Landesverband Rheinland-Pfalz

Herzlich willkommen beim Landesverband Rheinland-Pfalz - hier finden Sie aktuelle Termine, Aktivitäten und Ansprechpartner:innen des bcsd in Rheinland Pfalz.

Landesbeauftragte

Bild_Tschirner

Jennifer Tschirner
Stadt Kandel
Hauptstraße 61
76870 Kandel

Telefon: (07275) 919 812
E-Mail: jennifer.tschirner[at]vg-kandel.de

Foto: Björn Braunsdorf Photography

Stellv. Landesbeauftragter

Dustin Heip
Andernach.net GmbH
Hochstraße 80
56626 Andernach

 

Telefon: 02632 - 987948-39
E-Mail: heip[at]andernach.net

 

Rückblicke


Am 10. November 2025 trafen sich die Stadtmarketing-Akteur:innen aus Rheinland-Pfalz zum Landestreffen in Ingelheim. Das Treffen startete mit einer Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden ihre aktuellen Projekte, Herausforderungen und Fragestellungen miteinander teilten – ein gelungener Auftakt für einen intensiven Austausch.

Ein zentrales Highlight des Tages war das Gespräch mit Almut Rusbüldt (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) und Henning Schwarting (Ministerium des Innern und für Sport). Beide gaben einen tiefen Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um Innenstadtförderung und kommunale Unterstützung. Besonders hervorgehoben wurde: Das Thema Innenstädte der Zukunft hat in Rheinland-Pfalz ein eigenes Referat erhalten, Förderstrukturen sollen weiter professionalisiert werden und bereits heute steht ein bemerkenswert umfangreicher Förderkatalog zur Verfügung. Zudem wurde auf zentrale Neuerungen hingewiesen, etwa die verpflichtende Eintragung von De-minimis-Beihilfen in ein EU-weites Register ab 1. Januar 2026. Auch zu Themen wie Leerstandsmanagement, BIDs in Rheinland-Pfalz sowie kostenlosen Ladenchecks der IHKs erhielten die Teilnehmenden hilfreiche Informationen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen berichtete Finn-Ole Ellerbrock über Neuigkeiten aus dem bcsd-Bundesverband. Im Anschluss wählte der Landesverband seine neuen Sprecher:innen: Jennifer Tschirner wurde erneut zur Landesbeauftragten gewählt, unterstützt wird sie nun von Dustin Heip aus Andernach.

Zum Abschluss erkundeten die Teilnehmenden Ingelheim bei einem gemeinsamen Rundgang und tauschten sich über Erfahrungen, Konzepte und zukünftige Kooperationen aus. Das Treffen machte deutlich: Rheinland-Pfalz verfügt über engagierte Akteur:innen, starke Förderstrukturen und ein wachsendes Netzwerk – beste Voraussetzungen für lebendige, zukunftsfähige Innenstädte.



Am 29. April fand das Landestreffen für Rheinland-Pfalz und das Saarland im Congressforum Frankenthal statt. Rund 15 Vertreter:innen aus Stadtmarketingorganisationen der Region kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und Best Practices miteinander zu teilen. Nach einem herzlichen Empfang druch die Gastgeber:innen aus Frankenthal, Karmen Strahonja und Daniel Strotmann, eröffnete eine Vorstellungsrunde mit Ausblick auf aktuelle Förderprogramme den Tag. Im Anschluss gab Finn-Ole Ellerbrock Einblicke in die bundesweiten Aktivitäten der bcsd. Besonders auf Interesse stieß der Bericht der Landesbeauftragten Jennifer Tschirner zur diesjährigen Stadtmarketingtagung in Kiel und dem Thema „Eine Stadt, die verbindet“. Ein weiteres Highlight des Treffens waren die mitgebrachten A3-Projektplakate der Teilnehmenden. Sie zeigten anschaulich die Vielfalt der aktuellen Förderprojekte im Stadtmarketing und luden zum direkten Erfahrungsaustausch ein. Einblicke in die Gastgeberstadt gab es durch eine Vorstellung des Congressforums durch die neue Leiterin Karmen Strahonja, bevor ein gemeinsamer Rundgang durch die Innenstadt geführt von Citymanager Daniel Strotmann den Blick auf lokale Projekte und Herausforderungen richtete. Das anschließende Mittagessen bot weiteren Raum für persönlichen Austausch. Die bcsd dankt den Gastgeber:innen und Landesbeauftragten für die tolle Organisation.

Am 5. November 2024 fand in der Stadthalle Kandel der erste Rheinland-Pfälzische und Saarländische Stadtmarketingtag statt. Die Veranstaltung vereinte Expert:innen, Kommunalvertreter:innen und Interessierte aus der Region, um sich über aktuelle Herausforderungen, Best-Practices und neue Ideen im Stadtmarketing auszutauschen. Die Tagung stand im Zeichen des regionalen Austauschs und der Stärkung des sozialen Zusammenhaltes, wie es bereits im April beim Deutschen Stadtmarketingtag in Wuppertal unter dem Motto „Stadt für alle – echt jetzt?! Wie gestalten wir den sozialen Zusammenhalt in unseren Städten?“ initiiert wurde. Begrüßung und Einführung: Karmen Strahonja, 2. stellvertretende Bundesvorsitzende der bcsd, eröffnete den Tag mit einer inspirierenden Rede. Sie hob die Bedeutung des Events als Meilenstein für die Region hervor und betonte, dass Stadtmarketing nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Verantwortung trage. Besonderer Dank galt den Landesbeauftragten Jennifer Tschirner und Susanne Schultz, die durch den Tag führten, sowie Stadtbürgermeister Michael Gaudier und den Sponsoren Globus und MK Illumination, die das Event ermöglichten. Spannende Vorträge und praxisnahe Einblicke: Der Tag war gespickt mit informativen Vorträgen, darunter der Beitrag über das Projekt „HOMie“ vom Stadtmarketing Homburg und der Vortrag von MODULDREI, die über zukünftige Innenstadtkonzepte referierte. Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Michaela Ulrich zur „Stillen Stunde: Reizarmes Einkaufen“ – ein Beispiel dafür, wie Stadtmarketing neue Wege geht, um auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Stadtgesellschaft einzugehen. Bürgermeister Klaus Wagner aus Grünstadt brachte den sozialen Zusammenhalt und die aktive Einbindung der Gemeinschaft in den Fokus. Nachmittagsprogramm und Podiumsdiskussion: Im Nachmittagsblock führten Jennifer Tschirner und Susanne Schultz durch ein spannendes Panel über Identität und Gemeinschaft, gefolgt von einem tiefgehenden Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt über neue Planungsverständnisse und die Rolle neuer Akteur:innen in der Stadtgestaltung. Die abschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Jürgen Block, Geschäftsführer der bcsd, versammelte eine vielseitige Runde: Stadtbürgermeister Michael Gaudier, Bürgermeister Klaus Wagner, Unternehmer Thomas Maria Stoehr, Immobilieneigentümer Ralf Büttner und die elsässische Unternehmerin Chantal Rebert. Diese Vielfalt spiegelte die Themen des Tages wider und ermöglichte spannende Debatten über regionale und grenzübergreifende Stadtentwicklungsstrategien. Zusammenfassung und Ausblick: Der Stadtmarketingtag in Kandel zeigte eindrucksvoll, dass die Themen soziale Integration, städtische Transformation und wirtschaftliche Entwicklung in der Region mit großem Engagement und Innovationsgeist angegangen werden. Strahonjas Worte, dass die Herausforderungen von heute die Städte von morgen formen, blieben als Leitsatz haften: Stadtmarketing als Schlüsselinstrument für ein inklusives und zukunftsorientiertes Stadtbild. Dank der gelungenen Veranstaltung und der regen Teilnahme wurde deutlich, dass der regionale Austausch unverzichtbar ist, um Synergien zu schaffen und nachhaltige Lösungen zu finden. Der Tag endete mit dem Versprechen, die gewonnenen Erkenntnisse in die tägliche Praxis einzubringen und weiter an einer „Stadt für alle“ zu arbeiten.

Am 17.04. trafen sich die City- und Stadtmarketingexpert:innen aus Rheinland-Pfalz im Rathaus Grünstadts, wo sie sogleich vom Bürgermeister Klaus Wagner begrüßt wurden. Gemeinsam mit den Gastgeberinnen Susanne Kramer und Karin Beck berichtete der Bürgermeister über die Grünstädter Innenstadt und die Wirtschaftsförderung der Stadt. Nach einem intensiven Austausch über die Förderprogramme in Rheinland-Pfalz und dem Bericht aus der Geschäftsstelle wurde Jennifer Tschirner aus Kandel zur Landesbeauftragten gewählt und Susanne Schultz aus Neustadt an der Weinstraße zur stellv. Landesbeauftragten. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagsessen in den Integrationsbetrieb „Lebensreich“. Beim abschließenden Stadtspaziergang wurden besonders die vielen Stationen der „Essbaren Stadt“ sowie die regional produzierten Sitzmöglichkeiten von den Teilnehmer:innen begeistert in Augenschein genommen.

Bisher können nur die fünf größten Städte in Rheinland-Pfalz vom neuen Förderprogramm „Innenstadt-Impulse“ der Landesregierung profitieren. Doch kleinere Städte stehen vor der gleichen Herausforderung, die Innenstädte (wieder) zu beleben und benötigen hierfür finanzielle Unterstützung, vor allem für die Umsetzung ihrer Projektideen. Unser Landesverband Rheinland-Pfalz fordert daher eine Ausweitung des Förderprogramms. Sie finden die Pressemitteilung unten zum Download.

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