Aktuelle Meldungen

10.07.2026

Deutsche Stadtmarketingbörse in Cottbus/Chósebuz - Programm jetzt online

Vom 13. bis 15. September 2026 lädt die bcsd zur Deutschen Stadtmarketingbörse nach Cottbus/Chósebuz ein. Unter dem Motto „Künstlich intelligent, natürlich kommunikativ" geht es um die zentrale Frage, wie nutzen wir KI so, dass sie Städte stärkt – und nicht spaltet? Wie können wir Innovation und Gemeinwohl in Balance halten? Und wie bleibt die Kommunikation glaubwürdig, menschlich und nachvollziehbar, wenn Maschinen zunehmend mitsprechen?

Cottbus/Chósebuz als Bühne

Auch das Rahmenprogramm macht die Stadt erlebbar: Exkursionen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Cottbus/Chósebuz!
Die vier Exkursionen zeigen Cottbus/Chósebuz und die Lausitz aus unterschiedlichen Perspektiven: kulturell, aktiv, historisch und zukunftsorientiert. Im Mittelpunkt stehen die sorbisch/wendische Identität der Region, neue Blickwinkel vom Wasser aus, der Strukturwandel am Cottbuser Ostsee sowie innovative Zukunftsprojekte in Cottbus/Chósebuz und der Lausitz. Gemeinsam vermitteln die Angebote ein vielfältiges Bild einer Region zwischen Tradition, Transformation und Aufbruch.

STARTBLOCK B2 – mitten im Zukunftslabor Lausitz

Mit dem STARTBLOCK B2 haben wir bewusst einen Ort gewählt, der den Wandel von Cottbus/Chósebuz sichtbar macht. Das Gründungszentrum am Campus der BTU Cottbus-Senftenberg ist Heimat für Start-ups, innovative Unternehmen und neue Ideen – und zugleich ein lebendiger Treffpunkt für Konferenzen, Netzwerke und Veranstaltungen.

Hier zeigt sich das moderne Gesicht der Boomtown Cottbus/Chósebuz: mutig, vernetzt und voller Aufbruchsstimmung. Genau die richtige Kulisse für die BCSD-Stadtmarketingbörse 2026.

Unser Jubiläumsangebot für Sie

 Zum 30-jährigen Jubiläum erhalten Sie ab dem zweiten Teilnehmenden 30 % Rabatt auf das Tagungsticket.

Hier geht es zum vollständigen Programm.

Sichern Sie sich Ihr Ticket jetzt hier.

 

 

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01.07.2026

Gemeinsam für mehr Gehör Aktionstag „Kommunen am Limit“

Der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ hat nach einer ersten Bilanz der kommunalen Spitzenverbände ein deutliches Zeichen gesetzt: Mehr als 1.500 Städte,
Landkreise und Gemeinden beteiligten sich am 22. Juni 2026 mit rund 2.000 Aktionen. Damit wurde bundesweit auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam
gemacht und eine nachhaltige Stabilisierung der kommunalen Finanzen gefordert. Die Aktionen reichten von Kundgebungen, Informationsveranstaltungen
und Fotoaktionen über Pressegespräche bis hin zu vielfältigen Social-Media-Aktivitäten. Zugleich verzeichnete der Aktionstag eine hohe mediale Resonanz.Die kommunalen Spitzenverbände betonen, dass es um die Zukunft von Städten, Landkreisen und Gemeinden gehe – etwa um Investitionen in Schulen, Kitas, Krankenhäuser,Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Digitalisierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Blick auf Bund und Länder fordern die Verbände kurzfristige Lösungen,
wirksame Stabilisierung der kommunalen Haushalte und die konsequente Umsetzung des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“. Hier finden Sie weitere Informationen.

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26.06.2026

Gemeinsam Orientierung schaffen: Bundesweite Studie zu KI und Smart City im Stadtmarketing - jetzt mitmachen

Künstliche Intelligenz und Smart-City-Entwicklung beschäftigen immer mehr Stadtmarketingorganisationen. Manche testen bereits erste Anwendungen, andere stehen noch am Anfang oder suchen Orientierung. Klar ist: Die Veränderungen betreffen unsere Arbeit zunehmend – und sie werfen viele Fragen auf.

 

Als bcsd wollen wir uns diesem Thema gemeinsam mit unseren Mitgliedern umfassend widmen. Einen ersten Schritt haben wir bereits mit unserem digitalen Erfa-Austausch am 15. Juni gemacht, an dem knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgewirkt haben. Die große Resonanz hat gezeigt: Der Bedarf an Austausch, Orientierung und Praxiswissen ist hoch.

 

Der nächste Schritt ist die Studie „Smart City und KI im Stadtmarketing“, die wir gemeinsam mit der imakomm Akademie durchführen. Ziel ist es, ein aktuelles Bild über den Stand, die Herausforderungen und die Potenziale in Deutschland zu gewinnen – und daraus konkrete Orientierungshilfen für die Praxis abzuleiten. Damit die Ergebnisse aussagekräftig werden, sind wir auf Ihre Erfahrungen angewiesen. Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Befragung zu beteiligen und auch Beispiele aus Ihrer Praxis einzubringen. Hier gelangen Sie zum Fragebogen: Digitale Stadtentwicklung – Smart City und KI im Stadtmarketing Survey

 

Im Mittelpunkt der Studie stehen unter anderem folgende Fragen:

• Welche Rolle übernimmt das Stadtmarketing auf dem Weg zur Smart City?
• In welchen Bereichen bietet KI derzeit den größten Mehrwert?
• Welche Hürden bestehen bei der Einführung und Nutzung?
• Welche Ansätze und Beispiele haben sich in der Praxis bewährt?

 

Unser gemeinsamer Fahrplan zum Thema KI und Smart City:

Juni 2026
– Digitaler Erfa-Austausch mit rund 80 Teilnehmenden aus Stadtmarketing und Kommunen

Juni bis Juli 2026
– Bundesweite Befragung und Sammlung von Good-Practice-Beispielen

Sommer 2026
– Auswertung und Systematisierung der Ergebnisse

September 2026
– Die Stadtmarketingbörse in Cottbus widmet sich mit Vorträgen, Praxisbeispielen und einem neuen Praxisimpuls-Programm dem Schwerpunkt „KI im Stadtmarketing“. Dort werden auch erste Ergebnisse der Studie vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Herbst 2026
– Veröffentlichung einer praxisorientierten Publikation mit Ergebnissen, Good Practices und konkreten Anregungen für die Arbeit vor Ort.

 

Je mehr Stadtmarketingorganisationen sich beteiligen, desto besser können wir unterschiedliche Ausgangslagen, Herausforderungen und Bedarfe sichtbar machen. Ziel ist es, voneinander zu lernen und Orientierung zu schaffen – damit nicht jede Organisation die gleichen Erfahrungen allein machen muss.

 

Für die Teilnahme an der Umfrage sollten Sie etwa 20 Minuten einplanen. Ihre Unterstützung lohnt sich: Unter allen Teilnehmenden verlosen wir 3x1 Freiticket für die Deutsche Stadtmarketingbörse 2026 in Cottbus!

 

Digitale Stadtentwicklung – Smart City und KI im Stadtmarketing Survey

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich mit Ihren Erfahrungen einbringen, und danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.

 

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01.06.2026

bcsd goes Austria – jetzt zur Fachexkursion 2026 anmelden! (exklusiv für ordentliche Mitglieder)

„In Linz, da stinkt's!“ – diesen Satz hörte man in den 1990er Jahren häufig, wenn jemand erzählte, dass er aus Linz kommt. Lange Zeit prägte vor allem die Industrie das Image der Stadt. Heute gilt Linz dagegen als eine der führenden Kultur- und Innovationsstädte Österreichs.

Wie dieser Wandel gelungen ist, steht im Mittelpunkt der bcsd-Fachexkursion 2026. In einer kleinen Gruppe erhalten die Teilnehmenden exklusive Einblicke, treffen zentrale Akteur vor Ort und diskutieren Themen wie Stadtentwicklung, Kampagnenarbeit, Beteiligung, Innovationsprozesse und die Zukunft der Innenstadt. Ergänzt wird das Programm durch Impulse an der Schnittstelle von Stadt, Kultur und Technologie sowie zum Auftakt einen gemeinsamen Austausch mit den Kolleg:innen von Stadtmarketing Austria.

 

Die Exkursion richtet sich exklusiv an ordentliche Mitglieder der bcsd. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Termin: 24.–27. September 2026
Teilnahmegebühr: 895 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Weitere Informationen unter: https://www.stadtoptimisten.de/bcsd-exkursion-2026-linz-und-leonding/

Take a Risk - visit Linz: www.youtube.com/@VisitLinz 

 

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21.05.2026

Das war der Deutsche Stadtmarketingtag 2026 - unser Videorückblick

Drei Tage voller Begegnungen, Inspiration und echter #StadtistLeben-Momente: Der Deutsche Stadtmarketingtag 2026 in Frankfurt am Main liegt hinter uns – und was bleibt, sind starke Impulse, neue Verbindungen und die gemeinsame Leidenschaft für lebenswerte Städte. Der Deutsche Stadtmarketingtag 2026 hat einmal mehr gezeigt, was Stadtmarketing ausmacht: Menschen zusammenbringen, Perspektiven teilen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. Danke an alle Stadtoptimist:innen, die mit uns diskutiert, gelacht, gefeiert und neue Impulse für lebenswerte Innenstädte und Zentren mitgenommen haben. Dieses Video hält nur einen kleinen Teil der besonderen Atmosphäre fest, die diese Tage geprägt hat. Ein herzliches Dankeschön an unsere Hauptsponsoren MK Illumination Global und Smart.Region GmbH sowie an unsere Partnerorganisation Stadtmarketing Frankfurt am Main.

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07.05.2026

30 Jahre bcsd: Deutscher Stadtmarketingtag 2026 in Frankfurt stellt die Zukunft lebenswerter Städte in den Mittelpunkt

Berlin 7. Mai 2026 Zum 30-jährigen Bestehen der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd) kamen vom 3. bis 5. Mai über 300 Fachleute aus Stadtmarketing, Stadtentwicklung, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft im Gesellschaftshaus Palmengarten zusammen. Unter dem Leitmotiv „Zukunft Stadt“ diskutierten die Teilnehmenden, wie Städte angesichts gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Umbrüche lebenswert, resilient und gestaltbar bleiben können.

Politische und fachliche Impulse: Stadtmarketing als Gestalter

Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, betonte in seiner Eröffnungsrede: „Die Zukunft unserer Städte wird nicht an einer einzelnen Stelle entschieden. Sie entsteht dort, wo Menschen zusammenarbeiten.“

Gemeinsam mit Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, und Gerold Leppa, Bundesvorsitzender der bcsd, unterstrich er die strategische Rolle des Stadtmarketings als Vermittler zwischen Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft.

Josef ergänzte: „Stadtmarketing ist mehr als Werbung. Es gestaltet und vernetzt. Es funktioniert nur dann, wenn es von den Menschen vor Ort getragen wird. Dass der Stadtmarketingtag erstmals in Frankfurt stattfindet und direkt einen Teilnehmerrekord verzeichnet, zeigt die Relevanz des Themas ‚Zukunft Stadt‘.“

30 Jahre bcsd: Stadtmarketing als Schlüsselakteur

Zum 30-jährigen Bestehen der bcsd betonte Gerold Leppa die Entwicklung der Branche: „Stadtmarketing macht weit mehr als Kommunikation und Veranstaltungen – es organisiert Dialoge und dauerhafte Kooperationsstrukturen. So motiviert es Akteure, sich für die Entwicklung und Attraktivität der Städte einzusetzen und innovative Projekte umzusetzen.“ Damit sei es ein unverzichtbarer Akteur in der kooperativen Stadtentwicklung. Die bcsd fordert, dass Stadtmarketing in Entscheidungsprozessen strukturell verankert, in seiner Bedeutung anerkannt und finanziell entsprechend ausgestattet wird. „Die Anerkennung des hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori und des Frankfurter Oberbürgermeisters Mike Josef unterstrich die Bedeutung. Dennoch steht das Stadtmarketing mit Blick auf die finanzielle Situation der Kommunen vielerorts unter Druck. Ich hoffe, dass die Städte den Wirkungshebel erkennen und nicht am falschen Ende sparen“, so Leppa weiter.

Zentrale Herausforderungen – und eine klare Haltung

In hochkarätigen Fachvorträgen und Paneldiskussionen zu Themen wie Künstlicher Intelligenz, kommunalen Finanzen, Innenstadtentwicklung, Handel, Mobilität und Aufenthaltsqualität rückte immer wieder eine zentrale Frage in den Fokus: Wie kann die Stadt der Zukunft gestaltet werden – und welche Strategien und Kooperationen sind notwendig, um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten?

Viele Kommunen setzen bereits heute erfolgreiche Ansätze um und gestalten den Wandel aktiv. Gleichzeitig bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen – insbesondere mit Blick auf die finanzielle Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden. Umso wichtiger ist die konsequente Weiterentwicklung bewährter Ansätze, strategische Prioritätensetzung und der Mut zu klaren Entscheidungen.

Den Abschluss des Deutschen Stadtmarketingtags bildete die Keynote „Radikale Zuversicht“ von Lena Papasabbas. Sie formulierte eine Haltung, die viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer als wegweisend für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre verstanden: Wandel aktiv anzunehmen und Zukunft mit Zuversicht zu gestalten.

Fazit: Stadtmarketing als Schlüsselfaktor der Stadtentwicklung

Der Deutsche Stadtmarketingtag 2026 machte deutlich, dass Stadtmarketing heute weit über klassische Kommunikations- und Eventaufgaben hinausgeht. Als Vermittler, Impulsgeber und Koordinator übernimmt es eine zentrale Funktion in urbanen Entwicklungsprozessen und trägt wesentlich dazu bei, unterschiedliche Akteure, Interessen und Perspektiven zusammenzuführen. Um die Zukunftsfähigkeit urbaner Räume nachhaltig zu stärken, sollte diese Rolle in Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen stärker genutzt und strukturell verankert werden. Die bcsd versteht sich dabei als fachlicher Partner und Netzwerkplattform für die Entwicklung lebenswerter, resilienter und zukunftsfähiger Städte.

 

Noch mehr Impressionen finden Sie auf www.stadtoptimisten.de

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08.04.2026

30 Jahre BCSD – 30 Jahre für Stadtmarketing, das wirkt!

Seit 30 Jahren setzt sich die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland gemeinsam mit ihren Mitgliedern für lebendige Städte ein. Stadtmarketing wirkt – jeden Tag: Es schafft Orte, an denen Menschen sich begegnen, Ideen entstehen und Gemeinschaft wächst.

In diesen drei Jahrzehnten hat sich Stadtmarketing zu einem wichtigen Gestalter urbaner Entwicklung entwickelt: Es stärkt Stadtidentitäten, bringt Akteure zusammen und trägt dazu bei, Innenstädte und öffentliche Räume lebendig zu halten.

Das gelingt durch die Bündelung von Kräften, durch Kooperation – und durch das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen, die sich täglich vor Ort für ihre Städte einsetzen und dabei die vielfältigen Herausforderungen des Stadtlebens gestalten.

Heute verbindet die bcsd fast 600 Mitglieder, die gemeinsam daran arbeiten, Städte zu Orten zu machen, mit denen sich Menschen identifizieren und in denen sich Bewohner:innen wie Gäste gleichermaßen wohlfühlen. 

Und wir schauen nach vorn: Gerade in Zeiten großer Veränderungen braucht es starke Netzwerke, neue Ideen und engagierte Stadtoptimisten.

Wir sind stolz auf unser Netzwerk – und darauf, gemeinsam die Zukunft unserer Städte zu gestalten.

--> Stimmen aus dem Netzwerk.

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Geschäftsführer Jürgen Block zum 30-jährigen Jubiläum der bcsd: 

"Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland wurde 1996 als Berufsverband gegründet. Es galt diese neue städtische Disziplin mit ihrem undefinierte Aufgabenfeld zu organisieren, mit
Vorzeigeprojekten und Maßnahmen aufzuladen. Aber vor allem bestand für die wenigen noch durchweg als exotisch geltenden City- und Stadtmanager die Notwendigkeit sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen und sich dabei zu vergewissern, dass man weder alleine noch besonders verrückt ist. Diese enthusiastischen Pioniere für moderne Stadtentwicklung haben sich damals übrigens selber als „Universallaien“ bezeichnet. 

Das City- und Stadtmarketing steckte noch in den Kinderschuhen und weder unter den Protagonisten selbst noch bei deren Auftraggebern, meist aus kommunaler Politik und dem innerhabergeführtem Einzelhandel, war wirklich klar, was gutes City- und Stadtmarketing eigentlich ausmacht und wie es gelingen kann. Die Erwartungen allerdings waren damals schon haushoch und äußerst ambitioniert, wenn es meist ziemlich lapidar hieß, das Stadtmarketing solle dafür Sorge tragen, dass die (Innen-)Stadtattraktiver werde. So stand es und steht es wahrscheinlich heute noch in vielen Vereinssatzungen, Gesellschaftsverträgen oder sonstigen Gründungsurkunden. Die damalige Maxime sexy zu sein, in erster Linie nach wirtschaftlichem Erfolg für Händler zu streben und der lahmenden Verwaltung Beine zu machen sowie den Kopf zu öffnen, überlagerte oftmals die ersten wissenschaftlichen Ansätze zum Management der Anspruchsgruppen, wie sie bereitsEnde der 80er von Prof. Heribert Meffert erarbeitet worden waren.

Vieles hat sich seitdem weiterentwickelt, das Wording hat sich (mehrmals) geändert, manches ist bereits (mehrmals) wiedergekommen anderes verbannt und vieles ist noch nicht auserzählt. Immer gleich war der Hunger und Durst nach Erfahrungsaustausch, der daher von Beginn an ganz oben auf der Prioritätenliste des Verbandes steht. Voneinander zu lernen, in Kompetenzen, Schnittstellen und Synergien zu denken und mit allen drüber zu sprechen, zeichnet heute wie gestern gutes City-und Stadtmarketing aus. Wir als bcsd blicken mit Stolz (das darf an dieser Stelle sein) auf diese und auch unsereeigene Verbandsentwicklung zurück. Mit heute fast 600 Mitgliedern, einem 7-köpfigen ehrenamtlichen Vorstand,einer Geschäftsstelle in Berlin und elf Landesverbänden sind auch wir längst aus den Kinderschuhen entwachsen.

Und natürlich darf auch ein Dank an unsere Mitglieder an dieser Stelle nicht fehlen: für das Vertrauen in uns und unsere Arbeit, für das Mitwirken an unserem gemeinsamen Ziel – die Stärkung des Stadtmarketings - und für die Offenheit und den oben beschriebenen, kontinuierlichen Austausch. Denn bei allem Wachstum, bleibt diese Konstante gleich: die bcsd lebt von einem starken Netzwerk
gleichgesinnter ,Stadtoptimisten‘." 

 

Stimmen aus dem Netzwerk finden Sie hier: www.bcsd.de/verband/mitglieder/mitgliederstimmen/ 

 

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26.03.2026

Pulsierende Innenstädte brauchen Zusammenarbeit

Beim Kommunalkongress „Zukunftsfähige Innenstädte“ diskutierte die bcsd im Panel „Pulsierende Innenstädte für Wohlbefinden und hohe Aufenthaltsqualität“ mit hochkarätigen Gästen über die Zukunft unserer Zentren. Auf Einladung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik brachten unter anderem Jana Schimpke (DEHOGA), Stefan Genth (HDE) und Jürgen Block zusammen ihre Expertise ein, um über Anforderungen an attraktive und lebendige Innenstädte zu sprechen.

Bereits in seiner Begrüßung betonte Fraktionsvorsitzender Jens Spahn die Bedeutung von Sicherheit, Sauberkeit und guten Services als zentrale Grundlagen funktionierender Innenstädte und sagte den Kommunen Unterstützung zu. In der anschließenden Diskussion wurde zugleich deutlich: Innenstädte sind längst weit mehr als Orte zum Einkaufen oder Essengehen. Sie sind soziale, kulturelle und öffentliche Räume, in denen Begegnung, Vielfalt und Teilhabe möglich werden. Sie schaffen Gelegenheiten, über die eigene Bubble hinaus miteinander in Kontakt zu kommen, urbanes Leben zu erleben und Stadtgesellschaft aktiv mitzugestalten. Damit Innenstädte wirklich pulsieren können, braucht es das Zusammenspiel vieler Akteure aus Handel, Gastronomie, Kultur, Freizeit und Bildung. Stadtmarketing übernimmt dabei eine wichtige Rolle als Moderator, Vernetzer und Impulsgeber. Genau hier brachte die bcsd ihre Expertise in die Debatte ein und bot der Politik ihre Unterstützung an – auch mit Verweis auf die bewährte Zusammenarbeit im Beirat Innenstadt des BMWSB.

Besonders deutlich wurde: Zukunftsfähige Innenstädte brauchen nicht nur passende Förderinstrumente, sondern vor allem solide kommunale Finanzen, verlässliche Rahmenbedingungen und Vertrauen in die Gestaltungskraft vor Ort. Einigkeit bestand darüber, dass Kommunen hierfür echte Handlungsspielräume benötigen. Auch bei Fragen der Sicherheit, etwa rund um Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wurde klar, dass tragfähige Lösungen nur im Zusammenspiel aller föderalen Ebenen entstehen können.

Zum Abschluss des Kongresses wurde deutlich, dass die Entwicklung der Kommunen in der kommenden politischen Zusammenarbeit von CDU und SPD stärker in den Fokus rücken soll. Themen wie Sicherheitsfragen oder unangemessene Kostenbelastungen – etwa durch GEMA-Gebühren – sollen dabei verstärkt aufgegriffen werden.

 

Fotocredits: Xander Heinl

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04.02.2026

bcsd im politischen Dialog

Mit dem parlamentarischen Frühstück im November haben wir die begonnene politische Arbeit sichtbar fortgeführt. Im Dezember haben wir diesen Dialog mit drei persönlichen Kennenlerngesprächen mit Abgeordneten vertieft: MdB Awet Tesfaiesus (u. a. Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien), MdB Lars Rohwer (u. a. Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen) sowie MdB Dirk Vöpel (u. a. Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen). Im direkten Austausch konnten wir so die bcsd, unsere Arbeit und unsere Werte vorstellen und unsere Empfehlungen zu zentralen Herausforderungen der Stadt- und Innenstadtentwicklung adressieren. Themen waren unter anderem GEMA-Fragen, Sicherheit bei Veranstaltungen sowie das Auslaufen des ZIZ-Programms und die daraus resultierende Notwendigkeit politischen Handelns.

Wir freuen uns darauf, den politischen Dialog fortzusetzen – etwa zu gemeinsamen Anliegen von Stadtmarketing und Tourismus (u. a. im Austausch mit MdB Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses) oder zur demokratischen Zukunft unserer Städte und den Voraussetzung gen für lebendige, resiliente Innenstädte (u. a. mit MdB Adis Ahmetovi?, u. a. Mit-Initiator des 8-Punkte Plans zur Stadtbild-Debatte).

Ziel ist es, die Perspektive des Stadtmarketings dauerhaft bei politischen Entscheidungsträgern zu verankern und unsere fachliche Expertise aktiv anzubieten. Ein wichtiges Signal dafür, dass unsere Themen gehört werden, ist die Einladung unseres Geschäftsführers Jürgen Block als Panelteilnehmer zum Kommunalkongress der CDU/CSU am 25. März 2026. Unter dem Titel „Zukunftsfähige Innenstädte – Mit Sicherheit, Sauberkeit und Lebendigkeit zu hoher Aufenthaltsqualität“ wird dort diskutiert, wie Ordnung, Sicherheit und Lebendigkeit die Aufenthaltsqualität in Städten stärken können. Diese Einladung freut uns sehr – und ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass die bcsd als Ansprechpartnerin für Stadtmarketing und Stadtentwicklung wahrgenommen wird.

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04.02.2026

bcsd Mentoring 2026 gestartet

Mit acht Tandems startete gestern die zweite Runde unseres bcsd-Mentoring-Programms. Wir freuen uns, dass das was im vergangenen Jahr als Pilotprojekt begann, nun weiter Form annimmt: Auch in dieser Runde bringen wir engagierte Mentees und erfahrene Mentorinnen zusammen, um Austausch, persönliche Entwicklung und fachliche Perspektiven im Stadtmarketing gezielt zu fördern.

Schon beim Auftakt wurde deutlich, worauf es ankommt: Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, Erfahrungen ehrlich zu teilen. Genau daraus entstehen neue Sichtweisen, mehr Sicherheit im eigenen Handeln und wertvolle Netzwerke über die eigene Stadt hinaus.

Ein besonderer Dank gilt unseren Mentorinnen, die Zeit investieren, Wissen aus ihrer Praxis teilen und individuelle Entwicklungswege begleiten – dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.
Ebenso danken wir unseren Mentees für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und ihr starkes Engagement, in die eigene Rolle und die Zukunft des Stadtmarketings zu investieren.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate, intensive Gespräche in den Tandems und viele Impulse, die über das Programm hinaus in unsere gemeinsame Arbeit wirken werden.

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20.11.2025

neue Umfrage der bcsd veröffentlicht: Stadtmarketing im Profil - Verantstaltungen im öffentlichen Raum

Die bcsd hat die  Umfrage „Stadtmarketing im Profil - Veranstaltungen im öffentlichen Raum“ veröffentlicht. Insgesamt haben 258 Stadtmarketingorganisationen und Veranstalter:innen teilgenommen.

Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Feste und Veranstaltungen im öffentlichen Raum gewinnen weiter an Bedeutung – als Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und der Identitätsbildung. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, wie anspruchsvoll die Organisation solcher Events geworden ist. Die Teilnehmenden berichten von steigenden Sicherheitsanforderungen, personellen Engpässen, finanziellen Belastungen und wachsenden bürokratischen Vorgaben. Aus den Antworten lassen sich zudem klare Hinweise und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Veranstaltungsplanung ableiten.

Bereits in der letzten Umfrage von 2017 standen viele Innenstädte unter Transformationsdruck. Pandemie und Digitalisierung haben diesen Wandel weiter beschleunigt. Heute kommt Stadtfesten eine noch größere Rolle zu: Sie schaffen Anlässe für soziale Kontakte, stärken Brauchtum und regionale Verbundenheit und präsentieren die Vielfalt urbaner Angebote wie Handel, Gastronomie, Freizeit und Kultur.

Mit ihrer Teilnahme leisten die Stadtmarketingorganisationen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der Branche. Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihre Unterstützung.

Die vollständige Umfrage finden Sie hier.

 

Mit freundlicher Unterstützung von MK Illumination, Musikagent JMS GmbH und Trade in Time

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20.11.2025

Studie "Standortgemeinschaften der Zukunft. Der Kompass Deutschland" der imakomm Akademie veröffentlicht

Neue Studie "Standortgemeinschaften der Zukunft. Der Kompass Deutschland" der imakomm AKADEMIE GmbH veröffentlicht: Die mit Unterstützung von 15 IHKs und der bcsd durchgeführte Studie liefert erstmalig deutschlandweite Kennziffern, Good-Practice-Beispiele und Strategien für Standortgemeinschaften von Kommunen, City- und Stadtmarketingorganisationen und Gewerbegemeinschaften.

 

Die Borschüre steht Ihnen auf der Website der imakomm zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.imakomm-akademie.de

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