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Erzegbirge wirbt mit Heidi-Song für Heimkehrer

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, verschärft sich die Landflucht junger Menschen. Gleichzeitig werben viele, insbesonders ländliche Regionen um Heimkehrer, die vor Ort geboren wurden und zum Teil dort immer noch verwurzelt sind. Das Land Brandenburg bietet solchen Initiativen gezielt Förderungen an. So hat unter anderem die Region Elbe-Elster mit Comeback Elbe-Elster eine eigene Willkommensagentur für Ausgewanderte ins Leben gerufen, die Hilfestellungen bei der Rückkehr bietet. Die Stadt Halle an der Saale und weitere Städte organisierten zur Weihnachtszeit, wenn viele sowieso in der alten Heimat sind, Rückkehrermessen, auf denen unter anderem Unternehmen Jobangebote unterbreiten. Am Weihnachtsmarkt Finsterwalde bot die „Heimathütte“ Informationsangebote. Das Regionalmanagement Erzgebirge hat sich neben seinen sonstigen umfangreichen Aktivitäten mit hERZmenschen eine neue Aktion einfallen lassen. Auf der Internetseite der Kampagne kann das Heidi-Lied personalisiert als Aufforderung zur Rückkehr in die Heimat versandt werden. Hier erfahren Sie mehr.

17.02.2020
Hannover-GIFs werben für die Stadt und tragen zur Identifikation bei

Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HTMG) entwickelte im Dezember 2019 zehn Stadt-GIFs mit Motiven wie der Kröpcke-Uhr, der Hannoveraner Skyline, einem Segelboot auf dem Steinhuder Meer und einem „I love Hannover“-Schriftzug. Die Animationen wurden im GIPHY-Archiv von Instagram online gestellt und generierten 576.900 Views in den Stories der Hannoveraner. Auf Wunsch der Instagram-Follower hat die HTMG bereits zwei neue GIFs entwickelt. Mehr dazu https://www.publicmarketing.eu/news/detail.php?rubric=News&nr=32045. Eine Aufstellung der GIFs finden Sie hier.

13.02.2020
Neuordnung der Städtebauförderung – neue Programme und Inhalte

Bundesinnenminister Seehofer hat die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung unterzeichnet. Gemeinsam haben Bund und Länder eine neue Struktur der Städtebauförderung ab diesem Jahr erarbeitet. Besonderer Wert wurde auf die Schaffung von Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation gelegt. Fördervoraussetzung für die Programme ist die Beachtung von Nachhaltigkeit im Hinblick auf den Klimaschutz. Fast eine Milliarde Euro Bundesmittel stehen in den neuen Bund-Länder-Programmen „Lebendige Zentren“ für die Innenstadtentwicklung und historische Stadtkerne, „sozialer Zusammenhalt“ zur Förderung des Zusammenlebens in den Quartieren und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zur Anpassung an den demographisch-strukturellen Wandel zur Verfügung. Hinzu kommt der Investitionspakt soziale Integration im Quartier. Nun müssen die Bundesländer das Abkommen noch gegenzeichnen. Mehr Informationen zum Vorhaben finden Sie hier.

12.02.2020
Stadtentwicklungsplanung in Zeiten voranschreitender Digitalisierung

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin beauftragt, aufzuzeigen, wie eine Stadtentwicklungsplanung in Berlin vor dem Hintergrund der räumlich-funktionalen Auswirkungen von Digitalisierung und Smart-City-Anwendungen im städtischen Raum aussehen könnte. Fokus der Studie war somit unter anderem, welche veränderten Raumwahrnehmungen mit der Digitalisierung einhergehen und was dies für die Stadtentwicklungsplanung bedeutet. Die Ergebnisse des Projekts sind in dieser Difu-Sonderveröffentlichung aufbereitet.

11.02.2020
Kompetenzzentrum Handel – DigitalMobil ist unterwegs

Das DigitalMobil (kurz DiMo) des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Einzelhandel rollt seit einigen Wochen über Deutschlands Straßen. Das DiMo zeigt Händlern anhand verschiedener digitaler Services, wie sie das Einkaufserlebnis angepasst an Kundenbedürfnisse digital gestalten können. Vor Ort war das DiMo schon bei den Kick-off Veranstaltungen in Berlin, Köln und Regensburg, sowie in Bremerhaven und Stuttgart. Hier können Sie das DigitalMobil für die Händlergemeinschaft Ihrer eigenen Stadt zum Ausprobieren anfragen.

06.02.2020
Kulturhauptstadt 2025: Shortlist steht fest

Das Auswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ ist einen Schritt weiter, nun sind nur noch fünf Städte im Rennen um Deutschland auf europäischer Bühne zu vertreten. Die Konzepte der Bewerberstädte wurden unter anderem danach bewertet, wie sie längerfristig zur kulturellen Entwicklung ihrer Stadt beitragen, ob die Bürger der Stadt erfolgreich mit eingebunden werden und ob eine „Europäische Dimension“ zu erkennen ist. Ausgewählt wurden die Städte Magdeburg, Hannover, Nürnberg, Chemnitz und Hildesheim, diese müssen nun ihre Bewerbungen überarbeiten und werden von den Juroren besucht, bevor im Herbst 2020 die finale Entscheidung getroffen wird. Die auserwählte Stadt soll dann bis Ende 2020 als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ ernannt werden. Neben Deutschland wird auch Slowenien 2025 eine Kulturhauptstadt stellen. Mehr dazu hier.

04.02.2020
WhatsApp unterbindet Newsletter

Mit der Broadcast-Funktion von WhatsApp war bisher der Massenversand von Nachrichten möglich, eine Funktion, die nicht nur von Unternehmen sondern auch von vielen Städten und Gemeinden gerne zum Newsletter-Versand genutzt wurde. Hiermit bewegte man sich bisher bezüglich der Nutzerbedingungen von WhatsApp in einer Grauzone. Nach zunehmender Kritik über die Rolle des Messengers bei der Verbreitung von Falschmeldungen greift WhatsApp jetzt durch. Seit dem 7. Dezember wird der Gebrauch der App zum Massenversand von Nachrichten zu nicht privaten Zwecken rechtlich verfolgt. Eine Alternative bietet MessengerPeople, ein Dienstleister für Messenger Business-Solutions, mit der eigen entwickelten App Notify, die für den Nutzer alle Neuigkeiten aus den von Ihm abbonierten Kanälen bündelt. Mehr dazu hier.

03.02.2020
„Taj Mahal, Machu Picchu, BVG!“ – Berliner Verkehrsbetriebe wollen Weltkulturerbe werden

Der Marketing- und Vertriebschef der BVG, Martell Beck, stellte bereits 2018 auf der Deutschen Stadtmarketingbörse die gleichermaßen mutige wie erfolgreiche Werbekampagne „Weil wir dich lieben“ vor. Nun geht das Verkehrsunternehmen, das sich als einzigartiges Kulturgut versteht, einen Schritt weiter. Daher ist es nun Zeit für die Bewerbung bei der UNESCO als Weltkulturerbe. Denn trotz des täglichen Wandels, gibt es doch eine Konstante in der Hauptstadt, nämlich die BVG. Auf der Kampagnen-Website können Berliner ab sofort mit „Ja.“ oder „Ja!“ abstimmen. Auch wenn die Kampagne wohl eher eine humorvolle Werbeaktion sein soll, wird man bald sehen, ob der Mut zur Bewerbung letzten Endes belohnt wird. In Berlin ist ja bekanntlich alles möglich. Hier finden Sie das Kampagnenvideo.

31.01.2020
Das mainzgefühl – Mainz wirbt für ein offenes und herzliches Miteinander

Die Stadt Mainz möchte mit ihrer im vergangenen Jahr gestarteten Aktion „mainzgefühl“ ihre positive Lebensart verbreiten und sorgt mit diversen Aktionen, sowohl im „echten“ Leben als auch über Social Media-Kanäle, deutschlandweit für mehr Herzlichkeit, Offenheit und Geselligkeit. Dabei nutzte der Tourismusfonds Mainz e.V. die Ergebnisse aus stadtweiten Workshops und einer Bürgerumfrage aus dem letzten Jahr zum Thema Stadtgefühl. Weiterhin sollen Postkarten, „Share Cards“, visitenkartengroße Kärtchen mit netten Sprüchen, und GIFs geteilt werden, um jene Werte zu stärken. Ziel des mainzgefühls ist es nicht nur, das Image der Stadt zu stärken, sondern auch zum gesamtgesellschaftlichen Umdenken anzuregen. Einen Rückblick zur Kampagne finden Sie hier.

Ein weiteres Beispiel für das herzliche Lebensgefühl der Mainzer ist der diesjährige Mainzer Adventskalender. Das Mainzer Citymanagement öffnet in diesem Jahr nämlich jeden Nachmittag im Dezember bis Heiligabend in der Mainzer Innenstadt ein Kalendertürchen, hinter dem kleine und große Überraschungen stecken. Vor allem für Kinder sind Aufmerksamkeiten dabei. Mehr dazu finden Sie hier.

30.01.2020
Retouren Studie – Millionen brauchbarer Artikel werden entsorgt

Mit einem Click im Warenkorb und per Expressversand einen Tag später schon geliefert - so die Erwartung vieler Kunden. Dank der großzügigen Rücksendebedingungen der meisten Online Shops kann der Kunde auch gleich mehrere Artikel zum Anprobieren bestellen. Forscher der Universität Bamberg haben festgestellt, dass 2018 20 Millionen zurückgeschickte Artikel entsorgt wurden. Ein großer Teil hiervon (rund 40 %) hätte weiterverwendet werden können, beispielsweise als Spende. Da aber die Entsorgung meist viel günstiger ist, landen jährlich 7,5 Millionen neuwertige Artikel im Müll. Betroffen ist vor allem Billigware mit einem Kaufwert von unter 15 Euro. Das Problem liegt oft nicht in dem fehlenden Willen der Händler, sondern darin, dass sie sich schwertun, geeignete Alternativen zum Entsorgen zu finden. Die Bamberger Wissenschaftler empfiehlt, Händler aufzuklären an welche Organisationen sie spenden können sowie Anreize, wie beispielsweise ein Nachhaltigkeitssiegel, zu schaffen. Vor allem müsste aber das Entsorgen der Produkte teurer werden. Die Studie finden Sie hier.

29.01.2020
Lichterzauber zur Weihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit setzen die Städte auf Lichterglanz, um die Menschen in die Innenstädte zu locken. Viele Kommunen haben in diesem Jahr ganz besondere Aktionen geplant, um etwas Weihnachtszauber in die dunklen Wintertage zu bringen. In Garmisch-Partenkirchen hat 2019 im Michael-Ende-Kurpark erstmalig das „Funkelland“ eröffnet, in dem eine Vielfalt von Lichtkreaturen steht, die von den Geschichten des berühmten Namensgebers inspiriert sind. Mehr Informationen finden Sie hier.
Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH hat zur Weihnachtszeit das Beleuchtungskonzept der Magdeburger Innenstadt neu konzipiert, inklusive 60 Leuchtskulpturen, die zum Teil Themen der Stadtgeschichte darstellen, wie beispielsweise den ersten deutschen Motorflieger von Hans Grade oder Kaiser Otto auf seinem Ross. Die „Lichterwelt Magdeburg“ ist noch bis Februar zu sehen, mehr dazu finden Sie hier.
Erneut in diesem Jahr zu sehen, ist das Dortmunder Winterleuchten, bei dem der Westfalenpark stimmungsvoll beleuchtet und mit Lichtobjekten und Videoinstallationen beschmückt wird. Mehr dazu hier. Auch die Stuttgarter „Glanzlichter“ sind nach erfolgreicher Premiere 2018 wieder an den Start gegangen. Acht übergroße Figuren stellen touristische Highlights der Stadt da. Erstmalig in diesem Jahr wird von der Stuttgart-Marketing GmbH eine Doppeldeckerbustour angeboten, die Glanzlichter und Weihnachtsmarkt verbindet. Mehr dazu finden Sie hier. In Hückelhoven wird auch dieses Jahr wieder die Millicher Halde in eine magische Lichterwelt verwandelt. Der Rundweg im Lichterpark „Haldenzauber“ wurde um fast 50% erweitert. Mehr dazu hier.

28.01.2020
Die Sieger des Deutschen Tourismuspreises stehen fest

Mit dem Deutschen Tourismuspreis würdigt der Deutsche Tourismusverband e.V. einmal im Jahr kreative Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus. Kriterien für die Vergabe des Preises sind ein hoher Innovationsgrad, Qualität & Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Preisverleihung fand am Abend des Deutschen Tourismustages 2019 in Rostock statt.
Den ersten Platz belegte das brandenburgische Coworking-Projekt „Coconat – workation retreat“ der Dietrich & Kokosnuss OHG. Auf dem im brandenburgischen Klein Glien gelegen Hof „Coconat“ (kurz für Community and Concentrated Work in Nature) können sogennante digitale Nomaden auf dem idyllischen Land auf Zeit arbeiten und wohnen. Für Einheimische und Wanderer gibt es ein Café und eine Kneipe.
DTV- Geschäftsführer Norbert Kunz beschrieb das Co-Working Projekt als Vorzeigeprojekt einer kreativen Tourismusentwicklung abseits der Metropolen, welches Menschen aus der ganzen Welt in den Fläming bringe. Die weiteren Preisträger finden Sie hier und mehr zum Projekt Coconat hier.

24.01.2020
Sachsens Tourismus setzt auf Entschleunigung mithilfe spiritueller Orte

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) möchte den Tourismus in Sachsen stärken, indem Sachsens Pilgerwege, Klöster und Kirchen als Orte der Ruhe und Erholung vermarktet werden. Dabei werden nicht nur Rückzugsorte wie Klöster oder Kirchengemeinden aufgrund ihrer Gastfreundschaft und ihrer Kreativseminare, die zur Flucht aus dem Alltag verführen, angepriesen, sondern auch Pilgerwege, die naturaffine Touristen anziehen sollen. Beispielsweise nimmt die internationale Pilgerroute „Via Sacra“, auch als Pilgerweg der Besinnung bezeichnet, ihre Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.
Alle spirituellen Orte sind in einer hauseigenen Broschüre zusammengefasst. Diese finden Sie hier.

24.01.2020
Interkommunales Open-Data-Portal in der Metropolregion Ruhr gestartet

Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt seit Oktober 2019 in der Metropolregion Ruhr kommunale Daten aus dem Geoportal des RVR, den Städten Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Wesel, Recklinghausen und dem Kreis Wesel kostenfrei zur Verfügung.
Somit werden Daten aus der gesamten Region zentral gebündelt und für jedermann, sei es für interessierte Bürger, Start-Ups, Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft oder Medien frei zugänglich gemacht. Das Open-Data-Portal weckt dadurch Potenziale für neue Innovationen in jeglichen Bereichen. Von diesem wichtigen Schritt in der digitalen Transformation der Metropole Ruhr sollen vor allem auch die Kommunen profitieren, die das Portal als Datenquelle nutzen können, um weitere Serviceleistungen anbieten zu können, so der RVR-Beigeordnete für den Bereich Wirtschaftsführung, Markus Schlüter. Mehr dazu finden Sie hier.

23.01.2020
Landgericht stimmt gegen Internetseite der Stadt Dortmund

In einem Urteil vom 8. November 2019 entschied das Landgericht Dortmund, dass die Stadt Dortmund mit ihrer Internet-Präsenz gegen den Grundsatz der staatsfernen Presse verstößt und diese damit nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Konkret handelt es sich in dem Urteil um die Website „dortmund.de“, Stand 2017. Zu diesem Zeitpunkt beinhaltete die Website der Stadt sowohl selbst produzierten, redaktionellen Inhalt als auch Werbung. Das Medienhaus Lensing, der Verlag hinter dem Medienportal Ruhr Nachrichten, hatte Klage erhoben.
Seitdem hat die Stadt Dortmund ihr Online-Angebot deutlich abgespeckt. Es ist dennoch zu erwarten, dass die Entscheidung eine große Signalwirkung haben wird. Mehr dazu finden Sie hier.

22.01.2020
Digitalstadt Ahaus

Die wachsende Stadt Ahaus lebt Digitalisierung. Die aktuell 40.000 Einwohner zählende Stadt an der holländischen Grenze konnte dank mutigem Ausprobieren innovative digitale Lösungen erreichen, wichtige Unternehmen zu halten und vielfältige Freizeitangebote aufrechtzuerhalten oder auch erst möglich zu machen
In Ahaus gibt es viele digitale Referenzprojekte zu erleben: Von der Verwaltung, über das Parken bis hin zum Stadtgutschein. Dies erleichtert den Bürgern und Stadtangestellten den Alltag und spart Arbeitszeit. Digitale Lösungen ermöglichen auch die Instandhaltung vieler Freizeit- und Tourismus-Angebote der Stadt trotz knappen Personals. Im Smartel Hotel beispielsweise, funktionieren Check-In, Bestellen im Restaurant und sogar die Klimaanlage im Zimmer über App. Ohne diesen Smarten Ansatz würde das Hotel immer noch leer stehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

21.01.2020
City „to go“ – Eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher

Attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben ist eine Herausforderung, der sich auch aufgrund der Digitalisierung viele Klein- und Mittelstädte stellen müssen. Um sie für die Zukunft zu rüsten, entwickelte die SinkaCom AG in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg eine StadtApp für die Stadt Gransee. Die App bietet dem circa 6.000-Einwohner-Ort eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher, die den Austausch relevanter Informationen erleichtern soll.
Die Gransee App beruht auf der Basis von der bereits von der SinkaCom AG entwickelten Stadt-App Bruchköbel und verfügt über zusätzliche Komponenten, die sich nach den Bedürfnissen der Einwohner Gransees richten. Hier finden Sie eine Übersicht möglicher Features.
Seit ihrer Veröffentlichung im Dezember 2018 erhält die App äußerst positive Resonanz. Knapp 80% der Nutzer, die die App einmalig installierten, sind heute noch aktiv. Von der Kooperation profitieren aber nicht nur die Bewohner Gransees, sondern auch die Projektpartner langfristig: Die TH Brandenburg und die SinkaCom AG einigten sich auf eine gemeinsame Nutzung der Entwicklerergebnisse.
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20.01.2020
Gewinner Deutscher Nachbarschaftspreis

Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Engagement im lokalen Umfeld. Es werden je 16 Landessieger sowie ein Bundessieger und ein Publikumssieger bestimmt. Die diesjährige Preisverleihung fand am 24.Oktober 2019 in Berlin statt.
Bundesweit erstplatziert wurden die „Stinknormalen Superhelden“ aus Rathenow (Brandenburg). Dahinter verbirgt sich eine Gruppe von jungen Leuten, die in schrulligen Superheldenkostümen auf Themen wie Umwelt- und Tierschutz aufmerksam machen und sich für mehr Miteinander einsetzen. Zu den Aktionen der „Helden“ gehören: Auftritte in Schulen, Bewirtschaftung des „Stinknormalen Stadtgartens“, Müllsammelaktionen und Obdachlosenhilfe. Alle Gewinner finden Sie hier.

15.01.2020
Smart City Index

Wie digital sind Deutschlands Großstädte? Dieser Frage geht die Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Me-dien) in ihrer Datenerhebung zur Digitalisierung in deutschen Großstädten nach. Die Städte wurden in den fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft bewertet. Maßgeblich waren unter anderem Angebote wie Online-Bürger-Services, Breitbandverfügbarkeit und Sharing-Angebote für Mobilität. Insgesamt wurden 7.800 Datenpunkte erhoben. Nach den angelegten Kriterien ist die Hansestadt Hamburg mit 79,5 von 100 Punkten die digitalste Stadt Deutschlands. Das komplette Ranking können Sie hier einsehen.

14.01.2020
Erster Bundesweiter Digitaltag

21 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Hand wollen sich mit der Initiative „Digital für alle“ für Chancengleichheit in der Digitalisierung einsetzen. Im Rahmen der Initiative wird am 19. Juni der erste bundesweite Digitaltag stattfinden. In ganz Deutschland sollen Diskurse zur Digitalisierung stattfinden, online und analog, in Form von unter anderem öffentlichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Vorführungen digitaler Technologien. Mehr dazu hier.

10.01.2020
Studie: Trends im Standortmarketing 2019

Die Berliner Agentur index hat 206 Standortverantwortliche zu ihren größten Herausforderungen im Standortmarketing befragt. Als größte Herausforderung wurde der Fachkräftemangel identifiziert: 85% gaben an, vom Fachkräftemangel stark betroffen zu sein und sahen somit die Anwerbung und Sicherung von Fachkräften als ihre wichtigste Aufgabe. Index empfiehlt eine Neuausrichtung des Standortmarketings, es gilt nicht nur, potentielle Investoren anzusprechen, sondern vor allem sich als attraktive und zukunftsträchtige Wohnorte zu präsentieren. Um dies zu erreichen, sollte laut index in der Ansprache der Zielgruppe verstärkt auf Digitale Medien gesetzt werden. Print-Broschüre und statische Website reichen demnach nicht mehr aus, die Möglichkeiten, die Social Media, SEO und Content-Marketing bieten, sollten ausgeschöpft werden. Die komplette Studie finden Sie hier zum kostenlosen Download.

09.01.2020
Wir für Goslar

Das niedersächsische Goslar hat mit seiner 1.000-jährigen Geschichte und seinen Weltkulturerbe-Stätten Altstadt und Erzbergwerk Rammelsberg Besuchern bereits einiges zu bieten. Die Kampagne „Wir für Goslar“ von der GOSLAR Marketing GmbH zeigt nun Bürgern und Besuchern auf spielerische Art und Weise eine andere Seite der Stadt. Auf Plakaten im öffentlichen Raum, in Bussen und an einigen Geschäften der Kaufmannsgilde Goslar e.V. werden kuriose Fakten zur Stadt aufgeführt, jenseits der Informationen, die in einem gewöhnlichen Stadtführer zu finden sind. Beispielsweise erinnert die Überschrift „Herzensangelegenheit“ daran, dass das Herz von Heinrich III. in der Ulrichskapelle zu finden ist. „Oker macht die Welt bunter“ macht auf den Chemie- und Industriestandort Oker aufmerksam, einer der wichtigsten in Niedersachsen, wo unter anderem Rohstoffe für Farben und Lacke hergestellt werden können. Mehr zu der Kampagne hier. Weitere Fakten und Ideen können an marketing@goslar.de gemeldet werden.

08.01.2020
Storytelling im Tourismus

Unter dem Motto „Gehört.Erzählt! Geschichten aus dem Teutoburger Wald“ hat der Fachbereich Teutoburger Wald Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH sich zum Ziel gesetzt, die Highlights der Kulturlandschaft Teutoburger Wald durch seine Geschichten erlebbar zu machen. Herausgekommen sind 22 Geschichten in unterschiedlichen Formaten, unter anderem als Video oder Hörspiel, die Sie hier finden.
Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) geförderten Projekt kam zusätzlich ein Leitfaden hervor, der Praktikern des Marketings im Tourismus- und Kulturbereich eine Anleitung bietet, um Besucher und Gäste durch effektives Storytelling erfolgreich anzusprechen. Anhand der Heldenreise wird beispielhaft aufgezeigt, wie Ge-schichten zu touristischen Themen erzählt werden können, um die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene zu berühren. Weiterhin werden viele Best-Practice Beispiele aufgeführt. Mehr dazu hier.

07.01.2020
Krefeld gewinnt Preis für Stadtkultur

Am 7. November wurde vor der beeindruckenden Kulisse des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen der 14. Kulturmarkenaward der Agentur Causales verliehen. Dieses Jahr war die bcsd wieder als Partner an der Verleihung des Preises für Stadtkultur beteiligt. Diese Kategorie des Kulturmarkenawards zeichnet Städte aus, die durch Projekte, Aktionen oder Kampagnen möglichst nachhaltig und mit Vorbildcharakter die Stadtkultur als Kultur des städtischen Zusammenlebens begreifen und fördern. Weiteres zum Kulturmarkenaward hier.
Die bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen würdigte mit ihrer Laudatio den diesjährigen Gewinner Krefeld am Rhein. Das Krefelder Stadtmarketing hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 eine stadtübergreifende Bühne für kreatives Engagement zu entwickeln und damit für die Stadt einen Perspektivwechsel anzustoßen. Involviert sind Akteure aus allen Schichten der Stadtgesellschaft vom Obdachlosen bis zum CEO, die dazu beitragen stadtweit kreative und inklusive Projekte auf die Beine zu stellen, beispielsweise die Aktion „Rhine Side Gallery“ (heute nur Rhine Side), die 2017 gestartet ist und die die Industriebrachfläche am Zollhof des Uerdinger Rheinufers in eine Kunst- und Begegnungsstätte umwandelt. Mehr zum Krefelder Perspektivwechsel hier.

07.01.2020
Sport im Stadtmarketing

Wie die Vorträge des Kooperationsforums Ost in Magdeburg gezeigt haben, können Sport und Sport-Events einen großen Mehrwert für die Stadt und das Stadtmarketing haben. Auch ist Sport und alles was dazu gehört wie Sportartikel, Sponsoring etc. eine wirtschaftlich Starke Branche, wie aktuelle Zahlen des BMWi verdeutlichen. Viele Städte haben bereits spannende sportliche Projekte durchgeführt, einige davon stellen wir Ihnen hier vor:
Auf der Webplattform „Sportatlas Sachsen-Anhalt“ sind über 3.000 Sportstätten auf einer interaktiven Karte zu finden. Die Plattform soll dazu dienen, Menschen auf das Angebot in ihrem Umfeld auf-merksam zu machen. "target="_blank">Hier finden Sie den Sportatlas.
Braunschweig präsentiert mit seinem jährlich stattfindenden Aktionswochenende „trendsporterlebnis“ in der Innenstadt eine große Auswahl von Sportarten, unter denen auch einige unbekannte sind, sowohl zum Zuschauen als auch zum Mitmachen. Einen Überblick zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.
Der Grazathlon vermarktet sich als „härteste Sightseeingtour der Welt“. Teilnehmer müssen eine 11km lange Strecke mit 18 Hindernissen absolvieren, die an den touristischen Highlights der Stadt vorbeiführt. Mehr dazu hier.
Unter dem Motto „die ganze Stadt ist dein Fitnessstudio“ erlaubt die Webplattform SportCityKiel vor allem Touristen, aber auch Bürgern der Stadt Kiel, ihr eigenes personalisiertes Sportpaket zusammenzustellen. Im Angebot unter anderem: Klettern, Yoga, Boxen, Kanu und vieles mehr. Auch Sportevents zum passiven Genuss können dort gebucht werden. Mehr dazu finden Sie hier.

06.01.2020
Premium-Programm der Messe Christmasworld

Das Businessprogramm „Premium“ der Messe Christmasworld bringt Vertreter aus City- und Stadtmarketing, Kommunen, Handel und Shoppingcentern zusammen. In diesem Rahmen hält Sanjay Sauldie, Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes EIMIA, Mannheim, am 27. Januar 2020 eine Keynote zum Thema „Urban regeneration: The internet will not kill shops, it will liberate them!”. Er vertritt die These, dass in den Geschäften weniger gekauft wird und dafür Raum zur Kundengewinnung und -bindung entsteht. So werden Läden zu Orten, die Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, gemein-sames Arbeiten und Lernen verbinden und sozialer Treffpunkt sind. Der Vortrag wird ins Deutsche übersetzt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einer Messeführung sowie an der Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City. Als Mitglied des Premium Programms profitieren Sie neben der Möglichkeit des Besuchs des Vortragsprogramms von kostenfreiem Nahverkehr im RMV, dem freien Eintritt zur Messe und einem kostenfreien Parkplatz auf dem Messegelände. Auch Garderobenservice, eine Messeführung und Catering sind inklusive. bcsd-Mitglieder erhalten in Kürze eine Einladung zum Premiumprogramm von der Messe Frankfurt. Wer noch nicht Mitglied des Premiumprogramms ist, kann sich hier mit dem Code CWP232 registrieren.

06.01.2020
Seminar bcsd-Veranstaltungsleiter – Jetzt anmelden!

Die Organisation von imageprägenden, identitätsstiftenden Events ist eine der Hauptaufgaben des Stadtmarketings. Oft finden diese Veranstaltungen im öffentlichen Raum statt, was besondere Anforderungen bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen mit sich bringt. Sicherheit kostet Geld, fordert Know-How und ist auch bei perfekter Planung nicht zu 100% zu garantieren, was viele Veranstaltungsleiter verunsichert. Mit dem Seminar „Veranstaltungsleiter bcsd öffentlicher Raum“ bietet die bcsd eine Weiterbildung an, die den Teilnehmern die Sicherheit und das Know-How an die Hand gibt Veranstaltungen professionell zu planen und sicher durchzuführen. Das Seminar kann als Modul „Eventmanagement“ des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden. Das Seminar findet vom 04. bis zum 06. März 2020 im Torhaus Nord in Bremen statt. Hier kommen Sie zur Anmeldung.
Ganz besonders schwer tun sich viele Veranstalter damit, sich in dem Dschungel der rechtlichen Bestimmungen rund um Veranstaltungen zurechtzufinden. Das Online Portal „eventfaq“ bietet hier vielfältige hilfreiche Materialen, unter anderem Artikel zu aktuellen Rechtsthemen, Checklisten, Überblicke über relevante Gesetze und Verordnungen. Hier kommen Sie zum Portal.

06.01.2020
Beschlossene Sache: 44-Euro-Freigrenze für Gutscheinkarten bleibt

Die bscd, der Bundesverband Deutsche Startups e. V. und der Prepaid Verband Deutschland e. V. (PVD) haben durch intensive Zusammenarbeit die Abschaffung der 44-Euro-Freigrenze für Gutscheinkarten entgegengewirkt und sind dabei auf viel Unterstützung aus der Mitgliedschaft sowie aus der Bundes- und Landespolitik gestoßen. Nun herrscht Klarheit und Gutscheine gelten weiter als Sachbezüge, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
Sie werden zusätzlich zum Gehalt gewährt und mit den Karten können nur Waren oder Dienstleistungen erworben werden, die entweder in Closed-Loop-Systemen (z.B. aufladbare Geschenkkarten für den Einzelhandel) oder Controlled-Loop-Systemen (z.B. City-Cards) angeboten werden. Explizit sollen mit dieser Regelung kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort unterstützt werden. Hingegen sind Open-Loop-Systeme (z.B. Gutschriften auf Kreditkarten) von einer Sachbezugsregelung zukünftig ausgeschlossen. Die bscd, der Bundesverband Deutsche Startups e. V. und der Prepaid Verband Deutschland e. V. (PVD) bedanken sich bei allen Mitgliedern, Beratern und politischen Akteuren für die geleistete Unterstützung. Wir werden gemeinsam die Umsetzung des Beschlusses begleiten.

06.01.2020
Innenstadt Influencer- Rechtliche Fallen

Wie die bcsd bereits 2018 berichtete , setzt die bayerische Stadt Hof auf Influencerin Debora Fikentscher um den Einzelhandel vor Ort zu stärken. Fikentscher berichtet auf Instagram und in einem Blog über das Angebot der Hofer Innenstadt. Für Hof ist das Projekt ein Erfolg. Andere Städte, wie beispielsweise das sächsische Grimma, stießen bei dem Versuch, das Projekt zu kopieren, auf Kritik. Der Vorwurf sowohl der Medien als auch kommunaler Vertreter lautet, dass unzulässige Werbung betrieben wird und die Stadt das Informationsangebot unzulässig ausdehnt.
Der Rechtsbeistand der bcsd, Andreas Schriefers, bezieht zum Gegenstand im Magazin Kommunal Stellung. Wegen des Grundsatzes der Staatsferne der Presse dürfen Kommunen in ihren Amtsblät-tern keine redaktionellen Inhalte führen. Sie dürfen beispielsweise nicht über lokale Unternehmen oder Veranstaltungen, sondern nur über Aufgaben der Gemeinde informieren, so entschied der Bun-desgerichtshof in einem Urteil aus 2018. Bei neuen Medien wie Instagram, Facebook, Blog und Co. ist die Rechtslage unklar. Die oben genannte Entscheidung lässt sich hier schwer übertragen, da es fraglich ist, inwiefern ein Instagrampost überhaupt als Presseerzeugnis zählt.
RA Schriefers hält das Nutzen von Social Media durch Städte dennoch durchaus für rechtens, so-lange die Beiträge einen eher informierenden Charakter haben, also Bewohner lediglich über das vielfältige Angebot in der Innenstadt informiert werden, und nicht versucht wird, den Umsatz bestimmter Händler aktiv zu steigern. Hier finden Sie den Artikel.
Weitere Fehler im Umgang mit Social Media und wie diese zu vermeiden sind, hat Stadtmarketing Austria in diesem Beitrag zusammengefasst.

02.12.2019