Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Evaluation zur Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung wird immer wichtiger und auch häufiger von den Bürgern selbst offensiv eingefordert. Bürger einzubeziehen ist ein elementarer Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Rahmen der Fördermaßnahme ZukunftsWerkStadt wurden 15 Modellprojekte gefördert, in deren Verlauf die Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle spielte. Wissenschaft im Dialog hat die unterschiedlich konzipierten Beteiligungsprozesse der Bürger und auch der Wissenschaft begleitet und evaluiert. Die Auswertung finden Sie hier.

27.05.2015
Dialogplattform Einzelhandel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Die Digitalisierung beeinflusst unser aller Leben in zunehmendem Maße. Besonders stark betroffen ist der stationäre Einzelhandel, der mit neuen Wettbewerbern aus dem Internet konkurrieren muss. Darunter leidet auch die Innenstadt. Laut Ergebnissen der IfH-Studie Vitale Innenstädte aus dem letzten Jahr besuchen 20% der Befragten aufgrund des attraktiven Angebotes der Onlinehändler seltener die Innenstadt. Gleichzeitig bietet das Internet aber enorme Chancen, die es für den stationären Handel zu nutzen gilt, etwa in der Versorgung ländlicher Räume mit Gütern des täglichen Bedarfs, die aufgrund des demographischen Wandels zunehmend schwieriger und unrentabler wird. Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums haben sich am 21. April zahlreiche Experten und Interessensträger zur Auftaktveranstaltung der Dialogplattform Einzelhandel getroffen. Diese hat zum Ziel, den Einzelhandel auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, unter anderem sind Förderprogramme geplant. Die Verantwortung für das Management des Prozesses liegt beim Institut für Handelsforschung (IfH). Ein 24-köpfiger Beirat begleitet das Projekt. In den kommenden zwei Jahren werden Studien zum Handel ausgewertet und Workshops zu den Themenbereichen Digitalisierung und technologische Herausforderungen, Perspektiven für eine lebendige Stadt, Perspektiven für den ländlichen Raum, Perspektiven für Arbeit & Beruf sowie Wettbewerbspolitik stattfinden. Die bcsd wird sich kompetent einbringen und ruft Sie als Stadt- und Citymarketingverantwortliche ebenfalls dazu auf, sich aktiv am Prozess zu beteiligen und die Interessen des Stadtmarketings zu vertreten. Eine Bewerbung zur Teilnahme an den Workshops ist hier möglich.

26.05.2015
IRS aktuell zu urbanen Instrumenten

Das Magazin IRS aktuell – Magazin für sozialwissenschaftliche Raumforschung des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung widmet sich dem Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt und stellt dazu die Forschungsergebnisse des Instituts in diesen Kontext. Die aktuelle Ausgabe widmet sich Zwischennutzungen, Freiräumen und Laboren. Das Heft als PDF finden Sie hier.

26.05.2015
Geschäftsreisen aus Europa nehmen leicht ab - Kongressbereich gewinnt

Im letzten Jahr haben die Geschäftsreisen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland leicht abgenommen. Entgegen diesem Trend hat allerdings die Geschäftsreisen-Tätigkeit im Bereich Tagungen und Kongresse deutlich zugenommen. In diesem Bereich konnte deutschlandweit ein deutlicher Zuwachs um fünf Prozent auf 3,7 Millionen Geschäftsreisen verzeichnet werden. Damit setzt sich ein lang anhaltender Trend fort. Mehr Informationen finden Sie hier.

22.05.2015
Deutscher Bürgerpreis 2015 - Bewerbungsphase läuft

Ehrenamtliches Engagement ist für eine funktionierende Gesellschaft unverzichtbar. Mit dem Deutschen Bürgerpreis zeichnen der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, Bundestagsabgeordnete und die kommunalen Spitzenverbände engagierte Personen, Unternehmen und Vereine aus. Insgesamt werden Preisgelder und Sachpreise in Höhe von 400.000 Euro vergeben. Jedes Jahr wird der Preis zu einem anderen Schwerpunkt ausgeschrieben. In diesem Jahr steht der Bereich Kultur im Fokus. Der Preis wird in fünf Kategorien verliehen: U21, Alltagshelden, Engagierte Unternehmer, Lebenswerk und Publikumspreis. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni möglich. Mehr erfahren Sie hier.

20.05.2015
Hack your City


Mit verbesserten technischen Möglichkeiten bieten sich neue Lösungsansätze für altbekannte Probleme. In immer größerer Menge vorhandene Daten erlauben beispielsweise, Herausforderungen genauer zu identifizieren. Wissenschaft im Dialog bietet mit „Hack your City“ Werkstätten an, in denen Bürger und junge Wissenschaftler gemeinsam mit Hilfe moderner Technik an Lösungen für die Stadtentwicklung, Mobilität, Umwelt, Energienutzung und politische Mitgestaltung arbeiten. Die Auftaktveranstaltungen finden im Mai statt. Die Prozesse sollen über das anlassgebende Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt hinaus fortgesetzt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

18.05.2015
Webinare zum Kulturmanagement

Das Kulturmanagement Network bietet gegen Ende jedes Monats ein kostenloses Webinar mit wechselnden Experten zum Thema Kulturmanagement an. Diese finden jeweils mittwochs von 9 bis 10 Uhr statt und bieten neben dem Expertenvortrag auch die Möglichkeit, sich mit anderen Personen aus dem Kulturbereich zu vernetzen und Fragen zu stellen. Die aktuellen Termine werden jeweils hier angekündigt. Vergangene Veranstaltungen können hier in voller Länge angesehen werden.

13.05.2015
Deutscher Tourismuspreis 2015

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) sucht innovative Ideen für den Deutschlandtourismus und schreibt dafür bereits zum elften Mal den Deutschen Tourismuspreis aus. Gesucht werden unter anderem Servicemodelle, Kooperationen, Finanzierungskonzepte, Marketingkampagnen, Mobilitätsangebote oder Veranstaltungen, die zwischen dem 01. Oktober 2013 und dem 01. Mai 2015 eingeführt wurden. Eine Expertenjury und ein wissenschaftlicher Beirat bewerten die Einreichungen nach den Kriterien Innovation, Qualität, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Mehr erfahren Sie hier.

12.05.2015
Städte aus dem 3D-Drucker für den Schreibtisch

Neue Technologien ziehen häufig neue Geschäftsmodelle nach sich. Mit dem 3D-Drucker können viele Gebrauchsgegenstände hergestellt werden und jetzt auch Miniatur-Städte. Die Firma ittyblox aus den USA bietet im Maßstab von 1:1000 real existierende oder typisiert gestaltete Gebäude an, die auf einer Bodenplatte zu einer Stadt zusammengestellt werden können. Damit es realistischer wird, sind auch Straßen und Beleuchtung möglich. Die Preise für ein Haus liegen zwischen 5 und 100 US $. Mehr erfahren Sie hier. Erwerben können Sie die Gebäude hier.

08.05.2015
Tanja Ulmer verstärkt Bundesvorstand

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.), die am 27. April im Rahmen des Deutschen Stadtmarketingtages in Bremen stattfand, wurde Tanja Ulmer einstimmig in den siebenköpfigen Bundesvorstand gewählt. Ulmer ist seit 2002 Geschäftsführerin der StaRT – Stadtmarketing & Tourismus Reutlingen GmbH und hat sich seit 2011 als stellvertretende Sprecherin des bcsd-Landesverbandes Baden-Württemberg sehr erfolgreich für die Belange des Stadtmarketings auf Landesebene eingesetzt. Sie freut sich darauf dieses Engagement nun auf Bundesebene fortzusetzen und gemeinsam mit den Kollegen im Bundesvorstand und der bcsd-Geschäftsführung das Stadtmarketing auf der nationalen Agenda noch stärker zu platzieren. „Ich freue mich, dass wir mit Tanja Ulmer, deren ausgezeichnete Stadtmarketingarbeit vor Ort wir genauso schätzen wie ihr Engagement im Landesverband Baden-Württemberg, eine weitere Persönlichkeit im Bundesvorstand begrüßen können“, so Michael Gerber, Bundesvorsitzender der bcsd. In den Vorstand wiedergewählt wurden außerdem Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing und Gerold Leppa, Geschäftsführer Braunschweig Stadtmarketing GmbH.

Ausgeschieden aus dem Bundesvorstand ist hingegen Lothar Meyer-Mertel, Geschäftsführer der Hildesheim Marketing GmbH, der bereits im Vorfeld wegen beruflicher Veränderungen angekündigt hatte nicht wieder für ein Amt im Bundesvorstand des bcsd e.V. zu kandidieren. Michael Gerber bedankte sich im Namen der Bundesvereinigung für Meyer-Mertels erfolgreiches Wirken bei der Weiterentwicklung des Verbandes.

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing blickt auf erfolgreiche Jahre zurück, wie Geschäftsführer Jürgen Block zu Beginn der Mitgliederversammlung in seinem Bericht dargestellt hatte. So stieg die Zahl der bcsd-Mitglieder innerhalb der letzten fünf Jahre um ein Drittel auf aktuell 323 Mitglieder. Block ist zuversichtlich, dass diese Arbeit auch in den nächsten Jahren erfolgreich weitergeführt werden kann. „Besonders froh bin ich darüber, dass wir in 2015 unsere beiden Volontäre, Hannah Nölle und Frank Simon, übernehmen konnten“, so Block. Die dadurch erlangte Stabilität ist bei wachsender Bedeutung der bcsd und den damit verbundenen höheren Anforderungen an die Geschäftsstelle ein wichtiges Standbein für die erfolgreiche Verbandsarbeit. So ist das 20-jährige Jubiläum des Berufsverbandes der Stadtmarketingverantwortlichen in 2016 vorzubereiten, das u.a. mit dem Deutschen Stadtmarketingtag und einem Festakt in Berlin vorbereitet werden will. (Foto: Anja Steffen)

07.05.2015
Interview mit bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block

bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block wurde für den Newsletter der Firma kplus konzept, die sich im Bereich Markenkommunikation spezialisiert hat und insbesondere im Bereich Pop-up Stores aktiv ist, interviewt. Das Interview dreht sich um das aktuelle Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt, attraktive und lebenswerte Innenstädte, Pop-up Stores, Shopping Center und Factory Outlet Center (FOC). Das Interview lesen Sie hier in voller Länge. Wer nun neugierig auf kplus konzept geworden ist, findet hier Informationen. Das im Interview thematisierte FOC in Bad Münstereifel ist unterdessen mit dem Immobilienmanager Award in der Kategorie Stadtentwicklung ausgezeichnet worden. Dazu finden Sie hier mehr Informationen.

05.05.2015
Das war der Deutsche Stadtmarketingtag 2015

Der Deutsche Stadtmarketingtag ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. In diesem Jahr kamen rund 240 Teilnehmer in Bremen zusammen, um über die Zukunft der Stadt, der Stadtentwicklung und des Stadtmarketings zu diskutieren und neue Lösungsansätze namhafter Experten kennenzulernen. Andreas Reiter vom ZTB Zukunftsbüro identifizierte in seiner Synopse zum Abschluss der Tagung „Stadtleben“, „Partizipation / Bürgerbeteiligung“ und „Branding / Marketing“ als die drei großen Themen der Tagung. Kleinräumige Identitäten würden zunehmend wichtiger, daraus müsse das Stadtmarketing als „Agent des Wandels“ und „Imagedesigner“ einen roten Faden, eine Grundtonalität erfassen, Identität schaffen und Nicht-Orte in Orte verwandeln. Insbesondere kleinere Städte sieht Reiter hier im Vorteil, da sich diese besser anpassen können. Wir bedanken uns bei unseren lokalen Partnern CityInitiative Bremen Werbung e.V., der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem Vegesack Marketing e.V. für die Einladung nach Bremen, den herzlichen Empfang und die tolle Organisation.

Nach der Tagung ist vor der Tagung: Vom 27. bis 29. September findet in Hildesheim die stärker praxisorientierte Deutsche Stadtmarketingbörse 2015 zu den Themen Finanzierung und Aufgaben des Stadtmarketings statt. (Foto: Anja Steffen)

04.05.2015
Projektaufruf - Modellkommunen gesucht für das Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen"

Für das ExWoSt-Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" sucht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sechs peripher gelegene Kleinstädte, die durch modellhaft angelegte Zukunftsprozesse, ihre Potenziale ermitteln und erschließen sowie in Wert setzen möchten. Die ausgewählten Modellvorhaben werden dabei durch eine erfahrene Forschungsassistenz, mit hoher Kompetenz im Bereich Stadtentwicklung, unterstützt. Die Modellvorhaben erhalten zusätzlich eine Zuwendung von insgesamt je 50.000 Euro, um u. a. eine eigene Begleitagentur vor Ort beauftragen und einsetzen zu können. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
Begehrtes Souvenir: Playmobil Luther innerhalb kürzester Zeit vergriffen

Im Jahr 2017 werden sich der Thesenanschlag Martin Luthers und damit der Beginn der Reformation zum 500. Mal jähren. Um auf die Rolle der Stadt Nürnberg im Rahmen der Reformation sowie auf das Reformationsjubiläum insgesamt aufmerksam zu machen, hat die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg in enger Abstimmung mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Kirchen beim benachbarten Spielwarenhersteller Playmobil eine Figur Martin Luthers in Auftrag gegeben. In der Verpackung sind Informationen zu Orten, die mit dem Leben und Wirken Luthers in Verbindung stehen, enthalten. Der reguläre Preis betrug 2,39 €. Innerhalb kürzester Zeit war das Angebot ausverkauft und trieb so den Preis, etwa auf ebay, deutlich nach oben. Ab April werden neue Exemplare verfügbar sein. Zuvor hatte Nürnberg bereits eine Playmobilfigur Albrecht Dürers in Auftrag gegeben und erfolgreich vertrieben. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
HDE-Onlinemonitor - Zahlen zum digitalen Handel

Die im Onlinehandel generierten Umsätze nehmen stetig zu, darunter befindet sich bereits ein nicht zu vernachlässigender Teil, der von Multichannel-Händlern mit stationären Geschäften und Online-Shops umgesetzt wird. Dennoch fehlt einzelnen Händlern das Bewusstsein für die Chancen und neuen Vertriebswege, die das Internet ihnen bieten kann, aber auch für das konkrete Bedrohungsszenario für den einzelnen Laden im Fall von Untätigkeit. Zahlen helfen dabei, sich die Lage und Entwicklung vor Augen zu führen und notwendige Maßnahmen wie etwa verbesserten Service oder eigene Online-Shops anzuregen. In diesem Sinne gibt der in Kooperation mit der GfK erstellte Online-Monitor 2014 des Handelsverbands Deutschland (HDE) einen guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich. Den Online-Monitor 2014 finden Sie hier.

17.04.2015
Fördermöglichkeiten des Fonds Soziokultur

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2015 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2015 zirka 440.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Citylogistik Bottrop geplant

In Bottrop ist der Aufbau einer Citylogistik geplant, die durch optimierte, gebündelte Warenauslieferung, den Einsatz von Elektrofahrzeugen und kooperative Logistik den Verkehr in der Stadt reduzieren soll. Ziel des Projektes ist eine deutlich verminderte Emission von Lärm und Schadstoffen. Zudem soll die lokale Wirtschaft durch die Optimierung der Logistik Kosten sparen. Das Projekt könnte Modellcharakter für das gesamte Ruhrgebiet haben. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Allianz für die Innenstadt gefordert

Angesichts der Ergebnisse der Studie Vitale Innenstädte, wonach jeder fünfte Verbraucher häufiger online einkauft und deshalb seltener die Innenstadt besucht, forderte der Handelsverband Deutschland (HDE) auf seiner Jahrespressekonferenz eine Allianz für die Innenstadt. Neben guter Erreichbarkeit und einem attraktiven Umfeld benötige der Einzelhandel insbesondere im Bereich der Digitalisierung Unterstützung, etwa durch die Aufhebung der Störerhaftung bei WLAN-Angeboten oder die Angleichung der unterschiedlichen Wettbewerbsbedingung von Onlinehandel und stationärem Handel. Dabei spielen auch die Ladenöffnungszeiten eine Rolle: Geschäfte sollten mehr Spielräume zugestanden bekommen. Auch die Gewerbesteuer sieht HDE-Hauptgeschäftsführer Genth als reformbedürftig, da sie viele Händler in ihrer Existenz bedrohe. Er fordert die Finanzierung von Kommunen neu aufzustellen. Generell erwartet der HDE für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum im Einzelhandel von 1,5% - der Onlinehandel wird mit prognostizierten 12% Wachstum besonders profitieren. Mehr erfahren Sie hier. Ergebnisse einer Umfrage des HDE unter 500 Händlern zum Thema WLAN finden Sie hier. Der Umfrage zufolge möchte die Hälfte der Einzelhändler WLAN in ihren Geschäften anbieten. 55% der Befragten geben an, dass rechtliche Gründe der Hauptgrund sind, weshalb sie bisher keinen WLAN-Zugang anbieten.

15.04.2015
Kirche und Stadt

Kirchen als Gebäude stellen einen Fixpunkt im Gefüge der Stadtentwicklung dar, dominieren häufig die „Skyline“ und stiften Identität. Immer häufiger verlieren Kirchen aber ihre eigentliche Funktion als Gotteshäuser und werden nicht mehr benötigt. Dann sind kreative Konzepte zur Nachnutzung gesucht, denn Kirchen stehen meist in prominenter, zentraler Lage und das jeweilige Areal bietet somit oft hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Das Netzwerk für urbane Kultur urbanophil gibt auf seiner Homepage einen Überblick zu Publikationen zum Thema Kirche und Stadt. Darunter befindet sich auch Empfehlungen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW zum Thema Neunutzung von Kirchengebäuden. Diese finden Sie hier zum Download. Mit dem Thema Kirche und Stadt beschäftigt sich auch die aktuelle Ausgabe des Magazins Innenstadt des Netzwerk Innenstadt NRW. Das Magazin finden Sie hier.

14.04.2015
Crowdfunding für Städte

Stadtmarketing hat zum Ziel die Identifikation der Einwohner mit dem jeweiligen Ort zu stärken. Verbundenheit führt im Idealfall auch dazu, dass Bürger sich um Ihren eigenen Ort kümmern. Dies drückt sich etwa in der hohen Beteiligung an gemeinschaftlichen Aufräumaktionen im öffentlichen Raum aus oder an einem hohen ehrenamtlichen Engagement. Viele Bürger wollen ihre Stadt auch gerne mit Geld unterstützen. Das gestaltet sich jedoch rechtlich häufig schwierig. Quickborn hat mit einem Bürgerkredit Aufsehen erregt, bei dem Bürger ihrer Stadt Geld liehen. Eine andere Möglichkeit sind Bürgerstiftungen wie etwa die StadtStiftung Quakenbrück, in der Bürger kleinere Beträge (oder auch ihre Zeit) spenden können, die dann der Stadt bzw. einem sozialen Zweck zu Gute kommen. Eine relativ neue Möglichkeit zur Finanzierung in der Stadt ist Crowdfunding. Bürger geben gezielt Geld für Projekte die Ihnen am Herzen liegen, so etwa für die Fußgängerbrücke Luchtsingel in Rotterdam oder einen Pool im East River in New York, die aus Bürgerspenden finanziert werden. In Deutschland ist die Plattform Place2Help als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gestartet. Bürger sollen dadurch die Möglichkeit haben, Projekte, die Ihnen am Herzen liegen, zu unterstützen. Mehr erfahren Sie hier.

13.04.2015
Deine Stadt – Dein Ding: Video- und Fotoaktion des WDR

Der WDR hat für die Sendung markt eine Mitmachaktion für Bürger ins Leben gerufen, bei der Fotos und Videobeiträge von bis zu vier Minuten gesucht werden. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf Lösungen und Ideen zur Belebung der Innenstädte, zur Bekämpfung von Leerständen und zur Sicherung der Nahversorgung. Insbesondere bürgerschaftlich getragene Initiativen und Lösungsansätze mit geringem finanziellen Aufwand werden gesucht. Mehr erfahren Sie hier.

09.04.2015
Kreative wirtschaftliche Zwischennutzung von Leerständen

Leerstände in der Stadt sind selten ein schöner Anblick. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt bedeuten Leerstände aber auch meist geringere Frequenzen und weniger Umsatz in der Innenstadt. Dem ästhetischen Aspekt wird häufig mit bunten Klebefolien begegnet. Babak Zand stellt auf seinem Blog zwei interessante Ansätze vor, wie die Schaufenster nicht nur schöner aussehen sondern auch wirtschaftlich genutzt werden können. Der eine Ansatz ist eine Klebefolie auf der Produkte zu sehen sind, über die interessierte Passanten mittels QR-Code weitere Informationen erhalten und diese sogar erwerben können. So können etwa benachbarte Geschäfte oder auch ganze Werbegemeinschaften ihr Produktportfolio anbieten. Bei einem weiteren Ansatz können Kunden interaktiv die Anzeige auf dem Schaufenster steuern und beispielsweise Produkte drehen oder weitere Informationen direkt am Schaufenster anzeigen lassen. Mehr erfahren Sie hier.

08.04.2015
Stadtentwicklung und Identität

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung widmet sich in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift Wohnen und Stadtentwicklung dem Thema Stadtentwicklung und Identität. Mehrere Fachartikel widmen sich der Bedeutung von Identität in der Stadtentwicklung im Sinne einer Bestandsaufnahme und Definition, aber auch im Sinne eines wichtigen Faktors für zukünftige Planungen. Zudem werden Teilbereiche wie Identität im Quartier oder der Bedeutungsgewinn der Altstadt beleuchtet. Die Artikel sind als PDF hier verfügbar.

07.04.2015
Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr findet der Tag des offenen Denkmals am 13. September zum Thema Handwerk, Technik, Industrie statt. Die Koordinierung liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Anmeldungen von offenen Denkmälern sind noch bis zum 31. Mai 2015 möglich. Über die Stiftung können auch Informationsbroschüren, Plakate und andere nützliche Materialien bezogen werden. Die wichtigsten Informationen finden Sie in der Broschüre für Veranstalter zusammengefasst.

02.04.2015
Ich lebe noch – Deutschlandweite Spendenaktion der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft für NS-Opfer

Solange NS-Opfer keinen würdevollen Lebensabend haben, ist unsere Verantwortung für Sie nicht zu Ende. Daher wirbt die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit der Kampagne „Ich lebe noch!“ um Spenden für NS-Opfer. Mehr zur Kampagne und ihren sechs Zeitzeugen erfahren Sie hier. Die Opfer des Nationalsozialismus sind hochbetagt. Ihre Lebenssituation ist oft prekär und gekennzeichnet durch einen Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe. Die Stiftung EVZ unterstützt in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel Initiativen, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken. Unterstützen Sie die Stiftung EVZ bei Ihrem Anliegen und machen Sie die Kampagne auch bei Ihnen sichtbar. Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 2015 bietet die Stiftung Ihnen die Motive der Kampagne „Ich lebe noch!“ an. Solange der Vorrat reicht sendet Ihnen Herr Esau gerne kostenlos ein Set mit sechs Plakatmotiven zu. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an esau@stiftung-evz.de. Bitte nennen Sie eine/n Ansprechpartner/in und die Lieferadresse. Bitte leiten Sie das Angebot auch an andere Interessenten weiter. Bei weiteren Fragen zur Kampagne können Sie sich gern an Eugen Esau wenden: Tel: 030 25 92 97 26.

01.04.2015
NRW Skulptur - Skulpturen im Internet

Kunst im öffentlichen Raum wird zum Teil kontrovers diskutiert: Nicht nur über die Ästhetik, die Aussage oder Bedeutung sondern auch über ihre Daseinsberechtigung und ob die dafür eingesetzten finanziellen Mittel gerechtfertigt sind. Unbestritten sind aber die Möglichkeiten: Kunst im öffentlichen Raum kann die Umgebung aufwerten, sich auf die Umgebung beziehen, Identifikation stiften, zur Interaktion und zum Austausch einladen und auch durchaus zum Besuchermagneten werden. Passanten treten auch außerhalb von Museen mit Kunst in Kontakt. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh hat nun ein Informationsportal erstellt, in dem zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens verzeichnet sind. Interessierte Nutzer finden dort Informationen über die Künstler, die Werke und deren Aussage. Die Betreiber der Seite erhoffen sich von dem Verzeichnis, das auch in sozialen Medien präsent ist, positive Auswirkungen für das Stadtmarketing bzw. den Städtetourismus. Dem wird unter anderem durch Vorschläge für Spaziergänge oder Fahrradausflüge Rechnung getragen. Die Auswahl der Kunstwerke erfolgte durch eine Jury. Mehr erfahren Sie hier.

31.03.2015
Gütesiegel barrierefreies Reisen für gesamte touristische Leistungskette

Barrierefreies Reisen wird in Zukunft verstärkt nachgefragt werden. Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium den Auftrag vergeben, Kriterien für ein Gütesiegel unter dem Namen „Reisen für Alle“ zu entwickeln. In den nächsten drei Jahren soll damit eine einheitliche Kennzeichnung eingeführt werden, die sich über die gesamte touristische Leistungskette erstreckt. Die Kennzeichnung soll touristischen Betrieben Hilfestellungen geben und interessierten Reisenden durch einheitliche Kriterien verlässliche Auskunft über die Standards vor Ort geben. Mehr lesen Sie hier.

27.03.2015
Weltgästeführertag

Seit 1990 wird am 21. Februar international der Weltgästeführertag begangen. Der Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. widmet sich mit diesem Tag jedes Jahr einem neuen Thema. In diesem Jahr haben im Verband organisierte Gästeführer unter dem Motto „Steine“ interessierten Teilnehmern kostenfreie Führungen und ungewöhnliche Einblicke angeboten. Die zentrale Auftaktveranstaltung fand in Lübeck statt. Mehr Informationen und das Führungsprogramm in den einzelnen Städten finden Sie hier.

26.03.2015
Die neuen Gartenstädte – Anleitung zu urbanen Gärten für Städte

Das Projekt der essbaren Stadt Andernach sowie zahlreiche private Initiativen haben urbanen (Gemeinschafts-)Gärten reichlich Aufmerksamkeit beschert. So möchte sich etwa die Stadt Oberhausen anlässlich des internationalen Jahrs des Bodens am urbanen Gärtnern versuchen und auf öffentlichen Flächen Nutzpflanzen anbauen – die Ernte ist den Bürgern überlassen. Das Phänomen ist mittlerweile weit verbreitet und viele Kommunen haben damit bereits erste Erfahrungen gemacht. Die Publikation „Die neuen Gartenstädte“ gibt einen internationalen Überblick über von Städten angeschobene und unterstützte Gartenprojekte und formuliert Empfehlungen für Kommunen, die vorhaben sich mit dem Thema urbane Gärten zu beschäftigen bzw. diese zu fördern. Die Publikation finden Sie hier.

25.03.2015
Hotels boomen

Der Tourismus in Deutschland ist im Aufwind und das spüren auch die Hotels. Laut Analyse von CB Richard Ellis wurden im Jahr 2014 mit 3 Milliarden Euro Rekordsummen investiert. Die hohe Investitionsbereitschaft wird auf das niedrige Zinsniveau aber auch die positive Entwicklung des Hotelmarktes zurückgeführt. Dabei sind die Investitionen allerdings ungleich verteilt: 60% der Investitionen fließen in die 5 größten Standorte, zu denen München, Frankfurt am Main und Berlin zählen. Für 2015 wird mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Hotelinvestmentmarktes gerechnet. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie hier. Die Beobachtungen decken sich mit einer Studie von Fairmas, die für die sieben Topstandorte eine zunehmende Auslastung und trotz teils sinkender Raten steigende Umsätze pro Zimmer bescheinigt. Mehr erfahren Sie hier.

24.03.2015
E-Commerce-Server in leerstehenden Shopping-Centern

Was passiert, wenn der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce an Boden verliert, sieht man jetzt in den USA: In leer stehende Läden in Einkaufszentren ziehen jetzt Server für den Onlinehandel. Mehr lesen Sie hier.

24.03.2015
Tarifeinigung - Neuer GEMA-Tarif U-ST ist da

Durch die Tarifeinigung zwischen der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (Mitglieder der Delegation: bcsd, Dehoga, kommunale Spitzenverbände) und der GEMA zum Ende des Jahres 2014 sind nun grundsätzliche Kriterien zur Berechnung der GEMA-Gebühren dokumentiert und akzeptiert. Hierzu zählt vor allem die Definition der Veranstaltungsfläche vom ersten bis zum letzten Stand und von Häuserwand bis Häuserwand. Neu ist, dass der U-ST-Tarif nun linear verläuft. Dies hat zur Folge, dass viele kleine Stadtfeste mit dem neuen Tarif sogar entlastet werden, während große Stadtfeste ab etwa 2.500 m² Steigerungen bei den Gebühren erfahren. Neu ist auch, dass die Flächengröße nur noch in 500 m² Schritten greift. Es konnten aber auch deutliche Verbesserungen für die City- und Stadtmarketingorganisationen erzielt werden. So wurde beispielsweise ein 30%iger Nachlass für Veranstaltungen im Freien auf öffentlichen Plätzen bei den Gebühren inkludiert. Damit wird die alte Regelung für Einzelrabatte ersetzt. Des Weiteren wird die Einführung der Linearität für große Veranstaltungen ab 5.000 m² in den ersten beiden Jahren noch einmal durch Sonderrabatte von 7% bzw. 3% abgefedert. Weiterhin konnte ein Sonderstatus für Veranstaltungen, die überwiegend dem innerstädtischen Handel zu Gute kommen (Late-Night-Shopping, verkaufsoffene Sonntage), in einer Zusatzvereinbarung verankert werden. Abschließend bleibt noch festzuhalten, dass es bei den Verhandlungen genauso wenig um die Angemessenheit der GEMA-Gebühren gegangen ist, wie um eine stärkere (politische) Kontrolle des Monopolisten GEMA. Auch daher wird uns die GEMA-Problematik – trotz der dreijährigen Laufzeit des neuen U-ST-Tarifs – sicher weiterhin regelmäßig beschäftigen. Mehr Informationen zum Umgang mit GEMA-Gebühren bietet das gerade neu erschienene GEMA-Handbuch 2015. Außerdem hat die bcsd eine Handreichung zu den neuen Tarifen erstellt. Diese finden Sie hier. Mitglieder der bcsd erhalten auch im neuen Tarif weiterhin die bewährten 20% Gesamtnachlass.

20.03.2015
Bremen und Bremerhaven mit touristischer Magazin-App für unterwegs

Bremen ist eine Reise wert. Wer die Stadt noch nicht kennt, kann sich zum Beispiel auf dem Deutschen Stadtmarketingtag 2015 vom 26. bis 28. April ein Bild von der Hansestadt machen. Wer auf eigene Faust losziehen möchte, kann sich mit dem Erlebnismagazin Bremen Bremerhaven schon einmal auf den Besuch einstimmen. Das als App für das Smartphone verfügbare Magazin bietet Anregungen und Angebote für den Besuch beider Städte und weist auf die aktuellen Veranstaltungen hin. Wem Veranstaltungen zusagen, der kann diese direkt über die App buchen. Bilder und Videos vermitteln schon vor der Ankunft in den Städten ein Bild von der Destination. So kann man sich bereits während der Anreise im Zug, Flugzeug oder Auto informieren – auch ohne Internetverbindung, denn viele Inhalte funktionieren auch offline. Mehr erfahren Sie hier.

19.03.2015
Regionale Produktbörse

Authentizität, Regionalität und Nachhaltigkeit sind Schlagworte, die im Diskurs über die Trends im Tourismus in letzter Zeit verstärkt fallen. Regionale (kulinarische) Spezialitäten entsprechen diesem Trend und helfen gleichzeitig der Destination, Alleinstellungsmerkmale aufzubauen und die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Um die heimische Wirtschaft zu unterstützen und lokale Gastronomen und Händler dazu zu bewegen vermehrt auf lokale Produzenten zurückzugreifen sowie zum Informationsaustausch zwischen Produzenten, Händlern und Gastronomen veranstalten die IHKs in Brandenburg eine Produktbörse auf der die verantwortlich handelnden Personen aus diesen Bereichen neue Kontakte knüpfen können und somit – so der Hintergedanke – ihren Gästen und Kunden ein verbessertes Angebot bieten können. Mehr erfahren Sie hier.

18.03.2015
Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Jahr 2015 zum Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt ausgerufen. Damit wird die besondere Rolle der Städte bei der Adaption und Entwicklung von Innovationen berücksichtigt, aber auch die besonderen Herausforderungen, vor denen Städte jetzt und in naher Zukunft stehen: Klimawandel, Energieversorgung, bezahlbares Wohnen, Mobilität, demographischer Wandel oder die Verbindung von Arbeit, Freizeit, Bildung und Kultur. Innenstadtentwicklung und neue Formen der Kommunikation und Beteiligung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Wissenschaftsjahr will den Beitrag der Wissenschaft zu diesen urbanen Themen aufzeigen und sucht dabei nach Partnern, die ihre Veranstaltungen in das Zeichen des Wissenschaftsjahres stellen. Die bcsd freut sich, zum Kreis der Partner zu gehören und mit dem Deutschen Stadtmarketingtag 2015 in Bremen unter dem Titel „Zukunft. Stadt. Marketing“ mit einer ersten Veranstaltung zum Wissenschaftsjahr beizutragen. Mehr über das Wissenschaftsjahr finden Sie hier. Informationen zum Wettbewerb Zukunftsstadt, bei dem Bewerbungen noch bis zum 27. März möglich sind, finden Sie hier.

17.03.2015
Stadtmarketing-Forum Ost

Stadtmarketing ist in Deutschland mittlerweile ein etabliertes Instrument, mit dem Städte den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Doch sind diese Herausforderungen regional sehr unterschiedlich und auch die Etablierung des Stadtmarketings ist in einigen Regionen bereits deutlich weiter fortgeschritten als in anderen. In Sachsen-Anhalt etwa hat eine Umfrage der IHK Halle-Dessau ergeben, dass zahlreiche Städte (30%) das Instrument Stadt- und Citymarketing noch nicht für sich entdeckt haben und in den Gemeinden, die über entsprechende Marketinginstitutionen verfügen, zum Teil mit sehr verbesserungswürdigen Budgets gearbeitet wird. Dabei sind die Herausforderungen der Städte auch in Sachsen-Anhalt immens. IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer nennt unter anderem den Demographischen Wandel, die Tourismusentwicklung, negative Tendenzen in den innerstädtischen Handelszentren und knapp bemessene öffentliche Finanzen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen will die IHK verstärkt für das Stadtmarketing werben und dieses in der Stadtentwicklung zur Anwendung bringen. Einen wichtigen Beitrag könnte dabei das gemeinsam von der IHK Halle-Dessau, dem Stadtmarketing Halle (Saale) und der bcsd veranstaltete Stadtmarketingforum Ost sein, das bereits im letzten Jahr mit 120 Besuchern und prominenten Referenten alle Erwartungen übertroffen hat. Mehr erfahren Sie hier. Das Programm und die Anmeldung zum Stadtmarketing-Forum Ost am 30. März 2015 in Halle (Saale) finden Sie hier.

17.03.2015
City-Offensive Ostbrandenburg

Die IHK Ostbrandenburg fördert mit dem Wettbewerb CityOffensive Händlergemeinschaften und Initiativen, die sich um die Belebung der Innenstadt und insbesondere des innerstädtischen Handels verdient machen. Bei dem bereits zum sechsten Mal durchgeführten Wettbewerb, an dem zahlreiche Partner beteiligt sind, winken insgesamt Preisgelder in Höhe von 44.000 Euro. Mehr erfahren Sie hier.

16.03.2015
Seminar Veranstaltungssicherheit

Die Ausbildung zur Aufsichtführenden Person nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaften und zum Veranstaltungsleiter bcsd wird vom 23. bis 26. Juni 2015 in Peine angeboten. Die Weiterbildung qualifiziert zur Durchführung öffentlicher Veranstaltungen als Aufsichtführende Person. Bestandteile des Seminars sind unter anderem Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsrecht und Haftungsfragen. Die Dozenten bringen jahrelange praktische Erfahrungen aus der Veranstaltungsorganisation mit und vermitteln die nötigen Kenntnisse anschaulich. Praxisbezug entsteht auch durch vor Ort vorhandene Bühnenelemente und Pyrotechnik. Mehr dazu erfahren Sie hier. Wir empfehlen eine rechtzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

13.03.2015
Nachhaltige Stadtführungen

Die Stadt Ludwigsburg und die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg schulen gemeinsam Stadtführer zu Themen der Nachhaltigkeit. Ludwigsburg, das im Rahmen seines Stadtentwicklungsprozesses einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legt und 2014 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewann, bot im letzten Jahr erstmals nachhaltige Stadtführungen an. Da diese so gut angenommen wurden, wird nun an einer Neuauflage gearbeitet. Die Führungen sollen generelle Zusammenhänge erläutern, aber auch konkret auf das Angebot vor Ort hinweisen – nachhaltige Produkte und Dienstleistungen inbegriffen. Mehr erfahren Sie hier.

13.03.2015
Volksfeste als Teil gelebter Tradition - Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände

Die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag haben gemeinsam mit dem Deutschen Schaustellerbund ein Positionspapier zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität von Volksfesten (und Weihnachtsmärkten) als Teil gelebter Tradition und des örtlichen Kultur- und Freizeitgeschehens verabschiedet. Volksfeste werden in dem Positionspapier als schützenswertes Kulturgut, Orte der Integration und Identifikation sowie als Aushängeschilder für die Kommunen bezeichnet. Zudem zeige sich dort die Kreativität der Schausteller. Um das Ziel der Attraktivitätssteigerung zu erreichen, wird etwa die Kooperation zwischen Schaustellern und Kommunen als grundsätzlich betrachtet. Das Positionspapier finden Sie hier.

12.03.2015
Vitale Innenstädte – Ergebnisse vorgestellt

62 Städte und 33.000 Innenstadtbesucher haben sich an der Untersuchung Vitale Innenstädte im Jahr 2014 beteiligt. Die Untersuchung hat zum Ziel die zukünftigen Herausforderungen für und die Ansprüche der Konsumenten und Bürger an die Innenstädte auszuloten und somit den lokalen Partnern wichtige Hinweise für die zukünftige Gestaltung der Innenstadt zu geben. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des 11. Deutschen Handelsimmobilien-Kongresses in Berlin präsentierten nun die Projektpartner, zu denen auch die bcsd gehört, die Ergebnisse. Insgesamt geben die Besucher den Innenstädten eine befriedigende Note – Drei plus lautet die durchschnittliche Bewertung. Größere Städte ziehen mehr junge Leute an und werden häufiger zu Freizeitzwecken genutzt. In kleineren Städten steht oft die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs im Mittelpunkt. Vermisst werden von den Befragten vor allem Textilanbieter (insbesondere in kleineren Städten), Lebensmittelangebote und Angebote aus dem Bereich Multimedia/Elektronik/Foto. Die Digitalisierung bedroht den lokalen Handel ebenso wie sie ihm neue Möglichkeiten bietet, seine Serviceorientierung mit modernen Citylogistikangeboten und der Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstadt zu kombinieren. Kann es einen attraktiveren Ort zum Einkaufen geben als eine Innenstadt, die das Beste der aus der virtuellen mit dem Besten der realen Welt verbindet? Auf unserer Homepage finden Sie eine Übersicht der Ergebnisse der Untersuchung sowie neun aus den Ergebnissen abgeleitete Thesen.

11.03.2015
Erstauflage der „Best Christmas City“ – das sind die Sieger

Die Messe Frankfurt, die bcsd und Public Marketing haben seit Herbst 2014 gemeinsam nach der „Best Christmas City“ gesucht. Von Anfang November bis Anfang Januar haben insgesamt 41 Städte mit Bildern und Videos ihre stimmungsvolle beleuchteten Einkaufsstraßen und Weihnachtsmärkte auf www.bestchristmascity.de präsentiert und anhand standardisierter Fragen ihr Konzept erläutert um herauszuarbeiten, was Weihnachten in ihrer Stadt so besonders macht (z.B. Beleuchtung, Weihnachtsmärkte, besondere (soziale) Aktionen, etc.). Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen wurde Chemnitz mit 9.215 Stimmen Sieger des Publikumsvotings, gefolgt von Braunschweig (8888), Dresden (4059), Bocholt (3659) und Bochum (3125). Am 29. Januar wurden im Rahmen des bcsd-Neujahrsempfangs die Sieger der Fachjury und des Publikums bekannt gegeben: Das bayerische Abensberg gewinnt in der Kategorie Kleinstadt, Bocholt in Nordrhein-Westfalen in der Kategorie Mittelstadt und Dresden (Sachsen) erhält den Award in der Kategorie Großstadt. Sie haben jeweils eine hochwertige Städtedekoration im Wert von ca. 6.500 Euro für die nächste Weihnachtssaison gewonnen. Diese werden von den Christmasworld-Ausstellern MK Illumination Handels GmbH, Blachere S.A.S. und Ilmex S.A. zur Verfügung gestellt. „Das Interesse und die Beteiligung an unserem ersten Wettbewerb, den wir gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing ins Leben gerufen haben, war überwältigend. Wir waren darüber hinaus von den qualitativ hochwertigen Einreichungen beeindruckt“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Mehr Informationen zu den Siegern finden Sie hier.

10.03.2015
Wettbewerb Zukunftsstadt

Im Rahmen des am 19. Februar mit einer Tagung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin offiziell eröffneten Wissenschaftsjahres 2015 „Zukunftsstadt“ hat das BMBF gemeinsam mit Partnern den Wettbewerb Zukunftsstadt ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, in bis zu 50 ausgewählten Kommunen, Stadtteilen oder Landkreisen gemeinsam von den Bürgern, der Verwaltung und weiteren Akteuren getragene Zukunftsvisionen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt ist in drei Stufen gegliedert. In der ersten Stufe des Wettbewerbs steht die Entwicklung einer nachhaltigen, ganzheitlichen Vision 2030+ für die Stadtentwicklung im Vordergrund. In der zweiten Stufe werden die Konzepte einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen und gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickelt. In der letzten Stufe wird die Umsetzung der ersten Teilkomponenten angegangen. In der ersten Stufe sind Förderungen von bis zu 35.000 € möglich. Bewerbungen sind noch bis zum 27.03.2015 möglich. Hier finden Sie mehr Informationen.

09.03.2015
Local Heroes – Publikation zur Online-/Offline-Integration im Einzelhandel

Das Buch „Local Heroes“ beschäftigt sich mit neuen Shop-Konzepten, die im Rahmen der Digitalisierung des Einzelhandels entstanden sind. Nach einer allgemeinen Einführung mit Zahlen zu den Entwicklungen im Handelssektor, werden sowohl stationäre Händler vorgestellt, die den Sprung ins Netz gewagt haben, als auch ursprünglich reine Online-Händler wie Cyberport, die nun auch in die Fläche expandieren. Zudem präsentiert Matthias Hell Verbundsgruppen und Plattformen, die eine Verbindung zwischen ihrem Online-Angebot und den Fachhändlern vor Ort herstellen und viele weitere moderne Konzepte zur Verzahnung des stationären mit dem digitalen Handel. Zum Abschluss gibt das Buch lokalen Händlern Empfehlungen, wie die eigene Strategie aussehen könnte. Die einzelnen Portraits stammen aus einer Artikelreihe des Branchenportals shopanbieter.de. Die Publikation finden Sie hier. Neben dieser Publikation finden sich auf dem Portal zahlreiche weitere Arbeitshilfen, Artikel und Publikationen zum Thema. Diese finden Sie hier.

05.03.2015
Neujahrsempfang der bcsd

Der Neujahrsempfang der bcsd ist auf dem besten Weg, sich als fester Termin im Veranstaltungskalender der Stadtmarketingverantwortlichen zu etablieren. Bei der zweiten Auflage auf dem Gelände der Messe Frankfurt am 29. Januar fanden sich über 100 Personen ein, um sich in angenehmer Atmosphäre mit den Kollegen und Experten auszutauschen, das Neueste aus dem Verband zu erfahren und die Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City zu verfolgen. Am 30. Januar stand für die Teilnehmer der Besuch des Premium Business Programms der Messe Christmasworld auf der Agenda. Im Vortragsprogramm diskutierten anerkannte Experten die zukünftigen Herausforderungen für Städte und Handel und stellten Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich Business Improvement Districts vor. Abschließend boten fachkundige Mitarbeiter der Messe Frankfurt geführte Rundgänge über das Gelände der Leitmesse für Konzept-Dekoration an.

05.03.2015
Bürger diskutieren über Beteiligungsformen in Gießen und Darmstadt

Die Stadt Gießen entwickelt Beteiligungsleitlinien und geht dabei gleich mit gutem Beispiel voran, indem die Bürger bereits an der Entwicklung der Leitlinien beteiligt werden. Am Anfang des Prozesses stand eine breit angelegte Bürgerbefragung unter dem Titel „Bürger und Demokratie in Gießen“ an der mehrere hundert Einwohner teilnahmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Umfrage entwickelte die Stadt einen Entwurf für Leitlinien und eine Satzung zur Bürgerbeteiligung. Diese werden den Bürgern nun auf dem neu eingerichteten Online-Beteiligungsportal der Stadt zur Diskussion gestellt. Die Anmerkungen sollen dann in den von der Stadtverordnetenversammlung zu verabschiedenden Entwurf einfließen. Ziel ist, die Leitlinien bereits im Februar 2015 zu verabschieden. Das Online-Beteiligungsportal „Gießen direkt“, auf dem auch der Prozess erläutert wird, finden Sie hier. In Darmstadt wurden ebenfalls gemeinsam mit den Bürgern an Leitlinien zur Beteiligung gearbeitet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

04.03.2015
Frag den OB – Beteiligungsformen in Ludwigsburg

In Ludwigsburg ist zur Beteiligung der Bürger eine Homepage eingerichtet worden, bei der registrierte Nutzer Fragen an den Oberbürgermeister stellen können. Die von den Bürgern formulierten Fragen werden gesammelt und bewertet. Nach zehn Wochen wird die am besten bewertete Frage an den Oberbürgermeister weitergeleitet und beantwortet. Die Homepage finden Sie hier. Neben dieser Plattform existiert mit „Mein LB“ ein weiteres, breiter angelegtes Portal zur Bürgerbeteiligung. Dort können Bürger ihre Ideen für die Stadt einstellen und Mitstreiter zur Umsetzung finden oder die Stadtverwaltung um Unterstützung bitten. Damit ist Mein LB deutlich aktivierender angelegt und kann die Stadt und die Stadtteile durch neue Projekte und neue Allianzen beleben. Mein LB finden Sie hier.

04.03.2015
emmasbox - Abholstation für Lebensmittel

Das Münchener Start Up Unternehmen open ideas bringt mit emmasbox eine Neuerung für den Lebensmitteleinzelhandel auf den Markt. Schränke, die ähnlich wie eine Packstation der Deutschen Post aussehen und an besonders frequentierten Orten im öffentlichen Raum platziert werden, sollen in Zukunft den Lebensmitteleinkauf erleichtern. Kunden bestellen online die gewünschten Waren beim Supermarkt. Diese werden je nach Bedarf (tief-)gekühlt aufbewahrt und stehen dann z.B. an Bahnhöfen oder vor Supermärkten zur Abholung bereit. So spart der Kunde sich den Weg zum Supermarkt oder zumindest das Anstehen an der Kasse. Hier erfahren Sie mehr.

03.03.2015
StreetPong erstmals umgesetzt

Das Konzept wurde vom jungen Team bereits 2013 auf der Frühjahrstagung der bcsd in Münster in einem der Workshops präsentiert. Jetzt ist an einer Kreuzung in Hildesheim erstmals die Umsetzung erfolgt und sorgt für Aufmerksamkeit. Die Rede ist von StreetPong, einem digitalen Spiel, bei dem zwei, sich an einer Ampel gegenüber stehende Personen über fest installierte Touchdisplays miteinander spielen können. Das Spiel erinnert in der Optik an die Anfänge des Computerzeitalters und ist denkbar einfach zu erfassen. Nach einer vierwöchigen Testphase wird über die dauerhafte Übernahme entschieden. Ein Video finden Sie hier.

03.03.2015
Krefelder Perspektivwechsel

Krefeld wirbt um neue, nachhaltige Projekte aus der Bürgerschaft zur attraktiven Gestaltung der Stadt, zur Verbesserung des Images und zur Steigerung der Lebensqualität. Unter dem Titel Krefelder Perspektivwechsel sollen sich die Bürger ihrer eigenen Bedeutung für die Gestaltung der Stadt bewusst werden. Aber auch das Stadtmarketing erfährt mit dem Perspektivwechsel eine neue inhaltliche Ausrichtung zu mehr Kooperation mit lokalen Partnern, zur Stärkung des Wir-Gefühls und zur langfristigen Kommunikation der Markeninhalte. Der Krefelder Perspektivwechsel soll fest etabliert werden und auf das 650-jährige Jubiläum der Stadt im Jahr 2023 vorbereiten. Bis zum Jubiläum werden jeweils die ungeraden Jahre unter einem eigenen Motto des Überthemas Perspektivwechsel stehen. Im Jahr 2015 lautet das Motto „Gestalte Deine Stadt! Neue Blickwinkel auf Samt und Seide.“. Unter den bereits fest eingeplanten Programmpunkten sind einige, die einen Perspektivwechsel im wörtlichen Sinn ermöglichen: Blicke von erhöhten Punkten der Stadt, Stadtführungen durch Bürger, die ihre Lieblingsecken zeigen, oder Fotografieworkshops. Hier finden Sie die Internetplattform des Projektes.

02.03.2015
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bcsd - Profil

Das bcsd-Profil als PDF-Dokument zum Download.

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