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Studie zum Umgang mit Sharing Economy im Übernachtungssektor

Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausgegebene Studie beschäftigt sich mit der Sharing Economy in Deutschland. Nach einem Überblick über die Marktsituation von Sharing-Ansätzen in den Sektoren Mobilität, Übernachtungen und Alltagsgegenstände widmet sich die Studie alleine dem Bereich der Übernachtungen. Untersucht werden Angebot und Nachfrage, der Stellenwert der Sharing Economy und ihre Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Hotellerie sowie um Wohnraum. Im Anschluss werden ausführlich Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Sharing Economy im Übernachtungssektor, der bekannteste Vertreter ist sicherlich Airbnb, reguliert werden kann. Amsterdam, Paris, Chicago, San Francisco und Wien bieten Beispiele für den Umgang mit den Anbietern. Sie finden die Studie hier.

10.12.2018
Leitfaden zur Digitalisierung im Destinationsmanagement

Der Deutsche Tourismusverband hat einen Leitfaden zur Digitalisierung im Tourismus herausgegeben, in dem der aktuelle Stand der Einsatzmöglichkeiten verschiedener Technologien vorgestellt wird. Experten geben ihre Einschätzungen zur Nutzung digitaler Anwendungen wie beispielsweise Virtual und Augmented Reality, 360°-Ansichten, Social Media, Gästekarten und digitale Services für die Tourist-Information wie kostenfreies WLAN und Buchungssysteme. Die Artikel zu den einzelnen Themenbereichen werfen jeweils ein kurzes Schlaglicht auf die neuen Möglichkeiten, Erfahrungsberichte aus Städten und Regionen zeigen Anwendungsbeispiele auf. Zudem wird ein Verzeichnis von Anbietern aufgeführt, die sich um die jeweiligen Themenbereiche kümmern. Hier finden Sie den Leitfaden.

06.12.2018
„Best Christmas City“ - jetzt noch bewerben

Den feierlichen Abschluss des Thementags Stadtmarketing und Kommunen am 28. Januar 2019 bildet die Preisverleihung zum Wettbewerb „Best Christmas City“. Der Online-Wettbewerb der Christmasworld, der bcsd und der Fachzeitschrift Public Marketing möchte in der Adventszeit für noch mehr Kundenfrequenz in den Städten und im stationären Handel sorgen. Die Sieger mit den schönsten weihnachtlichen Städtedekorationen im letzten Jahr waren: Waldbreitbach in der Kategorie Kleinstadt, Esslingen am Neckar in der Kategorie Mittelstadt und Regensburg in der Kategorie Großstadt. Herborn in Hessen wurde Publikumssieger. Insgesamt 35 Städte hatten sich bei der vierten Ausgabe des Wettbewerbs beteiligt.
Startschuss für die Bewerbungen der diesjährigen Ausgabe ist der 1. November 2018. Dann haben alle deutschen Städte bis einschließlich 7. Dezember 2018 Zeit, ihr Konzept mit aussagekräftigen Fotos, Videos und Texten unter www.bestchristmascity.de einzureichen. Gefragt ist diesmal ein Handelskonzept, das den Handel, die Gastronomie und Hotellerie sowie andere Wirtschafts- und Sozialpartner vereint und so in der Adventszeit Einwohner und Touristen in die Innenstadt zieht.
Bis zum 9. Januar 2019 kann das Publikum online für das beste Handelskonzept Deutschlands zur Weihnachtszeit abstimmen. Den Publikumspreis erhält die Stadt, die bis Anfang Januar 2019 online die meisten Stimmen sammelt. Sie gewinnt einen professionellen „Weihnachtsmarkt-Check" durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA). Zusätzlich entscheidet eine Fachjury über die besten Einreichungen in den Kategorien Klein-, Mittel- und Großstadt (Kleinstadt unter 20.000 Einwohner, mittelgroße Stadt von 20.000 - 100.000 Einwohner, Großstadt ab 100.000 Einwohner).
Der Christmasworld-Aussteller MK Illumination stellt allen Städten, die es auf die Plätze eins bis drei geschafft haben, als Gewinn eine hochwertige Städtedekoration für die nächste Saison zur Verfügung. Hier können Sie sich bereits jetzt zur Teilnahme registrieren.

05.12.2018
Möglichkeiten der Nachnutzung von Leerständen

Wer nach kreativen Ideen für die Nachnutzung von Leerständen und den Einzelhandel der Zukunft sucht, wird auf dem Blog des Vereins Stadtmarketing Austria fündig. Dort werden verschiedene Möglichkeiten der Revitalisierung verlassener Flächen in der Innenstadt und im ländlichen Raum vorgestellt und die Bedeutung von Leerständen und Flächenumnutzungen für Stadt und Land reflektiert. Die Projekte reichen dabei von einem leerstehenden E-Werk in Luckenwalde, das zu einem Ort der Kunststrom-Produktion wird, über einen Gutshof auf dem Land, der zu einem neuen Wohnort und Co-Working-Space für 100 Personen unterschiedlicher Generationen mit eigener Schule und betreutem Wohnen werden soll, bis hin zu einem Restaurant in einem Schauraum für Küchen in einer 2.000-Einwohner-Gemeinde in Österreich sowie einem leerstehenden Kiosk in Hamburg, der zu einem Erzähl-Shop wird. Hier finden Sie den ganzen Artikel.

22.11.2018
Lieferverkehr in der Stadt – Auswirkungen des Onlinehandels

Der wachsende Online-Handel führt zu einer stärkeren Verkehrsbelastung der Wohngebiete und Innenstädte durch den ansteigenden Lieferverkehr, so lautet das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Demnach steigen auch die Konfliktpotenziale im Hinblick auf Infrastrukturauslastung, Verkehrsbehinderungen und Unfallrisiken. Inwiefern der steigende Verkehr negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, hängt dabei stark davon ab, welche Fahrzeuge und Antriebe eingesetzt werden, so lautet ein weiteres Ergebnis. Aus den Ergebnissen werden zudem Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet. Die ganze Studie finden Sie hier .
Die Stadt Friedrichsdorf hat gemeinsam mit dem Gewerbeverein Aktives Friedrichsdorf einen eigenen Lösungsansatz entwickelt, um der steigenden Verkehrsbelastung durch den Online-Handel entgegenzuwirken und den lokalen stationären Einzelhandel zu unterstützen. Mit dem Projekt „Friedrichsdorf bringt‘s“ gibt es seit gut einer Woche einen eigenen Lieferservice, der Bewohner aus der Umgebung mit den Waren aus 15 Geschäften unterschiedlicher Sparten beliefert. Bis 15 Uhr können die Kunden ihre Ware an Werktagen vor Ort oder telefonisch sowie vereinzelt auch per Mail oder WhatsApp bestellen. Die Bestellungen werden gesammelt und zwischen 16 und 20 Uhr am selben Tag geliefert. Im Sinne der Umweltfreundlichkeit werden für die Lieferfahrten Fahrzeuge des E-Car-Sharing-Anbieters Mobileeee genutzt, ein ständiger Fahrer ist engagiert. Die Lieferung ist für die Kunden kostenlos, finanziert wird sie durch eine monatliche Pauschale, die alle teilnehmenden Händler zahlen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier .

20.11.2018
Bundeswettbewerb Europäische Stadt - Gewinner ausgezeichnet

Mit dem Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ wurden anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 herausragende Stadtentwicklungskonzepte und -projekte prämiert, die sich durch einen in die Zukunft gerichteten und respektvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe im städtebaulichen Kontext auszeichnen. Bis zum 13. September hatten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen oder bereits umgesetzten Projekten in den Kategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben oder Stadtbürger zu bewerben. Insgesamt 210 Beiträge sind dazu eingegangen. Der Preis wurde vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gemeinsam mit den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden ausgelobt und ist mit insgesamt 200.000 Euro dotiert. Über die Verteilung des Preisgeldes entschied die Jury in einer Sitzung am 9. Oktober. Die bcsd war dort durch die Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen vertreten. Die Gewinner wurden bei der Preisverleihung am 8. November 2018 im Rahmen der Europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung – denkmal 2018 in Leipzig bekanntgegeben. Hier finden Sie die Liste der geförderten Projekte.

19.11.2018
Dortmund und Wien als digitalste Städte ausgezeichnet

Die Stiftung lebendige Stadt hat Wien und Dortmund für ihre nachhaltigen und ganzheitlichen Digitalisierungsstrategien als digitalste Städte ausgezeichnet. Beide Städte setzen dabei besonders auf die Beteiligung und Zusammenarbeit mit den Bürgern. Sie konnten sich unter 29 Bewerbern aus vier europäischen Ländern durchsetzen und dürfen sich über ein Preisgeld von je 7.500 Euro freuen. Anerkennungen mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro gingen an Coburg und Heidelberg. Die Preisverleihung fand am 19. September im Potsdamer Orangerieschloss statt. Die Stiftung prämiert jedes Jahr Projekte mit Vorbildcharakter aus Städten und Gemeinden in ganz Europa. Das Wettbewerbsthema für das kommende Jahr wird Anfang 2019 bekannt gegeben. Eine detailliertere Beschreibung der Gewinnerprojekte finden Sie hier.

15.11.2018
App City Cards – die Stadt erkunden mit Sammelkarten

City Cards ist eine interaktive mobile Applikation, die traditionelle Reiseführer in Form von Büchern durch ein innovatives digitales Tool ersetzt. Die Applikation soll einen Beitrag zur Entwicklung von kulturellem Lernen und Tourismus leisten. City Cards ist ein digitales Tool, das es ermöglicht, mit Anreizen durch Gamification die Sehenswürdigkeiten einer Stadt auf eine unterhaltsame Art zu erkunden. Das Ziel von City Cards ist es, jungen Touristen und Reisenden auf spielerische Art Sehenswürdigkeiten, Geschichten und kulturelles Erbe zu präsentieren. City Cards bieten die Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten einer Stadt in digitaler Form in eine Applikation zu integrieren, die ein essentieller Teil für kulturelle Entdeckungs-Touren in der Stadt werden kann. Hier finden Sie den Kontakt zum Entwickler.

13.11.2018
Studie zur Markenbildung in Städten

Die imakomm AKADEMIE stellt in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift KONKRET eine von ihr im süddeutschen Raum (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) durchgeführte Studie vor, an der sich 189 Städte beteiligt haben. Darin wurde beispielsweise abgefragt, wie weit der Markenbildungsprozess in den Städten fortgeschritten ist, wer die Zielgruppen sind, welches Budget dafür aufgewandt wird und welche Hoffnungen und Erwartungen damit verknüpft werden. Zudem werden Tipps gegeben, auf was im Rahmen der Markenbildung geachtet werden sollte. Interviews mit Stadtmarketingverantwortlichen, die bereits eine Stadtmarke begleitet haben, runden die Publikation ab. Hier finden Sie weitere Informationen. Markenentwicklung wird auch auf dem Thementag Stadtmarketing im Rahmen des Premium Programms der Messe Christmasworld am 28. Januar 2019 in Frankfurt am Main mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker behandelt. Hier finden Sie Informationen dazu und können sich bereits registrieren.

12.11.2018
Förderung von Initiativen zur Digitalisierung des stationären Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in der zweiten Runde des Projektaufrufs „digitalen und stationären Handel zusammen denken“ sechs Projekte. In zwei Kölner Stadtvierteln sollen die Geschäftsmodelle der Händler dank neuer Technologie digitalisiert werden. In Münster wird der Geschenktisch 4.0 getestet, der im stationären Handel erstellt und digital geteilt werden kann. In Ratingen wird die App um Kundenbindungsinstrumente, Kommunikationskanäle und die Möglichkeit zu kontakt- und bargeldlosem Parken erweitert. Bünde setzt auf Beacons, die Push-Nachrichten versenden. In Attendorn wird mit zahlreichen starken Partnern versucht, ähnlich gute Daten zu sammeln, wie dies beim Onlinehandel möglich ist. Dazu sollen beispielsweise Daten aus dem öffentlichen Raum mit in den Geschäften erhobenen Kennziffern verknüpft werden. Bocholt verfolgt einen umfassenden Ansatz, der auf ortsbasierte Technologien, Blockchain, Gamification, Kommunikation und Kundenbindung setzt. Hier erfahren Sie mehr.

09.11.2018
Facebook Fanpages und die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Seit vier Monaten gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung verbindlich – natürlich auch für alle Stadtmarketingorganisationen. Personenbezogene Daten zu schützen ist wichtig und die Verordnung der Europäischen Union richtig und gut, insbesondere in Zeiten von Big Data und Digitalisierung. Bei allem Positiven, das also dieser Verordnung abgewonnen werden kann, ist deren Einhaltung und Umsetzung für die Stadtmarketingorganisationen, genauso wie für alle anderen, auch mit Aufwand und noch immer jeder Menge Fragezeichen verbunden, vor allem im Bereich des Umgangs mit online-Diensten und sozialen Medien. Mit Beschluss vom 5. September hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder festgestellt, dass der Betrieb von Facebook-Fanpages, wie sie viele Stadtmarketingorganisationen pflegen, derzeit rechtswidrig ist. Hintergrund ist, dass der Betrieb der Seite die gemeinsame Verantwortung von Facebook und dem jeweiligen Betreiber (der Stadtmarketingorganisation) ist, hierzu aber keine Vereinbarung von Facebook vorliegt. Facebook hat daraufhin eine solche Vereinbarung vorgelegt, der man als Seitenbetreiber automatisch zustimmt, wenn die Seite weiterhin betrieben wird. Da Facebook die Haftung für Rechtsverletzungen ausschließt, gilt es unbedingt zu prüfen, ob unter den aktuellen Bedingungen die Fanpage weiterhin betrieben werden kann. Hier finden Sie den Beschluss der Datenschutzkonferenz mit einem Fragenkatalog als Hilfestellung für die eigene Arbeit.

07.11.2018
Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 ausgezeichnet

Am 5. September wurden die Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 auf der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben und ausgezeichnet. Die drei besten Nachbarschaftsprojekte erhielten ein Preisgeld in Höhe von 10.000, 7.000 und 5.000 Euro. Sie wurden aus den 16 Landessiegern ermittelt. Den ersten Platz belegt das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ aus Duisburg-Marxloh. Bei diesem Projekt übernehmen junge Erwachsene im Bundesfreiwilligendienst, Studierende und Auszubildende Bildungspatenschaften für bis zu acht Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und leben dafür für mindestens ein Jahr mietfrei in dem Stadtteil. Das Projekt „Demokratiebahnhof in Anklam“, ein Jugend- und Kulturzentrum, das zur Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft beiträgt und junge Menschen ermutigt, ihre Fähigkeiten im Interesse des Gemeinwohls einzubringen, konnte sich den zweiten Platz sichern. Die Organisatoren des „Nauwieser Picknick in Saarbrücken“ dürfen sich über den dritten Platz freuen. Sie veranstalten in Eigenregie ein jährliches Picknick mit Anwohnern aus allen Alters-, Herkunfts- und Einkommensgruppen und stärken so die lokale Gemeinschaft. Mit dem Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Projekte, die einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland leisten. Eine Übersicht über alle diesjährigen Preisträger finden Sie hier.

05.11.2018
Gemeinsame Tagung von CMVO und bcsd in Schwedt / Oder

Der City-Management Verband Ost und der Landesverband Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der bcsd veranstalten am 08. und 09. November in Schwedt / Oder eine gemeinsame Tagung zum Thema „Regionale und kulturelle Identitäten“. Im Mittelpunkt steht die Stadtkultur als Kultur des Miteinanders in der Stadtgesellschaft, die sich in der Art der Initiierung und Umsetzung von Entscheidungsprozessen, in der Entwicklung sozialer Strukturen über Jahrhunderte und um die Bedeutung historischer Gebäude, Ereignisse oder Personen für die Stadt und das städtische Zusammenleben ausdrückt. Die Entwicklung der Städte und auch das Verständnis von Lebensqualität sind geprägt durch Veränderungen in Kultur, Gesellschaft und Technik, die Städte vor immer neue Herausforderungen stellen. Die Konferenz wird untersuchen, welche Einflüsse diese Faktoren auf die Stadtkultur haben, wie die Stadtkultur Charakter und Erscheinungsbild einer Stadt prägt und wie diese vom Stadtmarketing genutzt werden kann, um Bürger zu aktivieren, zu Botschaftern ihrer Stadt zu machen und Entwicklungen für die Zukunft abzuleiten. Da, wo die Stadtgesellschaft sich stark mit ihrer Stadt identifiziert, miteinander kommuniziert und zusammenhält, wird die Stadt in ihrer Entwicklung erfolgreicher sein, werden Erhalt und Ausbau von Lebensqualität besser gelingen und das Stadtimage profitieren. Hier finden Sie das Tagungsprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung.

02.11.2018
bcsd-Seminare: Die ersten neuen Termine stehen fest

Das Weiterbildungsprogramm von bcsd und ICR (Institut für City- und Regionalmanagement) geht in eine neue Runde: Am 14. Januar starten wir in Düsseldorf mit dem Seminar „Grundlagen City-, Stadt- und Regionalmarketing“, das einen Überblick über Ziele, Strategien und Themen im Stadtmarketing bietet, über die Einbindung in kommunale Strukturen sowie den Aufbau und die Durchführung eines Citymanagement-Prozesses in der Stadt. Das Seminar „Recht kompakt“ am darauffolgenden Tag (15. Januar) widmet sich aktuellen rechtlichen Fragestellungen und Rahmenbedingungen für Stadt- und Tourismusmarketingorganisationen. Es findet in Kooperation mit dem anwaltsKontor Schriefers Rechtsanwälte statt. Prof. Dr. Sebastian Zenker wird im Seminar „Die Stadt/Region als Marke“ am 25. Februar in Bielefeld das Konzept der Stadtmarke erläutern. Neben Grundlagen zu Marketing und Marke werden insbesondere der Prozess der Markenbildung und strategische Ansätze der Markenführung und Markenmessung Gegenstand des Seminars sein. Außerdem wird Martin Knabenreich den Markenbildungsprozess in Bielefeld als Best-Practice-Beispiel vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Am Tag darauf (26. Februar) wird in dem Seminar „Projektmanagement“ praxisnah anhand des Beispiels der Weihnachtsmarktorganisation beleuchtet, wie Arbeitsabläufe und -prozesse bei der Projektplanung und -durchführung optimiert werden können und wie Sie der Herausforderung, mehrere Projekte parallel zu planen, am besten begegnen. Die Seminare können als Bestandteile des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR anerkannt werden, jedoch auch einzeln gebucht werden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der bcsd sowie auf der ICR-Website.

02.11.2018
Landessieger und Publikumspreisträger Deutscher Nachbarschaftspreis 2018

Die Landessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 stehen fest. Aus über 1.000 Bewerbungen und 100 nominierten Projekten haben 60 Jurorinnen und Juroren aus Zivilgesellschaft, Stiftungswesen, Politik und Wissenschaft die 16 Landessieger ausgewählt, die für ihr besonderes nachbarschaftliches Engagement ausgezeichnet werden. Sie dürfen sich über 2.000 Euro Preisgeld freuen und haben außerdem die Chance, von einer weiteren Expertenjury zu einem der drei Bundessieger gewählt zu werden. In einer Online-Abstimmung wurde außerdem der Publikumsliebling ermittelt: Der Sieger “das Ickerner Bürgerpicknick” wird mit 5.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Die Preisverleihung mit allen Gewinnern findet am 5. September in Berlin statt, dort werden auch die Bundessieger bekannt gegeben. Der Preis für nachbarschaftliches Engagement wird von der nebenan.de Stiftung verliehen und ist insgesamt mit über 50.000 Euro dotiert. Eine Übersicht der ausgezeichneten Projekte finden Sie hier.

01.11.2018
Positive Tourismuszahlen nach erstem Halbjahr

Die Übernachtungszahlen in deutschen Unterkünften brechen erneut Rekorde. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits seit Längerem anhält. Im ersten Halbjahr 2018 konnte eine Steigerung der Nächtigungen um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht werden, was in der Summe 214 Millionen Übernachtungen bedeutet. Der DTV rechnet aufgrund der warmen Temperaturen im Sommer mit einer weiteren Steigerung. Hier finden Sie weitere Informationen. Auch der BTW-Tourismusindex des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft verzeichnet eine deutliche Steigerung von fünf Prozent bei Tagesreisen. Vor allem der Besuch von Veranstaltungen, von Freunden und Verwandten sowie Reisen zum Ausgehen/Vergnügen sind für den Anstieg verantwortlich. Tagesreisen machen etwa ein Drittel aller Reisetage der Deutschen aus. Hier finden Sie weitere Informationen. Eine Grafik zu den Tourismusausgaben der Privatpersonen pro Kopf und Jahr auf Länder- und Landkreisebene finden Sie hier.

24.10.2018
Save the Date: Christmasworld 2019

Die Messe Frankfurt lädt Sie herzlich zum Premium-Businessprogramm der Christmasworld vom 25. – 29. 1. 2019 ein, auf der mehr als 1.000 Aussteller aus 40 Ländern ein internationales Angebot präsentieren. Freuen Sie sich am Thementag Stadtmarketing (Montag, 28.01.2019) auf den Vortrag „Events als Stadtmarkenkommunikation“ von Prof. Dr. Sebastian Zenker, der Ihnen praxisnah aufzeigt, wie Städte Veranstaltungen als wichtige Säule für die strategische Markenkommunikation nutzen können. Im Anschluss werden die Sieger des Wettbewerbs Best Christmas City 2018 geehrt. Damit Sie keine Informationen verpassen, können Sie bereits jetzt hier Ihr Interesse an der Teilnahme bekunden. Am Thementag Handelsimmobilien, Shoppingcenter und Retail (Freitag, 25.01.2019) wird Dr. Christian Mikunda einen Vortrag mit dem Titel „Wie Licht verzaubert – Psychlogie und Dramaturgie inszenierter Lichtwelten“ halten.

09.10.2018
Förderung von Initiativen zur Digitalisierung des stationären Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in der zweiten Runde des Projektaufrufs „digitalen und stationären Handel zusammen denken“ sechs Projekte. In zwei Kölner Stadtvierteln sollen die Geschäftsmodelle der Händler dank neuer Technologie digitalisiert werden. In Münster wird der Geschenktisch 4.0 getestet, der im stationären Handel erstellt und digital geteilt werden kann. In Ratingen wird die App um Kundenbindungsinstrumente, Kommunikationskanäle und die Möglichkeit zu kontakt- und bargeldlosem Parken erweitert. Bünde setzt auf Beacons, die Push-Nachrichten versenden. In Attendorn wird mit zahlreichen starken Partnern versucht, ähnlich gute Daten zu sammeln, wie dies beim Onlinehandel möglich ist. Dazu sollen beispielsweise Daten aus dem öffentlichen Raum mit in den Geschäften erhobenen Kennziffern verknüpft werden. Bocholt verfolgt einen umfassenden Ansatz, der auf ortsbasierte Technologien, Blockchain, Gamification, Kommunikation und Kundenbindung setzt.

09.10.2018
Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 ausgezeichnet

Am 5. September wurden die Bundessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2018 auf der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben und ausgezeichnet. Die drei besten Nachbarschaftsprojekte erhielten ein Preisgeld in Höhe von 10.000, 7.000 und 5.000 Euro. Sie wurden aus den 16 Landessiegern ermittelt. Den ersten Platz belegt das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ aus Duisburg-Marxloh. Bei diesem Projekt übernehmen junge Erwachsene im Bundesfreiwilligendienst, Studierende und Auszubildende Bildungspatenschaften für bis zu acht Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und leben dafür für mindestens ein Jahr mietfrei in dem Stadtteil. Das Projekt „Demokratiebahnhof in Anklam“, ein Jugend- und Kulturzentrum, das zur Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft beiträgt und junge Menschen ermutigt, ihre Fähigkeiten im Interesse des Gemeinwohls einzubringen, konnte sich den zweiten Platz sichern. Die Organisatoren des „Nauwieser Picknick in Saarbrücken“ dürfen sich über den dritten Platz freuen. Sie veranstalten in Eigenregie ein jährliches Picknick mit Anwohnern aus allen Alters-, Herkunfts- und Einkommensgruppen und stärken so die lokale Gemeinschaft. Mit dem Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Projekte, die einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland leisten. Eine Übersicht über alle diesjährigen Preisträger finden Sie hier.

08.10.2018
Facebook Fanpages und die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Seit vier Monaten gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung verbindlich – natürlich auch für alle Stadtmarketingorganisationen. Personenbezogene Daten zu schützen ist wichtig und die Verordnung der Europäischen Union richtig und gut, insbesondere in Zeiten von Big Data und Digitalisierung. Bei allem Positiven, das also dieser Verordnung abgewonnen werden kann, ist deren Einhaltung und Umsetzung für die Stadtmarketingorganisationen, genauso wie für alle anderen, auch mit Aufwand und noch immer jeder Menge Fragezeichen verbunden, vor allem im Bereich des Umgangs mit online-Diensten und sozialen Medien. Mit Beschluss vom 5. September hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder festgestellt, dass der Betrieb von Facebook-Fanpages, wie sie viele Stadtmarketingorganisationen pflegen, derzeit rechtswidrig ist. Hintergrund ist, dass der Betrieb der Seite die gemeinsame Verantwortung von Facebook und dem jeweiligen Betreiber (der Stadtmarketingorganisation) ist, hierzu aber keine Vereinbarung von Facebook vorliegt. Facebook hat daraufhin eine solche
Vereinbarung vorgelegt, der man als Seitenbetreiber automatisch zustimmt, wenn die Seite weiterhin betrieben wird. Da Facebook die Haftung für Rechtsverletzungen ausschließt, gilt es unbedingt zu prüfen, ob unter den aktuellen Bedingungen die Fanpage weiterhin betrieben werden kann. Hier finden Sie den Beschluss der Datenschutzkonferenz mit einem Fragenkatalog als Hilfestellung für die eigene Arbeit.

08.10.2018
Studie zur Markenbildung in Städten

Die imakomm AKADEMIE stellt in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift KONKRET eine von ihr im süddeutschen Raum (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) durchgeführte Studie vor, an der sich 189 Städte beteiligt haben. Darin wurde beispielsweise abgefragt, wie weit der Markenbildungsprozess in den Städten fortgeschritten ist, wer die Zielgruppen sind, welches Budget dafür aufgewandt wird und welche Hoffnungen und Erwartungen damit verknüpft werden. Zudem werden Tipps gegeben, auf was im Rahmen der Markenbildung geachtet werden sollte. Interviews mit Stadtmarketingverantwortlichen, die bereits eine Stadtmarke begleitet haben, runden die Publikation ab. Hier finden Sie weitere Informationen. Markenentwicklung wird auch auf dem Thementag Stadtmarketing im Rahmen des Premium Programms der Messe Christmasworld am 28. Januar 2019 in Frankfurt am Main mit einem Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker behandelt. Hier finden Sie Informationen dazu und können sich bereits registrieren.

08.10.2018
Positionspapier der bcsd zur Digitalisierung

Stadtmarketingorganisationen und ihre Partner müssen sich mit den veränderten Gegebenheiten der digitalen Transformation verstärkt auseinandersetzen, ihre Geschäftsmodelle und Angebote anpassen sowie die sich vielfältig bietenden Chancen mutig zur Profilierung der Stadt und der eigenen Organisation nutzen. Die digitale Transformation ist aber kein eigener Arbeitsbereich für das Stadtmarketing. Vielmehr sind alle Themenfelder des Stadtmarketings von der Digitalisierung beeinflusst. So bringt die digitale Transformation immer wieder neue Impulse und Entwicklungen in Technik, Gesellschaft und Kultur mit sich, so dass die Aufgabe des Stadtmarketings vor allem darin liegt, zu erkennen, welche dieser Entwicklungen die Lebensqualität vor Ort tatsächlich erhöhen und somit Nutzen für die Stadtgesellschaft schaffen. Sind diese Vorteile identifiziert, gilt es, deren Realisierung mit „klassischen“ Stadtmarketingkompetenzen zu befördern und in Umsetzung zu bringen. Eine wesentliche Aufgabe wird es also sein, das bestehende „analoge“ Freizeit- und Serviceangebot in der Stadt mit den Möglichkeiten und Angeboten der Digitalisierung zu einem „digital analogen Erlebnisraum Stadt“ zu erweitern und dessen Wahrnehmung durch Einheimische und Gäste schlüssig und bequem zu gestalten. Lebensqualität in der Stadt der Zukunft wird smart, digital, responsiv und agil sein. Um sich diesen Zielen zu nähern, sind die Qualitäten und Kompetenzen des Stadtmarketings bei der kooperativen und partizipativen Stadtentwicklung, dem strategischen Stakeholdermanagement und den Kommunikationsleistungen wichtige Ressourcen für die Städte. Sie finden das Positionspapier “Smart, digital, responsiv und agil“ hier zum Download.

28.09.2018
Das war die Deutsche Stadtmarketingbörse 2018

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd) beschäftigt sich regelmäßig auf ihren Tagungen mit dem digitalen Wandel und thematisiert die Auswirkungen und Lösungen der Digitalisierung – so auch auf der Deutschen Stadtmarketingbörse in Ludwigsburg. Dort wurde auch das bcsd-Positionspapier „Smart, digital, responsiv und agil – Lebensqualität in der Stadt der Zukunft“ vorgestellt. Denn die digitale Transformation besitzt eine hohe Relevanz für die Städte und ihre Stadtmarketingorganisationen und beeinflusst deren zukünftige Entwicklung durch grundlegende Fragestellungen. Fragestellungen, zu denen Vordenker aus Praxis und Wissenschaft ganz konkrete Tipps, Anregungen und Orientierung für die Arbeit im Stadtmarketing gaben. Am Montag wurde das Beispiel Eindhoven ebenso präsentiert wie die Social Media Aktivitäten der Berliner Verkehrsbetriebe und das Konzept der responsiven Räume, die das Beste aus der analogen und digitalen Welt vereinen. Der Dienstag wurde mit einem Beitrag der Gastgeberstadt zum Innovationsnetzwerk „Living LaB Ludwigsburg“ eröffnet. Im Anschluss wurden zwölf Praxisberichte zu Digitalisierungslösungen vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Die Digitalisierungsexperten Tom Malessa, Leiter des Digital Hub Münsterland, Dr. Andreas Brill, Geschäftsführer der business4brands GmbH und der Digital Consultant und Smartsphere-Experte Frank Tentler brachten ihre Erfahrungen und neusten Erkenntnisse ein und bezogen sich dabei auch auf die vorangegangenen Praxisberichte.
Über 200 Teilnehmer sind der Einladung nach Ludwigsburg gefolgt, das sich als toller Gastgeber und lebenswerte Stadt mit einem engagierten Stadtmarketing präsentierte. Das Rahmenprogramm zeigte zahlreiche Ansätze aus Handel, Stadtentwicklung, Kommunikation und Tourismus, die dort verfolgt werden.
Erste Impressionen von der Tagung finden Sie hier. Die Vorträge stehen Mitgliedern und Tagungsbesuchern hier zum Download bereit.

Save the Date: Der Deutsche Stadtmarketingtag 2019 findet vom 17. bis 19. März in Chemnitz statt. Die Deutsche Stadtmarketingbörse 2019 vom 22. bis 24. September in Heilbronn.

28.09.2018
Positive Tourismuszahlen nach erstem Halbjahr

Die Übernachtungszahlen in deutschen Unterkünften brechen erneut Rekorde. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits seit Längerem anhält. Im ersten Halbjahr 2018 konnte eine Steigerung der Nächtigungen um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht werden, was in der Summe 214 Millionen Übernachtungen bedeutet. Der DTV rechnet aufgrund der warmen Temperaturen im Sommer mit einer weiteren Steigerung. Hier finden Sie weitere Informationen. Auch der BTW-Tourismusindex des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft verzeichnet eine deutliche Steigerung von fünf Prozent bei Tagesreisen. Vor allem der Besuch von Veranstaltungen, von Freunden und Verwandten sowie Reisen zum Ausgehen/Vergnügen sind für den Anstieg verantwortlich. Tagesreisen machen etwa ein Drittel aller Reisetage der Deutschen aus. Hier finden Sie weitere Informationen. Eine Grafik zu den Tourismusausgaben der Privatpersonen pro Kopf und Jahr auf Länder- und Landkreisebene finden Sie hier.

28.09.2018
Vilnius sorgt mit Kampagne für Aufmerksamkeit und Irritationen

Die litauische Hauptstadt Vilnius hat eine Marktanalyse durchgeführt, deren Ergebnis war, dass die Stadt als Reisedestination im Rest Europas – zu Unrecht – weitgehend unbekannt ist. Um das zu ändern, wurde eine Kampagne aufgelegt, die Vilnius als den G-Punkt Europas bewirbt. Die Logik dahinter, die auf den in London und Berlin geschalteten Plakaten auch gleich erklärt wird: Niemand weiß genau wo es liegt, wenn man es dann aber findet, ist es wunderbar. Die Aufmerksamkeit übersteigt die für übliche Plakatkampagnen sicher um ein Vielfaches, allerdings gab es im Land auch Kritik, dass das Image beschädigt und die Kampagne beim anstehenden Papstbesuch für Irritationen sorgen könnte. Hier finden Sie weitere Informationen zu der Aktion.

27.09.2018
Einkaufshelden erleichtern Einkauf in Peine und Braunschweig

Das von der Stadt Braunschweig im Rahmen der Smart City Initiative mit 15.000 Euro geförderte Start-Up „Einkaufshelden“ führt über eine App Angebot und Nachfrage im innerstädtischen Einzelhandel zusammen. Nach einer einjährigen Testphase in Peine startet das Angebot nun mit zunächst 50 teilnehmenden Geschäften in Braunschweig. Nutzer können nach erfolgter Installation der App ihre Anfragen, beispielsweise Hosen einer bestimmten Marke, eingeben. Der Algorithmus der Einkaufshelden verteilt diese Anfrage dann unter den Händlern, die mit Bild und Preisen des Produkts antworten können. Auch ein Chat zwischen Händlern und Nutzern ist möglich. Hier finden Sie weitere Informationen.

19.09.2018
Planungshilfe für Wohnmobilstellplätze

Urlaub mit dem Wohnmobil ist im Trend und hat in den letzten Jahren eine enorme Steigerung erlebt. Insgesamt sind mittlerweile 450.000 Reisemobile in Deutschland zugelassen, geschätzt mehr als 100.000 Busse etc. wurden darüber hinaus zu Wohnmobilen umgebaut. Das bevorzugte Reiseziel ist dabei Deutschland. Viele Gemeinden nutzen diesen Trend und legen außerhalb von Campingplätzen gesonderte Stellplätze, häufig in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt, an. Dabei können auch Gemeinden im ländlichen Raum profitieren. Die vom Deutschen Tourismusverband veröffentlichte Planungshilfe beinhaltet unter anderem Kennzahlen wie Alter, Nettoeinkommen und Reisegewohnheiten der Wohnmobilisten, gibt Hinweise zur Standortwahl, zu planungsrechtlichen Grundlagen, zur Wirtschaftlichkeit und möglicher Infrastruktur. Die Studie Wirtschaftsfaktor Camping- und Reisemobiltourismus des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) finden Sie hier zum Download.

13.09.2018