Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Deutsche Stadtmarketingbörse 2014

Mit dem Thema „Wie spricht die Stadt? Stadtmarketing zwischen Amtsblatt, App und Storytelling“ setzt sich die Deutsche Stadtmarketingbörse mit einer Kernfunktion des Stadtmarketings auseinander: Der Kommunikation. Die Vermittlung von Markenbotschaften im kommunalen Bereich ist mit dem Wandel der Kommunikationsmedien komplexer geworden. Angesichts der neuen Unübersichtlichkeit sind eingespielte Kommunikationsroutinen zu hinterfragen und traditionelle Herangehensweisen neu zu denken.

Die Deutsche Stadtmarketingbörse ist der Treffpunkt von City- und Stadtmarketingverantwortlichen in Deutschland und zählt seit Jahren (vormals unter dem Titel bcsd-Herbsttagung) zu den wichtigsten Netzwerktreffen der Szene. Als Ergänzung zum Deutschen Stadtmarketingtag im Frühjahr bietet die Börse hohen Praxisbezug. Neben hochwertigen Fach- und Forenbeiträgen findet auch eine Ausstellung rund um das Thema Dienstleistungen im Stadtmarketing statt. Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, auf einen Marktplatz der Best-Practice-Projekte und spannende Impulsvorträge.

Mit der Gastgeberstadt Kleve und der Stadthalle haben wir einen passenden Ort gefunden, der eine interessante Tagung und ein attraktives Rahmenprogramm möglich macht.

Programm

Anmeldung

Anmeldung für Fachaussteller

24.07.2014
Stadtradeln

Die Kampagne Stadtradeln läuft wieder und noch bis 30. September. Bei der Kampagne sammeln Bürger und Politiker aus den Teilnehmerkommunen ihre im Alltag gefahrenen Radkilometer, die sie an die Kampagne melden. Daraus werden dann die aktivste Kommune nach Gesamtkilometern, die aktivste Kommune nach Fahrradkilometern pro Einwohner und das aktivste lokale Parlament sowie besonders aktive Einzelpersonen gekürt. Die Gewinner erhalten Preise mit Bezug zum Thema Fahrrad. Die Aktion wirbt für das Fahrradfahren als Fortbewegungsart, ermöglicht eine publikumswirksame Kampagne und wirkt auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen vor Ort hin. Das soll auch durch die Meldeplattform RADar erreicht werden, die den Teilnehmern in den Kommunen erlaubt, die Verwaltung auf Mängel an den Radwegen oder der Radverkehrsführung hinzuweisen. Hier erfahren Sie mehr.

24.07.2014
Wirtschaftszweige touristisch vermarkten

Wenn von den wirtschaftlichen Effekten eines Unternehmens oder einer Institution die Rede ist, wird die touristische Wertschöpfung oft vernachlässigt. Besonders Assoziationen mit Schwerindustrie oder Rohstoffgewinnung sind tendenziell eher negativ besetzt. Aber nicht nur Geschäftsreisen sind ein touristischer Aspekt. Die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), Fördermitglied der bcsd, stellt in einer sozioökonomischen Analyse der regionalen Auswirkungen des Werkes Werra der K + S Kali fest, dass das dort geförderte Salz die Landschaft (Halden) und Kultur (z.B. Ortsnamen) stark prägt. Außerdem liefert die Salzgewinnung Ansätze zur touristischen Vermarktung: Salzhalden werden bestiegen, es gibt ein Salzmuseum und ein Schaubergwerk. Nicht zuletzt im Ruhrgebiet ist das industrielle / wirtschaftliche Erbe ein Tourismusfaktor geworden. Die lokale Ökonomie kann also durchaus offensiv als authentischer Ansatz zur touristischen Vermarktung einer Region genutzt werden. Die vollständige Studie finden Sie hier.

23.07.2014
Projekte gegen Ladenleerstand

Lebe dein Geschäft, Eupen
Wie viele andere Städte hat auch Eupen (Belgien) mit Ladenleerstand zu kämpfen. Um diesen zu reduzieren und damit die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, schreibt Eupen den Wettbewerb „Lebe dein Geschäft“ aus. Dort können Ideen für neue Nutzungen der Leerstände eingereicht werden. Die eingesandten Ideen werden nach Wirtschaftlichkeit, Originalität und dem Mehrwert für Eupen bewertet. Die drei Sieger erhalten Ladenlokale für 6 bzw. 3 Monate mietfrei, werden in Buchhaltung und Marketing unterstützt sowie durch die Wirtschaftsförderung beraten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Lokalhelden gesucht, Celle
Die IHK Lüneburg-Wolfsburg verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Eupen. Dort werden Ideen aus dem Bereich Dienstleistung, Gastronomie und Einzelhandel gesucht. Dabei wird ebenfalls ein mehrstufiges Verfahren angewandt. Die Geschäftsidee wird dabei zunächst als Skizze eingereicht und dann zu einem Businessplan konkretisiert. Dabei erhalten die Bewerber Unterstützung durch die IHK. Zuletzt küren Experten drei „Lokalhelden“, die in der Umsetzung ihrer Geschäftsidee unterstützt werden. Mehr erfahren Sie hier.

Stuttgart - Leitfaden zur Zwischennutzung
Um Leerstände besser zu nutzen hat die Stadt Stuttgart im Rahmen des Leerstands- und Zwischennutzungsmanagements der Wirtschaftsförderung einen Leitfaden zur Zwischennutzung entwickelt. Dieser macht auf die Angebote der Wirtschaftsförderung bei der Vermittlung und Beratung aufmerksam, erklärt Organisationsstrukturen, Besonderheiten je nach Nutzung und Eigentümer und den Ablauf von Genehmigungsverfahren. Zudem werden Fördermöglichkeiten für kulturelle Zwischennutzungen aufgezeigt. Hier finden Sie den Leitfaden.

Altena - Pop-up-Stores
In Altena hat das Stadtmarketing erfolgreich fünf Pop-up-Stores in die Innenstadt lotsen können um damit Leerstände zeitweise neu zu nutzen, aber auch um neue interessante Geschäftsideen in die Innenstadt zu holen und dadurch das Angebot zu komplimentieren. Parallel zu der Suche fanden Gespräche mit den ansässigen Händlern statt um das Konzept zu vermitteln. Ein zeitgleich stattfindendes, neu eingerichtetes Event verspricht eine erhöhte Besucherfrequenz. Neben den Pop-up-Stores wird es auch eine zentrale Anlaufstelle in einem Leerstand geben. Ein Pop-up-Café ist in Planung. Mehr erfahren Sie hier.

18.07.2014
Berlin will Immobilien- und Standortgemeinschaften einführen

Der Berliner Senat hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der erlauben soll Grundbesitzer über ihre Immobilie hinaus an der Aufwertung von Geschäftsstraßen zu beteiligen. Laut Berichten der Berliner Zeitung haben bereits fünf Einzelhandelslagen Interesse an dem Modell bekundet. Die Antragsteller müssen 15% der Anlieger in Zahl und Fläche repräsentieren und konkrete bauliche Maßnahmen, Veranstaltungen oder Werbemaßnahmen nennen. Wenn nicht innerhalb eines Monats mehr als ein Drittel der Anlieger widersprechen, können die Projekte über die Anlieger finanziert werden. Etablierte Geschäftsstraßen sollen so in die Lage versetzt werden, besser mit zentral gemanagten Einkaufszentren konkurrieren können. Hier finden Sie den Gesetzesentwurf.

16.07.2014
Urbane Trends - "Die schönsten Treppen der Welt"

Treppen sind für viele Besucher und Einwohner von Städten ein Ärgernis und zum Teil auch ein ernst zu nehmendes Hindernis mit Trennungsfunktion. Kein Wunder, dass einige Städte, wie etwa Luxemburg, auf Aufzüge setzen um Stadtteile miteinander zu verbinden. Dass Treppen auch ein visuelles Highlight sein können, zeigt eine Zusammenstellung mit Bildern von Treppen aus aller Welt, die Sie hier finden. Auf derselben Seite findet sich auch eine Galerie gelungener Street-Art.

15.07.2014
Stadtmarke des Jahres 2014 - Bewerbungsphase läuft

Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH veranstaltet am 30. Oktober die Verleihung des Kulturmarken-Awards. Die bcsd wird auch 2014 die Kategorie "Stadtmarke des Jahres“ präsentieren. Doch bevor Preise ausgewählt und vergeben werden können, gilt es sich zu bewerben und sich den Wettbewerbern mit seiner authentischen Markenstrategie zu stellen. Stadtmarketingorganisationen, öffentliche Einrichtungen und Tourismusgesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum sind aufgerufen, das kulturelle Potenzial ihrer Stadt oder Region und die erfolgreichen Vermarktungsaktivitäten in einen ansprechenden Beitrag zu präsentieren. Bis zum 15. August ist die Bewerbung auch in diesem Jahr möglich. Weitere Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.

14.07.2014
Urbane Trends - pop up city

Der niederländische Blog Pop-up city berichtet zu neuen, originellen Ideen im Bereich der Stadtentwicklung. Zu den Themen gehören etwa Indoor-Campingplätze, die als Hostel genutzt werden, Kleiderspendestationen für Obdachlose auf Gehsteigen, der wieder in Betrieb genommene Fahrradlift im norwegischen Trondheim oder Automaten, die mit Waren des täglichen Bedarfs die Nahversorgung sicher stellen sollen. Wem das nicht genug ist, der kann hier über Grafitti-malende Drohnen, mobile Pannenhilfe per App in Amsterdam oder Stadtteil-Schals im Stil von Fußballschals lesen.

14.07.2014
HDE Handelskonjunkturindex

Die monatlich stattfindende Händlerbefragung „HDE-Handelskonjunkturindex“ ist eine Online-Umfrage unter Einzelhändlern, die vom IFH Institut für Handelsforschung durchgeführt wird. Dort werden die Stimmungslage und die Zukunftserwartungen der Einzelhändler abgefragt. Außerdem wird jeden Monat ein Schwerpunktthema betrachtet. Im Monat April wurden zum Beispiel die Auswirkungen des Online-Handels auf die Passantenfrequenz am Standort betrachtet. 30% der über 300 befragten Händler berichten von starken Rückgängen. 40% haben leichte Rückgänge der Frequenz am Standort zu beklagen. Gefragt, wie Kommunen die Attraktivität des Standortes erhöhen können, wünschte sich die Mehrheit eine Verbesserung der Erreichbarkeit, gefolgt von Investitionen in den öffentlichen Raum und einer verträglichen Ansiedlungspolitik. Die Umfragen finden Sie hier.

10.07.2014
Freiraumgalerie / Participaint

In einem mit Problemen behafteten Stadtteils der Stadt Halle (Saale) mit einer hohen Zahl an Leerständen und einem schlechten Image ist die Freiraumgalerie Halle ein Ansatz zur Aufwertung des Stadtteils. Das großflächige Bemalen von Häuserwänden, vor allem im Rahmen der All You Can Paint Festivals, beschert dem Ort neue Attraktionen und neue Aufmerksamkeit. Zudem wird auch Einheimischen die Möglichkeit gegeben, der eigenen Kreativität Raum zu geben sowie Workshops und Kulturangebote zu besuchen. In Zusammenarbeit mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Verein HausHalten sollen im Rahmen des Projekts ParticiPaint Angebote zur Beteiligung geschaffen werden. Hier gelangen Sie zur Homepage, auf der auch einige der Kunstwerke zu sehen sind. Hier finden Sie einen Artikel aus der Zeitschrift RaumPlanung.

09.07.2014
"Tag der Städtebauförderung" geplant

Die Bauministerien auf Bundes- und Länderebene sowie kommunale Spitzenverbände und weitere Partner arbeiten an der Einführung eines „Tag der Städtebauförderung“. Auch die bcsd wird in die Vorbereitung einbezogen. Nach dem Vorbild des „Tag des offenen Denkmals“ sollen an diesem Tag bundesweit Projekte der Städtebauförderung vorgestellt werden. Bürger sollen für die Aufgaben und Ziele sensibilisiert und zur Beteiligung an geförderten Projekten animiert werden. Das Programm vor Ort gestalten die Kommunen selbst, indem sie etwa Informationsveranstaltungen oder Führungen anbieten. Die Rahmenkommunikation übernimmt die Bundesebene. Aktuell wird das Konzept konkretisiert. Mehr erfahren Sie hier.

08.07.2014
Beacons im Stadtmarketing

Beacons sind eine neue Technologie, bei der kleine Funksender per Bluetooth Low Energy (BLE) Nachrichten an mobile Geräte übermitteln. Kommunen sowie Handels- und Gewerbevereine können im Bereich des Stadtmarketings durch die direkte Besucheransprache von dieser Technologie profitieren. So können etwa Stadtführungen per App inkl. Audio unterstützt, Besuchern auf Ausstellungen direkte Informationen aufs Smartphone gesendet und beim lokalen Handel mehr Umsätze generiert werden. Die Kommunen und Unternehmen können dabei selbst darüber entscheiden, welcher Inhalt zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort übermittelt werden soll. Ein Anbieter für diese Location Based Services ist das bcsd-Fördermitglied 1eEurope, das seine appybeacons schon bei ersten deutschen Einzelhändlern einsetzt. Nutzer der von 1eEurope entwickelten App, werden z.B. beim Vorbeigehen an Shops und Restaurants erkannt und auf aktuelle Angebote und Aktionen hingewiesen. Weitere Informationen finden Sie hier.

07.07.2014
Wettbewerb "Morgenstadt City Challenge"

Die Stadt von morgen zu denken ist eine stets aktuelle Aufgabe. Beim Wettbewerb des Fraunhofer Instituts für Arbeit und Organisation (FIAO) können sich weltweit Städte ab 100.000 Einwohner bewerben. Dazu müssen sie skizzieren, wie die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt aufgebaut ist und wie mittelfristig in deren Umsetzung investiert werden soll. Projekte sollten interdisziplinär angelegt sein um eine Förderung durch das FIAO zu erhalten. Mehr erfahren Sie hier.

03.07.2014
Wächterhaus - Ein Ansatz zur Belebung von Quartieren und gegen Leerstand

Nicht nur im Handel, sondern auch im Bereich Wohnen schaden leer stehende Häuser der Nachbarschaft und der Bausubstanz. Um dem Abhilfe zu schaffen hat der Verein HausHalten das Konzept der Wächterhäuser und Ausbauhäuser geschaffen. Leer stehende Gebäude werden dabei von den Eigentümern dem Verein HausHalten zur (Zwischen-)Nutzung überlassen, der dann wiederum geeignete Nutzer sucht. Die Eigentümer sind nicht zur Renovierung verpflichtet. Die Bewohner, die sehr günstig oder auch umsonst Raum für soziale Initiativen, Läden, Ateliers oder Wohnflächen erhalten, zahlen die Nebenkosten und beteiligen sich je nach Modell in Eigenleistung an der Aufwertung der Immobilie. Gleichzeitig wird das Quartier belebt, Treff- und Anlaufpunkte entstehen und kreative Konzepte können umgesetzt werden. Im Anschluss an die Zwischennutzung werden die Projekte zum Teil weitergeführt oder die Häuser als reguläre Wohn- / Geschäftshäuser genutzt. Hier finden Sie mehr Informationen und einen erklärenden Film.

02.07.2014
Umfrage zum Standortmarketing vorgestellt

Das Standortmarketing war Thema des Deutschen Stadtmarketingtags 2014 in Mannheim. Die Berliner Agentur für strategische Öffentlichkeitsarbeit und Werbung index hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen und für ihre Studie Trends im Standortmarketing 2014 über 100 Experten aus Standortmarketing und Wirtschaftsförderung befragt. Dabei stellte sich heraus, dass die Ziele weiterhin vorrangig in der Ansiedlung von Unternehmen und Gewinnung von Fachkräften liegen. Außerdem macht die Studie einen Trend zur Nutzung sozialer Medien oder zur Schaffung mobiler Angebote z. B. in Form von Apps aus. Gleichzeitig existiert ein hoher Anteil an Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die keinen eigenen Internetauftritt betreiben. Stark nachgefragt sind externe Beratungsleistungen, die von drei Viertel der Befragten in Anspruch genommen werden. Die Umfrageergebnisse können Sie hier kostenfrei bestellen.

01.07.2014
Best Practice Lieferverkehr in der Fußgängerzone gesucht

Fußgängerzonen haben Ihren Namen daher, dass sie eigentlich den Fußgängern vorbehalten sind. Jedoch lässt sich meist nicht vermeiden, dass andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls die Fußgängerzonen (legal oder illegal) nutzen. Marktbeschicker müssen zu ihren Ständen, Ladengeschäfte, Dienstleister und Gastronomen benötigen ihre Waren, die Post muss Pakete zustellen und Briefkästen leeren, Sicherheitsdienste kontrollieren die Geschäfte, Handwerker und Servicedienstleister sind unterwegs, Geldtransporter holen ihre Ladung ab und Anwohner müssen zu ihren Häusern. Konflikte durch Lärm, Unfälle oder Abgase sind damit vorprogrammiert. Da sind intelligente Lösungen gefragt, um die Innenstadt sowie deren Bewohner und Besucher zu entlasten. Die bcsd interessiert sich dafür, wie der Lieferverkehr in den Kommunen geregelt ist. Schicken Sie uns Ihre Best-Practice-Beispiele an office@bcsd.de. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen.

In Dresden verkehrt beispielsweise seit 2001 eine Cargo-Tram, die ein VW-Werk am Rand des Stadtzentrums beliefert und auf ihrem Weg vom Güterverteilzentrum die Innenstadt auf bestehenden Straßenbahnschienen durchquert. In Zürich wird eine Cargo-Tram zur Entsorgung sperriger Abfälle betrieben. In Hasselt (70.000 Einwohner) in Belgien, wo die Nutzung des ÖPNV gratis ist, beliefern elektrische LKW und Lastenräder bereits 70 innerstädtische Händler auf der „letzten Meile“ mit Waren aus einem Güterverteilzentrum. Dadurch werden 300 LKW am Tag eingespart. Das EHI Retail-Institut hat nun am Beispiel Dortmund ein Konzept für einen urbanen Hub zur Bündelung und gemeinsamen Distribution der innerstädtischen Warenströme erstellt. Dieses soll 30% des LKW-Verkehrs in der Innenstadt einsparen können. Mehr zum Konzept des EHI erfahren Sie hier.


25.06.2014
Neue bcsd-Veranstaltungsleiter ausgebildet - Nächstes Seminar im März 2015

Vom 17. bis 20. März fand in Peine erneut der Lehrgang zum bcsd-Veranstaltungsleiter statt. Das Seminar, das von Frau Lohmann (Deutsche Event Akademie) und Herrn Severin (PeineMarketing) geleitet wurde, beschäftigte sich vor allem mit der Veranstaltungssicherheit, aber auch mit Veranstaltungsplanung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Veranstaltungen in öffentlichen Räumen, da diese im Stadtmarketing besonders häufig vertreten sind. Das Seminar war zugleich die erste Veranstaltung des Weiterbildungsstudiengans City-, Stadt- und Regionalmanagement des ICR. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg bei den anstehenden Stadtfesten und Märkten. Das 4-tägige Seminar wird vom 9. bis 12. März 2015 erneut von der bcsd angeboten.

20.06.2014
Mehr Einzelhandelssteuerung angemahnt

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) hat die niedersächsischen Gemeinden in Hinblick auf die Steuerung des Einzelhandels vor Ort untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass lediglich etwas mehr als ein Drittel der Gemeinden über ein aktuelles Einzelhandelskonzept verfügen. Angesichts der Herausforderungen, denen die Händler und Innenstädte mit dem Onlinehandel und dem demographischen Wandel gegenüber stehen, wird dies sehr kritisch gesehen. Zudem wird auf die Möglichkeiten einer stringenten, strategischen und zügigen Ansiedlung neuer Handelsunternehmen hingewiesen. Der NIHK fordert, die Möglichkeiten des Onlinehandels im stationären Handel zu nutzen, Einkaufserlebnisse zu erzeugen um sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet abzugrenzen und regionale Kooperationen zur besseren Versorgung und abgestimmten Ansiedlung zu initiieren. Zur Belebung der Innenstädte solle außerdem, wie von der Landesregierung festgehalten, die Quartiersinitiative Niedersachsen wiederbelebt werden. Die volle Stellungnahme im Fokus Niedersachsen finden Sie hier.

19.06.2014
"Stadtslogan" in der Schweiz

Ermatingen in der Schweiz wirbt auf ungewöhnliche Art und Weise für sich: „Der langweiligste Ferienort der Schweiz“ nennt sich die 3.000-Einwohner-Gemeinde am Bodensee. „Wir haben nichts, wir tun nichts und wir bieten nichts“ lautet der Slogan. Auf den ersten Blick keine besonders gelungene Werbestrategie. Doch die Kampagne erzielt überregional Aufmerksamkeit. Plakate, die im Raum Zürich auf den Ort aufmerksam machen und ein beschauliches Dorf am Seeufer zeigen, verkünden „Wir tun nichts um Ihre Ruhe zu stören.“ Auch auf der Homepage wird mit der Beschaulichkeit gespielt, die eben Erholung, Genuss und Bodenständigkeit verspricht. Hier gelangen Sie zur Homepage von Ermatingen Tourismus. Hier finden Sie einen Beitrag einer Schweizer Zeitung zum Thema.

18.06.2014
Kauf Lokal

Die Rhein-Zeitung positioniert sich mit der Themenreihe „Kauf lokal“ klar als Partner des stationären Handels. Dort berichtet die Zeitung über Handelsthemen, stellt Best-Practice-Beispiele vor und porträtiert ortsansässige Händler. Impulse zur (Weiter-)Entwicklung der Innenstadt werden etwa durch Podiumsdiskussionen, Tipps für die Händler oder die Sensibilisierung der Leser für lokale Wirtschaftskreisläufe und die Auswirkungen des Online-Geschäfts gesetzt. Hier erfahren Sie mehr.

17.06.2014
Filme locken Touristen

Eine Studie des Film- und Medienboards Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit visitBerlin hat ergeben, dass jeder zehnte Besucher durch die dort gedrehten Filme zu einem Besuch Berlins animiert wird. Neben der Darstellung Berlins in den Filmen tragen auch die begleitende Berichterstattung zu den in der Hauptstadt drehenden Stars sowie dort veranstaltete Filmfestivals wie die Berlinale zu den Touristenströmen bei. Mehr erfahren Sie hier.

16.06.2014
Publikation: Stadtslogans zur Umsetzung der Markenidentität von Städten

Die Doktorarbeit „Stadtslogans zur Umsetzung der Markenidentität von Städten. Eine theoretisch-konzeptionelle Untersuchung.“ von Herrn Dr. Bernd Radtke, ehemaliger Geschäftsführer der IHK Ulm und ab dem Wintersemester 2014/2015 Professor für Marketing und Vertrieb mit dem Schwerpunkt KMU an der Hochschule Aalen, ist ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Begleitung des Stadtmarketings.

Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, ist das aus der Doktorarbeit entstandene Buch breit angelegt und steigt mit einer Erläuterung von Markenmodellen, konsequenter Markenführung und der Entwicklung des Marketings ein. Anschließend wird auf die Besonderheiten von Städten als Marke im Angebots- und Nachfragebereich eingegangen, wie sich diese von herkömmlichen Handelsmarken unterscheiden (insbesondere durch die höhere Komplexität/schwierigere Steuerung) und welche Konsequenzen daraus für die Markenführung der Städte folgen. Aus seinen Betrachtungen leitet Radtke ein eigenes Markenidentitätsmodell für Städte ab, das auch Ansätze zur Markenfindung bietet. Stadtslogans als Teil der Marke werden im darauf folgenden Teil zunächst intensiv betrachtet und analysiert. Eine deutschlandweite Umfrage unter den Rezipienten fragt die Bekanntheit von Städten sowie deren Slogans ab. Außerdem werden die Slogans nach vorgegebenen Kriterien wie Originalität, Sympathie, etc. bewertet.

Die Arbeit ist anwendungsorientiert und kann daher zur Vorbereitung oder Optimierung eigener Markenbildungsprozesse genutzt werden. Sie richtet sich ausdrücklich auch an kleinere und mittlere Städte, da auch dort Markenkonzepte erfolgreich umgesetzt werden können. Sprachlich ist die Publikation angenehm zu lesen. Zahlreiche Grafiken veranschaulichen die vorgestellten Modelle. Eine Vielzahl an Literaturhinweisen bietet Hilfe zum tieferen Einstieg in die Thematik. Seine Forschungsergebnisse stellte Herr Dr. Radtke auf der bcsd-Landesverbandssitzung in Baden-Württemberg vor. Hier erfahren Sie mehr.


13.06.2014
Virtuelle Stadtführung durch Szeneviertel in Marseille

Virtuelle Stadtführungen sind auf dem Vormarsch. Auf Google ist nun ein Projekt in Marseille gestartet, bei dem Julie und Christophe einen Rundgang durch das nächtliche Szeneviertel Cours Julien mit englischen Kommentaren begleiten. Der „Night Walk“ ist aus einer Reihe von Audio-Stadtführungen in und um Marseille entstanden. Auf der virtuellen Führung werden lokale Besonderheiten Marseilles in Bildern, Videos und Texten vorgestellt, dazu gehören zum Beispiel die Street Art des Viertels, Literatur aus der Stadt, historische Ansichten oder der lokale Fußballklub. Der Rundgang ist mit Musik bzw. einer Geräuschkulisse hinterlegt. Hier können Sie den Rundgang beginnen.

12.06.2014
Zwischenzeitzentrale

Leerstände und deren Nutzung sind ein großes Thema insbesondere in Innenstädten. In Bremen nimmt sich bereits seit 2010 die Zwischenzeitzentrale (ZZZ) dieses Themas an. Sie versteht sich dabei als Vermittler zwischen Eigentümern und möglichen (Zwischen-) Nutzern. Darüber hinaus sucht die ZZZ aktiv nach in Frage kommenden Immobilien, berät sowohl Eigentümer als auch Nutzer und begleitet die Umsetzung von Projekten. Ein Blog informiert über Themen der Um- und Neunutzung von Objekten in Bremen und der Welt. Über 30 Projekte wurden bereits vermittelt. Die ZZZ ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Als Anerkennung für die Arbeit wurde die Initiative im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. Das Projekt läuft zunächst noch bis 2016. Hier finden Sie mehr Informationen.

11.06.2014
Neue Nachbarschaft

Die Montag-Stiftung Urbane Räume hat 2012 einen Wettbewerb zum Thema „Neue Nachbarschaften“ ausgerufen. Gesucht wurden Initiativen und Personen, die sich um die Weiterentwicklung ihres Quartiers und/oder Stadtteils kümmern. Aus über 600 Bewerbungen wurden 22 Initiativen prämiert, 10 davon erhalten nun eine regelmäßige Unterstützung. Die Projekte der Preisträger wurden nun in einer Broschüre vorgestellt. Zur Verstetigung trägt auch ein Blog bei, der über gelungene Beispiele berichtet. Werkstätten geben Unterstützung und Anregungen für die Arbeit vor Ort.

10.06.2014
Statusbericht Aktive Stadt- und Ortsteilzentren erschienen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat nach fünf Jahren Laufzeit den zweiten Statusbericht zum Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ herausgegeben. Darin wird das Programm mit den teilnehmenden Kommunen vorgestellt sowie der Stand der Umsetzung in den einzelnen Zieldimensionen und nach Instrumenten betrachtet. Abschließend werden die bisherigen Erfahrungen zusammengefasst. Den Statusbericht in voller Länge finden Sie hier.

06.06.2014
Leerstandsmelder

Einen Beitrag zur Wiederbelebung ungenutzter Immobilien liefert die Website Leerstandsmelder.de, in dem sie einen Überblick über leerstehende Gebäude und Räume vermittelt. Die Hauptseite des Leerstandsmelders wird vom Hamburger Verein Gängeviertel e.V. betrieben, der mit einem Projekt in Hamburg startete. Mittlerweile haben einige Städte nachgezogen. Die Homepage gibt eine Übersicht über die Städte, in denen Initiativen vor Ort Leerstandsmelder betreiben. In den Städten sind die Leerstände jeweils auf Stadtplänen verortet. Klickt man auf einzelne Immobilien erscheinen nähere Informationen zu Eigentumsverhältnissen, früheren Nutzungen, Bilder etc.. Hier finden Sie den Leerstandsmelder.

05.06.2014
Social Design Award

Spiegel Online und der Kulturspiegel haben einen neuen Wettbewerb zum Leben in der Stadt bzw. zur Gestaltung des öffentlichen Raums ins Leben gerufen. Der Social Design Award Orange sucht übertragbare Design-Ideen zur Steigerung der Lebensqualität in den Städten. Die Bewertung erfolgt durch eine prominent besetzte Jury. Diese wählt zunächst zehn Favoriten, die auf Spiegel Online präsentiert werden. Kriterien bei der Bewertung sind der Innovationsgrad sowie der soziale Effekt. Aus dieser Shortlist wählen sowohl das Publikum als auch die Jury ihre Sieger. Als Beispiele werden urbane Gemüsebeete, mobile Häuser oder Pfandsammelsysteme genannt. Hier können Sie sich bis zum 31. Juli 2014 bewerben.

04.06.2014
Nachhaltigkeitspreis für deutsche Städte und Gemeinden

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 wurde verlängert. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni 2014 möglich. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird an Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden in den Kategorien Großstadt (Sieger 2013: Augsburg), Mittelstadt (Pirmasens) und Kleinstädte/Gemeinden (Pfaffenhofen a.d. Ilm) verliehen. Den Kategoriesiegern werden jeweils 35.000€ von der Allianz Umweltstiftung für nachhaltige Projekte zur Verfügung gestellt. Bei der Bewerbung werden die Aktivitäten in sechs Themenfeldern der Nachhaltigkeit abgefragt: Governance & Verwaltung, Klima & Ressourcen, Mobilität & Infrastruktur, Wirtschaft & Arbeit, Bildung & Integration sowie Lebensqualität & Stadtstruktur. Die Teilnehmer können kostenfrei am Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf teilnehmen. Dort werden auch in diesem Jahr die Sieger geehrt. Mehr erfahren Sie hier.

02.06.2014
ICR-Studiengang - Die ersten Termine

Der ICR-Studiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ geht in die nächste Runde. Das in Kooperation von bcsd, CIMA und ICR veranstaltete berufsbegleitende Weiterbildungsstudium richtet sich an alle, die sich für den Bereich City- und Stadtmarketing interessieren – Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Mitarbeiter und Geschäftsführer. Angeboten werden 18 Module, von denen für den erfolgreichen Abschluss des Studiums acht Pflicht- und vier Wahlmodule belegt werden müssen. Auch die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich. Die ersten Termine stehen bereits fest. Am 27. Juni findet die Auftaktveranstaltung „Einführung und Grundlagen Stadt- und Regionalmarketing“ statt. Interessierte finden auf der Homepage und im Flyer weitere Informationen.

23.05.2014
Grand Hotel Cosmopolis

Nutzungen für Leerstände, insbesondere solche, die die Stadt aufwerten, sind schwer zu finden. In Augsburg zeigt ein Beispiel wie es gehen könnte: Engagierte Bürger haben ein seit 5 Jahren leer stehendes Altersheim in das „Grand Hotel Cosmopolis“ umgewandelt. Das Haus wird seitdem als Unterkunft für Flüchtlinge, als Atelier für Künstler, als Veranstaltungsort und auch als Hotel genutzt. Die Diakonie stellt das Gebäude für zehn Jahre zur Verfügung, die Stadt unterstützt den Umbau finanziell und die Künstler arbeiten unentgeltlich am Umbau mit und gestalteten die Gästezimmer. Hier lesen Sie einen Bericht und hier gelangen Sie zur Website des Grand Hotels.

23.05.2014
Stadtmarketing-Forum Ost in Halle (Saale)

Auf Einladung der IHK Halle-Dessau und des bcsd-Landesverbandes Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen trafen sich am 20. März in Halle (Saale) zahlreiche Bürgermeister, Stadtmarketingverantwortliche, Händler und Gastronomen zum Stadtmarketing-Forum Ost. Die über 120 Teilnehmer hörten Expertenvorträge, teilten Best-Practice Beispiele und tauschten Erfahrungen aus. Die große Resonanz lässt auf eine Weiterführung der Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr hoffen.

20.05.2014
Deutschland ist happy

New York, Bologna, Salzburg, Hamburg: Pharrel Williams zog und zieht mit seinem fröhlichen Video zu „Happy“ alle in seinen Bann. Die Menschen tanzen vor Freude – warum nicht auch in meiner Stadt mag sich der erste gedacht haben und dann folgte ein Welle von Filmen. Mal stehen dabei eher die Menschen im Vordergrund, mal aber auch die Städte in denen die Videos gedreht wurden. Auch in Kleve kam das Fieber an und konnte mit Einsatz der Kolleginnen der Kleve Marketing, einer fetten Boombox vom örtlichen Elektronikfachmarkt und dem unermüdlichen Engagement eines Mediengestalters samt neu gekürtem Assistenten umgesetzt werden. Nach zehn Drehtagen war alles im Kasten. Den richtigen Pep aber bekam das Werk erst mit dem tollen Schnitt. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf viele Zuschauer bei youtube und viele Posts in den sozialen Medien. Zahlreiche Reaktionen, gerade auch von Ex- Klevern, geben dem Projekt Recht.

20.05.2014
KlimaTour Eifel - Gratis ÖPNV für Gäste

Nach dem Schwarzwald-Tourismus mit der KONUS-Gästekarte führt nun auch die Nordeifel Tourismus GmbH mit dem GästeTicket einen Service ein, der Urlaubern die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region ermöglicht. Damit reagiert die Nordeifel Tourismus auf eine Studie, die den Bereich Mobilität als größtes Potenzial für einen Beitrag zum Klimaschutz nennt. Das Ticket ist Teil der Initiative KlimaTour Eifel, die zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Region führen soll. Urlauber erhalten das Gratis-Ticket für die komplette Dauer des Aufenthalts direkt von ihrem Gastgeber. Mehr erfahren Sie hier.


19.05.2014
Social Consuming

Die sogenannte „Shareconomy“ – Teilen statt Besitzen, wird von zunehmend vielen Bürgerinnen und Bürgern gelebt. Carsharing-Portale erfreuen sich insbesondere in Großstädten immer größerer Beliebtheit, aber auch andere materielle Güter werden von Verbrauchern gemietet oder geliehen. Doch auch der Austausch immaterieller Güter wie Kenntnisse oder Erfahrungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das zeigen Ergebnisse des CSR-Trackers (CSR = Corporate Social Responsibility) des Instituts für Handelsforschung in Köln. Demnach birgt der „soziale Konsum“ noch viel Potenzial in Deutschland. Derzeit gibt noch jeder zweite Verbraucher an, sozialen Konsum nicht zu nutzen, es sich aber in Zukunft durchaus vorstellen zu können. Den Ergebnissen des CSR-Trackers zufolge ist die größte Hürde die Bequemlichkeit der Verbraucher. Zu den Ergebnissen gelangen Sie hier.

15.05.2014
Prognose zum Einzelhandelsumsatz 2014

Innenstädte beziehen ihre Attraktivität nicht zuletzt aus den dort ansässigen Handelsgeschäften. Diese geraten allerdings durch die Zunahme des Online-Handels unter Druck. Die GfK hat eine Prognose für die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes 2014 erstellt und kommt zu einem Ergebnis, das vor Ort wenig Mut macht: Der Umsatz im stationären Handel wird der Studie zufolge um ein Prozent abnehmen, während das Online-Geschäft weiter wächst. Service und Einkaufserlebnis werden als die wichtigsten Mittel genannt, die den stationären Händlern zur Verfügung stehen. Zudem erstellte die GfK auch ein Ranking der Kreise mit der höchsten Einzelhandelszentralität, dass von der kreisfreien Stadt Straubing vor den kreisfreien Städten Passau, Weiden, Schweinfurt, Rosenheim und Würzburg angeführt wird. Damit stammen die 6 Bestplatzierten alle aus Bayern. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Studie.


15.05.2014
Chemnitzer als Botschafter für die eigene Stadt

„Du hast mir die Chance gegeben, meinen Traum vom Leben als Musikerin zu verwirklichen“ – das ist nur eine der zahlreichen Liebeserklärungen an die Stadt Chemnitz, die im Rahmen der neuen Kommunikationskampagne „Die Stadt bin ich“ gesammelt wurden.
Die Bürger und ihr Dialog mit der eigenen Stadt sollen hierbei im Mittelpunkt stehen. Dadurch werden die Bürger zu Botschaftern/Botschafterinnen für Chemnitz. Die Stadt will glaubwürdig, weltoffen und jung und damit attraktiv für neue junge Leute sein. Neben dem Aufruf, sich an der neuen Kampagne zu beteiligen, sind auch verschiedene Projekte geplant, die sich hauptsächlich an die 20- bis 40-jährigen Chemnitzer richten werden. Mehr Informationen zum neuen Konzept der Stadt gibt es hier.

14.05.2014
(Wieder) wohnen und einkaufen im Ortskern

Innenentwicklung und die Belebung der Zentren ist eines der großen Themen des Stadtmarketings. Aber auch andere Disziplinen beschäftigen sich mit dem Thema. Auf dem Forum für ländliche Entwicklung in Berlin fand die Veranstaltung (Wieder) wohnen und einkaufen im Ortskern – gute Ideen für Gemeinden und Regionen des Netzwerks Ländliche Räume statt. Nun ist die Dokumentation der Vorträge online verfügbar. Die Beiträge berichten davon, wie Verwaltungen und Bürger gemeinsam versuchen eine Mitte zu schaffen oder zu erhalten. Hier können Sie die Präsentationen anhören und ansehen.

13.05.2014
Wir sind die Stadt!

Protestcamps, Flashmobs, Urban Gardening, Street Art, Guerilla Knitting, Adbusting - in den letzten Jahren tauchen neue Phänomene in der Stadt auf, die einen veränderten Umgang mit dem öffentlichen Raum zeigen. Der Kunsthistoriker und Redakteur der Zeit Hanno Rauterberg beschäftigt sich in seinem Buch „Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne“ mit ebensolchen Phänomenen einer neuen Aneignung der Stadt und deren Ursprung in Gesellschaft und Technik. Hier finden Sie eine Leseprobe.

12.05.2014
Lastenrad als Transportmittel in der Stadt

Da Lieferverkehr insbesondere in der Innenstadt problematisch ist, wird momentan eine Alternative zum motorisierten Verkehr viel diskutiert: Lastenfahrräder. Eine Studie von cyclelogistics geht für europäische Städte von einem Potenzial von 51% der motorisierten privaten und wirtschaftlichen Gütertransporte aus, die durch das Fahrrad ersetzt werden können. Der Verkehrsclub Deutschland betreibt ein Informationsportal zu dem Verkehrsmittel, auf dem Kommunen Tipps bekommen, wie sie die umweltfreundliche Alternative fördern können. Aber auch private Nutzer erhalten Hinweise, wo z.B. Händler zu finden sind. Die Studie finden Sie hier. Das Portal ist hier zu erreichen.

09.05.2014
Niedersächsische Städte vermarkten sich gemeinsam auf dem Internetblog "about cities"

17 Städte aus Niedersachsen und Bremen haben sich zusammen getan und den neuen Blog „about cities“ ins Leben gerufen, der internetaffine Städtetouristen ansprechen soll. Kurz-Urlaub abseits des Mainstreams und näher als der berühmte Mallorca-Trip – das sind die Vorzüge der niedersächsischen Region, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Die beteiligten Kommunen arbeiten damit gemeinsam für den Städtetourismus in Niedersachsen, die Leitung hat die Oldenburg Tourismus & Marketing GmbH übernommen. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Hier gelangen Sie zum Blog.

08.05.2014
Fußballtrikot in Stadtfarben

Inspiriert von einer Fanchoreographie mit Bezug zum 800-jährigen Stadtjubiläum am Saisonanfang lief der Fußball-Bundesliga-Zweitligist Arminia Bielefeld (Vereinsfarben Schwarz, Blau und Weiß) als Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt und den Fans in den Farben der Stadt (Rot und Weiß) auf. Die von den Fans gestalteten Trikots beziehen sich dabei ebenfalls auf das Jubiläum und tragen den Schriftzug „Leineweberstadt“ auf der Brust. Der Hauptsponsor stellte die Fläche den Fans zur Verfügung. Trotz des Ausrufezeichens der Verbundenheit mit der Stadt und den Fans ging das Spiel gegen Cottbus verloren. Mehr erfahren Sie bei Public Marketing.

07.05.2014
Werbung für das Reiseland Deutschland am Frankfurter Flughafen

Um Deutschland verstärkt als Reiseland zu positionieren und um Gäste am Frankfurter Flughafen auf die Vielfalt der Regionen aufmerksam zu machen, haben sich die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und die Fraport AG zusammengetan. Für sechs Monate werden die Fluggäste im Transitbereich des Flughafens mit großformatigen Plakaten mit Motiven aus den 16 Bundesländern begrüßt. Die Reisenden können sich vor den Plakaten fotografieren und die Bilder über den Hashtag #GERnow in den sozialen Medien teilen. Ein QR-Code auf den Plakaten vermittelt die Nutzer direkt zur App des DZT mit 100 Top-Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Näheres zu der Aktion erfahren Sie hier.

06.05.2014
Neuauflage des ICR-Studiengangs City-, Stadt- und Regionalmanagement in Kooperation mit der bcsd und CIMA

Die professionelle Aus- und Weiterbildung ist eines der Kernanliegen der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland. Deshalb bietet die bcsd in Zusammenarbeit mit den Fördermitgliedern CIMA Beratung + Management GmbH und Institut für City- und Regionalmanagement Ingolstadt (ICR) ab 2014 ein berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ an.

Im Rahmen des Studiums müssen acht Pflicht- und vier Wahlmodule belegt werden. Die vier Wahlmodule können nach individuellem Interesse aus zehn angebotenen Modulen zusammengestellt werden. Somit können innerhalb des Studiums persönliche oder lokalspezifische Akzente gesetzt werden. Die Module sind in der Regel eintägige Veranstaltungen. Zusätzlich müssen von jedem Teilnehmer vier Programmtage Netzwerkveranstaltungen (Tagungen) besucht werden. Jedes Modul wird mindestens alle zwei Jahre angeboten. Das Studium richtet sich an alle Interessenten im Bereich Stadtmarketing – vom Trainee, über Quereinsteiger bis hin zum Geschäftsführer.

Am Ende des Studiums steht eine praxisorientierte Abschlussarbeit über ein frei wählbares Thema. Das Studium schließt mit dem Zertifikat „ICR-geprüfter und bcsd-zertifizierter City-, Stadt- und Regionalmanager“ ab. Die Studierenden erhalten nach erfolgreicher Absolvierung ein Zeugnis mit Auflistung der belegten Modulinhalte.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

30.04.2014
Quartier Zukunft

In der Karlsruher Oststadt entsteht ein sogenanntes Living Lab, das „Quartier Zukunft – Labor Stadt“, zum Thema Nachhaltigkeit. Das Modellprojekt strebt eine Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Wissenschaft an und basiert auf einem Forschungsprojekt des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das „Living Lab“ soll nun Praxisbeispiele aus der nachhaltigen Stadtentwicklung liefern. Hierbei gilt es konkrete Projekte zu finden und durchzuführen, Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen und die Forschungen unabhängig von der Stadtpolitik durchzuführen. Das ambitionierte Projekt könnte durchaus Vorbildcharakter für andere Projekte um das Themenfeld „smart city“ haben. Weitere Informationen finden Sie hier.

30.04.2014
Der Point of Sale wird digital

Nach einer aktuellen Studie zur Digitalisierung des Point of Sale des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Demandware bieten digitale Services am Point of Sale einen echten Mehrwert für Kunden, denn fast die Hälfte der Befragten gab an diese regelmäßig zu nutzen. Insbesondere der Online-Verfügbarkeitscheck und kostenfreies WLAN in den Geschäften sind besonders interessant für Kunden (je 70%). Die Möglichkeiten nicht verfügbare Ware im Geschäft zu bestellen und online bestellte Produkte im Geschäft abzuholen sind ebenfalls interessante Dienstleistungen für die Verbraucher (je 60%). Auf Spielereien ohne eindeutigen Nutzen können die Kunden jedoch verzichten.

Digitale Services können den stationären Handel stärken, denn sie helfen den Händlern den Einkauf nutzerfreundlich zu gestalten. Die Integration der Kanäle und die Einbindung des stationären Handels in den kanalübergreifenden Verkauf sieht Demandware hierbei als Trend des Jahres und Zukunftsmodell für den stationären Handel. Mehr Informationen zur der Studie finden Sie hier.

29.04.2014
"Vitale Innenstädte 2014" findet im September statt - jetzt noch anmelden!

Das Institut für Handelsforschung hat in Abstimmung mit der bcsd und den IHKs den Termin für die Untersuchung „Vitale Innenstädte 2014“ auf den Herbst verlegt. Dazu führte vor allem, dass von zahlreichen Vertretern der Städte bzw. IHKs signalisiert worden war, dass der ursprünglich anvisierte Befragungstermin Anfang April dieses Jahres zu knapp gewählt sei, um die Befragung vor Ort ausreichend vorzubereiten (Interviewergewinnung, Finanzierung). Für die Befragung 2014 sind jetzt als Befragungstage Donnerstag, der 25. September und Samstag, der 27. September 2014 festgelegt worden. Somit ist die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der vorausgangenen Studien besser gegeben.

Die Teilnahme ist für alle Kommunen ab 20.000 Einwohnern aufwärts möglich und für bcsd-Mitgliedsstädte kostenlos. Die Städte müssen jedoch die Durchführung vor Ort übernehmen und Interviewer für zwei Tage stellen. Dafür erhalten sie im Anschluss die eigenen Rohdaten sowie eine Auswertung mit Vergleich zu anderen Städten derselben Größenklasse. Dabei können die Fragebögen auch begrenzt an regionale Besonderheiten angepasst werden.

Mehr zur Studie erfahren Sie hier. Für weitere Informationen und zur Anmeldung steht Ihnen Nicolaus Sondermann vom IfH in Köln zur Verfügung: n.sondermann@ifhkoeln.de oder 02 21 / 94 36 07 34.

29.04.2014
Elektromobilität in der Stadt- und Verkehrsplanung

Die Energiewende und die klimaschutzpolitischen Ziele der Bundesregierung können nur erreicht werden, wenn sich die Elektromobilität weiter entwickelt und in allen weiter Bereichen durchsetzt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat alleine für den Zeitraum 2006 bis 2015 Fördermittel von insgesamt mehr als 850 Mio. Euro zur Verfügung gestellt um Modellprojekte der Elektromobilität zu unterstützen. Da Städten und Gemeinden bei der Einführung der Elektromobilität eine zentrale Rolle spielen, wurde für die zweite Förderperiode ab 2013 die Begleitforschung zum Thema „Stadtentwicklung und Verkehrsplanung“ eingeleitet, die vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) durchgeführt wird. In einem ersten Schritt dieser Begleitforschung hat das difu jetzt eine Broschüre herausgegeben, die den derzeitigen Stand der Elektromobilität in deutschen Kommunen präsentiert, aber auch Herausforderungen für die Integration der Elektromobilität in die Gestaltung einer nachhaltigen Stadt aufzeigt. Die Broschüre finden Sie hier zum Download.

28.04.2014
Onlinehandel: Frequenznehmer oder Umsatzbringer für die Städte

Der Online-Handel wird noch oft als Gegner des stationären, insbesondere des inhabergeführten, Einzelhandels und als Treiber des Ladenleerstands und aussterbender Innenstädte betrachtet. Aktuelle Umfrageergebnisse des IFH Köln zeigen nun ein etwas anderes Bild. Zwar hat sich die Anzahl der Fahrten der Verbraucher ins Stadtzentrum zugunsten des Online-Handels verringert, jedoch gibt rund ein Fünftel der Befragten an nicht seltener in die Stadt zu fahren, obwohl online eingekauft wird. Der Online-Kanal dient gewissermaßen als Showroom für den stationären Handel. Laut einer Studie des ECC Köln werden rund 50 Prozent des stationären Umsatzes durch Online-Recherchen vorbereitet. Die Ergebnisse dieser Studien verdeutlichen die Wichtigkeit der Verknüpfung der Vertriebskanäle. Städte stehen vor der Herausforderung Rahmenbedingungen für den Handel zu schaffen und sich attraktiv zu präsentieren. Einen ausführlicheren Bericht zu den Ergebnissen der Studien finden Sie hier.

28.04.2014
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bcsd - Profil

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