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Wie lassen sich Veranstaltungen im öffentlichen Raum professionell, rechtssicher und sicher organisieren? Das dreitägige Präsenzseminar „Veranstaltungsleiter bcsd öffentlicher Raum“ vermittelt praxisnah die wichtigsten Grundlagen für die Planung, Genehmigung und Durchführung von Stadtfesten, Märkten, Kulturveranstaltungen und weiteren Veranstaltungsformaten im öffentlichen Raum.
Veranstaltungen beleben Innenstädte, fördern Begegnung und stärken die Attraktivität einer Stadt. Gleichzeitig tragen Veranstaltungsverantwortliche eine hohe organisatorische, rechtliche und sicherheitsbezogene Verantwortung. Im Seminar erfahren die Teilnehmenden, welche Anforderungen zu berücksichtigen sind und wie sich komplexe Veranstaltungsprozesse strukturiert vorbereiten und umsetzen lassen.
Welche Inhalte bietet das Seminar?
Das Seminar verbindet Veranstaltungsorganisation, rechtliche Grundlagen und Sicherheitsmanagement. Behandelt werden insbesondere:
Die Teilnehmenden erhalten damit einen umfassenden Überblick über die zentralen Aufgaben eines Veranstaltungsleiters beziehungsweise einer Veranstaltungsleiterin im öffentlichen Raum.
Praxisbeispiel: Digitale Veranstaltungsplanung mit PlanClever
Ein zusätzlicher Praxisimpuls kommt von Marc Renner, Veranstaltungskoordinator bei der Stadt Bielefeld. Er berichtet aus seiner täglichen Arbeit und zeigt, wie aus konkreten Anforderungen der kommunalen Veranstaltungspraxis das digitale Planungstool PlanClever entstanden ist.
Anhand praktischer Beispiele wird erläutert, wie maßstabsgerechte Planunterlagen für Veranstaltungsflächen, Stände, Flucht- und Rettungswege sowie technische Infrastruktur erstellt werden können. Digitale Pläne können dabei helfen, Änderungen schneller umzusetzen und Abstimmungen mit Behörden, Dienstleistern und weiteren Beteiligten übersichtlicher zu gestalten.
Für wen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar richtet sich insbesondere an:
Referent: Thomas Severin
Ort: Wissenswerkstadt BielefeldTeilnahmegebühr: 690 Euro für bcsd-Mitglieder, 849 Euro für NichtmitgliederDauer: 19.10.2026 12 Uhr, 20.10. 9:30 - 18 Uhr, 21.10. 9:30 - 13 Uhr
Änderungen vorbehalten
Das erwartet Sie beim bcsd KI-Lab Stadtmarketing
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Neue KI-Tools, Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten entstehen in immer kürzeren Abständen. Für Stadtmarketingorganisationen wird es deshalb zunehmend anspruchsvoll, mit den Entwicklungen Schritt zu halten und gleichzeitig zu entscheiden: Welche KI-Anwendungen sind für die eigene Arbeit wirklich relevant und wie lassen sie sich sinnvoll einsetzen?
Das KI-Lab Stadtmarketing der bcsd richtet sich an alle, die bereits erste Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz gesammelt haben und KI in ihrer Stadtmarketingarbeit einsetzen. Über drei Monate haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen zu vertiefen, neue Anwendungen kennenzulernen und den Einsatz von KI in der eigenen Arbeit weiter zu professionalisieren.
In einer kleinen Gruppe von maximal 15 Teilnehmenden treffen Sie sich regelmäßig online mit unserem KI-Experten Frank Tentler. Jede Session verbindet ein kompaktes Update zu aktuellen KI-Entwicklungen, neuen Funktionen und relevanten Tools mit einer gemeinsamen Arbeits- und Austauschphase. Eigene Fragen und konkrete Anwendungsfälle aus dem Stadtmarketing sind ausdrücklich willkommen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage: Wie kann KI die tägliche Stadtmarketingarbeit konkret unterstützen und verbessern?
Frank Tentler berät seit 2004 Unternehmen, Kommunen und Kulturinstitutionen bei der digitalen Transformation. Seit 2020 arbeitet er an KI-Projekten für Stadtverwaltungen, darunter die vom Land Bayern unterstützte Digitale Manufaktur der Stadt Aschaffenburg. An der Hochschule Macromedia hat er Smart City Design unterrichtet. Für den bcsd hat er in diesem Jahr die Geschäftsstelle bei der Umstellung ihrer Arbeitsabläufe auf KI-gestützte Verfahren begleitet. Seine Arbeit beginnt bei dem, was heute funktioniert, und zielt auf das, was danach kommt: Neue Technologien werden zuerst benutzt, um Altes nachzumachen. Erst danach zeigt sich, wofür sie eigentlich taugen. Bei Künstlicher Intelligenz wird dieser Übergang sehr schnell erfolgen.
Vom 13. bis 15. September 2026 lädt die bcsd zur Deutschen Stadtmarketingbörse nach Cottbus/Chósebuz ein. Unter dem Motto „Künstlich intelligent, natürlich kommunikativ" geht es um die zentrale Frage, wie nutzen wir KI so, dass sie Städte stärkt – und nicht spaltet? Wie können wir Innovation und Gemeinwohl in Balance halten? Und wie bleibt die Kommunikation glaubwürdig, menschlich und nachvollziehbar, wenn Maschinen zunehmend mitsprechen?
Auch das Rahmenprogramm macht die Stadt erlebbar: Exkursionen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Cottbus/Chósebuz!Die vier Exkursionen zeigen Cottbus/Chósebuz und die Lausitz aus unterschiedlichen Perspektiven: kulturell, aktiv, historisch und zukunftsorientiert. Im Mittelpunkt stehen die sorbisch/wendische Identität der Region, neue Blickwinkel vom Wasser aus, der Strukturwandel am Cottbuser Ostsee sowie innovative Zukunftsprojekte in Cottbus/Chósebuz und der Lausitz. Gemeinsam vermitteln die Angebote ein vielfältiges Bild einer Region zwischen Tradition, Transformation und Aufbruch.
STARTBLOCK B2 – mitten im Zukunftslabor Lausitz
Mit dem STARTBLOCK B2 haben wir bewusst einen Ort gewählt, der den Wandel von Cottbus/Chósebuz sichtbar macht. Das Gründungszentrum am Campus der BTU Cottbus-Senftenberg ist Heimat für Start-ups, innovative Unternehmen und neue Ideen – und zugleich ein lebendiger Treffpunkt für Konferenzen, Netzwerke und Veranstaltungen.
Hier zeigt sich das moderne Gesicht der Boomtown Cottbus/Chósebuz: mutig, vernetzt und voller Aufbruchsstimmung. Genau die richtige Kulisse für die BCSD-Stadtmarketingbörse 2026.
Zum 30-jährigen Jubiläum erhalten Sie ab dem zweiten Teilnehmenden 30 % Rabatt auf das Tagungsticket.
Hier geht es zum vollständigen Programm.
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Der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ hat nach einer ersten Bilanz der kommunalen Spitzenverbände ein deutliches Zeichen gesetzt: Mehr als 1.500 Städte,Landkreise und Gemeinden beteiligten sich am 22. Juni 2026 mit rund 2.000 Aktionen. Damit wurde bundesweit auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksamgemacht und eine nachhaltige Stabilisierung der kommunalen Finanzen gefordert. Die Aktionen reichten von Kundgebungen, Informationsveranstaltungenund Fotoaktionen über Pressegespräche bis hin zu vielfältigen Social-Media-Aktivitäten. Zugleich verzeichnete der Aktionstag eine hohe mediale Resonanz.Die kommunalen Spitzenverbände betonen, dass es um die Zukunft von Städten, Landkreisen und Gemeinden gehe – etwa um Investitionen in Schulen, Kitas, Krankenhäuser,Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Digitalisierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Blick auf Bund und Länder fordern die Verbände kurzfristige Lösungen,wirksame Stabilisierung der kommunalen Haushalte und die konsequente Umsetzung des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“. Hier finden Sie weitere Informationen.