Herzlich willkommen auf der Homepage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.)

Parkplätze zu Sitzplätzen

Seit 2005 findet im September der International Parking Day statt. An diesem Tag zeigen Bürger und Vereine welches zusätzliche Potenzial in (Straßen-)Parkplätzen steckt und wie eine neue, kreative Nutzung zu einer besseren Lebensqualität und erhöhten Urbanität beitragen könnten. Monotone Blechlawinen verwandeln sich so schon mal in Mikro-Parks, improvisierte Cafés oder Spielflächen für die Kleinen. Dabei entrichten die Benutzer wie gewohnt die Parkgebühr um dieses Stück Land zu mieten. In Bonn geht die Stadtverwaltung nun in eine ähnliche Richtung, aber permanenter: straßenbegleitende Parkplätze in der Altstadt verwandeln sich in den warmen Monaten in Freisitze für die Gastronomie. Anstatt Blechlawinen gibt es Blechkuchen. Anstatt Strafzettel werden dort nun Kaffee und Kuchen ausgegeben. Bisher war dies aufgrund schmaler Bürgersteige nicht möglich. Bei der Aktion handelt es sich um einen Modellversuch, der zunächst auf sechs Monate begrenzt ist. Im Winter werden die Caféstühle wieder Autos weichen. Nach Berichten des Generalanzeigers kommt das Projekt sehr gut an und trägt maßgeblich zu einer Belebung der Altstadt, insbesondere außerhalb der Geschäftszeiten der Händler, bei. Hier finden Sie den Artikel.

25.11.2014
Überregionales Online-Fundbüro

Mit einem bundesweit agierenden Online-Fundbüro geht das Deutsche Suchforum Matchfix gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund an den Start. Auf der Homepage haben Bürger die Möglichkeit, einfach und schnell einen gefundenen oder vermissten Gegenstand zu melden. Dabei versteht sich die Plattform als Ergänzung zu den örtlichen Fundbüros. Die erste Stadt, die sich der Plattform angeschlossen hat, ist Cottbus. Bürgermeister Holger Kelch ist davon überzeugt, dass eine solche Vernetzung der Fundbüros die Chancen der Bürger, ihre verlorenen Sachen schnell zurückzuerhalten, drastisch erhöht – egal wo sie diese verloren haben. Darüber hinaus arbeitet Matchfix bereits an einer Erweiterung des Online-Dienstes und möchte künftig weitere Fundbüros sowie Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland an die Plattform anbinden. Hier finden Sie die Homepage.

24.11.2014
Sind kleinere Ladenflächen auf dem Vormarsch?

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung sind neue Konzepte für den Einzelhandel gefragt. Diese werden in den verschiedenen Städten und Unternehmen unterschiedlich umgesetzt. Den aktuellen Trends bei der Lösung dieses Problems ist der Fachdienst Location Insider nachgegangen. So scheint derzeit der Leitspruch „Small is beatiful“ das Motto der Zeit zu sein, wie die Firmenpolitik von Einzelhandelsketten wie Media-Saturn oder Thalia zeigt. Redimensionierte, die Kanäle On- und Offline verbindende Ladengeschäfte stellen im Handel einen aktuellen Trend dar. Beispielsweise lässt sich mit einem auf das Wesentliche eingedampften (ausgestellten) Sortiment das zeitgeistige Bedürfnis nach “Shopping-Erlebnissen” besser umsetzen sowie neue Store-Konzepte entwickeln, die mit der Einbindung von Click & Collect und anderen E-Commerce-Funktionen modernen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen. Gleichzeitig erwartet der Kunde des stationären Handels weiterhin eine große Produktauswahl. Wie sich diese konträren Bedürfnisse in Zukunft auflösen lassen, ist noch offen. Hier finden Sie mehr dazu.

21.11.2014
Urbane Echtzeit-Architektur - 72 Stunden Witten

In Witten an der Ruhr tut sich etwas. Denn im Rahmen der „72 hour interaction“-Weltmeisterschaft für spielbare Echtzeit-Architektur wurde die Stadt völlig umgestaltet. 60 Kreative aus aller Welt, darunter Architekten, Spiele-Entwickler, Handwerker, Bastler und Stadtplaner, kamen in fünf gemischten internationalen Teams zusammen, um die urbanen Strukturen Wittens in einer künstlerischen Aktion aufzubrechen und neu zu denken. Innerhalb von drei Tagen und Nächten sollten die Teams Kunstprojekte im öffentlichen Raum umsetzen und im engen Dialog mit der Umgebung bespielbare Kunststätten schaffen, die Menschen einlädt, spielerisch zusammenzukommen und das Stadtleben dadurch zu bereichern. Gewonnen haben schließlich die Herdecke Sawhorses mit ihrer kreativen Aufwertung des Karl-Marx-Platzes als Antwort auf die Mission „Create a place to remember the future“. Was einst nur als Stätte eines Kriegerdenkmals mit Durchgang zum angrenzenden Parkplatz wahrgenommen wurde, verwandelte sich so in ein riesiges begehbares Spiel, bei welchem die Besucher die einzelnen Stationen des Lebens nachlaufen können. Mit welchen der entstandenen Kunstwerke sich die Wittener wirklich nachhaltig identifizieren können, wird die Lebenszeit der Interventionen zeigen. Begeistert über den Wandel im Stadtbild sind die Einwohner aber jetzt schon. Mehr erfahren Sie hier.

20.11.2014
Leipzig ist "lebendigste Erinnerungsstadt"

Städte sind von ihrer individuellen Historie geprägt. Ihrer zu gedenken und sie den Bürgern sowie Besuchern bewusst zu machen, ist eine Verantwortung, der jede Stadt auf ihre eigene Weise gerecht werden muss. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ suchte in diesem Jahr Städte, die diese Aufgabe in vorbildlicher Weise lösen. Aus zahlreichen Bewerbern wurde schließlich Leipzig von einer fachkundigen Jury zur „lebendigsten Erinnerungsstadt“ 2014 gekürt. Damit würdigt die Stiftung insbesondere Leipzigs innovatives „Notenspur“-Projekt, welches an den unterschiedlichsten innerstädtischen Orten die 800-jährige Musikgeschichte der Stadt erlebbar macht – und zwar für alle Generationen und Kulturen. So erfährt der Besucher in zahlreichen Bürger- und Kaffeehäusern, Kirchen, Verlagen und Ausbildungsstätten beispielsweise wie die Komponisten Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann gewirkt haben. Zudem verbindet ein Wege- und Audioleitsystem diese Orte in Form eines musikalischen Spazierganges miteinander und erläutert zielgruppengerecht ihre Bedeutung für die Musikgeschichte. Auch die Tatsache, dass die „Notenspur“ ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Leipzig darstellt und sich inzwischen als kulturelle Dachmarke im Stadtmarketing etabliert hat, bezog die Jury in ihr Urteil mit ein. Mehr erfahren Sie hier.

19.11.2014
Best Christmas City - Wettbewerb gestartet

Innenstädte und der stationäre Handel müssen neue Wege beschreiten, um für Verbraucher attraktive Erlebnisse zu bieten. Experten sehen in der Emotionalisierung des öffentlichen Raums einen echten Wettbewerbsvorteil, den es gezielt auszuspielen gilt. Um dies zu fördern, ruft die Christmasworld gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing alle deutschen Städte auf, sich am neuen Wettbewerb „Best Christmas City“ zu beteiligen.

Ab sofort können die Städte ihre schönste weihnachtliche Dekoration auf der Kampagnenplattform www.BestChristmasCity.de zur Wahl stellen. Jeder kann online mit abstimmen und sich von der Bildergalerie zum nächsten Xmas-Shopping oder Weihnachtsmarktbesuch inspirieren lassen. „Die Online-Plattform ist die gesamte Weihnachtssaison aktiv. So hoffen wir, dass der Wettbewerb gleichzeitig eine touristische Magnetwirkung für einzelne Städte entwickelt“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Die „Best Christmas City“ wird in den drei Kategorien „Großstädte ab 200.000 Einwohnern“, „Städte zwischen 20.000 und 200.000 Einwohnern“ sowie „Städte zwischen 10.000 und 20.000 Einwohnern“ von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Außerdem wird ein Publikumspreis verliehen. Die Siegerstadt erhält von den Sponsoren Blachere Illumination, Ilmex und Mk Illumination gestiftete Preise als Beitrag zur weihnachtlichen Stadtgestaltung im nächsten Jahr. Die bcsd freut sich, dass die Verleihung der Preise auf dem Neujahrsempfang der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. am 29. Januar 2015 in Frankfurt am Main stattfindet. Weitere Informationen finden Sie hier.

17.11.2014
Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen

Essen Marketing (EMG) hat unter Regie des Stellvertretenden Landesbeauftragten der bcsd, Dieter Groppe, den Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Die Veranstaltung findet am 26. November im Essener Unperfekthaus statt, das an sich bereits ein Best-Practice darstellt. Der Tag beginnt mit einem „Come-together“ zum Erfahrungsaustausch. Anschließend führen thematische Rundgänge durch die Stadt. Nach einem Mittagsimbiss folgen Fachvorträge zur Inszenierung von Innenstädten, Konzeption und Wirkung von Weihnachtsmärkten, den zukünftigen Herausforderungen für Innenstädte sowie zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Am Standort Essen bietet sich natürlich ein abendlicher Rundgang mit Besichtigung des Weihnachtsmarktes und der Essener Lichtwochen an, deren fachliche Konzeption bereits am Nachmittag durch Mitarbeiter der EMG vorgestellt wird. Die bcsd unterstützt den Stadtmarketingtag Nordrhein-Westfalen als Partner. Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

14.11.2014
Fahrradfreundliche Städte

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) führt aktuell zum sechsten Mal den ADFC-Fahrradklima-Test durch. Dabei werden die fahrradfreundlichsten Gemeinden in Deutschland gesucht. In den Kategorien unter 100.000 Einwohnern, zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern sowie über 200.000 Einwohner werden die Sieger gekürt. 2012 konnte Münster die Klasse über 200.000 Einwohner für sich entscheiden und wiederholte damit den Erfolg von 2005. Zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern gewann Erlangen. Unter 100.000 Einwohnern konnte Bocholt den Sieg davontragen. Im letzten Jahr nahmen 80.000 Radfahrer an der Befragung teil. Die Teilnehmer müssen 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune beantworten und dabei auch auf lokale Besonderheiten eingehen. Die Teilnahme ist noch bis zum 30. November möglich. Im Frühjahr 2015 sollen die Ergebnisse präsentiert werden. Gerade für Städte und Gemeinden, die sich als fahrradfreundlich positionieren und damit werben, kann der Test ein interessanter Benchmark sein. Hier erfahren Sie mehr.
Derweil sind auch die Ergebnisse des Wettbewerbs Stadtradeln 2014 veröffentlicht, der als Wettbewerb zwischen Kommunen um die meisten zurückgelegten Kilometer konzipiert ist und somit zur Aktivierung der Radfahrer vor Ort beitragen soll. Die Ergebnisse finden Sie hier.

14.11.2014
Amazon und die Innenstadt

Die Online-Händler sind in den letzten Jahren zur Herausforderung jeder Innenstadt geworden. Anfangs noch von vielen stationären Händlern belächelt, ist der Internetriese Amazon heute längst ein mächtiger Player, der sich ungeniert globale Wettbewerbsvorteile zu Eigen macht. Der Kauf bei Amazon (und anderen reinen Onlineshops) bleibt nicht ohne Nebenwirkungen für die gewachsenen (Innen-)Städte. Aktuelle Berichte zu den dürftigen Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren, zur Arbeitsplatzverlagerung, zur Nutzung von Steuerschlupflöchern, zur Ungleichbehandlung von Verlagen, Autoren und Künstlern kratzen am Image von Amazon und Co. und zeigen typische Verhaltensweisen von Monopolisten, die ohne Verbundenheit zum lokalen Umfeld agieren. Amazon mit dessen eigenen Instrumenten zu begegnen und das beste aus der virtuellen und der realen Welt zu verbinden und nutzbar für den Kunden zu machen, ist die Herausforderung, vor der die Innenstädte insgesamt stehen. Der stationäre Einzelhandel muss sich auf seine eigene Innovations- und Servicekraft besinnen und neue attraktive Angebote entwickeln aber gleichzeitig auch auf die Schwächen der anderen hinweisen. Initiativen wie buy local machen dies vor. Wer lokal kauft stärkt nicht nur das Ladenlokal, sondern fördert die Lebensqualität vor Ort, indem die regionalwirtschaftlichen Effekte verstärkt und Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region gehalten werden. Dieses Bewusstsein scheint sich in immer mehr Bevölkerungsteilen durchzusetzen. Das Branchenportal Location Insider rechnet damit, dass der lokale Handel davon profitiert, aber nur, wenn er seine Hausaufgaben gewissenhaft erledigt.

12.11.2014
Wie fühlen sich Städte an?

In Zeiten des demographischen Wandels ist es für Städte und Gemeinden wichtiger denn je ihre Einwohner zu binden und Verbundenheit zwischen Bürger und Stadt aufzubauen. Dabei gibt es unzählige Faktoren, die die Bürger zunehmend stressen, seien es unsichere Radwege, Verkehrsstaus oder Angsträume wie Unterführungen. Umso wichtiger ist es, die emotionale Reaktion der Einwohner auf ihre Umwelt in eine nachhaltige Stadtplanung einzubeziehen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Urban Emotions“ soll nun in der Lage sein, mit nutzergenerierten Daten Auskunft über solche Gefühle zu geben. Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie die Bürger ihre Stadt nutzen, wo sie sich wohlfühlen und durch welche Gegebenheiten problematische Situationen entstehen können. Die Forscher testen derzeit die Möglichkeiten des "People as Sensors"-Konzepts, mit dem automatisiert Emotionen und Stresslevels gemessen werden. Zusätzlich werten sie öffentlich zugängliche Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Flickr aus. Auf diese Weise können die Wissenschaftler ihre Ergebnisse validieren, indem überprüft wird, ob gemessene Empfindungen mit subjektiven Einschätzungen in sozialen Medien übereinstimmen. Hier erfahren Sie mehr.

11.11.2014
Businessprogramm Premium am 30.01.2015 auf der Christmasworld 2015

Wie Sie Ihre Stadt zu saisonalen Anläßen zum Strahlen bringen können, zeigt Ihnen die Christmasworld vom 30. Januar bis 3. Februar 2015 in Frankfurt am Main. Unter dem Signet „Concept Decorations“ finden Sie alle Aussteller, die sich auf die Groß- und Außenflächendekoration spezialisiert haben. Zuletzt begrüßte sie 917 Aussteller aus 39 Ländern und 32.864 Besucher aus 112 Ländern. Ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit Trendschau, Sonderschauen, Events und Fachvorträgen bietet ein wertvolles und inspirierendes Zusatzangebot für das tägliche Business. Merken Sie sich besonders den 30. Januar 2015 vor – dann erwartet Sie das Businessprogramm Premium mit noch mehr Highlights, prominenten Referenten und einem stärkeren Best Practice-Fokus auf gelungene Dekorationen von Shopping Centern und Innenstädten. Der kostenfreie Eintritt an allen Messetagen der internationalen Leitmesse für Dekoration und Festschmuck, reservierter Parkplatz auf dem Messegelände oder der VIP Shuttle Service am Premium-Tag runden das Angebot ab. Mitglieder der bcsd erhalten Ihre postalische Einladung mit allen weiteren Details zum exklusiven Vortrags- und Networkingangebot im Laufe des November. Weitere Informationen finden Sie hier.

10.11.2014
Klimafreundliche Tourist-Informationen gesucht

Die 2001 auf Initiative des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes gegründete Qualitätsinitiative Viabono dehnt ihr Angebot aus und gibt künftig auch Tourist Informationen die Möglichkeit, sich mittels eines CO2-Fußabdrucks als besonders klimafreundlich auszeichnen zu lassen. Dieser Fußabdruck spiegelt die CO2-Emissionen wider, die innerhalb eines Jahres entstehen. Mit Hilfe von sogenannten Klima-Effizienzklassen von A bis F, wie Sie bereits von elektronischen Geräten bekannt sind, sollen Gäste auf einen Blick die Klimafreundlichkeit des Unternehmens erfassen können. Derzeit ist die Viabono auf der Suche nach engagierten Projektteilnehmern, um gemeinsam die Klima-Effizienzklassen für Tourist Informationen zu entwickeln. Interessierte können sich unter info@viabono.de melden. Mehr Informationen finden Sie hier.

07.11.2014
1001 Rampe - Barrierefreies Schwetzingen

Die Schwetzinger Innenstadt konnte vor kurzem die Zugänglichkeit einiger Ladengeschäfte mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl deutlich verbessern. Zu verdanken ist dies der Initiative einer Stadträtin, die den Kontakt zum Berliner Verein Sozialhelden herstellte. Dieser betreibt das Projekt 1001 Rampe, bei dem für je 100€ Spenden eine Rampe für einen für Behinderte sonst schwer zugänglichen Ort angeschafft wird. Die Rampen kosten bei Eigenbezug 180€. Dabei kann, wie im Schwetzinger Fall, auch gezielt für bestimmte Bereiche, etwa ein Quartier, gesammelt werden. Weitere Projekte des Sozialhelden e.V. sind beispielsweise Wheelmap.org, das eine Karte mit Informationen zur Zugänglichkeit von Orten mit dem Rollstuhl zur Verfügung stellt oder „Pfandtastisch helfen“. Bei „Pfandtastisch helfen“ handelt es sich um ein System, das am Pfandautomaten im Supermarkt die Spende des Pfands für soziale Zwecke erlaubt. Mehr erfahren Sie hier.

06.11.2014
Das war die Deutsche Stadtmarketingbörse 2014 in Kleve

Vom 21. bis 23. September 2014 fand erstmals die Deutsche Stadtmarketingbörse der bcsd in Kleve statt. Dabei waren sowohl das Konzept als auch der Veranstaltungsort Neuland für die traditionelle Herbsttagung der bcsd. Als „Neuland“ wurde auch schon mal das Thema bezeichnet: Die sozialen Medien, das Internet und welche Möglichkeiten diese dem Stadtmarketing zur Kommunikation mit Bürgern, Wirtschafts- und Sozialpartnern bieten. Wie spricht die Stadt und welche Instrumente sollte sie für die unterschiedlichen Zielgruppen verwenden? Zur besseren Einordnung wurde dieses breite Spektrum mit generellen Überlegungen zu notwendigen Kommunikationsleistungen angereichert und durch Einblicke in professionelle Kampagnenführung widergespiegelt. Mit 20 Best-Practice-Beiträgen in den Foren wurde die pragmatische Aufgabenstellung der Deutschen Stadtmarketingbörse voll erfüllt. Viele Anregungen und Anleitungen für die tägliche Arbeit konnten die gut 200 Teilnehmer auch auf der informativen Fachausstellung gewinnen, die sich zum attraktiven Mehrwert für die Besucher entwickelt hat und fest im Tagungskonzept verankert ist. Die Vorträge finden sich mittlerweile im Tagungsarchiv. Eine journalistische Dokumentation der Tagung finden Sie hier auf dem Blog von Babak Zand.

Für die sehr attraktive und unterhaltsame Veranstaltung sei an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich dem Team von Kleve Marketing gedankt, das nicht nur perfekter Gastgeber war, sondern mit einer Vielzahl von überraschenden und interessanten Besonderheiten ihre Stadt sympathisch und lebenswert präsentierte. Ebenfalls gilt der Dank den lokalen Kooperationspartnern, der Telekom und der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve sowie der Firma MK Illumination, die die bcsd bei der Umsetzung ihrer Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben.

05.11.2014
Flächenpool NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen Flächenpool als Instrument entwickelt, um den hohen Flächenverbrauch zu senken. Dafür sollen innerstädtische Brachflächen stärker genutzt und reaktiviert werden. Die teilnehmenden Städte werden von Moderatoren begleitet, die als neutrale Partner gemeinsam mit den Kommunen und Eigentümern individuelle Entwicklungsperspektiven erarbeiten, prüfen und fördern. Während der zweijährigen Projektphase wurden in 20 Städten bereits 41 Standorte bearbeitet. In zwei Drittel der Fälle wurden die Standorte einer neuen Nutzung, etwa für Gewerbe oder Wohnen, zugeführt oder stehen kurz davor. Aktuell besteht für Kommunen erneut die Möglichkeit zur Bewerbung um die Aufnahme in den Pool. Mehr erfahren Sie hier.

04.11.2014
"Stadtpilot" zu integrierter Stadtentwicklung

Vor kurzem ist die Ausgabe 8 des gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Magazins „Stadtpilot“ erschienen. Schwerpunkt der Ausgabe ist die integrierte Stadtentwicklung bzw. Kooperation in der Stadtentwicklung. Außerdem werden spannende Pilotprojekte der Nationalen Stadtentwicklungspolitik kurz vorgestellt, wie etwa ein Forschungsvorhaben zur Nachtökonomie in Städten oder Ansätze zur Vernetzung von Wirtschaft und Stadtentwicklung. Hier finden Sie die Ausgabe zum Download.

03.11.2014
Wir sind 300

Mit der Stadt Dinslaken haben wir vor Kurzem das 300ste Mitglied begrüßen dürfen! Wir freuen uns über das stetige Wachstum unserer Bundesvereinigung und führen dies zurück auf unsere überzeugte Arbeit zur Förderung des Stadtmarketings, die sich widerspiegelt in der Entwicklung eines attraktiven Leistungsangebots, in der behutsamen aber permanenten Professionalisierung der Organisationsabläufe und in der spürbar erhöhten bundesweiten Akzeptanz. Die bcsd ist eine starke Solidargemeinschaft, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist.
Die besondere Stärke unseres Verbandes erwächst aus den Mitgliedern, den ehrenamtlichen Repräsentanten und deren engagierter Arbeit in den Landesverbänden und im Bundesvorstand. Zusammen sind sie die besten Werber für eine bcsd-Mitgliedschaft und deren Vorzüge.
Um gemeinsam bald das 400ste Mitglied aufnehmen zu können, werden wir den Erfahrungsaustausch weiterhin in den Mittelpunkt unserer Anstrengungen stellen und konsequent die Weiterentwicklung des Stadtmarketings unterstützen.
Übrigens, zählt man alle Mitgliedsstädte zusammen, dann kümmern sich unsere Mitglieder um die urbane Lebensqualität von ca. 22 Millionen Bürgern. Hier finden Sie eine Karte, auf der die bcsd-Mitglieder verzeichnet sind.

31.10.2014
Projektaufruf: Ideen für das Zusammenleben in der Stadt gesucht

Im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik sucht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Projekte, die unterschiedliche Formen des Zusammenlebens in der Stadt abbilden und zeigen, welche positiven Wirkungen diese entfalten können. Bewerbungsschluss ist der 3. November 2014. Der Aufruf richtet sich an ein breites Spektrum von öffentlichen und privaten Projektträgern. Bewerben können sich beispielsweise zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit guten Ideen den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort verbessern. Auch Stadtverwaltungen, Hochschulen oder andere Akteure können Projektvorschläge einreichen. Diese sollen Lösungsansätze in einem der folgenden Handlungsfelder liefern: Nachbarschaften, Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, Wohnen im Quartier sowie Bildungs- und Kulturangebote. Bezugsebene ist das Stadtquartier. Die Pilotprojekte sollten innovativ, beispielgebend und kooperativ angelegt sein. Die ausgewählten Pilotprojekte werden bis zu drei Jahre in Form einer Zuwendung gefördert. Sie werden in dieser Zeit durch das Bundesbauministerium und das BBSR in ihren Prozessen begleitet und unterstützt. Die Vertreter der Vorhaben nehmen an regelmäßigen Workshops teil, bei denen sie Ihre Erfahrungen austauschen können. Die volle Ausschreibung finden Sie hier.

29.10.2014
Leitfaden E-Commerce für stationäre Händler

Der inhabergeführte Einzelhandel wird unter anderem vom Internethandel zunehmend unter Druck gesetzt. Auf der anderen Seite bietet das Internet enorme Potenziale für den stationären Einzelhandel. Anstatt stationärer Handel versus Onlinehandel muss es stationärer Handel mit Onlinehandel heißen. So können die Vorteile beider Welten vereint werden und die Wettbewerbsfähigkeit sogar gesteigert werden. Eine Anleitung, was beim Aufbau eines Online-Shops zu beachten ist, gibt der von ibi research an der Universität Regensburg gemeinsam mit diversen Partnern und Anbietern aus der Branche entwickelte E-Commerce-Leitfaden. Hier finden Sie den Leitfaden zum Download.

29.10.2014
Gästezahlen im Deutschland-Tourismus steigen weiter

Deutschland ist als Reiseland weiter im Kommen. Das Statistische Bundesamt konnte für die erste Jahreshälfte 2014 32,8 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland vermelden. Das entspricht einer Steigerung der Übernachtungszahlen ausländischer Gäste um 6% gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres bzw. von 1,9 Millionen Übernachtungen. Der Monat Juni weist sogar die höchsten Übernachtungszahlen seit Beginn der Aufzeichnungen 1992 auf. Die Deutsche Zentrale für Tourismus geht trotz aktueller geopolitischer Unsicherheiten, die sich negativ auf das Tourismusaufkommen auswirken könnten, von einem Wachstum von 3% zum Jahresende aus. Mehr erfahren Sie hier.

Auch die Deutschen selbst sind weiterhin reisefreudig. Laut BTW-Tourismusindex ist die Ausgabebereitschaft für Reisetätigkeiten im Vergleich zum Vorjahr um 4% gestiegen. Im Bereich Urlaub ist die Ausgabebereitschaft der Deutschen am höchsten. Mehr lesen Sie hier.


28.10.2014
Informationen zur Raumentwicklung zum Thema „Shoppen – in der City?“

Die Ausgabe 1.2014 der Informationen zur Raumentwicklung des BBSR widmet sich dem Thema Stadt und Handel, insbesondere dem innerstädtischen Einzelhandel und dessen Steuerung. Dabei werden unter anderem aktuelle Trends im Einzelhandel reflektiert, darunter der Aufstieg des E-Commerce und neuer Handelsformate (Stichwort Factory Outlet Center), die althergebrachte Handelsformen wie das Kaufhaus bedrohen. Zudem werden die Auswirkungen dieser Trends auf die Entwicklung von Innenstädten, Möglichkeiten zur Steuerung und die dabei beteiligten Partner vorgestellt. Zu den Autoren zählen unter anderem Michael Reink, Jens Imorde und Rolf Junker. Hier finden Sie die Kurzfassungen der Vorträge.

27.10.2014
Handel mit aktueller Geschäftslage zufrieden

Ernst & Young hat 120 Führungskräfte deutscher Handelsunternehmen nach deren Einschätzung der Geschäftslage gefragt und kommt zu einem insgesamt positiven Bild: 54% der Händler bewerten ihre Geschäftslage als gut. Deutlich wird aber ein großer Spalt zwischen beispielsweise Supermärkten, die mit 74% am zufriedensten sind und dem „traditionellen Fachhandel“ (44%), der am schlechtesten abschneidet. Umgekehrt ist der Fachhandel am optimistischsten, wenn es um die zukünftige Entwicklung geht. 56% denken, die Lage wird sich verbessern. Dennoch werden dem stationären Fachhandel nach den Warenhäusern die schlechtesten Zukunftsaussichten zugeschrieben. Insgesamt rechnet der Handel mit einer steigenden Konsumbereitschaft und auch die Investitionsbereitschaft steigt deutlich gegenüber dem Vorjahr. Vor allem das Online-Geschäft soll ausgebaut werden. Hier finden Sie weitere Ergebnisse, etwa zu Rabatt- und Marketingaktionen, bei denen der Trend zur zielgenauen Ansprache und zur Werbung über mobile Geräte geht.

27.10.2014
Bürgeraktiengesellschaft Ennepetal

Die Stadt Ennepetal plant innovative Wege im Stadtumbau zu gehen. Unter dem Motto „Jedem ein Stück Innenstadt“ läuft ein Projekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Am Anfang steht die Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes zur Aufwertung der Innenstadt auf Grundlage eines breiten Konsenses um einen möglichst hohen Rückhalt in der Bevölkerung zu erreichen. Anschließend soll eine Bürgeraktiengesellschaft dabei helfen, die Ziele des integrierten Entwicklungskonzeptes umzusetzen, etwa durch den Ankauf von Schlüsselimmobilien. Sie soll sich aus Beiträgen von Einwohnern und Unternehmen finanzieren, die sich mit den Zielen des Handlungskonzeptes identifizieren. Der Prozess zur Erarbeitung des Konzeptes startete im Sommer letzten Jahres. Am Ende des Prozesses soll auch die Einführung einer lokalen Währung stehen. Mehr erfahren Sie hier.

23.10.2014
Familien als Zielgruppe im Stadtmarketing

In Leck und Niebüll ist das Kindermalbuch in dritter Auflage erschienen. Das Malbuch zeigt Sehenswürdigkeiten und beliebte Veranstaltungen der beiden nordfriesischen Gemeinden, die von Kindern ausgemalt werden können. Die Bilder sind außerdem mit kurzen Informationstexten versehen und bringen so Einheimischen und Gästen die Sehenswürdigkeiten näher. Die vom Stadt- bzw. Gemeindemarketing herausgegebenen Bücher werden kostenfrei an Einzelhändler, Arztpraxen und andere interessierte Abnehmer verteilt und über Spenden finanziert. So können sich Kinder während eines Einkaufs oder Arztbesuchs beschäftigen und bekommen gleichzeitig Besonderheiten der Stadt vermittelt.

In Darmstadt kümmert sich das Citymanagement ebenfalls um die kleinen Besucher der Innenstadt und hat „Kinderkisten“ entwickelt, die es kostenfrei an Gastronomen, Arztpraxen und Einzelhändler verteilt. In den Kisten befinden sich neben Spielzeug ebenfalls Vorlagen mit Stadtmotiven zum Ausmalen.

In Neuwied können auf der Homepage der Stadt Bausätze mit Bezug zur Stadtgeschichte heruntergeladen werden. Aus den ausgedruckten Bögen können dann Modelle einer alten Schule, ein Backhaus, ein Bahnhof oder auch diverse Fahrzeuge gebastelt werden. Mehr erfahren Sie hier.

20.10.2014
Gebühren für Außengastronomie / Sondernutzungen

Die Open-Air Saison in der Gastronomie erfreut sich weiterhin einer wachsenden Beliebtheit. Straßencafés haben mittlerweile, auch unter Zuhilfenahme von Decken und (wo erlaubt) Heizpilzen, fast ganzjährig geöffnet. Vielleicht beeinflusst auch das Rauchverbot die Frequenz der Gastronomen im öffentlichen Raum. Definitiv gewinnt der öffentliche Raum durch Außengastronomie sehr an Lebensqualität und Lebendigkeit. Allerdings fallen dafür auch zum Teil nicht geringe Gebühren an. Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen hat eine Übersicht der Gebühren in den unterschiedlichen Städten seines Verantwortungsbereiches zusammengestellt. Hier finden Sie die Pressemitteilung und eine Übersicht in Tabellenform.

16.10.2014
Erste Veranstaltungen des ICR-Studiengangs erfolgreich durchgeführt

Der vom Institut für City- und Regionalmanagement Ingolstadt (ICR) in Kooperation mit der CIMA und der bcsd durchgeführte Weiterbildungsstudiengang „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ ist erfolgreich gestartet. Die ersten Veranstaltungen zu den Grundlagen des Stadt- und Regionalmarketings, zu Rechtsgrundlagen im Stadt- und Tourismusmarketing sowie zur Stadtentwicklung fanden bereits statt und wurden von den aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmern ausgesprochen positiv bewertet. Der ICR-Studiengang richtet sich an alle, die sich in Citymanagement oder Stadtmarketing für attraktive, lebenswerte Städte einsetzen. In den Modulen werden für die tägliche Arbeit wichtige Qualifikationen vermittelt, Erfahrungsaustausch betrieben und Argumente für die Arbeit vor Ort an die Hand gegeben. Am Ende des Studiengangs steht der Abschluss „bcsd-zertifizierter, ICR-geprüfter City- Stadt- und Regionalmanager“. Obwohl der Weiterbildungsstudiengang bereits gestartet ist, können Interessierte noch jederzeit einsteigen und den Abschluss erwerben. Die Module können aber auch einzeln und unabhängig vom Gesamtstudiengang besucht werden.

Die nächsten Seminare:
- 24.10.2014: Die Stadt / Region als Marke, Hamburg
- 04.11.2014: Eventmanagement, Darmstadt
- 05.11.2014: Qualifikation zum "Veranstaltungsleiter bcsd", Darmstadt
Mehr Informationen zum Studiengang und den nächsten Seminaren finden Sie hier.


15.10.2014
Kurort soll privat betrieben werden

Das Staatsbad Meinberg soll laut Berichten von Tourismus NRW der deutschlandweit erste privat betriebene Kurort werden. Mitte August lief die europaweite Ausschreibung des bisher vom Landesverband Lippe verwalteten Kurbetriebs aus. Aufgrund der abnehmenden Zahl von Kurgästen verzeichnet die Staatsbad Meinberg GmbH aktuell Verluste. Auch nach einer erfolgten Ausschreibung werden weiterhin kommunale Zuschüsse von der Stadt Horn-Bad Meinberg und dem Landesverband Lippe fließen. Mehr erfahren Sie hier.

15.10.2014
Stellungnahme der bcsd zum GQP in Baden-Württemberg

Wie bereits berichtet plant Baden-Württemberg die Verabschiedung eines Gesetzes zur Stärkung der Quartiersentwicklung durch Privatinitiativen (GQP). Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens wurde die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd) um eine Stellungnahme gebeten. Die bcsd hat sich stets für eine solche Initiative eingesetzt und begrüßt den vorliegenden Gesetzesentwurf als Ansatz zur Stärkung von Innenstädten, Ortsteilzentren und sonstigen Einzelhandelslagen ausdrücklich. Bedarf für kleinere Korrekturen und Konkretisierungen sieht die bcsd etwa im Bereich des Quorums, der Beteiligung Dritter, der Rolle des City- und Stadtmarketings und der Unterstützung durch Kommunen. Die volle Stellungnahme finden Sie hier.

14.10.2014
Beacon-Pilotprojekt in Düsseldorf

Das Onlineportal Locationinsider berichtet von einer erfolgreichen Testphase der Beacon-Technologie in Düsseldorf. Dort startete der Anbieter Gettings gemeinsam mit dem Bezahlservice net-mobile ein Pilotprojekt, an dem sich 72 Händler beteiligten. Über installierte Funksender bekommen Kunden mittels dieser Technologie Angebote, Sonderaktionen oder Gutscheine per Push-Nachricht auf ihre Smartphones. In rund 60% der Fälle werden diese Nachrichten direkt geöffnet. Die Konversionsrate ist laut Angaben des Anbieters aus Düsseldorf hoch. Mehr erfahren Sie hier.

13.10.2014
Achtung: Neue Regeln im Online-Handel gebieten umfassende Anpassung

Zum Stichtag des 13.06.2014 sind in Umsetzung der europäischen Verbraucherrechterichtlinie in nationales Recht neue Regelungen im rechtsgeschäftlichen Umgang mit Verbrauchern in Kraft getreten. Hiervon sind sämtliche Geschäfte im elektronischen Rechtsverkehr, wie Vertragsschlüsse über das Internet und insbesondere der Online-Handel betroffen. Von einer Übergangsregelung ist bei den neuerlichen Änderungen abgesehen worden, so dass in den allermeisten Fällen ein sofortiges Handlungsgebot geboten ist. Stadtmarketing- und Tourismusorganisationen, die zum Zwecke der Stadtkommunikation einen Online-Shop, z. B. zum Vertrieb ihrer „Merchandising-Produkte“ anbieten, sollten laut Rechtsanwalt Markus Degen vom anwaltsKontor Schriefers den bisherigen Internetauftritt einer eingehenden Prüfung unterziehen und auf den aktuellen Rechtsstand anpassen. Einen ausführlichen Bericht mit Tipps vom Autor finden Sie hier.

09.10.2014
Vorbild sucht Nachahmer - Best Practice Demographischer Wandel

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Frau Iris Gleicke, diskutierte im Rahmen der Veranstaltung „Vorbild sucht Nachahmer“ über die Auswirkungen des demographischen Wandels, insbesondere in Ostdeutschland. Dabei wurde eine Posterpräsentation mit Projekten ostdeutscher Gemeinden vorgestellt, die den Herausforderungen der Zukunft auf kreative Weise begegnen. Zu den Projekten gehören etwa Busse, die auch Lebensmittel und Pakete transportieren, Ansätze zur Vernetzung, Flexibilisierung und Finanzierung von Kinderbetreuung, Dorfkümmerer, ein mobiler Bürgerservice, eine Willkommens-Agentur zur Unterstützung und Beratung von Neubürgern und Rückkehrern oder die gezielte Ansprache und Einbindung von Senioren. Die Projekte sind dabei nicht nur für ostdeutsche Gemeinden beispielgebend, sondern könnten durchaus Nachahmer im Rest der Republik finden. Mehr erfahren Sie hier.

06.10.2014
Neuer Typ FOC in Bad Münstereifel

Factory Outlet Center sind in ihrer Wirkung auf den innerstädtischen Einzelhandel umstritten. Insbesondere die schwierige Kopplung bestehender FOC mit der Innenstadt sowie die aus dem Umland und der Kernstadt abfließende Kaufkraft sind wesentliche Kritikpunkte. In Bad Münstereifel wird aktuell ein Ansatz verfolgt, der zumindest das Problem der Kopplung von FOC und Innenstadt obsolet werden lässt. Sind FOC sonst eher abgeschlossene Einheiten, gerne auch Städten nachempfunden, belegt das FOC in Bad Münstereifel laut Berichten der Süddeutschen Zeitung 14.000qm über die Innenstadt verteilte Einzelhandelsfläche. Die zum FOC gehörigen Läden setzen sich durch einheitliche Schriftzüge und Markisen von den restlichen Läden, Gastronomen und Dienstleistern ab. Dennoch werden neue Fragen, etwa nach dem Effekt auf den inhabergeführten Einzelhandel, aufgeworfen. Hier finden Sie mehr Informationen.

01.10.2014
Bürgerbeteiligung optimieren: Strukturierte Bürgerbeteiligung in Potsdam

Potsdam verfolgt seit Ende letzten Jahres einen neuen Weg zur Optimierung der Bürgerbeteiligung. Das eigens eingerichtete Büro für Bürgerbeteiligung wird gleichberechtigt vom Verein mitMachen e.V. und der Stadtverwaltung getragen. Nach sechs Monaten Laufzeit wurden bereits 20 Beteiligungsprozesse aktiv begleitet. Die Arbeit beruht auf vom Gemeinderat verabschiedeten Grundsätzen zur Bürgerbeteiligung. Je nach Art der Fragestellung wirkt das Büro prozessbegleitend, beratend oder aktivierend. Ebenfalls neu eingerichtet wurde ein Beteiligungsrat, der sich aus Vertretern der Bürger, des Gemeinderats, der Verwaltung und externen Fachleuten zusammensetzt. Der Beteiligungsrat unterstützt das Büro für Bürgerbeteiligung und ist Ansprechpartner für Bürger und Politik. Zudem werden die Bürger über die Plattform Maerker, das von der Stadt unterstützte Stadtforum Potsdamund den Bürgerhaushalt eingebunden. Mehr erfahren Sie hier.

01.10.2014
Die Top 100 Sehenswürdigkeiten Deutschlands

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat auch in diesem Jahr ausländische Touristen über die 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands abstimmen lassen. Im Unterschied zum Vorjahr wurden in diesem Jahr auch Ereignisse wie etwa das Oktoberfest berücksichtigt. Dieses schaffte es aus dem Stand auf Platz 10 der Liste. Die über 10.000 Teilnehmer der Befragung wählten außerdem auch 21 der 39 UNESCO-Welterbestätten in die Liste. Die 100 Top-Sehenswürdigkeiten werden Touristen in einer App vorgestellt, die nun entsprechend aktualisiert wird. Hier finden Sie die komplette Liste.

15.09.2014
Ranking der Kulturstädte in Deutschland

Das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut hat ein Ranking der Deutschen Kulturstädte erstellt. Dabei wurde in den 30 größten Städten Deutschlands die Zahl der Sitze in Kinos, Theatern und Opern ebenso gezählt wie die Zahl von Festivalbesuchern. Ebenfalls berücksichtigt wurden Ausgaben für Bibliotheken. Die Ergebnisse wurden dann in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt. Auf dem ersten Platz landete Stuttgart vor München, Dresden und Berlin. Das Ranking finden Sie hier.

12.09.2014
Deutscher Städtetag formuliert Leitlinien zur Kommunikation der Städte über Social Media

Die Nutzung von Social Media zur Bürgerkommunikation oder zum Standortmarketing ist noch lange nicht überall angekommen und auch nicht in jedem Fall sinnvoll. Um Kommunen eine Hilfestellung zu geben, hat der Deutsche Städtetag Anfang des Jahres Leitlinien zur Nutzung von Social Media in den Städten veröffentlicht. Dabei werden Chancen und Risiken der Kommunikation über das Social Web aufgezeigt und rechtliche Probleme wie etwa der Schutz der Daten angesprochen. Unter anderem fordert der Deutsche Städtetag dazu auf, Leitlinien innerhalb der Verwaltung zur Kommunikation aufzustellen, regelmäßiges Monitoring zu betreiben und entsprechende Ressourcen einzuplanen. Hier finden Sie die Leitlinien.

09.09.2014
Nahversorgung sichern - Leitfaden zur Gründung von Dorfläden

Im peripheren ländlichen Raum ist die Aufrechterhaltung der wohnungsnahen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs eine große Herausforderung. Dorfläden können dem Abhilfe schaffen und über die Versorgungsfunktion hinaus als sozialer Treffpunkt und städtebaulicher Kristallisationspunkt dienen. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie hat einen Leitfaden für Gründung und Betrieb von Dorfläden herausgegeben, der unter anderem Tipps und Hinweise zur Standortwahl, zur Wirtschaftlichkeit, Organisation, Rechtsform sowie zum Sortiment und zur Vermarktung gibt. Darüber hinaus werden Fördermöglichkeiten genannt und Arbeitshilfen geliefert. Den Leitfaden finden Sie hier. In Schleswig-Holstein besteht ebenfalls eine Konzeption für multifunktionale Dorfläden, die unter dem Namen MarktTreff betrieben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier. In NRW existiert die Initiative DORV, die bereits 2006 im Rahmen des Wettberwerbs Land der Ideen ausgezeichnet wurde. Zudem finden sich beim Dorfladen-Netzwerk, Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2014/2015, zahlreiche Informationen über Konzepte und Anbieter.

08.09.2014
Konstituierung des Bundesvorstands - Alle Ämter bestätigt

Auf der ersten Sitzung nach den Vorstandswahlen auf der Mitgliederversammlung der bcsd am 25. Mai hat sich der Vorstand der bcsd am 04. Juli in Magdeburg neu konstituiert. Dabei blieb die Verteilung der Ämter wie gehabt: Michael Gerber wurde einstimmig in seinem Amt als Bundesvorsitzender und Sprecher der bcsd bestätigt. Ebenso klar fiel das Votum für Bernadette Spinnen als Erste Stellvertretende Bundesvorsitzende sowie für Norbert Käthler als Zweiten Stellvertretenden Bundesvorsitzenden aus. Auf der Mitgliederversammlung neu in den Vorstand gewählt wurde Stefan Nöthen von der Hamburg Marketing GmbH. Er wird sich im Vorstand insbesondere mit dem Thema Metropolenmarketing befassen.

05.09.2014
Einzelhändler bieten kostenloses Internet in Gevelsberg

Kostenloses W-LAN in Innenstädten ist immer mehr auf dem Vormarsch. In Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen ist es mit einem besonderen Modell gelungen, Besuchern der Innenstadt einen kosten- und werbefreien Zugang zum Internet zu ermöglichen. Im ProCity Gevelsberg e.V. organisierte Einzelhändler haben ihre bestehenden W-LAN-Angebote verbunden und die Lücken mit weiteren Routern aufgefüllt, die eine flächendeckende Versorgung garantieren. Die Kosten für den Internetzugang und Strom werden von den jeweiligen Händlern übernommen. Die Nutzer gelangen bei der Einwahl auf die Homepage des Innenstadtvereins. Um die technische Betreuung kümmert sich die Sektion Gevelsberg des Freifunk Rheinland. Der Freifunk e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht kommerzielle Bürgernetzwerke zu unterstützen. In Gevelsberg ist eine Ausweitung auf Nebenstraßen und städtische Parks in Planung. Hier erfahren Sie mehr.

03.09.2014
N.I.C.E.-Award 2014

Das european center for creative economy (ecce) hat den N.I.C.E. Award 2014 unter dem Motto Spillover Innovationen veranstaltet. Aus 108 Bewerbungen aus 22 Ländern wurden vier Sieger ausgewählt. Erster Sieger wurde das Projekt RLF – Richtiges Leben im Falschen, das Protestkultur bewusst kommerzialisiert um damit Kapitalismuskritik zu üben - shoppen für die Revolution. Den zweiten Platz belegen ein Projekt aus Bilbao, das Kreativschaffende und Firmen verbindet und das Essener Unperfekthaus, das Künstlern und Gründern kostenlose Räume zur Verfügung stellt. Auf dem vierten Platz landeten die URBANAUTS aus Wien, die Leerstände in Hotels verwandeln oder temporär als Restaurant nutzen. Die gesamte Shortlist finden Sie hier.

02.09.2014
Seminar zum Thema: Eventmanagement

Am 04. November 2014 in Darmstadt

Veranstaltungen sind imageprägende Maßnahmen und gehören zur Kernkompetenz im Stadt- und Citymarketing. Das Spektrum reicht vom klassischen Stadtfest über Weihnachtsmärkte bis hin zu Lesungen im öffentlichen Raum, Stadtläufen oder Open-Air-Konzerten. Die Vielseitigkeit und die Bedeutung dieser Events für die Stadt, die Erwartungen der Besucher und der Sponsoren, sowie die immer höher werdenden Anforderungen an die Veranstalter im Bezug auf Qualität, Sicherheit und Professionalität machen dies zu einer komplexen und anspruchsvollen Aufgabe.

Die Organisation einer gelungenen Veranstaltung, die das Stadtbild widerspiegelt und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt fördert und die Markenstrategie einer Stadt offensichtlich transportiert, umfasst beinahe unzählige Aufgabenbereiche. In diesem Seminar werden Ihnen die Grundlagen des Veranstaltungsmanagements vermittelt – von der Planung über Sponsoring bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Dieses Seminar kann als Modul 9a des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

29.08.2014
Qualifikation zum "Veranstaltungsleiter bcsd"

Am 05. November 2014 in Darmstadt

Der Sicherheit bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum kommt bei der Organisation und Durchführung von Stadtfesten eine immer größere Bedeutung zu. Veranstaltungsleiter fühlen sich oft durch die Vielzahl an Vorschriften verunsichert. Die bcsd möchte dem mit der Weiterbildung „Veranstaltungsleiter bcsd“ entgegen wirken und zur Qualifikation und Kompetenz der Veranstaltungsleiter vor Ort beitragen.

Das Seminar richtet sich an alle Stadtmarketingorganisationen und deren Geschäftsführer bzw. leitende Angestellte, die Open-Air-Veranstaltungen im öffentlichen Raum als Veranstalter durchführen.

Dieses Seminar kann als Modul 9b des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs „City-, Stadt- und Regionalmanagement“ des ICR e.V. angerechnet werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

29.08.2014
urbanicom-Preis an die Stadt Münster verliehen

urbanicom – Deutscher Verein für Handel und Stadtentwicklung e.V. hat am Vorabend der diesjährigen Studientagung in Chemnitz den urbanicom-Preis verliehen. Die Auszeichnung ging an die Stadt Münster, die für ihre Aktivitäten zur Förderung einer vitalen Innenstadt geehrt wurde. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Stärkung des Handels durch das kreieren „runder“ Wege in der Innenstadt und den Verzicht auf großflächige Einzelhandelsansiedlungen abseits der Innenstadt. Ebenfalls lobend erwähnt wurde die Konzeption offener, durchmischter Einkaufscenter wie sie die Münster Arkaden darstellen. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Vereins.

29.08.2014
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bcsd - Profil

Das bcsd-Profil als PDF-Dokument zum Download.

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