Online-Austausch

GASTRO-WERKSTATT

Praxis statt Frontalvortrag: Kommunen im Austausch über Gastronomieentwicklung

Gastronomieentwicklung ist eine kommunale Herausforderung und die sieht überall etwas anders aus. Deshalb haben bcsd, CIMA und Progacon mit der Gastro-Werkstatt ein neues Format ins Leben gerufen, das Gastronomieentwicklung und Kommunalarbeit gemeinsam denkt. In der Gastro-Werkstatt geht es nicht primär um Vorträge und die immer gleichen Zahlen und Fakten, sondern um Austausch, Diskussion und konkrete Erfahrungen aus dem Alltag. Wie gehen andere Kommunen mit schwierigen Standorten, Leerständen, fehlenden Betreibern oder Nutzungskonflikten um? Was hat funktioniert, wo lagen die Probleme und welche neuen Wege lassen sich daraus ableiten?

Dabei sollen die Themen bewusst aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden: aus Sicht der Kommune, aus der von Gastroentwicklern und Betreibern sowie des Stadtmarketings. Denn die Interessen, Möglichkeiten und auch die Herausforderungen können durchaus unterschiedlich sein. Der gemeinsame Blick auf ein Thema kann helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen, andere Sichtweisen kennenzulernen und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Vier Termine, vier Themen und viel Raum für Fragen, Diskussionen, Brainstorming und Best-Practice-Beispiele. Die Gastro-Werkstatt lebt vom direkten Austausch der teilnehmenden Kommunen und davon, dass auch ausdrücklich ungelöste Fragen auf den Tisch kommen.

 

  1. Banalisierung / Steuerung von Gastronomie in Innenstädten: Gastronomie planen, begleiten und steuern statt verbieten oder einfach laufen lassen – wie bleibt die Innenstadt vielfältig?

Wo sich gastronomische Angebote immer stärker ähneln, stellt sich für Kommunen die Frage nach der passenden Entwicklung: Wie viel Döner, Imbiss oder Systemgastronomie verträgt eine Innenstadt – und wie lassen sich andere Konzepte finden und fördern? Gemeinsam geht es in der Diskussion um kommunale Handlungsmöglichkeiten, Standortprofile, Ansiedlungsstrategien, die Frage, wie Gastronomie gezielt zur Vielfalt und Attraktivität eines Orts beitragen kann und wie man die Eigentümer von der Idee überzeugt und für die Entwicklung begeistert.

Termin: Dienstag, 03.11.2026, 15:30-17:00 Uhr

 

  1. Kooperation / Kommunikation: Gemeinsam mehr erreichen – Gastronomie mit anderen Nutzungen vernetzen, sichtbar machen und aktivieren

Gastronomische Entwicklung gelingt selten im Alleingang. Wie können Stadt, Gastronomiebetriebe, Handel, Kultur und weitere Akteure besser zusammenarbeiten? Welche Rolle spielen Social Media, gemeinsame Marketingaktivitäten, eine „Service-Agentur“ oder Veranstaltungsformate? Im Austausch werden konkrete Ansätze betrachtet, wie Kooperationen entstehen, Kommunikation verbessert und gastronomische Angebote gemeinsam stärker nach außen getragen werden können.

Termin: Dienstag, 08.12.2026, 15:30- 17:00 Uhr

 

  1. Personal / Nachfolge: Personal- und Nachfolgemanagement vom Dorf bis zur Großstadt - Wer betreibt noch eine Kneipe auf dem Dorf? Wer soll morgen hinter dem Tresen stehen?

Personalmangel und fehlende Nachfolger gehören inzwischen zu den größten Herausforderungen vieler gastronomischer Betriebe. Doch was kann eine Kommune dabei überhaupt bewirken? Im Mittelpunkt stehen Ansätze zur Fachkräftegewinnung, zur besseren Ansprache potenzieller Mitarbeitender sowie zur Sicherung und Vermittlung von Betriebsnachfolgen. Dabei soll es in der Diskussion hauptsächlich um die Frage gehen, welche Rahmenbedingungen man schaffen kann, damit Gastronomiebetriebe langfristig eine Perspektive haben.

Termin: Dienstag, 19.01.2027, 15:30- 17:00 Uhr

 

  1. Gestaltungssatzung / öffentlicher Raum: Mehr als Tische, Schirme und Pflanzen – wie wird öffentlicher Raum belebt und zur Bühne für Gastronomie, Events und Menschen?

Außengastronomie, Möblierung, Werbeanlagen, Begrünung oder Gestaltungsvorgaben prägen zahlreiche Überlegungen zur Innenstadt. Wo sind klare Regeln sinnvoll? Wo verhindern sie vielleicht gute gastronomische Lösungen? Gemeinsam wird über Erfahrungen gesprochen, wie Gestaltungssatzungen, Sondernutzungen und die Gestaltung öffentlicher Räume so zusammenspielen können, dass attraktive Gastronomie möglich wird und gleichzeitig Aufenthaltsqualität, Stadtbild und Interessen der Anwohner berücksichtigt werden. Gerne möchten wir auch darüber sprechen, wann der richtige Zeitpunkt ist, um sich mit den Überlegungen zu beschäftigen und wie die Schnittstellen ineinandergreifen sollten.

Termin: Donnerstag, 04.03.2027, 15:30- 17:00 Uhr

 

 

Teilnahmebedingungen:

Ort: Online via Teams

Teilnahmegebühr: Kostenfrei für bcsd-Mitglieder, für Nicht-Mitglieder 30 Euro pro Einzeltermin, bei der Buchung aller Termine 109 Euro (genannte Preis zzgl. MwSt.)

Umfang: Die Teilnahmegebühr umfasst die Teilnahme an dem bzw. den ausgewählten Terminen

Termine:  

Werkstatt 1: Banalisierung / Steuerung von Gastronomie in Innenstädten: Dienstag, 03.11.2026, 15:30-17:00 Uhr

Werkstatt 2: Kooperation / Kommunikation: Gemeinsam mehr erreichen: Dienstag, 08.12.2026, 15:30- 17:00 Uhr

Werkstatt 3: Personal / Nachfolge: Personal- und Nachfolgemanagement:  Dienstag, 19.01.2027, 15:30- 17:00 Uhr

Werkstatt 4: Gestaltungssatzung / öffentlicher Raum: Mehr als Tische, Schirme und Pflanzen: Donnerstag, 04.03.2027, 15:30- 17:00 Uhr

 

Die Rechnungsstellung erfolgt nach der verbindlichen Durchführungsbestätigung. Die Teilnahmeberechtigung erfolgt nach Posteingang. Die bcsd behält sich vor, die Veranstaltung bei zu geringer Teilnehmerzahl ausfallen zu lassen. 

Änderungen sind vorbehalten.

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung. 

Hier finden Sie die Hinweise zur Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten. 

Anmeldung

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