Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Zukunft. Stadt. Marketing. – Neue Chancen für Stadt, Stadtentwicklung und Stadtmarketing

Deutscher Stadtmarketingtag 2015 in Bremen
vom 26. bis 28. April 2015


Der Deutsche Stadtmarketingtag ist Treffpunkt und Netzwerktagung für alle, die sich für lebenswerte und zukunftsfähige Städte engagieren. Erleben Sie spannende Fachbeiträge, unter anderem von Prof. Dr. Peter Sloterdijk, der in das Tagungsthema einführt, von Prof. Klaus Selle über moderne Bürgerbeteiligung und von Andreas Reiter zur Zukunft des Stadtmarketings. In Gesprächsformaten diskutieren wir über das Transformationsdesign für moderne Stadtgesellschaften und erfahren Ansätze aus der Praxis. Besuchen Sie auch unsere vielfältige Fachausstellung, auf der die neuesten Produkte und Dienstleistungen rund um das Stadtmarketing präsentiert werden. Freuen Sie sich also auf renommierte Referenten, zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und spannende Diskussionen um die Stadt und Organisation der Zukunft.

Der Deutsche Stadtmarketingtag ist eine Veranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Wir bedanken uns bei unseren lokalen Partnern CityInitiative Bremen Werbung e.V., der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und dem Vegesack Marketing e.V. für die Einladung nach Bremen und sind sicher mit der Hansestadt und dem Konzerthaus „Die Glocke“ einen passenden Ort gefunden zu haben, der eine interessante Tagung und ein attraktives Rahmenprogramm möglich macht.

Programm

Anmeldeformular

Informationen für Fachaussteller

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Studieren des Programms und freuen uns darauf, Sie in Bremen begrüßen zu dürfen.

05.03.2015
Wettbewerb Zukunftsstadt

Im Rahmen des am 19. Februar mit einer Tagung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin offiziell eröffneten Wissenschaftsjahres 2015 „Zukunftsstadt“ hat das BMBF gemeinsam mit Partnern den Wettbewerb Zukunftsstadt ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, in bis zu 50 ausgewählten Kommunen, Stadtteilen oder Landkreisen gemeinsam von den Bürgern, der Verwaltung und weiteren Akteuren getragene Zukunftsvisionen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt ist in drei Stufen gegliedert. In der ersten Stufe des Wettbewerbs steht die Entwicklung einer nachhaltigen, ganzheitlichen Vision 2030+ für die Stadtentwicklung im Vordergrund. In der zweiten Stufe werden die Konzepte einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen und gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickelt. In der letzten Stufe wird die Umsetzung der ersten Teilkomponenten angegangen. In der ersten Stufe sind Förderungen von bis zu 35.000 € möglich. Bewerbungen sind noch bis zum 27.03.2015 möglich. Hier finden Sie mehr Informationen.

05.03.2015
Seminar zu Social Media: "Stadtmarketing im Social Web - ein Leitfaden-Workshop"

23. März 2015 in Karlsruhe

Fragen zum Thema Social Media gibt es viele. Dieses Seminar hat Antworten. Dass Social Media Mehrwerte für die eigene Kommunikation und folglich auch für das Stadtmarketing bietet, ist gemeinhin bekannt. Wie man eine entsprechende Strategie aufbaut, welche Ressourcen man realistischerweise einplanen sollte und wie das Ganze dann in der täglichen Praxis aussehen kann – darauf wird in diesem Seminar eingegangen. Denn bei allem, was tagtäglich an Neuem auf diesem Markt der unendlich scheinenden Möglichkeiten passiert, muss man die für die eigene Organisation und Stadt passende Strategie finden um mit dem Social Web umzugehen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

05.03.2015
Local Heroes – Publikation zur Online-/Offline-Integration im Einzelhandel

Das Buch „Local Heroes“ beschäftigt sich mit neuen Shop-Konzepten, die im Rahmen der Digitalisierung des Einzelhandels entstanden sind. Nach einer allgemeinen Einführung mit Zahlen zu den Entwicklungen im Handelssektor, werden sowohl stationäre Händler vorgestellt, die den Sprung ins Netz gewagt haben, als auch ursprünglich reine Online-Händler wie Cyberport, die nun auch in die Fläche expandieren. Zudem präsentiert Matthias Hell Verbundsgruppen und Plattformen, die eine Verbindung zwischen ihrem Online-Angebot und den Fachhändlern vor Ort herstellen und viele weitere moderne Konzepte zur Verzahnung des stationären mit dem digitalen Handel. Zum Abschluss gibt das Buch lokalen Händlern Empfehlungen, wie die eigene Strategie aussehen könnte. Die einzelnen Portraits stammen aus einer Artikelreihe des Branchenportals shopanbieter.de. Die Publikation finden Sie hier. Neben dieser Publikation finden sich auf dem Portal zahlreiche weitere Arbeitshilfen, Artikel und Publikationen zum Thema. Diese finden Sie hier.

05.03.2015
Bürger diskutieren über Beteiligungsformen in Gießen und Darmstadt

Die Stadt Gießen entwickelt Beteiligungsleitlinien und geht dabei gleich mit gutem Beispiel voran, indem die Bürger bereits an der Entwicklung der Leitlinien beteiligt werden. Am Anfang des Prozesses stand eine breit angelegte Bürgerbefragung unter dem Titel „Bürger und Demokratie in Gießen“ an der mehrere hundert Einwohner teilnahmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Umfrage entwickelte die Stadt einen Entwurf für Leitlinien und eine Satzung zur Bürgerbeteiligung. Diese werden den Bürgern nun auf dem neu eingerichteten Online-Beteiligungsportal der Stadt zur Diskussion gestellt. Die Anmerkungen sollen dann in den von der Stadtverordnetenversammlung zu verabschiedenden Entwurf einfließen. Ziel ist, die Leitlinien bereits im Februar 2015 zu verabschieden. Das Online-Beteiligungsportal „Gießen direkt“, auf dem auch der Prozess erläutert wird, finden Sie hier. In Darmstadt wurden ebenfalls gemeinsam mit den Bürgern an Leitlinien zur Beteiligung gearbeitet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

04.03.2015
Frag den OB – Beteiligungsformen in Ludwigsburg

In Ludwigsburg ist zur Beteiligung der Bürger eine Homepage eingerichtet worden, bei der registrierte Nutzer Fragen an den Oberbürgermeister stellen können. Die von den Bürgern formulierten Fragen werden gesammelt und bewertet. Nach zehn Wochen wird die am besten bewertete Frage an den Oberbürgermeister weitergeleitet und beantwortet. Die Homepage finden Sie hier. Neben dieser Plattform existiert mit „Mein LB“ ein weiteres, breiter angelegtes Portal zur Bürgerbeteiligung. Dort können Bürger ihre Ideen für die Stadt einstellen und Mitstreiter zur Umsetzung finden oder die Stadtverwaltung um Unterstützung bitten. Damit ist Mein LB deutlich aktivierender angelegt und kann die Stadt und die Stadtteile durch neue Projekte und neue Allianzen beleben. Mein LB finden Sie hier.

04.03.2015
emmasbox - Abholstation für Lebensmittel

Das Münchener Start Up Unternehmen open ideas bringt mit emmasbox eine Neuerung für den Lebensmitteleinzelhandel auf den Markt. Schränke, die ähnlich wie eine Packstation der Deutschen Post aussehen und an besonders frequentierten Orten im öffentlichen Raum platziert werden, sollen in Zukunft den Lebensmitteleinkauf erleichtern. Kunden bestellen online die gewünschten Waren beim Supermarkt. Diese werden je nach Bedarf (tief-)gekühlt aufbewahrt und stehen dann z.B. an Bahnhöfen oder vor Supermärkten zur Abholung bereit. So spart der Kunde sich den Weg zum Supermarkt oder zumindest das Anstehen an der Kasse. Hier erfahren Sie mehr.

03.03.2015
StreetPong erstmals umgesetzt

Das Konzept wurde vom jungen Team bereits 2013 auf der Frühjahrstagung der bcsd in Münster in einem der Workshops präsentiert. Jetzt ist an einer Kreuzung in Hildesheim erstmals die Umsetzung erfolgt und sorgt für Aufmerksamkeit. Die Rede ist von StreetPong, einem digitalen Spiel, bei dem zwei, sich an einer Ampel gegenüber stehende Personen über fest installierte Touchdisplays miteinander spielen können. Das Spiel erinnert in der Optik an die Anfänge des Computerzeitalters und ist denkbar einfach zu erfassen. Nach einer vierwöchigen Testphase wird über die dauerhafte Übernahme entschieden. Ein Video finden Sie hier.

03.03.2015
Krefelder Perspektivwechsel

Krefeld wirbt um neue, nachhaltige Projekte aus der Bürgerschaft zur attraktiven Gestaltung der Stadt, zur Verbesserung des Images und zur Steigerung der Lebensqualität. Unter dem Titel Krefelder Perspektivwechsel sollen sich die Bürger ihrer eigenen Bedeutung für die Gestaltung der Stadt bewusst werden. Aber auch das Stadtmarketing erfährt mit dem Perspektivwechsel eine neue inhaltliche Ausrichtung zu mehr Kooperation mit lokalen Partnern, zur Stärkung des Wir-Gefühls und zur langfristigen Kommunikation der Markeninhalte. Der Krefelder Perspektivwechsel soll fest etabliert werden und auf das 650-jährige Jubiläum der Stadt im Jahr 2023 vorbereiten. Bis zum Jubiläum werden jeweils die ungeraden Jahre unter einem eigenen Motto des Überthemas Perspektivwechsel stehen. Im Jahr 2015 lautet das Motto „Gestalte Deine Stadt! Neue Blickwinkel auf Samt und Seide.“. Unter den bereits fest eingeplanten Programmpunkten sind einige, die einen Perspektivwechsel im wörtlichen Sinn ermöglichen: Blicke von erhöhten Punkten der Stadt, Stadtführungen durch Bürger, die ihre Lieblingsecken zeigen, oder Fotografieworkshops. Hier finden Sie die Internetplattform des Projektes.

02.03.2015
Stadt und Handel – Branchenreport Einzelhandel

Die Förderung des Handels in der Innenstadt ist eine Kernaufgabe des Stadtmarketings. Dieses Ziel hat sich auch der Handelsverband Deutschland (HDE) gesetzt. Mit dem Branchenreport Einzelhandel verknüpft der HDE einen Bericht über aktuelle Trends und Entwicklungen mit politischen Forderungen nach Förderung des Handels vor Ort und bekennt sich klar zum Standort Innenstadt und der Symbiose zwischen Handel und Stadt. Insbesondere angesichts aktueller Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, dem aufstrebenden Onlinehandel und veränderten Kundengewohnheiten sieht Hauptgeschäftsführer Stefan Genth Raum für weitere gemeinsame Anstrengungen zum Erhalt vitaler Innenstädte. Den Branchenreport finden Sie hier.

26.02.2015
Ich bin Zürich - Testimonials für mehr Integration

Der Schweizer Kanton Zürich hat eine Testimonial-Kampagne mit den eigenen Bürgern gestartet. Der Titel der Kampagne „Ich bin Zürich“ erinnert zunächst an bekannte Kampagnen wie „Die Stadt bin ich“ aus Chemnitz und geht in eine ähnliche Richtung, der Hintergrund unterscheidet sich aber deutlich. Wie in Chemnitz soll die Identifikation mit dem Wohnort gestärkt werden. Die Kampagne läuft allerdings auch als Teil einer Kampagne für Integration und Vielfalt. Entsprechend sind auf den in der Öffentlichkeit und im Internet präsenten Plakaten Menschen mit Migrationshintergrund zu sehen, die ein Statement zu ihrem Kanton abgeben. Dabei ersetzt die Person das „ich“ in Zürich. Um die Kampagne bekannter zu machen können sich die Bürger des Kantons in einer mobilen Fotobox auf ähnliche Weise präsentieren und ihr Statement zum Kanton abgeben. Mehr erfahren Sie hier.

25.02.2015
Leipzig gewinnt City People Light Award

Dass sich mit Licht in der Stadtgestaltung nicht nur in der Weihnachtszeit einige Akzente setzen lassen, sollte bereits länger bekannt sein. Im bcsd-Kontext hat etwa Michael Batz auf dem letztjährigen Neujahrsempfang einige besonders gut und auch weniger gut gelungene Beispiele gezeigt. Mehr ist bei der Beleuchtung nicht immer besser, das Licht muss sich der Umgebung anpassen und sich in den menschlichen Kontext einfügen. Das Netzwerk LUCI und der Beleuchter Philips haben in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal den City People Light Award ausgeschrieben, aus dem Leipzig mit dem neu gestalteten Richard-Wagner-Platz als Gewinner hervorgegangen ist und sowohl Kopenhagen als auch Straßburg auf die Plätze verweisen konnte. Das besondere in Leipzig: Die Bürger wurden in die Umgestaltung des ehemaligen Parkplatzes mit einbezogen. Den Publikumspreis konnte Ankara für seinen Masterplan Licht gewinnen. Hier erfahren Sie mehr.

24.02.2015
Stadtmarketingpreis Baden-Württemberg - Bewerbung noch möglich

Der Handelsverband Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den Stadtmarketingpreis Baden-Württemberg in den drei Größenklassen Kommunen bis unter 30.000 Einwohner, von 30.000 bis unter 70.000 Einwohner und über 70.000 Einwohner. Für das Jahr 2015 ist nun die Bewerbung möglich. Bewerbungen müssen über die jeweilige Kommune laufen. Die Gewinner erhalten jeweils Weihnachtsbeleuchtung, einen Stadtfilm sowie einen Weihnachtsmarktcheck. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai möglich. Mehr erfahren Sie hier.

23.02.2015
Hotel Shabby Shabby

Einigen Besuchern werden sie während des Besuchs des Deutschen Stadtmarketingtags 2014 in Mannheim aufgefallen sein: Improvisierte, temporäre Hotelzimmer im öffentlichen Raum, die im Rahmen des Theaters der Welt in der Stadt verteilt errichtet wurden. Die „Zimmer“ konnten zum Preis von 25 € pro Nacht gemietet werden und befanden sich etwa im Hafengebiet am Rhein oder im Garten des Dorint Hotels. Auf dem Portal Pop-Up City ist nun eine Zusammenschau einiger Exemplare inklusive Innenansicht zu sehen. Diese finden Sie hier.

23.02.2015
Neue Gesetzgebung: bonuscard Bocholt stellt Betrieb ein

Eine neue EU-Richtlinie zu Gutschein- und Rabattkarten sowie ein verschärftes Gesetz zur Geldwäsche haben dazu geführt, dass sich der Rabattverein Bonuscard Bocholt dazu entschlossen hat, die bonuscard zum Ende des Jahres einzustellen. Die Bonuskarte war ein Erfolgsmodell, wurde von den Bürgern und Kunden sehr gut angenommen und war mit wichtigen Partnern wie der Bocholter Energie- und Wasserversorgung, der Volksbank, der Sparkasse oder dem Stadtbus breit aufgestellt. Das Problem der Geldwäsche liegt darin begründet, dass Rabattpunkte bei einem Laden erworben werden können und bei einem anderen bar ausgezahlt werden können. Die bonuscard wird von einer Regionalwährung der Werbegemeinschaft, dem Bocholt Taler im Wert von 10 €, abgelöst. Verbliebene Punkte können auch in Taler umgetauscht werden. Mehr erfahren Sie hier.

20.02.2015
Verlage drängen in das Geschäftsfeld des lokalen Online-Shoppings

Die Zahl der Menschen, die regelmäßig eine Tageszeitung beziehen, sinkt, auch aufgrund des im Internet vorhandenen, oft kostenlosen Informationsangebots. Gleichzeitig geraten lokale Einzelhändler – auch Aufgrund eines veränderten Konsumentenverhaltens in Richtung E-Commerce – verstärkt unter Druck. Diese Konstellation setzt auch die Zeitungsverlage unter Zugzwang, denn der lokale Einzelhandel ist ein wichtiger Anzeigenkunde. Auf dem diesjährigen Forum Kundenmanagement, einem Branchentreff regionaler Tageszeitungen, wurde unter anderem genau darüber diskutiert. Eine naheliegende Schlussfolgerung ist der eigene Sprung ins Netz, gemeinsam mit den Händlern vor Ort. Viele Tageszeitungen sind mittlerweile an lokalen Multichannel-Shopping-Projekten beteiligt, Tendenz steigend. Unter anderem wird auch die deutschlandweit agierende Plattform Simply Local von lokalen Verlagshäusern mitfinanziert. Der Einzelhandel wiederum erreicht somit möglicherweise andere und größere potenzielle Käuferschichten, als mit den Anzeigen in der immer seltener abonnierten Lokalzeitung.

19.02.2015
Online-City Wuppertal

Mit der Online City Wuppertal ist eines der meistbeachteten Projekte im Bereich Multichannel für den lokalen Einzelhandel in die heiße Phase gegangen. Ab sofort können auf der lokalen Einkaufsplattform im Internet, die auf dem System von Atalanda basiert, Waren von aktuell 23 lokalen Einzelhändlern erworben werden. Selbstverständlich können nach und nach weitere Händler hinzustoßen. Durch eine eigene, der Plattform angeschlossene, Logistik liefern lokale Kuriere Waren bei einer Bestellung bis 17 Uhr noch am selben Tag aus.

Die Online City geht allerdings deutlich über die Funktion als Einkaufsportal und Onlineshop lokaler Unternehmen hinaus und ruht auf drei Säulen: Infrastruktur, Händlerschulungen und dem Retail Lab. Das Retail Lab ist gleichzeitig die Anlaufstelle in der Innenstadt, bei der die Waren auch abgeholt werden können, Fragen rund um das Projekt beantwortet werden aber auch innovative Shop-Konzepte getestet werden. Die angeschlossenen Händler stellen sich mit Informationen zum Laden, zur Person, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten vor. Über gemeinsame Taschen und die Einbindung des Online City Logos in das Stadtbild wird ein eigenes Branding, vergleichbar mit dem einer Werbegemeinschaft, betrieben.

Das Projekt wird von der Wirtschaftsförderung Wuppertal durchgeführt und im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert. Als Berater und Impulsgeber steht Andreas Haderlein zur Seite, der das Projekt auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 in Kleve vorstellte. Mehr Informationen finden Sie hier. Eine Projektbeschreibung finden bcsd-Mitglieder im Projekt-Pool auf der Homepage der bcsd.

Ein weiteres Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, das in eine ähnliche Richtung geht, ist das virtuelle Schaufenster in der Barlachstadt Güstrow (ca. 29.000 Einwohner). Dazu finden Sie hier Informationen.

18.02.2015
Stadt nach Acht - Nachtökonomie und Sicherheit

Das Portal und Forschungsprojekt „Stadt nach Acht“ beschäftigt sich mit der Nachtökonomie und wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert. Themen sind unter anderem Forschungen, Umfragen und Kartierungen zum Nachtleben und Ausgehen, Konzepte, Maßnahmen und Politik einzelner Kommunen oder Verbände, Kunstaktionen und Popkultur, Diskurse und Veranstaltungen sowie Wettbewerbe, etwa zur nächtlichen Beleuchtung oder zu Veranstaltungen im Winter. Das Portal vermittelt damit einen guten Überblick über Themen der „Stadt nach Acht“. Konkret sind dort etwa eine Studie zum Ausgehverhalten Jugendlicher zu finden oder ein Bericht des Schweizerischen Städteverbands zum Städtischen Nachtleben und möglichen Vorgehensweisen der Kommunen. Den Internetauftritt von „Stadt nach Acht“ finden Sie hier.
Im Bereich der Nachtökonomie ist auch der britische Stadtmarketingverband ATCM tätig. Die vom ATCM vergebene Purple Flag kennzeichnet, ähnlich zur blauen Flagge an Stränden, im Hinblick auf die Abend- und Nachtökonomie gut geführte Stadtzentren. Zudem werden Stadtmanagern Hilfestellungen zum Erreichen der Standards gegeben. Hier erfahren Sie mehr über das Projekt.
In Dortmund hat sich der Verein Ausgehen in Dortmund e.V. gegründet um gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Ordnungshütern für ein sicheres und sauberes Nachtleben zu sorgen. Auch hier wurde ein Qualitätssiegel geschaffen, das Schulungen des Personals und der Betreiber umfasst. Die Homepage des Vereins finden Sie hier.
In Karlsruhe wurde bereits 2004 gemeinsam von Stadtmarketing, City Initiative, der Polizei und Gastronomen die Aktion Sicheres Nightlife ins Leben gerufen. Neben Schulungen für das Service- und Sicherheitspersonal umfasst die Aktion eine Öffentlichkeitskampagne sowie ein gemeinsames Vorgehen gegen Störer, die zum Beispiel in allen angeschlossenen Betrieben gleichzeitig mit Hausverbot belegt werden können. Mehr erfahren Sie hier.


17.02.2015
Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat gemeinsam mit dem Deutschen ReiseVerband (DRV) als Projektträger den Leitfaden „Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen. Handlungsempfehlungen zur Förderung des Tourismus in ländlichen Räumen“ erstellt. Neben der allgemeinen Vorstellung von Potenzialen, Trends und Herausforderungen des Tourismus im ländlichen Raum werden für verschiedene Handlungsfelder Strategien präsentiert und Handlungsempfehlungen gegeben, die mit zahlreichen Praxisbeispielen veranschaulicht sind. Ergänzend dazu betreibt der DRV ein Internetportal, auf dem sich Termine, weiterführende Literatur, Best-Practice-Beispiele, ein Themenspecial Wandern, Positionen und Vorträge zum Thema finden. Das Portal zum „Tourismus fürs Land“ finden Sie hier.

16.02.2015
Tourismusbeirat der Bundesregierung

Der Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sich am 14. Oktober 2014 konstituiert. Zu den Mitgliedern gehören mit Dr. Bettina Bunge von Dresden Marketing und Dr. Carmen Hildebrandt von Erfurt Tourismus und Marketing auch zwei Mitglieder der bcsd. Der Beirat besteht seit 1977 und ist nun erstmals in neuer Konstellation zusammengetroffen. Thema auf der Sitzung waren Möglichkeiten die Wertschätzung für den Tourismus als Wirtschaftszweig zu steigern. Weitere Themenschwerpunkte werden die Ausbildungs- bzw. Beschäftigungssituation, Barrierefreiheit, die fortschreitende Digitalisierung und Tourismus im ländlichen Raum sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

16.02.2015
Deutschland wieder beliebteste Ländermarke weltweit

Laut dem Anholt-GfK Roper Nation Brand Index besitzt Deutschland als Marke wieder das beste Image der weltweit 50 betrachteten Länder. Bei der Erhebung wurden 20.000 Verbraucher in 20 Ländern online befragt. Bewertet wurde in den Kategorien Kultur und kulturelles Erbe, Regierung und Politik, Export, Menschen und Bevölkerung, Einwanderungs- und Investitionspotenzial sowie Tourismus. Deutschland landete im Bereich Kultur auf dem ersten Platz und auf dem siebten Platz im Tourismus und konnte sich damit jeweils verbessern. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) erwartet sich von der hohen internationalen Reputation einen Schub für den Deutschland-Tourismus und weist gleichzeitig darauf hin, dass Deutschland-Touristen positive Eindrücke vom Land mitnehmen. Mehr Informationen finden Sie hier.

12.02.2015
Prognose der DZT zum Incoming-Tourismus

Zu dem guten Image Deutschlands im Ausland passt auch die jüngst veröffentlichte Prognose der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zur Entwicklung des Incoming-Tourismus in Deutschland. In der auf unterschiedlichen Szenarien basierenden Schätzung wird von einer beinahe Verdopplung der Übernachtungszahlen aus dem Ausland von heute (2013) 67,8 Millionen auf 121,5 Millionen im Jahr 2030 ausgegangen. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg um 3,5 %. In die Prognose flossen Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des Deutschlandtourismus zwischen 1995 und 2012 ein, sowie europäische Statistiken für denselben Zeitraum. Weiterhin wurden Prognosen für den weltweiten Tourismus berücksichtigt sowie die Entwicklungsprognosen für die Quellmärkte und für Fluglinien. Mehr erfahren Sie hier.

12.02.2015
Tag der Städtebauförderung - Handbuch herausgegeben

Auf Initiative der Bauministerkonferenz wird am 09. Mai 2015 deutschlandweit erstmals der Tag der Städtebauförderung begangen. Der Tag der Städtebauförderung hat zum Ziel, auf laufende und abgeschlossene Projekte der Programme sowie den Nutzen der Städtebauförderung aufmerksam zu machen. Insbesondere Bürger, aber auch weitere lokale Akteure sollen angesprochen werden und zur Beteiligung am Stadtentwicklungsprozess motiviert werden. Die bcsd unterstützt den Tag der Städtebauförderung und ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf. Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. März 2015 möglich. Um die Vorbereitung und Durchführung vor Ort zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein Handbuch zum Tag der Städtebauförderung herausgegeben. In diesem finden interessierte Kommunen Checklisten, praktische Anregungen, eine Beschreibung der Ziele und weiterführende Literatur. Das Handbuch finden Sie hier. Die Homepage des Tages der Städtebauförderung, auf der auch die Anmeldung möglich ist, finden Sie hier.

11.02.2015
Blick über den Tellerrand: USA und Kanada

In den USA und Kanada kümmert sich die International Downtown Association (IDA) um den Erfahrungsaustausch im Stadt- und Citymarketing. Ein wichtiger Branchentreff ist die jährliche Verleihung des IDA Downtown Achievement Awards in den Kategorien President’s Award, Downtown Leadership & Management, Economic & Business Development, Events & Programming, Marketing & Communications, Planning und Public Space. Die Sieger des diesjährigen Awards werden auf der Homepage mit ihren Projekten mit einer Präsentation und einer Beschreibung im Stil des bcsd-Projektpools vorgestellt. Diese finden Sie hier. Zudem veranstaltet die IDA jedes Jahr im Herbst an wechselnden Orten eine Tagung mit einer Dienstleister-Messe zum Erfahrungsaustausch und Gästen aus aller Welt. Die Tagung wird 2015 vom 30. September bis 02. Oktober in San Francisco stattfinden. Mehr Informationen zur IDA finden Sie hier.

10.02.2015
Zweimeilenladen Berlin

Der Buy Local Gedanke findet gerade in Zeiten des boomenden E-Commerce immer mehr Beachtung und wird fast schon zu einem Gegentrend zu diesem. Der Einkauf vor Ort garantiert regionalwirtschaftliche Effekte, sichert Arbeitsplätze und eine lebendige Innenstadt. Einen Schritt weiter geht das Konzept des Pop-up Stores Zweimeilenladen, der im Dezember für drei Wochen in Berlin eröffnete und zuvor in Hamburg residierte. Das Konzept steckt bereits im Namen: Verkauft werden nur Waren, die in einem Umkreis von Zwei Meilen (ca. 3,2 km) um den Laden herum hergestellt werden. Das Sortiment umfasst landwirtschaftliche Produkte (das Urban Gardening Projekt Prinzessinengärten liegt in unmittelbarer Nachbarschaft), aber auch Kleidung oder Haushaltsgegenstände. Das Projekt will so auf die Vielfalt der vor Ort produzierten Waren hinweisen. Begleitend zum Ladengeschäft zeigten Workshops den Kunden und Interessierten, wie sie selbst zum Produzenten werden. Mehr erfahren Sie hier.

09.02.2015
Deutschlands schönster Schulhof gesucht

Die Stiftung Lebendige Stadt und die Deutsche Umwelthilfe suchen unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Hendricks nach Deutschlands schönsten Schulhöfen. Dabei finden die Eigenleistung, die Kreativität und der Best Practice Charakter der Lösungen besondere Berücksichtigung. Die sechs besten Einsendungen werden mit 2.000 € prämiert. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar möglich. Mehr erfahren Sie hier.

06.02.2015
Kostenloses WLAN in Ravensburg

Die Stadt Ravensburg bietet ihren Bürgern seit kurzem einen kostenlosen dreistündigen WLAN-Zugang. Anders als etwa im Modell Gevelsberg, bei dem Händler ihre eigenen WLAN Netze verknüpft haben, oder im Modell Karlsruhe, wo das Netz der Universitäten vor Ort genutzt und ausgebaut wurde, ist das Ravensburger Modell durch eine Kooperation der städtischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, des Stadtmarketings und des Wirtschaftsforums Pro Ravensburg entstanden. Die Finanzierung wird über den Verkauf von Werbemöglichkeiten an die örtlichen Gewerbetreibenden sichergestellt. Die Stadt trägt die Kosten für den Internetzugang und Strom. Mehr erfahren Sie hier. Über das WLAN können Bürger und Gäste auch auf den im Sommer gestarteten digitalen Einkaufsführer zugreifen.

05.02.2015
Kampagne der Stiftung EVZ - "Ich lebe noch!"

Am 16. Oktober präsentierte die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) ihre Kampagne "Ich lebe noch!". Ziele der Kampagne sind die Aufmerksamkeit für NS-Opfer in Osteuropa zu erhöhen und das Fundraising zu unterstützen. Überlebende zeigen ihre Gesichter und machen auf ihre Geschichte aufmerksam. 2014 und 2015 sind Erinnerungsjahre an Beginn und Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit Plakaten in U-Bahnhöfen, Tram- und Bushaltestellen und auf digitalen Werbewänden wurde die Kampagne in Berlin in ihrer ersten Phase sichtbar. Auf allen Flächen wird auf die Kampagnenseite verwiesen. Hier finden Interessierte die Biografien, Fotos und Zitate der porträtierten, hochbetagten NS-Opfer und die Möglichkeit für Projekte der Stiftung EVZ zu spenden. Zurzeit ist die Stiftung EVZ auf der Suche nach Partnern, um die Kampagne auch in andere deutsche Städte zu tragen. Aus Anlass des kommenden 70. Jahrestages des Kriegsendes am 8. Mai 2015 möchte die Stiftung EVZ die Kampagnen-Motive weiteren Städten anbieten, um in einer Kooperation den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Bei Fragen zur Kampagne wenden Sie sich bitte an Eugen Esau (Tel: 030/259297-26).

04.02.2015
Neue GEMA-Tarife für Stadtfeste verhandelt – massive Steigerung verhindert

Den Tarif U-St für Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen, die im Freien auf öffentlichen Plätzen stattfinden, wollte die GEMA schon seit mehreren Jahren reformieren. Die bcsd konnte sich nun zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesvereinigung der Musikveranstalter mit der GEMA auf eine neue, linearisierte Struktur verständigen. Die ursprünglichen Forderungen der GEMA, die erhebliche Steigerungen mit sich gebracht hätten, konnten erfolgreich abgewehrt werden. Auch der 20-prozentige Gesamtvertragsnachlass auf die GEMA-Gebühren für bcsd-Mitglieder bleibt erhalten. Der neue Tarif sieht nunmehr Stufen von je 500qm vor, wobei es im Bereich bis 1.500qm sogar zu Entlastungen von bis zu 27 %, aber auch zu Steigerungen um ca. 10,- bis 35,- Euro kommt. Im Bereich bis 5.000qm liegen die Erhöhungen bei ca. 40,- bis max. 95,- Euro. Über 5.000qm konnte die Erhöhungen auf 3 Jahre gestreckt werden, sodass hier jährliche Erhöhungen von nur ca. 5-6 % auf die Veranstalter zukommen. Hilfe im Umgang mit den Tarifen bietet das GEMA-Handbuch 2015, das Sie hier finden.

26.01.2015
Stadtmarketing im Profil - Aufgabe, Bedeutung und Entwicklung

Im Frühsommer 2014 hat die bcsd ihre zu diesem Zeitpunkt 254 ordentlichen Mitglieder nach deren Aufgaben, Strukturen und Meinungen befragt um so eine langjährige Bilanzierung der Entwicklungen im Stadtmarketing fortzuschreiben. Durch die hohe Beteiligung unserer Mitglieder – die Rücklaufquote lag mit über 50% sehr hoch – haben wir aussagekräftige Daten über den aktuellen Stand des Stadtmarketings, etwa 30 Jahre nach den ersten Initiativen, gewinnen können. Allen Teilnehmern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Stadtmarketing als wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument in den Kommunen fest etabliert hat und an Bedeutung zunimmt. Eine textliche Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie hier zum Download.

26.01.2015
Citymanagement im UK - Best practice und politische Forderungen

Ähnlich dem bcsd-Projektpool finden sich auf „The Great British Highstreet“ Tipps und Ratschläge für Citymanager vor Ort, die nach Themengebieten sortiert sind und mit Best-Practice Beispielen aus Großbritannien hinterlegt sind. Die Interessen der Einkaufsstraßen werden durch einen Beirat aus den Vorständen der größten Interessenverbände vertreten. Das Future High Streets Forum (Einkaufsstraßen von morgen) berät die Regierung und hilft bei der Umsetzung der politischen Ziele vor Ort. Unter den Mitgliedern befindet sich auch der Vorstand der Association of Town & Centre Management. Die ATCM formuliert Ihre Erwartungen an die Politik im Vorfeld der Wahlen in einem 22 –seitigen Manifest des Stadt- und Citymanagements. Dieses finden Sie hier.

26.01.2015
Schrottimmobilien und Leerstand

Das Netzwerk Innenstadt NRW hat ein Magazin zum Thema Schrottimmobilien und Leerstand herausgegeben. Anlass für die Publikation ist der demografische und strukturelle Wandel der Gesellschaft. Neue Denk- und Handelsansätze sind gefragt, wenn in schrumpfenden Städten leer stehende Immobilien zurück bleiben. In dem Magazin finden interessierte Leser Informationen zum Wohnungsaufsichtsgesetz der Landesregierung sowie eine Übersicht über die Problemlagen im Land. Außerdem stellt die Landesinitiative Stadtbaukultur ihr Konzept der „Umbaukultur – Häuser von gestern für die Stadt von morgen“ vor. Praxisbeispiele aus Bocholt, Gelsenkirchen und Bremerhaven runden das Magazin ab. Eine pdf-Version des Magazins finden Sie hier.

26.01.2015
Barrierefreier Tourismus mit erheblichen Potenzialen

Die kürzlich veröffentlichte Studie „Economic impact and travel patterns of accessible tourism in Europe“ zum barrierefreien Tourismus, die im Auftrag der EU-Kommission erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass barrierefreier Tourismus EU-weit gesehen bereits heute ein Milliardenmarkt ist. Die Ausgaben älterer Menschen ab 65 Jahren und Behinderter zwischen 15 und 64 Jahren für Tagesausflüge liegen demnach bei 80 €. Für längere Aufenthalte im Heimatland werden 700 € aufgewandt, im EU-Ausland bereits 1.100 €. Unter Einbezug direkter und indirekter Effekte zeichnet sich diese Bevölkerungsgruppe somit heute jährlich für 830 Milliarden Euro Umsatz im europäischen Tourismus verantwortlich. Die Studie geht jedoch von einem erheblichen Steigerungspotenzial bis zum Jahr 2020 aus. Voraussetzung um zu profitieren und diese Potenziale auszuschöpfen sei eine verbesserte Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse im Hinblick auf Service, Infrastruktur und Kommunikation. Die Studie finden Sie hier zum Download.

21.01.2015
Überblick zur Nahversorgung in Deutschland

Nahversorgung ist gerade in Zeiten des demographischen Wandels, des Klimawandels, des Leitbilds der nutzungsgemischten Stadt der kurzen Wege und des Vormarsches des Online-Handels ein aktuelles Thema. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat nun mit einem GIS-Modell die Unterschiede in der Nahversorgung in Deutschland ermittelt. Unterschiede in der Qualität der Nahversorgung ergeben sich unter anderem aus der Siedlungsstruktur und der Stadtgröße. Den Lebensmitteleinkauf fußläufig, also „um die Ecke“ erledigen zu können, ist ein Teil der Lebensqualität und in Großstädten den Forschungen zufolge fast selbstverständlich. In ländlichen Gemeinden Ostdeutschlands müssen Kunden hingegen im Durchschnitt mehr als drei Kilometer zurücklegen. Mit dem Modell soll auch die Entfernung zu Grundschulen, Apotheken und anderen Einrichtungen der Nahversorgung deutlich genauer als bisher messbar sein. Eine Karte der Entfernung zu Supermärkten und Discountern sowie weitere Informationen finden Sie hier.

20.01.2015
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Die Weihnachtsmärkte sind in vollem Gange und die Feiertage stehen vor der Tür – Zeit in Erinnerungen zu schwelgen und das letzte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Für die bcsd war das Jahr 2014, das können wir an dieser Stelle so selbstbewusst sagen, ein ereignis- und erfolgreiches Jahr. Mit der Neuausrichtung der Tagungen und der daraus resultierenden Umbenennung in Deutscher Stadtmarketingtag und Deutsche Stadtmarketingbörse haben wir die Veranstaltungen aufgewertet und unser Format ansprechend weiterentwickelt – die rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen beider Tagungen bestätigen, dass wir richtig lagen. Bereits im Januar feierte der bcsd-Neujahrsempfang mit rund 60 Teilnehmern Premiere. Im August konnten wir mit der Stadt Dinslaken unser 300. Mitglied begrüßen. In diesem Jahr ist auch der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“, den wir gemeinsam mit ICR und CIMA anbieten, erfolgreich gestartet. Neben dieser gab es zahlreiche weitere Kooperationen mit Partnern, die wir in diesem Jahr weiterführen konnten. So waren wir wieder Kategoriepartner der Stadtmarke des Jahres im Rahmen der Kulturmarken Gala, haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Musikveranstalter weiter mit der GEMA verhandelt (siehe Seite 2) und unterstützten das IFH bei der Umfrage Vitale Innenstädte sowie die Christmasworld bei der erstmaligen Durchführung des Wettbewerbs Best Christmas City.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Jahres war die bcsd-Mitgliederumfrage zu Aufgaben, Bedeutung und Entwicklung des Stadtmarketings, die wir im Frühjahr durchgeführt haben. Die Ergebnisse der Studie haben wir analysiert und aufbereitet und lassen unseren Mitgliedern die pdf-Version als Weihnachtsgeschenk zukommen, bevor wir die Ergebnisse 2015 der Öffentlichkeit präsentieren. Die gedruckte Version wird dann im nächsten Jahr für alle Interessierten verfügbar sein. Doch wir wollen uns mit noch zwei weiteren Geschenken bei unseren Mitgliedern für ein tolles Jahr bedanken – mit dem bcsd-Städte-Monitor und einem Mitgliederlogo. Der Städte-Monitor beinhaltet statistische Daten unserer Mitgliedsstädte und macht einen Vergleich verschiedener strukturpolitischer Kennzahlen möglich. Das Mitgliederlogo haben wir im Rahmen einer Weiterentwicklung unserer Marke und unseres Auftritts gestalten lassen. Es dient den Mitgliedern zum Zeigen ihrer Zugehörigkeit zum Verband und kann vielfältig eingesetzt werden. Mit diesen drei Geschenken bedanken wir uns bei allen unseren Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und für die gemeinsame Arbeit an der Weiterentwicklung und Etablierung des Stadtmarketings!

Wir sind zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch 2015 fortwähren wird. Uns erwartet ein spannendes Jahr mit dem Deutschen Stadtmarketingtag in Bremen, der Deutschen Stadtmarketingbörse in Hildesheim, der Neuauflage des Dienstleistungskatalogs, dem zweiten „Jahrgang“ des ICR-Studiengangs, dem Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“ und vielen weiteren interessanten Projekten. Lassen Sie es uns gemeinsam beginnen beim Neujahrsempfang der bcsd im Rahmen der Messe Christmasworld, am 29. Januar 2015 in Frankfurt.

Im Namen des Bundesvorstandes und der Geschäftsstelle der bcsd wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

19.12.2014
Deutsche Stadtmarketingbörse 2014, Projekt-Pool der bcsd

Der hohe Zuspruch an Teilnehmern zeigt, dass das Thema der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 „Wie spricht die Stadt? Stadtkommunikation zwischen Amtsblatt, App und Storytelling“ sehr aktuell ist und vielen auf den Nägeln brennt. Vielleicht spielt auch das geänderte Format mit einem höheren Praxisbezug eine Rolle. Zumindest legt die Auswertung der Feedbackbögen nahe, an dem neuen Format festzuhalten. Auch Kleve als Gastgeberstadt überzeugte und konnte viele Teilnehmer positiv überraschen. Der Erfahrungsaustausch endet natürlich nicht nach der Veranstaltung. Wer die gehaltenen Vorträge noch einmal nachvollziehen möchte, kann dies im Tagungsarchiv der bcsd tun. Dort sind alle Vorträge, soweit diese freigegeben wurden, zum passwortgeschütztem Download verfügbar. Teilnehmer greifen mit dem Passwort, das sich im Grußwort der Tagungsmappe findet, kostenlos auf die Inhalte zu. Ansonsten besteht die Möglichkeit gegen eine Schutzgebühr von 15€ (bcsd-Mitglieder) bzw. 25€ (Nicht-Mitglieder) zzgl. MwSt. Zugang zu den Unterlagen zu erhalten. bcsd-Mitglieder haben zudem über den Projekt-Pool im Mitgliederbereich der Homepage Zugriff auf einige der in Kleve vorgestellten Best-Practice-Beispiele. Dort finden sich zahlreiche neue Projekte, nicht nur von der Deutschen Stadtmarketingbörse.

19.12.2014
Tag der Städtebauförderung - Premiere im Mai 2015

Um die Aufgaben und Erfolge der Städtebauförderung stärker erlebbar zu machen und zu kommunizieren, haben sich zahlreiche Partner, zu denen neben Bund und Ländern unter anderem auch die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. zählt, den Tag der Städtebauförderung auf den Weg gebracht. Dieser wird bundesweit am 9. Mai 2015 erstmals stattfinden. Durch das Aufzeigen von Erfolgsgeschichten und innovativen Ansätzen sollen Bürger motiviert werden, sich selbst in die Prozesse einzubringen und ihr Quartier / ihre Stadt aufzuwerten. Der Tag der Städtebauförderung bietet aber auch Gelegenheit, den am Prozess beteiligten Partnern für deren Engagement zu danken. Veranstaltungen im Rahmen des Tags der Städtebauförderung sind über diese förderfähig. Die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden plant ein Handbuch zur Durchführung und Bewerbung herauszugeben. So lange werden die wichtigsten Fragen hier beantwortet.

17.12.2014
Social Design Award

Der Sieger des von KulturSPIEGEL und Spiegel Online ausgelobten Social Design Award, auf den wir an dieser Stelle bereits hingewiesen haben, wurde am 27. Oktober bekannt gegeben. Zu den zehn Kandidaten der Shortlist gehören eine App, die es erlaubt zu verschenkende Gegenstände anzubieten und zu vergeben, ein Portal, das Brachflächen anzeigt und so deren Um- und Zwischennutzung unterstützt, urbane Fitnessparcours, bei denen auch bestehende Stadtmöblierung einbezogen wird sowie Mülleimer als Basketballkörbe. Der Jurypreis wurde an durch U-Bahn-Abluft geheizte öffentliche Gärten / Gewächshäuser in der Großwohnsiedlung Gropiusstadt in Berlin vergeben. Den Publikumspreis erhielt eine Mitfahrerbank für spontane Mitfahrgelegenheiten in der Verbandsgemeinde Speicher. Hier können Sie sich die Projekte ansehen und mehr erfahren.

16.12.2014
Bochum sammelt Bochum

Man kennt sie von Fußball-Welt- und Europameisterschaften, aber auch von der Bundesliga: Panini-Alben. Insbesondere kleine, aber auch nicht mehr ganz so kleine Jungs können sich für das Sammeln begeistern und werden durch zahlreiche Werbeaktionen in Supermärkten etc. angelockt. Tauschbörsen helfen dabei, die Alben zu komplettieren. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) überträgt das Konzept nun auf Städte und gibt, nach der Ausgabe für das Ruhrgebiet („Revier sammelt Revier“), ein Panini-Album für Bochum heraus. Dort finden sich Sehenswürdigkeiten, Ortsteile, berühmte Persönlichkeiten und natürlich der Fußballklub wieder. Auch die Leser konnten Motive einsenden. Durch erklärende Texte lernen die Sammler Neues über ihre Heimatstadt. Das Sammelalbum liegt der Zeitung bei. Die Klebebildchen können, wie bei der Originalversion, vor Ort im Einzelhandel erworben werden. Mehr erfahren Sie hier.

15.12.2014
Förderprogramm „Kommunen innovativ“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startet mit „Kommunen innovativ“ ein neues Förderprogramm. Die Fördermaßnahme läuft im Rahmen des Programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“, soll Impulse für Forschungsvorhaben zur Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen des demographischen Wandels geben und somit zu einer nachhaltigen, aktiv gesteuerten Entwicklung der Regionen beitragen. Dabei werden nicht nur innovative Prognose- und Analysewerkzeuge gesucht, sondern auch Wege zur Anpassung von Infrastruktur und Raumnutzung, Ansätze zur Kommunikation und Bürgerbeteiligung, Strategien zur Steigerung des Bürgerengagements, neue Finanzierungsansätze oder Chancen zum Bürokratieabbau. Die Fördermaßnahmen sollen wissenschaftlich begleitet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

12.12.2014
Sieger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge"

Der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ ist Teil der „Initiative Ländliche Infrastruktur“. In diesem Jahr standen Orte der Kultur und Begegnung im Mittelpunkt. Die Preisträger 2014 wurden in den Feldern „Neue Kulturangebote im Ort“, „Neue Organisationsformen und Partnerschaften“ sowie „Kultur und Begegnung in neuen Räumen“ gekürt. Zu den ausgezeichneten Initiativen gehören unter anderem ein Quartiersmanagement in Bützow, ein Umweltbildungszentrum in Rees und eine Kulturbörse in Gnoien. Mehr erfahren Sie hier.

11.12.2014
public spots, Ausgabe 2

Wie bereits zum Deutschen Stadtmarketingtag 2014 in Mannheim steuert bcsd-Rechtsbeistand RA Andreas Schriefers mit dem Newsletter public spots auch zur Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 seine rechtliche Expertise zum Tagungsthema bei und greift damit für alle Stadtmarketingorganisationen relevante Themen auf. Im auf der Deutschen Stadtmarketingbörse 2014 thematisierten Bereich Stadtkommunikation spielt das Urheber- und Nutzungsrecht im öffentlichen Raum eine gewichtige Rolle. Zudem wird das Thema öffentliches WLAN aus rechtlicher Sicht beleuchtet. Insbesondere der Haftungsfrage kommt hier eine Bedeutung zu. Der Betrieb von Online-Shops, zum Beispiel für Merchandising-Artikel, ist ein weiteres aktuelles Thema, da die geänderte Rechtslage zwingend ein Handeln erforderlich macht, Stichproben aber eher Passivität attestieren. Zudem berichtet das anwaltsKontor Schriefers Rechtsanwälte über Neuerungen im Beihilferecht und im Bundesurlaubsgesetz. Den vollständigen Newsletter finden Sie hier.

10.12.2014
Berufsbegleitende ICR-Weiterbildung / bcsd-Seminare: Termine für 2015 stehen fest

Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“, der gemeinsam vom Institut für City- und Regionalmanagement (ICR), CIMA Beratung + Management GmbH und bcsd durchgeführt wird, ist im Juni 2014 erfolgreich gestartet. Zahlreiche City- und Stadtmarketinginteressierte belegen einzelne Module des Studiengangs. So konnten in diesem Jahr bereits Seminare zu den Themen Grundlagen, Rechtsgrundlagen, Stadtentwicklung und Markenbildung stattfinden. Auch das Modul „Eventmanagement“, das im November stattfindet, ist ausgebucht. Für das Jahr 2015 stehen die Termine bereits fest und Interessierte können sich schon jetzt anmelden. Der Einstieg ist jederzeit und bei jedem Modul möglich. Informationen zum Studiengang erhalten Sie hier und in der Geschäftsstelle der bcsd.

09.12.2014
Bad Meinberg bald Yogastadt?

Wie das Magazin „Stadtaspekte“ berichtet, hat sich eine private Initiative in Bad Meinberg zum Ziel gesetzt, den Stadtnamen um den Zusatz „Yogastadt“ zu erweitern. Ähnlich wie Lutherstadt im Fall Wittenbergs könnte das Label offizieller Bestandteil des Stadtnamens werden und so zum Branding des Kurorts beitragen. Unter anderem wird die Initiative von einem vor Ort ansässigen Betreiber eines einschlägigen Online-Portals getragen. Zudem hat ein Betreiber drei große Yoga-Zentren in ehemaligen Kurkliniken der Stadt angesiedelt. Laut einer Umfrage der örtlichen Tageszeitung sind zwei Drittel der Bevölkerung gegen den Namenszusatz. hier finden Sie den vollen Artikel.

09.12.2014
Login
Benutzer Passwort
Newsletter-Anmeldung
Ihre E-Mail Anmelden
Abmelden

 
bcsd - Profil

Das bcsd-Profil als PDF-Dokument zum Download.

[ Download ]


Bei Interesse an einer Mitgliedschaft senden Sie uns einfach den ausgefüllten Aufnahmeantrag zu.



[ Download ]