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26.03.2026

Pulsierende Innenstädte brauchen Zusammenarbeit

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik war gestern Jürgen Block, Geschäftsführer der bcsd, Teil des Panels „Pulsierende Innenstädte für Wohlbefinden und hohe Aufenthaltsqualität“ beim Kommunalkongress „Zukunftsfähige Innenstädte“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag.

Deutlich wurde: Lebendige Innenstädte sind mehr als attraktive Orte – sie sind Ausdruck einer funktionierenden Demokratie. Damit Innenstädte pulsieren, braucht es das Zusammenspiel vieler Akteure: Handel, Gastronomie, Kultur, „Dritte Orte“ und kommunale Angebote müssen konsequent gemeinsam gedacht werden. Stadtmarketing tritt hier als Moderator auf und bringt die Kompetenzen Koordination, Kooperation und Kommunikation in die Prozesse ein.

Neben den prägenden Funktionen von Handel und Gastronomie gewinnen Themen wie Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, Erreichbarkeit, Klimaanpassung sowie kreative Nutzungen und neue Angebotsformate weiter an Bedeutung.

Zentral bleibt: Städte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen – finanziell ebenso wie klare Zuständigkeiten und echte Handlungsspielräume für die Kommunen. Auch Fragen der Sicherheit, etwa bei Veranstaltungen, sind entscheidend für Attraktivität und Nutzbarkeit.

Aus den Diskussionen wurde klar: Ein Erkenntnisproblem gibt es nicht. Entscheidend ist, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Städtebauförderung spielt dabei eine zentrale Rolle, muss aber in die Praxis übersetzt werden. Besonders freiwillige Aufgaben wie das Stadtmarketing müssen befähigt werden, Maßnahmen umzusetzen. In vielen Städten gibt es gute Projekte, Maßnahmen und Ideen, die zum „Abgucken“ inspirieren. Ein Beispiel für erfolgreichen Wissenstransfer ist die Plattform „stadtimpulse“, die die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. mitinitiiert hat – sie zeigt, wie gute Lösungen sichtbar und übertragbar werden.

 

Fotocredits: Xander Heinl

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