Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Zukunft. Stadt. Marketing. – Neue Chancen für Stadt, Stadtentwicklung und Stadtmarketing

Deutscher Stadtmarketingtag 2015 in Bremen
vom 26. bis 28. April 2015


Der Deutsche Stadtmarketingtag ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. Erleben Sie spannende Fachbeiträge, unter anderem von Prof. Dr. Peter Sloterdijk, der in das Tagungsthema einführt, von Prof. Klaus Selle über moderne Bürgerbeteiligung und von Andreas Reiter zur Zukunft des Stadtmarketings. In Gesprächsformaten diskutieren wir über das Transformationsdesign für moderne Stadtgesellschaften und erfahren Ansätze aus der Praxis. Besuchen Sie auch unsere vielfältige Fachausstellung, auf der die neuesten Produkte und Dienstleistungen rund um das Stadtmarketing präsentiert werden. Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und spannende Diskussionen um die Stadt und Organisation der Zukunft.

Der Deutsche Stadtmarketingtag ist eine Veranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Wir bedanken uns bei unseren lokalen Partnern CityInitiative Bremen Werbung e.V., der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem Vegesack Marketing e.V. für die Einladung nach Bremen und sind sicher mit der Hansestadt und dem Konzerthaus „Die Glocke“ einen passenden Ort gefunden zu haben, der eine interessante Tagung und ein attraktives Rahmenprogramm möglich macht.

Programm

Anmeldeformular

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Studieren des Programms und freuen uns darauf, Sie in Bremen begrüßen zu dürfen.

20.04.2015
Projektaufruf - Modellkommunen gesucht für das Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen"

Für das ExWoSt-Forschungsfeld "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" sucht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sechs peripher gelegene Kleinstädte, die durch modellhaft angelegte Zukunftsprozesse, ihre Potenziale ermitteln und erschließen sowie in Wert setzen möchten. Die ausgewählten Modellvorhaben werden dabei durch eine erfahrene Forschungsassistenz, mit hoher Kompetenz im Bereich Stadtentwicklung, unterstützt. Die Modellvorhaben erhalten zusätzlich eine Zuwendung von insgesamt je 50.000 Euro, um u. a. eine eigene Begleitagentur vor Ort beauftragen und einsetzen zu können. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
Begehrtes Souvenir: Playmobil Luther innerhalb kürzester Zeit vergriffen

Im Jahr 2017 werden sich der Thesenanschlag Martin Luthers und damit der Beginn der Reformation zum 500. Mal jähren. Um auf die Rolle der Stadt Nürnberg im Rahmen der Reformation sowie auf das Reformationsjubiläum insgesamt aufmerksam zu machen, hat die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg in enger Abstimmung mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Kirchen beim benachbarten Spielwarenhersteller Playmobil eine Figur Martin Luthers in Auftrag gegeben. In der Verpackung sind Informationen zu Orten, die mit dem Leben und Wirken Luthers in Verbindung stehen, enthalten. Der reguläre Preis betrug 2,39 €. Innerhalb kürzester Zeit war das Angebot ausverkauft und trieb so den Preis, etwa auf ebay, deutlich nach oben. Ab April werden neue Exemplare verfügbar sein. Zuvor hatte Nürnberg bereits eine Playmobilfigur Albrecht Dürers in Auftrag gegeben und erfolgreich vertrieben. Mehr erfahren Sie hier.

20.04.2015
HDE-Onlinemonitor - Zahlen zum digitalen Handel

Die im Onlinehandel generierten Umsätze nehmen stetig zu, darunter befindet sich bereits ein nicht zu vernachlässigender Teil, der von Multichannel-Händlern mit stationären Geschäften und Online-Shops umgesetzt wird. Dennoch fehlt einzelnen Händlern das Bewusstsein für die Chancen und neuen Vertriebswege, die das Internet ihnen bieten kann, aber auch für das konkrete Bedrohungsszenario für den einzelnen Laden im Fall von Untätigkeit. Zahlen helfen dabei, sich die Lage und Entwicklung vor Augen zu führen und notwendige Maßnahmen wie etwa verbesserten Service oder eigene Online-Shops anzuregen. In diesem Sinne gibt der in Kooperation mit der GfK erstellte Online-Monitor 2014 des Handelsverbands Deutschland (HDE) einen guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich. Den Online-Monitor 2014 finden Sie hier.

17.04.2015
Fördermöglichkeiten des Fonds Soziokultur

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das zweite Halbjahr 2015 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im zweiten Halbjahr 2015 zirka 440.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Citylogistik Bottrop geplant

In Bottrop ist der Aufbau einer Citylogistik geplant, die durch optimierte, gebündelte Warenauslieferung, den Einsatz von Elektrofahrzeugen und kooperative Logistik den Verkehr in der Stadt reduzieren soll. Ziel des Projektes ist eine deutlich verminderte Emission von Lärm und Schadstoffen. Zudem soll die lokale Wirtschaft durch die Optimierung der Logistik Kosten sparen. Das Projekt könnte Modellcharakter für das gesamte Ruhrgebiet haben. Mehr erfahren Sie hier.

16.04.2015
Allianz für die Innenstadt gefordert

Angesichts der Ergebnisse der Studie Vitale Innenstädte, wonach jeder fünfte Verbraucher häufiger online einkauft und deshalb seltener die Innenstadt besucht, forderte der Handelsverband Deutschland (HDE) auf seiner Jahrespressekonferenz eine Allianz für die Innenstadt. Neben guter Erreichbarkeit und einem attraktiven Umfeld benötige der Einzelhandel insbesondere im Bereich der Digitalisierung Unterstützung, etwa durch die Aufhebung der Störerhaftung bei WLAN-Angeboten oder die Angleichung der unterschiedlichen Wettbewerbsbedingung von Onlinehandel und stationärem Handel. Dabei spielen auch die Ladenöffnungszeiten eine Rolle: Geschäfte sollten mehr Spielräume zugestanden bekommen. Auch die Gewerbesteuer sieht HDE-Hauptgeschäftsführer Genth als reformbedürftig, da sie viele Händler in ihrer Existenz bedrohe. Er fordert die Finanzierung von Kommunen neu aufzustellen. Generell erwartet der HDE für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum im Einzelhandel von 1,5% - der Onlinehandel wird mit prognostizierten 12% Wachstum besonders profitieren. Mehr erfahren Sie hier. Ergebnisse einer Umfrage des HDE unter 500 Händlern zum Thema WLAN finden Sie hier. Der Umfrage zufolge möchte die Hälfte der Einzelhändler WLAN in ihren Geschäften anbieten. 55% der Befragten geben an, dass rechtliche Gründe der Hauptgrund sind, weshalb sie bisher keinen WLAN-Zugang anbieten.

15.04.2015
Kirche und Stadt

Kirchen als Gebäude stellen einen Fixpunkt im Gefüge der Stadtentwicklung dar, dominieren häufig die „Skyline“ und stiften Identität. Immer häufiger verlieren Kirchen aber ihre eigentliche Funktion als Gotteshäuser und werden nicht mehr benötigt. Dann sind kreative Konzepte zur Nachnutzung gesucht, denn Kirchen stehen meist in prominenter, zentraler Lage und das jeweilige Areal bietet somit oft hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Das Netzwerk für urbane Kultur urbanophil gibt auf seiner Homepage einen Überblick zu Publikationen zum Thema Kirche und Stadt. Darunter befindet sich auch Empfehlungen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW zum Thema Neunutzung von Kirchengebäuden. Diese finden Sie hier zum Download. Mit dem Thema Kirche und Stadt beschäftigt sich auch die aktuelle Ausgabe des Magazins Innenstadt des Netzwerk Innenstadt NRW. Das Magazin finden Sie hier.

14.04.2015
Crowdfunding für Städte

Stadtmarketing hat zum Ziel die Identifikation der Einwohner mit dem jeweiligen Ort zu stärken. Verbundenheit führt im Idealfall auch dazu, dass Bürger sich um Ihren eigenen Ort kümmern. Dies drückt sich etwa in der hohen Beteiligung an gemeinschaftlichen Aufräumaktionen im öffentlichen Raum aus oder an einem hohen ehrenamtlichen Engagement. Viele Bürger wollen ihre Stadt auch gerne mit Geld unterstützen. Das gestaltet sich jedoch rechtlich häufig schwierig. Quickborn hat mit einem Bürgerkredit Aufsehen erregt, bei dem Bürger ihrer Stadt Geld liehen. Eine andere Möglichkeit sind Bürgerstiftungen wie etwa die StadtStiftung Quakenbrück, in der Bürger kleinere Beträge (oder auch ihre Zeit) spenden können, die dann der Stadt bzw. einem sozialen Zweck zu Gute kommen. Eine relativ neue Möglichkeit zur Finanzierung in der Stadt ist Crowdfunding. Bürger geben gezielt Geld für Projekte die Ihnen am Herzen liegen, so etwa für die Fußgängerbrücke Luchtsingel in Rotterdam oder einen Pool im East River in New York, die aus Bürgerspenden finanziert werden. In Deutschland ist die Plattform Place2Help als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gestartet. Bürger sollen dadurch die Möglichkeit haben, Projekte, die Ihnen am Herzen liegen, zu unterstützen. Mehr erfahren Sie hier.

13.04.2015
Deine Stadt – Dein Ding: Video- und Fotoaktion des WDR

Der WDR hat für die Sendung markt eine Mitmachaktion für Bürger ins Leben gerufen, bei der Fotos und Videobeiträge von bis zu vier Minuten gesucht werden. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf Lösungen und Ideen zur Belebung der Innenstädte, zur Bekämpfung von Leerständen und zur Sicherung der Nahversorgung. Insbesondere bürgerschaftlich getragene Initiativen und Lösungsansätze mit geringem finanziellen Aufwand werden gesucht. Mehr erfahren Sie hier.

09.04.2015
Kreative wirtschaftliche Zwischennutzung von Leerständen

Leerstände in der Stadt sind selten ein schöner Anblick. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt bedeuten Leerstände aber auch meist geringere Frequenzen und weniger Umsatz in der Innenstadt. Dem ästhetischen Aspekt wird häufig mit bunten Klebefolien begegnet. Babak Zand stellt auf seinem Blog zwei interessante Ansätze vor, wie die Schaufenster nicht nur schöner aussehen sondern auch wirtschaftlich genutzt werden können. Der eine Ansatz ist eine Klebefolie auf der Produkte zu sehen sind, über die interessierte Passanten mittels QR-Code weitere Informationen erhalten und diese sogar erwerben können. So können etwa benachbarte Geschäfte oder auch ganze Werbegemeinschaften ihr Produktportfolio anbieten. Bei einem weiteren Ansatz können Kunden interaktiv die Anzeige auf dem Schaufenster steuern und beispielsweise Produkte drehen oder weitere Informationen direkt am Schaufenster anzeigen lassen. Mehr erfahren Sie hier.

08.04.2015
Stadtentwicklung und Identität

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung widmet sich in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift Wohnen und Stadtentwicklung dem Thema Stadtentwicklung und Identität. Mehrere Fachartikel widmen sich der Bedeutung von Identität in der Stadtentwicklung im Sinne einer Bestandsaufnahme und Definition, aber auch im Sinne eines wichtigen Faktors für zukünftige Planungen. Zudem werden Teilbereiche wie Identität im Quartier oder der Bedeutungsgewinn der Altstadt beleuchtet. Die Artikel sind als PDF hier verfügbar.

07.04.2015
Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr findet der Tag des offenen Denkmals am 13. September zum Thema Handwerk, Technik, Industrie statt. Die Koordinierung liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Anmeldungen von offenen Denkmälern sind noch bis zum 31. Mai 2015 möglich. Über die Stiftung können auch Informationsbroschüren, Plakate und andere nützliche Materialien bezogen werden. Die wichtigsten Informationen finden Sie in der Broschüre für Veranstalter zusammengefasst.

02.04.2015
Ich lebe noch – Deutschlandweite Spendenaktion der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft für NS-Opfer

Solange NS-Opfer keinen würdevollen Lebensabend haben, ist unsere Verantwortung für Sie nicht zu Ende. Daher wirbt die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit der Kampagne „Ich lebe noch!“ um Spenden für NS-Opfer. Mehr zur Kampagne und ihren sechs Zeitzeugen erfahren Sie hier. Die Opfer des Nationalsozialismus sind hochbetagt. Ihre Lebenssituation ist oft prekär und gekennzeichnet durch einen Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe. Die Stiftung EVZ unterstützt in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel Initiativen, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken. Unterstützen Sie die Stiftung EVZ bei Ihrem Anliegen und machen Sie die Kampagne auch bei Ihnen sichtbar. Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 2015 bietet die Stiftung Ihnen die Motive der Kampagne „Ich lebe noch!“ an. Solange der Vorrat reicht sendet Ihnen Herr Esau gerne kostenlos ein Set mit sechs Plakatmotiven zu. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an esau@stiftung-evz.de. Bitte nennen Sie eine/n Ansprechpartner/in und die Lieferadresse. Bitte leiten Sie das Angebot auch an andere Interessenten weiter. Bei weiteren Fragen zur Kampagne können Sie sich gern an Eugen Esau wenden: Tel: 030 25 92 97 26.

01.04.2015
NRW Skulptur - Skulpturen im Internet

Kunst im öffentlichen Raum wird zum Teil kontrovers diskutiert: Nicht nur über die Ästhetik, die Aussage oder Bedeutung sondern auch über ihre Daseinsberechtigung und ob die dafür eingesetzten finanziellen Mittel gerechtfertigt sind. Unbestritten sind aber die Möglichkeiten: Kunst im öffentlichen Raum kann die Umgebung aufwerten, sich auf die Umgebung beziehen, Identifikation stiften, zur Interaktion und zum Austausch einladen und auch durchaus zum Besuchermagneten werden. Passanten treten auch außerhalb von Museen mit Kunst in Kontakt. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh hat nun ein Informationsportal erstellt, in dem zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens verzeichnet sind. Interessierte Nutzer finden dort Informationen über die Künstler, die Werke und deren Aussage. Die Betreiber der Seite erhoffen sich von dem Verzeichnis, das auch in sozialen Medien präsent ist, positive Auswirkungen für das Stadtmarketing bzw. den Städtetourismus. Dem wird unter anderem durch Vorschläge für Spaziergänge oder Fahrradausflüge Rechnung getragen. Die Auswahl der Kunstwerke erfolgte durch eine Jury. Mehr erfahren Sie hier.

31.03.2015
Gütesiegel barrierefreies Reisen für gesamte touristische Leistungskette

Barrierefreies Reisen wird in Zukunft verstärkt nachgefragt werden. Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium den Auftrag vergeben, Kriterien für ein Gütesiegel unter dem Namen „Reisen für Alle“ zu entwickeln. In den nächsten drei Jahren soll damit eine einheitliche Kennzeichnung eingeführt werden, die sich über die gesamte touristische Leistungskette erstreckt. Die Kennzeichnung soll touristischen Betrieben Hilfestellungen geben und interessierten Reisenden durch einheitliche Kriterien verlässliche Auskunft über die Standards vor Ort geben. Mehr lesen Sie hier.

27.03.2015
Weltgästeführertag

Seit 1990 wird am 21. Februar international der Weltgästeführertag begangen. Der Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. widmet sich mit diesem Tag jedes Jahr einem neuen Thema. In diesem Jahr haben im Verband organisierte Gästeführer unter dem Motto „Steine“ interessierten Teilnehmern kostenfreie Führungen und ungewöhnliche Einblicke angeboten. Die zentrale Auftaktveranstaltung fand in Lübeck statt. Mehr Informationen und das Führungsprogramm in den einzelnen Städten finden Sie hier.

26.03.2015
Die neuen Gartenstädte – Anleitung zu urbanen Gärten für Städte

Das Projekt der essbaren Stadt Andernach sowie zahlreiche private Initiativen haben urbanen (Gemeinschafts-)Gärten reichlich Aufmerksamkeit beschert. So möchte sich etwa die Stadt Oberhausen anlässlich des internationalen Jahrs des Bodens am urbanen Gärtnern versuchen und auf öffentlichen Flächen Nutzpflanzen anbauen – die Ernte ist den Bürgern überlassen. Das Phänomen ist mittlerweile weit verbreitet und viele Kommunen haben damit bereits erste Erfahrungen gemacht. Die Publikation „Die neuen Gartenstädte“ gibt einen internationalen Überblick über von Städten angeschobene und unterstützte Gartenprojekte und formuliert Empfehlungen für Kommunen, die vorhaben sich mit dem Thema urbane Gärten zu beschäftigen bzw. diese zu fördern. Die Publikation finden Sie hier.

25.03.2015
Hotels boomen

Der Tourismus in Deutschland ist im Aufwind und das spüren auch die Hotels. Laut Analyse von CB Richard Ellis wurden im Jahr 2014 mit 3 Milliarden Euro Rekordsummen investiert. Die hohe Investitionsbereitschaft wird auf das niedrige Zinsniveau aber auch die positive Entwicklung des Hotelmarktes zurückgeführt. Dabei sind die Investitionen allerdings ungleich verteilt: 60% der Investitionen fließen in die 5 größten Standorte, zu denen München, Frankfurt am Main und Berlin zählen. Für 2015 wird mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Hotelinvestmentmarktes gerechnet. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie hier. Die Beobachtungen decken sich mit einer Studie von Fairmas, die für die sieben Topstandorte eine zunehmende Auslastung und trotz teils sinkender Raten steigende Umsätze pro Zimmer bescheinigt. Mehr erfahren Sie hier.

24.03.2015
E-Commerce-Server in leerstehenden Shopping-Centern

Was passiert, wenn der stationäre Handel gegenüber dem E-Commerce an Boden verliert, sieht man jetzt in den USA: In leer stehende Läden in Einkaufszentren ziehen jetzt Server für den Onlinehandel. Mehr lesen Sie hier.

24.03.2015
Tarifeinigung - Neuer GEMA-Tarif U-ST ist da

Durch die Tarifeinigung zwischen der Bundesvereinigung der Musikveranstalter (Mitglieder der Delegation: bcsd, Dehoga, kommunale Spitzenverbände) und der GEMA zum Ende des Jahres 2014 sind nun grundsätzliche Kriterien zur Berechnung der GEMA-Gebühren dokumentiert und akzeptiert. Hierzu zählt vor allem die Definition der Veranstaltungsfläche vom ersten bis zum letzten Stand und von Häuserwand bis Häuserwand. Neu ist, dass der U-ST-Tarif nun linear verläuft. Dies hat zur Folge, dass viele kleine Stadtfeste mit dem neuen Tarif sogar entlastet werden, während große Stadtfeste ab etwa 2.500 m² Steigerungen bei den Gebühren erfahren. Neu ist auch, dass die Flächengröße nur noch in 500 m² Schritten greift. Es konnten aber auch deutliche Verbesserungen für die City- und Stadtmarketingorganisationen erzielt werden. So wurde beispielsweise ein 30%iger Nachlass für Veranstaltungen im Freien auf öffentlichen Plätzen bei den Gebühren inkludiert. Damit wird die alte Regelung für Einzelrabatte ersetzt. Des Weiteren wird die Einführung der Linearität für große Veranstaltungen ab 5.000 m² in den ersten beiden Jahren noch einmal durch Sonderrabatte von 7% bzw. 3% abgefedert. Weiterhin konnte ein Sonderstatus für Veranstaltungen, die überwiegend dem innerstädtischen Handel zu Gute kommen (Late-Night-Shopping, verkaufsoffene Sonntage), in einer Zusatzvereinbarung verankert werden. Abschließend bleibt noch festzuhalten, dass es bei den Verhandlungen genauso wenig um die Angemessenheit der GEMA-Gebühren gegangen ist, wie um eine stärkere (politische) Kontrolle des Monopolisten GEMA. Auch daher wird uns die GEMA-Problematik – trotz der dreijährigen Laufzeit des neuen U-ST-Tarifs – sicher weiterhin regelmäßig beschäftigen. Mehr Informationen zum Umgang mit GEMA-Gebühren bietet das gerade neu erschienene GEMA-Handbuch 2015. Außerdem hat die bcsd eine Handreichung zu den neuen Tarifen erstellt. Diese finden Sie hier. Mitglieder der bcsd erhalten auch im neuen Tarif weiterhin die bewährten 20% Gesamtnachlass.

20.03.2015
Bremen und Bremerhaven mit touristischer Magazin-App für unterwegs

Bremen ist eine Reise wert. Wer die Stadt noch nicht kennt, kann sich zum Beispiel auf dem Deutschen Stadtmarketingtag 2015 vom 26. bis 28. April ein Bild von der Hansestadt machen. Wer auf eigene Faust losziehen möchte, kann sich mit dem Erlebnismagazin Bremen Bremerhaven schon einmal auf den Besuch einstimmen. Das als App für das Smartphone verfügbare Magazin bietet Anregungen und Angebote für den Besuch beider Städte und weist auf die aktuellen Veranstaltungen hin. Wem Veranstaltungen zusagen, der kann diese direkt über die App buchen. Bilder und Videos vermitteln schon vor der Ankunft in den Städten ein Bild von der Destination. So kann man sich bereits während der Anreise im Zug, Flugzeug oder Auto informieren – auch ohne Internetverbindung, denn viele Inhalte funktionieren auch offline. Mehr erfahren Sie hier.

19.03.2015
Regionale Produktbörse

Authentizität, Regionalität und Nachhaltigkeit sind Schlagworte, die im Diskurs über die Trends im Tourismus in letzter Zeit verstärkt fallen. Regionale (kulinarische) Spezialitäten entsprechen diesem Trend und helfen gleichzeitig der Destination, Alleinstellungsmerkmale aufzubauen und die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Um die heimische Wirtschaft zu unterstützen und lokale Gastronomen und Händler dazu zu bewegen vermehrt auf lokale Produzenten zurückzugreifen sowie zum Informationsaustausch zwischen Produzenten, Händlern und Gastronomen veranstalten die IHKs in Brandenburg eine Produktbörse auf der die verantwortlich handelnden Personen aus diesen Bereichen neue Kontakte knüpfen können und somit – so der Hintergedanke – ihren Gästen und Kunden ein verbessertes Angebot bieten können. Mehr erfahren Sie hier.

18.03.2015
Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Jahr 2015 zum Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt ausgerufen. Damit wird die besondere Rolle der Städte bei der Adaption und Entwicklung von Innovationen berücksichtigt, aber auch die besonderen Herausforderungen, vor denen Städte jetzt und in naher Zukunft stehen: Klimawandel, Energieversorgung, bezahlbares Wohnen, Mobilität, demographischer Wandel oder die Verbindung von Arbeit, Freizeit, Bildung und Kultur. Innenstadtentwicklung und neue Formen der Kommunikation und Beteiligung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Wissenschaftsjahr will den Beitrag der Wissenschaft zu diesen urbanen Themen aufzeigen und sucht dabei nach Partnern, die ihre Veranstaltungen in das Zeichen des Wissenschaftsjahres stellen. Die bcsd freut sich, zum Kreis der Partner zu gehören und mit dem Deutschen Stadtmarketingtag 2015 in Bremen unter dem Titel „Zukunft. Stadt. Marketing“ mit einer ersten Veranstaltung zum Wissenschaftsjahr beizutragen. Mehr über das Wissenschaftsjahr finden Sie hier. Informationen zum Wettbewerb Zukunftsstadt, bei dem Bewerbungen noch bis zum 27. März möglich sind, finden Sie hier.

17.03.2015
Stadtmarketing-Forum Ost

Stadtmarketing ist in Deutschland mittlerweile ein etabliertes Instrument, mit dem Städte den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Doch sind diese Herausforderungen regional sehr unterschiedlich und auch die Etablierung des Stadtmarketings ist in einigen Regionen bereits deutlich weiter fortgeschritten als in anderen. In Sachsen-Anhalt etwa hat eine Umfrage der IHK Halle-Dessau ergeben, dass zahlreiche Städte (30%) das Instrument Stadt- und Citymarketing noch nicht für sich entdeckt haben und in den Gemeinden, die über entsprechende Marketinginstitutionen verfügen, zum Teil mit sehr verbesserungswürdigen Budgets gearbeitet wird. Dabei sind die Herausforderungen der Städte auch in Sachsen-Anhalt immens. IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer nennt unter anderem den Demographischen Wandel, die Tourismusentwicklung, negative Tendenzen in den innerstädtischen Handelszentren und knapp bemessene öffentliche Finanzen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen will die IHK verstärkt für das Stadtmarketing werben und dieses in der Stadtentwicklung zur Anwendung bringen. Einen wichtigen Beitrag könnte dabei das gemeinsam von der IHK Halle-Dessau, dem Stadtmarketing Halle (Saale) und der bcsd veranstaltete Stadtmarketingforum Ost sein, das bereits im letzten Jahr mit 120 Besuchern und prominenten Referenten alle Erwartungen übertroffen hat. Mehr erfahren Sie hier. Das Programm und die Anmeldung zum Stadtmarketing-Forum Ost am 30. März 2015 in Halle (Saale) finden Sie hier.

17.03.2015
City-Offensive Ostbrandenburg

Die IHK Ostbrandenburg fördert mit dem Wettbewerb CityOffensive Händlergemeinschaften und Initiativen, die sich um die Belebung der Innenstadt und insbesondere des innerstädtischen Handels verdient machen. Bei dem bereits zum sechsten Mal durchgeführten Wettbewerb, an dem zahlreiche Partner beteiligt sind, winken insgesamt Preisgelder in Höhe von 44.000 Euro. Mehr erfahren Sie hier.

16.03.2015
Seminar Veranstaltungssicherheit

Die Ausbildung zur Aufsichtführenden Person nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaften und zum Veranstaltungsleiter bcsd wird vom 23. bis 26. Juni 2015 in Peine angeboten. Die Weiterbildung qualifiziert zur Durchführung öffentlicher Veranstaltungen als Aufsichtführende Person. Bestandteile des Seminars sind unter anderem Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsrecht und Haftungsfragen. Die Dozenten bringen jahrelange praktische Erfahrungen aus der Veranstaltungsorganisation mit und vermitteln die nötigen Kenntnisse anschaulich. Praxisbezug entsteht auch durch vor Ort vorhandene Bühnenelemente und Pyrotechnik. Mehr dazu erfahren Sie hier. Wir empfehlen eine rechtzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

13.03.2015
Nachhaltige Stadtführungen

Die Stadt Ludwigsburg und die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg schulen gemeinsam Stadtführer zu Themen der Nachhaltigkeit. Ludwigsburg, das im Rahmen seines Stadtentwicklungsprozesses einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legt und 2014 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewann, bot im letzten Jahr erstmals nachhaltige Stadtführungen an. Da diese so gut angenommen wurden, wird nun an einer Neuauflage gearbeitet. Die Führungen sollen generelle Zusammenhänge erläutern, aber auch konkret auf das Angebot vor Ort hinweisen – nachhaltige Produkte und Dienstleistungen inbegriffen. Mehr erfahren Sie hier.

13.03.2015
Volksfeste als Teil gelebter Tradition - Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände

Die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag haben gemeinsam mit dem Deutschen Schaustellerbund ein Positionspapier zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität von Volksfesten (und Weihnachtsmärkten) als Teil gelebter Tradition und des örtlichen Kultur- und Freizeitgeschehens verabschiedet. Volksfeste werden in dem Positionspapier als schützenswertes Kulturgut, Orte der Integration und Identifikation sowie als Aushängeschilder für die Kommunen bezeichnet. Zudem zeige sich dort die Kreativität der Schausteller. Um das Ziel der Attraktivitätssteigerung zu erreichen, wird etwa die Kooperation zwischen Schaustellern und Kommunen als grundsätzlich betrachtet. Das Positionspapier finden Sie hier.

12.03.2015
Vitale Innenstädte – Ergebnisse vorgestellt

62 Städte und 33.000 Innenstadtbesucher haben sich an der Untersuchung Vitale Innenstädte im Jahr 2014 beteiligt. Die Untersuchung hat zum Ziel die zukünftigen Herausforderungen für und die Ansprüche der Konsumenten und Bürger an die Innenstädte auszuloten und somit den lokalen Partnern wichtige Hinweise für die zukünftige Gestaltung der Innenstadt zu geben. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des 11. Deutschen Handelsimmobilien-Kongresses in Berlin präsentierten nun die Projektpartner, zu denen auch die bcsd gehört, die Ergebnisse. Insgesamt geben die Besucher den Innenstädten eine befriedigende Note – Drei plus lautet die durchschnittliche Bewertung. Größere Städte ziehen mehr junge Leute an und werden häufiger zu Freizeitzwecken genutzt. In kleineren Städten steht oft die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs im Mittelpunkt. Vermisst werden von den Befragten vor allem Textilanbieter (insbesondere in kleineren Städten), Lebensmittelangebote und Angebote aus dem Bereich Multimedia/Elektronik/Foto. Die Digitalisierung bedroht den lokalen Handel ebenso wie sie ihm neue Möglichkeiten bietet, seine Serviceorientierung mit modernen Citylogistikangeboten und der Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstadt zu kombinieren. Kann es einen attraktiveren Ort zum Einkaufen geben als eine Innenstadt, die das Beste der aus der virtuellen mit dem Besten der realen Welt verbindet? Auf unserer Homepage finden Sie eine Übersicht der Ergebnisse der Untersuchung sowie neun aus den Ergebnissen abgeleitete Thesen.

11.03.2015
Erstauflage der „Best Christmas City“ – das sind die Sieger

Die Messe Frankfurt, die bcsd und Public Marketing haben seit Herbst 2014 gemeinsam nach der „Best Christmas City“ gesucht. Von Anfang November bis Anfang Januar haben insgesamt 41 Städte mit Bildern und Videos ihre stimmungsvolle beleuchteten Einkaufsstraßen und Weihnachtsmärkte auf www.bestchristmascity.de präsentiert und anhand standardisierter Fragen ihr Konzept erläutert um herauszuarbeiten, was Weihnachten in ihrer Stadt so besonders macht (z.B. Beleuchtung, Weihnachtsmärkte, besondere (soziale) Aktionen, etc.). Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen wurde Chemnitz mit 9.215 Stimmen Sieger des Publikumsvotings, gefolgt von Braunschweig (8888), Dresden (4059), Bocholt (3659) und Bochum (3125). Am 29. Januar wurden im Rahmen des bcsd-Neujahrsempfangs die Sieger der Fachjury und des Publikums bekannt gegeben: Das bayerische Abensberg gewinnt in der Kategorie Kleinstadt, Bocholt in Nordrhein-Westfalen in der Kategorie Mittelstadt und Dresden (Sachsen) erhält den Award in der Kategorie Großstadt. Sie haben jeweils eine hochwertige Städtedekoration im Wert von ca. 6.500 Euro für die nächste Weihnachtssaison gewonnen. Diese werden von den Christmasworld-Ausstellern MK Illumination Handels GmbH, Blachere S.A.S. und Ilmex S.A. zur Verfügung gestellt. „Das Interesse und die Beteiligung an unserem ersten Wettbewerb, den wir gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing ins Leben gerufen haben, war überwältigend. Wir waren darüber hinaus von den qualitativ hochwertigen Einreichungen beeindruckt“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. Mehr Informationen zu den Siegern finden Sie hier.

10.03.2015
Wettbewerb Zukunftsstadt

Im Rahmen des am 19. Februar mit einer Tagung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin offiziell eröffneten Wissenschaftsjahres 2015 „Zukunftsstadt“ hat das BMBF gemeinsam mit Partnern den Wettbewerb Zukunftsstadt ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, in bis zu 50 ausgewählten Kommunen, Stadtteilen oder Landkreisen gemeinsam von den Bürgern, der Verwaltung und weiteren Akteuren getragene Zukunftsvisionen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt ist in drei Stufen gegliedert. In der ersten Stufe des Wettbewerbs steht die Entwicklung einer nachhaltigen, ganzheitlichen Vision 2030+ für die Stadtentwicklung im Vordergrund. In der zweiten Stufe werden die Konzepte einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen und gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickelt. In der letzten Stufe wird die Umsetzung der ersten Teilkomponenten angegangen. In der ersten Stufe sind Förderungen von bis zu 35.000 € möglich. Bewerbungen sind noch bis zum 27.03.2015 möglich. Hier finden Sie mehr Informationen.

09.03.2015
Local Heroes – Publikation zur Online-/Offline-Integration im Einzelhandel

Das Buch „Local Heroes“ beschäftigt sich mit neuen Shop-Konzepten, die im Rahmen der Digitalisierung des Einzelhandels entstanden sind. Nach einer allgemeinen Einführung mit Zahlen zu den Entwicklungen im Handelssektor, werden sowohl stationäre Händler vorgestellt, die den Sprung ins Netz gewagt haben, als auch ursprünglich reine Online-Händler wie Cyberport, die nun auch in die Fläche expandieren. Zudem präsentiert Matthias Hell Verbundsgruppen und Plattformen, die eine Verbindung zwischen ihrem Online-Angebot und den Fachhändlern vor Ort herstellen und viele weitere moderne Konzepte zur Verzahnung des stationären mit dem digitalen Handel. Zum Abschluss gibt das Buch lokalen Händlern Empfehlungen, wie die eigene Strategie aussehen könnte. Die einzelnen Portraits stammen aus einer Artikelreihe des Branchenportals shopanbieter.de. Die Publikation finden Sie hier. Neben dieser Publikation finden sich auf dem Portal zahlreiche weitere Arbeitshilfen, Artikel und Publikationen zum Thema. Diese finden Sie hier.

05.03.2015
Neujahrsempfang der bcsd

Der Neujahrsempfang der bcsd ist auf dem besten Weg, sich als fester Termin im Veranstaltungskalender der Stadtmarketingverantwortlichen zu etablieren. Bei der zweiten Auflage auf dem Gelände der Messe Frankfurt am 29. Januar fanden sich über 100 Personen ein, um sich in angenehmer Atmosphäre mit den Kollegen und Experten auszutauschen, das Neueste aus dem Verband zu erfahren und die Preisverleihung des Wettbewerbs Best Christmas City zu verfolgen. Am 30. Januar stand für die Teilnehmer der Besuch des Premium Business Programms der Messe Christmasworld auf der Agenda. Im Vortragsprogramm diskutierten anerkannte Experten die zukünftigen Herausforderungen für Städte und Handel und stellten Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich Business Improvement Districts vor. Abschließend boten fachkundige Mitarbeiter der Messe Frankfurt geführte Rundgänge über das Gelände der Leitmesse für Konzept-Dekoration an.

05.03.2015
Bürger diskutieren über Beteiligungsformen in Gießen und Darmstadt

Die Stadt Gießen entwickelt Beteiligungsleitlinien und geht dabei gleich mit gutem Beispiel voran, indem die Bürger bereits an der Entwicklung der Leitlinien beteiligt werden. Am Anfang des Prozesses stand eine breit angelegte Bürgerbefragung unter dem Titel „Bürger und Demokratie in Gießen“ an der mehrere hundert Einwohner teilnahmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Umfrage entwickelte die Stadt einen Entwurf für Leitlinien und eine Satzung zur Bürgerbeteiligung. Diese werden den Bürgern nun auf dem neu eingerichteten Online-Beteiligungsportal der Stadt zur Diskussion gestellt. Die Anmerkungen sollen dann in den von der Stadtverordnetenversammlung zu verabschiedenden Entwurf einfließen. Ziel ist, die Leitlinien bereits im Februar 2015 zu verabschieden. Das Online-Beteiligungsportal „Gießen direkt“, auf dem auch der Prozess erläutert wird, finden Sie hier. In Darmstadt wurden ebenfalls gemeinsam mit den Bürgern an Leitlinien zur Beteiligung gearbeitet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

04.03.2015
Frag den OB – Beteiligungsformen in Ludwigsburg

In Ludwigsburg ist zur Beteiligung der Bürger eine Homepage eingerichtet worden, bei der registrierte Nutzer Fragen an den Oberbürgermeister stellen können. Die von den Bürgern formulierten Fragen werden gesammelt und bewertet. Nach zehn Wochen wird die am besten bewertete Frage an den Oberbürgermeister weitergeleitet und beantwortet. Die Homepage finden Sie hier. Neben dieser Plattform existiert mit „Mein LB“ ein weiteres, breiter angelegtes Portal zur Bürgerbeteiligung. Dort können Bürger ihre Ideen für die Stadt einstellen und Mitstreiter zur Umsetzung finden oder die Stadtverwaltung um Unterstützung bitten. Damit ist Mein LB deutlich aktivierender angelegt und kann die Stadt und die Stadtteile durch neue Projekte und neue Allianzen beleben. Mein LB finden Sie hier.

04.03.2015
emmasbox - Abholstation für Lebensmittel

Das Münchener Start Up Unternehmen open ideas bringt mit emmasbox eine Neuerung für den Lebensmitteleinzelhandel auf den Markt. Schränke, die ähnlich wie eine Packstation der Deutschen Post aussehen und an besonders frequentierten Orten im öffentlichen Raum platziert werden, sollen in Zukunft den Lebensmitteleinkauf erleichtern. Kunden bestellen online die gewünschten Waren beim Supermarkt. Diese werden je nach Bedarf (tief-)gekühlt aufbewahrt und stehen dann z.B. an Bahnhöfen oder vor Supermärkten zur Abholung bereit. So spart der Kunde sich den Weg zum Supermarkt oder zumindest das Anstehen an der Kasse. Hier erfahren Sie mehr.

03.03.2015
StreetPong erstmals umgesetzt

Das Konzept wurde vom jungen Team bereits 2013 auf der Frühjahrstagung der bcsd in Münster in einem der Workshops präsentiert. Jetzt ist an einer Kreuzung in Hildesheim erstmals die Umsetzung erfolgt und sorgt für Aufmerksamkeit. Die Rede ist von StreetPong, einem digitalen Spiel, bei dem zwei, sich an einer Ampel gegenüber stehende Personen über fest installierte Touchdisplays miteinander spielen können. Das Spiel erinnert in der Optik an die Anfänge des Computerzeitalters und ist denkbar einfach zu erfassen. Nach einer vierwöchigen Testphase wird über die dauerhafte Übernahme entschieden. Ein Video finden Sie hier.

03.03.2015
Krefelder Perspektivwechsel

Krefeld wirbt um neue, nachhaltige Projekte aus der Bürgerschaft zur attraktiven Gestaltung der Stadt, zur Verbesserung des Images und zur Steigerung der Lebensqualität. Unter dem Titel Krefelder Perspektivwechsel sollen sich die Bürger ihrer eigenen Bedeutung für die Gestaltung der Stadt bewusst werden. Aber auch das Stadtmarketing erfährt mit dem Perspektivwechsel eine neue inhaltliche Ausrichtung zu mehr Kooperation mit lokalen Partnern, zur Stärkung des Wir-Gefühls und zur langfristigen Kommunikation der Markeninhalte. Der Krefelder Perspektivwechsel soll fest etabliert werden und auf das 650-jährige Jubiläum der Stadt im Jahr 2023 vorbereiten. Bis zum Jubiläum werden jeweils die ungeraden Jahre unter einem eigenen Motto des Überthemas Perspektivwechsel stehen. Im Jahr 2015 lautet das Motto „Gestalte Deine Stadt! Neue Blickwinkel auf Samt und Seide.“. Unter den bereits fest eingeplanten Programmpunkten sind einige, die einen Perspektivwechsel im wörtlichen Sinn ermöglichen: Blicke von erhöhten Punkten der Stadt, Stadtführungen durch Bürger, die ihre Lieblingsecken zeigen, oder Fotografieworkshops. Hier finden Sie die Internetplattform des Projektes.

02.03.2015
Stadt und Handel – Branchenreport Einzelhandel

Die Förderung des Handels in der Innenstadt ist eine Kernaufgabe des Stadtmarketings. Dieses Ziel hat sich auch der Handelsverband Deutschland (HDE) gesetzt. Mit dem Branchenreport Einzelhandel verknüpft der HDE einen Bericht über aktuelle Trends und Entwicklungen mit politischen Forderungen nach Förderung des Handels vor Ort und bekennt sich klar zum Standort Innenstadt und der Symbiose zwischen Handel und Stadt. Insbesondere angesichts aktueller Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, dem aufstrebenden Onlinehandel und veränderten Kundengewohnheiten sieht Hauptgeschäftsführer Stefan Genth Raum für weitere gemeinsame Anstrengungen zum Erhalt vitaler Innenstädte. Den Branchenreport finden Sie hier.

26.02.2015
Ich bin Zürich - Testimonials für mehr Integration

Der Schweizer Kanton Zürich hat eine Testimonial-Kampagne mit den eigenen Bürgern gestartet. Der Titel der Kampagne „Ich bin Zürich“ erinnert zunächst an bekannte Kampagnen wie „Die Stadt bin ich“ aus Chemnitz und geht in eine ähnliche Richtung, der Hintergrund unterscheidet sich aber deutlich. Wie in Chemnitz soll die Identifikation mit dem Wohnort gestärkt werden. Die Kampagne läuft allerdings auch als Teil einer Kampagne für Integration und Vielfalt. Entsprechend sind auf den in der Öffentlichkeit und im Internet präsenten Plakaten Menschen mit Migrationshintergrund zu sehen, die ein Statement zu ihrem Kanton abgeben. Dabei ersetzt die Person das „ich“ in Zürich. Um die Kampagne bekannter zu machen können sich die Bürger des Kantons in einer mobilen Fotobox auf ähnliche Weise präsentieren und ihr Statement zum Kanton abgeben. Mehr erfahren Sie hier.

25.02.2015
Leipzig gewinnt City People Light Award

Dass sich mit Licht in der Stadtgestaltung nicht nur in der Weihnachtszeit einige Akzente setzen lassen, sollte bereits länger bekannt sein. Im bcsd-Kontext hat etwa Michael Batz auf dem letztjährigen Neujahrsempfang einige besonders gut und auch weniger gut gelungene Beispiele gezeigt. Mehr ist bei der Beleuchtung nicht immer besser, das Licht muss sich der Umgebung anpassen und sich in den menschlichen Kontext einfügen. Das Netzwerk LUCI und der Beleuchter Philips haben in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal den City People Light Award ausgeschrieben, aus dem Leipzig mit dem neu gestalteten Richard-Wagner-Platz als Gewinner hervorgegangen ist und sowohl Kopenhagen als auch Straßburg auf die Plätze verweisen konnte. Das besondere in Leipzig: Die Bürger wurden in die Umgestaltung des ehemaligen Parkplatzes mit einbezogen. Den Publikumspreis konnte Ankara für seinen Masterplan Licht gewinnen. Hier erfahren Sie mehr.

24.02.2015
Stadtmarketingpreis Baden-Württemberg - Bewerbung noch möglich

Der Handelsverband Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den Stadtmarketingpreis Baden-Württemberg in den drei Größenklassen Kommunen bis unter 30.000 Einwohner, von 30.000 bis unter 70.000 Einwohner und über 70.000 Einwohner. Für das Jahr 2015 ist nun die Bewerbung möglich. Bewerbungen müssen über die jeweilige Kommune laufen. Die Gewinner erhalten jeweils Weihnachtsbeleuchtung, einen Stadtfilm sowie einen Weihnachtsmarktcheck. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai möglich. Mehr erfahren Sie hier.

23.02.2015
Hotel Shabby Shabby

Einigen Besuchern werden sie während des Besuchs des Deutschen Stadtmarketingtags 2014 in Mannheim aufgefallen sein: Improvisierte, temporäre Hotelzimmer im öffentlichen Raum, die im Rahmen des Theaters der Welt in der Stadt verteilt errichtet wurden. Die „Zimmer“ konnten zum Preis von 25 € pro Nacht gemietet werden und befanden sich etwa im Hafengebiet am Rhein oder im Garten des Dorint Hotels. Auf dem Portal Pop-Up City ist nun eine Zusammenschau einiger Exemplare inklusive Innenansicht zu sehen. Diese finden Sie hier.

23.02.2015
Neue Gesetzgebung: bonuscard Bocholt stellt Betrieb ein

Eine neue EU-Richtlinie zu Gutschein- und Rabattkarten sowie ein verschärftes Gesetz zur Geldwäsche haben dazu geführt, dass sich der Rabattverein Bonuscard Bocholt dazu entschlossen hat, die bonuscard zum Ende des Jahres einzustellen. Die Bonuskarte war ein Erfolgsmodell, wurde von den Bürgern und Kunden sehr gut angenommen und war mit wichtigen Partnern wie der Bocholter Energie- und Wasserversorgung, der Volksbank, der Sparkasse oder dem Stadtbus breit aufgestellt. Das Problem der Geldwäsche liegt darin begründet, dass Rabattpunkte bei einem Laden erworben werden können und bei einem anderen bar ausgezahlt werden können. Die bonuscard wird von einer Regionalwährung der Werbegemeinschaft, dem Bocholt Taler im Wert von 10 €, abgelöst. Verbliebene Punkte können auch in Taler umgetauscht werden. Mehr erfahren Sie hier.

20.02.2015
Verlage drängen in das Geschäftsfeld des lokalen Online-Shoppings

Die Zahl der Menschen, die regelmäßig eine Tageszeitung beziehen, sinkt, auch aufgrund des im Internet vorhandenen, oft kostenlosen Informationsangebots. Gleichzeitig geraten lokale Einzelhändler – auch Aufgrund eines veränderten Konsumentenverhaltens in Richtung E-Commerce – verstärkt unter Druck. Diese Konstellation setzt auch die Zeitungsverlage unter Zugzwang, denn der lokale Einzelhandel ist ein wichtiger Anzeigenkunde. Auf dem diesjährigen Forum Kundenmanagement, einem Branchentreff regionaler Tageszeitungen, wurde unter anderem genau darüber diskutiert. Eine naheliegende Schlussfolgerung ist der eigene Sprung ins Netz, gemeinsam mit den Händlern vor Ort. Viele Tageszeitungen sind mittlerweile an lokalen Multichannel-Shopping-Projekten beteiligt, Tendenz steigend. Unter anderem wird auch die deutschlandweit agierende Plattform Simply Local von lokalen Verlagshäusern mitfinanziert. Der Einzelhandel wiederum erreicht somit möglicherweise andere und größere potenzielle Käuferschichten, als mit den Anzeigen in der immer seltener abonnierten Lokalzeitung.

19.02.2015
Online-City Wuppertal

Mit der Online City Wuppertal ist eines der meistbeachteten Projekte im Bereich Multichannel für den lokalen Einzelhandel in die heiße Phase gegangen. Ab sofort können auf der lokalen Einkaufsplattform im Internet, die auf dem System von Atalanda basiert, Waren von aktuell 23 lokalen Einzelhändlern erworben werden. Selbstverständlich können nach und nach weitere Händler hinzustoßen. Durch eine eigene, der Plattform angeschlossene, Logistik liefern lokale Kuriere Waren bei einer Bestellung bis 17 Uhr noch am selben Tag aus.

Die Online City geht allerdings deutlich über die Funktion als Einkaufsportal und Onlineshop lokaler Unternehmen hinaus und ruht auf drei Säulen: Infrastruktur, Händlerschulungen und dem Retail Lab. Das Retail Lab ist gleichzeitig die Anlaufstelle in der Innenstadt, bei der die Waren auch abgeholt werden können, Fragen rund um das Projekt beantwortet werden aber auch innovative Shop-Konzepte getestet werden. Die angeschlossenen Händler stellen sich mit Informationen zum Laden, zur Person, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten vor. Über gemeinsame Taschen und die Einbindung des Online City Logos in das Stadtbild wird ein eigenes Branding, vergleichbar mit dem einer Werbegemeinschaft, betrieben.

Das Projekt wird von der Wirtschaftsförderung Wuppertal durchgeführt und im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert. Als Berater und Impulsgeber steht Andreas Haderlein zur Seite, der das Projekt auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 in Kleve vorstellte. Mehr Informationen finden Sie hier. Eine Projektbeschreibung finden bcsd-Mitglieder im Projekt-Pool auf der Homepage der bcsd.

Ein weiteres Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, das in eine ähnliche Richtung geht, ist das virtuelle Schaufenster in der Barlachstadt Güstrow (ca. 29.000 Einwohner). Dazu finden Sie hier Informationen.

18.02.2015
Stadt nach Acht - Nachtökonomie und Sicherheit

Das Portal und Forschungsprojekt „Stadt nach Acht“ beschäftigt sich mit der Nachtökonomie und wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert. Themen sind unter anderem Forschungen, Umfragen und Kartierungen zum Nachtleben und Ausgehen, Konzepte, Maßnahmen und Politik einzelner Kommunen oder Verbände, Kunstaktionen und Popkultur, Diskurse und Veranstaltungen sowie Wettbewerbe, etwa zur nächtlichen Beleuchtung oder zu Veranstaltungen im Winter. Das Portal vermittelt damit einen guten Überblick über Themen der „Stadt nach Acht“. Konkret sind dort etwa eine Studie zum Ausgehverhalten Jugendlicher zu finden oder ein Bericht des Schweizerischen Städteverbands zum Städtischen Nachtleben und möglichen Vorgehensweisen der Kommunen. Den Internetauftritt von „Stadt nach Acht“ finden Sie hier.
Im Bereich der Nachtökonomie ist auch der britische Stadtmarketingverband ATCM tätig. Die vom ATCM vergebene Purple Flag kennzeichnet, ähnlich zur blauen Flagge an Stränden, im Hinblick auf die Abend- und Nachtökonomie gut geführte Stadtzentren. Zudem werden Stadtmanagern Hilfestellungen zum Erreichen der Standards gegeben. Hier erfahren Sie mehr über das Projekt.
In Dortmund hat sich der Verein Ausgehen in Dortmund e.V. gegründet um gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Ordnungshütern für ein sicheres und sauberes Nachtleben zu sorgen. Auch hier wurde ein Qualitätssiegel geschaffen, das Schulungen des Personals und der Betreiber umfasst. Die Homepage des Vereins finden Sie hier.
In Karlsruhe wurde bereits 2004 gemeinsam von Stadtmarketing, City Initiative, der Polizei und Gastronomen die Aktion Sicheres Nightlife ins Leben gerufen. Neben Schulungen für das Service- und Sicherheitspersonal umfasst die Aktion eine Öffentlichkeitskampagne sowie ein gemeinsames Vorgehen gegen Störer, die zum Beispiel in allen angeschlossenen Betrieben gleichzeitig mit Hausverbot belegt werden können. Mehr erfahren Sie hier.


17.02.2015
Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat gemeinsam mit dem Deutschen ReiseVerband (DRV) als Projektträger den Leitfaden „Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen. Handlungsempfehlungen zur Förderung des Tourismus in ländlichen Räumen“ erstellt. Neben der allgemeinen Vorstellung von Potenzialen, Trends und Herausforderungen des Tourismus im ländlichen Raum werden für verschiedene Handlungsfelder Strategien präsentiert und Handlungsempfehlungen gegeben, die mit zahlreichen Praxisbeispielen veranschaulicht sind. Ergänzend dazu betreibt der DRV ein Internetportal, auf dem sich Termine, weiterführende Literatur, Best-Practice-Beispiele, ein Themenspecial Wandern, Positionen und Vorträge zum Thema finden. Das Portal zum „Tourismus fürs Land“ finden Sie hier.

16.02.2015
Tourismusbeirat der Bundesregierung

Der Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sich am 14. Oktober 2014 konstituiert. Zu den Mitgliedern gehören mit Dr. Bettina Bunge von Dresden Marketing und Dr. Carmen Hildebrandt von Erfurt Tourismus und Marketing auch zwei Mitglieder der bcsd. Der Beirat besteht seit 1977 und ist nun erstmals in neuer Konstellation zusammengetroffen. Thema auf der Sitzung waren Möglichkeiten die Wertschätzung für den Tourismus als Wirtschaftszweig zu steigern. Weitere Themenschwerpunkte werden die Ausbildungs- bzw. Beschäftigungssituation, Barrierefreiheit, die fortschreitende Digitalisierung und Tourismus im ländlichen Raum sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

16.02.2015
Deutschland wieder beliebteste Ländermarke weltweit

Laut dem Anholt-GfK Roper Nation Brand Index besitzt Deutschland als Marke wieder das beste Image der weltweit 50 betrachteten Länder. Bei der Erhebung wurden 20.000 Verbraucher in 20 Ländern online befragt. Bewertet wurde in den Kategorien Kultur und kulturelles Erbe, Regierung und Politik, Export, Menschen und Bevölkerung, Einwanderungs- und Investitionspotenzial sowie Tourismus. Deutschland landete im Bereich Kultur auf dem ersten Platz und auf dem siebten Platz im Tourismus und konnte sich damit jeweils verbessern. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) erwartet sich von der hohen internationalen Reputation einen Schub für den Deutschland-Tourismus und weist gleichzeitig darauf hin, dass Deutschland-Touristen positive Eindrücke vom Land mitnehmen. Mehr Informationen finden Sie hier.

12.02.2015
Prognose der DZT zum Incoming-Tourismus

Zu dem guten Image Deutschlands im Ausland passt auch die jüngst veröffentlichte Prognose der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zur Entwicklung des Incoming-Tourismus in Deutschland. In der auf unterschiedlichen Szenarien basierenden Schätzung wird von einer beinahe Verdopplung der Übernachtungszahlen aus dem Ausland von heute (2013) 67,8 Millionen auf 121,5 Millionen im Jahr 2030 ausgegangen. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg um 3,5 %. In die Prognose flossen Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des Deutschlandtourismus zwischen 1995 und 2012 ein, sowie europäische Statistiken für denselben Zeitraum. Weiterhin wurden Prognosen für den weltweiten Tourismus berücksichtigt sowie die Entwicklungsprognosen für die Quellmärkte und für Fluglinien. Mehr erfahren Sie hier.

12.02.2015
Tag der Städtebauförderung - Handbuch herausgegeben

Auf Initiative der Bauministerkonferenz wird am 09. Mai 2015 deutschlandweit erstmals der Tag der Städtebauförderung begangen. Der Tag der Städtebauförderung hat zum Ziel, auf laufende und abgeschlossene Projekte der Programme sowie den Nutzen der Städtebauförderung aufmerksam zu machen. Insbesondere Bürger, aber auch weitere lokale Akteure sollen angesprochen werden und zur Beteiligung am Stadtentwicklungsprozess motiviert werden. Die bcsd unterstützt den Tag der Städtebauförderung und ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf. Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. März 2015 möglich. Um die Vorbereitung und Durchführung vor Ort zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein Handbuch zum Tag der Städtebauförderung herausgegeben. In diesem finden interessierte Kommunen Checklisten, praktische Anregungen, eine Beschreibung der Ziele und weiterführende Literatur. Das Handbuch finden Sie hier. Die Homepage des Tages der Städtebauförderung, auf der auch die Anmeldung möglich ist, finden Sie hier.

11.02.2015
Blick über den Tellerrand: USA und Kanada

In den USA und Kanada kümmert sich die International Downtown Association (IDA) um den Erfahrungsaustausch im Stadt- und Citymarketing. Ein wichtiger Branchentreff ist die jährliche Verleihung des IDA Downtown Achievement Awards in den Kategorien President’s Award, Downtown Leadership & Management, Economic & Business Development, Events & Programming, Marketing & Communications, Planning und Public Space. Die Sieger des diesjährigen Awards werden auf der Homepage mit ihren Projekten mit einer Präsentation und einer Beschreibung im Stil des bcsd-Projektpools vorgestellt. Diese finden Sie hier. Zudem veranstaltet die IDA jedes Jahr im Herbst an wechselnden Orten eine Tagung mit einer Dienstleister-Messe zum Erfahrungsaustausch und Gästen aus aller Welt. Die Tagung wird 2015 vom 30. September bis 02. Oktober in San Francisco stattfinden. Mehr Informationen zur IDA finden Sie hier.

10.02.2015
Zweimeilenladen Berlin

Der Buy Local Gedanke findet gerade in Zeiten des boomenden E-Commerce immer mehr Beachtung und wird fast schon zu einem Gegentrend zu diesem. Der Einkauf vor Ort garantiert regionalwirtschaftliche Effekte, sichert Arbeitsplätze und eine lebendige Innenstadt. Einen Schritt weiter geht das Konzept des Pop-up Stores Zweimeilenladen, der im Dezember für drei Wochen in Berlin eröffnete und zuvor in Hamburg residierte. Das Konzept steckt bereits im Namen: Verkauft werden nur Waren, die in einem Umkreis von Zwei Meilen (ca. 3,2 km) um den Laden herum hergestellt werden. Das Sortiment umfasst landwirtschaftliche Produkte (das Urban Gardening Projekt Prinzessinengärten liegt in unmittelbarer Nachbarschaft), aber auch Kleidung oder Haushaltsgegenstände. Das Projekt will so auf die Vielfalt der vor Ort produzierten Waren hinweisen. Begleitend zum Ladengeschäft zeigten Workshops den Kunden und Interessierten, wie sie selbst zum Produzenten werden. Mehr erfahren Sie hier.

09.02.2015
Deutschlands schönster Schulhof gesucht

Die Stiftung Lebendige Stadt und die Deutsche Umwelthilfe suchen unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Hendricks nach Deutschlands schönsten Schulhöfen. Dabei finden die Eigenleistung, die Kreativität und der Best Practice Charakter der Lösungen besondere Berücksichtigung. Die sechs besten Einsendungen werden mit 2.000 € prämiert. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar möglich. Mehr erfahren Sie hier.

06.02.2015
Kostenloses WLAN in Ravensburg

Die Stadt Ravensburg bietet ihren Bürgern seit kurzem einen kostenlosen dreistündigen WLAN-Zugang. Anders als etwa im Modell Gevelsberg, bei dem Händler ihre eigenen WLAN Netze verknüpft haben, oder im Modell Karlsruhe, wo das Netz der Universitäten vor Ort genutzt und ausgebaut wurde, ist das Ravensburger Modell durch eine Kooperation der städtischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, des Stadtmarketings und des Wirtschaftsforums Pro Ravensburg entstanden. Die Finanzierung wird über den Verkauf von Werbemöglichkeiten an die örtlichen Gewerbetreibenden sichergestellt. Die Stadt trägt die Kosten für den Internetzugang und Strom. Mehr erfahren Sie hier. Über das WLAN können Bürger und Gäste auch auf den im Sommer gestarteten digitalen Einkaufsführer zugreifen.

05.02.2015
Neue GEMA-Tarife für Stadtfeste verhandelt – massive Steigerung verhindert

Den Tarif U-St für Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen, die im Freien auf öffentlichen Plätzen stattfinden, wollte die GEMA schon seit mehreren Jahren reformieren. Die bcsd konnte sich nun zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesvereinigung der Musikveranstalter mit der GEMA auf eine neue, linearisierte Struktur verständigen. Die ursprünglichen Forderungen der GEMA, die erhebliche Steigerungen mit sich gebracht hätten, konnten erfolgreich abgewehrt werden. Auch der 20-prozentige Gesamtvertragsnachlass auf die GEMA-Gebühren für bcsd-Mitglieder bleibt erhalten. Der neue Tarif sieht nunmehr Stufen von je 500qm vor, wobei es im Bereich bis 1.500qm sogar zu Entlastungen von bis zu 27 %, aber auch zu Steigerungen um ca. 10,- bis 35,- Euro kommt. Im Bereich bis 5.000qm liegen die Erhöhungen bei ca. 40,- bis max. 95,- Euro. Über 5.000qm konnte die Erhöhungen auf 3 Jahre gestreckt werden, sodass hier jährliche Erhöhungen von nur ca. 5-6 % auf die Veranstalter zukommen. Hilfe im Umgang mit den Tarifen bietet das GEMA-Handbuch 2015, das Sie hier finden.

26.01.2015
Stadtmarketing im Profil - Aufgabe, Bedeutung und Entwicklung

Im Frühsommer 2014 hat die bcsd ihre zu diesem Zeitpunkt 254 ordentlichen Mitglieder nach deren Aufgaben, Strukturen und Meinungen befragt um so eine langjährige Bilanzierung der Entwicklungen im Stadtmarketing fortzuschreiben. Durch die hohe Beteiligung unserer Mitglieder – die Rücklaufquote lag mit über 50% sehr hoch – haben wir aussagekräftige Daten über den aktuellen Stand des Stadtmarketings, etwa 30 Jahre nach den ersten Initiativen, gewinnen können. Allen Teilnehmern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Stadtmarketing als wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument in den Kommunen fest etabliert hat und an Bedeutung zunimmt. Eine textliche Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie hier zum Download.

26.01.2015
Citymanagement im UK - Best practice und politische Forderungen

Ähnlich dem bcsd-Projektpool finden sich auf „The Great British Highstreet“ Tipps und Ratschläge für Citymanager vor Ort, die nach Themengebieten sortiert sind und mit Best-Practice Beispielen aus Großbritannien hinterlegt sind. Die Interessen der Einkaufsstraßen werden durch einen Beirat aus den Vorständen der größten Interessenverbände vertreten. Das Future High Streets Forum (Einkaufsstraßen von morgen) berät die Regierung und hilft bei der Umsetzung der politischen Ziele vor Ort. Unter den Mitgliedern befindet sich auch der Vorstand der Association of Town & Centre Management. Die ATCM formuliert Ihre Erwartungen an die Politik im Vorfeld der Wahlen in einem 22 –seitigen Manifest des Stadt- und Citymanagements. Dieses finden Sie hier.

26.01.2015
Schrottimmobilien und Leerstand

Das Netzwerk Innenstadt NRW hat ein Magazin zum Thema Schrottimmobilien und Leerstand herausgegeben. Anlass für die Publikation ist der demografische und strukturelle Wandel der Gesellschaft. Neue Denk- und Handelsansätze sind gefragt, wenn in schrumpfenden Städten leer stehende Immobilien zurück bleiben. In dem Magazin finden interessierte Leser Informationen zum Wohnungsaufsichtsgesetz der Landesregierung sowie eine Übersicht über die Problemlagen im Land. Außerdem stellt die Landesinitiative Stadtbaukultur ihr Konzept der „Umbaukultur – Häuser von gestern für die Stadt von morgen“ vor. Praxisbeispiele aus Bocholt, Gelsenkirchen und Bremerhaven runden das Magazin ab. Eine pdf-Version des Magazins finden Sie hier.

26.01.2015
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bcsd - Profil

Das bcsd-Profil als PDF-Dokument zum Download.

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