News

In unserem in unregelmäßgen Abständen erscheinenden Sondernewsletter informieren wir über die neuesten für das Stadtmarketing relevanten Entwicklungen. Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Coronakrise finden sie unten in unserem Newsfeed und Projekte zum Anpacken finden sie hier.

Wir bitten um Ihre Mitwirkung! Bitte nennen Sie uns:

• Gute Projekte (geplant oder umgesetzt)
• Gute Informationsangebote
• Solidaritätsaktionen
• Genutzte, empfehlenswerte Hilfsangebote
• Beispiele aus Ihrer Stadt, die Mut machen
• Gute Informationsquellen

Beiträge an office@bcsd.de

Das Förderprogramm Go digital unterstützt bei der Digitalisierung, unter anderem bei der Einrichtung von Home Office.


27.03.2020

Der Bundestag verabschiedete zahlreiche Maßnahmen, darunter Unterstützungen für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe, neue Kurzarbeit-Regelungen, eine Anpassung der Grundsicherung, Mieterschutz sowie Hilfen für große Firmen. Einen Bericht dazu finden Sie hier.


27.03.2020

Industrie- und Handelskammern haben die Initiative FAIRzichten ins Leben gerufen, bei der Verbraucher auf Erstattungsansprüche auf bereits gezahlte Vorleistungen für Kultur, Gastronomie, Handel etc. verzichten können, um kleinen Unternehmen das Überleben zu sichern.


27.03.2020

Deutscher Reiseverband und Deutscher Tourismusverband haben gemeinsam die Aktion „Wer Reisen liebt, verschiebt“ ins Leben gerufen.


27.03.2020

Bürger helfen Obdachlosen durch das Anbringen von Spenden an Gabenzäunen. Zudem werden in Berlin täglich zehn Euro und Essen verteilt.


27.03.2020

Der Berliner Blog Weddingweiser vernetzt die Bewohner der Viertel über eine Videoplattform.


27.03.2020

Der Spiegel zeichnet nach, wie die Ausgangsbeschränkungen den Verkehr reduzieren: in Fußgängerzonen, auf Straßen und Fahrradwegen. Die Leere gibt es hier zu sehen.


27.03.2020

Ein TED-Talk mit Bill Gates aus 2015 zeigt, dass es durchaus Menschen gab, die eine Entwicklung wie sie sich aktuell vollzieht, vorhergesehen haben.


27.03.2020

Firmen mit Berlin- und Gastronomiebezug unterstützen mit ihrem Online-Shop Stay Home Club Berliner Clubs und bedürftig gewordene Künstler mit 5 Euro je Bestellung.


27.03.2020

Trend One bietet donnerstags kostenfreie Webinare an, die auch anschließend verfügbar sind.


27.03.2020
Initiativen wie Rette deinen Rette deinen Lieblingsladen oder Gutscheinanbieter wie Moncardo bieten den Kauf von Gutscheinen an, um so kurzfristig die Liquidität von Geschäften zu sichern. Zudem bieten Anbieter von lokalen Online-Marktplätzen, wie zum Beispiel Locamo, zum Teil Vergünstigungen und zum Teil die Notversorgung von Corona-Risikogruppen mit Lebensmitteln.
24.03.2020
Zahlreiche Positionen, Hintergründe und Hilfestellungen finden sich auf der Corona-Themenseite des Handelsverband Deutschland (HDE).
24.03.2020
Auf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de bilden sich Gruppen, die die Versorgung älterer Menschen übernehmen, Kinder betreuen oder Hunde spazieren führen. In Friedrichstadt unterstützen Pfadfinder bei der Notfallversorgung. Zudem bietet nebenan.de Kommunen ein Gratis-Tool zur Krisenkommunikation.
24.03.2020

Insbesondere Kulturinstitutionen aber auch Künstler und Restaurants suchen auf Spendenplattformen wie Startnext und betterplace.org nach Finanzierungsmöglichkeiten.


24.03.2020
Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus bietet hier einen Überblick über Einschränkungen im öffentlichen Raum sowie tourismusspezifische Regelungen der einzelnen Bundesländer.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes bietet im Corona-Navigator einen Überblick über Corona, die Folgen für den Tourismus und Hilfsangebote von Bund und Ländern.


24.03.2020

Steuerstundungen, erleichterte Regelungen für Kurzarbeit, KfW-Kredite zur Liquiditätssicherung sowie Kulanzregelungen von Vermietern senken die finanzielle Belastung für Unternehmen.


24.03.2020

T3n bietet einen kostenlosen Home-Office Guide an, unter anderem mit Tipps zu Software.


24.03.2020
Die Krise als Chance

Das Zukunftsinstitut begreift die Krise auch als Chance und bietet diverse Webinare zur geänderten Zukunftserzählung. Zudem stellt es auf der Homepage vier Zukunftsszenarien für die Zeit nach Corona inkl. White Paper, Arbeitshilfen zum Umgang mit den Auswirkungen von Corona sowie zahlreiche weitere Informationen rund ums Thema zur Verfügung.

Einen positiven Blick in die Welt nach Corona wirft der Zukunftsforscher Matthias Horx.

Die imakomm AKADEMIE GmbH hat eine Zusammenstellung Mut machender Geschichten von gesellschaftlichem Zusammenhalt aus Deutschland veröffentlicht, die Sie hier finden.

Stadtmarketing Austria wirbt ebenfalls für die Krise als Chance.


24.03.2020
Aktuelle Hinweise zum Deutschen Stadtmarketingtag 2020
Angesicht der aktuellen Entwicklungen rund um das neue Corona-Virus haben wir uns nun in Abstimmung mit der Gastgeberstadt Darmstadt schweren Herzens dazu entschlossen, dass der Deutsche Stadtmarketingtag 2020 nicht stattfindet. Zum Umgang mit weiteren anstehenden bcsd-Terminen werden wir Sie gesondert informieren. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Gesundheit und Kraft für die anstehenden Aufgaben. Mehr erfahren sie hier.
23.03.2020
Tübingen ist erste deutsche Stadt mit Verpackungssteuer
Der Gemeinderat Tübingen hat beschlossen, ab 2021 eine Verpackungssteuer zu erheben. Die Stadt will so die Vermüllung in der Innenstadt eindämmen und umweltfreundliches Verhalten belohnen. Jedoch gibt es auch Kritik. Die Steuer müssen die Betriebe bezahlen, die Einwegverpackungen ausgeben, also Metzgereien, Cafés, Imbissbuden, Schnellrestaurants und Tankstellen. Aus deren Perspektive ist die Steuer geschäftsschädigend: 1,50 Euro Verpackungssteuer pro Mahlzeit halten viele für zu hoch angesetzt. Auf der anderen Seite meint der stellvertretende Vorsitzende im Umweltausschuss des Bundestags, Michael Thews (SPD), dass es nur so eine „gewisse Lenkungswirkung“ geben kann. Mehr Informationen finden Sie hier. Mit dem auf Bundesebene beschlossenen Kreislaufwirtschaftsgesetz sollen zudem künftig Hersteller und Vertreiber von Einwegverpackungen und Zigaretten an den Kosten für die Reinigung von Städten und Parks beteiligt werden. Hier erfahren Sie mehr dazu.
19.03.2020
Praxisleitfaden Standortmarketing erschienen

Die CIMA Austria Beratung + Management GmbH hat für die Wirtschaftskammer Niederösterreich (dem Pendant zur Deutschen Industrie- und Handelskammer) den Praxisleitfaden für aktives Standortmarketing in Orts- und Stadtkernen des Bundeslandes Niederösterreich erarbeitet. Obwohl die Publikation auch einige Angebote aus Niederösterreich beispielsweise zur Förderung vorstellt, sind zahlreiche Inhalte universell. So werden unter anderem aktuelle, relevante Trends vorgestellt, der Bereich Leerstände erläutert, Ansätze und Partner für das Standortmanagement präsentiert und zahlreiche Praxisbeispiele genannt. Hier finden Sie den Praxisleitfaden.


19.03.2020
Neue Innenstadt- und Handelsuntersuchungen
Der CIMA.Monitor 2019 ist bereits die vierte Ausgabe der Untersuchung zu Innenstadt, Shopping, Nahversorgung und Wohnen nach 2007, 2009 und 2015. Die Befragung wurde repräsentativ mit Hilfe des Marktforschungsinstituts NoceanZ GmbH durchgeführt. Dazu wurden über 2.000 Teilnehmer deutschlandweit am Telefon und online befragt, die unter anderem angeben sollten, was eine attraktive Innenstadt für sie ausmacht, wie sie online und vor Ort einkaufen, welche Services sie dabei nutzen, wie sie zu Shopping-Centern stehen, ob sie pendeln und wie zufrieden sie mit ihrem Wohnort sind. Hier finden Sie den CIMA.Monitor 2019. Durch das Design stellt die Untersuchung eine interessante Ergänzung zur Befragung „Vitale Innenstädte“ dar, die in diesem Jahr neu aufgelegt wird. Hier können Sie sich über die Teilnahmebedingungen informieren und anmelden. bcsd-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung. Das EHI Retail-Institute widmet sich in seiner Städtebefragung 2019 den Themen Stadtentwicklung, Einzelhandel und Expansion. Darin geht es um die Einschätzung der Kommunen zur Handels- und Handelsflächenentwicklung sowie der Rahmendaten. Die Befragung der Städte und Gemeinden ergänzt die Umfrage unter Expansionsmanagern zu deren Einschätzung der Handelssituation in den Kommunen. Sie können diese hier finden.
18.03.2020
GEMA-Tarife angepasst und neues Handbuch
Die Preise für den im Stadtmarketing am häufigsten genutzten GEMA-Tarif U-St für Stadtfeste, Straßenfeste und sonstige Veranstaltungen im Freien, sind zum Jahreswechsel von 84,30 Euro auf nun 86,40 Euro je 500 qm Veranstaltungsfläche gestiegen. Wichtige Fragen zur GEMA, ihren Tarifen und zur Anmeldung von Veranstaltungen beantwortet das neu erschienene GEMA-Handbuch 2020, das Sie hier finden. Die aktuellen Tarife der GEMA sind hier hinterlegt. Hier finden Sie eine Handreichung der bcsd zum Umgang mit GEMA-Gebühren und zur Anmeldung von Veranstaltungen. Mitglieder der bcsd erhalten einen Gesamtvertragsnachlass von 20 % auf die GEMA-Gebühren.
17.03.2020
Wiener werden für klimafreundliche Mobilität mit „Kultur Token“ belohnt

Die Stadt Wien hat sich ein Konzept überlegt, das Bürger dazu animieren soll, aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke präsentierten Ende Januar die Kultur-Token-App. Für auf klimafreundliche Weise zurückgelegte Strecken werden Tokens angespart, welche später beim Besuch des Volkstheaters, des Wien Museums, des Wiener Konzerthauses sowie im MuseumsQuartier eingelöst werden können. Das Digitalisierungsprojekt verknüpft somit ein Umwelt- mit einem Kulturprojekt. Die Fortbewegung der Nutzer messen ein Schrittzähler und ein Motiontracker. Die Namen der User und die aufgezeichnete Bewegung werden aus Datenschutzgründen getrennt erhoben. Auch designtechnisch macht die App einiges her: Die Gestaltung übernahm die Wiener Street-Art-Künstlerin Frau Isa. Die Anwendung steht seit kurzem einer Testgruppe zur Verfügung und soll final ab Herbst 2020 für alle Wiener nutzbar sein. Hier erfahren Sie mehr.


13.03.2020
Tourismus in Deutschland wächst – Campingtourismus ist Treiber

Der Deutschlandtourismus hat ein neues Rekordhoch erreicht. 2019 wurden laut offizieller Statstik 494,7 Millionen Übernachtungen registriert. Das entspricht einem Anstieg von rund 3,7 Prozent. Hier lesen Sie mehr dazu. Laut den Zahlen des ADAC Camping Monitors 2020 ist der größte touristische Treiber in Deutschland der Campingtourismus. Das eigene Land zählt dabei bei den deutschen Campern zu den beliebtesten Reisezielen, gefolgt von Italien, Kroatien und Frankreich. Auf dem Vormarsch ist das Luxuscamping, das mit größeren, exklusiven Stellplätzen und komfortabler Ausstattung wie einem eigenen Sanitärbereich wirbt. Camping steht auch bei jungen Leuten hoch im Kurs. Ein Trend, der sich unter dem Hashtag „Vanlife“ ablesen lässt. Außerdem entstehen immer mehr Ecocamping-Plätze, denn Nachhaltigkeit und Rücksicht auf die Natur gehören für viele Camper zu den wichtigsten Werten. Hier erfahren Sie mehr.


12.03.2020
Silvester mit Lasershows statt Feuerwerk

© Klanglichter, Tobias Schnitzler

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 2019 viel Aufmerksamkeit mit der Messung von Feinstaubwerten vor allem in den Großstädten von Baden-Württemberg erzeugt. Auch deshalb spielt bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen das Thema Umwelt eine immer größere Rolle. So fordern viele Bürger, Stadträte und Veranstalter Alternativen zum Feuerwerk an Silvester und bei Stadtfesten. Die Stadt Verl hat sich früh mit dem Thema befasst. Die Herausforderung war es, für das Silvester-Event eine umweltfreundliche Alternative zu schaffen. Eine musiksynchrone Lasershow, die speziell auf das Event abgestimmt war, löste das jährliche Feuerwerk im Zentrum der Stadt ab und eine „böllerfreie“ Zone wurde geschaffen, in der die Bürger aus Verl und Umgebung zusammenkommen und den Jahresübergang feiern konnten. Die Zuschauerzahlen gaben den Veranstaltern recht, die sich am Silvesterabend über mehr als das Vierfache an Besuchern freuen durften und mit einem neuen Highlight in 2020 starteten. Mehr Informationen finden Sie hier.


12.03.2020
Neue Informationsangebote für Touristiker

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat sein Leistungsangebot erweitert und bietet künftig einen Förderwegweiser Tourismus an. Gesucht werden kann darin mit einem freien Text oder aber nach Art des Akteurs, nach Bundesland und nach Themenfeld. Sie finden den Wegweiser hier. Hier finden Sie zudem die allgemeine Förderdatenbank des Bundes, der Länder und der EU. Weiterhin hat das Kompetenzzentrum eine Datenbank für Arbeitshilfen im Tourismus, genannt die Kompetenz-Cloud, eingerichtet, die sie hier finden. Ebenfalls wird vom Kompetenzzentrum die Publikation “Tourismus 2030: Bausteine der Zukunft – Fakten. Thesen. Perspektiven“ bereitgestellt, die sich den zukünftigen Herausforderungen des Tourismus mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Internationalisierung, Tourismus für lebenswerte Regionen und Kompetenzentwicklung (Stichwort Fachkräfte) widmet. Sie finden die Publikation hier. Eine weitere Arbeitshilfe stammt vom Deutschen Tourismusverband, der die zweite Ausgabe seines Leitfadens für Destinationen „Tourismus Digital“ herausgegeben hat. Diese finden Sie hier. Der Digitalisierung widmet sich auch die Tourism Innovation Map der Österreich Werbung, die hier zu finden ist. Darüber hinaus hat sich die „Exzellenzinitiative Nachhaltige Reiseziele“ formiert, die unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt wird und der bereits einige Destinationen angehören. Ziel ist die Steigerung der Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus. Hier erfahren Sie mehr.


12.03.2020
Digitale Daseinsvorsorge – Damit es Ihren Bürgern an nichts fehlt! (Gastbeitrag unseres Newslettersponsors SinkaCom AG)

Die SinkaCom AG hat sich den Herausforderungen im ländlichen Raum gestellt und eine Plattform geschaffen, die Digitalisierung und Daseinsvorsorge vereint. Fallen örtliche Versorgungsmöglichkeiten weg, schließt die digitale Plattform die entstandene Lücke und sorgt durch die Einbindung (über)regionaler Lieferanten und Dienstleister dafür, dass der tägliche Bedarf aller Bürger gedeckt ist. Ebenso stärkt sie noch vorhandene Versorgungsstrukturen und Händler. Das soziale, innovative Versorgungssystem stellt sicher, dass Produkte und Dienstleistungen flächendeckend verfügbar werden, sodass Bürger diese einsehen, bestellen, selbst abholen oder liefern lassen können. Die Bürger wiederum arbeiten Hand in Hand, um eine erfolgreiche Mikrologistik zu gewährleisten und den Weg der digitalen Transformation gemeinsam zu beschreiten. Weitere Themen, die die Plattform adressiert, sind Infrastruktur, Pflege, Gesundheit und Wohnen. Mit ihrem innovativen Pilotprojekt will die SinkaCom AG die Lebensqualität im ländlichen Raum steigern und eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge für alle schaffen. Mehr lesen Sie hier.


12.03.2020
Ecovillage Hannover – zukunftsweisendes städtisches Leben

Beim Modellprojekt „Ecovillage Hannover“ geht es um ein nachhaltiges Stadtquartier unter Großstadt-Bedingungen. Die Genügsamkeit steht dabei im Mittelpunkt, denn der übermäßige Verbrauch von begrenzten Ressourcen widerspricht dem nachhaltigen Wirtschaften. Auch die soziale Ebene soll in den Vordergrund rücken. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sind eine Beschränkung auf weniger private Wohnfläche und mehr gemeinschaftlich genutzten Raum unabdingbar. Zudem kommt ein innovatives Finanzierungsmodell, das an Crowdfunding erinnert, zum Einsatz. Das Modellprojekt zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 soll in all diesen Aspekten zukunftsweisend werden. Kurzfristig wird mit einer für ca. 800 Menschen geeigneten Fläche am Stadtrand in Bemerode/Kronsberg-Nord gestartet, doch es soll weitere Ecovillages in Hannover geben. Mehr zum Thema finden Sie hier.


10.03.2020
Proaktives und digitales Estland und Förderaufruf Smart Cities
Im digitalen „E-Estonia“, wie sich das Land gerne selbst nennt, können viele Dienstleistungen digital erledigt werden. Als Schlüssel zu den digitalen Möglichkeiten dient die Bürgerkarte, die gleichzeitig Ausweis, Führerschein, Versichertenkarte und mehr ist. Das Technologieunternehmen Nortal arbeitet nun an einer proaktiven Verwaltung. In Zukunft soll vieles automatisiert ablaufen. Bei einer Geburt bspw. meldet das Krankenhaus den Nachwuchs bei den Behörden an. Daraufhin wird das Kind bei der Krankenversicherung (in Estland gibt es nur eine) angemeldet und Sozialleistungen wie Kindergeld und weitere Zuschüsse werden registriert. Bis zum Jahresende 2020 sollen insgesamt sieben Dienste rund um verschiedene Lebensereignisse proaktiv verwaltet werden. Digital ist zwar pragmatisch, vor allem in einem Land, in dem die Bevölkerungsdichte gering ist und ein Behördengang viel Zeit in Anspruch nehmen kann, aber es existiert natürlich auch Skepsis - Stichwort Datenschutz und Abhängigkeit von Technik. In Deutschland hat das Bundesinnenministerium gerade den Förderaufruf für die zweite Runde des Programms „Smart Cities Made in Germany“ veröffentlicht. Dort können sich Städte für die Unterstützung bei der Erstellung einer Digitalisierungsstrategie sowie deren Umsetzung bewerben. Hier finden Sie weitere Informationen sowie den Förderaufruf.
09.03.2020
Der neue bcsd Arbeitshilfen-Pool und der überarbeitete Projektpool
Auf der bcsd-Homepage steht ab sofort im Mitgliederbereich der Arbeitshilfen-Pool zur Nutzung bereit. Dort finden Mitglieder über 100 Publikationen und Leitfäden von Städten, Unternehmen, Ministerien, Instituten etc., die bei der täglichen Arbeit unterstützen können. Sie finden diesen hier. Außerdem wurde der Projekt-Pool neu strukturiert und um weitere interessante und spannende Projekte ergänzt, so dass sich dort mittlerweile über 200 gute Beispiele aus dem Stadtmarketing befinden. Den Projektpool finden Sie hier. Beide Pools gliedern sich in die Bereiche „Konzeption und interne Organisationsstruktur“, „Kommunikation“, „Koordination und Partizipation“, „Veranstaltungen und Aktionen“, „Stadtbild und Stadtentwicklung“, „Tourismus und Willkommenskultur“, „Handel und Innenstadt“ sowie „Dienstleistung, Finanzierung und Förderung“. Neu ist zudem, dass Projekte und Arbeitshilfen nun verschlagwortet sind, so dass noch einfacher nach zur Fragestellung passenden Projektblättern und Publikationen gesucht werden kann. Wir freuen uns, wenn Sie uns gelungene Projekte aus Ihrer Stadt an office@bcsd.de zukommen lassen, denn genau davon leben der Projekt-Pool und der Verband. Ebenfalls freuen wir uns über Hinweise auf frei verfügbare Arbeitshilfen, die Sie Kollegen empfehlen können.
04.03.2020
Colours of Europe Award 2020 – jetzt bewerben
Der neu ins Leben gerufene Wettbewerb „Colours of Europe“ richtet sich an Kommunen unter 50.000 Einwohnern und hat das Ziel, die besten Ideen zu finden, die Europa vor Ort erlebbar machen und zum Nachahmen anregen. Es geht darum, außergewöhnliches Engagement zu belohnen und gleichzeitig ein Netzwerk aus Kommunen zu schaffen, die ihre Erfahrung und Expertise auch über ihre eigene Region hinaustragen möchten. Drei Siegerkommunen werden von einer hochkarätigen Jury, zu der auch die bcsd-Vorsitzende Bernadette Spinnen zählt, ausgezeichnet und am Europatag am 09. Mai in Berlin geehrt. Zudem wird ein Preis in der Sonderkategorie „Zivilgesellschaftliches Engagement“ verliehen, die sich an gemeinnützige Organisationen richtet. Als Teil des Colours of Europe Netzwerkes erhalten die Gewinner-Kommunen eine Einladung zum Netzwerkworkshop mit international renommierten Expertinnen und Experten aus Marketing, Politik und Kommunikation am Vortag der Preisverleihung in Berlin. Zudem erhalten die vier Prämierten je 5.000 Euro Preisgeld. Bewerbungsschluss ist der 29. März 2020. Veranstalter ist der Tu was für Europa e.V. mit Sitz in Berlin. Hier erfahren Sie mehr und haben auch direkt die Möglichkeit zur Bewerbung.
04.03.2020
Tag der Städtebauförderung 2020
Am 16. Mai 2020 findet zum sechsten Mal der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Alle Städte und Gemeinden sind aufgerufen, über Projekte, Strategien und Ziele ihrer Städtebauförderung zu informieren und Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Entwicklung von Ortskernen, Stadtteilen oder Quartieren einzuladen. Kommunen können ihre Teilnahme bis zum 31. März anmelden. Als Partner des bundesweiten Aktionstags rufen wir unsere Mitgliedsstädte zur zahlreichen Teilnahme mit kreativen Allianzen vor Ort auf, um die Wirkkraft der Städtebauförderung anschaulich der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Hier finden Sie das Handbuch, das bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt. Inspiration wie andere den Tag in der Vergangenheit gestaltet haben, finden Sie hier.
03.03.2020
Seminar „Die digitale Stadt verstehen und gestalten“: jetzt noch Restplätze sichern
Wie der Deutsche Stadtmarketingtag widmet sich auch dieses zweitägige Seminar am 10. und 11. März in Düsseldorf der digitalen Transformation der Gesellschaft und der damit einhergehenden Veränderung unserer Arbeit im Stadtmarketing. Die Fortbildung hilft Ihnen und Ihrer Organisation, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten oder sogar einen Schritt voraus zu sein und den digitalen Wandel zu gestalten, anstatt Trends hinterherzulaufen. Der erste Tag bietet einen Überblick über die Handlungsfelder der städtischen Digitalisierung und unterstützt Sie dabei Ihren Digitalisierungs-Masterplan zu erstellen. Am zweiten Tag bekommen Sie wertvolle Praxistipps an die Hand, worauf bei Umsetzung von Website und App zu achten ist. Referent ist der Digitalisierungsberater Frank Tentler. Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden und erhalten weitere Informationen.
02.03.2020
Urban Design Thinking Projekt „Migrants 4 Cities“ – Dokumentation erschienen
Mit ihrem hohen Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund und ihrer aktiven Beteiligungspolitik eignete sich die Stadt Mannheim optimal als Partner für das Forschungsprojekt Migrants4Cities. Wissenschaftler des inter 3 Instituts und der Technischen Universität Berlin erprobten gemeinsam mit hochqualifizierten Migranten, ob diese aufgrund ihrer Erfahrungen neuartige Ideen für Vorhaben der nachhaltigen Stadtentwicklung auf Augenhöhe mit städtischen Verantwortlichen entwickeln können. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Vor dem Hintergrund der Frage „Wie wollen wir in Mannheim in Zukunft wohnen, arbeiten, mobil sein und zusammenleben?“ wurden mit der Methode des Urban Design Thinking in den Themenfeldern „Wohnen“, „Arbeiten“, „Mobilität“, „Zusammenleben“ und „Mitmachen“ innovative Konzepte für die Stadt erdacht. Beispielsweise eine „KulturTram“, die Gelegenheit für Bürgerbegegnungen schafft, indem wechselnde kulturelle Aktionen wie Filme, Musik und Theater in der Straßenbahn organisiert werden. Die Konzepte wurden zum Teil bereits realisiert oder befinden sich in der Planungsphase. Die Dokumentation zum Projekt finden Sie hier.
26.02.2020
Seminar bcsd-Veranstaltungsleiter – Jetzt anmelden!
Die Organisation von imageprägenden, identitätsstiftenden Events ist eine der Hauptaufgaben des Stadtmarketings. Oft finden diese Veranstaltungen im öffentlichen Raum statt, was besondere Anforderungen bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen mit sich bringt. Sicherheit kostet Geld, fordert Know-How und ist auch bei perfekter Planung nicht zu 100% zu garantieren, was viele Veranstaltungsleiter verunsichert. Mit dem Seminar „Veranstaltungsleiter bcsd öffentlicher Raum“ bietet die bcsd eine Weiterbildung an, die den Teilnehmern die Sicherheit und das Know-How an die Hand gibt Veranstaltungen professionell zu planen und sicher durchzuführen. Das Seminar kann als Modul „Eventmanagement“ des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden. Das Seminar findet vom 04. bis zum 06. März 2020 im Torhaus Nord in Bremen statt. Hier kommen Sie zur Anmeldung. Ganz besonders schwer tun sich viele Veranstalter damit, sich in dem Dschungel der rechtlichen Bestimmungen rund um Veranstaltungen zurechtzufinden. Das Online Portal „eventfaq“ bietet hier vielfältige hilfreiche Materialen, unter anderem Artikel zu aktuellen Rechtsthemen, Checklisten, Überblicke über relevante Gesetze und Verordnungen. Hier kommen Sie zum Portal.
21.02.2020
Städtebauliche Maßnahmen für eine bessere Innenstadtentwicklung in Hanau
In Hanau konnten in den vergangenen Jahren durch einen umfassenden Umbau und die Neugestaltung der Innenstadt neue Geschäfte angesiedelt und damit dem Abzug der Kaufkraft entgegengesteuert werden. Dennoch beginnen sich gegenläufige Tendenzen in Form von schließenden Läden und Leerständen abzuzeichnen. Ausgelöst werden diese Entwicklungen unter anderem durch rein gewinnorientierte Immobilienkäufe und -vermarktungen, die keine Rücksicht auf die Gesamtattraktivität der Stadt nehmen. Die Stadt möchte diesen Entwicklungen entgegenwirken, indem sie mehr Einfluss auf die Eigentümer und Nutzer von Immobilien gewinnt. Das Baugesetzbuch ermöglicht Kommunen, in Gebieten, in denen städtebauliche Maßnahmen in Betracht gezogen werden, per Satzung ein Vorkaufsrecht festzulegen. Die Stadt Hanau will von dieser Reglung Gebrauch machen und konkrete Maßnahmen in der Innenstadt einleiten. Die Voruntersuchungen hierfür sollen von der stadteigenen Bauprojekt Hanau GmbH bis Ende 2020 durchgeführt werden. Sinn und Zweck dieser Strategie ist es, gezielt Handels- und Gastronomie-Konzepte zu unterstützen, die die Innenstadt aufwerten, also passgenau selbst den Branchenmix zu steuern und gegebenenfalls auch als Vermieter aufzutreten. Die Vorkaufsrechtssatzung gehört zu einem größeren Maßnahmenbündel, das von der Hanau Marketing GmbH zusammen mit Einzelhandel, dem Hanau Marketing Verein, der IHK und der Eigentümervertretung Haus und Grund diskutiert wird. Mehr dazu hier und hier.
20.02.2020
Leitfaden „Einfach online“ aktualisiert
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bietet dem stationären Einzelhandel einen Leitfaden mit Ratschlägen in Zeiten des „digitalisierten Shoppings“, denn das Internet stellt nicht nur Konkurrenz für den stationären Einzelhandel dar, sondern bietet diesem auch viele Möglichkeiten. Wichtig für den stationären Anbieter ist es, diese Chancen zu erkennen und für sich nutzbar zu machen. Eine Hilfestellung bietet die neue Publikation Einfach Online – Praxis-Tipps für kleine Einzelhändler in Bayern. Den Leitfaden finden Sie hier.
19.02.2020
Erzegbirge wirbt mit Heidi-Song für Heimkehrer
Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, verschärft sich die Landflucht junger Menschen. Gleichzeitig werben viele, insbesonders ländliche Regionen um Heimkehrer, die vor Ort geboren wurden und zum Teil dort immer noch verwurzelt sind. Das Land Brandenburg bietet solchen Initiativen gezielt Förderungen an. So hat unter anderem die Region Elbe-Elster mit Comeback Elbe-Elster eine eigene Willkommensagentur für Ausgewanderte ins Leben gerufen, die Hilfestellungen bei der Rückkehr bietet. Die Stadt Halle an der Saale und weitere Städte organisierten zur Weihnachtszeit, wenn viele sowieso in der alten Heimat sind, Rückkehrermessen, auf denen unter anderem Unternehmen Jobangebote unterbreiten. Am Weihnachtsmarkt Finsterwalde bot die „Heimathütte“ Informationsangebote. Das Regionalmanagement Erzgebirge hat sich neben seinen sonstigen umfangreichen Aktivitäten mit hERZmenschen eine neue Aktion einfallen lassen. Auf der Internetseite der Kampagne kann das Heidi-Lied personalisiert als Aufforderung zur Rückkehr in die Heimat versandt werden. Hier erfahren Sie mehr.
17.02.2020
bcsd-Mitgliederportraits
Unser Verband lebt von seinen Mitgliedern. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, den Mitgliedern eine Plattform zu bieten, auf der sie sich ansprechend präsentieren können. Dafür haben wir unsere Mitgliederseite neu gestaltet. Alle ordentlichen Mitglieder finden Sie nun in einer übersichtlichen, alphabetisch geordneten Tabelle. Mit der Suchfunktion lassen sich Mitglieder durch Schlagwort-, Orts- oder Postleitzahlsuche auffinden. Zusätzlich werden alle Mitgliedsstädte in einer interaktiven OpenStreetMap angezeigt. So können Sie mit nur wenigen Klicks Mitglieder in Ihrer Nähe finden und erfahren vieles über Aufgabengebiete, Ziele und Organisationsstrukturen. Wenn Sie im Mitgliederbereich der bcsd-Homepage eingeloggt sind, haben Sie zudem Zugang zu den Kontaktdaten Ihrer Kollegen, um einen direkten Erfahrungsaustausch angehen zu können. Falls Sie sich ebenfalls vorstellen wollen, schicken sie gerne einen Text (max. 500 Wörter), ein Bild (bevorzugt Quer- oder Panoramaformat), Ihr Logo und, falls vorhanden, ein Imagevideo (bevorzugt als YouTube-Link) an office@bcsd.de.
14.02.2020
Hannover-GIFs werben für die Stadt und tragen zur Identifikation bei
Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HTMG) entwickelte im Dezember 2019 zehn Stadt-GIFs mit Motiven wie der Kröpcke-Uhr, der Hannoveraner Skyline, einem Segelboot auf dem Steinhuder Meer und einem „I love Hannover“-Schriftzug. Die Animationen wurden im GIPHY-Archiv von Instagram online gestellt und generierten 576.900 Views in den Stories der Hannoveraner. Auf Wunsch der Instagram-Follower hat die HTMG bereits zwei neue GIFs entwickelt. Mehr dazu https://www.publicmarketing.eu/news/detail.php?rubric=News&nr=32045. Eine Aufstellung der GIFs finden Sie hier.
13.02.2020
Letzte Chance – Jetzt noch zu den Februar-Seminaren in Berlin anmelden
Nutzen Sie noch die Chance, von dem wertvollen Weiterbildungsangebot der bcsd zu profitieren und melden Sie sich für die Seminare „Grundlagen City-, Stadt- und Regional-Marketing“ und „Projektmanagement“ am 19. und 20. Februar in Berlin an. Ein erfolgreiches Stadtmarketing aufzubauen, zu etablieren und ständig weiterzuentwickeln ist eine agile, sich ständig wandelnde Aufgabe, bei deren Bewältigung Sie die Stadtmarketing-Experten Roland Wölfel, Geschäftsführer CIMA Beratung + Management GmbH, und Jürgen Block, Geschäftsführer bcsd e.V., gerne unterstützen. Gemeinsam mit Ihnen beleuchten sie im Seminar „Grundlagen City-, Stadt- und Regional-Marketing“ am 19. Februar grundlegende Voraussetzungen und aktuelle Trends für ein überzeugendes Stadtmarketing. Am darauffolgenden Tag führt Sie Michael Metzler, Geschäftsführer Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH, in die Geheimnisse der perfekten Weihnachtsmarktorganisation ein. Im Seminar „Projektmanagement" erläutert der erfahrene Referent, wie typische Arbeitsabläufe- und prozesse bei der Projektplanung optimiert werden können. Die Anmeldefrist wurde verlängert! Hier geht es zur Anmeldung.
12.02.2020
Neuordnung der Städtebauförderung – neue Programme und Inhalte
Bundesinnenminister Seehofer hat die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung unterzeichnet. Gemeinsam haben Bund und Länder eine neue Struktur der Städtebauförderung ab diesem Jahr erarbeitet. Besonderer Wert wurde auf die Schaffung von Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation gelegt. Fördervoraussetzung für die Programme ist die Beachtung von Nachhaltigkeit im Hinblick auf den Klimaschutz. Fast eine Milliarde Euro Bundesmittel stehen in den neuen Bund-Länder-Programmen „Lebendige Zentren“ für die Innenstadtentwicklung und historische Stadtkerne, „sozialer Zusammenhalt“ zur Förderung des Zusammenlebens in den Quartieren und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zur Anpassung an den demographisch-strukturellen Wandel zur Verfügung. Hinzu kommt der Investitionspakt soziale Integration im Quartier. Nun müssen die Bundesländer das Abkommen noch gegenzeichnen. Mehr Informationen zum Vorhaben finden Sie hier.
12.02.2020
Stadtentwicklungsplanung in Zeiten voranschreitender Digitalisierung
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin beauftragt, aufzuzeigen, wie eine Stadtentwicklungsplanung in Berlin vor dem Hintergrund der räumlich-funktionalen Auswirkungen von Digitalisierung und Smart-City-Anwendungen im städtischen Raum aussehen könnte. Fokus der Studie war somit unter anderem, welche veränderten Raumwahrnehmungen mit der Digitalisierung einhergehen und was dies für die Stadtentwicklungsplanung bedeutet. Die Ergebnisse des Projekts sind in dieser Difu-Sonderveröffentlichung aufbereitet.
11.02.2020
Erweiterte Tagungsdokumentation Deutsche Stadtmarketingbörse 2019 – „Urbanität gestalten – Lebensqualität und Identität in Stadt und Land“
Die Deutsche Stadtmarketingbörse 2019 in Heilbronn setzte sich mit dem neuen Verständnis von Lebensqualität in Stadt und Land sowie der zunehmenden Verwischung der Grenze zwischen den beiden, ehemals gegensätzlichen Lebensräumen auseinander. Nun liegt eine unter Mitwirkung von Anja Barlen-Herbig entstandene Dokumentation der Veranstaltung vor. Diese beinhaltet eine Zusammenfassung der wichtigsten Tagungsinhalte sowie darüber hinaus gehende Mehrwerte: Interviews mit Tristan Horx vom Zukunftsinstitut sowie Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, sind hier zu nennen. Wie die Deutsche Stadtmarketingbörse ist auch die Publikation, die in der Reihe „Stadtmarketing im Profil“ erscheint, stark praxisorientiert und liefert entsprechend viele Beispiele für Projekte, die zur Steigerung von Lebensqualität und Identität in Stadt und Land beitragen können, indem das Land „urbaner“ wird oder die Stadt ein Stück „ländlicher“. Neben den auf der Deutschen Stadtmarketingbörse vorgestellten Projekten finden sich darin zahlreiche weitere Beispiele aus Groß- und Kleinstädten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Hier finden Sie die Broschüre.
10.02.2020
Best Christmas Cities 2019 gekürt
Am vergangenen Montag glänzten auf der Messe Christmasworld in Frankfurt am Main nicht nur die Lichtinstallationen der Aussteller, sondern auch die Siegerstädte des Wettbewerbs Best Christmas City. In den Kategorien Groß-, Mittel- und Kleinstadt wurden Städte von der Fachjury für ihre ganzheitlichen Weihnachtskonzepte und außergewöhnliche Handelsaktionen ausgezeichnet. Ein Online-Voting bestimmte den Publikumssieger. Zu gewinnen waren hochwertige Städtedekorationen von MK Illumination und ein professioneller „Weihnachtsmarkt-Check“ der Gesellschaft für Markt und Absatzforschung (GMA). Gewinner Kategorie Kleinstadt (bis 20.000 Einwohner): Bad Bentheim Überblickt von der mittelalterlichen Burg Bentheim, bot der lauschige Bad Bentheimer Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Fair Trade Stadt“ ausschließlich kunsthandwerkliche und regionale Produkte. Durch Aktionen wie das Anschieben der erzgebirgischen Weihnachts-Pyramide der Partnerstadt Wolkenstein wurde die Weihnachtsbotschaft der Gemeinsamkeit über die Stadtgrenze hinaus kommuniziert. Den zweiten Platz belegte Neustadt in Holstein, auf Platz drei schaffte es Straelen. Gewinner Kategorie Mittelstadt (20.000-100.000 Einwohner): Wolfenbüttel 400 funkelnde Lichterbögen, Hütten im Fachwerkstil und malerische Adventshöfe ließen in der Wolfenbütteler Innenstadt eine gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre aufkommen. Kuschelige Sitzecken, Decken und Felle unterstrichen zusätzlich den Claim der Stadt als „Wohnzimmer der Region“. Neben der Kommunikation über die üblichen sozialen Netzwerke punktete Wolfenbüttel mit einem einzigartigen Podcast zum Weihnachtsmarkt. Platz zwei ging an Baden-Baden, auf Platz drei kam Uelzen. Gewinner Kategorie Großstadt (ab 100.000 Einwohner): Kassel Kassel bezieht sich in seinem Konzept auf das Erbe der Gebrüder Grimm in der Stadt, 2019 unter dem Motto Rotkäppchen. Der märchenhaft dekorierte Weihnachtsmarkt, Lesungen, Puppentheater sowie die Sonderausstellung „Rotes Käppchen, Blauer Bart“ im Grimm Museum erweckten Fantasiewelten zum Leben. Mit der „Weihnachtsbaumkanone“ begeisterte der Künstler Leon de Bruijne die Besucher und stellte einen Bezug zu Kassel als Kunst- und Dokumenta-Stadt her. Göttingen durfte sich über Platz zwei freuen, Bremen über Platz drei. Publikumspreis: Meiningen In der Online-Abstimmung konnte Meiningen mit 4.509 Stimmen besonders begeistern. Der „Meininger Weihnachtszauber“ ließ mit einem neuen Beleuchtungs- und Gestaltungskonzept die Altstadt und den Schlosshof Elisabethenburg erstrahlen. Die 450 Quadratmeter große Eis-Arena, eine Leuchtlokomotive als Fotopoint sowie ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm mit einheimischen Chören lockten zusätzlich die Besucher an. Auf Platz zwei landete Fulda mit 3.902 Stimmen, auf Platz drei Meppen mit 1.327 Stimmen.
07.02.2020
Kompetenzzentrum Handel – DigitalMobil ist unterwegs
Das DigitalMobil (kurz DiMo) des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Einzelhandel rollt seit einigen Wochen über Deutschlands Straßen. Das DiMo zeigt Händlern anhand verschiedener digitaler Services, wie sie das Einkaufserlebnis angepasst an Kundenbedürfnisse digital gestalten können. Vor Ort war das DiMo schon bei den Kick-off Veranstaltungen in Berlin, Köln und Regensburg, sowie in Bremerhaven und Stuttgart. Hier können Sie das DigitalMobil für die Händlergemeinschaft Ihrer eigenen Stadt zum Ausprobieren anfragen.
06.02.2020
Kulturhauptstadt 2025: Shortlist steht fest
Das Auswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ ist einen Schritt weiter, nun sind nur noch fünf Städte im Rennen um Deutschland auf europäischer Bühne zu vertreten. Die Konzepte der Bewerberstädte wurden unter anderem danach bewertet, wie sie längerfristig zur kulturellen Entwicklung ihrer Stadt beitragen, ob die Bürger der Stadt erfolgreich mit eingebunden werden und ob eine „Europäische Dimension“ zu erkennen ist. Ausgewählt wurden die Städte Magdeburg, Hannover, Nürnberg, Chemnitz und Hildesheim, diese müssen nun ihre Bewerbungen überarbeiten und werden von den Juroren besucht, bevor im Herbst 2020 die finale Entscheidung getroffen wird. Die auserwählte Stadt soll dann bis Ende 2020 als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ ernannt werden. Neben Deutschland wird auch Slowenien 2025 eine Kulturhauptstadt stellen. Mehr dazu hier.
04.02.2020
WhatsApp unterbindet Newsletter
Mit der Broadcast-Funktion von WhatsApp war bisher der Massenversand von Nachrichten möglich, eine Funktion, die nicht nur von Unternehmen sondern auch von vielen Städten und Gemeinden gerne zum Newsletter-Versand genutzt wurde. Hiermit bewegte man sich bisher bezüglich der Nutzerbedingungen von WhatsApp in einer Grauzone. Nach zunehmender Kritik über die Rolle des Messengers bei der Verbreitung von Falschmeldungen greift WhatsApp jetzt durch. Seit dem 7. Dezember wird der Gebrauch der App zum Massenversand von Nachrichten zu nicht privaten Zwecken rechtlich verfolgt. Eine Alternative bietet MessengerPeople, ein Dienstleister für Messenger Business-Solutions, mit der eigen entwickelten App Notify, die für den Nutzer alle Neuigkeiten aus den von Ihm abbonierten Kanälen bündelt. Mehr dazu hier.
03.02.2020
Seminar "Recht kompakt - Grundlagen im Stadt- und Tourismusmarketing" am 09. März in Düsseldorf
Für die Gründung, Strukturierung und Führung einer City-, Stadt- oder Tourismusmarketingorganisation ist die Kenntnis rechtlicher Grundlagen existenziell. Nur wer weiß, in welchem rechtlichen Rahmen er sich bewegt, kann das volle Handlungspotenzial ausschöpfen und Schaden von seiner Organisation abwenden. Bei diesem Seminar handelt es sich bewusst um ein Grundlagenseminar, um Geschäftsführung, Mitarbeitern und Berufseinsteigern die nötige Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Themen zu vermitteln. Schwerpunkte sind Rechtsformen, Arbeitsrecht sowie Marken- und Urheberrecht. Weitere Schwerpunkte können gegebenenfalls individuell gesetzt werden. Hier gelangen Sie zur Anmeldung.
02.02.2020
„Taj Mahal, Machu Picchu, BVG!“ – Berliner Verkehrsbetriebe wollen Weltkulturerbe werden
Der Marketing- und Vertriebschef der BVG, Martell Beck, stellte bereits 2018 auf der Deutschen Stadtmarketingbörse die gleichermaßen mutige wie erfolgreiche Werbekampagne „Weil wir dich lieben“ vor. Nun geht das Verkehrsunternehmen, das sich als einzigartiges Kulturgut versteht, einen Schritt weiter. Daher ist es nun Zeit für die Bewerbung bei der UNESCO als Weltkulturerbe. Denn trotz des täglichen Wandels, gibt es doch eine Konstante in der Hauptstadt, nämlich die BVG. Auf der Kampagnen-Website können Berliner ab sofort mit „Ja.“ oder „Ja!“ abstimmen. Auch wenn die Kampagne wohl eher eine humorvolle Werbeaktion sein soll, wird man bald sehen, ob der Mut zur Bewerbung letzten Endes belohnt wird. In Berlin ist ja bekanntlich alles möglich. Hier finden Sie das Kampagnenvideo.
31.01.2020
Das mainzgefühl – Mainz wirbt für ein offenes und herzliches Miteinander
Die Stadt Mainz möchte mit ihrer im vergangenen Jahr gestarteten Aktion „mainzgefühl“ ihre positive Lebensart verbreiten und sorgt mit diversen Aktionen, sowohl im „echten“ Leben als auch über Social Media-Kanäle, deutschlandweit für mehr Herzlichkeit, Offenheit und Geselligkeit. Dabei nutzte der Tourismusfonds Mainz e.V. die Ergebnisse aus stadtweiten Workshops und einer Bürgerumfrage aus dem letzten Jahr zum Thema Stadtgefühl. Weiterhin sollen Postkarten, „Share Cards“, visitenkartengroße Kärtchen mit netten Sprüchen, und GIFs geteilt werden, um jene Werte zu stärken. Ziel des mainzgefühls ist es nicht nur, das Image der Stadt zu stärken, sondern auch zum gesamtgesellschaftlichen Umdenken anzuregen. Einen Rückblick zur Kampagne finden Sie hier. Ein weiteres Beispiel für das herzliche Lebensgefühl der Mainzer ist der diesjährige Mainzer Adventskalender. Das Mainzer Citymanagement öffnet in diesem Jahr nämlich jeden Nachmittag im Dezember bis Heiligabend in der Mainzer Innenstadt ein Kalendertürchen, hinter dem kleine und große Überraschungen stecken. Vor allem für Kinder sind Aufmerksamkeiten dabei. Mehr dazu finden Sie hier.
30.01.2020
Retouren Studie – Millionen brauchbarer Artikel werden entsorgt
Mit einem Click im Warenkorb und per Expressversand einen Tag später schon geliefert - so die Erwartung vieler Kunden. Dank der großzügigen Rücksendebedingungen der meisten Online Shops kann der Kunde auch gleich mehrere Artikel zum Anprobieren bestellen. Forscher der Universität Bamberg haben festgestellt, dass 2018 20 Millionen zurückgeschickte Artikel entsorgt wurden. Ein großer Teil hiervon (rund 40 %) hätte weiterverwendet werden können, beispielsweise als Spende. Da aber die Entsorgung meist viel günstiger ist, landen jährlich 7,5 Millionen neuwertige Artikel im Müll. Betroffen ist vor allem Billigware mit einem Kaufwert von unter 15 Euro. Das Problem liegt oft nicht in dem fehlenden Willen der Händler, sondern darin, dass sie sich schwertun, geeignete Alternativen zum Entsorgen zu finden. Die Bamberger Wissenschaftler empfiehlt, Händler aufzuklären an welche Organisationen sie spenden können sowie Anreize, wie beispielsweise ein Nachhaltigkeitssiegel, zu schaffen. Vor allem müsste aber das Entsorgen der Produkte teurer werden. Die Studie finden Sie hier.
29.01.2020
Lichterzauber zur Weihnachtszeit
In der Vorweihnachtszeit setzen die Städte auf Lichterglanz, um die Menschen in die Innenstädte zu locken. Viele Kommunen haben in diesem Jahr ganz besondere Aktionen geplant, um etwas Weihnachtszauber in die dunklen Wintertage zu bringen. In Garmisch-Partenkirchen hat 2019 im Michael-Ende-Kurpark erstmalig das „Funkelland“ eröffnet, in dem eine Vielfalt von Lichtkreaturen steht, die von den Geschichten des berühmten Namensgebers inspiriert sind. Mehr Informationen finden Sie hier. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH hat zur Weihnachtszeit das Beleuchtungskonzept der Magdeburger Innenstadt neu konzipiert, inklusive 60 Leuchtskulpturen, die zum Teil Themen der Stadtgeschichte darstellen, wie beispielsweise den ersten deutschen Motorflieger von Hans Grade oder Kaiser Otto auf seinem Ross. Die „Lichterwelt Magdeburg“ ist noch bis Februar zu sehen, mehr dazu finden Sie hier. Erneut in diesem Jahr zu sehen, ist das Dortmunder Winterleuchten, bei dem der Westfalenpark stimmungsvoll beleuchtet und mit Lichtobjekten und Videoinstallationen beschmückt wird. Mehr dazu hier. Auch die Stuttgarter „Glanzlichter“ sind nach erfolgreicher Premiere 2018 wieder an den Start gegangen. Acht übergroße Figuren stellen touristische Highlights der Stadt da. Erstmalig in diesem Jahr wird von der Stuttgart-Marketing GmbH eine Doppeldeckerbustour angeboten, die Glanzlichter und Weihnachtsmarkt verbindet. Mehr dazu finden Sie hier. In Hückelhoven wird auch dieses Jahr wieder die Millicher Halde in eine magische Lichterwelt verwandelt. Der Rundweg im Lichterpark „Haldenzauber“ wurde um fast 50% erweitert. Mehr dazu hier.
28.01.2020
Die Sieger des Deutschen Tourismuspreises stehen fest
Mit dem Deutschen Tourismuspreis würdigt der Deutsche Tourismusverband e.V. einmal im Jahr kreative Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus. Kriterien für die Vergabe des Preises sind ein hoher Innovationsgrad, Qualität & Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Preisverleihung fand am Abend des Deutschen Tourismustages 2019 in Rostock statt. Den ersten Platz belegte das brandenburgische Coworking-Projekt „Coconat – workation retreat“ der Dietrich & Kokosnuss OHG. Auf dem im brandenburgischen Klein Glien gelegen Hof „Coconat“ (kurz für Community and Concentrated Work in Nature) können sogennante digitale Nomaden auf dem idyllischen Land auf Zeit arbeiten und wohnen. Für Einheimische und Wanderer gibt es ein Café und eine Kneipe. DTV- Geschäftsführer Norbert Kunz beschrieb das Co-Working Projekt als Vorzeigeprojekt einer kreativen Tourismusentwicklung abseits der Metropolen, welches Menschen aus der ganzen Welt in den Fläming bringe. Die weiteren Preisträger finden Sie hier und mehr zum Projekt Coconat hier.
24.01.2020
Sachsens Tourismus setzt auf Entschleunigung mithilfe spiritueller Orte
Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) möchte den Tourismus in Sachsen stärken, indem Sachsens Pilgerwege, Klöster und Kirchen als Orte der Ruhe und Erholung vermarktet werden. Dabei werden nicht nur Rückzugsorte wie Klöster oder Kirchengemeinden aufgrund ihrer Gastfreundschaft und ihrer Kreativseminare, die zur Flucht aus dem Alltag verführen, angepriesen, sondern auch Pilgerwege, die naturaffine Touristen anziehen sollen. Beispielsweise nimmt die internationale Pilgerroute „Via Sacra“, auch als Pilgerweg der Besinnung bezeichnet, ihre Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte. Alle spirituellen Orte sind in einer hauseigenen Broschüre zusammengefasst. Diese finden Sie hier.
24.01.2020
Interkommunales Open-Data-Portal in der Metropolregion Ruhr gestartet
Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt seit Oktober 2019 in der Metropolregion Ruhr kommunale Daten aus dem Geoportal des RVR, den Städten Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Wesel, Recklinghausen und dem Kreis Wesel kostenfrei zur Verfügung. Somit werden Daten aus der gesamten Region zentral gebündelt und für jedermann, sei es für interessierte Bürger, Start-Ups, Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft oder Medien frei zugänglich gemacht. Das Open-Data-Portal weckt dadurch Potenziale für neue Innovationen in jeglichen Bereichen. Von diesem wichtigen Schritt in der digitalen Transformation der Metropole Ruhr sollen vor allem auch die Kommunen profitieren, die das Portal als Datenquelle nutzen können, um weitere Serviceleistungen anbieten zu können, so der RVR-Beigeordnete für den Bereich Wirtschaftsführung, Markus Schlüter. Mehr dazu finden Sie hier.
23.01.2020
Landgericht stimmt gegen Internetseite der Stadt Dortmund
In einem Urteil vom 8. November 2019 entschied das Landgericht Dortmund, dass die Stadt Dortmund mit ihrer Internet-Präsenz gegen den Grundsatz der staatsfernen Presse verstößt und diese damit nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Konkret handelt es sich in dem Urteil um die Website „dortmund.de“, Stand 2017. Zu diesem Zeitpunkt beinhaltete die Website der Stadt sowohl selbst produzierten, redaktionellen Inhalt als auch Werbung. Das Medienhaus Lensing, der Verlag hinter dem Medienportal Ruhr Nachrichten, hatte Klage erhoben. Seitdem hat die Stadt Dortmund ihr Online-Angebot deutlich abgespeckt. Es ist dennoch zu erwarten, dass die Entscheidung eine große Signalwirkung haben wird. Mehr dazu finden Sie hier.
22.01.2020
Digitalstadt Ahaus
Die wachsende Stadt Ahaus lebt Digitalisierung. Die aktuell 40.000 Einwohner zählende Stadt an der holländischen Grenze konnte dank mutigem Ausprobieren innovative digitale Lösungen erreichen, wichtige Unternehmen zu halten und vielfältige Freizeitangebote aufrechtzuerhalten oder auch erst möglich zu machen In Ahaus gibt es viele digitale Referenzprojekte zu erleben: Von der Verwaltung, über das Parken bis hin zum Stadtgutschein. Dies erleichtert den Bürgern und Stadtangestellten den Alltag und spart Arbeitszeit. Digitale Lösungen ermöglichen auch die Instandhaltung vieler Freizeit- und Tourismus-Angebote der Stadt trotz knappen Personals. Im Smartel Hotel beispielsweise, funktionieren Check-In, Bestellen im Restaurant und sogar die Klimaanlage im Zimmer über App. Ohne diesen Smarten Ansatz würde das Hotel immer noch leer stehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
21.01.2020
City „to go“ – Eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher
Attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben ist eine Herausforderung, der sich auch aufgrund der Digitalisierung viele Klein- und Mittelstädte stellen müssen. Um sie für die Zukunft zu rüsten, entwickelte die SinkaCom AG in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg eine StadtApp für die Stadt Gransee. Die App bietet dem circa 6.000-Einwohner-Ort eine Kommunikationsplattform für Bürger, Händler und Besucher, die den Austausch relevanter Informationen erleichtern soll. Die Gransee App beruht auf der Basis von der bereits von der SinkaCom AG entwickelten Stadt-App Bruchköbel und verfügt über zusätzliche Komponenten, die sich nach den Bedürfnissen der Einwohner Gransees richten. Hier finden Sie eine Übersicht möglicher Features. Seit ihrer Veröffentlichung im Dezember 2018 erhält die App äußerst positive Resonanz. Knapp 80% der Nutzer, die die App einmalig installierten, sind heute noch aktiv. Von der Kooperation profitieren aber nicht nur die Bewohner Gransees, sondern auch die Projektpartner langfristig: Die TH Brandenburg und die SinkaCom AG einigten sich auf eine gemeinsame Nutzung der Entwicklerergebnisse. -GASTBEITRAG UNSERES NEWSLETTER SPONSORS SINKACOM AG-
20.01.2020
Gewinner Deutscher Nachbarschaftspreis
Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis würdigt die nebenan.de Stiftung Engagement im lokalen Umfeld. Es werden je 16 Landessieger sowie ein Bundessieger und ein Publikumssieger bestimmt. Die diesjährige Preisverleihung fand am 24.Oktober 2019 in Berlin statt. Bundesweit erstplatziert wurden die „Stinknormalen Superhelden“ aus Rathenow (Brandenburg). Dahinter verbirgt sich eine Gruppe von jungen Leuten, die in schrulligen Superheldenkostümen auf Themen wie Umwelt- und Tierschutz aufmerksam machen und sich für mehr Miteinander einsetzen. Zu den Aktionen der „Helden“ gehören: Auftritte in Schulen, Bewirtschaftung des „Stinknormalen Stadtgartens“, Müllsammelaktionen und Obdachlosenhilfe. Alle Gewinner finden Sie hier.
15.01.2020
Smart City Index
Wie digital sind Deutschlands Großstädte? Dieser Frage geht die Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Me-dien) in ihrer Datenerhebung zur Digitalisierung in deutschen Großstädten nach. Die Städte wurden in den fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft bewertet. Maßgeblich waren unter anderem Angebote wie Online-Bürger-Services, Breitbandverfügbarkeit und Sharing-Angebote für Mobilität. Insgesamt wurden 7.800 Datenpunkte erhoben. Nach den angelegten Kriterien ist die Hansestadt Hamburg mit 79,5 von 100 Punkten die digitalste Stadt Deutschlands. Das komplette Ranking können Sie hier einsehen.
14.01.2020
Erster Bundesweiter Digitaltag
21 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Hand wollen sich mit der Initiative „Digital für alle“ für Chancengleichheit in der Digitalisierung einsetzen. Im Rahmen der Initiative wird am 19. Juni der erste bundesweite Digitaltag stattfinden. In ganz Deutschland sollen Diskurse zur Digitalisierung stattfinden, online und analog, in Form von unter anderem öffentlichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Vorführungen digitaler Technologien. Mehr dazu hier.
10.01.2020
Studie: Trends im Standortmarketing 2019
Die Berliner Agentur index hat 206 Standortverantwortliche zu ihren größten Herausforderungen im Standortmarketing befragt. Als größte Herausforderung wurde der Fachkräftemangel identifiziert: 85% gaben an, vom Fachkräftemangel stark betroffen zu sein und sahen somit die Anwerbung und Sicherung von Fachkräften als ihre wichtigste Aufgabe. Index empfiehlt eine Neuausrichtung des Standortmarketings, es gilt nicht nur, potentielle Investoren anzusprechen, sondern vor allem sich als attraktive und zukunftsträchtige Wohnorte zu präsentieren. Um dies zu erreichen, sollte laut index in der Ansprache der Zielgruppe verstärkt auf Digitale Medien gesetzt werden. Print-Broschüre und statische Website reichen demnach nicht mehr aus, die Möglichkeiten, die Social Media, SEO und Content-Marketing bieten, sollten ausgeschöpft werden. Die komplette Studie finden Sie hier zum kostenlosen Download.
09.01.2020
Wir für Goslar
Das niedersächsische Goslar hat mit seiner 1.000-jährigen Geschichte und seinen Weltkulturerbe-Stätten Altstadt und Erzbergwerk Rammelsberg Besuchern bereits einiges zu bieten. Die Kampagne „Wir für Goslar“ von der GOSLAR Marketing GmbH zeigt nun Bürgern und Besuchern auf spielerische Art und Weise eine andere Seite der Stadt. Auf Plakaten im öffentlichen Raum, in Bussen und an einigen Geschäften der Kaufmannsgilde Goslar e.V. werden kuriose Fakten zur Stadt aufgeführt, jenseits der Informationen, die in einem gewöhnlichen Stadtführer zu finden sind. Beispielsweise erinnert die Überschrift „Herzensangelegenheit“ daran, dass das Herz von Heinrich III. in der Ulrichskapelle zu finden ist. „Oker macht die Welt bunter“ macht auf den Chemie- und Industriestandort Oker aufmerksam, einer der wichtigsten in Niedersachsen, wo unter anderem Rohstoffe für Farben und Lacke hergestellt werden können. Mehr zu der Kampagne hier. Weitere Fakten und Ideen können an marketing@goslar.de gemeldet werden.
08.01.2020
Termine für bcsd-Seminare 2020
Die Termine der Seminare, die auch im Rahmen des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ (mehr zum Studiengang hier) anerkannt werden:
9. und 10.-11. März 2020: „Recht kompakt – Grundlagen im Stadt- und Tourismusmarketing“ und „Die digitale Stadt verstehen und gestalten“ in Düsseldorf. Unser „Recht kompakt“ Seminar rüstet Sie mit dem nötigen Know-how aus, um mit rechtlichen Themen souverän umzugehen. Das zweitägige Seminar „Digitale Stadt“ hilft Ihnen angesichts der vielen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Städte, Anschluss zu finden.
11. Mai 2020: „Die Stadt/Region als Marke“ in Darmstadt. Braucht eine Stadt eine Marke und wenn ja, wie nutzt man diese am besten? Diese Fragen beantwortet unser beliebtes Seminar „Die Stadt/Region als Marke“.
22. und 23. Juni 2020: „Eventmanagement“ und „Tourismus“ in Berlin. Veranstaltungen bringen für das Stadtmarketing ein breites Aufgabenspektrum mit sich. Das Seminar Eventmanagement hilft Ihnen dabei den Überblick zu behalten. Das strategische Zusammenspiel von Stadtmarketing und der Tourismusbranche ist Thema des Tourismus Seminars.
Hier kommen Sie zur Anmeldung.
08.01.2020
Storytelling im Tourismus
Unter dem Motto „Gehört.Erzählt! Geschichten aus dem Teutoburger Wald“ hat der Fachbereich Teutoburger Wald Tourismus der OstWestfalenLippe GmbH sich zum Ziel gesetzt, die Highlights der Kulturlandschaft Teutoburger Wald durch seine Geschichten erlebbar zu machen. Herausgekommen sind 22 Geschichten in unterschiedlichen Formaten, unter anderem als Video oder Hörspiel, die Sie hier finden. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) geförderten Projekt kam zusätzlich ein Leitfaden hervor, der Praktikern des Marketings im Tourismus- und Kulturbereich eine Anleitung bietet, um Besucher und Gäste durch effektives Storytelling erfolgreich anzusprechen. Anhand der Heldenreise wird beispielhaft aufgezeigt, wie Ge-schichten zu touristischen Themen erzählt werden können, um die Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene zu berühren. Weiterhin werden viele Best-Practice Beispiele aufgeführt. Mehr dazu hier.
07.01.2020
Krefeld gewinnt Preis für Stadtkultur
Am 7. November wurde vor der beeindruckenden Kulisse des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen der 14. Kulturmarkenaward der Agentur Causales verliehen. Dieses Jahr war die bcsd wieder als Partner an der Verleihung des Preises für Stadtkultur beteiligt. Diese Kategorie des Kulturmarkenawards zeichnet Städte aus, die durch Projekte, Aktionen oder Kampagnen möglichst nachhaltig und mit Vorbildcharakter die Stadtkultur als Kultur des städtischen Zusammenlebens begreifen und fördern. Weiteres zum Kulturmarkenaward hier. Die bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen würdigte mit ihrer Laudatio den diesjährigen Gewinner Krefeld am Rhein. Das Krefelder Stadtmarketing hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 eine stadtübergreifende Bühne für kreatives Engagement zu entwickeln und damit für die Stadt einen Perspektivwechsel anzustoßen. Involviert sind Akteure aus allen Schichten der Stadtgesellschaft vom Obdachlosen bis zum CEO, die dazu beitragen stadtweit kreative und inklusive Projekte auf die Beine zu stellen, beispielsweise die Aktion „Rhine Side Gallery“ (heute nur Rhine Side), die 2017 gestartet ist und die die Industriebrachfläche am Zollhof des Uerdinger Rheinufers in eine Kunst- und Begegnungsstätte umwandelt. Mehr zum Krefelder Perspektivwechsel hier.
07.01.2020
Sport im Stadtmarketing
Wie die Vorträge des Kooperationsforums Ost in Magdeburg gezeigt haben, können Sport und Sport-Events einen großen Mehrwert für die Stadt und das Stadtmarketing haben. Auch ist Sport und alles was dazu gehört wie Sportartikel, Sponsoring etc. eine wirtschaftlich Starke Branche, wie aktuelle Zahlen des BMWi verdeutlichen. Viele Städte haben bereits spannende sportliche Projekte durchgeführt, einige davon stellen wir Ihnen hier vor: Auf der Webplattform „Sportatlas Sachsen-Anhalt“ sind über 3.000 Sportstätten auf einer interaktiven Karte zu finden. Die Plattform soll dazu dienen, Menschen auf das Angebot in ihrem Umfeld auf-merksam zu machen. "target="_blank">Hier finden Sie den Sportatlas. Braunschweig präsentiert mit seinem jährlich stattfindenden Aktionswochenende „trendsporterlebnis“ in der Innenstadt eine große Auswahl von Sportarten, unter denen auch einige unbekannte sind, sowohl zum Zuschauen als auch zum Mitmachen. Einen Überblick zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier. Der Grazathlon vermarktet sich als „härteste Sightseeingtour der Welt“. Teilnehmer müssen eine 11km lange Strecke mit 18 Hindernissen absolvieren, die an den touristischen Highlights der Stadt vorbeiführt. Mehr dazu hier. Unter dem Motto „die ganze Stadt ist dein Fitnessstudio“ erlaubt die Webplattform SportCityKiel vor allem Touristen, aber auch Bürgern der Stadt Kiel, ihr eigenes personalisiertes Sportpaket zusammenzustellen. Im Angebot unter anderem: Klettern, Yoga, Boxen, Kanu und vieles mehr. Auch Sportevents zum passiven Genuss können dort gebucht werden. Mehr dazu finden Sie hier.
06.01.2020
Premium-Programm der Messe Christmasworld
Das Businessprogramm „Premium“ der Messe Christmasworld bringt Vertreter aus City- und Stadtmarketing, Kommunen, Handel und Shoppingcentern zusammen. In diesem Rahmen hält Sanjay Sauldie, Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes EIMIA, Mannheim, am 27. Januar 2020 eine Keynote zum Thema „Urban regeneration: The internet will not kill shops, it will liberate them!”. Er vertritt die These, dass in den Geschäften weniger gekauft wird und dafür Raum zur Kundengewinnung und -bindung entsteht. So werden Läden zu Orten, die Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, gemein-sames Arbeiten und Lernen verbinden und sozialer Treffpunkt sind. Der Vortrag wird ins Deutsche übersetzt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einer Messeführung sowie an der Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City. Als Mitglied des Premium Programms profitieren Sie neben der Möglichkeit des Besuchs des Vortragsprogramms von kostenfreiem Nahverkehr im RMV, dem freien Eintritt zur Messe und einem kostenfreien Parkplatz auf dem Messegelände. Auch Garderobenservice, eine Messeführung und Catering sind inklusive. bcsd-Mitglieder erhalten in Kürze eine Einladung zum Premiumprogramm von der Messe Frankfurt. Wer noch nicht Mitglied des Premiumprogramms ist, kann sich hier mit dem Code CWP232 registrieren.
06.01.2020
Beschlossene Sache: 44-Euro-Freigrenze für Gutscheinkarten bleibt
Die bscd, der Bundesverband Deutsche Startups e. V. und der Prepaid Verband Deutschland e. V. (PVD) haben durch intensive Zusammenarbeit die Abschaffung der 44-Euro-Freigrenze für Gutscheinkarten entgegengewirkt und sind dabei auf viel Unterstützung aus der Mitgliedschaft sowie aus der Bundes- und Landespolitik gestoßen. Nun herrscht Klarheit und Gutscheine gelten weiter als Sachbezüge, wenn sie folgende Kriterien erfüllen: Sie werden zusätzlich zum Gehalt gewährt und mit den Karten können nur Waren oder Dienstleistungen erworben werden, die entweder in Closed-Loop-Systemen (z.B. aufladbare Geschenkkarten für den Einzelhandel) oder Controlled-Loop-Systemen (z.B. City-Cards) angeboten werden. Explizit sollen mit dieser Regelung kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort unterstützt werden. Hingegen sind Open-Loop-Systeme (z.B. Gutschriften auf Kreditkarten) von einer Sachbezugsregelung zukünftig ausgeschlossen. Die bscd, der Bundesverband Deutsche Startups e. V. und der Prepaid Verband Deutschland e. V. (PVD) bedanken sich bei allen Mitgliedern, Beratern und politischen Akteuren für die geleistete Unterstützung. Wir werden gemeinsam die Umsetzung des Beschlusses begleiten.
06.01.2020