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Deutsche Stadtmarketingbörse 2020 – dieses Jahr Online!

Die Pandemie hat uns alle unvorbereitet getroffen und unsere Innenstädte eine Zeit lang stillstehen lassen. Nun wollen wir mit Optimismus und Hoffnung in die Zukunft schauen. Die Deutsche Stadtmarketingbörse 2020 knüpft inhaltlich an die bcsd Sommerakademie an und steht ebenfalls unter dem Titel „Zeit für Stadtoptimisten“. Wir gehen der Frage nach, wie Stadtzentren resilienter, krisenfester und mindestens genauso lebenswert gestaltet werden können wie zuvor. Damit wieder Vertrauen in die Innenstadt und ihre Akteure entsteht. Damit sich Menschen weiterhin in einem attraktiven öffentlichen Raum treffen und austauschen können. Damit die Zuversicht gewinnt.

ACHTUNG: Aufgrund des aktuellen Pandemieverlaufs muss die vor Ort Veranstaltung in Ahaus leider entfallen. Die Deutsche Stadtmarketingbörse wird demenstprechen ausschließlich online stattfinden. 


23.10.2020

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Ergebnisse der bcsd Sommerakademie „Zeit für Stadtoptimisten“

Vom 19. bis 27. August beschäftigte sich die online stattfindende bcsd Sommerakademie unter dem Titel „Zeit für Stadtoptimisten“ damit, wie eine nachhaltige, krisenfeste Stadt gestaltet werden kann. Dabei haben wir digitales Neuland betreten, um zusammen mit Menschen aus verschiedensten Disziplinen und mit dem gemeinsamen Wunsch nach resilienteren Städten die Stadt und das Stadtmarketing von morgen zu denken. Ausgangspunkt unserer Online-Tagung war das bisher herausfordernde und verrückte Jahr 2020. Vieles, was uns normal erschien, war und ist nicht möglich, sodass wir uns alle an andere Arbeitsabläufe gewöhnen mussten, neue Formate ausprobiert und vieles Gewohnte hinterfragt haben. Die bcsd Sommerakademie mit dem Thema nachhaltige Stadt bot an den verschiedenen Thementagen viel Wissen, spannende, aktuelle Praxisbeispiele, virtuelle Räume zum Ausprobieren, Begegnen und Diskutieren. Dabei standen die drei Dimensionen einer nachhaltigen und resilienten Stadt – Umwelt, Wirtschaft und Soziales – im Fokus. Eine Vielzahl an Online-Formaten wie Seminare, Vorträge, Diskussionen, Interviews, ein internationaler Tag, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und innovative Formate, wie die digitale Pinnwand MURAL, gestaltete die Tagung abwechslungsreich.

Im Rahmen der Sommerakademie fanden zudem moderierte Workshops statt, an denen sich über 60 Teilnehmer*innen aus dem Stadtmarketing, benachbarten Disziplinen und dem bcsd-Netzwerk beteiligten. Gemeinsam dachten sie über die Anforderungen an die Innenstadt der Zukunft nach und entwickelten konkrete Projekte, die eine zukunftsfähige, nachhaltige und resiliente Stadt ermöglichen.

Die Synthese der Ergebnisse der Sommerakademie und der Workshops erfolgte in einem Papier, dass die Stadtoptimist*innen zum Abschluss der Sommerakademie zeichneten. Dieses besteht aus 13 Thesen, die Sie hier finden und soll noch weiterentwickelt und mit Praxisbeispielen werden.

 


02.09.2020
bcsd Sommerakademie „Zeit für Stadtoptimisten“

Vom 19. bis 27. August wird sich die digital stattfindende bcsd Sommerakademie der Frage widmen, wie eine nachhaltige, krisensichere Stadt gestaltet werden kann, welche Rolle dem Stadtmarketing dabei zukommt und welche Handlungsalternativen dem Stadtmarketing und seinen Partnern unter den aktuellen Umständen zur Verfügung stehen. Getreu den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Soziales, Wirtschaft und Ökologie wird die Stadt aus vielerlei Facetten betrachtet und werden ganzheitliche Lösungen für komplexe Fragestellungen gesucht. An drei Thementagen zur Nachhaltigkeit werden jeweils nach einführenden Vorträgen sehr praxisnahe Beispiele und Tools vorgestellt, die bei der Bewältigung der aktuellen Krise helfen (können). Im Anschluss ist jeweils Zeit für den Austausch untereinander und mit den Referent*innen vorgesehen. Vorrangig um den aktuellen Erfahrungsaustausch geht es am Landesverbandstag, an dem sich alle bcsd-Landesverbände in den jeweiligen Gruppen treffen und beim Thementag Internationales, an dem wir von Verbandskolleg*innen aus dem Ausland hören werden, wie die Pandemie von Stadtmarketingverantwortlichen erlebt wird und welche Lösungen dort gefunden werden. Weitere Tage werden durch Expertenworkshops geprägt, in denen geladene Teilnehmer*innen gemeinsam Projekte entwickeln, die für alle Städte umsetzbar sein sollen. Zudem besteht in der Kompetenzwerkstatt die Möglichkeit, sich wichtige Methoden und Instrumente des Stadtmarketings fundiert vermitteln zu lassen. Freuen Sie sich außerdem auf ein Rahmeprogramm, dass die zur Sommerakademie passende Lagerfeuerstimmung erzeugen wird. Hier finden Sie weitere Informationen. Die Anmeldung wird in Kürze hier möglich sein. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.


03.08.2020
Arbeitshilfe: Strategien der Innenentwicklung

In der Arbeitshilfe des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) werden die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden“ vorgestellt. Dabei werden Einblicke in strategische Ansätze zur gezielten Stärkung der Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten geliefert. Mit Praxisbeispielen und einem strukturellen Überblick richtet sich die Arbeitshilfe an Akteur*innen, die Anknüpfungspunkte für ihre eigene Stadt oder Gemeinde suchen, um diese als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte zu erhalten. Diese und andere Arbeitshilfen finden Sie auch im bcsd-Arbeitshilfenpool.


03.08.2020
Hackathon in Oldenburg | Münsterhack | Online Bürgerbeteiligung in Halle

Der erste von drei virtuellen Hackathons des Civic Data Lab Oldenburg fand vom 26. bis 28. Juni 2020 online statt und setzte sich mit der Frage „Wie wollen wir 2030 in Oldenburg zusammen leben?“ auseinander. Mit dem bereits vierten Münsterhack soll Ende September diesen Jahres das kreative Potenzial von Bürger*innen, Programmierer*innen und digitalen Vordenker*innen in Münster genutzt werden, um sich gemeinsam auf den Weg zur Smart City zu begeben. Auch in Halle haben die Bürger*innen die Möglichkeit, sich bis Ende Juli 2021 im Rahmen des Projekts „Halle besser machen“ mit Ideen und Vorschlägen für das Leben in ihrer Stadt online zu beteiligen.


03.08.2020
Die „Post-Corona-Stadt“

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die sogenannte Corona-Krise eine Zeitenwende markiert – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und individuell. Auch die Zukunft der Städte und ihrer Lebensbezüge zum Umland gilt es neu zu denken. Lokal und vor Ort werden die Konsequenzen aus der Krise plastisch und konkret. Die „Post-Corona-Stadt“ wird „näher“, „öffentlicher“ und „agiler“ sein und kann Impulse für eine „Post-Corona-Welt“ geben – sozialer, grüner, vielfältiger. Das bereits im April erschienene Diskussionspapier „Näher“-„Öffentlicher“-„Agiler“ des Wuppertal Instituts stellt mögliche Eckpfeiler der resilienten Stadt der Zukunft dar.


03.08.2020
Tipps für das Vorgehen bei Betriebsansiedlungen

In einem Beitrag auf dem Blog des Vereins „Stadtmarketing Austria“ wird aufgezeigt, wie das Stadtmarketing Betriebsansiedlungen von Startups oder bereits bestehender Unternehmen fördern kann. Besonders die Schaffung von Lebensqualität, moderner Arbeitsformen und Anlaufstellen für Gründer*innen sind hierbei wichtige Bausteine. Betriebsansiedlungen können die lokale Wirtschaft beleben und die Attraktivität von Gemeinden durch Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und steigende Immobilienwerte steigern. Hier finden Sie ergänzende Praxisbeispiele.


03.08.2020
Gründungsfreundliche Kommune Waldenbuch

Mit der Teilnahme am Landeswettbewerb „Startup BW Local“ für gründungsfreundliche Kommunen möchte sich die Stadt Waldenbuch als Standort für junge, innovative Unternehmen positionieren. In digitalen Workshops wird derzeit das Konzept erarbeitet, mit dem man die Jury des Wirtschaftsministeriums beim Pitch im Oktober überzeugen will. Der Fokus liegt dabei auf der Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen, die es so in der Region Stuttgart noch nicht gibt.


03.08.2020
Zehn-Punkte-Programm „Stuttgart sicher erleben“

Das Sicherheitsgefühl hat in Stuttgart in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 enorm gelitten. Mit einem Zehn-Punkte-Programm haben das Innenministerium und die Landeshauptstadt eine Sicherheitspartnerschaft vereinbart, um das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen wieder zu steigern. Dazu sollen unter anderem brennpunktorientierte Präsenzstreifen und Kontrollmaßnahmen durchgeführt und die Einrichtung einer offenen Videoüberwachung und eines Beleuchtungskonzepts geprüft werden. In Hamburg St. Pauli wurde, um Menschenansammlungen zu vermeiden und Besucher*innen zu lenken, für das kommende Wochenende ein Verkaufsverbot für Alkohol zum Außer-Haus-Verzehr zwischen 20 und 06 Uhr eingeführt. Je nach Erfolg soll dieses ausgeweitet werden.


03.08.2020
Umfangreiche Förderprogramme in NRW für Leerstandsbekämpfung, Innenstadtmarketing und Digitalisierung des Handels

Das Land Nordrhein-Westfalen hat zwei umfangreiche Förderprogramme aufgelegt. Zum einen handelt es sich dabei um eine Sonderausgabe des Formats „digitalen und stationären Handel zusammendenken“. In der aktuellen Auflage können Händler*innen Summen von bis zu 12.000 € zur Unterstützung beim Einkauf von Dienstleistungen zur Digitalisierung erhalten. Hier finden Sie den Projektaufruf.

Zum anderen wurde ein „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ aufgelegt. Dieses soll die Anmietung leerstehender Ladenlokale finanzieren, um diese günstig weiterzuvermieten, die Nachnutzung leerstehender Großimmobilien erleichtern, den Zwischenerwerb leerstehender, prägender Immobilien unterstützen und den Aufbau eines Zentrenmanagements ermöglichen. Bis zu 100.000 € können für die Einrichtung eines Innenstadtmarketings bereit gestellt werden. Mehr erfahren Sie hier.


03.08.2020
Ergebnisbericht: Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten

Der Ergebnisbericht dokumentiert Methodik, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen des ExWoSt-Forschungsfeldes, welches sich mit der Frage befasste, wie sich in der Stadterneuerung städtebauliche Verbesserungen für urbane Produktionsstandorte mit Beiträgen zur nachhaltigen Stadtentwicklung verbinden lassen. Hintergrund sind umweltrechtliche Grenzen und gesellschaftliche Widerstände, auf die viele Ballungsräume bei weiteren gewerblichen Flächenausweisungen stoßen. Mit Sensibilität für die steigende Bedeutung von Umweltbelangen und Nachhaltigkeit in der Planung geht die Publikation auf aktuelle Herausforderungen und Entwicklungspotenziale urbaner Produktionsstandorte ein, präsentiert städtebauliche Handlungsansätze sowie gute Praxisbeispiele und leitet stadtentwicklungspolitischen Handlungs- und Unterstützungsbedarf ab.


03.08.2020
Magazin Innenstadt mit dem Thema „Vernetzte Mobilität“

Das Magazin Innenstadt beschäftigt sich in der Ausgabe zur „Vernetzten Mobilität“ mit der Notwendigkeit, unsere Mobilität nachhaltiger und klimaschonender zu gestalten. Es wird unter anderem auf den ländlichen Raum eingegangen, wo oftmals kein oder ein nur zeitlich begrenzter Anschluss an das ÖPNV-Netz vorhanden und der Handlungsbedarf daher besonders groß ist. Außerdem werden die Städte Helsinki als „funktionalste Stadt der Welt“ und Medellín als Praxisbeispiel für eine Stadt mit einem ÖPNV, der die soziale Integration unterstützt, vorgestellt. Schlussendlich wird ersichtlich, dass eine „Vernetzte Mobilität“ Teil der Mobilitäts- und Verkehrswende sowie Voraussetzung für die Schaffung einer lebenswerten Innenstadt ist.


03.08.2020
Corona-Ticker: Hilfestellungen

Die Bundesregierung hat 500 Millionen Euro bereitgestellt, um kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe zu unterstützen und Ausbildungsplätze zu sichern. Mehr dazu finden Sie hier.

Die dwif Consulting GmbH hat eine zweite Corona Mindmap rausgebracht zu dem Handlungsbedarf der Destination Management Organisationen in der post Covid-19 Erholgungsphase. Hier kommen Sie zur Mindmap.

Stadt + Handel bietet eintägige Vor-Ort-Veranstaltungen in vielen Städten Deutschlands zur Belebung der Zentren mit Offline-Strategien an.

Der Recovery Check #3 des Kompetenzzentrum Tourismus sagt eine schnellere Erholung des Binnentourismus voraus.

Der Tourismus Wegweiser des Kompetenzzentrum Tourismus zeigt an, welche touristischen Aktivitäten in den Bundesländern gemäß den aktuellen Verordnungen zulässig sind.

In Zeiten von Corona haben sich digitale Anwendungen als besonders nützlich gezeigt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat eine Übersicht erstellt.

Eine Hilfestellung für die Beantragung der Überbrückungshilfe findet sich auf destinet.de.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) hat eine Liste mit Empfehlungen für die Förderung des Radtourismus in Corona-Zeiten erstellt und liefert Gründe für dessen Förderung.

Das Beratungsbüro Kohl und Partner hat eine Checkliste für Destination Management Organisationen erstellt, wie sie am besten den Aufschwung im Tourismus fordern können. Hier kommen Sie zur Checkliste.


03.08.2020
Corona-Ticker: Panorama

Das Beratungsunternehmen Moduldrei hat Wirtschaftsförderungen in Deutschland befragt, wie diese die Covid-19-Pandemie erleben, wie sie darauf reagiert haben, wie sich Tätigkeitsschwerpunkte verschieben, ob sie darauf vorbereitet waren und welche Auswirkungen auf die Kommunen sie noch erwarten. Der Fragebogen wurde rund 800 Mal ausgefüllt. Hier finden Sie die Ergebnisse der Umfrage.

Die Akademie für Raum- und Landesplanung hat ein Positionspapier „Stadt ohne Handel – Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft“ herausgegeben.

In der Initiative „Alarmstufe Rot“ haben sich zahlreiche Akteur*innen der Veranstaltungsbranche zusammengeschlossen.

Michael Reink vom Handelsverband Deutschland berichtet in einem Interview mit der CIMA Beratung und Management GmbH über die Lage der Innenstädte und Ortszentren vor, mit und nach Corona. Hier kommen Sie zum Interview. Maximilian Burger skizziert in seinem Blogartikel, wie er sich lebenswerte Innenstädte in Zukunft vorstellt.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation hat Entscheider*innen aus dem HR-Bereich dazu befragt wie Arbeit während der Corona-Pandemie organisiert wurde und wie es jetzt weitergeht. Mehr dazu hier

In Japan haben Mitarbeiter*innen eines Freizeitparks ein Video gedreht, mit dem sie demonstrieren, wie man ohne zu schreien Achterbahn fährt. Dies ist in Japan nämlich aufgrund von Corona verboten.

Der Handelsblog der HHL Leipzig Graduate School of Management vergleicht die Wirkung der Maskenpflicht, bzw. die Abwesenheit derer auf den Umsatz des Einzelhandels in Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz. Den Blogeintrag finden Sie hier.


03.08.2020
Kommuniqué zur bcsd Sommerakademie "Zeit für Stadtoptimisten" - 13 Thesen zu zukunftsfähigen Innenstädten

In der Zeit der Krise, in der viele den Niedergang der Innenstadt prophezeit haben, hat sich die Mitgliedschaft und das Netzwerk des Verbandes durch Optimismus, Leidenschaft und Innovationskraft ausgezeichnet. In den Städten wurde viel angepackt und so einige neue Projekte auf die Beine gestellt.

Jetzt haben wir den Spätsommer genutzt, um digital zusammenzukommen und gemeinsam die Stadt und das Stadtmarketing von morgen zu denken. Wir haben darüber diskutiert, wie sich die Städte auch zukünftig krisenfest aufstellen und 13 Thesen zu zukunfsfesten Innenstädten herausgearbeitet. Hier erfahren Sie mehr.


29.07.2020