Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Deutsche Stadtmarketingbörse 2014

Mit dem Thema „Wie spricht die Stadt? Stadtmarketing zwischen Amtsblatt, App und Storytelling“ setzt sich die Deutsche Stadtmarketingbörse mit einer Kernfunktion des Stadtmarketings auseinander: Der Kommunikation. Die Vermittlung von Markenbotschaften im kommunalen Bereich ist mit dem Wandel der Kommunikationsmedien komplexer geworden. Angesichts der neuen Unübersichtlichkeit sind eingespielte Kommunikationsroutinen zu hinterfragen und traditionelle Herangehensweisen neu zu denken.

Die Deutsche Stadtmarketingbörse ist der Treffpunkt von City- und Stadtmarketingverantwortlichen in Deutschland und zählt seit Jahren (vormals unter dem Titel bcsd-Herbsttagung) zu den wichtigsten Netzwerktreffen der Szene. Als Ergänzung zum Deutschen Stadtmarketingtag im Frühjahr bietet die Börse hohen Praxisbezug. Neben hochwertigen Fach- und Forenbeiträgen findet auch eine Ausstellung rund um das Thema Dienstleistungen im Stadtmarketing statt. Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, auf einen Marktplatz der Best-Practice-Projekte und spannende Impulsvorträge.

Mit der Gastgeberstadt Kleve und der Stadthalle haben wir einen passenden Ort gefunden, der eine interessante Tagung und ein attraktives Rahmenprogramm möglich macht.

Programm

Anmeldung

Anmeldung für Fachaussteller

02.09.2014
N.I.C.E.-Award 2014

Das european center for creative economy (ecce) hat den N.I.C.E. Award 2014 unter dem Motto Spillover Innovationen veranstaltet. Aus 108 Bewerbungen aus 22 Ländern wurden vier Sieger ausgewählt. Erster Sieger wurde das Projekt RLF – Richtiges Leben im Falschen, das Protestkultur bewusst kommerzialisiert um damit Kapitalismuskritik zu üben - shoppen für die Revolution. Den zweiten Platz belegen ein Projekt aus Bilbao, das Kreativschaffende und Firmen verbindet und das Essener Unperfekthaus, das Künstlern und Gründern kostenlose Räume zur Verfügung stellt. Auf dem vierten Platz landeten die URBANAUTS aus Wien, die Leerstände in Hotels verwandeln oder temporär als Restaurant nutzen. Die gesamte Shortlist finden Sie hier.

02.09.2014
Seminar zum Thema: Die Stadt / Region als Marke

Braucht eine Stadt oder eine Region eine Marke, oder ist das nur Luxus? Was muss eine Stadt tun, um eine Marke zu entwickeln und zu halten? Und: Kann man eine Marke korrigieren?

Grundsätzlich sprechen zwei Argumente für eine Standortmarke: Erstens hat eine Stadt oder eine Region eine Marke, ob sie will oder nicht. Zweitens können Standortmarken außerordentlich effektiv sein, wenn sie strategisch eine langfristige Zielsetzung verfolgen. Dabei ist es zentral, über die klassischen Ziele wie mehr Investitionen, mehr Touristen, mehr Bewohner hinaus zu denken.

Um dieses Markenpotential zu nutzen, reicht es nicht, sich von einer Kommunikationsagentur ein Logo und eine Werbekampagne entwerfen zu lassen. Vielmehr braucht es ein tieferes Verständnis, was eine Marke eigentlich ist, wie diese gemessen, weiterentwickelt und geführt werden kann. Außerdem müssen öffentliche Ausgaben gerechtfertigt werden und es braucht klare Kriterien für eine Erfolgsmessung. Ziel dieses Seminars ist es daher, einen umfassenden Überblick über diese Aufgaben und konkrete Lösungsansätze zu liefern.

Dieses Seminar kann als Modul 8 des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

29.08.2014
Seminar zum Thema: Eventmanagement

Am 04. November 2014 in Darmstadt

Veranstaltungen sind imageprägende Maßnahmen und gehören zur Kernkompetenz im Stadt- und Citymarketing. Das Spektrum reicht vom klassischen Stadtfest über Weihnachtsmärkte bis hin zu Lesungen im öffentlichen Raum, Stadtläufen oder Open-Air-Konzerten. Die Vielseitigkeit und die Bedeutung dieser Events für die Stadt, die Erwartungen der Besucher und der Sponsoren, sowie die immer höher werdenden Anforderungen an die Veranstalter im Bezug auf Qualität, Sicherheit und Professionalität machen dies zu einer komplexen und anspruchsvollen Aufgabe.

Die Organisation einer gelungenen Veranstaltung, die das Stadtbild widerspiegelt und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt fördert und die Markenstrategie einer Stadt offensichtlich transportiert, umfasst beinahe unzählige Aufgabenbereiche. In diesem Seminar werden Ihnen die Grundlagen des Veranstaltungsmanagements vermittelt – von der Planung über Sponsoring bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Dieses Seminar kann als Modul 9a des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

29.08.2014
Qualifikation zum "Veranstaltungsleiter bcsd"

Am 05. November 2014 in Darmstadt

Der Sicherheit bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum kommt bei der Organisation und Durchführung von Stadtfesten eine immer größere Bedeutung zu. Veranstaltungsleiter fühlen sich oft durch die Vielzahl an Vorschriften verunsichert. Die bcsd möchte dem mit der Weiterbildung „Veranstaltungsleiter bcsd“ entgegen wirken und zur Qualifikation und Kompetenz der Veranstaltungsleiter vor Ort beitragen.

Das Seminar richtet sich an alle Stadtmarketingorganisationen und deren Geschäftsführer bzw. leitende Angestellte, die Open-Air-Veranstaltungen im öffentlichen Raum als Veranstalter durchführen.

Dieses Seminar kann als Modul 9b des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

29.08.2014
urbanicom-Preis an die Stadt Münster verliehen

urbanicom – Deutscher Verein für Handel und Stadtentwicklung e.V. hat am Vorabend der diesjährigen Studientagung in Chemnitz den urbanicom-Preis verliehen. Die Auszeichnung ging an die Stadt Münster, die für ihre Aktivitäten zur Förderung einer vitalen Innenstadt geehrt wurde. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Stärkung des Handels durch das kreieren „runder“ Wege in der Innenstadt und den Verzicht auf großflächige Einzelhandelsansiedlungen abseits der Innenstadt. Ebenfalls lobend erwähnt wurde die Konzeption offener, durchmischter Einkaufscenter wie sie die Münster Arkaden darstellen. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Vereins.

29.08.2014
Trendstudien zum Einzelhandel

Der Wandel im Einzelhandel ist in aller Munde. In der Anfang des Jahres erschienenen Trendstudie „Die Zukunft des stationären Handels“ werden gesellschaftliche und technische Trends vorgestellt, Pilotprojekte präsentiert und Strategieempfehlungen gegeben. Dabei geht die Studie von einer Konzentration auf Premium- und Economy-Märkte und einer wachsenden Bedeutung mobiler / digitaler Angebote sowie einer zunehmenden Lifestyle- / Identitäts-Orientierung im Premium-Segment aus. Die Studie finden Sie hier.

Ebenfalls mit den Entwicklungen im Einzelhandel beschäftigt sich das ECC (E-Commerce-Center), eine Abteilung des Instituts für Handelsforschung Köln. Dr. Hudetz präsentiert fünf knackige Thesen zur Zukunft des Handels und liefert dazu einige Zahlen zur Entwicklung digitaler Angebote. Seine Grundthese: Nur flexible Angebote werden in Zukunft eine Chance haben. Hier finden Sie die Thesen und hier einige Zahlen dazu.

22.08.2014
Goldgrund Immobilien

In München-Schwabing kündigte der Bauträger Goldgrund-Immobilien die Bebauung des öffentlichen Platzes „Münchner Freiheit“ an. Auf dem Identifikationspunkt sollen exklusive Luxuswohnungen mit eigenem U-Bahn-Anschluss und weiteren Annehmlichkeiten entstehen. Zu Werbezwecken wurden über 5.000 Flyer mit einer Einladung zu „Schnäppchen und Häppchen“ in Briefkästen im Stadtteil verteilt. Wütende Menschen strömten zum Maklerbüro und landeten auf einem Symposium zum Thema „Wem gehört die Stadt? Den Investoren oder uns?“. Die Aktion entpuppte sich als das Werk Münchner Kreativer, die sich gegen die Gentrifizierung stellen und eine Galerie zum „Maklerbüro“ umfunktionierten. In einer weiteren Aktion wurden als „nicht sanierbar“ deklarierte Wohnungen von Goldgrund-Aktivisten sowie zahlreichen prominenten Unterstützern wieder hergerichtet. Das dabei gedrehte Video generierte zahlreiche Klicks und veranlasste den Oberbürgermeister selbst zur Besichtigung der Baustelle. Die Häuser blieben erhalten. Inzwischen müssen Leerstände in München nach einem halben Jahr für Zwischennutzungen freigegeben werden und Entmietungen sind erst mit einem Sanierungskonzept möglich. Mehr erfahren Sie hier.

21.08.2014
Ausschreibung BID-Awards

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die Ausschreibung zum diesjährigen BID-Award veröffentlicht. Bewerben können sich laufende Business Improvement Districts, die Immobilieneigentümer, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen umfassen, auf der jeweiligen Landesgesetzgebung beruhen und entsprechend rechtlich verankert sind. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien Organisationsgrad, Strategie und Maßnahmen, Evaluation, Integration in das Stadtmarketing und Bewertung durch die IHK vor Ort. Der Award wird im November auf dem diesjährigen BID-Kongress beim amtierenden Sieger Bremen gekürt. Hier finden Sie die Ausschreibung.

15.08.2014
Erstwohnsitzkampagne - Heimathafen Greifswald

Die bereits im Herbst 2013 durchgeführte Erstwohnsitz-Kampagne für Studenten der Universität Greifswald, die von der Universität gemeinsam mit Studierendenvertretern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald organisiert wurde, wird neu aufgelegt. Für zusätzliche Erstwohnsitzmeldungen erhielt die Universität rund 200.000 € vom Land Mecklenburg – Vorpommern. Als Motivation zur Ummeldung dienten das Gutscheinheft „Heimathafen Greifswald“ mit Vorteilen im Wert von 300 € sowie eine von der Stadtverwaltung gewährleistete Umzugsbeihilfe in Höhe von 100 €. Somit profitierten sowohl die Universität, als auch die Stadt und die lokalen Einzelhändler und Kultureinrichtungen. Hier finden Sie mehr Informationen.

14.08.2014
Hanau ist erste kinderfreundliche Kommune

Für den Aktionsplan Kinderfreundlichkeit ist Hanau als erste deutsche Stadt mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. vergeben, der von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen wird. Das Siegel wird nach dem Beschluss eines Aktionsplans zur Kinderfreundlichkeit im Stadtrat vergeben und beinhaltet eine regelmäßige Überprüfung. So soll die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention erreicht werden und die Berücksichtigung der Interessen von Kindern im Alltag, auch durch stärkere Beteiligung, garantiert werden. Der Kinderfreundliche Kommunen e.V. ruft alle Städte und Gemeinden über 5.000 Einwohner zu einer Bewerbung um das Siegel auf. Das Bewerbungsverfahren beginnt mit einem Fragebogen, der die Motivation und bisherige Erfahrungen abfragt. Mehr erfahren Sie hier.

13.08.2014
Access City Award 2015 - Bewerbungsphase läuft

Die Europäische Kommission ruft alle Städte über 50.000 Einwohnern in der EU zur Teilnahme am Access City Award auf. Gesucht werden Aktivitäten, Projekte und Strategien zur Steigerung der Barrierefreiheit. Auf eine nationale Auswahl folgt die Auswahl auf europäischer Ebene. 2014 konnte Göteborg die Jury überzeugen, 2013 ging die Auszeichnung nach Berlin. Hier finden Sie die Ausschreibung. Die Bewerbung ist bis zum 10. September möglich.

12.08.2014
Prominent besetzte Vortragsreihe zum und für den Einzelhandel in Bocholt

Das Stadtmarketing Bocholt hat eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe für den innerstädtischen Einzelhandel unter dem Titel „Vom Aussterben bedroht? – Der stationäre Einzelhandel im Zeitalter des Online-Shoppings – ‚Überlebensstrategien‘ für Bocholt“ gestartet. Den Anfang machte die Rednerin und Buchautorin Daniela A. Ben Said mit einem Vortrag über Instrumente zur Kundenverblüffung. In weiteren Vorträgen werden der Hauptgeschäftsführer des HDE, Stefan Genth sowie ein Vertreter des 2b AHEAD Think Tank auftreten. Den letzten Vortrag im Oktober wird der Multichannel-Marketing-Experte Prof. Dr. Heinemann von der Hochschule Niederrhein gemeinsam mit einem e-commerce - Berater halten. Nach den Vorträgen besteht jeweils Möglichkeit zur Diskussion.

11.08.2014
Stockholm ist kein Zufall

Die Deutsche Stadtmarketingbörse in Kleve wird sich dem Thema Kommunikation im Stadtmarketing widmen. Wie digitale Kommunikation viral werden kann, macht ein Video aus Stockholm vor: Anhand von Kartentricks werden die Standortvorteile der schwedischen Hauptstadt erklärt. Die Reaktionen auf Youtube zeigen, dass der Ansatz Aufmerksamkeit erzeugt. Hier können Sie das Video sehen.

08.08.2014
Studie China-Ready

Die von Studenten der Hochschule Osnabrück durchgeführte und von der bcsd unterstützte Studie China-Ready ist abgeschlossen. Anlass gab die zunehmende Reisetätigkeit chinesischer Bürger. Studenten des Studiengangs Öffentliches Management untersuchten, wie gut deutsche Städte auf chinesische Touristen eingestellt sind. Dazu wurde zunächst die relevante Zielgruppe in China identifiziert, deren Bedürfnisse analysiert und anhand eines Ranking-Systems operationalisiert, um einen Benchmark zu bilden. Anschließend wurden die Kriterien auf fünf (mittel-)große deutsche Städte angewandt. Dabei zeigten sich deutliche Differenzen sowohl im Potenzial für chinesische Touristen als auch in den Bemühungen diese Zielgruppe zu erreichen. Einen Film zu den Ergebnissen finden Sie hier.

07.08.2014
Recht in Form – oder: die kleine Vertrags- und Satzungswerkstatt für Stadt- und Tourismusmarketing

Praktikerseminar am 01. Oktober 2014 in Düsseldorf

Das Seminar richtet sich an alle, die mit Verträgen und Satzungen arbeiten und die in diesem Bereich größere Handlungskompetenz und –sicherheit erlangen wollen. Verträge und Satzungen „wasserdicht“ zu gestalten, die wichtigsten Grundlagen und Risiken zu kennen und Vertragsverhandlungen rechtssicher führen zu können, sind wichtige Kernkompetenzen für den Aufbau und die Führung einer Organisation.

Warum lohnt der Besuch dieses Seminars?
- Stresstest für die eigene Organisation
- Sicherheit im Umgang mit und in der Beurteilung von Verträgen und Vereinbarungen erlangen
- Grundkenntnisse für die Gestaltung und das Management von Verträgen und Satzungen erwerben
- Typische Stolpersteine und Risiken erkennen

Dieses Seminar kann als Modul 18 des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

06.08.2014
Recht kompakt – Grundlagen im Stadt- und Tourismusmarketing

Praktikerseminar am 26. September 2014 in Düsseldorf

Für die Gründung und Führung einer City-, Stadt- oder Tourismusmarketingorganisation ist die Kenntnis rechtlicher Grundlagen existenziell. Nur wer weiß, in welchem rechtlichen Rahmen er sich bewegt, kann das volle Handlungspotenzial ausschöpfen oder Schaden von seiner Organisation abwenden. Bei diesem Seminar handelt es sich bewusst um ein Grundlagenseminar, um Geschäftsführern, Mitarbeitern und Berufseinsteigern die nötige Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Themen zu vermitteln.

Inhalte:
- Rechtsformnavigator: welche Rechtsform ist für meine Stadtmarketingorganisation geeignet?
- Arbeitsrecht – Grundlagen für Geschäftsführer und Angestellte kommunaler Organisationen
- Kleines ABC des praktischen Urheber- und Markenrechts

Dieses Seminar kann als Modul 17 des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

06.08.2014
bcsd-Geschäftsführer mit Vortrag zu Risiken und Chancen des Onlinehandels für den stationären Handel

Auf Einladung der WIS Salzgitter hielt bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block einen Vortrag zum Thema Onlinehandel als Chance für den stationären Handel – Wertewandel im Einzelhandel. Der Vortrag fand im Rahmen des „Ab in die Mitte“-Projekts Kunden-Händler-Talk in Salzgitter-Lebenstedt statt. Herr Block zeigte den anwesenden Händlern die Herausforderungen des wachsenden Online-Geschäfts auf und forderte zum Handeln auf. Gleichzeitig machte er deutlich, dass in der Digitalisierung auch Chancen für den stationären Handel liegen und dass der stationäre Handel seine Vorteile gegenüber dem Onlinegeschäft besser nutzen muss. Dass das Einkaufserlebnis, der Service und die direkte Verfügbarkeit der Waren weiterhin schwer zu schlagen sind, zeigten die Ergebnisse des im Anschluss vorgestellten Duells „City Lebenstedt vs. Internet“. Dabei mussten unabhängig voneinander zwei Gruppen bestimmte Waren im Internet oder vor Ort besorgen. Die Innenstadt siegte klar.

06.08.2014
Internationales Städtenetzwerk ins Leben gerufen - Connective Cities

Um nachhaltige Entwicklung und den internationalen Austausch intelligenter Lösungen für die Herausforderungen der Stadt der Zukunft zu fördern haben der Deutsche Städtetag, Engagement Global und die GIZ das internationale Städtenetzwerk „Connective Cities“ ins Leben gerufen. Ein Webportal bietet Zugang zu den Erfahrungen und Lösungen der angeschlossenen Städte zu Themen wie Armut, erneuerbare Energien, Bürgerbeteiligung oder Mobilität. Außerdem sollen Konferenzen, Fortbildungen, Exkursionen und Online-Dialoge den Austausch zwischen den Städten fördern. Hier erfahren Sie mehr.

05.08.2014
Stadtmarke des Jahres

Am 30. Oktober findet der Kulturmarken-Award in Berlin statt. Die bcsd wird im Rahmen des Kulturmarken-Awards auch 2014 die Kategorie "Stadtmarke des Jahres“ präsentieren. Eine mit Experten aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien besetzte Jury wird über die besten Beiträge entscheiden. Folgende Kriterien werden dabei berücksichtigt:

• Wird die Stadt oder Region erfolgreich als Marke geführt?
• Markenidentität (Ist das kulturelle Angebot / Erbe wesentlicher Markenbausteine?)
• Markenbotschaft (Präsentiert sich die Stadt oder Region als attraktiver Kulturstandort?)
• Markenpositionierung (Erfolgt eine Alleinstellung über Kultur?)
• Markenkompetenz (Wirkt die Marke nach innen und außen identitätsstiftend?)
• Markenerscheinung (Wird der Markenbaustein Kultur in das Erscheinungsbild integriert?)
• Markenkommunikation (Wie wird das kulturelle Potenzial kommuniziert?)
• Markennutzen (Kann die Rentabilität der Marke gemessen werden?)
• Berücksichtigung und Einbezug möglichst aller Stakeholder

Die Bewerbungsfrist wurde verlängert und läuft noch bis zum 31. August.

Mehr zum Kulturmarken-Award und den Bewerbungsmodalitäten erfahren Sie hier.

01.08.2014
Public Spots - Newsletter zur Finanzierung im Stadtmarketing

Das Anwaltskontor Schriefers Rechtsanwälte veröffentlichte anlässlich des Deutschen Stadtmarketingtags einen Sondernewsletter. Dieser beschäftigt sich aus aktuellem Anlass mit den Themen Beihilfe, Umsatzsteuer und Vergabe. Aufgrund der zunehmenden Fälle nachträglicher Umsatzbesteuerung und der Unsicherheit im Vergaberecht sind diese Themen sehr brisant und aktuell. Der Newsletter „public spots“ informiert über die aktuellen Entwicklungen – Sie finden ihn hier.

28.07.2014
App animiert zum Schattendasein

Brisbane, Australien, hat viel zu bieten, unter anderem viel Sonne. Dass zu viel Sonne zum Problem werden kann, zeigt die hohe Hautkrebsrate in der Stadt. Wie die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet, versucht die Stadt nun mit einer besonderen Idee dagegen vorzugehen: In einem Park werden Sender installiert, die Besuchern über eine App Zugang zu aktuellen Filmen bietet. Der Clou: Sobald das Smartphone feststellt, dass sich der Nutzer nicht mehr im Schatten aufhält, wird die Übertragung abgebrochen. Mehr erfahren Sie hier.

25.07.2014
Stadtradeln

Die Kampagne Stadtradeln läuft wieder und noch bis 30. September. Bei der Kampagne sammeln Bürger und Politiker aus den Teilnehmerkommunen ihre im Alltag gefahrenen Radkilometer, die sie an die Kampagne melden. Daraus werden dann die aktivste Kommune nach Gesamtkilometern, die aktivste Kommune nach Fahrradkilometern pro Einwohner und das aktivste lokale Parlament sowie besonders aktive Einzelpersonen gekürt. Die Gewinner erhalten Preise mit Bezug zum Thema Fahrrad. Die Aktion wirbt für das Fahrradfahren als Fortbewegungsart, ermöglicht eine publikumswirksame Kampagne und wirkt auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen vor Ort hin. Das soll auch durch die Meldeplattform RADar erreicht werden, die den Teilnehmern in den Kommunen erlaubt, die Verwaltung auf Mängel an den Radwegen oder der Radverkehrsführung hinzuweisen. Hier erfahren Sie mehr.

24.07.2014
Wirtschaftszweige touristisch vermarkten

Wenn von den wirtschaftlichen Effekten eines Unternehmens oder einer Institution die Rede ist, wird die touristische Wertschöpfung oft vernachlässigt. Besonders Assoziationen mit Schwerindustrie oder Rohstoffgewinnung sind tendenziell eher negativ besetzt. Aber nicht nur Geschäftsreisen sind ein touristischer Aspekt. Die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), Fördermitglied der bcsd, stellt in einer sozioökonomischen Analyse der regionalen Auswirkungen des Werkes Werra der K + S Kali fest, dass das dort geförderte Salz die Landschaft (Halden) und Kultur (z.B. Ortsnamen) stark prägt. Außerdem liefert die Salzgewinnung Ansätze zur touristischen Vermarktung: Salzhalden werden bestiegen, es gibt ein Salzmuseum und ein Schaubergwerk. Nicht zuletzt im Ruhrgebiet ist das industrielle / wirtschaftliche Erbe ein Tourismusfaktor geworden. Die lokale Ökonomie kann also durchaus offensiv als authentischer Ansatz zur touristischen Vermarktung einer Region genutzt werden. Die vollständige Studie finden Sie hier.

23.07.2014
Projekte gegen Ladenleerstand

Lebe dein Geschäft, Eupen
Wie viele andere Städte hat auch Eupen (Belgien) mit Ladenleerstand zu kämpfen. Um diesen zu reduzieren und damit die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, schreibt Eupen den Wettbewerb „Lebe dein Geschäft“ aus. Dort können Ideen für neue Nutzungen der Leerstände eingereicht werden. Die eingesandten Ideen werden nach Wirtschaftlichkeit, Originalität und dem Mehrwert für Eupen bewertet. Die drei Sieger erhalten Ladenlokale für 6 bzw. 3 Monate mietfrei, werden in Buchhaltung und Marketing unterstützt sowie durch die Wirtschaftsförderung beraten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Lokalhelden gesucht, Celle
Die IHK Lüneburg-Wolfsburg verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Eupen. Dort werden Ideen aus dem Bereich Dienstleistung, Gastronomie und Einzelhandel gesucht. Dabei wird ebenfalls ein mehrstufiges Verfahren angewandt. Die Geschäftsidee wird dabei zunächst als Skizze eingereicht und dann zu einem Businessplan konkretisiert. Dabei erhalten die Bewerber Unterstützung durch die IHK. Zuletzt küren Experten drei „Lokalhelden“, die in der Umsetzung ihrer Geschäftsidee unterstützt werden. Mehr erfahren Sie hier.

Stuttgart - Leitfaden zur Zwischennutzung
Um Leerstände besser zu nutzen hat die Stadt Stuttgart im Rahmen des Leerstands- und Zwischennutzungsmanagements der Wirtschaftsförderung einen Leitfaden zur Zwischennutzung entwickelt. Dieser macht auf die Angebote der Wirtschaftsförderung bei der Vermittlung und Beratung aufmerksam, erklärt Organisationsstrukturen, Besonderheiten je nach Nutzung und Eigentümer und den Ablauf von Genehmigungsverfahren. Zudem werden Fördermöglichkeiten für kulturelle Zwischennutzungen aufgezeigt. Hier finden Sie den Leitfaden.

Altena - Pop-up-Stores
In Altena hat das Stadtmarketing erfolgreich fünf Pop-up-Stores in die Innenstadt lotsen können um damit Leerstände zeitweise neu zu nutzen, aber auch um neue interessante Geschäftsideen in die Innenstadt zu holen und dadurch das Angebot zu komplimentieren. Parallel zu der Suche fanden Gespräche mit den ansässigen Händlern statt um das Konzept zu vermitteln. Ein zeitgleich stattfindendes, neu eingerichtetes Event verspricht eine erhöhte Besucherfrequenz. Neben den Pop-up-Stores wird es auch eine zentrale Anlaufstelle in einem Leerstand geben. Ein Pop-up-Café ist in Planung. Mehr erfahren Sie hier.

18.07.2014
Berlin will Immobilien- und Standortgemeinschaften einführen

Der Berliner Senat hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der erlauben soll Grundbesitzer über ihre Immobilie hinaus an der Aufwertung von Geschäftsstraßen zu beteiligen. Laut Berichten der Berliner Zeitung haben bereits fünf Einzelhandelslagen Interesse an dem Modell bekundet. Die Antragsteller müssen 15% der Anlieger in Zahl und Fläche repräsentieren und konkrete bauliche Maßnahmen, Veranstaltungen oder Werbemaßnahmen nennen. Wenn nicht innerhalb eines Monats mehr als ein Drittel der Anlieger widersprechen, können die Projekte über die Anlieger finanziert werden. Etablierte Geschäftsstraßen sollen so in die Lage versetzt werden, besser mit zentral gemanagten Einkaufszentren konkurrieren können. Hier finden Sie den Gesetzesentwurf.

16.07.2014
Urbane Trends - "Die schönsten Treppen der Welt"

Treppen sind für viele Besucher und Einwohner von Städten ein Ärgernis und zum Teil auch ein ernst zu nehmendes Hindernis mit Trennungsfunktion. Kein Wunder, dass einige Städte, wie etwa Luxemburg, auf Aufzüge setzen um Stadtteile miteinander zu verbinden. Dass Treppen auch ein visuelles Highlight sein können, zeigt eine Zusammenstellung mit Bildern von Treppen aus aller Welt, die Sie hier finden. Auf derselben Seite findet sich auch eine Galerie gelungener Street-Art.

15.07.2014
Stadtmarke des Jahres 2014 - Bewerbungsphase läuft

Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH veranstaltet am 30. Oktober die Verleihung des Kulturmarken-Awards. Die bcsd wird auch 2014 die Kategorie "Stadtmarke des Jahres“ präsentieren. Doch bevor Preise ausgewählt und vergeben werden können, gilt es sich zu bewerben und sich den Wettbewerbern mit seiner authentischen Markenstrategie zu stellen. Stadtmarketingorganisationen, öffentliche Einrichtungen und Tourismusgesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum sind aufgerufen, das kulturelle Potenzial ihrer Stadt oder Region und die erfolgreichen Vermarktungsaktivitäten in einen ansprechenden Beitrag zu präsentieren. Bis zum 15. August ist die Bewerbung auch in diesem Jahr möglich. Weitere Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.

14.07.2014
Urbane Trends - pop up city

Der niederländische Blog Pop-up city berichtet zu neuen, originellen Ideen im Bereich der Stadtentwicklung. Zu den Themen gehören etwa Indoor-Campingplätze, die als Hostel genutzt werden, Kleiderspendestationen für Obdachlose auf Gehsteigen, der wieder in Betrieb genommene Fahrradlift im norwegischen Trondheim oder Automaten, die mit Waren des täglichen Bedarfs die Nahversorgung sicher stellen sollen. Wem das nicht genug ist, der kann hier über Grafitti-malende Drohnen, mobile Pannenhilfe per App in Amsterdam oder Stadtteil-Schals im Stil von Fußballschals lesen.

14.07.2014
HDE Handelskonjunkturindex

Die monatlich stattfindende Händlerbefragung „HDE-Handelskonjunkturindex“ ist eine Online-Umfrage unter Einzelhändlern, die vom IFH Institut für Handelsforschung durchgeführt wird. Dort werden die Stimmungslage und die Zukunftserwartungen der Einzelhändler abgefragt. Außerdem wird jeden Monat ein Schwerpunktthema betrachtet. Im Monat April wurden zum Beispiel die Auswirkungen des Online-Handels auf die Passantenfrequenz am Standort betrachtet. 30% der über 300 befragten Händler berichten von starken Rückgängen. 40% haben leichte Rückgänge der Frequenz am Standort zu beklagen. Gefragt, wie Kommunen die Attraktivität des Standortes erhöhen können, wünschte sich die Mehrheit eine Verbesserung der Erreichbarkeit, gefolgt von Investitionen in den öffentlichen Raum und einer verträglichen Ansiedlungspolitik. Die Umfragen finden Sie hier.

10.07.2014
Freiraumgalerie / Participaint

In einem mit Problemen behafteten Stadtteils der Stadt Halle (Saale) mit einer hohen Zahl an Leerständen und einem schlechten Image ist die Freiraumgalerie Halle ein Ansatz zur Aufwertung des Stadtteils. Das großflächige Bemalen von Häuserwänden, vor allem im Rahmen der All You Can Paint Festivals, beschert dem Ort neue Attraktionen und neue Aufmerksamkeit. Zudem wird auch Einheimischen die Möglichkeit gegeben, der eigenen Kreativität Raum zu geben sowie Workshops und Kulturangebote zu besuchen. In Zusammenarbeit mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Verein HausHalten sollen im Rahmen des Projekts ParticiPaint Angebote zur Beteiligung geschaffen werden. Hier gelangen Sie zur Homepage, auf der auch einige der Kunstwerke zu sehen sind. Hier finden Sie einen Artikel aus der Zeitschrift RaumPlanung.

09.07.2014
"Tag der Städtebauförderung" geplant

Die Bauministerien auf Bundes- und Länderebene sowie kommunale Spitzenverbände und weitere Partner arbeiten an der Einführung eines „Tag der Städtebauförderung“. Auch die bcsd wird in die Vorbereitung einbezogen. Nach dem Vorbild des „Tag des offenen Denkmals“ sollen an diesem Tag bundesweit Projekte der Städtebauförderung vorgestellt werden. Bürger sollen für die Aufgaben und Ziele sensibilisiert und zur Beteiligung an geförderten Projekten animiert werden. Das Programm vor Ort gestalten die Kommunen selbst, indem sie etwa Informationsveranstaltungen oder Führungen anbieten. Die Rahmenkommunikation übernimmt die Bundesebene. Aktuell wird das Konzept konkretisiert. Mehr erfahren Sie hier.

08.07.2014
Beacons im Stadtmarketing

Beacons sind eine neue Technologie, bei der kleine Funksender per Bluetooth Low Energy (BLE) Nachrichten an mobile Geräte übermitteln. Kommunen sowie Handels- und Gewerbevereine können im Bereich des Stadtmarketings durch die direkte Besucheransprache von dieser Technologie profitieren. So können etwa Stadtführungen per App inkl. Audio unterstützt, Besuchern auf Ausstellungen direkte Informationen aufs Smartphone gesendet und beim lokalen Handel mehr Umsätze generiert werden. Die Kommunen und Unternehmen können dabei selbst darüber entscheiden, welcher Inhalt zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort übermittelt werden soll. Ein Anbieter für diese Location Based Services ist das bcsd-Fördermitglied 1eEurope, das seine appybeacons schon bei ersten deutschen Einzelhändlern einsetzt. Nutzer der von 1eEurope entwickelten App, werden z.B. beim Vorbeigehen an Shops und Restaurants erkannt und auf aktuelle Angebote und Aktionen hingewiesen. Weitere Informationen finden Sie hier.

07.07.2014
Wettbewerb "Morgenstadt City Challenge"

Die Stadt von morgen zu denken ist eine stets aktuelle Aufgabe. Beim Wettbewerb des Fraunhofer Instituts für Arbeit und Organisation (FIAO) können sich weltweit Städte ab 100.000 Einwohner bewerben. Dazu müssen sie skizzieren, wie die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt aufgebaut ist und wie mittelfristig in deren Umsetzung investiert werden soll. Projekte sollten interdisziplinär angelegt sein um eine Förderung durch das FIAO zu erhalten. Mehr erfahren Sie hier.

03.07.2014
Wächterhaus - Ein Ansatz zur Belebung von Quartieren und gegen Leerstand

Nicht nur im Handel, sondern auch im Bereich Wohnen schaden leer stehende Häuser der Nachbarschaft und der Bausubstanz. Um dem Abhilfe zu schaffen hat der Verein HausHalten das Konzept der Wächterhäuser und Ausbauhäuser geschaffen. Leer stehende Gebäude werden dabei von den Eigentümern dem Verein HausHalten zur (Zwischen-)Nutzung überlassen, der dann wiederum geeignete Nutzer sucht. Die Eigentümer sind nicht zur Renovierung verpflichtet. Die Bewohner, die sehr günstig oder auch umsonst Raum für soziale Initiativen, Läden, Ateliers oder Wohnflächen erhalten, zahlen die Nebenkosten und beteiligen sich je nach Modell in Eigenleistung an der Aufwertung der Immobilie. Gleichzeitig wird das Quartier belebt, Treff- und Anlaufpunkte entstehen und kreative Konzepte können umgesetzt werden. Im Anschluss an die Zwischennutzung werden die Projekte zum Teil weitergeführt oder die Häuser als reguläre Wohn- / Geschäftshäuser genutzt. Hier finden Sie mehr Informationen und einen erklärenden Film.

02.07.2014
Umfrage zum Standortmarketing vorgestellt

Das Standortmarketing war Thema des Deutschen Stadtmarketingtags 2014 in Mannheim. Die Berliner Agentur für strategische Öffentlichkeitsarbeit und Werbung index hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen und für ihre Studie Trends im Standortmarketing 2014 über 100 Experten aus Standortmarketing und Wirtschaftsförderung befragt. Dabei stellte sich heraus, dass die Ziele weiterhin vorrangig in der Ansiedlung von Unternehmen und Gewinnung von Fachkräften liegen. Außerdem macht die Studie einen Trend zur Nutzung sozialer Medien oder zur Schaffung mobiler Angebote z. B. in Form von Apps aus. Gleichzeitig existiert ein hoher Anteil an Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die keinen eigenen Internetauftritt betreiben. Stark nachgefragt sind externe Beratungsleistungen, die von drei Viertel der Befragten in Anspruch genommen werden. Die Umfrageergebnisse können Sie hier kostenfrei bestellen.

01.07.2014
Best Practice Lieferverkehr in der Fußgängerzone gesucht

Fußgängerzonen haben Ihren Namen daher, dass sie eigentlich den Fußgängern vorbehalten sind. Jedoch lässt sich meist nicht vermeiden, dass andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls die Fußgängerzonen (legal oder illegal) nutzen. Marktbeschicker müssen zu ihren Ständen, Ladengeschäfte, Dienstleister und Gastronomen benötigen ihre Waren, die Post muss Pakete zustellen und Briefkästen leeren, Sicherheitsdienste kontrollieren die Geschäfte, Handwerker und Servicedienstleister sind unterwegs, Geldtransporter holen ihre Ladung ab und Anwohner müssen zu ihren Häusern. Konflikte durch Lärm, Unfälle oder Abgase sind damit vorprogrammiert. Da sind intelligente Lösungen gefragt, um die Innenstadt sowie deren Bewohner und Besucher zu entlasten. Die bcsd interessiert sich dafür, wie der Lieferverkehr in den Kommunen geregelt ist. Schicken Sie uns Ihre Best-Practice-Beispiele an office@bcsd.de. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen.

In Dresden verkehrt beispielsweise seit 2001 eine Cargo-Tram, die ein VW-Werk am Rand des Stadtzentrums beliefert und auf ihrem Weg vom Güterverteilzentrum die Innenstadt auf bestehenden Straßenbahnschienen durchquert. In Zürich wird eine Cargo-Tram zur Entsorgung sperriger Abfälle betrieben. In Hasselt (70.000 Einwohner) in Belgien, wo die Nutzung des ÖPNV gratis ist, beliefern elektrische LKW und Lastenräder bereits 70 innerstädtische Händler auf der „letzten Meile“ mit Waren aus einem Güterverteilzentrum. Dadurch werden 300 LKW am Tag eingespart. Das EHI Retail-Institut hat nun am Beispiel Dortmund ein Konzept für einen urbanen Hub zur Bündelung und gemeinsamen Distribution der innerstädtischen Warenströme erstellt. Dieses soll 30% des LKW-Verkehrs in der Innenstadt einsparen können. Mehr zum Konzept des EHI erfahren Sie hier.


25.06.2014
Neue bcsd-Veranstaltungsleiter ausgebildet - Nächstes Seminar im März 2015

Vom 17. bis 20. März fand in Peine erneut der Lehrgang zum bcsd-Veranstaltungsleiter statt. Das Seminar, das von Frau Lohmann (Deutsche Event Akademie) und Herrn Severin (PeineMarketing) geleitet wurde, beschäftigte sich vor allem mit der Veranstaltungssicherheit, aber auch mit Veranstaltungsplanung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Veranstaltungen in öffentlichen Räumen, da diese im Stadtmarketing besonders häufig vertreten sind. Das Seminar war zugleich die erste Veranstaltung des Weiterbildungsstudiengans City-, Stadt- und Regionalmanagement des ICR. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg bei den anstehenden Stadtfesten und Märkten. Das 4-tägige Seminar wird vom 9. bis 12. März 2015 erneut von der bcsd angeboten.

20.06.2014
Mehr Einzelhandelssteuerung angemahnt

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) hat die niedersächsischen Gemeinden in Hinblick auf die Steuerung des Einzelhandels vor Ort untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass lediglich etwas mehr als ein Drittel der Gemeinden über ein aktuelles Einzelhandelskonzept verfügen. Angesichts der Herausforderungen, denen die Händler und Innenstädte mit dem Onlinehandel und dem demographischen Wandel gegenüber stehen, wird dies sehr kritisch gesehen. Zudem wird auf die Möglichkeiten einer stringenten, strategischen und zügigen Ansiedlung neuer Handelsunternehmen hingewiesen. Der NIHK fordert, die Möglichkeiten des Onlinehandels im stationären Handel zu nutzen, Einkaufserlebnisse zu erzeugen um sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet abzugrenzen und regionale Kooperationen zur besseren Versorgung und abgestimmten Ansiedlung zu initiieren. Zur Belebung der Innenstädte solle außerdem, wie von der Landesregierung festgehalten, die Quartiersinitiative Niedersachsen wiederbelebt werden. Die volle Stellungnahme im Fokus Niedersachsen finden Sie hier.

19.06.2014
"Stadtslogan" in der Schweiz

Ermatingen in der Schweiz wirbt auf ungewöhnliche Art und Weise für sich: „Der langweiligste Ferienort der Schweiz“ nennt sich die 3.000-Einwohner-Gemeinde am Bodensee. „Wir haben nichts, wir tun nichts und wir bieten nichts“ lautet der Slogan. Auf den ersten Blick keine besonders gelungene Werbestrategie. Doch die Kampagne erzielt überregional Aufmerksamkeit. Plakate, die im Raum Zürich auf den Ort aufmerksam machen und ein beschauliches Dorf am Seeufer zeigen, verkünden „Wir tun nichts um Ihre Ruhe zu stören.“ Auch auf der Homepage wird mit der Beschaulichkeit gespielt, die eben Erholung, Genuss und Bodenständigkeit verspricht. Hier gelangen Sie zur Homepage von Ermatingen Tourismus. Hier finden Sie einen Beitrag einer Schweizer Zeitung zum Thema.

18.06.2014
Kauf Lokal

Die Rhein-Zeitung positioniert sich mit der Themenreihe „Kauf lokal“ klar als Partner des stationären Handels. Dort berichtet die Zeitung über Handelsthemen, stellt Best-Practice-Beispiele vor und porträtiert ortsansässige Händler. Impulse zur (Weiter-)Entwicklung der Innenstadt werden etwa durch Podiumsdiskussionen, Tipps für die Händler oder die Sensibilisierung der Leser für lokale Wirtschaftskreisläufe und die Auswirkungen des Online-Geschäfts gesetzt. Hier erfahren Sie mehr.

17.06.2014
Filme locken Touristen

Eine Studie des Film- und Medienboards Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit visitBerlin hat ergeben, dass jeder zehnte Besucher durch die dort gedrehten Filme zu einem Besuch Berlins animiert wird. Neben der Darstellung Berlins in den Filmen tragen auch die begleitende Berichterstattung zu den in der Hauptstadt drehenden Stars sowie dort veranstaltete Filmfestivals wie die Berlinale zu den Touristenströmen bei. Mehr erfahren Sie hier.

16.06.2014
Publikation: Stadtslogans zur Umsetzung der Markenidentität von Städten

Die Doktorarbeit „Stadtslogans zur Umsetzung der Markenidentität von Städten. Eine theoretisch-konzeptionelle Untersuchung.“ von Herrn Dr. Bernd Radtke, ehemaliger Geschäftsführer der IHK Ulm und ab dem Wintersemester 2014/2015 Professor für Marketing und Vertrieb mit dem Schwerpunkt KMU an der Hochschule Aalen, ist ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Begleitung des Stadtmarketings.

Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, ist das aus der Doktorarbeit entstandene Buch breit angelegt und steigt mit einer Erläuterung von Markenmodellen, konsequenter Markenführung und der Entwicklung des Marketings ein. Anschließend wird auf die Besonderheiten von Städten als Marke im Angebots- und Nachfragebereich eingegangen, wie sich diese von herkömmlichen Handelsmarken unterscheiden (insbesondere durch die höhere Komplexität/schwierigere Steuerung) und welche Konsequenzen daraus für die Markenführung der Städte folgen. Aus seinen Betrachtungen leitet Radtke ein eigenes Markenidentitätsmodell für Städte ab, das auch Ansätze zur Markenfindung bietet. Stadtslogans als Teil der Marke werden im darauf folgenden Teil zunächst intensiv betrachtet und analysiert. Eine deutschlandweite Umfrage unter den Rezipienten fragt die Bekanntheit von Städten sowie deren Slogans ab. Außerdem werden die Slogans nach vorgegebenen Kriterien wie Originalität, Sympathie, etc. bewertet.

Die Arbeit ist anwendungsorientiert und kann daher zur Vorbereitung oder Optimierung eigener Markenbildungsprozesse genutzt werden. Sie richtet sich ausdrücklich auch an kleinere und mittlere Städte, da auch dort Markenkonzepte erfolgreich umgesetzt werden können. Sprachlich ist die Publikation angenehm zu lesen. Zahlreiche Grafiken veranschaulichen die vorgestellten Modelle. Eine Vielzahl an Literaturhinweisen bietet Hilfe zum tieferen Einstieg in die Thematik. Seine Forschungsergebnisse stellte Herr Dr. Radtke auf der bcsd-Landesverbandssitzung in Baden-Württemberg vor. Hier erfahren Sie mehr.


13.06.2014
Virtuelle Stadtführung durch Szeneviertel in Marseille

Virtuelle Stadtführungen sind auf dem Vormarsch. Auf Google ist nun ein Projekt in Marseille gestartet, bei dem Julie und Christophe einen Rundgang durch das nächtliche Szeneviertel Cours Julien mit englischen Kommentaren begleiten. Der „Night Walk“ ist aus einer Reihe von Audio-Stadtführungen in und um Marseille entstanden. Auf der virtuellen Führung werden lokale Besonderheiten Marseilles in Bildern, Videos und Texten vorgestellt, dazu gehören zum Beispiel die Street Art des Viertels, Literatur aus der Stadt, historische Ansichten oder der lokale Fußballklub. Der Rundgang ist mit Musik bzw. einer Geräuschkulisse hinterlegt. Hier können Sie den Rundgang beginnen.

12.06.2014
Zwischenzeitzentrale

Leerstände und deren Nutzung sind ein großes Thema insbesondere in Innenstädten. In Bremen nimmt sich bereits seit 2010 die Zwischenzeitzentrale (ZZZ) dieses Themas an. Sie versteht sich dabei als Vermittler zwischen Eigentümern und möglichen (Zwischen-) Nutzern. Darüber hinaus sucht die ZZZ aktiv nach in Frage kommenden Immobilien, berät sowohl Eigentümer als auch Nutzer und begleitet die Umsetzung von Projekten. Ein Blog informiert über Themen der Um- und Neunutzung von Objekten in Bremen und der Welt. Über 30 Projekte wurden bereits vermittelt. Die ZZZ ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Als Anerkennung für die Arbeit wurde die Initiative im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. Das Projekt läuft zunächst noch bis 2016. Hier finden Sie mehr Informationen.

11.06.2014
Neue Nachbarschaft

Die Montag-Stiftung Urbane Räume hat 2012 einen Wettbewerb zum Thema „Neue Nachbarschaften“ ausgerufen. Gesucht wurden Initiativen und Personen, die sich um die Weiterentwicklung ihres Quartiers und/oder Stadtteils kümmern. Aus über 600 Bewerbungen wurden 22 Initiativen prämiert, 10 davon erhalten nun eine regelmäßige Unterstützung. Die Projekte der Preisträger wurden nun in einer Broschüre vorgestellt. Zur Verstetigung trägt auch ein Blog bei, der über gelungene Beispiele berichtet. Werkstätten geben Unterstützung und Anregungen für die Arbeit vor Ort.

10.06.2014
Statusbericht Aktive Stadt- und Ortsteilzentren erschienen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat nach fünf Jahren Laufzeit den zweiten Statusbericht zum Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ herausgegeben. Darin wird das Programm mit den teilnehmenden Kommunen vorgestellt sowie der Stand der Umsetzung in den einzelnen Zieldimensionen und nach Instrumenten betrachtet. Abschließend werden die bisherigen Erfahrungen zusammengefasst. Den Statusbericht in voller Länge finden Sie hier.

06.06.2014
Leerstandsmelder

Einen Beitrag zur Wiederbelebung ungenutzter Immobilien liefert die Website Leerstandsmelder.de, in dem sie einen Überblick über leerstehende Gebäude und Räume vermittelt. Die Hauptseite des Leerstandsmelders wird vom Hamburger Verein Gängeviertel e.V. betrieben, der mit einem Projekt in Hamburg startete. Mittlerweile haben einige Städte nachgezogen. Die Homepage gibt eine Übersicht über die Städte, in denen Initiativen vor Ort Leerstandsmelder betreiben. In den Städten sind die Leerstände jeweils auf Stadtplänen verortet. Klickt man auf einzelne Immobilien erscheinen nähere Informationen zu Eigentumsverhältnissen, früheren Nutzungen, Bilder etc.. Hier finden Sie den Leerstandsmelder.

05.06.2014
Social Design Award

Spiegel Online und der Kulturspiegel haben einen neuen Wettbewerb zum Leben in der Stadt bzw. zur Gestaltung des öffentlichen Raums ins Leben gerufen. Der Social Design Award Orange sucht übertragbare Design-Ideen zur Steigerung der Lebensqualität in den Städten. Die Bewertung erfolgt durch eine prominent besetzte Jury. Diese wählt zunächst zehn Favoriten, die auf Spiegel Online präsentiert werden. Kriterien bei der Bewertung sind der Innovationsgrad sowie der soziale Effekt. Aus dieser Shortlist wählen sowohl das Publikum als auch die Jury ihre Sieger. Als Beispiele werden urbane Gemüsebeete, mobile Häuser oder Pfandsammelsysteme genannt. Hier können Sie sich bis zum 31. Juli 2014 bewerben.

04.06.2014
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