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Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen

Während einige Städte schrumpfen und zahlreiche Wohnungen leer stehen, platzen andere Städte aus allen Nähten und haben mit enormen Mietsteigerungen zu kämpfen. Die Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen kann dabei helfen, die Mieten moderat und die Bewohner im Stadtzentrum zu halten. Das wiederum nutzt beispielsweise auch dem Handel und der Gastronomie, die von einer höheren Frequenz profitieren. Der Experimentelle Wohnungs- und Städtebau beschäftigt sich mit der Innenverdichtung und hat acht Modellkommunen ausgewählt, die Handlungsdruck verspüren und über brachliegende Potenziale verfügen. Ein Innenentwicklungsmanagement erfasst diese Wohnungsbaupotenziale, bewertet und priorisiert sie, arbeitet an deren Aktivierung und sorgt für Akzeptanz der Bauvorhaben in Bürgerschaft und Politik. In der Broschüre finden Sie eine Erläuterung des Konzepts des Innenentwicklungsmanagements sowie Portraits der Modellkommunen mit deren Ausgangssituation, Konzept und Umsetzungsstand. Darüber hinaus werden jeweils besondere Initiativen vor Ort vorgestellt und Kennzahlen zum jeweiligen Wohnungsmarkt bereitgestellt. Hier finden Sie die Publikation.

17.04.2019
Broschüre zur Förderung von Engagement im ländlichen Raum

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat mit „Gutes gedeihen lassen“ einen Orientierungsrahmen für die Förderung ehrenamtlichen und demokratischen Engagements im ländlichen Raum vorgelegt. Darin werden Best-Practice-Beispiele für Initiativen zur Steigerung der Lebensqualität, zur Förderung des Tourismus, der Kultur, des Zusammenlebens und des Zusammengehörigkeitsgefühls vorgestellt. Die jeweils bei den Praxisbeispielen eingesetzten Fördermöglichkeiten werden grundlegend vorgestellt, weiterführende Informationen dazu sind jeweils verlinkt. Zudem werden Tipps für die Antragsstellung gegeben und den Lesern weitere hilfreiche Kontakte an die Hand gegeben. Hier finden Sie die Broschüre.

16.04.2019
Parkraummanagement lohnt sich

Parkraummanagement ist geeignet, zu einer effektiveren Nutzung der vorhandenen Flächen beizutragen. Die Interessen der Autofahrer untereinander und zwischen Nutzern verschiedener Verkehrsmittel können ausgeglichen werden, ebenso Ansprüche an die Aufenthaltsqualität berücksichtigt werden. Parkraummanagement hat allerdings oft nicht den besten Ruf, obwohl dadurch häufig neue Kapazitäten zum Abstellen von Kraftfahrzeugen geschaffen werden, beispielsweise indem Beschäftigte nicht ganztägig Parkplätze für Kunden blockieren können. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat eine kostenfreie Broschüre zur Kommunikation von Parkraummanagement herausgegeben, die mit Verkehrs- und Stadtplanungsexperten aus zahlreichen deutschen Städten entstanden ist. Die Publikation adressiert die üblichen Gegenargumente und zeigt auf, auf was es bei der Kommunikation von Maßnahmen des Parkraummanagements ankommt. Hier können Sie die Broschüre herunterladen und bestellen. (Foto: Alexander Ebner)

15.04.2019
Neuerscheinung zu innenstadtintegrierten Einkaufszentren

In der Reihe „Geographische Handelsforschung“ ist die Publikation „Innenstadtintegrierte Einkaufszentren. Chancen und Risiken für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ von Prof. Dr. Rolf Monheim erschienen. Kritisch
behandelt werden darin beispielsweise die wichtigen Innenstadt-Themen Branchenmix, Filialisierung, Kaufkraft, Einzugsgebiet, Erreichbarkeit der Innenstadt und Passantenfrequenzen. Daneben ist aber beispielsweise auch der Ansiedlungsprozess und damit der Umgang von Kommunen mit (potenziellen)
Investoren Gegenstand der Betrachtung. Ebenso findet das Management der Destination Innenstadt sowie die Sicht der Besucher mit dem Trend zur Erlebnisorientierung Berücksichtigung. Die City kann durchaus von der Ansiedlung eines Centers profitieren, am bedeutendsten ist laut der Untersuchung aber die Vermarktung des Stadtzentrums als Sehnsuchtsort. Dabei sollten lokale Besonderheiten mit einfließen.
Geographische Handelsforschung Band 27 Mannheim 2019, 369 S., 27 Tab, 40 Abb. 35,00 €,
ISBN: 978-3-947475-14-8


11.04.2019
Blogs rund um das Stadtmarketing

Wir möchten Sie im Folgenden auf eine Reihe interessanter Blogs mit für das Stadtmarketing relevanten Themen hinweisen.
Franz-Reinhard Habbel, ehemaliger Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, informiert auf seinem Habbel Blog über Themen aus der Kommunalpolitik, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Politik und Kommunikation angesichts der zunehmenden Digitalisierung.
Auf dem Blog Future Spirit berichtet Zukunftsforscher Andreas Reiter von gesellschaftlichen Trends, oft mit Bezug zu Tourismus, Handel, Digitalisierung und Stadtentwicklung.
Themen der Entwicklung und Vermarktung kleinerer Gemeinden und Städte herrschen auf dem Blog von Wieduwilt Kommunikation vor. Aktuelle Beiträge widmen sich beispielweise den Themen Ehrenamt, dem Gewinnen und Verwenden guten Bildmaterials, der Vermarktung regionaler Spezialitäten sowie der Identifikation der Bürger mit dem Heimatort. Neben eigenen Textbeiträgen gibt es auch Interviews mit externen Experten, beispielsweise auch mit Referenten vom Deutschen Stadtmarketingtag 2019.
Der Blog Stadtmarketing des Stadtmarketing Austria behandelt alle Bereiche des Stadtmarketings und verwandte Disziplinen. Aktuelle Themen sind neben klassischen Stadtmarketingthemen wie Branchenmix, Wochenmarkt und Inszenierung mit Licht beispielsweise frauenfreundliche Städte, innovative Verkehrskonzepte und das Anlegen von Fotoarchiven.
Beim Blog der cima wechseln sich eigene Beiträge mit Beiträgen externer Experten, Interviews mit und Meinungsartikeln ab. Der Fokus liegt auf Innenstadtentwicklung und Handel.
Wir gehen davon aus, dass diese Liste nicht abschließend ist. Wenn Sie weitere Blogs kennen, die Sie anderen Stadtmarketingexperten empfehlen möchten, nennen Sie uns diese gerne.

10.04.2019
Aktueller Stand städtischer Digitalisierungs-Projekte in Deutschland

Der Smart City Atlas des Branchenverbands bitkom gibt einen guten Überblick über bereits umgesetzte oder in Bearbeitung befindliche Digitalisierungsprojekte. Dabei wurden für die interaktive Karte die Handlungsfelder der städtischen Digitalisierungsbemühungen vor Ort, die Organisationsstruktur (z.B. CDO), die Existenz einer digitalen Agenda sowie konkret umgesetzte Projekte abgefragt. Zudem sind weiterführende Informationen verlinkt. Im Bericht wurden darüber hinaus Chancen und Herausforderungen, Meilensteine, Motivation und Zielsetzung, Stakeholder und Beteiligung, Kommunikation und Netzwerke sowie Wettbewerbe und Förderprogramme abgefragt. An dieser Stelle wird auch eine Querschnittsanalyse der Ergebnisse vorgenommen und die Methodik erläutert. Hier finden Sie den ausführlichen Bericht und hier die interaktive Karte.

08.04.2019
Smart Cities made in Germany gesucht

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat sich selbst eine digitale Agenda gegeben und diese veröffentlicht. Sie besteht aus vier Punkten, die jeweils in konkrete Maßnahmenbereiche untergliedert sind: Sicherheit im Netz auf höchstem Niveau; eine moderne Verwaltung die Bürgern, Bürgerinnen und der Wirtschaft dient; eine starke Zivilgesellschaft, die sich die Digitalisierung zu Nutze macht; ethische Leitlinien für die Digitalisierung und eine moderne Datenpolitik. Sie finden die Agenda hier.
Zum Themenbereich Digitalisierung der Gesellschaft trägt der aktuell ausgerufene Wettbewerb „Smart Cities made in Germany“ bei, der Kommunen dabei unterstützt, digitale Strategien für ihre lebenswerte Stadt oder Gemeinde zu entwickeln. Grundlage für die Modellprojekte sollte die Smart City Charta sein. Die ausgewählten Kommunen erhalten finanzielle und beratende Unterstützung. Gewünscht ist, dass die Projekte eine integrierte Stadtentwicklung mit Nachhaltigkeit und der Digitalisierung verknüpfen, durch sektorenübergreifende Ansätze die Lebensqualität in der Stadt und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern und jeweils aus einer Konzept- und einer nachgeschalteten Umsetzungsphase bestehen. Durch den Wettbewerb sollen zudem räumliche Effekte der Digitalisierung untersucht werden, so etwa die zukünftige Gestaltung von Gewerbegebieten, die veränderten Standortfaktoren für Fachkräfte und Unternehmen, neue Lernorte sowie der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Hier finden Sie die Informationen zum Wettbewerb und hier den Aufruf zur Einreichung der Projekte.

04.04.2019
#Mainzgefühl

Mainz hat ein besonderes Lebensgefühl, das steht außer Frage. Aber wie fühlt sich die Stadt genau für die Bewohner an? Wie wird die Heimat wahrgenommen und welche Emotionen werden damit verbunden? Das wollte der Tourismusfonds Mainz e.V. wissen und hat die Bewohner in einer umfangreichen Aktion unter dem #Mainzgefühl online und im öffentlichen Raum danach gefragt. Eine Übersicht der Ergebnisse finden Sie hier. Die Kampagnen-Website finden Sie hier. Zudem ist das Lebensgefühl in der Innenstadt live zu erleben und auf einer speziell eingerichteten Video-Wall zu betrachten. (Foto: Tourismusfonds Mainz e.V.)

14.03.2019
Save the Date: Tag der Nachbarn

Wenn es um das Thema Heimat geht, ist die Assoziation zur unmittelbaren Nachbarschaft nicht weit. Der Tag der Nachbarn hat das Ziel, Menschen aus der Nachbarschaft zu vernetzen und wird am 24. Mai 2019 das nächste Mal stattfinden. Im letzten Jahr haben deutschlandweit über 1.000 Nachbarschaftsfeste stattgefunden – in diesem Jahr sollen es mit Ihrer Hilfe noch mehr werden. Zusammen mit der nebenan.de Stiftung rufen wir dazu auf, ein kleines oder großes Fest mit den Nachbarn zu feiern und gemeinsam ein Zeichen für mehr Gemeinschaft zu setzen. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen und ein eigenes Fest in der Nachbarschaft organisieren. Hier finden Sie weitere Informationen dazu und hier erhalten Sie einige Eindrücke von der Veranstaltung. Ähnliche Initiativen sind der hierTag des guten Lebens sowie der hierTag der offenen Gesellschaft.
Auf der Plattform nebenan.de sind 900.000 private Nutzer in etwa 7.000 Nachbarschaften organisiert. Seit letztem Jahr können auch lokale Gewerbetreibende sowie lokale Initiativen wie Gemeinschaftsgärten, soziale Einrichtungen und Vereine Profile anlegen. Auch das Quartiersmanagement und städtische Ämter können beispielsweise die Plattform nutzen. Die kostenfreie Registrierung zu nebenan.de für Organisationen ist hier möglich. Hier finden Sie zudem weitere Informationen dazu.

12.03.2019
Wichtigste Gründe für Online-Shopping

Der Onlineeinkauf erfreut sich anhaltend großer Beliebtheit. Der Verband der Digitalbranche, Bitkom, hat kürzlich eine Umfrage zu den wichtigsten Beweggründen durchgeführt. Dafür wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren repräsentativ befragt. Am bedeutendsten für die Entscheidung, online einzukaufen, waren demnach die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten des Einzelhandels (77%), die Möglichkeit der Lieferung nach Hause (76%) sowie die Zeitersparnis (67%). Hier finden Sie eine Übersicht der Beweggründe und hier eine kurze Auswertung der Umfrage.

11.03.2019
„Grüne“ Veranstaltungen

Der Stadtmarketing Austria e.V. hat auf seinem Blog einen Beitrag zur Organisation und Durchführung nachhaltiger Veranstaltungen veröffentlicht. Darin werden im Stil eines Leitfadens Hinweise zur Berücksichtigung für sieben Themenbereiche gegeben: Veranstaltungsort und Unterkünfte, Mobilität, Ressourceneinsatz (Strom, Wasser), Catering, Abfallmanagement, soziale Verantwortung und Kommunikation. Zusätzlich werden drei Praxisbeispiele aus Österreich vorgestellt sowie zahlreiche weiterführende Informationsquellen zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie den Blogbeitrag.

07.03.2019
Mit Virtual Realtiy (VR) durch Luxemburg Stadt im Jahr 1867 fahren

Das auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2018 vorgestellte Projekt Urban Timetravel in Luxemburg ist nun in den Regelbetrieb gestartet. Bei der mobilen Virtual-Reality-Stadtführung sitzen die Teilnehmer in einem Kleinbus und erleben auf ihren VR-Brillen eine Kutschfahrt durch die Stadt des Jahres 1867, die sie in das Pfaffenthal und durch die Altstadt führt. Durch die Brille sehen Besucher die heute abgerissene Festung und historische Gebäude, die teilweise längst nicht mehr stehen. Währenddessen informiert der Kutscher je nach Wunsch auf Luxemburgisch, Deutsch, Französisch oder Englisch über das damalige Leben. Die Tour wird derzeit jeweils sonntags für bis zu fünf Teilnehmer pro Tour angeboten und kostet für Erwachsene 15 €. Eine App ermöglicht zudem einen Rundgang durch die Innenstadt mit Augmented Reality, bei dem Gebäude mit historischen Informationen überblendet werden. Hier erfahren Sie mehr. Die finnische Hauptstadt Helsinki ist künftig von zu Hause aus in VR zu erleben. Dazu finden Sie hier erste Eindrücke und Informationen.

06.03.2019
bcsd-Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung“ erschienen

Das von Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Bernadette Spinnen herausgegebene Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung – zur Adaption von Geschichte im Stadtmarketing“ ist im Januar 2019 im Springer-Gabler Verlag erschienen. Die Grundlage und den Ausgangspunkt bilden die Tagung „History Sells“, die in Münster als gemeinsame Veranstaltung von Historikern und Stadtmarketingverantwortlichen stattfand und das Positionspapier der bcsd zum Thema „Zukunft braucht Geschichte – Stadtmarketing und Geschichte“. Anlassgebend sowohl für das Buch, das Positionspapier als auch die Tagung war die Tatsache, dass das Stadtmarketing oft die Geschichte und Geschichten der Stadt, als Anlass für Angebote wie beispielsweise Stadtführungen und Veranstaltungen nutzt, aber auch für identitätsstiftende Ansätze. Im Buch wird auf das Verhältnis zwischen Stadtmarketing und Stadtgeschichte eingegangen und mit Beispielen aus Berlin, Braunschweig, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg aufgezeigt, wie Geschichte sachgerecht vermittelt und für Events und Markenbildungsprozesse verwendet werden kann. Es geht also darum, aufzuzeigen, wie die Geschichte in der Gegenwart und Zukunft gedeutet und vermittelt werden kann und auch heute noch Stadtidentität stiftet. Hier erfahren Sie mehr und können das Buch bestellen.

06.03.2019
Handbuch Critical Friend Review

Die Peer-Review ist ein beliebtes Instrument und wird auch im Stadtmarketing eingesetzt, um eine Einschätzung der Stärken und Schwächen der eigenen Innenstadt durch einen Blick von außen zu erhalten. Der Stadtmarketing Austria e.V. bietet das Format beispielsweise unter dem Namen Soundingboard explizit an, auch von unseren Mitgliedern wissen wir, dass es teilweise genutzt wird. Dabei kommen Stadtmarketingverantwortliche aus unterschiedlichen Städten zusammen, die sich gegenseitig besuchen und bei individuellen Rundgängen durch die Stadt je nach Aufgabenstellung beispielsweise Mystery Shopping betreiben, Service und Qualität in Hotels und Restaurants testen und Wegeleitsysteme und Informationen bewerten. Die dabei gewonnenen Eindrücke, unvoreingenommen, aber mit professionellem Hintergrund zustande gekommen, werden dann in gemeinsamer Runde diskutiert. Zu einem anderen Termin können dann Gegenbesuche erfolgen. Nicht explizit zum Stadtmarketing, sondern allgemein mit dem Instrument Critical Friend Review, beschäftigt sich das Handbuch des Netzwerk Eurocities, das Sie hier finden.

05.03.2019
Trend Guide Hotel und Tourismus der Zukunft

Das zukunftsinstitut hat den frei verfügbaren „Trend Guide Mensch – Hotel der Zukunft“ veröffentlicht. Wie der Titel bereits vermuten lässt, stehen dabei der Mensch und seine sich wandelnden Ansprüche im Mittelpunkt der Betrachtungen – die Inhaber, die Mitarbeiter und die Gäste. So geht es beispielsweise um die Einstellung und Serviceorientierung der Betreiber, Führungsstil und Unternehmenskultur, neue Lebensstile und Zielgruppen unter den Mitarbeitern und Gästen und wie diese genutzt bzw. berücksichtigt werden können. Darüber hinaus werden besondere Unterkünfte vorgestellt und Checklisten zum Umgang mit Mitarbeitern, Fachkräften und Gästen bereitgestellt. Hier finden Sie die Publikation und hier weitere Arbeitshilfen zum Thema. Eine Übersicht der häufigsten Hotelbuchungskanäle finden Sie hier .

04.03.2019
„Zukunft wird vor Ort gemacht“ – Digitalisierungskonzepte der Kommunen

Die Initiative Stadt.Land.Digital hat ihre repräsentative Studie aus dem Jahr 2015 zu den Digitalisierungsaktivitäten deutscher Kommunen aktualisiert. Im Vergleich zur vorherigen Studie hat der Anteil der Kommunen, die ein Konzept zur Digitalisierung erstellen (wollen), deutlich auf nun 60 Prozent zugenommen. Ansätze werden vor allem im Bereich der Verwaltung verfolgt. Neben einer Übersicht über den Statuts Quo der Digitalisierung in den Kommunen, die Beweggründe, berücksichtigte Aspekte, Hemmnisse und die Entwicklung über die Zeit werden auch einige gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Hier finden Sie die Studie. Weitere Praxisbeispiele finden Sie hier bei der Vorstellung der Sieger des Wettbewerbs Stadt.Land.Digital. Welcher Stellenwert der Digitalisierung mittlerweile in der Gesellschaft zukommt, zeigt der D21 Digitalindex 2018/2019, der hier hinterlegt ist.

01.03.2019
Deutscher Stadtmarketingtag 2019

Auf dem Deutschen Stadtmarketingtag 2019 in Chemnitz wollen wir die verschiedenen Perspektiven auf die Heimatstadt beleuchten und uns mit den Herausforderungen für Städte und Stadtmarketing befassen. Dabei wird insbesondere die Bildung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Heimatgefühl als Aufgabe eines identitätsbildenden Stadtmarketings im Vordergrund stehen und anhand verschiedener Aspekte und Beispiele aus den Städten erörtert.

28.02.2019

[ externer Link ]
Tagung Stadt.LEBEN – Innenstädte als Identifikationsorte

Innenstädte sind Spiegelbilder der Gesellschaft und Identifikationsorte der Menschen. Sie sind die Herzen unserer Städte und verändern sich ständig. Wie kann es gelingen, die Stadt stark zu machen? Wieviel Eigeninitiative und Beteiligung ist dafür notwendig? Professor Rainer Zimmermann aus Düsseldorf und Andreas Reiter aus Wien setzen eingangs Impulse zu den Fragen: Wie gestalten die Menschen ihre Stadt? Wie wird sie zu ihrer Herzensangelegenheit? Während der Vormittag wissenschaftliche Sichtweisen und Fachbeiträge beleuchtet, werden nachmittags kommunale Vertreter Projekte aus der Praxis präsentieren. Moderator ist Prof. Rudolf Scheuvens. Die Tagung beleuchtet die Zusammenarbeit von Stadtplanung und Stadtmarketing und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der bcsd und dem Netzwerk Innenstadt NRW veranstaltet. Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

25.02.2019
Tag der Städtebauförderung – Aufruf zur Beteiligung

Der Tag der Städtebauförderung will die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung stärken. In den Programmgebieten der Städtebauförderung bietet sich dafür ein breites Spektrum an Themen und Veranstaltungsmöglichkeiten. Vor Ort werden Ziele, Vorgehen und Erfolge der Städtebauförderung veranschaulicht und die Menschen dazu motiviert, daran mitzuwirken. Allein 2018 beteiligten sich rund 500 Kommunen am Tag der Städtebauförderung. In über 650 Veranstaltungen erlebten die Bürgerinnen und Bürger, was mit den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung in ihrer Stadt erreicht wird. 2019 wird der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai stattfinden. Die Veranstaltung, die bereits in ihr fünftes Jahr geht, wird von der bcsd unterstützt. Hier erfahren Sie, wer mitmacht und wie Sie sich daran beteiligen können.

22.02.2019
Praxisseminar „Die Stadt als Bühne – Räume als Erlebnisorte im Stadtmarketing“

Veranstaltungen können einen Mehrwert erzeugen. Frequenzen und Übernachtungszahlen werden gesteigert, der Handel und die Gastronomie können, zumindest temporär, profitieren. Mit Sport-, Kultur- und Genussevents kann das Image einer Stadt spektakulär inszeniert und positiv aufgeladen werden. Nur, welche Maßnahmen passen zu meiner Stadt, welche bauen auf meiner DNA auf und finden die Akzeptanz in der Bevölkerung? Die Stadtmanufaktur bietet einen eintägigen Intensivkurs, der alle zentralen Aspekte zum Potenzial, zum Verständnis und zur Inszenierung von städtischen Räumen umfasst. bcsd-Mitglieder erhalten 15 % Rabatt. Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

22.02.2019
„Vitale Innenstädte“ werden vitaler

Warum kommen Besucher im digitalen Zeitalter noch in die Innenstadt und welche Aspekte sind ihnen bei ihrem Besuch in der City besonders wichtig? Dieser Frage ist das IFH Köln mit der Untersuchung „Vitale Innenstädte“ nun bereits zum dritten Mal nachgegangen. Das aufwendige Projekt, das diesmal in 116 Standorten umgesetzt wurde, wäre ohne das Engagement der überregionalen Projektpartner (bcsd, DStGB, HDE, DIHK) nicht denkbar. Die Auswertung der ca. 59.000 Interviews birgt viele lokale Erkenntnisse für die teilnehmenden Städte und liefert so Ansatzpunkte, seine eigene Innenstadt noch attraktiver zu gestalten. In der verkürzten Gesamtanalyse zeigen sich kumuliert über alle 116 Städte durchaus positive Trends; so hat sich die Attraktivität der deutschen Innenstädte den bekannt schwierigen Bedingungen des Einzelhandels vor Ort widersetzt und zeigt sich zu den Vorgänger-Untersuchungen sogar leicht verbessert. Die Untersuchung zeigt weiterhin, dass Städte, die bei den Einzelfaktoren Ambiente und Einzelhandelsangebot punkten können auch eine höhere Gesamtattraktivität aufweisen. Allerdings gilt auch hier: egal ob pittoreske oder funktionale Innenstadt, allen ist die Umsetzung des anhaltenden Trends hin zu mehr Convenience und Erlebnis in der City zu empfehlen, da hier ein Hebel zur Erhöhung der Besuchsfrequenz zu finden ist. Weitere Informationen zur aktuellen Auswertung finden Sie hier.

20.02.2019
Neue GEMA-Tarife ab 2019 und GEMA-Handbuch erschienen

Die bcsd ist Mitglied in der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV), die mit der GEMA die Tarife verhandelt. Die meisten Tarife erhöhen sich ab 01.01.2019 um 2,35 %. Der Tarif U-St (Stadtfeste, Straßenfeste und sonstige Veranstaltungen im Freien) erhöht sich geringfügig von 82,40 Euro auf 84,35 Euro je 500 qm Veranstaltungsfläche. Was sonst noch neu ist, erfahren Sie im jährlich neu aufgelegten GEMA-Handbuch, das Hinweise zur Anwendung der Tarife sowie des 20%-Gesamtvertragsnachlass, den bcsd-Mitglieder erhalten, gibt. Zudem finden Sie hier im GEMA-Leitfaden der bcsd Tipps und Hinweise zum Umgang mit GEMA-Gebühren im Tarif U-St.

18.02.2019
Erweiterte Vorstandssitzung

Am 27. Januar trafen sich die Landesbeauftragten und der Bundesvorstand der bcsd in den Räumen der Messe Frankfurt zu ihrer jährlichen gemeinsamen Sitzung. Auf der Tagesordnung standen die Berichte aus den Landesverbänden zu aktuellen Themen und Entwicklung, Anregungen aus der Mitgliedschaft, die zukünftige Entwicklung des Bundesverbandes, die finanzielle und steuerliche Situation der bcsd sowie die Gestaltung des Leistungsangebots. Zudem stellte der Vorstand seine Überlegungen zur strategischen Planung für die nächsten fünf Jahre vor, bei der auch die Landesverbände eingebunden wurden. Die Sitzung dient dem Erfahrungsaustausch, der Ausrichtung und Überprüfung der Strategie des Verbandes und der Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Im Anschluss bestand die Möglichkeit einer gemeinsamen Abendgestaltung mit einer Führung durch die neue Frankfurter Altstadt und anschließendem gemütlichem Beisammensein. Die gemeinsame Sitzung ist ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit und wird als offene Diskussions- und Austauschplattform von allen Beteiligten sehr geschätzt.

15.02.2019
Jetzt bcsd-Mitglied werden - Aktion

Ein Verband lebt von seinen Mitgliedern und bcsd-Mitglied sein lohnt sich.
Nun kommt im Rahmen einer Aktion ein weiterer Vorteil hinzu: Stadtmarketingorganisationen, die bis Ende März Mitglied der bcsd werden, erhalten ein Exemplar des Praxishandbuchs City- und Stadtmarketing als Willkommensgeschenk. Im Praxishandbuch City- und Stadtmarketing wird das Berufsbild Stadtmarketing definiert und anhand von Beiträgen von Stadtmarketing-Verantwortlichen und Experten aus verwandten Fachdisziplinen die Themen- und Kompetenzfelder des Stadtmarketings beleuchtet.
bcsd-Mitglieder unterstützen die Entwicklung und Interessenvertretung des Stadtmarketings, können sich (gratis) auf Landesverbandssitzungen mit Stadtmarketingverantwortlichen aus der Region austauschen, erhalten wichtige Inputs und Hilfestellungen für ihre tägliche Arbeit und nehmen zu vergünstigten Konditionen an den bundesweiten Netzwerktreffen Deutscher Stadtmarketingtag und Deutsche Stadtmarketingbörse teil. Zudem können sie auf die Leistungen und Kontakte der bcsd-Geschäftsstelle zurückgreifen und haben in den Landesbeauftragten kompetente regionale Ansprechpartner. Auch bei den bcsd-Seminaren und auf das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium City-, Stadt- und Regionalmanagement erhalten Mitglieder Preisnachlässe. Darüber hinaus gewährt die GEMA bcsd-Mitgliedern 20% Gesamtvertragsnachlass auf die anfallenden Gebühren. Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Eine nicht abschließende Übersicht der Mitgliedervorteile finden Sie hier.

15.02.2019
Premium-Programm Messe Christmasworld

(Foto: Messe Frankfurt / Marc Jacquemin)

Ein Messerundgang auf der Christmasworld ist immer ein Erlebnis und insbesondere dann interessant, wenn Städte überlegen, wie sie Weihnachten im neuen Jahr inszenieren wollen. Die Messe Frankfurt lädt die Mitglieder der bcsd einmal im Jahr zum Premium-Programm der Messe Christmasworld ein und bietet dabei jeweils spannende fachliche Impulse. Am 28. Januar war es wieder soweit. 195 Besucher hatten sich angemeldet, um einen Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Zenker zu Events als Markenkommunikation zu hören, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen, am Messerundgang teilzunehmen und der Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City beizuwohnen. Wir bedanken uns herzlich bei der Messe Frankfurt für die gelungene Veranstaltung!

11.02.2019
Seminar „Projektmanagement“

Am 26. Februar 2019 bietet die bcsd in Bielefeld wieder das beliebte Seminar Projektmanagement an. Michael Metzler, Geschäftsführer der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH zeigt Ihnen im Seminar „Projektmanagement“ anhand des Beispiels der Weihnachtsmarktorganisation auf, wie Arbeitsabläufe und -prozesse bei der Projektplanung und -durchführung optimiert werden können und gibt Ihnen Werkzeuge für die Strukturierung der Stadtmarketingarbeit, die häufig projektbezogen ist, an die Hand. Weitere Informationen zu unserem Seminarprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier .

08.02.2019
Barrierefreie Innenstädte

Der Leitfaden „Wie wird meine Innenstadt barrierefrei“ der Arbeitsgruppe Urbane Sicherheit des Netzwerk Innenstadt NRW stellt die Phasen des barrierefreien Umbaus einer Innenstadt sowie das Praxis-Beispiel der Stadt Telgte vor. Sie finden die Arbeitshilfe hier. Der Verband Tourismus NRW widmet sich außerdem in seinem Trendmagazin dem Thema Barrierefreies Reisen, darin wird die Notwendigkeit hergeleitet, sich um dieses Thema zu kümmern, Beispiele guter Praxis vorgestellt und ebenfalls Hilfen und Tipps zur Berücksichtigung bei der Umsetzung von Projekten gegeben. Das Trendmagazin „Reisen für Alle – Barrierefreiheit im Tourismus“ finden Sie hier.

08.02.2019
Special zu regionalem Marketing

Das Magazin W & V pflegt neben seinen Specials zur Zukunft des Handels und zu kreativem Stadtmarketing aus 2016 auch ein Special zu regionalem Marketing, in dem einige interessante Artikel und Themen zu finden sind. Unter anderem wird das Projekt zweier junger Unternehmer vorgestellt, die einen Co-Working-Space im ländlichen Raum , genauer in Bad Tölz, eröffnet haben. Auch die Kampagne Freiraum für Macher des Fichtelgebirges, die neue Einwohner locken soll, wird präsentiert. Ein weiteres Beispiel ist die Bürgermarke der Löwenstadt Braunschweig, die vom Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit einer Design-Agentur entwickelt wurde und Privatpersonen sowie auf Anfrage auch Gewerbetreibenden zur Verwendung frei steht. Zudem wird eine Initiative des Bundeslands Kärnten vorgestellt, die Pop-Up-Stores und junge Unternehmen fördert. Ergänzend gibt es beispielsweise eine Liste der am häufigsten erwähnten Kleinstädte auf Instagram und eine Beschreibung des Better Friday, den der Zusammenschluss der Traditionsgeschäfte „Münchens Erste Häuser“ am 23. November als Gegenpol zum Black Friday ausgerufen hat, bei dem Teile der Erlöse für gute Zwecke gespendet werden. Hier finden Sie die Artikelsammlung.

06.02.2019
Jobblogger

Fachkräfte und auch Auszubildende sind je nach Region und Branche Mangelware mit teils drastischen Auswirkungen auf die Produktivität. Unternehmen müssen Angestellten immer mehr bieten und entdecken vermehrt das Stadtmarketing als Instrument zur Schaffung eines attraktiven Wohn- und Arbeitsortes mit hoher Lebensqualität. Die Allgäu GmbH hat mit der „Jobchallenge – 30 Jobs in 180 Tagen“ ein Projekt durchgeführt, das die vielfältigen Möglichkeiten für Arbeitnehmer im Wirtschaftsraum vorstellt. Die Jobhopperin Annabelle bloggte über die Jobs, die sie in der Region ausprobiert hat. Neben Texten und Bildern zu den Kurz-Praktika gibt es jeweils auch einen Film und Kurzsteckbriefe zu den Anforderungen und Tätigkeiten. Auch an die Zeit nach Feierabend wird gedacht, indem auch über die Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten der Region berichtet wird. Sie finden die Berichte hier sowie auf Instagram und Facebook. Ein ähnliches Projekt verfolgt auch das Regionalmanagement Bad Kissingen, das seine Job-Bloggerin ebenfalls verschiedene Unternehmen, Stellen und Freizeitaktivitäten testen und darüber berichten ließ. Die Berichte von Melissa finden Sie hier.

04.02.2019
Sieger Best Christmas City

(Foto: Messe Frankfurt / Marc Jacquemin)

Der von der Messe Frankfurt in Partnerschaft mit der bcsd und dem Magazin Public Marketing veranstaltete Wettbewerb Best Christmas City ging 2018 in die vierte Runde. 36 Teilnehmer bewarben sich um den Sieg in vier Kategorien. In der Kategorie der Kleinstädte (bis 20.000 Einwohner) konnte Michelstadt die Konkurrenten Miltenberg und Rotenburg an der Fulda auf die Plätze zwei und drei verweisen. Bei den Mittelstädten wurde Celle als schönste Weihnachtsstadt ausgezeichnet, vor Ahaus und Elmshorn. Celle erhielt damit zwei Preise, denn das Publikum gab der Stadt ebenfalls die meisten Stimmen. Essen setzte sich bei den Großstädten unter anderem gegen Kiel und Ludwigshafen durch. Alle drei Erstplatzierten jeder Größenklasse erhalten je einen Gutschein für Weihnachtsbeleuchtung des Sponsors MK Illumination. Der Publikumssieger Celle erhält einen Gutschein für einen Weihnachtsmarktcheck der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA). Hier finden Sie weitere Informationen inklusive der Begründung der Juryauswahl. Hier können Sie alle 36 Bewerbungen einsehen und sich bereits jetzt für die nächste Auflage Ende 2019 registrieren.

01.02.2019
Masterplan SMARTER HANDELN BOCHOLT

Die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG hat in einem Einzelhandelsgeschäft den Masterplan Smarter Handeln Bocholt vor über 100 Teilnehmern präsentiert. Der Masterplan widmet sich den Herausforderungen, denen sich der Einzelhandel gegenübersteht und ist in Zusammenarbeit mit dem Smartsphere-Experten Frank Tentler entstanden. Neben einer Herleitung der Notwendigkeit sich mit dem Thema zu befassen, beschreibt der Masterplan die Prinzipien der Digitalisierung bzw. digitaler Geschäftsmodelle und stellt im Anschluss die Bocholter Strategie anhand von drei Zielen vor, denen zehn Maßnahmen zugeordnet sind. Darüber hinaus wird auf weiterführende Literatur hingewiesen. Einige der formulierten Maßnahmen erhalten bereits Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen, für andere Maßnahmen ist dies angestrebt. Der Masterplan kann angepasst und erweitert werden und bildet die Grundlage für einen auf drei Jahre angelegten Prozess zur Digitalisierung des Einzelhandels vor Ort bis 2025. Hier finden Sie den Masterplan und hier die Projektseite.

31.01.2019
Seminar „Die digitale Stadt verstehen und gestalten“

Am 28. und 29. März besucht die bcsd mit ihrem Seminar „Die digitale Stadt verstehen und gestalten“ die schöne Stadt Bochum. Der renommierte Berater Frank Tentler geht das Thema digitale Stadt hier mit einem ganzheitlichen Ansatz an. Er erörtert die Bedeutung und Auswirkungen der Digitalisierung für die Städte, ihre Bewohner sowie Besucher und bietet Hilfestellungen für die tägliche Arbeit der Stadtmarketingorganisationen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die digitale Transformation genutzt werden kann, um die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Die Teilnehmer erarbeiten am ersten Seminartag gemeinsam eine Strategie, wie Städte auf die Herausforderungen der digitalen Transformation reagieren können und wie sie die Chancen, die sich aus diesem Prozess ergeben, richtig nutzen. Wie diese Strategie durch konkrete Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigt der Referent am zweiten Seminartag an konkreten Beispielen auf. Die Anmeldung ist sowohl nur für den ersten als auch für beide Seminartage möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

31.01.2019
Trendmagazin Pop-Up-Tourismus

Tourismus NRW widmet sich in der fünften Ausgabe seines Trendmagazins der Nutzung des Pop-Up-Konzepts im Tourismus. Darin werden Geschichte und Vorzüge des Pop-Up-Konzepts vorgestellt. Neben dem Hinweis auf die Bedeutung von Pop-Ups in der Stadtentwicklung werden dann auch touristische Beispiele wie ein Gartencafé, ein Sandhotel, Betten unter freiem Himmel, das Hotel Total in einer entwidmeten Kirche oder ein Eishotel vorgestellt. Das Magazin mit zahlreichen weiteren Beispielen und Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

29.01.2019
Onlineplattformen zu lokalen Onlineplattformen

Die Initiativen gemeinsam.online und Local Commerce Alliance bieten einen Überblick über die deutschland- bzw. europaweiten Aktivitäten im Bereich lokaler Online-Initiativen. Die Informationsseite gemeinsam.online, ein Studienprojekt der CIMA Beratung + Management GmbH, hat ein neues Erscheinungsbild und unter anderem mit dem dritten Zwischenbericht neue Inhalte zu bieten. Im Bericht werden Ergebnisse von Händlerbefragungen vorgestellt und ausgewertet. Demnach tragen die Plattformen unter anderem zu einem besseren Zusammenhalt unter den Händlern bei und steigern die Bekanntheit bei den Kunden. Gleichwohl sind beispielsweise der Zeitaufwand und fehlende Warenwirtschaftssysteme weiterhin Hindernisse. Neben der Auswertung werden Projektmanagern und Gewerbetreibenden jeweils Tipps für den Umgang mit der Digitalisierung vor Ort gegeben. Hier finden Sie den dritten Zwischenbericht.
Die Local Commerce Alliance berichtet von neuen Entwicklungen im Bereich der lokalen Online-Plattformen, unter anderem auch über eingestellte Projekte und den Grund des Scheiterns. Andreas Haderlein, der Initiator der Plattform, fordert dazu auf, die Sinnhaftigkeit vor Ort kritisch zu hinterfragen und sich vor dem Start einer Initiative sechs Fragen zu stellen, die Sie hier finden. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen zu lokalen Online-Plattformen, die man sich auch als Newsletter bestellen kann.

25.01.2019
Die Zukunft des städtischen Wohnens

Die Publikation „The Future of Urban Living“ von Pop Up City widmet sich aktuellen Trends des städtischen Wohnens wie dem Wachstum von Städten, neuen Wohnformen, der Sharing-Bewegung und dem Streben nach Komfort. Dabei werden neben Statistiken und der Sicht der Bewohner verschiedene moderne Co-Living-Projekte vorgestellt. Hier finden Sie den Bericht.

23.01.2019
Projekt Probewohnen - Städte locken neue Einwohner

Mit einer kreativen Idee möchten die Städte Eberswalde und Görlitz neue Einwohner gewinnen: Sie ermöglichen interessierten potentiellen Zuzüglern zu Bewohnern auf Zeit zu werden. Die Stadt Eberswalde setzte dabei besonders auf ihre Nähe zu Berlin und verloste im Jahr 2018 unter den Großstädtern drei Mal je eine Woche kostenloses Probewohnen in einer möblierten Gästewohnung. Zusätzlich dazu erhielten die Gewinner der Verlosung freien Eintritt zu allen wichtigen Freizeiteinrichtungen. Auf diese Weise will Eberswalde als attraktiver Wohnstandort bekannt werden. Einen ausführlicheren Artikel zu der Aktion finden Sie hier. Görlitz führt das Projekt „Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz“ von Januar 2019 bis Juni 2020 bereits zum vierten Mal durch. Interessierte, die standortungebunden sind, konnten sich bis zum 31. Oktober bewerben und die glücklichen Gewinner dürfen jeweils für einen Zeitraum von vier Wochen kostenfrei in Görlitz wohnen. Für diese Aktion stehen für je drei Haushalte Zwei- und Dreiraum-Wohnungen sowie Arbeitsräume zur Verfügung. Um den Bewohnern auf Probe eine möglichst angenehme Erfahrung zu ermöglichen, werden sie durch einen Ansprechpartner vor Ort unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

23.01.2019
Abonnement Public Marketing

Die Zeitschrift Public Marketing informiert in zehn gedruckten Magazinen jährlich zuverlässig über Neuigkeiten aus dem City- und Stadtmarketing, dem Tourismusmarketing, der Wirtschaftsförderung, der Agenturwelt und der Kulturszene mit einem Schwerpunkt auf öffentlichkeitswirksame Kampagnen und Konzepte, zudem gibt es gesonderte Kategorien für Personalien, Studien und Termine. Auch Themen der bcsd und ihrer Mitglieder werden regelmäßig vorgestellt. Hier finden Sie die Sonderausgabe zum 20-jährigen Jubiläum der bcsd. Die gedruckten Themen-Hefte werden durch den Newsletter und die Homepage, die ebenfalls zahlreiche Neuigkeiten beinhalten, ergänzt. bcsd-Mitglieder erhalten einen Rabatt von zehn Prozent auf das Jahresabo. Hier finden Sie die Homepage von Public Marketing.

21.01.2019