Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Stuttgart engagiert sich gegen Leerstände

Stuttgart boomt. Dass die Auswirkungen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung nicht immer unproblematisch sind, zeigt ein Blick auf die Wohnungssituation. Angesichts steigender Mieten und zunehmender Wohnungsknappheit fehlt bezahlbarer Wohnraum, gerade für weniger gut betuchte Bevölkerungsgruppen. Im Rahmen einer Gesamtstrategie spricht die Stadt Stuttgart daher derzeit offensiv Besitzer von Wohn- und Gewerbeimmobilien an, um diese dazu zu bewegen, leer stehende Flächen zur Wohnnutzung frei zu geben. Die Kampagne umfasst Briefe an die Immobilienbesitzer, Beratungsangebote der Stadt sowie Anzeigen im öffentlichen Raum. Den Kampagnenflyer mit den Beratungsangeboten finden Sie hier. Eine Übersicht des Gesamtkonzeptes finden Sie hier.

30.06.2015
Selfie-Guide Grevenbroich

Selfies sind absolut in Mode und werden auch gerne für Marketingaktionen oder Gewinnspiele genutzt. So sammeln Hotels etwa Eindrücke aus der Stadt unter ihrem Hashtag um möglichen Besuchern Inspiration zu geben oder Einkaufscenter bieten Geschenke, wenn Fotos vor bestimmten Plakaten geschossen werden. Die Stadt Grevenbroich macht sich dieses Phänomen nun ebenfalls zunutze und möchte ihren Besuchern die Schönheit der Stadt über einen Selfie-Guide näher bringen. Dieser enthält die relevanten Sehenswürdigkeiten der Stadt, vor denen man sich fotografieren kann. Um dies zu erleichtern, sollen Punkte am Boden angebracht werden, welche die ideale Fotoposition markieren. Mehr erfahren Sie hier.

29.06.2015
WLAN in der Innenstadt

Immer mehr Städte bieten ihren Gästen und Bürgern kostenfreies WLAN auf öffentlichen Plätzen an. Auch Aachen bietet nun mit Aachen WiFi in der Innenstadt kostenfreien Zugang zum Internet. Das Angebot wird durch lokale Sponsoren möglich. Auch in Schweinfurt kann von nun an kostenfrei gesurft werden. Eine Tochter der Stadtwerke hat zehn Hotspots eingerichtet. In Lippstadt ist am Rathaus ebenfalls freier Internetzugang möglich. Dort tritt ein Anbieter von Hotspots als Provider auf, um Haftungsrisiken für die Stadt zu übernehmen. Zur digitalen Infrastruktur gehört allerdings auch die Möglichkeit, Smartphones aufzuladen. Im rumänischen Temeswar hat die Deutsche Telekom einen „Solarbaum“ aufgestellt, der gleichzeitig als kostenfreier Hotspot und Ladestation für mobile Endgeräte dient. Interessante Projekte zur digitalen Bürgerbeteiligung und zu öffentlichem WLAN finden Sie immer wieder hier.

26.06.2015
Informationstour für touristische Leistungsträger

Nur wer eine Stadt kennt und von ihr begeistert ist, kann auch andere dafür begeistern. Das hat sich wohl auch die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin gedacht und die lokalen touristischen Leistungsträger wie Hotels, Gastronomie etc. zu einer gemeinsamen Stadttour eingeladen. So konnten die Teilnehmer die lokalen Attraktionen kennen lernen und können ihren Gästen nun ihre Eindrücke aus erster Hand schildern und Empfehlungen abgeben. Mehr erfahren Sie hier.

25.06.2015
Neue Homepage der Stadt Wolfsburg

Nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung präsentiert die Stadt Wolfsburg ihren neu gestalteten Internetauftritt. „Unser Ziel war es, einen modernen, übersichtlichen und bürgerfreundlichen Internetauftritt zu schaffen – und das ist uns gelungen“, sagt Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg. Unter Federführung des Teams Onlineredaktion im städtischen Referat Kommunikation haben Mitarbeiter sämtlicher Geschäftsbereiche, Referate und Stabsstellen sowie der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH die Inhalte erarbeitet. Gegliedert nach den Oberthemen Leben, Bildung, Rathaus, Tourismus und Wirtschaft sind alle Informationen gut strukturiert und barrierefrei für jeden zugänglich – und das ohne Einschränkung beim Design oder der Funktionalität. Neben überarbeiteten Inhalten werden den rund eine Million Nutzern pro Jahr viele neue Funktionen angeboten. In Zukunft wird es leichter, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben: Im so genannten Newsroom erscheinen Terminhinweise, Pressemitteilungen, Facebook-, Twitter- und Instagrammeldungen auf einem Blick. Dem Trend der Zeit folgend ist der neue Internetauftritt speziell auf die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet ausgelegt. Dem Nutzer bieten sich mehr Interaktionsmöglichkeiten, indem er Beiträge kommentieren oder eigene Bilder hochladen kann. Unter dem Motto „Say hello“ lädt eine Imagekampagne zum Start des neuen Wolfsburg.de Neugierige dazu ein, den Internetauftritt kennen zu lernen und per Twitter unter #wolfsburgde zu kommentieren. Die neu gestaltete Homepage finden Sie hier.

24.06.2015
Seminar „Recht kompakt – Grundlagen im Stadt- und Tourismusmarketing“, Düsseldorf

Am 09. Juli 2015 in Düsseldorf

Für die Gründung und Führung einer City-, Stadt- oder Tourismusmarketingorganisation ist die Kenntnis rechtlicher Grundlagen existenziell. Nur wer weiß, in welchem rechtlichen Rahmen er sich bewegt, kann das volle Handlungspotenzial ausschöpfen oder Schaden von seiner Organisation abwenden. Dieses Seminar vermittelt Geschäftsführern, Mitarbeitern und Berufseinsteigern die nötige Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Themen.

Behandelt wird in dem Seminar unter anderem die Frage nach der geeigneten Rechtsform für Stadtmarketingorganisationen, das Thema Arbeitsrecht und dabei insbesondere die wichtigsten Grundlagen für Geschäftsführer und Angestellte und das praktische Urheber- und Markenrecht.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

23.06.2015
Österreichische Touristiker gehen auf die Straße

Rund 2.000 österreichische Touristiker haben Anfang April in Innsbruck gegen eine Anhebung der Mehrwertsteuer auf touristische Leistungen protestiert, durch die sie erhebliche Mehrbelastungen erwarten. Zudem kritisieren sie eine einseitige Belastung, da andere Wirtschaftsbereiche nicht betroffen sind und auch bei der Grunderwerbsteuer etwa gegenüber der Landwirtschaft Nachteile bestünden. Mehr Informationen finden Sie hier.

23.06.2015
Erneuerbare Energien in der Stadt – „Windbaum“ in Paris

Bisher sind regenerative Energien in Städten eher selten anzutreffen. Wenn in der Innenstadt regenerativ Strom erzeugt wird, dann häufig über Solaranlagen. In Paris wird im Mai ein „Baum“ in Betrieb genommen, der Wind in Energie umwandelt und sich in die urbane Umgebung einpasst. Mehr dazu finden Sie hier.

22.06.2015
St. Pauli pinkelt zurück

Die Reeperbahn ist die weltbekannte Amüsiermeile von Hamburg. Das bei übermäßigem Alkoholgenuss die guten Sitten schon mal vergessen werden, ist ein auch aus anderen Städten wohlbekanntes Phänomen. Meist wird das ungehobelte Verhalten jedoch nicht bestraft, so auch beim „Wildpinkeln“ gegen Häuserwände. In St. Pauli wehren sich diese Häuserwände nun. Sie wurden so präpariert, dass sie nun wasserabweisend sind und „zurück pinkeln“ können. Die Initiative ist Teil eines größeren Plans zur Aufwertung der Gegend um die Reeperbahn. Mehr Informationen finden Sie hier.

17.06.2015
Natur in grauen Zonen

Das vom Bundesamt für Naturschutz und weiteren Partnern unterstützte Projekt des Wissenschaftsladens Bonn e.V. „Natur in grauen Zonen“ sucht Kommunen, die sich beteiligen. Dabei geht es darum, beispielsweise Firmengelände oder Eingangsbereiche von Unternehmen umzugestalten, zu entsiegeln und zu begrünen und somit zu einem besseren Stadtbild und einem optimierten Stadtklima beizutragen. Mehr Informationen finden Sie hier.

17.06.2015
Agentur causales mit neuem Informationsangebot

Die Agentur causales, die jährlich den Kultur Invest Kongress in Berlin veranstaltet und sich auch für den Kulturmarken Award, auf dem auch in diesem Jahr die Stadtmarke des Jahres gekürt werden wird, verantwortlich zeichnet, hat ihre Homepage neu gestaltet. Zu den Neuerungen gehört auch die Rubrik Fachbeiträge, die unter anderem mit einem Beitrag von Bernhard Klein zu Marken im Destinationsmanagement, einen Karlsruher Beitrag zu einer neu eingerichteten Kultur-App oder einem Beitrag über Entwicklungen im Kulturtourismus aufwartet. Mehr erfahren Sie hier.

16.06.2015
Energieverteiler

Ein häufiges Opfer von Vandalismus sind Stromkästen. Die Initiative Energieverteiler aktiviert seit 2011 in Partnerschaft mit Städten, Eigentümern und Förderern lokale Bewohner, ihre Stromkästen attraktiv zu gestalten. Die Leistungen reichen von der Standortanalyse über die Genehmigung, die Reinigung und Wartung bis hin zur Dokumentation und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben dem entstehenden Gemeinschaftsgefühl entsteht auch ein Verantwortungsgefühl für die so entstehenden Kunstwerke. Seit kurzem hat die Initiative eine eigene Homepage, auf der z.B. eine Galerie zu finden ist aber auch wissenschaftliche Beiträge sowie die Möglichkeit zur Beteiligung. Die Homepage finden Sie hier. Träger der Initiative, die bisher vor allem im Ruhrgebiet aktiv ist, ist der Dortmunder Verein „die urbanisten“, der vor kurzem mit dem LBS-Zukunftspreis ausgezeichnet wurde und zudem als nachhaltiges Projekt das Qualitätssiegel der Werkstatt N erhielt und in deren Projektpool aufgenommen wurde.

15.06.2015
Sachbearbeiter für Street-Art

Die Stadt München hat als erste deutsche Stadt einen Sachbearbeiter für Street Art eingestellt, den Graffiti-Künstler David Kammerer. Geht es nach dem Willen des Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers, dann sollte München mehr legale Flächen für Street-Art bereitstellen um zum einen die lokale Szene zu unterstützen, zum anderen aber auch renommierten Künstlern eine Bühne (oder besser: eine Wand) zu bieten. Mehr erfahren Sie hier.

11.06.2015
Stadtradeln startet in die neue Saison

Die Initiative Stadtradeln startet in die neue Saison. Bei dem Wettbewerb konkurrieren Kommunen darum, wessen Bürger und Lokalparlamente die meisten Kilometer auf dem Rad zurücklegen. Der dreiwöchige Aktionszeitraum kann zwischen dem 1. Mai und dem 30. September liegen. Am Ende werden Sieger in unterschiedlichen Kategorien ermittelt. Stadtradeln ist ein Instrument um Bürger zum Radfahren zu animieren und gegebenenfalls die Verkehrsmittelwahl zu beeinflussen. Mehr lesen Sie hier.

10.06.2015
Stadtmarketingforum Ost

Erfahrungsaustausch ist im Stadtmarketing von unschätzbarem Wert. Das liegt zum einen daran, dass es für das stark querschnittsorientierte Aufgabenfeld immer noch keine maßgeschneiderte Ausbildung und daher einen hohen Bedarf an Erfahrungsaustausch gibt, aber auch daran, dass sich erfolgreiche Konzepte und Projekte gut von einer auf die andere Kommune übertragen lassen. Auf dem Stadtmarketing-Forum Ost, einer von der IHK Halle-Dessau, der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH und der bcsd gemeinsam veranstalteten Tagung in Halle (Saale) trafen sich am 30. März über 100 Stadtmarketing-Verantwortliche und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft um Erfahrungen auszutauschen und Vorträge zu den aktuellen Herausforderungen des Stadtmarketings zu hören. Insbesondere organisationsbezogene Fragen und die Frage nach zukünftigen Aufgabenschwerpunkten des Stadtmarketings wurden behandelt.

09.06.2015
Boris Palmer spricht sich für Sonntagsöffnung aus

In einem Beitrag in der Wochenzeitung „Die Zeit“ spricht sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer für die Freigabe der Sonntagsöffnung aus. Im Internet sei der Sonntag der umsatzstärkste Tag. Dementsprechend gingen dem lokalen Handel wichtige Einnahmen verloren, wenn dieser nicht ebenfalls zu diesen für die Kunden attraktiven Zeiten öffnen könne. Denkbar wäre, Geschäfte zum Ausgleich, wie in der Gastronomie, montags zu schließen. In Tübingen sei die Innenstadt an Sonntagen deutlich stärker besucht als an Wochentagen. Diese Passantenfrequenz sollten sich Händler künftig zu Nutze machen können. Nachlesen können Sie Herrn Palmers Kommentar hier.

08.06.2015
Neue Form der Bürgerbeteiligung in Heidelberg

Auf der Seite www.holdenoberbuergermeister.de können Heidelberger und Heidelbergerinnen Orte und Projekte vorstellen, die der Oberbürgermeister besuchen sollte. Dadurch erhalten z.B. ehrenamtliche Initiativen die Möglichkeit sich der Stadtgesellschaft vorzustellen, so auf ihre Sache aufmerksam zu machen und gesellschaftliche Anerkennung zu erhalten. Welche Projekte der Oberbürgermeister besucht, wird nach erfolgter Online-Abstimmung der Bürgerinnen und Bürger immer am Ende der Woche bekannt gegeben. Mehr Informationen finden Sie hier.

05.06.2015
Deutscher Tourismusverband fordert Tourismusabgabe

Trotz der guten Ergebnisse im Incomingtourismus ist nicht alles Gold was glänzt. „Wir freuen uns sehr, dass der Tourismus brummt. Aber was bringt das schönste Wellnesshotel am Ort, wenn die historische Innenstadt bröckelt, das Museum nicht geöffnet hat und die Grünanlage in armseligem Zustand ist?“ merkt der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, Reinhard Meyer an. Er fordert angesichts klammer öffentlicher Kassen und dem daraus entstandenen Investitionsstau bei der touristischen Infrastruktur eine Tourismusabgabe bei der alle Profiteure mit einzahlen. Neben Hotels und der Gastronomie sollen demzufolge auch der Handel, Tankstellen oder Friseure einen zweckgebundenen Beitrag für eine gute touristische Infrastruktur und eine professionelle Vermarktung leisten. Mehr erfahren Sie hier.

04.06.2015
Münster erneut fahrradfreundlichste Großstadt Deutschlands

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. hat die Ergebnisse seines Fahrradklima-Tests 2014 bekannt gegeben. Münster ist demnach die mit Abstand fahrradfreundlichste Großstadt Deutschlands. In der Klasse ab 200.000 Einwohnern konnte sich Karlsruhe vor Freiburg im Breisgau den zweiten Platz sichern. Bei der Stadtgröße zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern siegte Erlangen vor Oldenburg und Ingolstadt. Bocholt konnte sich vor Nordhorn und Wesel in der Größenklasse 50.000 bis 100.000 Einwohner durchsetzen. Reken, Ketzin/Havel und Rhede führen die Liste der Städte mit unter 50.000 Einwohnern an. Beim Fahrradklima-Test sind die Radfahrer einer Stadt aufgerufen, deren Fahrradfreundlichkeit in 27 Bereichen zu bewerten. Über 100.000 Bundesbürger sind diesem Aufruf gefolgt und haben sich mit ihrer Stimme beteiligt. Details finden Sie hier.

02.06.2015
Rekordjahr im Deutschlandtourismus

Der Deutschlandtourismus hat im letzten Jahr zum fünften Mal in Folge einen neuen Übernachtungsrekord aufgestellt. Insgesamt zählte Deutschland 2014 424,1 Millionen Übernachtungen und damit 3% mehr als im Vorjahr. Besonders rasant wuchs der Incomingtourismus: Über 75 Millionen Übernachtungen bedeuten eine Steigerung um 3,7 Millionen Übernachtungen oder 5,1%. Dieses Wachstum liegt über dem europäischen (3,9%) und sogar über dem weltweiten Zuwachs (4,7%). Für das Jahr 2030 hält die Deutsche Zentrale für Tourismus eine Zahl von 121,5 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland für realistisch. Mehr erfahren Sie hier. Aber auch bei den Deutschen selbst ist eine erhöhte Nachfrage nach Urlaub im eigenen Land vorhanden. Der Deutsche ReiseVerband (DRV) stellt fest, dass die Buchungen für deutsche Destinationen in den Reisebüros zunehmen und auch Reiseveranstalter immer mehr Reisen innerhalb des Landes anbieten. Mehr erfahren Sie hier.

01.06.2015
Evaluation zur Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung wird immer wichtiger und auch häufiger von den Bürgern selbst offensiv eingefordert. Bürger einzubeziehen ist ein elementarer Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Rahmen der Fördermaßnahme ZukunftsWerkStadt wurden 15 Modellprojekte gefördert, in deren Verlauf die Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle spielte. Wissenschaft im Dialog hat die unterschiedlich konzipierten Beteiligungsprozesse der Bürger und auch der Wissenschaft begleitet und evaluiert. Die Auswertung finden Sie hier.

27.05.2015
Dialogplattform Einzelhandel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Die Digitalisierung beeinflusst unser aller Leben in zunehmendem Maße. Besonders stark betroffen ist der stationäre Einzelhandel, der mit neuen Wettbewerbern aus dem Internet konkurrieren muss. Darunter leidet auch die Innenstadt. Laut Ergebnissen der IfH-Studie Vitale Innenstädte aus dem letzten Jahr besuchen 20% der Befragten aufgrund des attraktiven Angebotes der Onlinehändler seltener die Innenstadt. Gleichzeitig bietet das Internet aber enorme Chancen, die es für den stationären Handel zu nutzen gilt, etwa in der Versorgung ländlicher Räume mit Gütern des täglichen Bedarfs, die aufgrund des demographischen Wandels zunehmend schwieriger und unrentabler wird. Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums haben sich am 21. April zahlreiche Experten und Interessensträger zur Auftaktveranstaltung der Dialogplattform Einzelhandel getroffen. Diese hat zum Ziel, den Einzelhandel auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, unter anderem sind Förderprogramme geplant. Die Verantwortung für das Management des Prozesses liegt beim Institut für Handelsforschung (IfH). Ein 24-köpfiger Beirat begleitet das Projekt. In den kommenden zwei Jahren werden Studien zum Handel ausgewertet und Workshops zu den Themenbereichen Digitalisierung und technologische Herausforderungen, Perspektiven für eine lebendige Stadt, Perspektiven für den ländlichen Raum, Perspektiven für Arbeit & Beruf sowie Wettbewerbspolitik stattfinden. Die bcsd wird sich kompetent einbringen und ruft Sie als Stadt- und Citymarketingverantwortliche ebenfalls dazu auf, sich aktiv am Prozess zu beteiligen und die Interessen des Stadtmarketings zu vertreten. Eine Bewerbung zur Teilnahme an den Workshops ist hier möglich.

26.05.2015
IRS aktuell zu urbanen Instrumenten

Das Magazin IRS aktuell – Magazin für sozialwissenschaftliche Raumforschung des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung widmet sich dem Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt und stellt dazu die Forschungsergebnisse des Instituts in diesen Kontext. Die aktuelle Ausgabe widmet sich Zwischennutzungen, Freiräumen und Laboren. Das Heft als PDF finden Sie hier.

26.05.2015
Geschäftsreisen aus Europa nehmen leicht ab - Kongressbereich gewinnt

Im letzten Jahr haben die Geschäftsreisen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland leicht abgenommen. Entgegen diesem Trend hat allerdings die Geschäftsreisen-Tätigkeit im Bereich Tagungen und Kongresse deutlich zugenommen. In diesem Bereich konnte deutschlandweit ein deutlicher Zuwachs um fünf Prozent auf 3,7 Millionen Geschäftsreisen verzeichnet werden. Damit setzt sich ein lang anhaltender Trend fort. Mehr Informationen finden Sie hier.

22.05.2015
Deutscher Bürgerpreis 2015 - Bewerbungsphase läuft

Ehrenamtliches Engagement ist für eine funktionierende Gesellschaft unverzichtbar. Mit dem Deutschen Bürgerpreis zeichnen der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, Bundestagsabgeordnete und die kommunalen Spitzenverbände engagierte Personen, Unternehmen und Vereine aus. Insgesamt werden Preisgelder und Sachpreise in Höhe von 400.000 Euro vergeben. Jedes Jahr wird der Preis zu einem anderen Schwerpunkt ausgeschrieben. In diesem Jahr steht der Bereich Kultur im Fokus. Der Preis wird in fünf Kategorien verliehen: U21, Alltagshelden, Engagierte Unternehmer, Lebenswerk und Publikumspreis. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni möglich. Mehr erfahren Sie hier.

20.05.2015
Hack your City


Mit verbesserten technischen Möglichkeiten bieten sich neue Lösungsansätze für altbekannte Probleme. In immer größerer Menge vorhandene Daten erlauben beispielsweise, Herausforderungen genauer zu identifizieren. Wissenschaft im Dialog bietet mit „Hack your City“ Werkstätten an, in denen Bürger und junge Wissenschaftler gemeinsam mit Hilfe moderner Technik an Lösungen für die Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt, Energienutzung und politische Mitgestaltung arbeiten. Die Auftaktveranstaltungen finden im Mai statt. Die Prozesse sollen über das anlassgebende Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt hinaus fortgesetzt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

18.05.2015
Webinare zum Kulturmanagement

Das Kulturmanagement Network bietet gegen Ende jedes Monats ein kostenloses Webinar mit wechselnden Experten zum Thema Kulturmanagement an. Diese finden jeweils mittwochs von 9 bis 10 Uhr statt und bieten neben dem Expertenvortrag auch die Möglichkeit, sich mit anderen Personen aus dem Kulturbereich zu vernetzen und Fragen zu stellen. Die aktuellen Termine werden jeweils hier angekündigt. Vergangene Veranstaltungen können hier in voller Länge angesehen werden.

13.05.2015
Deutscher Tourismuspreis 2015

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) sucht innovative Ideen für den Deutschlandtourismus und schreibt dafür bereits zum elften Mal den Deutschen Tourismuspreis aus. Gesucht werden unter anderem Servicemodelle, Kooperationen, Finanzierungskonzepte, Marketingkampagnen, Mobilitätsangebote oder Veranstaltungen, die zwischen dem 01. Oktober 2013 und dem 01. Mai 2015 eingeführt wurden. Eine Expertenjury und ein wissenschaftlicher Beirat bewerten die Einreichungen nach den Kriterien Innovation, Qualität, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Mehr erfahren Sie hier.

12.05.2015
Städte aus dem 3D-Drucker für den Schreibtisch

Neue Technologien ziehen häufig neue Geschäftsmodelle nach sich. Mit dem 3D-Drucker können viele Gebrauchsgegenstände hergestellt werden und jetzt auch Miniatur-Städte. Die Firma ittyblox aus den USA bietet im Maßstab von 1:1000 real existierende oder typisiert gestaltete Gebäude an, die auf einer Bodenplatte zu einer Stadt zusammengestellt werden können. Damit es realistischer wird, sind auch Straßen und Beleuchtung möglich. Die Preise für ein Haus liegen zwischen 5 und 100 US $. Mehr erfahren Sie hier. Erwerben können Sie die Gebäude hier.

08.05.2015
Tanja Ulmer verstärkt Bundesvorstand

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.), die am 27. April im Rahmen des Deutschen Stadtmarketingtages in Bremen stattfand, wurde Tanja Ulmer einstimmig in den siebenköpfigen Bundesvorstand gewählt. Ulmer ist seit 2002 Geschäftsführerin der StaRT – Stadtmarketing & Tourismus Reutlingen GmbH und hat sich seit 2011 als stellvertretende Sprecherin des bcsd-Landesverbandes Baden-Württemberg sehr erfolgreich für die Belange des Stadtmarketings auf Landesebene eingesetzt. Sie freut sich darauf dieses Engagement nun auf Bundesebene fortzusetzen und gemeinsam mit den Kollegen im Bundesvorstand und der bcsd-Geschäftsführung das Stadtmarketing auf der nationalen Agenda noch stärker zu platzieren. „Ich freue mich, dass wir mit Tanja Ulmer, deren ausgezeichnete Stadtmarketingarbeit vor Ort wir genauso schätzen wie ihr Engagement im Landesverband Baden-Württemberg, eine weitere Persönlichkeit im Bundesvorstand begrüßen können“, so Michael Gerber, Bundesvorsitzender der bcsd. In den Vorstand wiedergewählt wurden außerdem Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing und Gerold Leppa, Geschäftsführer Braunschweig Stadtmarketing GmbH.

Ausgeschieden aus dem Bundesvorstand ist hingegen Lothar Meyer-Mertel, Geschäftsführer der Hildesheim Marketing GmbH, der bereits im Vorfeld wegen beruflicher Veränderungen angekündigt hatte nicht wieder für ein Amt im Bundesvorstand des bcsd e.V. zu kandidieren. Michael Gerber bedankte sich im Namen der Bundesvereinigung für Meyer-Mertels erfolgreiches Wirken bei der Weiterentwicklung des Verbandes.

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing blickt auf erfolgreiche Jahre zurück, wie Geschäftsführer Jürgen Block zu Beginn der Mitgliederversammlung in seinem Bericht dargestellt hatte. So stieg die Zahl der bcsd-Mitglieder innerhalb der letzten fünf Jahre um ein Drittel auf aktuell 323 Mitglieder. Block ist zuversichtlich, dass diese Arbeit auch in den nächsten Jahren erfolgreich weitergeführt werden kann. „Besonders froh bin ich darüber, dass wir in 2015 unsere beiden Volontäre, Hannah Nölle und Frank Simon, übernehmen konnten“, so Block. Die dadurch erlangte Stabilität ist bei wachsender Bedeutung der bcsd und den damit verbundenen höheren Anforderungen an die Geschäftsstelle ein wichtiges Standbein für die erfolgreiche Verbandsarbeit. So ist das 20-jährige Jubiläum des Berufsverbandes der Stadtmarketingverantwortlichen in 2016 vorzubereiten, das u.a. mit dem Deutschen Stadtmarketingtag und einem Festakt in Berlin vorbereitet werden will. (Foto: Anja Steffen)

07.05.2015
Interview mit bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block

bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block wurde für den Newsletter der Firma kplus konzept, die sich im Bereich Markenkommunikation spezialisiert hat und insbesondere im Bereich Pop-up Stores aktiv ist, interviewt. Das Interview dreht sich um das aktuelle Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt, attraktive und lebenswerte Innenstädte, Pop-up Stores, Shopping Center und Factory Outlet Center (FOC). Das Interview lesen Sie hier in voller Länge. Wer nun neugierig auf kplus konzept geworden ist, findet hier Informationen. Das im Interview thematisierte FOC in Bad Münstereifel ist unterdessen mit dem Immobilienmanager Award in der Kategorie Stadtentwicklung ausgezeichnet worden. Dazu finden Sie hier mehr Informationen.

05.05.2015
Das war der Deutsche Stadtmarketingtag 2015

Der Deutsche Stadtmarketingtag ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. In diesem Jahr kamen rund 240 Teilnehmer in Bremen zusammen, um über die Zukunft der Stadt, der Stadtentwicklung und des Stadtmarketings zu diskutieren und neue Lösungsansätze namhafter Experten kennenzulernen. Andreas Reiter vom ZTB Zukunftsbüro identifizierte in seiner Synopse zum Abschluss der Tagung „Stadtleben“, „Partizipation / Bürgerbeteiligung“ und „Branding / Marketing“ als die drei großen Themen der Tagung. Kleinräumige Identitäten würden zunehmend wichtiger, daraus müsse das Stadtmarketing als „Agent des Wandels“ und „Imagedesigner“ einen roten Faden, eine Grundtonalität erfassen, Identität schaffen und Nicht-Orte in Orte verwandeln. Insbesondere kleinere Städte sieht Reiter hier im Vorteil, da sich diese besser anpassen können. Wir bedanken uns bei unseren lokalen Partnern CityInitiative Bremen Werbung e.V., der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem Vegesack Marketing e.V. für die Einladung nach Bremen, den herzlichen Empfang und die tolle Organisation.

Nach der Tagung ist vor der Tagung: Vom 27. bis 29. September findet in Hildesheim die stärker praxisorientierte Deutsche Stadtmarketingbörse 2015 zu den Themen Finanzierung und Aufgaben des Stadtmarketings statt. (Foto: Anja Steffen)

04.05.2015
Projektaufruf - Modellkommunen gesucht für das Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen"

Für das ExWoSt-Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" sucht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sechs peripher gelegene Kleinstädte, die durch modellhaft angelegte Zukunftsprozesse, ihre Potenziale ermitteln und erschließen sowie in Wert setzen möchten. Die ausgewählten Modellvorhaben werden dabei durch eine erfahrene Forschungsassistenz, mit hoher Kompetenz im Bereich Stadtentwicklung, unterstützt. Die Modellvorhaben erhalten zusätzlich eine Zuwendung von insgesamt je 50.000 Euro, um u. a. eine eigene Begleitagentur vor Ort beauftragen und einsetzen zu können. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
Begehrtes Souvenir: Playmobil Luther innerhalb kürzester Zeit vergriffen

Im Jahr 2017 werden sich der Thesenanschlag Martin Luthers und damit der Beginn der Reformation zum 500. Mal jähren. Um auf die Rolle der Stadt Nürnberg im Rahmen der Reformation sowie auf das Reformationsjubiläum insgesamt aufmerksam zu machen, hat die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg in enger Abstimmung mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Kirchen beim benachbarten Spielwarenhersteller Playmobil eine Figur Martin Luthers in Auftrag gegeben. In der Verpackung sind Informationen zu Orten, die mit dem Leben und Wirken Luthers in Verbindung stehen, enthalten. Der reguläre Preis betrug 2,39 €. Innerhalb kürzester Zeit war das Angebot ausverkauft und trieb so den Preis, etwa auf ebay, deutlich nach oben. Ab April werden neue Exemplare verfügbar sein. Zuvor hatte Nürnberg bereits eine Playmobilfigur Albrecht Dürers in Auftrag gegeben und erfolgreich vertrieben. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
HDE-Onlinemonitor - Zahlen zum digitalen Handel

Die im Onlinehandel generierten Umsätze nehmen stetig zu, darunter befindet sich bereits ein nicht zu vernachlässigender Teil, der von Multichannel-Händlern mit stationären Geschäften und Online-Shops umgesetzt wird. Dennoch fehlt einzelnen Händlern das Bewusstsein für die Chancen und neuen Vertriebswege, die das Internet ihnen bieten kann, aber auch für das konkrete Bedrohungsszenario für den einzelnen Laden im Fall von Untätigkeit. Zahlen helfen dabei, sich die Lage und Entwicklung vor Augen zu führen und notwendige Maßnahmen wie etwa verbesserten Service oder eigene Online-Shops anzuregen. In diesem Sinne gibt der in Kooperation mit der GfK erstellte Online-Monitor 2014 des Handelsverbands Deutschland (HDE) einen guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich. Den Online-Monitor 2014 finden Sie hier.

17.04.2015
Fördermöglichkeiten des Fonds Soziokultur

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2015 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2015 zirka 440.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Citylogistik Bottrop geplant

In Bottrop ist der Aufbau einer Citylogistik geplant, die durch optimierte, gebündelte Warenauslieferung, den Einsatz von Elektrofahrzeugen und kooperative Logistik den Verkehr in der Stadt reduzieren soll. Ziel des Projektes ist eine deutlich verminderte Emission von Lärm und Schadstoffen. Zudem soll die lokale Wirtschaft durch die Optimierung der Logistik Kosten sparen. Das Projekt könnte Modellcharakter für das gesamte Ruhrgebiet haben. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Allianz für die Innenstadt gefordert

Angesichts der Ergebnisse der Studie Vitale Innenstädte, wonach jeder fünfte Verbraucher häufiger online einkauft und deshalb seltener die Innenstadt besucht, forderte der Handelsverband Deutschland (HDE) auf seiner Jahrespressekonferenz eine Allianz für die Innenstadt. Neben guter Erreichbarkeit und einem attraktiven Umfeld benötige der Einzelhandel insbesondere im Bereich der Digitalisierung Unterstützung, etwa durch die Aufhebung der Störerhaftung bei WLAN-Angeboten oder die Angleichung der unterschiedlichen Wettbewerbsbedingung von Onlinehandel und stationärem Handel. Dabei spielen auch die Ladenöffnungszeiten eine Rolle: Geschäfte sollten mehr Spielräume zugestanden bekommen. Auch die Gewerbesteuer sieht HDE-Hauptgeschäftsführer Genth als reformbedürftig, da sie viele Händler in ihrer Existenz bedrohe. Er fordert die Finanzierung von Kommunen neu aufzustellen. Generell erwartet der HDE für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum im Einzelhandel von 1,5% - der Onlinehandel wird mit prognostizierten 12% Wachstum besonders profitieren. Mehr erfahren Sie hier. Ergebnisse einer Umfrage des HDE unter 500 Händlern zum Thema WLAN finden Sie hier. Der Umfrage zufolge möchte die Hälfte der Einzelhändler WLAN in ihren Geschäften anbieten. 55% der Befragten geben an, dass rechtliche Gründe der Hauptgrund sind, weshalb sie bisher keinen WLAN-Zugang anbieten.

15.04.2015
Kirche und Stadt

Kirchen als Gebäude stellen einen Fixpunkt im Gefüge der Stadtentwicklung dar, dominieren häufig die „Skyline“ und stiften Identität. Immer häufiger verlieren Kirchen aber ihre eigentliche Funktion als Gotteshäuser und werden nicht mehr benötigt. Dann sind kreative Konzepte zur Nachnutzung gesucht, denn Kirchen stehen meist in prominenter, zentraler Lage und das jeweilige Areal bietet somit oft hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Das Netzwerk für urbane Kultur urbanophil gibt auf seiner Homepage einen Überblick zu Publikationen zum Thema Kirche und Stadt. Darunter befindet sich auch Empfehlungen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW zum Thema Neunutzung von Kirchengebäuden. Diese finden Sie hier zum Download. Mit dem Thema Kirche und Stadt beschäftigt sich auch die aktuelle Ausgabe des Magazins Innenstadt des Netzwerk Innenstadt NRW. Das Magazin finden Sie hier.

14.04.2015
Crowdfunding für Städte

Stadtmarketing hat zum Ziel die Identifikation der Einwohner mit dem jeweiligen Ort zu stärken. Verbundenheit führt im Idealfall auch dazu, dass Bürger sich um Ihren eigenen Ort kümmern. Dies drückt sich etwa in der hohen Beteiligung an gemeinschaftlichen Aufräumaktionen im öffentlichen Raum aus oder an einem hohen ehrenamtlichen Engagement. Viele Bürger wollen ihre Stadt auch gerne mit Geld unterstützen. Das gestaltet sich jedoch rechtlich häufig schwierig. Quickborn hat mit einem Bürgerkredit Aufsehen erregt, bei dem Bürger ihrer Stadt Geld liehen. Eine andere Möglichkeit sind Bürgerstiftungen wie etwa die StadtStiftung Quakenbrück, in der Bürger kleinere Beträge (oder auch ihre Zeit) spenden können, die dann der Stadt bzw. einem sozialen Zweck zu Gute kommen. Eine relativ neue Möglichkeit zur Finanzierung in der Stadt ist Crowdfunding. Bürger geben gezielt Geld für Projekte die Ihnen am Herzen liegen, so etwa für die Fußgängerbrücke Luchtsingel in Rotterdam oder einen Pool im East River in New York, die aus Bürgerspenden finanziert werden. In Deutschland ist die Plattform Place2Help als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gestartet. Bürger sollen dadurch die Möglichkeit haben, Projekte, die Ihnen am Herzen liegen, zu unterstützen. Mehr erfahren Sie hier.

13.04.2015
Deine Stadt – Dein Ding: Video- und Fotoaktion des WDR

Der WDR hat für die Sendung markt eine Mitmachaktion für Bürger ins Leben gerufen, bei der Fotos und Videobeiträge von bis zu vier Minuten gesucht werden. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf Lösungen und Ideen zur Belebung der Innenstädte, zur Bekämpfung von Leerständen und zur Sicherung der Nahversorgung. Insbesondere bürgerschaftlich getragene Initiativen und Lösungsansätze mit geringem finanziellen Aufwand werden gesucht. Mehr erfahren Sie hier.

09.04.2015
Kreative wirtschaftliche Zwischennutzung von Leerständen

Leerstände in der Stadt sind selten ein schöner Anblick. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt bedeuten Leerstände aber auch meist geringere Frequenzen und weniger Umsatz in der Innenstadt. Dem ästhetischen Aspekt wird häufig mit bunten Klebefolien begegnet. Babak Zand stellt auf seinem Blog zwei interessante Ansätze vor, wie die Schaufenster nicht nur schöner aussehen sondern auch wirtschaftlich genutzt werden können. Der eine Ansatz ist eine Klebefolie auf der Produkte zu sehen sind, über die interessierte Passanten mittels QR-Code weitere Informationen erhalten und diese sogar erwerben können. So können etwa benachbarte Geschäfte oder auch ganze Werbegemeinschaften ihr Produktportfolio anbieten. Bei einem weiteren Ansatz können Kunden interaktiv die Anzeige auf dem Schaufenster steuern und beispielsweise Produkte drehen oder weitere Informationen direkt am Schaufenster anzeigen lassen. Mehr erfahren Sie hier.

08.04.2015
Stadtentwicklung und Identität

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung widmet sich in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift Wohnen und Stadtentwicklung dem Thema Stadtentwicklung und Identität. Mehrere Fachartikel widmen sich der Bedeutung von Identität in der Stadtentwicklung im Sinne einer Bestandsaufnahme und Definition, aber auch im Sinne eines wichtigen Faktors für zukünftige Planungen. Zudem werden Teilbereiche wie Identität im Quartier oder der Bedeutungsgewinn der Altstadt beleuchtet. Die Artikel sind als PDF hier verfügbar.

07.04.2015
Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr findet der Tag des offenen Denkmals am 13. September zum Thema Handwerk, Technik, Industrie statt. Die Koordinierung liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Anmeldungen von offenen Denkmälern sind noch bis zum 31. Mai 2015 möglich. Über die Stiftung können auch Informationsbroschüren, Plakate und andere nützliche Materialien bezogen werden. Die wichtigsten Informationen finden Sie in der Broschüre für Veranstalter zusammengefasst.

02.04.2015
Ich lebe noch – Deutschlandweite Spendenaktion der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft für NS-Opfer

Solange NS-Opfer keinen würdevollen Lebensabend haben, ist unsere Verantwortung für Sie nicht zu Ende. Daher wirbt die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit der Kampagne „Ich lebe noch!“ um Spenden für NS-Opfer. Mehr zur Kampagne und ihren sechs Zeitzeugen erfahren Sie hier. Die Opfer des Nationalsozialismus sind hochbetagt. Ihre Lebenssituation ist oft prekär und gekennzeichnet durch einen Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe. Die Stiftung EVZ unterstützt in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel Initiativen, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken. Unterstützen Sie die Stiftung EVZ bei Ihrem Anliegen und machen Sie die Kampagne auch bei Ihnen sichtbar. Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 2015 bietet die Stiftung Ihnen die Motive der Kampagne „Ich lebe noch!“ an. Solange der Vorrat reicht sendet Ihnen Herr Esau gerne kostenlos ein Set mit sechs Plakatmotiven zu. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an esau@stiftung-evz.de. Bitte nennen Sie eine/n Ansprechpartner/in und die Lieferadresse. Bitte leiten Sie das Angebot auch an andere Interessenten weiter. Bei weiteren Fragen zur Kampagne können Sie sich gern an Eugen Esau wenden: Tel: 030 25 92 97 26.

01.04.2015
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