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Stadtquiz Ahaus

Das Stadtmarketing ist immer auf der Suche nach neuen, innovativen Möglichkeiten die Stadtbürger zu erreichen. Mit dem Stadtquiz setzt Ahaus seit Mai dieses Jahres auf Gamification, um seine Bewohner für die Stadt zu begeistern. Auf seiner Stadtapp veranstaltet Ahaus täglich ein digitales Echtzeitquiz. Nutzer beantworten klassische Allgemeinwissensfragen sowie Fragen zu lokalen Events, Aktionen und Themen. Der Lokalbezug dient dazu, die Spielenden über ihre Stadt zu informieren und dadurch auch ihre Verbindung zur Stadt zu stärken. Mitspieler können durch das richtige Beantworten von Fragen Geldpreise gewinnen. Finanziert wird das Quiz von lokalen Unternehmen, die als Werbetreibende über die Plattform direkten Zugang zu Kunden vor Ort finden. Das Quiz ist spielbar über die Ahaus App, die hier im Playstore zum Download zu finden ist. Ahaus wird zudem Veranstaltungsort des nächsten Landesverbandstreffen der bcsd sein. Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

22.10.2019
Digitalbonus Niedersachsen gestartet – Förderung für KMU

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen kann die Investition in neue digitale Infrastruktur schwer zu stemmen sein. Um hierbei Niedersächsische Unternehmer unter die Arme zu greifen, hat die Landesregierung einen neuen Fördertopf ins Leben gerufen. Seit dem 3. September werden im Rahmen des "Digitalbonus Niedersachsen" 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unternehmen können sich Investitionen sowohl in Hard- als auch in Software fördern lassen, wenn diese dazu dienen, die Digitalisierung von Dienstleistungen oder Prozessen voranzubringen oder die IT-Sicherheit zu verbessern und der Kaufpreis über 5.000 Euro liegt. Das Förderprogramm endet am 31. Dezember 2021. Mehr dazu hier. Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel, das offiziell am 07. Oktober in Berlin mit der Auftaktveranstaltung seine Arbeit aufgenommen hat, hat einen ähnlichen Auftrag: Einzelhändler bei der Digitalisierung zu unterstützen. Dazu kann beispielsweise das DigitalMobil Handel in die eigene Region bestellt werden. Weitere Leistungen des Kompetenzzentrums finden Sie hier.

17.10.2019
Neue Chancen für strukturschwache Regionen

40% der Deutschen leben in sogenannten strukturschwachen Regionen. Im Sommer 2018 hat die Bundesregierung daher die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ ins Leben gerufen, um sich damit zu beschäftigen, wie dafür gesorgt werden kann, dass mehr Ressourcen- und Chancen-Gleichheit herrscht. Begleitend zur Arbeit der Kommission hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit „Chancen.Regionen“ ein Konzept entwickelt, das durch das Zusammenführen von Maßnahmen in Bildung, Forschung und Innovation und die Entwicklung neuer Förderprogramme strukturschwache Regionen neu beleben will. Bis 2024 sollen hierfür 600 Millionen Euro bereitgestellt werden. Mehr dazu finden sie hier. Thematisch passend ist der Leitfaden des Deutschen Instituts für Urbanistik zu Lebensqualität und Daseinsvorsorge durch interkommunale Kooperationen in ländlichen Räumen, den Sie hier finden. Ein Ansatz zur Belebung sind Co-Working Spaces im ländlichen Raum, zu denen Sie hier einen Artikel finden.

16.10.2019
Smart Cities gestalten

Angesichts der immer vernetzteren Städte entstehen neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen. Wie sollen Digitale Lösungen eingesetzt werden, so dass sie dem Bürger größtmöglichen Nutzen bringen, gleichzeitig aber den Ansprüchen von Datensicherheit und Privatsphäre gerecht werden? Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung hat fünf Dossiers herausgebracht, die den Umgang mit den Themen Rechts- und Organisationsformen, Vergaberecht, Nutzen und Weitergabe kommunaler Daten, Kommunalwirtschaft und Daseinsvorsorge von einem Digitalisierungsstandpunkt behandeln und damit Kommunen praxisorientierte Arbeitshilfen an die Hand geben. Die Dossiers finden Sie hier. Hier finden Sie zudem die vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat herausgegebene Gebrauchsanleitung Kommunales Open Government.

14.10.2019
Abschlussbericht und Handlungsempfehlungen „Handel 2030“

Das baden-württembergische Dialogprojekt Handel 2030, in das die bcsd durch ihren Landesbeauftragten Thomas Goldschmidt eingebunden war, ist beendet. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sind in einer 72-seitigen Broschüre zusammengefasst, die Sie hier kostenfrei herunterladen können. Anlass für die Initiierung des Prozesses war der Strukturwandel im Handel und das Ziel, diesen zu erhalten und zu stärken. Organisatorisch war das Projekt in die sechs Arbeitsgruppen „Digitalisierung“, „Fachkräftesicherung und Qualifizierung“, „Zukunft der Innenstädte“, „Nahversorgung“, „Rechtliche Rahmenbedingungen“ und „Bau- und Raumordnungsrecht“ gegliedert. Ebenfalls die Zukunft des (lokalen) Handels im Blick hat Buy Local, das in seinem neuen Podcast „Stadtgespräch“ beispielsweise mit dem Local-Commerce-Experten Andreas Haderlein über digitales Stadtmarketing und die Digitalisierung im Handel spricht.

11.10.2019
Seminare der Stadtmanufaktur-Akademie

Am 29. Oktober wird in Essen das Seminar „Die Kraft des Raumes“ zur Inszenierung der Stadt als Marke mittels Prägung des öffentlichen Raums durch Veranstaltungen und Instrumente der Stadtentwicklung stattfinden. Dazu finden Sie hier weitere Informationen zur Anmeldung. Ein weiteres Seminar am 25. November in Düsseldorf widmet sich mit dem Stakeholder-Management einer der Kernkompetenzen des Stadtmarketings. Die Teilnehmer erfahren, wie sie die relevanten Stakeholder identifizieren, welche Ansprüche diese haben und wie der Zugang zu ihnen gefunden werden kann. Dazu finden Sie hier weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

07.10.2019
Streit um die Übernahme von Kosten für die Terrorabwehr erneut vor Gericht

Beim Streit um den Weihnachtsmarkt vor dem Charlottenburger Schloss traf man sich in Berlin erneut vor Gericht. Die Auseinandersetzung zwischen dem Bezirksamt Charlottenburg und dem Weihnachtsmarktveranstalter reicht in das Jahr 2017 zurück. Nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz 2016 verlangte das Bezirksamt die Einrichtung von sogenannten Schrammborden zu Lasten des Veranstalters, im Gegensatz zum Breitscheidplatz, wo erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vom Land Berlin finanziert wurden. Der Veranstalter klagte und das Oberverwaltungsgericht entschied, dass Schutz vor Terror eine Aufgabe des Staates sei. Daraufhin wurde von amtlicher Seite die Marktgenehmigung an das Sicherheitskonzept gekoppelt, so dass Kosten in Höhe von 15.000 Euro für 75 Schrammborde entstanden. Am 14. August wurde erneut zum Sachverhalt verhandelt. Von Betreiberseite wurde ein Kompromiss vorgeschlagen, der vorsah, die Erlaubnis künftig nicht an ein Sicherheitskonzept zu koppeln. Dagegen erwägt das Bezirksamt, gar keine Genehmigung zu erteilen, da es „kein überwiegend öffentliches Interesse“ am Markt gäbe. Nun kam es zur Entscheidung des Gerichts, dass die Kosten für die Terrorabwehr vom Staat getragen werden müssen. Die Berufung ist möglich, eine endgültige Entscheidung könnte einen Präzedenzfall zur staatlichen Verantwortung in der Terrorabwehr bei öffentlichen Veranstaltungen darstellen. Hier erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und hier zum aktuellen Gerichtsurteil.

30.09.2019
Stadt als Marke

Denkt man an Hamburg, denkt man vielleicht an den Hafen, die Reeperbahn und Musicals, bei Köln vielleicht an den Karneval, den Dom, fröhliche Menschen und das lokale Bier. Bei Pusemuckel denkt man vielleicht: habe ich noch nie gehört, das muss eine kleine Stadt sein. Menschen verbinden etwas mit Städte(namen), dieses Markenwissen kann positiv, neutral oder negativ besetzt sein. Die Frage, ob eine Stadt eine Marke ist, stellt sich nicht, denn jede Stadt ist eine Marke und weckt bestimmte Assoziationen. Die Frage ist, wie man diese Marke gestaltet. Über Strategien zur Pflege von erfolgreichen Stadtmarken schreibt Prof. Dr. Sebastian Zenker in seinem Beitrag für das Praxishandbuch City und Stadtmarketing der bcsd. Das Buch können Sie hier bestellen. Um das Markenpotential einer Stadt zu nutzen, braucht es ein tieferes Verständnis dafür, was eine Marke eigentlich ist und wie diese weiterentwickelt und geführt werden kann. Ein fundiertes Grundwissen zu Bedeutung, Messung und Führung von Standortmarken anhand von Praxis-Beispielen vermittelt das bcsd-Seminar „Die Stadt / Region als Marke“ am 4. November in Darmstadt. Hier finden Sie weitere Informationen dazu und können sich anmelden.

27.09.2019
Heatresilient City und Zukunftsstadt Boizenburg

In dicht besiedelten Räumen ist Hitze besonders belastend und wirkt sich negativ auf die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit der Menschen aus. Das Projekt HeatResilientCity wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt gefördert. Das Projekt entwickelt und realisiert anhand von Beispielquartieren in Dresden und Erfurt Maßnahmen, die die Belastung durch Hitze für Bewohner in Gebäuden und Freiräumen reduzieren. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Ebenfalls mit dem Thema Klimawandel beschäftigt sich die Stadt Boizenburg in Mecklenburg. Unter dem Motto „Mit kühlem Kopf durch heiße Zeiten“ startete im Frühjahr dieses Jahrs die „Plattform Zukunftsbilder Boizenburg“ (Platz-B). Die Stadt stellt sich die Frage, wie sie sich an den Klimawandel anpassen kann, um auch 2040 immer noch eine lebenswerte Stadt zu sein. Diese Frage soll unter Zuhilfenahme der Plattform und in Zusammenarbeit mit den Boizenburger Bürgern beantwortet werden. Die Plattform-Community nutzt unter anderem Workshops, Informationsveranstaltungen und Gemeinschaftsprojekte, um Zukunftslösungen zu entwickeln. Mehr Informationen über Platz-B finden sie hier. Einen Handlungsleitfaden zur kommunalen Klimaanpassung finden Sie hier.

26.09.2019
Bielefeld Million

„Bielefeld? Das gibt’s doch gar nicht“, diese Behauptung fiel zum ersten Mal auf einer Studentenfeier in Kiel im Jahre 1993. Einer der Gäste, Informatikstudent Achim Held, stellte 1994 einen Text ins Usenet (Vorläufer des Internets), der behauptete, dass die Existenz der Stadt Bielefeld durch eine groß angelegte Verschwörung nur vorgetäuscht würde. Seitdem hat sich die Geschichte verselbstständigt und große Bekanntheit erreicht. Nun will das Stadtmarketing Bielefeld 25 Jahre später ein für alle Mal die Kontrolle über seine eigene Existenz zurückgewinnen und bietet für den Beweis, dass es Bielefeld tatsächlich nicht gibt, ein Preisgeld von 1.000.000 Euro an. Gestartet ist die Aktion unter dem Hashtag #Bielefeldmillionen und eroberte bei Twitter gleich den ersten Platz in den Deutschlandtrends. Über die Aktion berichteten zahlreiche deutsche sowie ausländische Medien. In den ersten zwei Tagen gingen bereits 700 Beweisversuche aus aller Welt ein. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 4. September, wenn bis dahin kein eindeutiger Beweis eingereicht wurde, wird sich die Stadt Bielefeld gemeinsam mit dem Erfinder der Verschwörung offiziell von ihr verabschieden. Hintergründe zu der Verschwörung sowie Informationen zum Wettbewerb finden sie hier. (Foto: Bielefeld Marketing)

25.09.2019
Geht Standort ohne Marketing?

Standortmarketing hat sich, angesichts des Fachkräftemangels, zu einer Teildisziplin des Stadtmarketings entwickelt. Fachkräfte sind ein Faktor für Unternehmensansiedlungen und Fachkräfte wählen attraktive Standorte. Das Beratungsunternehmen Moduldrei hat 356 Wirtschaftsförderer aus ganz Deutschland befragt, wie diese Standortmarketing betreiben und hat festgestellt, dass drei Viertel der Befragten noch keine konkrete Strategie dafür haben und knapp über die Hälfte kein Alleinstellungsmerkmal für sich identifiziert hat. Als die größten Herausforderungen wurden fehlende personelle und finanzielle Ressourcen genannt. Auch sind die eingesetzten Marketinginstrumente oft nicht zeitgemäß, klassische Print- und Pressearbeit steht meist noch im Vordergrund. Als praktischen Lösungsansatz empfiehlt Moduldrei, sich kompetente Partner in der Region, wie beispielsweise Nachbarkommunen oder die IHK, zu suchen und so Ressourcen zu bündeln. Die komplette Studie finden sie hier, ein Interview dazu finden Sie hier.

19.09.2019
Digitales Wandern

Ob Alpen, Mittelgebirge oder doch eher flaches Land: 70% der Deutschen greifen in ihrer Freizeit zu den Wanderstiefeln. Wie in anderen Bereichen der Reise- und Tourismusbranche spielen inzwischen auch beim Wandern digitale Medien eine wichtige Rolle. Das Beratungsunternehmen BTE hat in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband eine Studie zum „digitalen Wanderverhalten“ veröffentlicht. Aus den Ergebnissen wird klar, dass beim Wandersport digitale Medien eine große Rolle spielen und bei jeder Phase des Wanderausflugs genutzt werden, von der Recherche praktischer Informationen vorab über die Navigation vor Ort bis zum Teilen des Erlebten danach. Nichtsdestotrotz steht das Digitale nicht immer im Mittelpunkt des Erlebnisses. Inspiration für Wandertouren werden lieber von Freunden und Bekannten eingeholt als aus sozialen Netzwerken und obwohl mobile Navigation über Google Maps oder Apps während der Wanderung beliebt sind, verzichtet ein großer Teil der Befragten während der Tour bewusst komplett auf das Smartphone und will physische Markierungen und Wegweiser nicht missen. Angesichts der Ergebnisse empfiehlt BTE, dass Wanderdestinationen ganzheitlich für jeden Schritt der Customer Journey funktionierende digitale Lösungen anbieten sollten, aber dabei nicht die analogen Aspekte, wie eine gut konzipierte Wegbeschilderung, außer Acht lassen. Die komplette Studie finden sie hier. Auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019 wird Jana Wieduwilt von Wieduwilt Kommunikation mit dem Paul-Gerhardt-Weg vorstellen, wie Kommunen im ländlichen Raum kooperieren und über einen Wanderweg Städter anlocken.

17.09.2019
Urbane Dörfer und Teilhabeatlas Deutschland

Das Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat zwei Studien mit spannenden Erkenntnissen veröffentlicht.

Für die Studie „Urbane Dörfer“ wurden Bewohner und Initiatoren von 18 ländlichen Arbeits- und Wohnprojekten in den fünf neuen Bundesländern befragt. Solche Projekte haben in den letzten Jahren neues Leben in den sonst von Abwanderung und Überalterung geprägten peripheren ländlichen Raum gebracht. Treibende Kraft sind vorwiegend junge Stadtbewohner, die im Landleben eine Alternative zur Hektik der Stadt suchen und dank Digitalisierung ohne Ortsbindung arbeiten können. Unter ihnen sind auch größere Gruppen, die sich in innovativen Wohn- und Arbeitsgemeinschaften selbst organisieren. Dabei geht es nicht nur um den Wohnstandort, man will das neue Umfeld aktiv mitgestalten. Es werden baufällige Gebäude renoviert, kulturelle und gastronomische Angebote geschafften und neue Mobilitätskonzepte entwickelt. Hier finden Sie die komplette Studie, die einige Projekte sowie Faktoren für die Ansiedlung junger Kreativer vorstellt. Philipp Hentschel, der Initiator der Plattform Kreativorte Brandenburg, die zahlreiche innovative ländliche Arbeits- und Wohnprojekte begleitet, wird auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019 referieren. In Schleswig-Holstein haben sich ländliche CoWorking Spaces in der CoWorkLand Genossenschaft zusammengeschlossen.

Ebenfalls mit den Unterschieden zwischen Stadt und Land beschäftigt sich die Studie „Teilhabeatlas Deutschland“. Hierfür wurden in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung alle 401 Landkreise und kreisfreie Städte mittels einer Clusteranalyse untersucht. Es wurde festgestellt, dass, trotz des politischen Ziels der Herstellung deutschlandweit „gleichwertiger Lebensverhältnisse“, die Teilhabe-Chancen der Bürger maßgeblich vom Wohnort abhängen. Nach wie vor stehen, allgemein gesprochen, Stadtbewohnern andere Möglichkeiten offen, ihr Leben zu gestalten als den Landbewohnern, wobei auch innerhalb der Kategorien unterschiedliche Bedingungen herrschen. Trotz der eindeutigen Statistiken ergab eine Befragung der Bürger ein ambivalenteres Bild. Bewohner strukturstarker Regionen und Städte waren trotz Chancenvielfalt teils unzufrieden, etwa wegen hoher Mietpreise und überlasteter Verkehrsinfrastruktur. In den peripheren, „abgehängten“ Regionen hingegen finden sich Einwohner, die trotz objektiv vorhandener Einschränkungen mit ihren Lebensbedingungen sehr zufrieden sind. Eine maßgebliche Rolle scheint dabei das Heimatgefühl zu spielen. Die komplette Studie finden Sie hier. Die Ergebnisse der Arbeit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ werden auch Thema der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019 sein.

16.09.2019
Rechtsstübchen auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019

Immer wieder erreichen uns in der bcsd-Geschäftsstelle Anfragen zu rechtlichen Themen aus dem Arbeitsbereich des Stadtmarketings. Die Bandbreite reicht dabei von der Gestaltung von Arbeitsverträgen über Datenschutz, Verkaufsoffene Sonntage (VOS) und Geschäftsführer-Haftung bis hin zu beihilfe- und steuerrechtlichen Fragestellungen. Viele dieser Themen behandeln wir in Kooperation mit dem anwaltsKontor Schriefers Rechtsanwälte in unseren Seminaren zum Bereich Recht. So bieten wir jährlich ein Seminar zu Rechtsgrundlagen im Stadtmarketing an und bei Bedarf weitere Seminare zu Spezialthemen. Darüber hinaus erstellen wir in Zusammenarbeit mit unserem Rechtsbeistand Arbeitshilfen und Handreichungen, wie jüngst etwa zum Datenschutz oder zur Beantragung verkaufsoffener Sonntage. In Ergänzung unserer bisherigen Leistungen, werden wir auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019 erstmals das Format des „Rechtsstübchens“ anbieten.
Sie haben auf der diesjährigen Deutschen Stadtmarketingbörse die Möglichkeit, in Einzelterminen mit Rechtsanwalt Andreas Schriefers über Ihre aktuellen rechtlichen Fragestellungen vor Ort zu sprechen. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Erstberatung, die wir im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Kanzlei kostenfrei zur Verfügung stellen. Das Angebot richtet sich an unsere ordentlichen Mitglieder und solche, die es noch werden wollen. Die Erstberatung erfolgt unverbindlich und individuell.
Die Teilnehmerplätze werden nach Verfügbarkeit und nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Teilnahme ist nur bei Teilnahme an der Deutschen Stadtmarketingbörse möglich. Bitte melden Sie sich bei Interesse hier über Doodle mit dem Namen Ihrer Organisation an und senden uns zusätzlich eine E-Mail an office@bcsd.de mit einer stichwortartigen Beschreibung ihres Anliegens.

13.09.2019
„Dinner for Ten“ – Bochum serviert kulinarisches Großstadterlebnis

Zehn Abende an denen an zehn außergewöhnlichen Orten jeweils zehn geladene Gäste ein besonderes kulinarisches Ereignis erleben dürfen: mit der Image-Kampagne „Dinner for Ten“ will die Bochum Marketing GmbH Einheimische sowie Bürger der umliegenden Städte für die Ruhrgebietsmetropole begeistern.
Die Teilnehmer wurden anhand eines Losverfahrens ausgesucht, bei dem sich 1.221 Menschen aus Nordrhein-Westfalen beworben hatten. Aufgetischt wurde ein Drei-Gänge-Menü in bekannten Bochumer Kulturstätten wie dem Bergbaumuseum und der Christus Kirche sowie in weiteren außergewöhnlichen Locations wie der Feuer- und Rettungswache oder dem Vonovia Ruhrstadion. Begleitet wurde jede Abendgesellschaft durch einen Gastgeber, in Form von bekannten Bochumer Persönlichkeiten, ausgewählte Influencer waren ebenfalls anwesend.
Beworben wurde die Aktion mit einer weitreichenden Mediakampagne sowohl analog als auch online in den Sozialen Netzwerken. Eindrücke der Aktion finden Sie auf der YouTube Playlist. Informationen zu dieser sowie anderen Kampagnen der Bochum Marketing GmbH finden Sie hier. (Foto: Bochum Marketing GmbH)

13.09.2019
Fotopoints in Heilbronn und Fulda - Städte setzen sich in Szene

Seit dem Start der Bundesgartenschau werden in Heilbronn mehr Bilder als sonst geschossen und im Internet gepostet. Die Heilbronn Marketing GmbH nutzt das verstärkte Interesse, um auf die schönsten Seiten Heilbronns aufmerksam zu machen. Fotorahmen wurden an verschiedenen Heilbronner Aussichtspunkten eingerichtet und sollen Besucher dazu animieren, das Panorama sowohl zu genießen als auch online zu teilen. Die Lage der Fotopoints können sie hier erfahren. (Foto: Heilbronn Marketing)

Bunte Engelsflügel als Selfiehintergrund sind bereits aus den USA bekannt. Bereits im Mai dieses Jahres wurde der Künstler Ingmar Süß vom Citymarketing Fulda damit beauftragt, die Ruprechtstraße in Bahnhofsnähe mit bunten Engelsflügeln aufzuwerten. Obwohl manche Anwohner zuerst skeptisch waren, folgen nun zwei weitere Motive auf der Brauhausstraße. Die Bilder sind auf Instagram unter dem Hashtag #spuerefulda zu finden.

11.09.2019
Monheim am Rhein und Augsburg führen kostenlosen Nahverkehr ein

Um den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren, die Luft- und Aufenthaltsqualität zu verbessern, das Klima zu schützen und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu fördern, ist kostenloser Nahverkehr ein viel diskutierter Lösungsansatz.
Die Fuggerstadt Augsburg und Monheim am Rhein haben nun den nächsten Schritt gewagt: In Augsburg gibt es ab dem nächsten Jahr eine kostenfrei befahrbare City-Zone, die Bus- und Tram-Haltestellen in der direkten Innenstadt umfasst. Ziel ist vor allem die Reduktion des Parksuchverkehrs sowie die Verbesserung der Luftqualität. Schätzungsweise werden dadurch für den Augsburger Verkehrsverband jährliche Einnahmeausfälle von 800.000 Euro entstehen. Diese sollen von der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern gedeckt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Noch ambitionierter geht die Stadt Monheim am Rhein vor: ab April 2020 soll hier der Busverkehr für das gesamte Stadtgebiet sowie in das benachbarte Langenfeld kostenlos sein. Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl hätte Monheim damit das größte kostenlose Nahverkehrskonzept in Deutschland. Es gibt aber Bedenken, inwiefern Monheim als Vorbildprojekt dienen kann. Die Stadt weist einen Haushaltsüberschuss von 30 Millionen Euro aus. Die drei Millionen Euro jährliche Kosten für die Gratis-Busse sind deswegen für Monheim deutlich einfacher zu stemmen als für viele andere Städte. Mehr dazu erfahren sie hier.

09.09.2019
Düsseldorf musikalisch erleben

Ob Tote Hosen oder Kraftwerk, in den letzten 50 Jahren kamen viele einflussreiche Musiker aus Düsseldorf. Die Musikjournalisten Michael Wenzel und Sven-André Dreyer zeigen im Rahmen der Stadtführung „The Sound of Düsseldorf“ ikonische Musikstätten, untermalt durch Klänge aus der Boom Box. Um bundesweit mehr Aufmerksamkeit für die Führung zu generieren, wurde eine Spotify Playlist in Kooperation mit der Düsseldorf Tourismus GmbH erstellt. Wer in die Playlist rein hört, bekommt auch einen Hinweis auf die Führung, zusätzlich ist im Schaufenster der Touristen Information Düsseldorf ein großformatiger Spotify Code zu sehen, der eingescannt direkt zur Playlist führt. Information zur Buchung finden sie hier und die Spotify Playlist hier .

06.09.2019
Flyer zu Hygiene bei Veranstaltungen

Die Organisation, Durchführung und Begleitung öffentlicher Veranstaltungen ist eine häufig vom Stadtmarketing wahrgenommene Aufgabe. Um ein gelungenes Event auf die Beine zu stellen, reicht es nicht, Künstler zu buchen und genügend Ausschankstände vorzuhalten, auch für die Gäste nicht direkt ersichtliche Aspekte wie ein gutes Sicherheitskonzept sind zu beachten. Soll es auf der Veranstaltung ein gastronomisches Angebot geben, dann muss auch die Lebensmittelhygiene beachtet werden. Das ist besonders knifflig, wenn es sich bei den Standbetreibern nicht um professionelle Schausteller, sondern um ehrenamtliche Vereine, Initiativen oder Bürger ohne gastronomische Erfahrung handelt. Hierfür hat unser Mitglied, der Gröpelingen Marketing e.V., einen Flyer erstellt, der einen praktischen, barrierearmen Überblick über die wichtigsten Anforderungen gibt. Den Flyer finden Sie hier zum Download. Hier finden Sie den ausführlichen, 70-seitigen Flyer „Feste sicher feiern - Leitlinien zur guten Hygiene für Veranstalter“ des Bundeszentrums für Ernährung, der dort gegen Gebühr auch in größeren Auflagen bezogen werden kann.
Eine Vertiefung des Themas Veranstaltungsplanung bietet das bcsd-Seminar „Veranstaltungsleiter bcsd öffentlicher Raum“ vom 14. bis zum 16. Oktober in Darmstadt. Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

06.09.2019
Zweiter Zukunftsradar Digitale Kommune – Digitale Klein- und Mittelstädte

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat in Kooperation mit dem Institut für Innovation und Technik die Ergebnisse der zweiten Umfrage Zukunftsradar Digitale Kommune herausgegeben. Von den mehr als 500 Teilnehmern kamen 60% aus Kommunen mit weniger als 10.000 und die restlichen 40% aus Kommunen mit zwischen 10.000 und 100.000 Einwohnern. Obwohl rund ein Drittel der Kommunen im Vergleich zum Vorjahr Fortschritte gemacht hat und über die Hälfte (54%) sich auf die Herausforderungen der Digitalisierung ausreichend vorbereitet fühlt, zeigt die Studie dennoch, dass sich viele angesichts des Umfangs des Digitalisierungsprozess und der Fülle der anstehenden Aufgaben überfordert fühlen. Hierfür gibt es nicht den einen Masterplan, sondern jede Kommune muss anhand ihrer individuellen Bedürfnisse eine eigene Strategie entwickeln, was laut der Umfrage aktuell nur 36% der Kommunen tun.
Positiv sieht der Zukunftsradar, dass Bund und Länder nun mehr Förderung im Bereich digitale Transformation anbieten, weist aber darauf hin, dass eine flächendeckende Umsetzung wichtig ist, nicht nur die Förderung von „Leuchtturmprojekten“. Zusätzlich kommen dem Wissenstransfer und effektiver Kommunikation eine hohe Bedeutung zu, denn nur so können Kommunen voneinander lernen. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.
Ein Baustein der Digitalisierung können Reallabore sein, zu denen das Bundeswirtschaftsministerium einen Leitfaden herausgegeben hat, den Sie hier finden. Auch die Messe Smart City Solutions, die vom 17. bis 19. September in Stuttgart stattfindet, beschäftigt sich mit der Digitalisierung in Städten und Gemeinden. Leser des bcsd-Newsletters erhalten über die bcsd-Geschäftsstelle einen Code, mit dem sie freien Eintritt erhalten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

05.09.2019
Digitales Stadtgedächtnis Coburg

Das oberfränkische Coburg blickt auf 950 Jahre Stadtgeschichte zurück. Das Online-Portal „Digitales Stadtgedächtnis“ schickt Bürger auf eine multimediale Zeitreise und macht so das Vergangene erlebbar. Ziel des Projektes ist die Stadtgeschichte von trockenen Fakten und Jahreszahlen zu befreien und lebendig werden zu lassen. Die Plattform umfasst drei Bereiche: bei „Erforsche“ sind historische Ereignisse auf einem interaktiven Zeitstrahl einzusehen, „Entdecke“ ordnet historische Orte auf einem interaktiven Stadtplan ein und „Erzähle“ gibt Coburger Bürgern die Gelegenheit, ihre eigenen Erinnerungen und Erlebnisse einzutragen.
Bei dem Digitalen Stadtgedächtnis steht vor allem die Zeitzeugenarbeit im Fokus. Es gilt, möglichst viele Bürger, insbesondere Senioren, dazu zu bewegen, ihre Erfahrungen festzuhalten und damit für die Nachwelt zu bewahren. Das Portal „Digitales Stadtgedächtnis“ finden Sie hier. Über die Relevanz von Stadtgeschichte für das Stadtmarketing erfahren Sie im von der bcsd, Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Bernadette Spinnen herausgegebenen Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke und Stadtentwicklung – Zur Adaption von Stadtgeschichte im Stadtmarketing“, zu dem Sie hier weitere Informationen finden.

04.09.2019
Arbeitgebergutschein: Erste gute Nachrichten aber keine komplette Entwarnung

Es freut uns sehr, dass es aufgrund der gemeinsamen Bemühungen zur Mobilisierung der Bundespolitiker durch unsere Mitglieder vor Ort und der Geschäftsstelle in Berlin gelungen ist, den Jahressteuergesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums dahingehend zu beeinflussen, dass die den Arbeitgebergutschein gefährdenden Passagen nun ersatzlos gestrichen wurden. Leider ist das Thema damit noch nicht ganz vom Tisch, da sich aktuell verschiedene Finanzbehörden nach Angaben des Prepaid Verband Deutschland e.V. auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes aus 2018 (BFH, VI R 16/17) beziehen, das die Definition des steuerfreien Sachbezugs zwar einschränkt, sich aber nur punktuell und nicht generell gegen die Möglichkeiten des 44-Euro-Freibetrages richtet. Da so also unterschiedliche Signale aus Teilen der Steuerbehörden und dem politischen Raum gesendet werden, erscheint eine endgültige Klärung des Sachverhaltes dringend geboten. Dies könnte beispielsweise über eine Umsetzungsanweisung der Bund-Länder-Finanzministerien erfolgen oder aber über eine gesetzliche Regelung, die den Positiv-Bezug und die anerkannten Sachwerte (City- und Arbeitgebergutscheine) verbindlich regelt. Die bcsd wird sich hierzu abstimmen und in Kürze die Mitglieder ausführlich informieren und ggfs. erneut um Unterstützung bitten.

04.09.2019
25. IHK-Forum Stadtmarketing in Hannover

Am 12. September 2019 findet das 25. IHK-Forum Stadtmarketing in Hannover statt. Die Tagung gilt als zentraler Treffpunkt für Fachleute aus Stadt- und Citymarketing sowie Quartiersinitiativen im Norden Deutschlands. Im Fokus steht die Innenstadt im Wandel unter den Leitfragen: „Was kommt, wenn der Handel geht?“ und „Welche (neuen?) Nutzungen prägen künftig das Gesicht der Innenstädte?“ Hier können Sie sich anmelden.

02.09.2019
Gästekarten

Gästekarten bieten sowohl für Urlauber als auch Anbieter viele Vorzüge. Urlauber können beispielsweise den öffentlichen Nahverkehr verwenden und bekommen Rabatte auf beliebte Sehenswürdigkeiten, dafür hat der Anbieter eine gewisse Sicherheit, dass das vorhandene Angebot am Ort auch wahrgenommen und Umsatz generiert wird.
Im Grunde ist zwischen drei Arten von Gästekarten zu unterscheiden: Eine Kaufkarte erlaubt dem Gast innerhalb eines festgelegten Zeitraumes bestimmte Leistungen rabattiert oder kostenlos zu beanspruchen, eine Kurkarte entschädigt das Zahlen der Kurtaxe durch rabattierte Leistungen und mit der Umlagekarte können sich Übernachtungsanbieter durch Rabatte für Gäste attraktiv darstellen, müssen dafür aber einen Abschlag an den Anbieter zahlen.
Obwohl Gästekarten auf den ersten Blick als ein effektives Mittel erscheinen, um mehr Urlauber zu binden, werfen sie auch rechtliche Fragen auf, die nicht zu missachten sind. An erster Stelle steht die Frage, ob nach dem neuen Reiserecht (01.07.2018) die Ausgabe einer Gästekarte nicht auch als Pauschalreise gelten kann, zusätzlich gibt es auch Steuer- und Datenschutzfragen die beachtet werden müssen. Um hier Klarheit zu schaffen hat der Deutsche Tourismusverband einen Leitfaden erstellt, diesen können Sie hier einsehen.

02.09.2019
Wir sind 450!

Die Mitgliederzahl der bcsd wächst seit Jahren stetig. Diese sehr erfreuliche Entwicklung ist nur durch unsere Mitglieder möglich, bei denen wir uns für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen bedanken. Den kontinuierlichen Aufwärtstrend führen wir aber auch auf die gestiegene Bedeutung des Stadtmarketings zurück. Unser Eindruck ist, dass angesichts der komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen unsere Städte derzeit stehen, immer mehr, insbesondere auch kleine Kommunen, auf das interdisziplinäre Instrument Stadtmarketing zurückgreifen. Mit seinen Kernkompetenzen Kommunikation, Koordination und Konzeptarbeit ist es ideal für Aufgaben, die die Einbindung mehrerer Partner und auch der Zivilgesellschaft erfordern. Dazu gehören sowohl die Steigerung der Lebensqualität, das Schaffen von Vergemeinschaftungsanlässen für die Stadtgesellschaft, das Stiften von Identität als auch das Prägen und herausstellen des Images der Stadt. Die bcsd als Berufsverband des City- und Stadtmarketings unterstützt die Stadtmarketingverantwortlichen durch Erfahrungsaustausch, Interessenvertretung, Weiterbildungsangebote und Arbeitshilfen. Im August freuen wir uns ganz besonders, mit der Stadt Lohr am Main das 450. Mitglied in der Vereinigung willkommen zu heißen. Der stetige Zufluss von besonders Klein- und Mittelstädten zeigt uns, dass auch außerhalb der Großstädte Stadtmarketing ein höchst relevantes Thema ist und der Austausch zwischen Stadtmarketingorganisationen weiterhin gefragt ist. Hier erfahren Sie mehr über uns und hier finden Sie unsere wichtigsten Mitgliedervorteile.

02.09.2019
Kompetenzzentrum Handel startet

Am 1. Juli fiel der Startschuss für das neue Kompetenzzentrum Handel, ein Projekt im Rahmen der Initiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Einer der Partner ist das Institut für Handelsforschung (IFH) Köln. Der deutsche Handel bekommt mit dem Kompetenzzentrum eine neutrale Anlaufstelle, bei der er sich zu Digitalisierungsthemen beraten und informieren lassen kann.
IFH-Projektleitern Judith Hellhake sieht aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und der rasanten technologischen Entwicklung ein Bedürfnis für solch ein Angebot und nimmt ein Gefühl der Überforderung vor allem bei kleinen Unternehmen wahr. Das neue Angebot soll dazu beitragen, die Einzelhändler für die Digitalisierung zu motivieren und fit zu machen.
Neben individuellen Unternehmersprechstunden, Veranstaltungen und Vorträgen zu Digitalisierungsthemen bietet das Kompetenzzentrum Handel KMUs (kleinen und mittleren Unternehmen) ein breitgefächertes Informationsangebot mit unter anderem Leitfäden, Checklisten, Infoblättern und Podcasts. In Regensburg, Köln und Langenfeld können Händler in Erlebniszentren digitale Lösungen vor Ort ausprobieren, zusätzlich tourt das DigitalMobil Handel (DiMo) durch Deutschland und deckt damit auch ländliche Regionen ab. Das Interview mit Frau Hellhake finden sie hier, den Internetauftritt des Kompetenzzentrum Einzelhandel hier.

29.08.2019
Umfrageergebnisse zu Gehältern in der Wirtschaftsförderung

Zur Bezahlung im Stadtmarketing gibt es bislang kaum Erhebungen. In einem ähnlichen Bereich, der Wirtschaftsförderung, führt das Beratungsunternehmen experconsult regelmäßig die Erhebung „Was wird in der Wirtschaftsförderung verdient?“ durch, die auch für Stadtmarketingverantwortliche eine Orientierung geben kann. Im April ist die neue Ausgabe erschienen, die auf den Angaben von über 250 Organisationen beruht. Darin werden die Verteilung der Geschlechter in den Berufen der Wirtschaftsförderung, der Jahresetat und die Stellenzahl nach Stadtgrößenklassen dargestellt. Außerdem erhalten die Leser Informationen über die Vergütung verschiedener Positionen in der Führungsebene nach Stadtgrößen und Regionen sowie in der zeitlichen Entwicklung. Weiterhin sind Zusatzleistungen sowie Personalentwicklung Thema. Hier finden Sie die Studie.

26.08.2019
#urbanana-Preis verliehen

Mit #urbanana wirbt Nordrhein-Westfalen um urbane Kulturtouristen. In Mühlheim an der Ruhr wurden nun bei den #urbanana-Awards zum zweiten Mal besondere Projekte ausgezeichnet, die zur Förderung des urbanen Tourismus in der Region beitragen. Prämiert wurde das erste öffentliche und kostenfreie Virtual-Reality-Festival in Gelsenkirchen, mit „Bielefeld leuchtet!“ ein mobiles Kino im öffentlichen Raum, das lokale Filme zeigt, eine App als Ausstellungsverzeichnis der Kölner Museen und Galerien, die Veranstaltungsreihe Three Places aus Düsseldorf, die je Veranstaltung an drei wechselnden Orten Kultur und Kulinarik bietet, Food, Cycle & Soul, das kulinarische Radtouren in touristisch wenig erschlossene Kölner Stadtviertel durchführt und Big Beautiful Buildings, das im Ruhrgebiet die Gebäude aus der 1950er bis 1970er Jahre in den Fokus rückt.

20.08.2019
Regionales Fachkräftemarketing

Die neueste Ausgabe der Studie der index Agentur zu „Trends im Standortmarketing“ weist die Digitalisierung und den Fachkräftemangel als drängendste Herausforderungen für die Wirtschaftsförderung aus. Sie können die Publikation hier bestellen. Ein gutes Beispiel, wie das Problem des Fachkräftemangels angegangen werden kann, ist die Region Erzgebirge.
2017 wurde dort mit dem Aufbau der regionalen Arbeitgebermarke Erzgebirge begonnen, um die vorwiegend kleinen Unternehmen der Region in der Herausforderung der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Dazu wurde die Marke „ERZGEBIRGE Gedacht. Gemacht.“ weiterentwickelt und eine Kampagnen-Landingpage erstellt. In der Kampagnenumsetzung werden sämtliche Kommunikationskanäle auf die Neukonzeption angepasst und Instrumente zur Ansprache von Rückkehrern (hERZland-Video), Zuwanderern (Magazin hERZland), Hierbleibern (Spätschicht), aber auch Gymnasiasten auf dem Weg zum Studium (Wertzeugkiste) geschaffen. In der Vermarktung nimmt die digitale Kommunikation einen wesentlichen Stellenwert ein.
Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge entwickelt gleichzeitig Dienstleistungsangebote für die regionale Wirtschaft, die weiche Faktoren der Mitarbeiterbindung herausarbeiten (Projekt zur Corporate Social Responsibility, Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie) und mit einem Welcome Center Erzgebirge als Schnittstelle zwischen Zuwanderern und Unternehmen fungiert.
Für die Employer Branding-Kampagne „Herrlich, dieses Erzgebirge“ erhielt die eingebundene Agentur zebra© den German Brand Award 2019 in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation“.

19.08.2019
Digitalisierungsatlas Handel und Handelsszenarien

Die Digitalisierung ist in alle Bereiche des Alltags vorgedrungen und beeinflusst unser Einkaufsverhalten. Eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Produkten ist rund um die Uhr nur einen Klick entfernt. Dies stellt stationäre Innenstadt-Händler vor die Herausforderung, wie sie auch in Zukunft noch konkurrenzfähig bleiben können. Das Institut für Handelsforschung (IFH) hat im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Publikation „Digitalisierungsatlas Handel – Strategien für die digitale Transformation“ herausgebracht. Die Publikation stellt eine Sammlung von erfolgreichen Projekten zur Verfügung, die digitale Technologien auf innovative Weise verwenden, um den Handel zu fördern. Hierzu gehören beispielsweise regionale Onlinehofläden, Digitale Schaufenster und digitale Geschenkgutscheine. Der Digitalisierungsatlas steht unter dem Motto „Handel ist Wandel“, in diesem Zusammenhang ermutigt das IFH Einzelhändler, sich nicht vor der Digitalisierung zu scheuen, sondern sich die daraus entstehenden neuen Lösungsansätze zu eigen zu machen. Dennoch sollten Händler nicht auf jede digitale Trenderscheinung aufspringen. Wichtig ist, dass Projekte zum Geschäftsmodell, dem eigenen Service und der Zielgruppe passen. Das gleiche Ministerium hat auch die Publikation „Handelsszenarien Nordrhein-Westfalen 2030“ herausgegeben, die mögliche Entwicklungen im Handelsbereich aufzeigt und den Akteuren aus Politik, Verwaltung, Handel, Logistik, Immobilien und Stadtmarketing Handlungsempfehlungen gibt.

09.08.2019
Lichtfestivals als Ansatz im Stadtmarketing

Ob mit Feuerwerken, illuminierten Gärten und Landschaften oder Effekten im Theater, Licht wird schon lange verwendet, um Zuschauer zu bezaubern. In der modernen Zeit haben Innovationen in der Beleuchtungstechnik Lichterfestivals immer beliebter werden lassen. Lichterfestivals ziehen Besucher in die Stadt, die ggf. sogar übernachten, und tragen so zum lokalen Wirtschaftswachstum und der Auslastung der Hotellerie bei. Weitere Argumente, die für derartige Events sprechen, sind in der Themenausgabe des Fachmagazins Cities and Lighting ausgeführt.
Lichterfestivals beleben den öffentlichen Raum durch künstlerische Gestaltung und demokratisieren dabei die Kunst, indem sie allen zugänglich gemacht wird. Ebenfalls besteht die Gelegenheit, Künstler aus der Region in den Fokus zu stellen und den kulturellen Output der Stadt als Ganzes aufzuwerten. Die Lichterfestivals können zudem eingesetzt werden, um an bestehende Traditionen anzuknüpfen oder historischen Ereignissen zu gedenken, wie Leipzig das mit dem vom 4. September bis zum 9. Oktober 2019 stattfindenden Lichtfest tut, das an die Montagsdemonstrationen ab dem 9. September 1989 erinnert. Weiterhin können Lichterfestivals auch die manchmal übersehene Schönheit urbaner Architektur beleuchten. Beispielsweise setzt Essen alte Industrieanlagen in Szene, lässt verschwundene Gebäude durch Projektionen wiederauferstehen und hat die traditionsreichen Lichtwochen um das Essen Light Festival ergänzt.
Insgesamt können Lichterfestivals Städten dabei helfen, sich in einem neuen Licht zu zeigen und damit ihr Image sowohl regional als auch international aufzuwerten.

08.08.2019
Mediendesignstudierende präsentieren Maßnahmen zur Digitalisierung des Einzelhandels in Bocholt

Im Auftrag des Stadtmarketing Bocholt entwickelten und visualierten die Studierenden des vierten Semesters Mediendesign, unter Anleitung von Prof. Dr. Christof Breidenich, Fabian Coenradi und Katharina Thiel, fünf Maßnahmen zur Digitalisierung des Einzelhandels in Bocholt, inklusive eines Konzepts für eine lokale Alternative zu Amazon Prime. Frank Tentler, der im April 2018 das Projekt „SMARTER HANDELN BOCHOLT“ zusammen mit dem Stadtmarketing Bocholt initiierte und den Studierenden während der Projektphase als Experte zur Seite stand, zeigte sich begeistert vom Engagement und Knowhow der Studierenden: “Sie verstehen das Prinzip einer Smartsphäre, den Sinn von Datenschutz und den Einsatz von Blockchain, ortsbasierten Technologien/Diensten und wo eine KI sinnvoll eingesetzt werden sollte.” Im Anschluss an die Präsentation wurde rege mit den Vertretern des Stadtmarketings und weiteren, eigens angereisten Marketing-Experten diskutiert. Jürgen Block, Geschäftsführer des Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., über die dargestellten Ansätze und Lösungen: „Es ist erfreulich zu sehen, dass die Studenten nicht nur ein professionelles Interesse an ihren theoretischen Entwürfen oder der Art und Weise der Präsentation hatten, sondern überzeugend die User-Perspektive einnahmen – egal ob Händler, Kunde oder Bürger - und so den Ergebnissen eine starke Glaubwürdigkeit verleihen.“ Eine Dokumentation des Projekts ist in Arbeit und wird nach der Fertigstellung über die bcsd zu beziehen sein.

05.08.2019
Tagungsmarkt der Zukunft

Der Tagungsmarkt hat mit jährlich knapp drei Millionen Veranstaltungen und über 400 Millionen Teilnehmern in Deutschland einen großen Stellenwert. Um auch in der Zukunft weiterhin relevant und international konkurrenzfähig zu bleiben, sollte die Branche gegenüber technischer Innovation und neuen Veranstaltungsformaten offenbleiben.
Das Forschungsprojekt „Future Meeting Space“ hat die Trends, die den Tagungsmarkt in den kommenden Jahren prägen werden, ermittelt. Demnach wird derzeit der Erwerb von Wissen noch als wichtigstes Argument für einen Tagungsbesuch eingeschätzt. Trotz neuer Möglichkeiten des Austauschs im virtuellen Raum werden Präsenzveranstaltungen vorerst noch Vorrang haben. Generell werden vermehrt neue Gelegenheiten zum Netzwerken gefragt sein, entweder digital per App oder analog durch neue interaktive Veranstaltungsformate wie Bar Camps, World Cafés, Fishbowls, die auch zum Erlebnischarakter von Tagungen beitragen und die Chance zur Individualisierung des Tagungserlebnisses bieten. Digitalisierung wird bei den Tagungen der Zukunft immer bedeutender. Voraussetzung hierfür ist eine funktionierende digitale Infrastruktur (WLAN, Technik, etc.). Weiterhin bieten digitale Tools sowie neue Formen der hybriden Veranstaltungen, an denen sowohl persönlich als auch digital teilgenommen werden kann, alternative Möglichkeiten, um sich auszutauschen. Weitere Trends sowie Best Practice Beispiele finden Sie hier im Trendmagazin des Tourismus NRW e.V.

01.08.2019
Breiter politischer Zuspruch

Kundenbindungssysteme sind wichtige Instrumente für das Citymarketing. Hier hat der Arbeitgebergutschein in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erzeugt und neuen Nutzen für die lokale Wirtschaft, den stationären Handel, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gebracht. Umso lauter ist nun die Sorge zu vernehmen, dass eine geplante Gesetzesänderung diese Errungenschaft gefährdet. Die bcsd hat durch die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und vor allem mit unseren Mitgliedern die Problemstellung im politischen Raum platzieren können und sehr viel politischen Zuspruch erfahren. Der komplexe Referentenentwurf wird zur Zeit im Bundesfinanzministerium überarbeitet, bevor er dann im Herbst an die Abgeordneten zur Abstimmung weitergeleitet werden soll.
Wie relevant dieses Instrument inzwischen für viele City- und Stadtmarketingorganisationen geworden ist, zeigen einige ausgewählte Fakten aus unserer Umfrage vom Frühsommer. Die Frage nach den jährlichen Umsätzen der Arbeitgebergutscheine haben 22 Städte beantwortet. Addiert man die einzelnen Summen, so werden in diesen Städten jedes Jahr ca. 7 Millionen Euro in die lokalen Wirtschaftskreisläufe geleitet. Von den 83 Umfrageteilnehmern gaben 70 Prozent an, bereits einen Stadtgutschein anzubieten, weitere 17 Prozent beschäftigen sich aktuell mit der Neueinführung. Der Arbeitgebergutschein ist mit 40 Prozent noch weniger verbreitet, aber 23 Prozent wollen ihn und / oder andere Kundenbindungsinstrumente in Kürze einführen.
In der bcsd-Geschäftsstelle und unter unseren Mitgliedern ist Sascha Binoth lange als Experte für die unterschiedlichen Kundenbindungssysteme bekannt. Er hat nicht nur in Karlsruhe und Umgebung das wohl erfolgreichste Modell selber mit umgesetzt, sondern auch zahlreiche Städte auf dem Weg zur Einführung beraten und begleitet. Er steht Mitgliedern, die Fragen zu diesem Bereich haben, gerne unter smb@bcs-binoth.de zur Verfügung. Über aktuelle Entwicklungen und weitere Informationen zu den Arbeitgeber-Gutscheinen werden wir in den kommenden Newsletter-Ausgaben berichten.

31.07.2019
E-Scooter: Zulassung in Deutschland und erste Erfahrungen aus dem Ausland

In vielen Metropolen weltweit sind sie bereits fester Teil des Stadtbilds, nun sind sie auch in Deutschland angekommen: E-Scooter sind hierzulande seit dem 15. Juni 2019 zugelassen. Gefahren werden dürfen sie ab 14 Jahren, mit maximal 20 km/h, auf Radwegen und Radfahrstreifen. Nur wenn diese nicht vorhanden sind, darf auf der Straße gefahren werden. Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist nicht erlaubt. Es besteht weder Helm- noch Führerscheinpflicht, dafür muss aber eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Weitere Informationen finden sie hier.

Forschungen des Austrian Institute of Technology (AIT) haben ergeben, dass E-Scooter das Potential haben, längerfristig eine nachhaltige Mobilitätsalternative für alle Altersgruppen zu werden. In Wien haben sich E-Scooter bereits etabliert, allerdings gibt es immer wieder Beschwerden über Scooter, die Bürgersteige, Fußgängerzonen und Parkplätze blockieren. Einige Anbieter von Leih-Scootern haben Gegenmaßnahmen entwickelt: Sie setzen Mitarbeiter ein, die Scooter nach Bedarf umstellen und Nutzer auf die Verhaltensregeln aufmerksam machen. Außerdem richten sie beispielsweise „No Parking Zones“ ein, die in der zugehörigen Handy-App rot markiert dargestellt und teurer sind. Zudem besteht die Möglichkeit, die Geschwindigkeit ortsbezogen zu drosseln. Mehr dazu finden Sie hier.

30.07.2019
Ausschreibung Deutscher Nachbarschaftspreis

Am 24. Oktober 2019 wird in Berlin erneut der von der nebenan.de Stiftung initiierte Deutsche Nachbarschaftspreis verliehen. Der Preis wurde 2017 ins Leben gerufen, um Menschen auszuzeichnen, die sich für ihr lokales Umfeld einsetzen. Er richtet sich an engagierte Nachbarn, Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen. Gesucht werden Projekte mit Vorbildcharakter, die sich auf Bundes- und Landesebene für ein offenes, solidarisches und demokratisches Zusammenleben sowie die Verbesserung des Wohnumfelds einsetzen. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 50.000 Euro, auf die sich 16 Landes-, 1 Publikums- und 3 Bundessieger freuen dürfen. Erstmals wird der Nachbarschaftspreis in diesem Jahr gemeinsam mit dem hierPreis Soziale Stadt verliehen. Bewerbungen können bis zum 29. Juli 2019 eingereicht werden, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

26.07.2019
bcsd-Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung“ erschienen

Das von Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Bernadette Spinnen herausgegebene Buch „Stadtgeschichte, Stadtmarke, Stadtentwicklung – zur Adaption von Geschichte im Stadtmarketing“ ist im Januar 2019 im Springer-Gabler Verlag erschienen. Die Grundlage und den Ausgangspunkt bilden die Tagung „History Sells“, die in Münster als gemeinsame Veranstaltung von Historikern und Stadtmarketingverantwortlichen stattfand und das Positionspapier der bcsd zum Thema „Zukunft braucht Geschichte – Stadtmarketing und Geschichte“. Anlassgebend sowohl für das Buch, das Positionspapier als auch die Tagung war die Tatsache, dass das Stadtmarketing oft die Geschichte und Geschichten der Stadt, als Anlass für Angebote wie beispielsweise Stadtführungen und Veranstaltungen nutzt, aber auch für identitätsstiftende Ansätze. Im Buch wird auf das Verhältnis zwischen Stadtmarketing und Stadtgeschichte eingegangen und mit Beispielen aus Berlin, Braunschweig, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg aufgezeigt, wie Geschichte sachgerecht vermittelt und für Events und Markenbildungsprozesse verwendet werden kann. Es geht also darum, aufzuzeigen, wie die Geschichte in der Gegenwart und Zukunft gedeutet und vermittelt werden kann und auch heute noch Stadtidentität stiftet. Hier erfahren Sie mehr und können das Buch bestellen.

25.07.2019
Wien wirbt für Digital Detox

Heutzutage findet der Städteurlaub nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet statt. Dort informiert man sich vorab mit Restaurant-Tipps von TripAdvisor und Co. und das Essen und die Aussicht postet man gleich auf Instagram. WienTourismus versucht mit zwei neuen Kampagnen Besucher dazu zu bewegen, ihr Smartphone wegzulegen und die Donaumetropole analog zu erleben. Bei der Kampagne unhashtag Vienna (unhashtag.vienna.infounhashtag.vienna.info, mehr dazu auch hier) werden Selfie machende Touristen vor bekannten Attraktionen gezeigt, im Vordergrund ein großer roter Hashtag. Der Slogan lautet: „Wien sehen - nicht #Wien“. Parallel werden mit der unrating Vienna Kampagne (unrating.vienna.info, mehr dazu auch hier) Onlinebewertungen ins Visier genommen. Besucher sollen sich weniger durch Sternebewertungen im Internet beeinflussen lassen und Wien individueller erleben. Dafür werden beliebte Sehenswürdigkeiten mit authentischen, negativen Bewertungen gezeigt und die Frage gestellt: „Und wer bestimmt, was dir gefällt?“. WienTourismus betont dennoch, dass es die Digitalisierung im Tourismusbereich keineswegs ablehnt, sondern Reisende dazu anregen will, bewusster mit digitalen Medien umzugehen.

24.07.2019