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Digitalisierung, das Akteursgefüge, die Stadtökonomie und Bürgerbeteiligung

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat vier Studien zur Digitalisierung erstellt, die Grundlage für eine Smart-City-Charta für Deutschland sein sollen. „Digitalisierung und die Transformation des Akteursgefüges“ fordert Städte dazu auf, zentrale Ansprechpartner für Digitales und Daten zu installieren, die Datenhoheit zu behalten, kommunale Unternehmen zu Vorreitern der Digitalisierung zu machen und Konzepte zur Digitalisierung zu entwickeln. In der Studie „Die neue Stadtökonomie – Strukturwandel in Zeiten der Digitalisierung“ wird den Städten empfohlen, die lokale Wirtschaft auf die Digitalisierung vorzubereiten und zu stärken. Eine flexiblere Stadtplanung, zentrale Koordinierungs- und Steuerungseinheiten, digitale Bildung sowie neue Kooperations- und Finanzierungsansätze sollen dabei helfen. Die Expertise „Die Weisheit der Vielen – Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter“ weist darauf hin, welch vielfältige Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sich durch die Digitalisierung ergeben. Die Digitalisierung vereinfacht die Einbindung von Interessensgruppen sowie den interkommunalen Austausch. Dabei auch die (funktionalen) Offliner nicht zu vergessen und abzuhängen, mahnt die Publikation „Mind the Gap – Digitale Integration als Basis für smarte Städte“. Die bereits 2015 erschienene Publikation „Smart Cities International – Strategien, Strukturen und Pilotvorhaben“ zeigt Beispiele, wie diese Fragestellungen bereits angegangen werden. Alle Veröffentlichungen können Sie hier kostenfrei herunterladen oder als Print-Version bestellen.
Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beschäftigt sich in seinem Weißbuch „Digitale Plattformen – Digitale Ordnungspolitik für Wachstum, Innovation, Wettbewerb und Teilhabe“ mit den Auswirkungen und Steuerungsansätzen zur Digitalisierung. Dieses finden Sie hier.
Die Stadt Ludwigsburg verfolgt aktuell das Projekt Digitalisierung, Beteiligung und Stadt, das im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt gefördert wird. Dabei soll ein Masterplan erarbeitet, die Bevölkerung eingebunden und die Digitalisierung im Stadtraum erlebbar werden. Hier finden Sie mehr Informationen. Wie Bürger durch neue Medien besser in Stadtentwicklungsprozesse eingebunden werden können, erforscht das Projekt Civitas Digitalis in Hamburg und Kassel. Dazu erfahren Sie hier mehr.
Wie Unternehmen die Digitalisierung erfolgreich nutzen, konnten sie beim DIHK-Wettbewerb „We Do Digital“ zeigen. hier finden Sie zahlreiche spannende Beispiele sowie die Gewinner.

21.07.2017
Leitfaden für Nachtschicht erschienen

Beim Konzept „Nachtschicht“ arbeiten Kreative von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens in Teams an einem Projekt einer gemeinnützigen Organisation. Die Leistungen können beispielsweise die Gestaltung von Websites oder Flyern, IT-Konzepte oder die Erarbeitung eines Corporate Designs umfassen. Die ehrenamtlichen Organisationen profitieren direkt von den Ergebnissen. Die Kreativen können etwas Gutes tun ohne sich langfristig zu binden oder Geld zu spenden. Zudem entstehen neue Verbindungen zu anderen Kreativen. Das Konzept wurde in Berlin mehrfach erfolgreich durchgeführt. Nun ist ein Leitfaden erschienen, um das Konzept auch in anderen Städten vorzustellen. Hier finden Sie ihn.

20.07.2017
Ergebnisse des ADFC-Fahrradklimatests 2016

Beim ADFC-Fahrradklimatest bewerten Einwohner der Stadt alle zwei Jahre das persönliche Fahrerlebnis. 2016 haben sich bundesweit 120.000 Radfahrer an der Umfrage beteiligt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Bei den Großstädten über 200.000 Einwohner zeigt sich wenig Bewegung. Münster wurde erneut als fahrradfreundlichste Stadt bewertet und konnte wie 2014 Karlsruhe und Freiburg im Breisgau auf die Plätze zwei und drei verweisen. Weitere Sieger in den jeweiligen Größenklassen waren Göttingen, Bocholt und Reken, das mit der Durchschnittsnote 1,86 die insgesamt beste Bewertung erhielt. Alle Ergebnisse finden Sie hier. Zahlreiche Best Practice Beispiele zur Verbindung von Fahrrad und Citymarketing finden Sie in der 2007 erschienene Broschüre City-Marketing Fahrrad der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in Nordrhein-Westfalen. Ein beliebter Ansatz ist der Wettbewerb Stadtradeln, bei dem Bürger einer Stadt bzw. kommunale Parlamente gemeinsam in einem Team an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Radkilometer sammeln und in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 30. September. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Die zugehörige App RADar hilft den Bürgern, die Kommune auf Missstände in der Radverkehrsinfrastruktur aufmerksam zu machen. Zudem ist der Praxisleitfaden „Pendeln mit Rückenwind“ des Deutschen Instituts für Urbanistik in diesem Zusammenhang interessant, der die Förderung der Nutzung von Pedelecs auch im Alltagsverkehr propagiert und Kommunen konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Diesen finden Sie hier zum herunterladen. Dass Radverkehrsförderung auch von unten funktionieren kann, zeigt das Düsseldorfer Verleihsystem Free Bikes, bei dem Bürger, ganz dem Trend zum Teilen entsprechend, ihre privaten Räder zum kostenlosen Gebrauch bereitstellen. Viele Städte und Tourismusbetriebe bevorzugen jedoch die professionelle Variante mit Anbietern wie beispielsweise movelo oder nextbike.

17.07.2017
Local Commerce

Das Thema Local Commerce wird derzeit heiß diskutiert. Wie sehr sollte dem stationären Einzelhandel vom Stadtmarketing geholfen werden? Ist Multichannel die Lösung oder sollte sich der Einzelhandel auf seine Stärken im stationären Geschäft konzentrieren? Die Local Commerce Alliance hat hierzu eine klare Meinung und fasst ihre Positionen im Local Commerce Manifest zusammen. Darin wird die soziale Bedeutung der Innenstadt und des stationären Handels als Treffpunkt hervorgehoben und anerkannt. Händler müssen ihren Service im Laden selbst optimieren, gleichzeitig aber auch die Aufenthaltsqualität im digitalen Raum verbessern. Dazu braucht es laut Manifest die Zusammenarbeit mit anderen Händlern in einem gemeinsamen lokalen Onlinemarktplatz. Dessen Einrichtung erfordert aufgrund der technischen Entwicklung mittlerweile vor allem Überzeugungsarbeit bei den Händlern und Werbegemeinschaften. Unterstützung sollte von einem professionellen Kümmerer kommen. Die Local Commerce Alliance fordert ein breites Bündnis der Akteure, um so ein attraktives digitales Angebot zu schaffen. Alle Thesen des Manifests finden Sie hier. Hier finden Sie zusätzliche weiterführende Informationen.
Aufschlussreiche Zahlen zur Digitalisierung im Handel bietet der Online-Monitor des Handelsverband Deutschland e.V. (HDE). Die frisch erschienene Ausgabe finden Sie hier. Eine Untersuchung lokaler Online-Marktplätze finden Sie hier. Einen kritischen Artikel zu lokalen Online-Marktplätzen finden Sie hier. Ein Whitepaper Lokales Marketing für Einsteiger finden Sie hier.
Unterdessen ist auch eine ausführliche Auswertung der Studie zu den möglichen räumlichen Auswirkungen des Onlinehandels auf Innenstädte, Stadt- und Ortsteilzentren erschienen. Diese finden Sie hier. Wie die Innenstadt attraktiver werden kann, hat die Stadt Bocholt ihre Bürger auf einer digitalen Diskussionsplattform gefragt. Hier finden Sie die Ergebnisse.
Wie der stationäre Handel mit originellen Ideen im ländlichen Raum erfolgreich sein kann, zeigt das Beispiel eines niederländischen Bauern, der in einem ehemaligen Kuhstall liebevoll eine Einkaufsstraße mit über zehn Geschäften (Wolle, Antiquitäten, Süßigkeiten, Café, etc.) eingerichtet hat. Hier erfahren Sie mehr dazu. Ein ebenfalls sehr erfolgreiches Beispiel für stationären Handel ist das Kaufhaus Garhammer, zu dem Sie hier einen Artikel finden.

14.07.2017
Kleinstädte der Zukunft - Veranstaltungsdokumentation

Im Vorfeld des Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 2016 in Hannover fand die Veranstaltung Kleinstädte der Zukunft bereits zum zweiten Mal statt. Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Förderung von Kleinstädten durch die Bundesregierung. Unter dem Dach „Ländliche Infrastruktur“ wurden drei Förderschwerpunkte ins Leben gerufen: das Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“, das Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ und der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“. Zur Veranstaltung Kleinstädte der Zukunft liegt nun die Dokumentation vor, die Sie hier zum Download finden. Nach Vorträgen zu Bedeutung und Zukunft der Kleinstädte von Prof. Dr. Hagen Eyink, zuständiger Referatsleiter im Ministerium, Norbert Potz, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Klaus Burmeister, Zukunftsforscher des Foresightlab und Prof. Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg standen zwei parallele Foren an. Diese widmeten sich attraktiven Rahmenbedingungen und Angeboten für Wohnen und Leben in der Kleinstadt und der Neuorientierung nach einem Strukturumbruch.

13.07.2017
Geldern startet Retail Lab

Die Stadt Geldern hat ein Start-Up-Zentrum für Einzelhändler gegründet. In einer zentral gelegenen Immobilie profitieren Gründer von flexiblen Mietverträgen zu günstigen Konditionen, einem bereits vorhandenen Kassensystem sowie kostenlosem Coaching durch die IHK Niederrhein, das Gelderner Gründerzentrum, die Wirtschaftsförderung der Stadt und eine Steuerberatungsfirma. Somit werden die Einstiegsbarrieren zur Gründung deutlich gesenkt, da weniger Anfangsinvestitionen und kürzere Vertragslaufzeiten möglich sind. Wer seinen Laden in dem neuen Einzelhandels-Gründerzentrum eröffnen darf, wird durch einen Wettbewerb entschieden. Neben der schriftlichen Bewerbung erfolgt auch eine persönliche Vorstellung der Interessenten. Dabei wird Wert auf Kreativität und Innovation, aber auch auf Tragfähigkeit gelegt. 200m² Raum stehen insgesamt zur Verfügung und sollen auf mehrere Nutzer aufgeteilt werden. Hier erfahren Sie mehr.

11.07.2017
Nutzungsmischung und Nutzungskonflikte in Stadt- und Ortsteilzentren

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren – Chancen und Hemmnisse“ veröffentlicht. Nutzungsmischung wird in der Publikation als wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Zentrums gesehen. Allerdings läuft die Nutzungsmischung nicht ohne Konflikte ab. Die Studie zeigt praxisorientierte Mittel und Wege auf, die Nutzungsmischung zu fördern und weist auf Chancen und Hemmnisse hin. Eine wichtige Rolle wird Kommunikation und Kooperation zugeschrieben – zwei Kernkompetenzen des Stadtmarketings. 17 Praxisbeispiele aus Städten unterschiedlichster Größe runden die Publikation ab. Hier finden Sie die Veröffentlichung.

07.07.2017
Leitfaden für stationären Einzelhandel

Die IHK Darmstadt hat einen Leitfaden für den stationären Einzelhandel herausgegeben: „Vor Ort erfolgreich bestehen“. Darin werden Einzelhändlern in vier Bereichen Tipps gegeben. Zunächst wird auf einzelbetriebliche Maßnahmen wie Schaufenstergestaltung eingegangen. Diese werden durch gemeinschaftliche stationäre Maßnahmen ergänzt. Innenstadt-Gutscheine zählen hierzu. Im Bereich Sichtbarkeit des Handels im Internet wird unter anderem Suchmaschinenmarketing empfohlen. Das letzte Maßnahmenbündel betrifft den Internethandel und gibt Hinweise etwa zu lokalen Online-Marktplätzen. Der Vorstellung der Maßnahmen geht eine Übersicht zur Entwicklung des Einzelhandels voraus. Anschließend erfolgt ein Selbsttest, der eine Analyse der Ist-Situation ermöglichen und dabei helfen soll, passende Maßnahmen abzuleiten. Hier finden Sie den Leitfaden, der in Zusammenarbeit mit der cima Beratung + Management GmbH entstanden ist.

06.07.2017
Neues aus den Landesverbänden

Der Landesverband Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat in Kooperation mit dem City-Management-Verband Ost und den Beratungsunternehmen complan Kommunalberatung GmbH und Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) einen Workshop zum Stadtmarketing in Ostdeutschland durchgeführt. 24 geladene Teilnehmer diskutierten in Berlin die spezifischen Fragestellungen des Stadtmarketings in den Neuen Bundesländern. Grundlage der Diskussion war eine von den vier Partnern durchgeführte Umfrage zum Stand des Stadtmarketings in Ostdeutschland, deren Ergebnisse vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt des Workshops standen der Erfahrungsaustausch, die Bestandsaufnahme sowie der Entwurf von Lösungsansätzen. In den Diskussionen im Format World Café wurde deutlich, dass die Aufgabenstellungen und Probleme sich kaum nach Stadtgröße oder Organisationsform unterscheiden lassen. Insbesondere die Finanzierung von Stadtmarketing sowie die Eingliederung im städtischen Gefüge bzw. der Stadtgesellschaft beschäftigen die Organisationen.

Der Landesverband Baden-Württemberg hat sich am 12. Mai in Reutlingen zum Erfahrungsaustausch und zur Wahl der Landesbeauftragten getroffen. Michael Metzler trat nicht mehr an und wurde nach einer sehr erfolgreichen, sechsjährigen Amtszeit als Landesbeauftragter verabschiedet. Wir danken für den überragenden Einsatz! Als neuer Landesbeauftragter wurde einstimmig Thomas Goldschmidt, Geschäftsführer der Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH, gewählt. Sein Stellvertreter, Sascha Binoth, Prokurist und Citymanager der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, wurde ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt. Wir gratulieren beiden herzlich zur Wahl und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! Thematisch standen innovative Finanzierungsansätze im Stadtmarketing im Vordergrund. Das nächste Treffen des Landesverbandes findet am 27. Oktober in Stuttgart statt.

Anfang Juni fand das Treffen des Landesverbandes Hessen erstmalig in der Universitätsstadt Marburg statt. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Klaus Hövel (Vorsitzender Stadtmarketing Marburg e.V.) wurde von Jan-Bernd Röllmann (Geschäftsführer) ein Einblick in die örtlichen Stadtmarketingaktivitäten gegeben. Im Anschluss berichtete Hannah Nölle über aktuelle Themen aus der Geschäftsstelle und Anke Jansen über den Sachstand beim Thema verkaufsoffene Sonntage. Der Impulsvortrag „Online-Handel – Verkehr ohne Ende“ von Sven Altenburg (prognos AG), gab einen interessanten Einblick in die verkehrlichen Auswirkungen des Online-Handels. Im Anschluss an die Diskussion erfolgte ein Erfahrungsaustausch. Unter dem Motto „Was ist los in den Mitgliedsstädten?“ berichteten die KollegInnen über „Tops und Flops“ der vergangenen Monate sowie über geplante Projekte. Trotz wechselhaften Wetters wurde im Anschluss an die Sitzung der Aufstieg zum Marburger Schloss gewagt und mit einer spontanen Fahrt in der „Schloss-Bahn“ belohnt.

05.07.2017
Social Media Kompass 2016/2017 erschienen

Der Bundesverband digitale Wirtschaft e.V. hat den Social Media Kompass 2016/2017 herausgegeben. Die mittlerweile achte Auflage des Kompasses entstand durch die Zusammenarbeit von 19 Digitalisierungsexperten und beschäftigt sich mit den Themen Social Media Marketing, Social Content und Social Relations. Die Bereiche werden als Ansätze für das Marketing betrachtet und teilweise durch Praxisbeispiele ergänzt. Bei den Social Relations geht es darum, Kunden zu Fans zu machen. Im Social Media Marketing kommt der Erfolgsmessung eine wichtige Rolle zu. Dazu wird auch eine Erfolgsmessungsmatrix bzw. ein Leitfaden zur Verfügung gestellt. Im Bereich Content wird diskutiert, wie gute Inhalte gefunden und verbreitet werden können. Hier finden Sie den Kompass. Die Zeitschrift W&V erklärt hier wichtige Grundbegriffe des Social Media Marketings. Ein White Paper zum Storytelling von der dpa-Tochter news aktuell finden Sie hier zum Download.

04.07.2017
Logbuch international und einfach mal raus

Die Metropolregion Hamburg hat die Onlineplattform „Logbuch international“ ins Leben gerufen, auf der touristische Leistungsträger Informationen zum Umgang mit internationalen Gästen erhalten. Sie ist Teil des Projekts „Welcome to Metropolregion Hamburg“, das Gäste aus den stärksten Quellgebieten dazu bewegen soll, häufiger zu kommen und länger zu bleiben. Um das zu erreichen soll gezielt auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppen eingegangen werden. Das Logbuch ist in die zwei Bereiche „Fit werden für den internationalen Gast“ und „Den internationalen Gast über die Metropolregion Hamburg informieren“ gegliedert. Angebotene Werkzeuge sind beispielsweise Sprachführer, Marketingmaßnahmen, Checklisten und Piktogramme. Hier erfahren Sie mehr.

Ebenfalls von der Metropolregion Hamburg ist das Projekt „einfach mal raus“, das Ausflugsziele in der Region bewirbt und so Städter zu Kurztrips motiviert. Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. Die Projektwebsite finden Sie hier. Ein ähnliches Projekt ist Naturtrip.org, das mit dem ÖPNV erreichbare Ausflugsziele und Erlebnisse in Berlin und Brandenburg findet. Dabei kann der Nutzer sich entweder Vorschläge aus bestimmten Kategorien anzeigen lassen (z.B. Wellness, Aktiv, Kinder, etc.) oder nach Reisezeit und Verkehrsmittel selektieren. Hier finden Sie mehr Informationen dazu. Individualisierte Reiseangebote bietet auch die Kampagne „Take me to Brussels“ der belgischen Hauptstadtregion Brüssel. Diese finden Sie hier.

03.07.2017
Tourismuspolitischer Bericht der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat ihren Tourismuspolitischen Bericht für die 18. Legislaturperiode veröffentlicht. Zum Einstieg werden Entwicklung und Zukunftsaussichten der Tourismusbranche in Deutschland erörtert. Im Anschluss werden die beteiligten staatlichen Akteure auf Bundesebene vorgestellt. Danach wird auf die Schwerpunkte in der Tourismuspolitik der aktuellen Legislaturperiode eingegangen. Dabei werden insbesondere die Förderung des Tourismus im ländlichen Raum, Anstrengungen zur Barrierefreiheit sowie Harmonisierungsbestrebungen in der Zertifizierung hervorgehoben. Hier finden Sie den vollständigen Bericht.

30.06.2017
Anleitung zum Einsatz von Chatbots im Tourismus

Wie Chatbots im Tourismus eingesetzt werden können zeigt das Buch „Künstliche Intelligenz im Tourismus“, das 24 Praxisbeispiele enthält und hier kostenfrei heruntergeladen werden kann.

30.06.2017
Zahlen - Daten - Fakten zum Tourismus

Eine aktuelle Übersicht über touristische Kennzahlen finden Sie hier im Bericht Zahlen – Daten – Fakten 2016 des Deutschen Tourismusverbandes e.V.

30.06.2017
Stadtentwicklungsbericht der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat seinen vierjährlichen Bericht zur Stadtentwicklung vorgestellt. Darin werden zunächst die statistisch typischen Klein-, Mittel- und Großstädte charakterisiert. Im Anschluss werden die demographische Entwicklung deutscher Städte sowie weitere Einflussfaktoren für die Entwicklung wie Finanzierung, Digitalisierung und Klimawandel skizziert. Darauf aufbauend werden die Zielsetzungen in der Stadtentwicklungspolitik sowie Aktivitäten und Maßnahmen in den unterschiedlichen Programmen vorgestellt. Eigene Kapitel widmen sich dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, dem Wohnungsmarkt, dem Klimawandel, der städtebaulichen Qualifizierung, der grünen und gesunden Stadt, und der digitalen Stadt. Abgerundet wird der Bericht durch einen Ausblick in die Zukunft. Hier finden Sie den Bericht.

30.06.2017
Das war der Deutsche Stadtmarketingtag 2017

Ich! bin die Stadt – Partizipation und Leadership: 23. – 25. April 2017 in Mainz

Der Deutsche Stadtmarketingtag 2017 lockte über 200 Besucher in die diesjährige Gastgeberstadt Mainz, die sich von ihrer schönsten Seite präsentierte. Zunächst konnten die über 80 Teilnehmer des Exkursionsprogramms viel über die Mainzer Stadtentwicklung sowie lokale Besonderheiten und deren Vermarktung erfahren. Unter anderem stand ein Besuch des neuen Zollhafens, des Fastnachtsmuseums sowie der neuen Synagoge auf dem Programm. Auf dem eigentlichen Kongress ab Montag wurden dann die Kernfragen der Tagung bearbeitet. Wolf Lotter und Prof. Dr. Orestis Terzidis boten Einblick in und Anregung aus der Welt der Unternehmen und der Wissenschaft und vermittelten den Teilnehmern ein zeitgemäßes Bild von Führung und Beteiligung. Am Nachmittag kamen die Digitalisierung sowie das klassische Stadtmarketing ins Spiel. Und am Ende des Tages erklärte der Aktivist Jaakko Blomberg, um Entschuldigung zu bitten sei einfacher als nach einer Genehmigung zu fragen. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums des Mainz City Management e.V. fand der Gastgeberempfang in den VIP-Räumen des FSV Mainz 05 in der Opel-Arena statt. Dort konnten die Erkenntnisse des Tages in entspannter Atmosphäre reflektiert werden, bevor am folgenden Tag bereits neue Erkenntnisse hinzukamen. Neben Vorträgen zum Hauptthema „Partizipation und Leadership“ und einer spannenden Diskussion um die Aneignung öffentlicher Räume wurden auch Mainzer Stadtmarketingansätze mit Vorbildcharakter vorgestellt: Eine Bilanz des Jubiläumsjahres „200 Jahre Rheinhessen“, der Mainzer Tourismusfonds und die ehrenamtliche Arbeit des Mainz Citymanagement e.V. Daneben bot der Deutsche Stadtmarketingtag wie immer eine informative Fachausstellung sowie zahlreiche Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten, Ausstellern sowie unseren Partnern MK Illumination und Public Marketing. Ganz besonderer Dank geht an die Gastgeber aus Mainz, zuvorderst Walter Strutz, für die Einladung, den herzlichen Empfang und die sehr gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns jetzt schon auf die Deutsche Stadtmarketingbörse 2017 zum Thema "City for Sale - die Zukunft von Innenstadt und Handel" vom 15. bis 17. Oktober in Siegen und den nächsten Deutschen Stadtmarketingtag, der vom 22. bis 24. April 2018 in Aachen stattfindet.

28.06.2017
Braunschweig ist schön. Wird schön.

Von April bis Oktober 2017 führt die Braunschweig Stadtmarketing GmbH in Kooperation mit dem Bau- und Umweltschutzdezernat der Stadt Braunschweig sowie dem Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V. (AAI) die regionale Citymarketingkampagne „Ist schön. Wird schön.“ durch. Unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen sowie Veranstaltungen und Aktionen heben die Veränderungen in der Innenstadt hervor. Zum einen soll gezeigt werden, was sich durch die konstruktive Zusammenarbeit von Stadt, Stadtmarketing und AAI baulich verändert hat. Dies wird beispielsweise durch Vorher-Nachher-Fotos verdeutlicht. Zum anderen werden aber auch zukünftige Entwicklungen und Umgestaltungsmaßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität thematisiert. Hier finden Sie die Kampagnen-Homepage.

23.06.2017
Jobbörse speziell für Geflüchtete und Migranten

Die IHK Berlin, die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und weitere Partner haben im Januar 2017 eine Jobbörse speziell für Geflüchtete und Migranten veranstaltet. 195 Aussteller präsentierten sich dabei 3.500 Besuchern, die zum Teil direkt Bewerbungsgespräche vereinbaren konnten. Während eine erste Ausgabe im Jahr 2016 nur Flüchtlingen offenstand, konnten nun auch andere Migranten teilnehmen. Hier finden Sie mehr Informationen.

22.06.2017
Kopenhagen setzt auf „Localhood“ im Tourismus

Wonderful Copenhagen hat seine neue Tourismusstrategie vorgestellt, ändert sein Paradigma und spricht sogar vom Ende des Tourismus, wie wir ihn kennen. Besucher der Stadt sollen nicht mehr als Touristen sondern als Einwohner auf Zeit kommen. Damit reagiert die Tourismusgesellschaft der dänischen Hauptstadt auf den Trend, sich im Urlaub wie ein Einheimischer fühlen zu wollen. Die wichtigsten Attraktionen sollen demnach die Bürger Kopenhagens und das Lebensgefühl der Stadt sein, menschliche Beziehungen und Erleben das Sightseeing und Hochglanzbroschüren ablösen. Dazu sollen Einheimische und Gäste zusammengebracht werden. Die vor Ort entstehenden Eindrücke sollen so auch stärker in sozialen Medien geteilt werden. Zudem wird erwartet, dass Gäste, die sich wie Einheimische fühlen, mit höherer Wahrscheinlichkeit wiederkehren, länger bleiben, mehr unternehmen und so auch mehr Wert schaffen. Daten der Gäste sollen genutzt werden, um das Erlebnis vor Ort zu optimieren. Durch das Konzept, dass auch die Beteiligung der Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft vorsieht, sollen auch Skepsis und Vorurteile gegenüber Touristen abgebaut werden. hier finden Sie die Kurz- und Langversion der Tourismusstrategie.
Dazu passt die Entwicklung im deutschen Städtebau, die jetzt auch Ferienwohnungen in Wohngebieten eindeutig genehmigungsfähig macht. Mehr dazu lesen Sie hier.

20.06.2017
Kultur in der Stadt

Die Hafencity Hamburg hat vor kurzem einen Kurator gesucht, der Kunst- und Kulturprojekte, unter anderem auch im öffentlichen Raum, konzeptioniert, organisiert und durchführt. Dadurch soll das Angebot jenseits der Elbphilharmonie ausgebaut werden. Hier finden Sie die Stellenausschreibung.

In Manchester wird ein gänzlich anderer Ansatz praktiziert. Designer und Freiwillige bauen in einem neu entstehenden Stadtteil gemeinsam einen Pub. Das Projekt wird vom Projektentwickler unterstützt und bringt Menschen zusammen, um so eine funktionierende Nachbarschaft entstehen zu lassen. Jeder kann nach seinen eigenen Fähigkeiten einen kleinen Teil dazu beitragen bzw. bei Workshops wie Möbel bauen, Pubfood kochen oder Kachelherstellung seinen Horizont erweitern. Hier finden Sie weitere Informationen zum Pub „The Pilcrow“.

19.06.2017
Branchenkampagne Tourismus

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft hat die Kampagne „Auf Zukunft gebucht“ für die Tourismuswirtschaft ins Leben gerufen. Neun Motive weisen auf die Bedeutung und die Aufgaben der Tourismusbranche hin. Die Motive können kostenfrei angefordert und mit dem eigenen Logo versehen werden. Hier finden Sie weitere Informationen.

16.06.2017
Studie zu Raubüberfällen im Einzelhandel

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hat eine Studie zu Raubüberfällen im Einzelhandel veröffentlicht. Darin werden Erkenntnisse zu Tätern, den Folgen für die Beschäftigten und die Unternehmen, aber auch Risikofaktoren und Präventionsmaßnahmen vorgestellt. Unter anderem geht aus den Ergebnissen hervor, dass Täter deutlich häufiger gewalttätig werden, wenn sich Angestellte wehren. Risiken sind die Bauart (Lage der Kassen, Beleuchtung etc.), die Lage (gute Fluchtmöglichkeit etc.) und die organisatorischen Merkmale (Umgang mit Bargeld etc.) der Geschäfte. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Studienergebnisse und hier die komplette Studie.

15.06.2017
Online-Stadtexpedition in Magdeburg zum Tag der Städtebauförderung

Am 13. Mai fand bereits zum dritten Mal der Tag der Städtebauförderung statt, bei dem Bürgern die Ziele und Maßnahmen der Programme der Städtebauförderung näher gebracht werden. Das Magdeburger Stadtplanungsamt bot im Vorfeld des bundesweit begangenen Tages einen Online-Stadtplan, auf dem Bürger ihre Vorstellungen für die Zukunft bestimmter Plätze artikulieren und bereits umgesetzte Maßnahmen bewerten können. Hier erfahren Sie mehr. Hier finden Sie den Rundgang.

14.06.2017
Stadt-Up Ried

Gründerwettbewerbe sind ein beliebter Ansatz zur Bekämpfung von Leerstand in der Innenstadt, zur Förderung des regionalen Wirtschaftskreislaufes und zur Ergänzung des Branchenmixes. Die ARGE Stadtmarketing aus Ried im Innkreis führt einen besonders umfangreichen Gründerwettbewerb durch, bei dem eine Jury fünf Konzepte auswählt, die Förderungen erhalten. Dazu haben sich lokale Unternehmen bereit erklärt, über die sonst gängigen Leistungen wie Mietreduktion oder Unterstützung bei Marketingaktivitäten hinaus, Unterstützung durch beispielsweise Rechtsberatung, Steuerberatung, Testmitgliedschaft im Gewerbeverein, Förderberatung und Internetpakete zu leisten. Auch die Wirtschaftskammer als österreichisches Pendant zur IHK ist mit an Bord und unterstützt, unter anderem über ein Tool, beim Erstellen des Businessplans. Das Projekt erhält zudem finanzielle Unterstützung durch EU-Förderung. Hier finden Sie weitere Informationen.
Ein weiteres interessantes Beispiel ist das Modellprojekt „Lokalhelden – Gründerwerkstatt für den ländlichen Raum“. Bei dem von der schweizerischen Stiftung Drosos unterstützten Projekt werden Gründer in kleinen Städten Ostdeutschlands unterstützt. Der Wettbewerb ist jedoch bereits ausgelaufen. Mehr Informationen finden Sie hier.

13.06.2017
Neue Bücher: Zukunftsalmanach, Städte als Marken 2 und Zwischennutzungen

FUTURZWEI Zukunftsalmanach
Im Fischer Verlag ist die neue Ausgabe des FUTURZWEI Zukunftsalmanach erschienen, die sich dem Schwerpunktthema Stadt widmet. Dabei werden Beispiele vorgestellt, wie die Zivilgesellschaft Stadt neu und nachhaltig gestalten kann. Die neue Ausgabe ist zudem international ausgerichtet und nimmt neben Beispielen der FUTURZWEI - Stiftung Zukunftsfähigkeit auch Projekte aus der gemeinsam mit dem Goethe-Institut betriebenen Plattform FUTUREPERFECT auf. Dort werden neue, kreative Formen der Urbanität und des Umgangs mit der Stadt und dem öffentlichen Raum vorgestellt. Hier finden Sie weitere Informationen zum Buch. Hier finden Sie internationale Projekte wie die gemeinschaftliche Gestaltung öffentlichen Raums in Madrid, den Saunatag in Helsinki, oder Co-Working in privaten Räumen in Chile.

Städte als Marken 2. Herausforderungen und Horizonte
Das Buch ergänzt den bereits 2013 erschienen Band „Städte als Marken. Strategie und Management“. Auf 200 Seiten werden die Herausforderungen des Stadtmarketings erläutert und Lösungsvorschläge für die Markenführung der Zukunft skizziert. Autoren aus Stadtmarketing, Beratung, Wissenschaft und Politik liefern nicht nur Ideen und Erfahrungen, sondern auch ein Programm für das Management. Selbstverständlich spielt auch die Digitalisierung eine größere Rolle als im ersten Buch. Weitere Schwerpunkte sind Partizipation und Kommunikation. Wie bereits in der ersten Ausgabe werden wieder zahlreiche Praxisbeispiele wie Dresden, Bielefeld, Amsterdam, Barcelona oder Görlitz vorgestellt. hier"target="_blank">Hier finden Sie weitere Informationen.

Building Platforms – Entstehungsorte schaffen
Das Buch der Bremer Zwischenzeitzentrale (ZZZ) erzählt von den Erfolgen der ursprünglich als Modellversuch gestarteten Plattform, die in Bremen zahlreiche praktische Aktionen zur temporären Belebung von Leerstand unter Einbezug der Stadtgesellschaft durchgeführt hat. Dabei wird zunächst auf die ZZZ selbst und ihre Rolle in der Bremer Stadtentwicklung eingegangen, bevor dann abstrahiert wird um auf den generellen Nutzen, die Abläufe sowie die Verstetigung und Erfolgsfaktoren bei Zwischennutzungsprojekten einzugehen. Zum Abschluss werden konkrete Projekte wie etwa eine Kleidertauschbörse oder ein Repaircafé vorgestellt. Hier finden Sie weitere Informationen.

02.06.2017
Tag der offenen Gesellschaft am 17. Juni – bundesweite Tafeln

Am 17. Juni findet der Tag der offenen Gesellschaft statt, an dem sich deutschlandweit Freunde, Verwandte, Vereine, Schulen, Gemeinden, Neubürger, Geflüchtete und Alteingesessene an langen und kurzen Tafeln im öffentlichen oder privaten Raum treffen und sich kennenlernen. Dort wird gemeinsam in gastfreundlicher Atmosphäre gekocht, gegessen, diskutiert, gelebt und dabei die offene Gesellschaft gefeiert. Einladen können beispielsweise Firmen, Privatpersonen, Organisationen, aber auch Kommunen. Treffpunkte können Marktplätze, Dachterrassen, Parks, Hinterhöfe und vieles mehr sein. Begleitende Spiele, Musiker und Künstler runden die Veranstaltungen ab und machen sie für viele Teilnehmer attraktiv. Initiatoren sind die Diakonie Deutschland und die Initiative Offene Gesellschaft. Hier finden Sie weitere Informationen und einige praktische Tipps zur Umsetzung Ihrer eigenen Tafel.

01.06.2017
Städte- und Kulturforum des Deutschen Tourismusverbandes

Am 13. und 14. Juni 2017 findet das Deutsche Städte- und Kulturforum in Essen statt. Die Tagung, die vom Deutschen Tourismusverband veranstaltet wird, ist Branchentreff für Verantwortliche des Städte- und Kulturtourismus und behandelt in diesem Jahr die Schwerpunktthemen „Neue Pfade im Städtetourismus“, „Sicherheit bei Großveranstaltungen“, „Digitalisierung im Kulturtourismus“ und „Führungskompetenzen im Tourismus“. Die bcsd unterstützt die Tagung des DTV und lädt ihre Mitglieder und andere Stadtmarketingverantwortliche dazu ein, teilzunehmen und das Netzwerk von Tourismus- und Stadtmarketing enger zu knüpfen. Das Tagungsprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

30.05.2017
Neue digitale Bequemlichkeiten und die europäische Stadt

Dass es für Standorte nicht unerheblich ist, welche Verkehrsinfrastrukturen vorhanden sind und dass beispielsweise das Vorhandensein einer Bahnanbindung Auswirkungen auf die Entwicklung der räumlichen Strukturen hat, ist bereits bekannt und erforscht. Eine neue Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beschäftigt sich nun jedoch damit, welche räumlichen Auswirkungen die Digitalisierung und die digitalen Infrastrukturen haben. Klassischerweise in den Innerstädten angesiedelte Funktionen (Einkaufen, Kultur, Bildung oder Verwaltung) verlieren ihre Bindung an einen Ort. Anhand der Themen CarSharing und autonomes Fahren, Online-Shopping und Big Data werden kurz aktuelle Entwicklungen und mögliche Auswirkungen auf (städtische) Räume skizziert. Gleichzeitig stellt sich dabei immer auch die Frage, welche (ggf. unerwünschten) Nebeneffekte die Digitalisierung mit sich bringt und noch bringen wird.

Die Publikation können Sie hier herunterladen.

24.05.2017
Studie zu Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), das IFH Köln und cisco haben gemeinsam eine Studie zum Einkaufsverhalten der Kunden stationärer Händler durchgeführt für die 2.500 Personen im stationären Einzelhandel nach ihrem Einkaufsverhalten befragt wurden. Unter anderem zeigt sich, dass viele Käufe in stationären Geschäften nicht vorab geplant werden, sondern spontan bei einem Einkaufsbummel getätigt werden. Obwohl die Loyalität gegenüber den lokalen Händlern hoch ist, wird auch gerne online gekauft. Gründe sind vor allem der Fahrtaufwand in die Innenstadt, die mangelnde Produktverfügbarkeit und unpassende Öffnungszeiten. Die Kunden wurden für bestimmte Einzelhandelsbranchen nach ihren Erwartungen befragt und danach, ob diese erfüllt werden. Eine gute Beratung ist den Kunden wichtig - die befragten Kunden informieren sich gezielt im Voraus und erwarten von den Händlern, dass diese besser informiert sind als sie selbst. Weiterhin wird Wert auf eine große Auswahl, Schnelligkeit und ein positives Einkaufserlebnis gelegt. Besonders bei der Verfügbarkeit von Produkten und der Information der Händler besteht noch Nachholbedarf. Die Studie zeichnet auf Basis der Gap-Analysen Zukunftsszenarien für die Händler. Hier finden Sie die komplette Veröffentlichung.

23.05.2017
Neue Projekte im Projektpool

Im bcsd-Projektpool stellen Stadtmarketingorganisationen besonders gelungene Ansätze und Projekte vor. Neben einer Beschreibung des Projektes, einem Fazit und Bildern enthalten die Projektblätter jeweils auch die Kontaktdaten der Ansprechpartner, um den Erfahrungsaustausch zu erleichtern. Die Sammlung, die mittlerweile über 150 Beispiele umfasst, ist hier für unsere Mitglieder zugänglich. Im Folgenden stellen wir Ihnen drei neue, gekürzte Beiträge vor.

Mayen – Offline und Online zusammen denken: Die Digital-Initiative für die Innenstadt
Die Stadt Mayen (19.000 Einwohner) verfolgt das Ziel durch die Digitalisierungsstrategie die Innenstadt und die Händler zu stärken. In einem ersten Schritt wurde die Einrichtung eines flächendeckenden, kostenfreien WLAN-Netzes durch die Initiative Freifunk unterstützt. Zudem wurde eine Mayen-App entwickelt, die bereits über 2.500 Mal heruntergeladen wurde. Im nächsten Schritt soll ein virtuelles Kaufhaus den Kunden die Möglichkeit geben, Waren bei lokalen Händlern zu bestellen und diese entweder abzuholen oder liefern zu lassen. Durch die Integration eines Lebensmittelvollsortimenters soll auch die Nahversorgung für weniger mobile Menschen gewährleistet werden.

Niebüll – Stadtmagazin prisma
Die Stadt Niebüll (10.000 Einwohner) hat sich mit dem kostenfreien Stadtmagazin einen neuen Kommunikationsweg erschlossen, um die eigenen Inhalte zu vermitteln und Besuchern und Bürgern die Stadt, das Stadtgeschehen und die Akteure vor Ort über Storytelling näherzubringen. Das Magazin richtet sich vor allem an junge Menschen und soll die emotionale Bindung zur Stadt stärken. Nicht zuletzt geschieht dies dadurch, dass Jugendliche an der Erstellung beteiligt werden.

Wittlich: alwin – Aktives Leerstandsmanagement in der Wittlicher Innenstadt
Die Gemeinschaftsinitiative alwin fördert die Ansiedlung von Gastronomie, Handel, Handwerk und Kreativwirtschaft in Wittlich (19.000 Einwohner). Existenzgründer und bestehende Unternehmen erhalten Förderungen über unterschiedliche Bausteine, beispielsweise Beratung durch ein Experten-Netzwerk oder ein Angebot von flexiblen und vielfältigen Flächen in der Altstadt. Seit März 2017 besteht auch die Möglichkeit, Räume für Pop-up-Stores anzumieten. Mit dem „Männerladen“ wurde bereits der erste temporäre Laden erfolgreich angesiedelt.

Ihr Projekt
Ihnen fallen sicher ebenfalls gelungene Beispiele aus dem Stadtmarketing in Ihrer Stadt ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese mit uns teilen und uns über office@bcsd.de eine kurze Projektbeschreibung zukommen lassen, damit wir daraus einen Beitrag zu unserem Projektpool erstellen können.

22.05.2017
Gemeinsam online? – Digitale City-Initiativen in Niedersachsen

Die CIMA Beratung + Management GmbH hat 2016 eine Befragung zum Stand der Digitalisierung im Handel unter Werbegemeinschaften, Stadtmarketingorganisationen sowie Kommunen durchgeführt, an der 126 Akteure teilgenommen haben. Zusätzlich wurden als Fallbeispiele Buchholz in der Nordheide und Stade genauer unter die Lupe genommen. Dort wurden auch lokale Einzelhändler nach dem Stand der Digitalisierungsbemühungen befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sowohl bei den Werbegemeinschaften als auch bei den Händlern noch lange nicht alle Möglichkeiten der Digitalisierung ausgeschöpft werden und der Handel ganz überwiegend noch nicht „online“ ist. Als Auswirkung der Digitalisierung rechnen die Befragten mit einer Zunahme von Leerständen und der Bedeutungszunahme von Dienstleistungen, Gastronomie und Freizeit in der Innenstadt. Der am häufigsten genannte Grund für fehlende Online-Aktivitäten ist mit Abstand die knappe Ressource Zeit bzw. das Fehlen eines Kümmerers. Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt meist aus dem bestehenden Budget aus Mitgliedsbeiträgen und kommunalen Zuschüssen und wird eher selten aus zusätzlichen Mitteln bestritten. Damit kann für die klassischen Aufgaben weniger Budget eingeplant werden. Auch den Händlern fehlt es meist an Know-How und den nötigen Mitteln. Die CIMA sieht das Stadtmarketing in der Verantwortung, passende Strategien für den jeweiligen Standort zu erarbeiten und Aktivitäten zu initiieren. Auch die Städte sollen in die Verantwortung gehen und gerade für die Anfangszeit einen Kümmerer stellen. Die vollständige Auswertung der Umfrage finden Sie hier zum Download.

18.05.2017
Sparkassen-Tourismusbarometer Ostdeutschland, Reiseanalyse, Radreiseanalyse

Der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) hat das neue Tourismusbarometer für Ostdeutschland (ohne Berlin) auf der ITB vorgestellt. Demnach hat der Tourismus in Ostdeutschland immer bessere Kennzahlen vorzuweisen – die Zahl der Übernachtungen steigt, die Eigenkapitalquote konnte gesteigert werden und die Zufriedenheit und das Vertrauen der Gäste sind hoch. Dennoch ist das Wachstum im Verhältnis zum Westen der Republik deutlich geringer, was auch an den dort getätigten Investitionen in den Tourismus liegt. Der OSV betont die Bedeutung, die Qualität entlang der Servicekette / Customer Journey zu beachten und fordert die ostdeutschen Destinationsmanagementorganisationen dazu auf, hier gezielt nachzubessern, denn Qualität, die sich auch in guten Online-Bewertungen niederschlägt, ist ein wichtiges Kriterium für die Kunden. Hier finden Sie die Studie.

Ebenfalls auf der ITB wurden erste Ergebnisse der neuen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen vorgestellt. Demnach kann Deutschland einen Zuwachs um drei Prozent im Vergleich zu 2016 verzeichnen. Zwar wurden 2016 mehr Kurzurlaube als 2015 durchgeführt, die Ausgaben pro Kurzurlaub und Person sanken jedoch von 274 € auf 253 €. Das häufigste Ziel der Kurzreisen der Deutschen sind (Groß)Städte im Inland, bei denen bevorzugt im Hotel übernachtet wird. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch auf der ITB wurde die neue Radreiseanalyse des ADFC vorgestellt. Radtourismus ist demnach ein sehr stark wachsendes Segment (30% Wachstum zu 2014), Deutschland ist der eindeutig bevorzugte Urlaubsort. Die Reisen werden meist individuell über das Internet organisiert. Bayern, das Münsterland und die Bodensee Region sind die beliebtesten Gegenden. Jeder fünfte findet ein Pedelec-Angebot vor Ort wichtig. Hier finden Sie die Studie zum Download.

Ein Beispiel für Fahrradmarketing ist das E-Bike-Festival in der Dortmunder Innenstadt, das mit buntem Rahmenprogramm wie Konzerten, Probefahrten und Shows im letzten Jahr 50.000 Besucher angezogen hat. Dazu erfahren Sie hier mehr.

17.05.2017
Neue Wege in der Bürgerbeteiligung 2 – Salz & Suppe Stuttgart

Das Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Salz & Suppe“ aus der Landeshauptstadt Stuttgart hatte zum Ziel Menschen verschiedener Schichten, Altersgruppen und Nationalitäten am Esstisch zusammen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei wurde in heterogen zusammengesetzten Gruppen von sechs Personen über das Leben in Stuttgart, die Stadt an sich, das jeweilige Quartier und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Zum Teil wurden Stadtteilspaziergänge inkludiert, die dazu beitragen sollten, die Stadt besser kennenzulernen. Als Treffpunkt fungierten Stadtteilzentren oder auch die Wohnungen der Teilnehmer. Moderation und Dokumentation wurden von lokalen Persönlichkeiten übernommen. Die Ergebnisse sollen nun der Stuttgarter Stadtverwaltung präsentiert werden. Hier erfahren Sie mehr.

16.05.2017
Neue Wege in der Bürgerbeteiligung 1 – Barcamp München

Die Stadt München sieht Transparenz, Partizipation und Koproduktion als wichtige Bestandteile der Digitalisierung und trifft sich daher mit Bürgern im Rahmen eines Barcamps, um über Ideen, Projekte und Apps für die digitale Stadt zu sprechen. Zum einen geht es darum, welche digitalen Services die Landeshauptstadt München selbst anbieten sollte, um den Bürgern das Leben zu erleichtern, zum anderen um allgemeine Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität. Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, die keine vorab festgelegte Tagesordnung hat. Der Ablauf wird demokratisch auf der Tagung bestimmt, wobei jeder dazu berechtigt ist ein eigenes Vortrags- oder Diskussionsthema vorzuschlagen. Hier erfahren Sie mehr.

15.05.2017
Leitfaden zur Gestaltung von Hotel Websites

Das österreichische Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hat einen umfangreichen Leitfaden zur Gestaltung von Hotelwebseiten herausgegeben. Der Leitfaden soll den Beherbergungsbetrieben dabei helfen, klar strukturierte, moderne und vor allem gut zu findende Homepages zu erstellen, um somit der Marktdominanz von Buchungsplattformen entgegen treten zu können und mehr direkte Buchungen zu akquirieren. Nach einem einführenden, zusammenfassenden Beitrag folgen zehn Fachkapitel, beispielsweise zu Design, Barrierefreiheit, Integration des Social Web, Suchmaschinen, Datenanalyse und E-Commerce. Eine Checkliste und Begriffserklärungen runden das Angebot ab. Hier finden Sie die Veröffentlichung.

12.05.2017
Bielefeld sucht Fan-Ideen

Die Bielefeld Marketing GmbH und das Sponsoren- und Unterstützer-Netzwerk Bielefeld Partner suchen Fan-Ideen für die Stadt. Die drei besten Einreichungen werden mit jeweils 5.000 € unterstützt. Die Vorschläge können Konzepte für Events, Veranstaltungen oder Projekte sein und sollen sich positiv mit den definierten Stärken der Stadt auseinandersetzen Die Bewerbung steht sowohl Bürgern als auch Vereinen, Institutionen oder Unternehmen offen. Eine Jury trifft die Auswahl aufgrund der Kriterien Inhalt (Lebensqualität, Stärken), Kreativität (neu, noch nicht vorhanden), Attraktivität (große Zielgruppe) und Praxisbezug (bis Ende September 2018 von den Bewerbern umsetzbar). Bereits seit letztem Jahr können Bürger und Unternehmen durch die Verwendung des neu gestalteten Stadtlogos ihre Verbundenheit zur Stadt zeigen. Mehr Informationen finden Sie hier.

11.05.2017
Trends im Standortmarketing 2017

Die index Agentur für strategische Öffentlichkeitsarbeit und Werbung GmbH hat die Auswertung der diesjährigen Expertenbefragung zum Thema Trends im Standortmarketing veröffentlicht. Als größte Herausforderung sehen die 239 befragten Wirtschaftsförderer nach wie vor das knappe Budget. An zweiter Stelle folgt die Fachkräftegewinnung. Zudem wird deutlich, dass bei der Kommunikation vor allem auf bewährte Maßnahmen, also klassische Druckerzeugnisse, gesetzt wird. Deren Nutzung nimmt im Vergleich zum Vorjahr sogar noch zu. Ein Drittel der befragten Wirtschaftsförderer gab an keine eigene Website zu betreiben, während gleichzeitig die Nutzung sozialer Medien, vor allem von Facebook und Instagram, angestiegen ist. Der Bereich Social Media ist auch ganz vorne, wenn es um die geplanten Maßnahmen geht und wird vor Videos und Standortmarketing genannt. Wichtigstes Ziel der Befragten ist es, die Bekanntheit des Standortes zu steigern. Die Bedeutung der Flüchtlingsthematik wird eher gering eingeschätzt, während der Digitalisierung eine sehr hohe Relevanz zugemessen wird. Immerhin ein Viertel der Befragten sieht sich dort jedoch noch eher schlecht aufgestellt. Die vollständige Auswertung mit vielen weiteren Details, beispielsweise zur Fachkräftegewinnung, können Sie hier bestellen.
Bei der Fachkräftegewinnung sind Studienabbrecher eine relevante Zielgruppe, wie dieses Projekt aus dem Osnabrücker Land zeigt. Ein Beispiel der zunehmenden Nutzung sozialer Medien im Standortmarketing ist der Wirtschaftsblog der Stadt Nürnberg, der den Standort, die Akteure und die Leistungen der Wirtschaftsförderung vorstellt. Sie finden diesen hier. Die Stadt Sonthofen geht den Bereich Digitalisierung beispielsweise durch die Gründung eines regionalen Netzwerks Industrie 4.0 an. Hier finden Sie mehr Informationen dazu. Einige weitere Beispiele für digitales Standortmarketing finden Sie hier auf dem Blog des Stadtmarketing Austria zusammengestellt.

09.05.2017
Hessischer Stadtmarketingtag am 09. Mai 2017

„Digital.Vital.Regional – Anforderungen an Stadtmarketing“: Unter diesem Tagesmotto findet am 9. Mai 2017 zum elften Mal der Hessische Stadtmarketingtag im Congress Park (CPH) in Hanau statt. Die Teilnehmer erwarten fundierte Erfahrungsberichte, kreative Strategien und Stadtmarketing-Ideen sowie versierte Referenten. Das Tagesprogramm ist gewohnt vielfältig: Herausforderungen einer „Digitalen Stadt“, Auswertung der IFH-Studie „Vitale Innenstädte 2016“ sowie neue Aufgaben des Stadtmarketings im Zeitalter der Digitalisierung. Mitglieder der bcsd erhalten einen Preisnachlass. Alle Infos und Anmeldung: www.stadtmarketingtag.hanau.de. Organisation: Arbeitsgemeinschaft Hessischer IHKs, Handelsverband Hessen, Stadt Hanau/Hanau Marketing GmbH; Sponsoren: Sparkassenverband Hessen-Thüringen, Sparkasse Hanau, MK Illumination

08.05.2017

[ externer Link ]
Blog des Stadtmarketing Austria

Der Blog des Stadtmarketing Austria bietet Inspiration zu den vielfältigen Fragestellungen des Stadtmarketings, stellt Projekte vor und liefert Tipps zu häufigen Problemstellungen. So werden beispielsweise Kriterien zur Gestaltung öffentlicher Plätze, gastronomischer Außenbereiche oder von Parkgaragen genannt. Das Thema Veranstaltungssicherheit wird in einem Interview aufgegriffen. Vorgestellte Projekte sind unter anderem konsumfreie Zonen oder hierStadtstrände. Darüber hinaus ergänzen hintergründige Artikel zu übergeordneten Themen wie zur Partizipativen Stadtentwicklung oder Kunst im öffentlichen Raum das Angebot. Die Artikel sind teilweise auch von externen Autoren verfasst, wie etwa dem ehemals für das Bregenzer Stadtmarketing verantwortlichen Christoph Thoma, der heute als Berater im Kulturtourismus bzw. an der Schnittstelle von Stadtmarketing und Kultur tätig ist und über den passenden Kulturmix für Städte schreibt. Ein weiterer empfehlenswerter Blog, der sich immer wieder mit Stadtmarketing-Themen beschäftigt kommt ebenfalls aus Österreich: Der von Andreas Reiter verantwortete Blog Future Spirit des Zukunftsbüros Wien, den Sie hier finden.

03.05.2017
BID-News 29 erschienen

Die neue Ausgabe der BID-News des Deutschen Industrie- und Handelskammertages stellt einige Praxis-Beispiele vor. Darunter befindet sich auch der Sieger des erstmals europaweit ausgeschriebenen BID-Awards 2016, der BID NE1 in Newcastle. Der NE1 hat es geschafft, die abends meist leeren Straßen Newcastles durch diverse Aktionen und Maßnahmen im Rahmen der Initiative „Alive after Five“ mit Leben zu füllen und neue Veranstaltungsformate einzuführen. In Flensburg konnte im Zuge des PACT kostenfreies öffentliches WLAN in der Innenstadt eingeführt werden. Zukünftig werden sicher noch viele neue BIDs hinzukommen, denn das Land Niedersachsen wird ebenfalls ein BID-Gesetz verabschieden. In Baden-Württemberg ist unterdessen mit dem Quartiersgemeinschaft Tübinger Straße e.V. in Stuttgart das erste innerstädtische BID des Bundeslandes gestartet, nachdem vor rund zwei Jahren die rechtlichen Grundlagen dazu geschaffen wurden. Hier finden Sie Informationen zu diesem Projekt. Die 29. Ausgabe der BID-News finden Sie hier. Eine Broschüre zu zehn Jahren BID in Hamburg mit Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Der nächste BID-Kongress findet am 11./12. Juli in Berlin statt. Die Ausschreibung für den aktuellen BID-Award läuft derzeit und ist hier zu finden.

02.05.2017
Forschungsprojekte zur Beteiligung im Quartier

Der Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung e.V. erforscht die Kommunikation von Nachbarschaften in Zeiten der Digitalisierung. Das Forschungsprojekt Vernetzte Nachbarn fragt, wie sich digitale Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de auf das analoge und digitale Zusammenleben im Quartier auswirken. Aktuell läuft eine Online-Befragung hierzu, im nächsten Schritt sollen Fallstudien die Potenziale der digitalen Kommunikation für das zivilgesellschaftliche Engagement, den Zusammenhalt und die lokale Demokratie erforschen. Hier finden Sie die Plattform des Projekts, die auch Artikel rund um das Thema bietet.

Im Londoner Bezirk Lambeth, genauer im Ortsteil West Norwood, wurde mit „The Open Works“ ein Projekt zur Erforschung lokaler Partizipation in großem, breit angelegten Maßstab realisiert. Über 1.000 Personen beteiligten sich während der zwölfmonatigen Laufzeit an 20 Projekten um herauszufinden, ob eine solch umfangreiche Beteiligung möglich ist und ob sie zur Steigerung der Lebensqualität beitragen kann. Beide Fragen konnten mit „Ja“ beantwortet werden. Die Projektpartner gehen davon aus, dass sich für eine effektive Kooperation zwischen zehn und 15 Prozent der Bevölkerung beteiligen sollten und der Aufbau eines effektiven Netzwerks ca. drei Jahre in Anspruch nimmt. Die Ergebnisse sollen auch dazu beitragen, die nicht nur großstädtischen Probleme Vereinzelung, Verarmung und Krankheit zu bewältigen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Kosteneinsparungen, eine erhöhte Widerstands- und Anpassungsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit als Ergebnisse des Prozesses. Zu den Aktivitäten zählen unter anderem ein Festival der Ideen, ein sechswöchiges Veranstaltungsprogramm, Näh- und Handwerkertreffs, Ansätze der essbaren Stadt, gemeinsames Kochen und Essen, ein Gründerberatungszentrum, Co-Working-Treffs, Crowd Funding Events, ein Laden mit Flächen zum Verkauf selbstgemachter Produkte, temporäre Spielstraßen, gemeinschaftliche Sportkurse, eine Verleihstation für Dinge des täglichen Bedarfs und eine offene Schule. Den umfangreichen Bericht, der zahlreiche weitere Beispiele lokaler Ökonomie und Beteiligung enthält, finden Sie hier. Hier finden Sie weitere Informationen zur Initiative.

27.04.2017
Werkstatt Stadt ist umgezogen

Die Projektdatenbank Werkstatt Stadt, in der gute Beispiele aus dem Städtebau versammelt sind, findet sich zukünftig in neuem Design auf der Homepage der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Nach und nach werden die Projekte von der alten Homepage auf die neue Adresse umgezogen und können dann dort abgerufen werden. Die Projekte stammen aus den Handlungsfeldern Baukultur, Innovative Stadt, Zivilgesellschaft, Klimaschutz, Regionalisierung sowie Soziale Stadt und werden ständig um neue Beispiele ergänzt. Zu den Projekten zählen beispielsweise die Nutzung einer Baulücke als Park und Wegeverbindung in Luckenwalde und ein Kunstprojekt mit internationalem Garten auf einer Brachfläche in Dietzenbach. Hier gelangen Sie zur Projektübersicht.

26.04.2017