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23.09.2026

Deutschlandstudie Innenstadt 2026: Innenstädte gewinnen wieder an Bedeutung

Die neue Deutschlandstudie Innenstadt 2026 ist veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Deutschlands Innenstädte werden wieder häufiger besucht und insgesamt positiver wahrgenommen. 83,3 Prozent der Befragten wollen ihre Innenstadt künftig mindestens genauso häufig oder häufiger besuchen wie heute. Auch die tatsächliche Besuchshäufigkeit ist gegenüber 2024 wieder gestiegen.

Für die bcsd ist das ein ermutigendes Signal. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass attraktive Innenstädte heute mehr leisten müssen als eine einzelne Funktion. Sie sind Einkaufsort, Treffpunkt, Versorgungszentrum, Kultur- und Erlebnisraum zugleich. Der Einzelhandel bleibt zwar mit 65,6 Prozent der meistgenannte Besuchsgrund, daneben spielen Gastronomie, Veranstaltungen, Dienstleistungen sowie Begegnung und Aufenthalt eine wichtige Rolle.

Öffentlicher Raum als zentraler Baustein

Besonders deutlich wird die Bedeutung der Aufenthaltsqualität. Sauberkeit, Sitzgelegenheiten, Grünflächen und Fußgängerfreundlichkeit werden von rund 90 Prozent der Befragten als wichtig oder sehr wichtig bewertet. Gefragt sind auch Orte zum Ausruhen und Verweilen, an denen nicht zwangsläufig konsumiert werden muss.

Damit wird einmal mehr deutlich: Innenstadt ist mehr als Wirtschaftsstandort. Sie ist ein zentraler Ort der Stadtgesellschaft – für Begegnung, Austausch, Identifikation und gemeinsames Erleben.

Innenstadtentwicklung gemeinsam gestalten

Aus Sicht der bcsd sollten Bürger und Besucher dabei nicht nur als Nutzer der Innenstadt verstanden werden. Erfolgreiche Innenstadtentwicklung entsteht insbesondere dort, wo Menschen beteiligt werden, lokale Netzwerke funktionieren und unterschiedliche Akteur gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Stadtmarketingorganisationen können dabei eine zentrale Rolle spielen. Sie verbinden Perspektiven aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Immobilienwirtschaft und Stadtgesellschaft und bringen ihre Kernkompetenzen Kommunikation, Kooperation und Konzeption in die Innenstadtentwicklung ein.

Die bcsd setzt sich deshalb für verlässliche und handlungsfähige Strukturen vor Ort ein. Dazu gehören eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kommunen, starke Stadtmarketingorganisationen sowie eine stärkere Unterstützung von Kooperation, Beteiligung und Kommunikation innerhalb der Städtebauförderung.

Über die Deutschlandstudie Innenstadt 2026

Die Deutschlandstudie Innenstadt 2026 wurde von der CIMA Beratung+Management GmbH in Kooperation mit dem Handelsverband Deutschland (HDE), der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) sowie weiteren Partnern durchgeführt. Für die repräsentative Untersuchung wurden mehr als 5.000 Bundesbürger befragt.

Die vollständige Deutschlandstudie Innenstadt 2026 steht ab sofort zur Verfügung.

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung.

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