auf Länderebene unterschiedlich ausgestaltet. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit über Instrumente wie Verfügungsfonds private Projekte zu fördern, Einrichtung und Betrieb eines Citymanagements zu bezahlen, Weihnachtsbeleuchtung zu finanzieren und bauliche Aufwertungsmaßnahmen umzusetzen. So sollen lebendige, multifunktionale zentrale Versorgungsbereiche entstehen bzw. gesichert werden. Das Zentrenmanagement, konzipiert und koordiniert Maßnahmen und bindet die Bevölkerung sowie wichtige Stakeholder ein. Zahlreiche im Programm geförderte Projekte des Zentrenmanagements stellt die Broschüre „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Management der Zentrenentwicklung“ vor. Diese gliedern sich jeweils in die Punkte „Kurzprofil“, „Ausgangslage, Ziele und Aufgabe“, „Akteure und Beteiligung“, „Erfolgsfaktoren und Lerneffekte“ sowie „Verstetigung und Ausblick“. Zudem werden daraus Empfehlungen für das Management der Stadtmitte abgeleitet. Hier finden Sie die Publikation.

19.12.2018
Events als Stadtmarkenkommunikation

Mit der kostenfreien Teilnahme am exklusiven Businessprogramm Premium der Messe Christmasworld bietet die Messe Frankfurt ein besonderes Paket: mit zukunftsweisenden Keynotes, exklusiven Führungen über die Messe und komfortablen Services für unsere Mitglieder und weitere Stadtmarketing-Verantwortliche sowie Vertreter von Shopping-Centern und Einzelhandel. Enthalten sind unter anderem der freie Eintritt an allen Messetagen, der Besuch der Premium Lounge mit ganztägigem Catering, ein kostenloser Parkplatz auf dem Messegelände, die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im RMV von und zur Messe und ein kostenloser Garderobenservice. Die bcsd ist Partner des Thementags Stadtmarketing und Kommunen am 28. Januar 2019, der mit dem Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker von der Copenhagen Business School zu „Events als Stadtmarkenkommunikation“ ein sehr aktuelles und relevantes Thema für das Stadtmarketing und damit ein echtes Highlight für die Besucher bietet. Auf der Messe treffen Sie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadt- und Citymarketing sowie Anbieter von Dekorationen und Weihnachtsbeleuchtung, die sicher auch für Ihre Stadt interessante Angebote haben. Hier erfahren Sie mehr und können sich zur Teilnahme an der Veranstaltung registrieren.

19.12.2018
Preisträger Deutscher Tourismuspreis

Das Content-Netzwerk Brandenburg hat den Deutschen Tourismuspreis gewonnen. Gewürdigt wurde die Einrichtung zentraler Datenbanken für Points of Interest (z.B. Sehenswürdigkeiten), Übernachtungsanbieter und Veranstaltungen durch die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. Die lokalen Tourismusorganisationen und weitere Partner können ihre Daten einpflegen und gleichzeitig Daten abrufen und in ihre eigenen Homepages und Systeme wie zum Beispiel Apps einbauen. Besucher erhalten landesweit und über unterschiedliche Medien passgenaue Informationen. Schulungen, ein Handbuch sowie die TMB als Schnittstelle gewährleisten die Qualität der Einträge. Hier finden Sie weitere Informationen sowie einen Erklärfilm. Der zweite Preis ging an Time Ride VR Cöln für das Angebot einer virtuellen Rundfahrt durch das historische Köln in einem alten (stationären) Straßenbahnwaggon. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Über den dritten Preis durfte sich die Fläming-Schmiede, ein Crowdfunding-Wettbewerb des Tourismusverband Fläming e.V. freuen. Dazu können Sie sich hier informieren. Die Gunst des Publikums konnte das Portal Deutschlandliebe für sich gewinnen, das kleine und große Destinationen und Attraktionen im eigenen Land vorstellt und dazu auf eine moderne, ansprechende Website setzt.

18.12.2018
Planungspraxis kleiner und mittlerer Städte in Deutschland

Die neue Publikation des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) stellt Projekte der Stadtentwicklung von Klein- und Mittelstädten (bis zu 50.000 Einwohner) vor. Dabei handelt es sich unter anderem um Vorhaben zur Aufwertung und Belebung des öffentlichen Raums, zur Stärkung des Zentrums, des Handels und der Wirtschaft, zur Schaffung von Wohnraum und zum Schutz der Umwelt. Zudem werden Stadtentwicklungsprozesse sowie Initiativen zu Aktivierung und Einbezug der Zivilgesellschaft vorgestellt. Hier finden Sie die Publikation zum Download.
Ebenfalls für den Bereich Stadtentwicklung interessant ist der neu erschienene Baukulturbericht 2018/19, der vereinzelt Praxisbeispiele vorstellt und auf Herausforderungen des Bauens wie beispielsweise Denkmalschutz, Ressourcenverbrauch, Nutzungsmischung, Umnutzungen und gesellschaftliche Akzeptanz eingeht. Sie finden diesen hier zum Download.

17.12.2018
Umfrage zu Pop-Up Stores im Leerstandsmanagement

Pop-Up Stores sind ein beliebtes Instrument des Marketings, das durch eine zeitliche Verknappung des Angebots sowohl für die sich präsentierenden Marken, als auch für die Location, in die der Store einzieht, einen Vorteil bringen kann. Das Angebot in der Innenstadt wird abwechslungsreicher, Leerstände werden wiederbelebt, sowohl in der Innenstadt als auch in Shopping-Centern. Städte wie beispielsweise Altena, Wittlich und Augsburg nutzen das Instrument ganz gezielt zur Förderung der Innenstadt und der Wirtschaft. Die Bandbreite der Nutzer reicht von kleinen, neu gegründeten Firmen, die ihr Geschäftsmodell oder einen Standort testen wollen bis hin zu globalen Akteuren wie Amazon, das in Berlin (und anderen europäischen Hauptstädten) pünktlich zur Zeit des besten Weihnachtsgeschäfts für eine Woche einen Pop-Up-Store an einer der größten Einkaufsstraßen eröffnete.
Im Rahmen seiner Masterarbeit untersucht derzeit ein Student der Universität Osnabrück mittels einer Umfrage, wie gut sich Pop-Up-Stores als Instrument des Leerstandsmanagements und der Belebung von Innenstädten eignen und wie sie dazu eingesetzt werden. Hier können Sie das Vorhaben unterstützen und an der Umfrage teilnehmen.

13.12.2018
Studie zum Umgang mit Sharing Economy im Übernachtungssektor

Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausgegebene Studie beschäftigt sich mit der Sharing Economy in Deutschland. Nach einem Überblick über die Marktsituation von Sharing-Ansätzen in den Sektoren Mobilität, Übernachtungen und Alltagsgegenstände widmet sich die Studie alleine dem Bereich der Übernachtungen. Untersucht werden Angebot und Nachfrage, der Stellenwert der Sharing Economy und ihre Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Hotellerie sowie um Wohnraum. Im Anschluss werden ausführlich Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Sharing Economy im Übernachtungssektor, der bekannteste Vertreter ist sicherlich Airbnb, reguliert werden kann. Amsterdam, Paris, Chicago, San Francisco und Wien bieten Beispiele für den Umgang mit den Anbietern. Sie finden die Studie hier.

10.12.2018
Leitfaden zur Digitalisierung im Destinationsmanagement

Der Deutsche Tourismusverband hat einen Leitfaden zur Digitalisierung im Tourismus herausgegeben, in dem der aktuelle Stand der Einsatzmöglichkeiten verschiedener Technologien vorgestellt wird. Experten geben ihre Einschätzungen zur Nutzung digitaler Anwendungen wie beispielsweise Virtual und Augmented Reality, 360°-Ansichten, Social Media, Gästekarten und digitale Services für die Tourist-Information wie kostenfreies WLAN und Buchungssysteme. Die Artikel zu den einzelnen Themenbereichen werfen jeweils ein kurzes Schlaglicht auf die neuen Möglichkeiten, Erfahrungsberichte aus Städten und Regionen zeigen Anwendungsbeispiele auf. Zudem wird ein Verzeichnis von Anbietern aufgeführt, die sich um die jeweiligen Themenbereiche kümmern. Hier finden Sie den Leitfaden.

06.12.2018
„Best Christmas City“ - jetzt noch bewerben

Den feierlichen Abschluss des Thementags Stadtmarketing und Kommunen am 28. Januar 2019 bildet die Preisverleihung zum Wettbewerb „Best Christmas City“. Der Online-Wettbewerb der Christmasworld, der bcsd und der Fachzeitschrift Public Marketing möchte in der Adventszeit für noch mehr Kundenfrequenz in den Städten und im stationären Handel sorgen. Die Sieger mit den schönsten weihnachtlichen Städtedekorationen im letzten Jahr waren: Waldbreitbach in der Kategorie Kleinstadt, Esslingen am Neckar in der Kategorie Mittelstadt und Regensburg in der Kategorie Großstadt. Herborn in Hessen wurde Publikumssieger. Insgesamt 35 Städte hatten sich bei der vierten Ausgabe des Wettbewerbs beteiligt.
Startschuss für die Bewerbungen der diesjährigen Ausgabe ist der 1. November 2018. Dann haben alle deutschen Städte bis einschließlich 7. Dezember 2018 Zeit, ihr Konzept mit aussagekräftigen Fotos, Videos und Texten unter www.bestchristmascity.de einzureichen. Gefragt ist diesmal ein Handelskonzept, das den Handel, die Gastronomie und Hotellerie sowie andere Wirtschafts- und Sozialpartner vereint und so in der Adventszeit Einwohner und Touristen in die Innenstadt zieht.
Bis zum 9. Januar 2019 kann das Publikum online für das beste Handelskonzept Deutschlands zur Weihnachtszeit abstimmen. Den Publikumspreis erhält die Stadt, die bis Anfang Januar 2019 online die meisten Stimmen sammelt. Sie gewinnt einen professionellen „Weihnachtsmarkt-Check" durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA). Zusätzlich entscheidet eine Fachjury über die besten Einreichungen in den Kategorien Klein-, Mittel- und Großstadt (Kleinstadt unter 20.000 Einwohner, mittelgroße Stadt von 20.000 - 100.000 Einwohner, Großstadt ab 100.000 Einwohner).
Der Christmasworld-Aussteller MK Illumination stellt allen Städten, die es auf die Plätze eins bis drei geschafft haben, als Gewinn eine hochwertige Städtedekoration für die nächste Saison zur Verfügung. Hier können Sie sich bereits jetzt zur Teilnahme registrieren.

05.12.2018
Möglichkeiten der Nachnutzung von Leerständen

Wer nach kreativen Ideen für die Nachnutzung von Leerständen und den Einzelhandel der Zukunft sucht, wird auf dem Blog des Vereins Stadtmarketing Austria fündig. Dort werden verschiedene Möglichkeiten der Revitalisierung verlassener Flächen in der Innenstadt und im ländlichen Raum vorgestellt und die Bedeutung von Leerständen und Flächenumnutzungen für Stadt und Land reflektiert. Die Projekte reichen dabei von einem leerstehenden E-Werk in Luckenwalde, das zu einem Ort der Kunststrom-Produktion wird, über einen Gutshof auf dem Land, der zu einem neuen Wohnort und Co-Working-Space für 100 Personen unterschiedlicher Generationen mit eigener Schule und betreutem Wohnen werden soll, bis hin zu einem Restaurant in einem Schauraum für Küchen in einer 2.000-Einwohner-Gemeinde in Österreich sowie einem leerstehenden Kiosk in Hamburg, der zu einem Erzähl-Shop wird. Hier finden Sie den ganzen Artikel.

22.11.2018