Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Seminar zum Thema Projekt- und Prozessmanagement „Planung und Controlling“

Wie plane ich ein Projekt? Wann muss ich anfangen mich um den Weihnachtsmarkt zu kümmern und wie schaffe ich das alles gemeinsam mit meinem Team parallel zu den täglichen Aufgaben? Wie erstelle ich einen Budgetplan, Wirtschafts- und Finanzpläne und zum Jahresende einen Jahresabschluss und Geschäftsbericht? Wie beteilige ich die Anspruchsgruppen ohne die Führung zu verlieren? Und worauf muss ich achten um bei allem Planen und Organisieren noch Zeit für die Inhalte zu haben?

Dieses Seminar zeigt an Beispielen aus der Praxis, welche Wege es gibt Licht ins Dunkel zu bringen und mit einer klaren Struktur und etwas Übung das Planen zu meistern. Gutes Projekt- und Prozessmanagement und eine zuverlässige Planung (auch des Budgets) sind wesentliche Elemente der erfolgreichen Führung einer City- oder Stadtmarketingorganisation bzw. –abteilung. Deshalb richtet sich dieses Seminar an alle, die eine Abteilung oder eine Organisation im City- oder Stadtmarketing leiten, oder dies anstreben.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

27.01.2015
Neue GEMA-Tarife für Stadtfeste verhandelt – massive Steigerung verhindert

Den Tarif U-St für Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen, die im Freien auf öffentlichen Plätzen stattfinden, wollte die GEMA schon seit mehreren Jahren reformieren. Die bcsd konnte sich nun zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesvereinigung der Musikveranstalter mit der GEMA auf eine neue, linearisierte Struktur verständigen. Die ursprünglichen Forderungen der GEMA, die erhebliche Steigerungen mit sich gebracht hätten, konnten erfolgreich abgewehrt werden. Auch der 20-prozentige Gesamtvertragsnachlass auf die GEMA-Gebühren für bcsd-Mitglieder bleibt erhalten. Der neue Tarif sieht nunmehr Stufen von je 500qm vor, wobei es im Bereich bis 1.500qm sogar zu Entlastungen von bis zu 27 %, aber auch zu Steigerungen um ca. 10,- bis 35,- Euro kommt. Im Bereich bis 5.000qm liegen die Erhöhungen bei ca. 40,- bis max. 95,- Euro. Über 5.000qm konnte die Erhöhungen auf 3 Jahre gestreckt werden, sodass hier jährliche Erhöhungen von nur ca. 5-6 % auf die Veranstalter zukommen. Hilfe im Umgang mit den Tarifen bietet das GEMA-Handbuch 2015, das Sie hier finden.

26.01.2015
Stadtmarketing im Profil - Aufgabe, Bedeutung und Entwicklung

Im Frühsommer 2014 hat die bcsd ihre zu diesem Zeitpunkt 254 ordentlichen Mitglieder nach deren Aufgaben, Strukturen und Meinungen befragt um so eine langjährige Bilanzierung der Entwicklungen im Stadtmarketing fortzuschreiben. Durch die hohe Beteiligung unserer Mitglieder – die Rücklaufquote lag mit über 50% sehr hoch – haben wir aussagekräftige Daten über den aktuellen Stand des Stadtmarketings, etwa 30 Jahre nach den ersten Initiativen, gewinnen können. Allen Teilnehmern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Stadtmarketing als wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument in den Kommunen fest etabliert hat und an Bedeutung zunimmt. Eine textliche Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie hier zum Download.

26.01.2015
Citymanagement im UK - Best practice und politische Forderungen

Ähnlich dem bcsd-Projektpool finden sich auf „The Great British Highstreet“ Tipps und Ratschläge für Citymanager vor Ort, die nach Themengebieten sortiert sind und mit Best-Practice Beispielen aus Großbritannien hinterlegt sind. Die Interessen der Einkaufsstraßen werden durch einen Beirat aus den Vorständen der größten Interessenverbände vertreten. Das Future High Streets Forum (Einkaufsstraßen von morgen) berät die Regierung und hilft bei der Umsetzung der politischen Ziele vor Ort. Unter den Mitgliedern befindet sich auch der Vorstand der Association of Town & Centre Management. Die ATCM formuliert Ihre Erwartungen an die Politik im Vorfeld der Wahlen in einem 22 –seitigen Manifest des Stadt- und Citymanagements. Dieses finden Sie hier.

26.01.2015
Schrottimmobilien und Leerstand

Das Netzwerk Innenstadt NRW hat ein Magazin zum Thema Schrottimmobilien und Leerstand herausgegeben. Anlass für die Publikation ist der demografische und strukturelle Wandel der Gesellschaft. Neue Denk- und Handelsansätze sind gefragt, wenn in schrumpfenden Städten leer stehende Immobilien zurück bleiben. In dem Magazin finden interessierte Leser Informationen zum Wohnungsaufsichtsgesetz der Landesregierung sowie eine Übersicht über die Problemlagen im Land. Außerdem stellt die Landesinitiative Stadtbaukultur ihr Konzept der „Umbaukultur – Häuser von gestern für die Stadt von morgen“ vor. Praxisbeispiele aus Bocholt, Gelsenkirchen und Bremerhaven runden das Magazin ab. Eine pdf-Version des Magazins finden Sie hier.

26.01.2015
Barrierefreier Tourismus mit erheblichen Potenzialen

Die kürzlich veröffentlichte Studie „Economic impact and travel patterns of accessible tourism in Europe“ zum barrierefreien Tourismus, die im Auftrag der EU-Kommission erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass barrierefreier Tourismus EU-weit gesehen bereits heute ein Milliardenmarkt ist. Die Ausgaben älterer Menschen ab 65 Jahren und Behinderter zwischen 15 und 64 Jahren für Tagesausflüge liegen demnach bei 80 €. Für längere Aufenthalte im Heimatland werden 700 € aufgewandt, im EU-Ausland bereits 1.100 €. Unter Einbezug direkter und indirekter Effekte zeichnet sich diese Bevölkerungsgruppe somit heute jährlich für 830 Milliarden Euro Umsatz im europäischen Tourismus verantwortlich. Die Studie geht jedoch von einem erheblichen Steigerungspotenzial bis zum Jahr 2020 aus. Voraussetzung um zu profitieren und diese Potenziale auszuschöpfen sei eine verbesserte Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse im Hinblick auf Service, Infrastruktur und Kommunikation. Die Studie finden Sie hier zum Download.

21.01.2015
Überblick zur Nahversorgung in Deutschland

Nahversorgung ist gerade in Zeiten des demographischen Wandels, des Klimawandels, des Leitbilds der nutzungsgemischten Stadt der kurzen Wege und des Vormarsches des Online-Handels ein aktuelles Thema. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat nun mit einem GIS-Modell die Unterschiede in der Nahversorgung in Deutschland ermittelt. Unterschiede in der Qualität der Nahversorgung ergeben sich unter anderem aus der Siedlungsstruktur und der Stadtgröße. Den Lebensmitteleinkauf fußläufig, also „um die Ecke“ erledigen zu können, ist ein Teil der Lebensqualität und in Großstädten den Forschungen zufolge fast selbstverständlich. In ländlichen Gemeinden Ostdeutschlands müssen Kunden hingegen im Durchschnitt mehr als drei Kilometer zurücklegen. Mit dem Modell soll auch die Entfernung zu Grundschulen, Apotheken und anderen Einrichtungen der Nahversorgung deutlich genauer als bisher messbar sein. Eine Karte der Entfernung zu Supermärkten und Discountern sowie weitere Informationen finden Sie hier.

20.01.2015
Neujahrsempfang der bcsd am 29. Januar 2015 – Jetzt anmelden!

Nach der gelungenen Premiere 2014, lädt die bcsd ihre Mitglieder am 29. Januar 2015 in Kooperation mit der Messe Frankfurt erneut zum Neujahrsempfang auf das Gelände der Frankfurter Messe ein. Neben intensivem Netzwerken in ungezwungener Atmosphäre stehen die Auszeichnung der Sieger des Wettbewerbs Best Christmas City und ein kleiner Imbiss mit Spezialitäten aus der Siegerstadt des Publikumspreises auf der Agenda. Mitglieder der bcsd können sich außerdem für das Premium-Programm der Messe Christmasworld am 30. Januar anmelden, das unter anderem interessante Vorträge und eine Führung beinhaltet. Mehr zum Programm der Christmasworld erfahren Sie hier. Die Anmeldung sowohl zum Neujahrsempfang als auch zum Premium-Programm ist für bcsd-Mitglieder kostenfrei und noch bis zum 12. Januar möglich. Die Einladungen sind Ihnen bereits postalisch zugegangen. Bitte beachten Sie, dass Sie sich zu beiden Veranstaltungen gesondert anmelden müssen. Sollten Sie Mitglied sein und Fragen zur Einladung haben, melden Sie sich bitte bei der bcsd-Geschäftsstelle.

06.01.2015
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Die Weihnachtsmärkte sind in vollem Gange und die Feiertage stehen vor der Tür – Zeit in Erinnerungen zu schwelgen und das letzte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Für die bcsd war das Jahr 2014, das können wir an dieser Stelle so selbstbewusst sagen, ein ereignis- und erfolgreiches Jahr. Mit der Neuausrichtung der Tagungen und der daraus resultierenden Umbenennung in Deutscher Stadtmarketingtag und Deutsche Stadtmarketingbörse haben wir die Veranstaltungen aufgewertet und unser Format ansprechend weiterentwickelt – die rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen beider Tagungen bestätigen, dass wir richtig lagen. Bereits im Januar feierte der bcsd-Neujahrsempfang mit rund 60 Teilnehmern Premiere. Im August konnten wir mit der Stadt Dinslaken unser 300. Mitglied begrüßen. In diesem Jahr ist auch der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“, den wir gemeinsam mit ICR und CIMA anbieten, erfolgreich gestartet. Neben dieser gab es zahlreiche weitere Kooperationen mit Partnern, die wir in diesem Jahr weiterführen konnten. So waren wir wieder Kategoriepartner der Stadtmarke des Jahres im Rahmen der Kulturmarken Gala, haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Musikveranstalter weiter mit der GEMA verhandelt (siehe Seite 2) und unterstützten das IFH bei der Umfrage Vitale Innenstädte sowie die Christmasworld bei der erstmaligen Durchführung des Wettbewerbs Best Christmas City.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Jahres war die bcsd-Mitgliederumfrage zu Aufgaben, Bedeutung und Entwicklung des Stadtmarketings, die wir im Frühjahr durchgeführt haben. Die Ergebnisse der Studie haben wir analysiert und aufbereitet und lassen unseren Mitgliedern die pdf-Version als Weihnachtsgeschenk zukommen, bevor wir die Ergebnisse 2015 der Öffentlichkeit präsentieren. Die gedruckte Version wird dann im nächsten Jahr für alle Interessierten verfügbar sein. Doch wir wollen uns mit noch zwei weiteren Geschenken bei unseren Mitgliedern für ein tolles Jahr bedanken – mit dem bcsd-Städte-Monitor und einem Mitgliederlogo. Der Städte-Monitor beinhaltet statistische Daten unserer Mitgliedsstädte und macht einen Vergleich verschiedener strukturpolitischer Kennzahlen möglich. Das Mitgliederlogo haben wir im Rahmen einer Weiterentwicklung unserer Marke und unseres Auftritts gestalten lassen. Es dient den Mitgliedern zum Zeigen ihrer Zugehörigkeit zum Verband und kann vielfältig eingesetzt werden. Mit diesen drei Geschenken bedanken wir uns bei allen unseren Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und für die gemeinsame Arbeit an der Weiterentwicklung und Etablierung des Stadtmarketings!

Wir sind zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch 2015 fortwähren wird. Uns erwartet ein spannendes Jahr mit dem Deutschen Stadtmarketingtag in Bremen, der Deutschen Stadtmarketingbörse in Hildesheim, der Neuauflage des Dienstleistungskatalogs, dem zweiten „Jahrgang“ des ICR-Studiengangs, dem Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“ und vielen weiteren interessanten Projekten. Lassen Sie es uns gemeinsam beginnen beim Neujahrsempfang der bcsd im Rahmen der Messe Christmasworld, am 29. Januar 2015 in Frankfurt.

Im Namen des Bundesvorstandes und der Geschäftsstelle der bcsd wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

19.12.2014
Deutsche Stadtmarketingbörse 2014, Projekt-Pool der bcsd

Der hohe Zuspruch an Teilnehmern zeigt, dass das Thema der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 „Wie spricht die Stadt? Stadtkommunikation zwischen Amtsblatt, App und Storytelling“ sehr aktuell ist und vielen auf den Nägeln brennt. Vielleicht spielt auch das geänderte Format mit einem höheren Praxisbezug eine Rolle. Zumindest legt die Auswertung der Feedbackbögen nahe, an dem neuen Format festzuhalten. Auch Kleve als Gastgeberstadt überzeugte und konnte viele Teilnehmer positiv überraschen. Der Erfahrungsaustausch endet natürlich nicht nach der Veranstaltung. Wer die gehaltenen Vorträge noch einmal nachvollziehen möchte, kann dies im Tagungsarchiv der bcsd tun. Dort sind alle Vorträge, soweit diese freigegeben wurden, zum passwortgeschütztem Download verfügbar. Teilnehmer greifen mit dem Passwort, das sich im Grußwort der Tagungsmappe findet, kostenlos auf die Inhalte zu. Ansonsten besteht die Möglichkeit gegen eine Schutzgebühr von 15€ (bcsd-Mitglieder) bzw. 25€ (Nicht-Mitglieder) zzgl. MwSt. Zugang zu den Unterlagen zu erhalten. bcsd-Mitglieder haben zudem über den Projekt-Pool im Mitgliederbereich der Homepage Zugriff auf einige der in Kleve vorgestellten Best-Practice-Beispiele. Dort finden sich zahlreiche neue Projekte, nicht nur von der Deutschen Stadtmarketingbörse.

19.12.2014
Tag der Städtebauförderung - Premiere im Mai 2015

Um die Aufgaben und Erfolge der Städtebauförderung stärker erlebbar zu machen und zu kommunizieren, haben sich zahlreiche Partner, zu denen neben Bund und Ländern unter anderem auch die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. zählt, den Tag der Städtebauförderung auf den Weg gebracht. Dieser wird bundesweit am 9. Mai 2015 erstmals stattfinden. Durch das Aufzeigen von Erfolgsgeschichten und innovativen Ansätzen sollen Bürger motiviert werden, sich selbst in die Prozesse einzubringen und ihr Quartier / ihre Stadt aufzuwerten. Der Tag der Städtebauförderung bietet aber auch Gelegenheit, den am Prozess beteiligten Partnern für deren Engagement zu danken. Veranstaltungen im Rahmen des Tags der Städtebauförderung sind über diese förderfähig. Die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden plant ein Handbuch zur Durchführung und Bewerbung herauszugeben. So lange werden die wichtigsten Fragen hier beantwortet.

17.12.2014
Social Design Award

Der Sieger des von KulturSPIEGEL und Spiegel Online ausgelobten Social Design Award, auf den wir an dieser Stelle bereits hingewiesen haben, wurde am 27. Oktober bekannt gegeben. Zu den zehn Kandidaten der Shortlist gehören eine App, die es erlaubt zu verschenkende Gegenstände anzubieten und zu vergeben, ein Portal, das Brachflächen anzeigt und so deren Um- und Zwischennutzung unterstützt, urbane Fitnessparcours, bei denen auch bestehende Stadtmöblierung einbezogen wird sowie Mülleimer als Basketballkörbe. Der Jurypreis wurde an durch U-Bahn-Abluft geheizte öffentliche Gärten / Gewächshäuser in der Großwohnsiedlung Gropiusstadt in Berlin vergeben. Den Publikumspreis erhielt eine Mitfahrerbank für spontane Mitfahrgelegenheiten in der Verbandsgemeinde Speicher. Hier können Sie sich die Projekte ansehen und mehr erfahren.

16.12.2014
Bochum sammelt Bochum

Man kennt sie von Fußball-Welt- und Europameisterschaften, aber auch von der Bundesliga: Panini-Alben. Insbesondere kleine, aber auch nicht mehr ganz so kleine Jungs können sich für das Sammeln begeistern und werden durch zahlreiche Werbeaktionen in Supermärkten etc. angelockt. Tauschbörsen helfen dabei, die Alben zu komplettieren. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) überträgt das Konzept nun auf Städte und gibt, nach der Ausgabe für das Ruhrgebiet („Revier sammelt Revier“), ein Panini-Album für Bochum heraus. Dort finden sich Sehenswürdigkeiten, Ortsteile, berühmte Persönlichkeiten und natürlich der Fußballklub wieder. Auch die Leser konnten Motive einsenden. Durch erklärende Texte lernen die Sammler Neues über ihre Heimatstadt. Das Sammelalbum liegt der Zeitung bei. Die Klebebildchen können, wie bei der Originalversion, vor Ort im Einzelhandel erworben werden. Mehr erfahren Sie hier.

15.12.2014
Förderprogramm „Kommunen innovativ“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startet mit „Kommunen innovativ“ ein neues Förderprogramm. Die Fördermaßnahme läuft im Rahmen des Programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“, soll Impulse für Forschungsvorhaben zur Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen des demographischen Wandels geben und somit zu einer nachhaltigen, aktiv gesteuerten Entwicklung der Regionen beitragen. Dabei werden nicht nur innovative Prognose- und Analysewerkzeuge gesucht, sondern auch Wege zur Anpassung von Infrastruktur und Raumnutzung, Ansätze zur Kommunikation und Bürgerbeteiligung, Strategien zur Steigerung des Bürgerengagements, neue Finanzierungsansätze oder Chancen zum Bürokratieabbau. Die Fördermaßnahmen sollen wissenschaftlich begleitet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

12.12.2014
Sieger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge"

Der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ ist Teil der „Initiative Ländliche Infrastruktur“. In diesem Jahr standen Orte der Kultur und Begegnung im Mittelpunkt. Die Preisträger 2014 wurden in den Feldern „Neue Kulturangebote im Ort“, „Neue Organisationsformen und Partnerschaften“ sowie „Kultur und Begegnung in neuen Räumen“ gekürt. Zu den ausgezeichneten Initiativen gehören unter anderem ein Quartiersmanagement in Bützow, ein Umweltbildungszentrum in Rees und eine Kulturbörse in Gnoien. Mehr erfahren Sie hier.

11.12.2014
public spots, Ausgabe 2

Wie bereits zum Deutschen Stadtmarketingtag 2014 in Mannheim steuert bcsd-Rechtsbeistand RA Andreas Schriefers mit dem Newsletter public spots auch zur Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 seine rechtliche Expertise zum Tagungsthema bei und greift damit für alle Stadtmarketingorganisationen relevante Themen auf. Im auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 thematisierten Bereich Stadtkommunikation spielt das Urheber- und Nutzungsrecht im öffentlichen Raum eine gewichtige Rolle. Zudem wird das Thema öffentliches WLAN aus rechtlicher Sicht beleuchtet. Insbesondere der Haftungsfrage kommt hier eine Bedeutung zu. Der Betrieb von Online-Shops, zum Beispiel für Merchandising-Artikel, ist ein weiteres aktuelles Thema, da die geänderte Rechtslage zwingend ein Handeln erforderlich macht, Stichproben aber eher Passivität attestieren. Zudem berichtet das anwaltsKontor Schriefers Rechtsanwälte über Neuerungen im Beihilferecht und im Bundesurlaubsgesetz. Den vollständigen Newsletter finden Sie hier.

10.12.2014
Berufsbegleitende ICR-Weiterbildung / bcsd-Seminare: Termine für 2015 stehen fest

Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“, der gemeinsam vom Institut für City- und Regionalmanagement (ICR), CIMA Beratung + Management GmbH und bcsd durchgeführt wird, ist im Juni 2014 erfolgreich gestartet. Zahlreiche City- und Stadtmarketinginteressierte belegen einzelne Module des Studiengangs. So konnten in diesem Jahr bereits Seminare zu den Themen Grundlagen, Rechtsgrundlagen, Stadtentwicklung und Markenbildung stattfinden. Auch das Modul „Eventmanagement“, das im November stattfindet, ist ausgebucht. Für das Jahr 2015 stehen die Termine bereits fest und Interessierte können sich schon jetzt anmelden. Der Einstieg ist jederzeit und bei jedem Modul möglich. Informationen zum Studiengang erhalten Sie hier und in der Geschäftsstelle der bcsd.

09.12.2014
Bad Meinberg bald Yogastadt?

Wie das Magazin „Stadtaspekte“ berichtet, hat sich eine private Initiative in Bad Meinberg zum Ziel gesetzt, den Stadtnamen um den Zusatz „Yogastadt“ zu erweitern. Ähnlich wie Lutherstadt im Fall Wittenbergs könnte das Label offizieller Bestandteil des Stadtnamens werden und so zum Branding des Kurorts beitragen. Unter anderem wird die Initiative von einem vor Ort ansässigen Betreiber eines einschlägigen Online-Portals getragen. Zudem hat ein Betreiber drei große Yoga-Zentren in ehemaligen Kurkliniken der Stadt angesiedelt. Laut einer Umfrage der örtlichen Tageszeitung sind zwei Drittel der Bevölkerung gegen den Namenszusatz. hier finden Sie den vollen Artikel.

09.12.2014
Bregenz ist die Stadtmarke des Jahres 2014

Am 30. September traf in Berlin eine 31-köpfige Expertenjury zusammen, um die Stadtmarke des Jahres zu wählen. Die bcsd als Kategoriepartner wurde dabei von der 1. Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Bernadette Spinnen repräsentiert. Auf der Shortlist standen Aachen, Bregenz und Frankfurt (Oder) – Slubice. Aachen bewarb sich mit dem Karlsjahr 2014 mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, die gemeinsame Bewerbung von Frankfurt (Oder) und Slubice stellte die Submarke „Kultur ohne Grenzen. Kultura bez granic.“ in den Mittelpunkt. Auf der Kulturmarken Gala in Berlin wurde Bregenz zur Stadtmarke des Jahres 2014 gekürt. Der Bundesvorsitzende der bcsd, Michael Gerber, betonte in seiner Laudatio die Bedeutung des Faktors Kultur im Stadtmarketing und lobte Bregenz für dessen konsequente Weiterentwicklung und Erweiterung des Themas Kultur- und Festspielstadt, die hohe Lebensqualität, die für die Stadtgröße beeindruckende überregionale Bekanntheit. Besonders hob Gerber die zentrale Rolle einer aktiven Stadtgesellschaft und einer Kultur des Miteinanders im Stadtmarketingprozess hervor. Wir sprechen allen Nominierten unsere Anerkennung für das Erreichte aus und wünschen für die weiteren Aktivitäten im Markenbildungsprozess alles Gute. Hier können Sie die Video-Präsentationen der Nominierten sehen.

05.12.2014
Städtenetzwerk EUROCITIES: EU-Politik mitgestalten

EUROCITIES versteht sich als multidimensionales Netzwerk größerer europäischer Städte zum Informations- und Meinungsaustausch über die Arbeit der Europäischen Union. In zahlreichen Foren zu den verschiedenen Bereichen der stadtrelevanten Politik, u.a. der Kultur-, Umwelt-, Stadtentwicklungs- und Sozialpolitik, treffen sich Vertreter der Städte mehrmals jährlich in unterschiedlichen europäischen Städten, um Fragen zu gemeinsamen Interessen zu beraten, Erfahrungen auszutauschen und politische Lösungsansätze zu diskutieren. So ist EUROCITIES in der Lage in Entscheidungsprozessen der Europäischen Union mit einer Stimme für die verschiedenen Städte zu sprechen. Bereits über 130 Mitglieder kann EUROCITIES bereits verzeichnen. Neben großen internationalen Städten zählen auch die deutschen Städte Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Köln, Leipzig und München zu den Mitgliedern. Mehr Informationen finden Sie hier.

02.12.2014
Darf ich bitten? - Öffentliche Klaviere an der Isar in München

Wer hat gesagt, dass Klavierkonzerte altbacken und langweilig sein müssen? Das dachten sich auch die Mitglieder des Vereins ISARLUST aus München und initiierten gemeinsam mit innerstädtischen Partnern und Sponsoren kurzerhand das Projekt „Spiel mich! München 2014“. Bei diesem Projekt stellten sie für knapp zwei Wochen 13 öffentliche Klaviere im und um den innerstädtischen Isarraum herum auf, die von den BürgerInnen jederzeit bespielbar waren. Der Clou: Die gesponserten Klaviere waren allesamt von Münchner Künstlern zum Teil sehr aufwändig umgestaltet worden. Vom pfiffig-bunten „Rausfrauen-Klavier“ bis zum geteerten und gefederten Spezialmodell konnten die Bewohner der Isarmetropole einige außergewöhnliche und kreative Ideen entdecken. Zusätzlich gab es an jedem Klavier eine Vernissage mit dem jeweiligen Künstler sowie einer Münchner Band oder einem Pianisten. Ziel der Aktion war es, den innerstädtischen Isarraum als Zentrum für soziale Kommunikation und kulturelle Begegnung wiederzuentdecken. Und gesprochen wurde über diese Idee auf jeden Fall. Hier finden Sie weitere Informationen.

01.12.2014
Original Unverpackt : Neues Ladenkonzept im Berliner Einzelhandel

Der Einzelhandel in Berlin ist um eine innovative Geschäftsidee reicher. Kürzlich eröffnete im Stadtteil Berlin-Kreuzberg ein Supermarkt, der ausschließlich unverpackte Lebensmittel verkauft. Dabei verfolgen Milena Glimbovski und Sara Wolf, die Gründerinnen von „Original Unverpackt“, in ihrem Laden eine spezielle Philosophie: Nachhaltigkeit. Denn in diesem werden Lebensmittel ohne Einwegverpackungen verkauft. Die Kunden füllen die Ware entweder in mitgebrachte Behälter ab, leihen sich Behältnisse aus oder verwenden vom Laden gestellte Recycling-Papiertüten. Außerdem setzen die Gründerinnen ausschließlich auf Bio-Lebensmittel aus der Region. Noch ist das Sortiment des Supermarktes überschaubar. Doch das Angebot soll bald erweitert werden. Zwar wird dieses Konzept in den 200 Bulk-Barn-Stores in Kanada seit 1982 bereits großflächig eingesetzt, in Deutschland ist diese Art des städtischen Supermarktes bisher jedoch weitgehend einzigartig.

28.11.2014
Blick über den Tellerrand - Stadtmarketing made in UK

Die bcsd tut viel um den nationalen Erfahrungsaustausch zum Thema Stadt- und Citymarketing zu befördern und zu dokumentieren. In diesem Sinne ist es auch für uns als Berufsverband eine gute Idee über den Tellerrand zu den europäischen Nachbarn zu schauen und zu sehen, wie diese mit den aktuellen Problemen umgehen. Eine Studie der Universität Southampton beschäftigte sich mit den Entwicklungen der britischen „High Streets“ angesichts des veränderten Einkaufsverhaltens. Sie konstatiert einen Wandel im Einkaufsverhalten und im Verständnis von „Convenience“, auf Deutsch wohl am besten mit Komfort/Annehmlichkeit, andererseits aber auch Bequemlichkeit übersetzt. Ging es früher darum, alle Einkäufe in einem „one-Stop-Shopping“ auf einen Schlag zu erledigen, wird heute darunter der Einkauf von Lebensmitteln in der Innenstadt verstanden. Die kleinen Lebensmittelmärkte sind auf dem Vormarsch. Zunehmend eröffnen kleine Bäckereien, Teeläden, Metzger oder Kaffeespezialisten. Ein Trend, der der Studie zufolge bereits seit 15 Jahren anhält. Die Passantenfrequenz wird durch eine hohe Aufenthalts- und Erlebnisqualität gesteigert, Bars und Restaurants laden zum Verweilen und auch zum Geld ausgeben. Pfandleiher und Wettbüros sind der Studie zufolge auf dem Rückzug. Ebenso die SB-Warenhäuser, die Marktanteile verlieren. 70% der Kunden wollen in 5 Jahren bevorzugt ihre Waren selbst im Laden abholen. Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

27.11.2014
Wettbewerb "Soziale Stadt" - Sieger werden vorgestellt

Die Preisträger des Wettbewerbs „Soziale Stadt“ stehen fest. Zu den Siegern zählen Initiativen, die das Engagement der Jugendlichen im Quartier steigern, das Quartier städtebaulich aufwerten, im Hochhausviertel Geschichten aus Sicht der Bewohner erzählen, Aktionsbündnisse schmieden und gemeinsam mit den Bewohnern Renovierungsarbeiten durchführen. Die Liste der Preisträger mit Projektbeschreibungen und weiterführenden QR-Codes finden Sie hier.

26.11.2014
Parkplätze zu Sitzplätzen

Seit 2005 findet im September der International Parking Day statt. An diesem Tag zeigen Bürger und Vereine welches zusätzliche Potenzial in (Straßen-)Parkplätzen steckt und wie eine neue, kreative Nutzung zu einer besseren Lebensqualität und erhöhten Urbanität beitragen könnten. Monotone Blechlawinen verwandeln sich so schon mal in Mikro-Parks, improvisierte Cafés oder Spielflächen für die Kleinen. Dabei entrichten die Benutzer wie gewohnt die Parkgebühr um dieses Stück Land zu mieten. In Bonn geht die Stadtverwaltung nun in eine ähnliche Richtung, aber permanenter: straßenbegleitende Parkplätze in der Altstadt verwandeln sich in den warmen Monaten in Freisitze für die Gastronomie. Anstatt Blechlawinen gibt es Blechkuchen. Anstatt Strafzettel werden dort nun Kaffee und Kuchen ausgegeben. Bisher war dies aufgrund schmaler Bürgersteige nicht möglich. Bei der Aktion handelt es sich um einen Modellversuch, der zunächst auf sechs Monate begrenzt ist. Im Winter werden die Caféstühle wieder Autos weichen. Nach Berichten des Generalanzeigers kommt das Projekt sehr gut an und trägt maßgeblich zu einer Belebung der Altstadt, insbesondere außerhalb der Geschäftszeiten der Händler, bei. Hier finden Sie den Artikel.

25.11.2014
Überregionales Online-Fundbüro

Mit einem bundesweit agierenden Online-Fundbüro geht das Deutsche Suchforum Matchfix gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund an den Start. Auf der Homepage haben Bürger die Möglichkeit, einfach und schnell einen gefundenen oder vermissten Gegenstand zu melden. Dabei versteht sich die Plattform als Ergänzung zu den örtlichen Fundbüros. Die erste Stadt, die sich der Plattform angeschlossen hat, ist Cottbus. Bürgermeister Holger Kelch ist davon überzeugt, dass eine solche Vernetzung der Fundbüros die Chancen der Bürger, ihre verlorenen Sachen schnell zurückzuerhalten, drastisch erhöht – egal wo sie diese verloren haben. Darüber hinaus arbeitet Matchfix bereits an einer Erweiterung des Online-Dienstes und möchte künftig weitere Fundbüros sowie Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland an die Plattform anbinden. Hier finden Sie die Homepage.

24.11.2014
Sind kleinere Ladenflächen auf dem Vormarsch?

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung sind neue Konzepte für den Einzelhandel gefragt. Diese werden in den verschiedenen Städten und Unternehmen unterschiedlich umgesetzt. Den aktuellen Trends bei der Lösung dieses Problems ist der Fachdienst Location Insider nachgegangen. So scheint derzeit der Leitspruch „Small is beatiful“ das Motto der Zeit zu sein, wie die Firmenpolitik von Einzelhandelsketten wie Media-Saturn oder Thalia zeigt. Redimensionierte, die Kanäle On- und Offline verbindende Ladengeschäfte stellen im Handel einen aktuellen Trend dar. Beispielsweise lässt sich mit einem auf das Wesentliche eingedampften (ausgestellten) Sortiment das zeitgeistige Bedürfnis nach “Shopping-Erlebnissen” besser umsetzen sowie neue Store-Konzepte entwickeln, die mit der Einbindung von Click & Collect und anderen E-Commerce-Funktionen modernen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen. Gleichzeitig erwartet der Kunde des stationären Handels weiterhin eine große Produktauswahl. Wie sich diese konträren Bedürfnisse in Zukunft auflösen lassen, ist noch offen. Hier finden Sie mehr dazu.

21.11.2014
Urbane Echtzeit-Architektur - 72 Stunden Witten

In Witten an der Ruhr tut sich etwas. Denn im Rahmen der „72 hour interaction“-Weltmeisterschaft für spielbare Echtzeit-Architektur wurde die Stadt völlig umgestaltet. 60 Kreative aus aller Welt, darunter Architekten, Spiele-Entwickler, Handwerker, Bastler und Stadtplaner, kamen in fünf gemischten internationalen Teams zusammen, um die urbanen Strukturen Wittens in einer künstlerischen Aktion aufzubrechen und neu zu denken. Innerhalb von drei Tagen und Nächten sollten die Teams Kunstprojekte im öffentlichen Raum umsetzen und im engen Dialog mit der Umgebung bespielbare Kunststätten schaffen, die Menschen einlädt, spielerisch zusammenzukommen und das Stadtleben dadurch zu bereichern. Gewonnen haben schließlich die Herdecke Sawhorses mit ihrer kreativen Aufwertung des Karl-Marx-Platzes als Antwort auf die Mission „Create a place to remember the future“. Was einst nur als Stätte eines Kriegerdenkmals mit Durchgang zum angrenzenden Parkplatz wahrgenommen wurde, verwandelte sich so in ein riesiges begehbares Spiel, bei welchem die Besucher die einzelnen Stationen des Lebens nachlaufen können. Mit welchen der entstandenen Kunstwerke sich die Wittener wirklich nachhaltig identifizieren können, wird die Lebenszeit der Interventionen zeigen. Begeistert über den Wandel im Stadtbild sind die Einwohner aber jetzt schon. Mehr erfahren Sie hier.

20.11.2014
Leipzig ist "lebendigste Erinnerungsstadt"

Städte sind von ihrer individuellen Historie geprägt. Ihrer zu gedenken und sie den Bürgern sowie Besuchern bewusst zu machen, ist eine Verantwortung, der jede Stadt auf ihre eigene Weise gerecht werden muss. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ suchte in diesem Jahr Städte, die diese Aufgabe in vorbildlicher Weise lösen. Aus zahlreichen Bewerbern wurde schließlich Leipzig von einer fachkundigen Jury zur „lebendigsten Erinnerungsstadt“ 2014 gekürt. Damit würdigt die Stiftung insbesondere Leipzigs innovatives „Notenspur“-Projekt, welches an den unterschiedlichsten innerstädtischen Orten die 800-jährige Musikgeschichte der Stadt erlebbar macht – und zwar für alle Generationen und Kulturen. So erfährt der Besucher in zahlreichen Bürger- und Kaffeehäusern, Kirchen, Verlagen und Ausbildungsstätten beispielsweise wie die Komponisten Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann gewirkt haben. Zudem verbindet ein Wege- und Audioleitsystem diese Orte in Form eines musikalischen Spazierganges miteinander und erläutert zielgruppengerecht ihre Bedeutung für die Musikgeschichte. Auch die Tatsache, dass die „Notenspur“ ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Leipzig darstellt und sich inzwischen als kulturelle Dachmarke im Stadtmarketing etabliert hat, bezog die Jury in ihr Urteil mit ein. Mehr erfahren Sie hier.

19.11.2014
Best Christmas City - Wettbewerb gestartet

Innenstädte und der stationäre Handel müssen neue Wege beschreiten, um für Verbraucher attraktive Erlebnisse zu bieten. Experten sehen in der Emotionalisierung des öffentlichen Raums einen echten Wettbewerbsvorteil, den es gezielt auszuspielen gilt. Um dies zu fördern, ruft die Christmasworld gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing alle deutschen Städte auf, sich am neuen Wettbewerb „Best Christmas City“ zu beteiligen.

Ab sofort können die Städte ihre schönste weihnachtliche Dekoration auf der Kampagnenplattform www.BestChristmasCity.de zur Wahl stellen. Jeder kann online mit abstimmen und sich von der Bildergalerie zum nächsten Xmas-Shopping oder Weihnachtsmarktbesuch inspirieren lassen. „Die Online-Plattform ist die gesamte Weihnachtssaison aktiv. So hoffen wir, dass der Wettbewerb gleichzeitig eine touristische Magnetwirkung für einzelne Städte entwickelt“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Die „Best Christmas City“ wird in den drei Kategorien „Großstädte ab 200.000 Einwohnern“, „Städte zwischen 20.000 und 200.000 Einwohnern“ sowie „Städte zwischen 10.000 und 20.000 Einwohnern“ von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Außerdem wird ein Publikumspreis verliehen. Die Siegerstadt erhält von den Sponsoren Blachere Illumination, Ilmex und Mk Illumination gestiftete Preise als Beitrag zur weihnachtlichen Stadtgestaltung im nächsten Jahr. Die bcsd freut sich, dass die Verleihung der Preise auf dem Neujahrsempfang der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. am 29. Januar 2015 in Frankfurt am Main stattfindet. Weitere Informationen finden Sie hier.

17.11.2014
Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen

Essen Marketing (EMG) hat unter Regie des Stellvertretenden Landesbeauftragten der bcsd, Dieter Groppe, den Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Die Veranstaltung findet am 26. November im Essener Unperfekthaus statt, das an sich bereits ein Best-Practice darstellt. Der Tag beginnt mit einem „Come-together“ zum Erfahrungsaustausch. Anschließend führen thematische Rundgänge durch die Stadt. Nach einem Mittagsimbiss folgen Fachvorträge zur Inszenierung von Innenstädten, Konzeption und Wirkung von Weihnachtsmärkten, den zukünftigen Herausforderungen für Innenstädte sowie zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Am Standort Essen bietet sich natürlich ein abendlicher Rundgang mit Besichtigung des Weihnachtsmarktes und der Essener Lichtwochen an, deren fachliche Konzeption bereits am Nachmittag durch Mitarbeiter der EMG vorgestellt wird. Die bcsd unterstützt den Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen als Partner. Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

14.11.2014
Fahrradfreundliche Städte

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) führt aktuell zum sechsten Mal den ADFC-Fahrradklima-Test durch. Dabei werden die fahrradfreundlichsten Gemeinden in Deutschland gesucht. In den Kategorien unter 100.000 Einwohnern, zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern sowie über 200.000 Einwohner werden die Sieger gekürt. 2012 konnte Münster die Klasse über 200.000 Einwohner für sich entscheiden und wiederholte damit den Erfolg von 2005. Zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern gewann Erlangen. Unter 100.000 Einwohnern konnte Bocholt den Sieg davontragen. Im letzten Jahr nahmen 80.000 Radfahrer an der Befragung teil. Die Teilnehmer müssen 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune beantworten und dabei auch auf lokale Besonderheiten eingehen. Die Teilnahme ist noch bis zum 30. November möglich. Im Frühjahr 2015 sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Gerade für Städte und Gemeinden, die sich als fahrradfreundlich positionieren und damit werben, kann der Test ein interessanter Benchmark sein. Hier erfahren Sie mehr.
Derweil sind auch die Ergebnisse des Wettbewerbs Stadtradeln 2014 veröffentlicht, der als Wettbewerb zwischen Kommunen um die meisten zurückgelegten Kilometer konzipiert ist und somit zur Aktivierung der Radfahrer vor Ort beitragen soll. Die Ergebnisse finden Sie hier.

14.11.2014
Amazon und die Innenstadt

Die Online-Händler sind in den letzten Jahren zur Herausforderung jeder Innenstadt geworden. Anfangs noch von vielen stationären Händlern belächelt, ist der Internetriese Amazon heute längst ein mächtiger Player, der sich ungeniert globale Wettbewerbsvorteile zu Eigen macht. Der Kauf bei Amazon (und anderen reinen Onlineshops) bleibt nicht ohne Nebenwirkungen für die gewachsenen (Innen-)Städte. Aktuelle Berichte zu den dürftigen Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren, zur Arbeitsplatzverlagerung, zur Nutzung von Steuerschlupflöchern, zur Ungleichbehandlung von Verlagen, Autoren und Künstlern kratzen am Image von Amazon und Co. und zeigen typische Verhaltensweisen von Monopolisten, die ohne Verbundenheit zum lokalen Umfeld agieren. Amazon mit dessen eigenen Instrumenten zu begegnen und das beste aus der virtuellen und der realen Welt zu verbinden und nutzbar für den Kunden zu machen, ist die Herausforderung, vor der die Innenstädte insgesamt stehen. Der stationäre Einzelhandel muss sich auf seine eigene Innovations- und Servicekraft besinnen und neue attraktive Angebote entwickeln aber gleichzeitig auch auf die Schwächen der anderen hinweisen. Initiativen wie buy local machen dies vor. Wer lokal kauft stärkt nicht nur das Ladenlokal, sondern fördert die Lebensqualität vor Ort, indem die regionalwirtschaftlichen Effekte verstärkt und Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region gehalten werden. Dieses Bewusstsein scheint sich in immer mehr Bevölkerungsteilen durchzusetzen. Das Branchenportal Location Insider rechnet damit, dass der lokale Handel davon profitiert, aber nur, wenn er seine Hausaufgaben gewissenhaft erledigt.

12.11.2014
Wie fühlen sich Städte an?

In Zeiten des demographischen Wandels ist es für Städte und Gemeinden wichtiger denn je ihre Einwohner zu binden und Verbundenheit zwischen Bürger und Stadt aufzubauen. Dabei gibt es unzählige Faktoren, die die Bürger zunehmend stressen, seien es unsichere Radwege, Verkehrsstaus oder Angsträume wie Unterführungen. Umso wichtiger ist es, die emotionale Reaktion der Einwohner auf ihre Umwelt in eine nachhaltige Stadtplanung einzubeziehen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Urban Emotions“ soll nun in der Lage sein, mit nutzergenerierten Daten Auskunft über solche Gefühle zu geben. Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie die Bürger ihre Stadt nutzen, wo sie sich wohlfühlen und durch welche Gegebenheiten problematische Situationen entstehen können. Die Forscher testen derzeit die Möglichkeiten des "People as Sensors"-Konzepts, mit dem automatisiert Emotionen und Stresslevels gemessen werden. Zusätzlich werten sie öffentlich zugängliche Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Flickr aus. Auf diese Weise können die Wissenschaftler ihre Ergebnisse validieren, indem überprüft wird, ob gemessene Empfindungen mit subjektiven Einschätzungen in sozialen Medien übereinstimmen. Hier erfahren Sie mehr.

11.11.2014
Businessprogramm Premium am 30.01.2015 auf der Christmasworld 2015

Wie Sie Ihre Stadt zu saisonalen Anläßen zum Strahlen bringen können, zeigt Ihnen die Christmasworld vom 30. Januar bis 3. Februar 2015 in Frankfurt am Main. Unter dem Signet „Concept Decorations“ finden Sie alle Aussteller, die sich auf die Groß- und Außenflächendekoration spezialisiert haben. Zuletzt begrüßte sie 917 Aussteller aus 39 Ländern und 32.864 Besucher aus 112 Ländern. Ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit Trendschau, Sonderschauen, Events und Fachvorträgen bietet ein wertvolles und inspirierendes Zusatzangebot für das tägliche Business. Merken Sie sich besonders den 30. Januar 2015 vor – dann erwartet Sie das Businessprogramm Premium mit noch mehr Highlights, prominenten Referenten und einem stärkeren Best Practice-Fokus auf gelungene Dekorationen von Shopping Centern und Innenstädten. Der kostenfreie Eintritt an allen Messetagen der internationalen Leitmesse für Dekoration und Festschmuck, reservierter Parkplatz auf dem Messegelände oder der VIP Shuttle Service am Premium-Tag runden das Angebot ab. Mitglieder der bcsd erhalten Ihre postalische Einladung mit allen weiteren Details zum exklusiven Vortrags- und Networkingangebot im Laufe des November. Weitere Informationen finden Sie hier.

10.11.2014
Klimafreundliche Tourist-Informationen gesucht

Die 2001 auf Initiative des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes gegründete Qualitätsinitiative Viabono dehnt ihr Angebot aus und gibt künftig auch Tourist Informationen die Möglichkeit, sich mittels eines CO2-Fußabdrucks als besonders klimafreundlich auszeichnen zu lassen. Dieser Fußabdruck spiegelt die CO2-Emissionen wider, die innerhalb eines Jahres entstehen. Mit Hilfe von sogenannten Klima-Effizienzklassen von A bis F, wie Sie bereits von elektronischen Geräten bekannt sind, sollen Gäste auf einen Blick die Klimafreundlichkeit des Unternehmens erfassen können. Derzeit ist die Viabono auf der Suche nach engagierten Projektteilnehmern, um gemeinsam die Klima-Effizienzklassen für Tourist Informationen zu entwickeln. Interessierte können sich unter info@viabono.de melden. Mehr Informationen finden Sie hier.

07.11.2014
1001 Rampe - Barrierefreies Schwetzingen

Die Schwetzinger Innenstadt konnte vor kurzem die Zugänglichkeit einiger Ladengeschäfte mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl deutlich verbessern. Zu verdanken ist dies der Initiative einer Stadträtin, die den Kontakt zum Berliner Verein Sozialhelden herstellte. Dieser betreibt das Projekt 1001 Rampe, bei dem für je 100€ Spenden eine Rampe für einen für Behinderte sonst schwer zugänglichen Ort angeschafft wird. Die Rampen kosten bei Eigenbezug 180€. Dabei kann, wie im Schwetzinger Fall, auch gezielt für bestimmte Bereiche, etwa ein Quartier, gesammelt werden. Weitere Projekte des Sozialhelden e.V. sind beispielsweise Wheelmap.org, das eine Karte mit Informationen zur Zugänglichkeit von Orten mit dem Rollstuhl zur Verfügung stellt oder „Pfandtastisch helfen“. Bei „Pfandtastisch helfen“ handelt es sich um ein System, das am Pfandautomaten im Supermarkt die Spende des Pfands für soziale Zwecke erlaubt. Mehr erfahren Sie hier.

06.11.2014
Das war die Deutsche Stadtmarketingbörse 2014 in Kleve

Vom 21. bis 23. September 2014 fand erstmals die Deutsche Stadtmarketingbörse der bcsd in Kleve statt. Dabei waren sowohl das Konzept als auch der Veranstaltungsort Neuland für die traditionelle Herbsttagung der bcsd. Als „Neuland“ wurde auch schon mal das Thema bezeichnet: Die sozialen Medien, das Internet und welche Möglichkeiten diese dem Stadtmarketing zur Kommunikation mit Bürgern, Wirtschafts- und Sozialpartnern bieten. Wie spricht die Stadt und welche Instrumente sollte sie für die unterschiedlichen Zielgruppen verwenden? Zur besseren Einordnung wurde dieses breite Spektrum mit generellen Überlegungen zu notwendigen Kommunikationsleistungen angereichert und durch Einblicke in professionelle Kampagnenführung widergespiegelt. Mit 20 Best-Practice-Beiträgen in den Foren wurde die pragmatische Aufgabenstellung der Deutschen Stadtmarketingbörse voll erfüllt. Viele Anregungen und Anleitungen für die tägliche Arbeit konnten die gut 200 Teilnehmer auch auf der informativen Fachausstellung gewinnen, die sich zum attraktiven Mehrwert für die Besucher entwickelt hat und fest im Tagungskonzept verankert ist. Die Vorträge finden sich mittlerweile im Tagungsarchiv. Eine journalistische Dokumentation der Tagung finden Sie hier auf dem Blog von Babak Zand.

Für die sehr attraktive und unterhaltsame Veranstaltung sei an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich dem Team von Kleve Marketing gedankt, das nicht nur perfekter Gastgeber war, sondern mit einer Vielzahl von überraschenden und interessanten Besonderheiten ihre Stadt sympathisch und lebenswert präsentierte. Ebenfalls gilt der Dank den lokalen Kooperationspartnern, der Telekom und der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve sowie der Firma MK Illumination, die die bcsd bei der Umsetzung ihrer Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben.

05.11.2014
Flächenpool NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen Flächenpool als Instrument entwickelt, um den hohen Flächenverbrauch zu senken. Dafür sollen innerstädtische Brachflächen stärker genutzt und reaktiviert werden. Die teilnehmenden Städte werden von Moderatoren begleitet, die als neutrale Partner gemeinsam mit den Kommunen und Eigentümern individuelle Entwicklungsperspektiven erarbeiten, prüfen und fördern. Während der zweijährigen Projektphase wurden in 20 Städten bereits 41 Standorte bearbeitet. In zwei Drittel der Fälle wurden die Standorte einer neuen Nutzung, etwa für Gewerbe oder Wohnen, zugeführt oder stehen kurz davor. Aktuell besteht für Kommunen erneut die Möglichkeit zur Bewerbung um die Aufnahme in den Pool. Mehr erfahren Sie hier.

04.11.2014
"Stadtpilot" zu integrierter Stadtentwicklung

Vor kurzem ist die Ausgabe 8 des gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Magazins „Stadtpilot“ erschienen. Schwerpunkt der Ausgabe ist die integrierte Stadtentwicklung bzw. Kooperation in der Stadtentwicklung. Außerdem werden spannende Pilotprojekte der Nationalen Stadtentwicklungspolitik kurz vorgestellt, wie etwa ein Forschungsvorhaben zur Nachtökonomie in Städten oder Ansätze zur Vernetzung von Wirtschaft und Stadtentwicklung. Hier finden Sie die Ausgabe zum Download.

03.11.2014
Wir sind 300

Mit der Stadt Dinslaken haben wir vor Kurzem das 300ste Mitglied begrüßen dürfen! Wir freuen uns über das stetige Wachstum unserer Bundesvereinigung und führen dies zurück auf unsere überzeugte Arbeit zur Förderung des Stadtmarketings, die sich widerspiegelt in der Entwicklung eines attraktiven Leistungsangebots, in der behutsamen aber permanenten Professionalisierung der Organisationsabläufe und in der spürbar erhöhten bundesweiten Akzeptanz. Die bcsd ist eine starke Solidargemeinschaft, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist.
Die besondere Stärke unseres Verbandes erwächst aus den Mitgliedern, den ehrenamtlichen Repräsentanten und deren engagierter Arbeit in den Landesverbänden und im Bundesvorstand. Zusammen sind sie die besten Werber für eine bcsd-Mitgliedschaft und deren Vorzüge.
Um gemeinsam bald das 400ste Mitglied aufnehmen zu können, werden wir den Erfahrungsaustausch weiterhin in den Mittelpunkt unserer Anstrengungen stellen und konsequent die Weiterentwicklung des Stadtmarketings unterstützen.
Übrigens, zählt man alle Mitgliedsstädte zusammen, dann kümmern sich unsere Mitglieder um die urbane Lebensqualität von ca. 22 Millionen Bürgern. Hier finden Sie eine Karte, auf der die bcsd-Mitglieder verzeichnet sind.

31.10.2014
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bcsd - Profil

Das bcsd-Profil als PDF-Dokument zum Download.

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