Allgemeine Informationen zum City- und Stadtmarketing

Hier finden Sie allgemeine und grundlegende Informationen zum Stadtmarketing.

„Stadtmarketing als Ansatz der zielgerichteten Gestaltung und Vermarktung einer Stadt basiert auf der Philosophie der Kundenorientierung. Es dient der nachhaltigen Sicherung und Steigerung der Lebensqualität der Bürger und der Attraktivität der Stadt im Standortwettbewerb. Dies geschieht im Rahmen eines systematischen Planungsprozesses und durch die Anwendung der Instrumente des Marketing-Mix. Das „Produkt“ Stadt ist das Ergebnis der Einstellungen und des Handelns der Menschen in der Stadt. Stadtmarketing wird deshalb idealerweise von allen Menschen mitgetragen. In einem institutionalisierten Verfahren werden die vielfältigen und häufig unterschiedlichen Interessen aus dem öffentlichen wie privaten Bereich zusammengeführt und die Kräfte gebündelt. Dies setzt die Vereinbarung von Zielvorstellungen voraus, zum Beispiel in Form eines ganzheitlichen Stadtleitbildes. Im Stadtmarketing werden Teilstrategien zusammengeführt. Diese unterscheiden sich nach Zielgruppen, Akteuren und räumlichen Schwerpunkten, z.B. Verwaltungsmarketing, Standortmarketing, Tourismusmarketing oder City-Marketing.”

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 Praxishandbuch City- und Stadtmarketing

Wir freuen uns sehr, dass unser erster Herausgeberband, das „Praxishandbuch City- und Stadtmarketing“, in dem das Berufsbild Stadtmarketing erstmalig definiert wird, ab sofort erhältlich ist. Wir sind stolz, mit diesem umfassenden Nachschlagewerk mit zahlreichen renommierten Autorinnen und Autoren aus der Stadtmarketingszene einen weiteren wichtigen Schritt für die Professionalisierung und Legitimation des Stadtmarketings zu gehen. Das Buch soll Berufseinsteigern, aber auch denjenigen, die bereits im Stadtmarketing tätig sind, Orientierung bieten und als Nachschlagwerk dienen. Es soll aber auch all jenen, mit denen das Stadtmarketing vor Ort kooperiert, der lokalen Politik und Verwaltung, der Wirtschaft und den Vereinen, einen Überblick über die Arbeitsweise, die Aufgaben und die Möglichkeiten des Stadtmarketings geben. Das Vorwort zum Buch finden Sie hier.

Das Praxishandbuch City- und Stadtmarketing können Sie beim lokalen Buchhändler Ihres Vertrauens oder hier bestellen.

Der Titel des Deutschen Stadtmarketingtages – „Same same but different“ – das Gleiche und doch ganz anders – steht auch für diese Sonderbeilage. Durch die Augen unserer drei Bundesvorsitzenden Dr. Florian Birk (Vorsitz 1996 – 2004), Gerold Leppa (Vorsitz 2005 – 2007) und Michael Gerber (Vorsitz seit 2008) schauen wir auf die Entwicklung unseres Verbands zurück. Unser amtierender Bundesvorstand Michael Gerber, Bernadette Spinnen und Norbert Käthler wagen einen Blick in die Zukunft des Stadtmarketings und
berichten von der Arbeit des Vorstands. Wir blicken mit den Experten Prof. Klaus Bade, Prof. Klaus Selle, Prof. Peter Weibel und Dr. Sebastian Zenker auf einige der zukünftigen Herausforderungen für Städte und Stadtmarketing und hören vom Vordenker der ersten Stunde, Prof. Heribert Meffert, wie sich das Stadtmarketing weiterentwickeln muss.
Auch wenn viele am Gelingen mitarbeiten, lebendig und stark wird ein Verband erst durch seine Mitglieder. Drei dieser Mitglieder stellen wir stellvertretend für die zum Redaktionsschluss 350 Mitgliedsorganisationen in diesem Heft vor. Auch den Fördermitgliedern gebührt großer Dank für ihre Unterstützung zu dieser Ausgabe und für die verlässliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr, dass Public Marketing sich auf diese Weise erneut unserem Verband und dem Stadtmarketing verbunden zeigt. Für die sehr gute Zusammenarbeit – nicht nur bei diesem Projekt – möchten wir uns herzlich bei Chefredakteurin Yvonne Wodzak und Verleger Peter Strahlendorf bedanken.
Wir bedanken uns bei allen Autoren und dem Vorstand herzlich für ihr freundschaftliches Mitwirken und die großzügige Teilung ihres Wissens.
Ihnen wünschen wir eine spannende Lektüre und ein schönes Jubiläumsjahr!

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Die Ergebnisse der Umfrage „Die Digitale Stadt“, an der über 470 Städte (bcsd-Mitglieder und Nichtmitglieder) teilgenommen haben, liegen nun vor und bilden die zweite Ausgabe der Reihe Stadtmarketing im Profil. Das Ziel der Umfrage war eine Bestandsaufnahme der Digitalisierung in den Städten und in den verschiedenen Aufgabenfeldern des Stadtmarketings. Denn die digitale Transformation bezieht sich auf fast alle Lebensbereiche und bringt umfassende technische aber auch gesellschaftliche Veränderungen in einer immer schneller werdenden Folge für „den“ Menschen mit sich. Dies gilt somit auch für die moderne Stadt, die lokale Antworten auf globale Entwicklungen bereitstellen muss, um ihre Stärken im Wettbewerb der Städte zu demonstrieren. Dabei werden jene Städte und Stadtgesellschaften den Wettbewerb anführen, die auch bei der Digitalisierung integriertes Handeln, Netzwerk- und Konzeptarbeit sowie gute Kommunikation zu ihren Handlungsmaximen erheben. Die Studie zeigt, dass die City- und Stadtmarketingorganisationen die Chancen der Digitalisierung für das Stadtmarketing und die Städte erkennen. Unter anderem sehen die Befragten neue Serviceangebote, neue Kommunikationswege und neue Geschäftsfelder für das Stadtmarketing entstehen. Es wird aber auch deutlich, dass zwischen Theorie und Praxis Diskrepanzen bestehen. Gemeinsam bleibt den Städten die Aufgabe, die Frage nach dem Nutzen und der Anwendbarkeit der technologischen Möglichkeiten für das Zusammenleben der Bürger in den Vordergrund zu stellen und diese immer wieder neu zu beantworten.

Die vollständige Auswertung erhalten Sie hier.

 

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Im Frühsommer 2014 hat die bcsd ihre zu diesem Zeitpunkt 254 ordentlichen Mitglieder nach deren Aufgaben, Strukturen und Meinungen befragt um so eine langjährige Bilanzierung der Entwicklungen im Stadtmarketing fortzuschreiben. Durch die hohe Beteiligung unserer Mitglieder – die Rücklaufquote lag mit über 50% sehr hoch – haben wir aussagekräftige Daten über den aktuellen Stand des Stadtmarketings, etwa 30 Jahre nach den ersten Initiativen, gewinnen können. Allen Teilnehmern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Stadtmarketing als wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument in den Kommunen fest etabliert hat und an Bedeutung zunimmt. Eine textliche Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie hier zum Download.

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Der Artikel von Dr. Sebastian Zenker fasst erste Ergebnisse des Placemarketing Monitor 2013 für den deutschen Teil der international ausgerichteten Studie zusammen. In diesem Auszug wird der Bereich Zielgruppen des Marketings sowie der Marketing-Mix betrachtet. Die bcsd hat diese Studie unterstützt und freut sich, erste Teile präsentieren zu können.

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Mit welchen Werkzeugen arbeiten die Mitglieder der bcsd im Citymarketing, für wie relevant halten sie diese Instrumente, und in welchem Maße werden sie eingesetzt? Das waren im Wesentlichen die Fragen, auf die über 100 Mitglieder antworteten. Erwartungsgemäß zeigt sich, dass Eventmanagement und Aufgaben klassischer Werbung nach wie vor die Dauerbrenner im operativen Stadtmarketing sind, dabei spielen verkaufsoffene Sonntage sowie Weihnachtsmärkte und klassische Stadtmärkte nach wie vor die größte Rolle. Alle Ergebnisse können Sie unter folgendem Link nachlesen.

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Stadtmarketing wird als Ansatz der zielgerichteten Gestaltung und Vermarktung einer Stadt definiert und basiert auf der Philosophie der Kundenorientierung. Es dient der nachhaltigen Sicherung und Steigerung der Lebensqualität der Bürger und der Attraktivität der Stadt im Standortwettbewerb. Im folgenden Aufsatz soll ein Überblick über das Stadtmarketing und seine Entwicklung in den letzten 25 Jahren gebracht werden. Dabei stehen die Ziele und Aufgaben, die Handlungs- und Themenfelder, Akteure, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, die Organisation und Finanzierung eines Stadtmarketings im Vordergrund.

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Bundesweit gesehen spielt Stadtmarketing eine immer wichtigere Rolle im Kanon der Wirtschafts- und Stadtentwicklungsinstrumente. Das kooperative Stadtmarketing als Instrument der Stadtentwicklung geht in seiner Bedeutung dabei über die Werbung für Handel und Stadt weit hinaus: Seine Besonderheit liegt in der Bildung öffentlich-privater Partnerschaften und der interdisziplinären Zusammenarbeit. Lesen Sie weiteres zum Thema im Leitfaden des Bayrischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unter folgendem Download.

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