Ordentliche Mitglieder der bcsd im Portrait

Hier finden Sie Portraits einiger ordentlicher Mitglieder der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. nach Landesverbänden / Bundesländern sortiert. Die Mitglieder stellen jeweils ihre Organisation, die Entwicklung, die Ziele, Herausforderungen, Aktivitäten und größten Erfolge vor. Bilder sowie zum Teil Filme geben einen Eindruck von den Städten. Eine Übersicht aller ordentlichen Mitglieder finden Sie hier. Unsere Fördermitglieder stellen sich hier vor.

Landesverband Baden-Württemberg

Logo Böblingen

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor:

Das Stadtmarketing Böblingen firmiert als eingetragener Verein (e.V.). Operativ hat der Verein drei Abteilungen mit jeweils einem Mitarbeiter – Geschäftsführung, Projektleitung Tourismus und das Citymanagement. Als Unterstützung stehen den Mitarbeitern zwei Praktikanten zur Verfügung.

Das Ziel des Stadtmarketing Böblingen e.V. ist es, die Stadt Böblingen als Raum für Taten und Talente überregional zu positionieren und Angebote für Besucher und Einwohner zu schaffen. Außerdem soll  das Image Böblingens als lebendige und innovative Stadt gefestigt und die Identifikation der Böblinger mit ihrer Stadt gestärkt werden.

Für Mitglieder des Vereins bietet das Stadtmarketing Zugang zum Netzwerk aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Verbänden und fungiert als Scharnier zwischen den einzelnen beteiligten Gruppen.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Der Stadtmarketing Böblingen e.V. ist innerhalb der Stadt Böblingen etabliert und sowohl in der Stadtverwaltung Böblingen als auch beim Einzelhandel, den Gewerbetreibenden und Unternehmern hoch angesehen. Das Aufgabenfeld hat sich in den letzten Jahren vergrößert und entwickelt sich stetig weiter. Das Angebot, das für die Böblinger Besucher und Bürger vom Stadtmarketing entwickelt wird, wird gut angenommen. Veranstaltungen wie die verkaufsoffenen Sonntage oder das Businessfrühstück werden gut besucht. Vor allem Aufgaben im Bereich des „Besuchermanagements“ sind in den letzten Jahren dazugekommen. Print- und Onlinemedien wie der Hotelguide oder der Abrissstadtplaner sind sehr beliebt.

3. Welches sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Böblinger Altstadt, der Schlossbergring, soll attraktiver gestaltet werden. Der zu entwickelnde Masterplan Schlossberg ist zu einem Schwerpunktthema innerhalb der Stadtverwaltung Böblingen und dem Stadtmarketing Böblingen e.V. geworden.

Zudem soll das Netzwerk des Vereins weiter ausgebaut und um weitere Branchen erweitert werden. Dazu sind neue Veranstaltungsformate und die Weiterentwicklung bestehender geplant.

4. Welche Entwicklungen sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Um den Verein weiter voranzubringen werden aktuell die Strukturen und Prozesse der Organisation auf den Prüfstand gestellt und untersucht.

Eine besondere Herausforderung wird die Anpassung an Bedingungen sein, die durch die sogenannte Industrie 4.0 geschaffen werden. Das heißt z.B. eine bessere Einbindung der Bürgerschaft und Meinungsführer, Nutzung von Social Media sowie die Entwicklung eines umfangreichen Onlinemarketings und die Schaffung von Wissensmanagement durch Netzwerke.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Den größten Erfolg hat unsere Netzwerkveranstaltung „Businessfrühstück“, ein Event das fest in den Terminplänen Böblinger Unternehmer, Gewerbetreibender und Einzelhändler verankert ist. Ein weiteres sehr gelungenes Projekt sind die Businesswochen, die vom Stadtmarketing Böblingen e.V. und Geschäftspartner Volker Siegle initiiert wurden.  

 

Imagefilme: https://www.youtube.com/user/StadtmarketingBB

 

Bild Böblingen

Foto: Achim Mende

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben, etc.)

In Ebersbach an der Fils sind die Bereiche „Standortmarketing“ und „Wirtschaftsförderung“ in der Stabsstelle „Standortförderung“ gebündelt. In Kooperation mit der Stadtplanung werden die für die Stadtentwicklung relevanten Bereiche zusammengeführt. Dies entspricht der Entwicklung hin zu einem querschnittsorientierten, strategischen und nachhaltigen Handeln mit Fokus auf Beratung, Kommunikation und Moderation. Die Stabsstelle ist mit dem Standortförderer und der Mitarbeiterin Öffentlichkeits- und Pressearbeit besetzt.

Die Standortförderung arbeitet eng mit dem Stadtmarketingverein ProEbersbach e.V. zusammen. Dessen Aufgaben sind die Interessenvertretung der vorrangig innenstadtbezogenen Unternehmen, die Organisation verschiedener Aktionen und die zukunftsfähige Entwicklung „im Herz der Stadt“. Die Vereinsgeschäftsstelle wird von einer Teilzeitkraft gemanagt. In vier Arbeitskreisen kümmern sich Mitglieder ehrenamtlich um die Aufgabenerfüllung.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

ProEbersbach e.V. ist 2012 aus der Fusion des Stadtmarketing Ebersbach e.V. und des HGV Ebersbach e.V. hervorgegangen um Ebersbach für die Bürger attraktiv zu gestalten und die Interessen der Unternehmen zu unterstützen.

Seit ca. einem Jahr fokussiert die Arbeit des Stadtmarketings bei ProEbersbach e.V. auf Aktivitäten und Unterstützung für den Aufbau von Servicequalität und für die Stärkung der Kundenkommunikation. Zuvor standen Aktionen und Events im Vordergrund.

Zeitgleich begann die integrierte, initiative und impulsgebende Arbeitsweise der Standortförderung in enger Abstimmung mit den anderen städtischen Ämtern mit Blick auf die Stadtentwicklungsziele.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Wichtig ist …

  • den Einzelhandelsbetrieben die modernen Kommunikations- und Handelsformen (Social Media, Online-Handel, Click-and-Collect, etc.) näher zu bringen und sie fit für die Zukunft zu machen
  • die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen – sowohl für die eigene City wie auch für jedes einzelne Geschäft. Das Besinnen auf die emotionalen Stärken des innerstädtischen Einkaufs (u.a. auch von lokalen Produkten in einem angenehmen Umfeld) muss zum mitentscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
  • das gemeinschaftliche Handeln aller (inner-)städtischen Akteure mit identitätsstiftenden Inhalten für eine stärkere Beziehung zum Wohn-, Arbeits- oder Einkaufsort.

Mit Fokus auf das „Herz der Stadt“ entsteht derzeit ein „Masterplan Innenstadt“ als Handlungsgrundlage. Gesamtstädtisch wird z.Zt. ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept gemeinsam mit der Bürgerschaft erarbeitet.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell

Das City- und Stadtmarketing in Ebersbach an der Fils ist eingebunden in die Standortförderung (Standortmarketing + Wirtschaftsförderung). Wichtig für die Zukunft wird sein, dass die Bürgerschaft sich stärker mit der eigenen Stadt identifiziert und – entsprechend dem Motto der Stadtmarketingbörse 2016 „I like it“ – „Fan“ von Ebersbach an der Fils wird. Hierbei muss der Servicegedanke sowohl in den Geschäften wie auch in der Stadtverwaltung tief verankert sein. Die Kunden, Gäste und Besucher von Ebersbach an der Fils sollen bewundernd auf die Stadt blicken und aus Kenntnis der überzeugend vermittelten Qualitäten, Talente und Stärken in der Stadt einkaufen, wohnen und arbeiten wollen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Standortförderung in der derzeitigen Ausprägung existiert seit Oktober 2015. Ein wichtiger interner Erfolg war die Zusammenführung von Standortmarketing, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit zur Standortförderung. Hiermit verbunden ist die Bündelung der Kräfte mit Blick auf ein positives, einheitliches und identitätsstiftendes Weiterentwickeln des Wohn-, Arbeits- und Einkaufsstandorts Ebersbach an der Fils mit seiner Lagegunst und seinen Standortvorteilen.

Erste konkrete Erfolge sind die Einführung des freien WLAN „free-key ProEbersbach“ in der Innenstadt und im Waldhöhenfreibad sowie die Vitalisierung der Kirchheimer Straße. Dieser ehemals zentrale und wichtige Handelsstandort war von einem down-grading geprägt. Durch attraktivitätssteigernde Maßnahmen (Gestaltung, Events, Öffentlichkeitsarbeit) konnten die Aufenthaltsqualität, die Frequenz und vor allem auch die Belegung der Geschäfte verbessert werden.

 

Imagefilm: http://www.ebersbach.de/media/media/Unser-Landkreis-Ebersbach_ohne-Sendelogo.mp4

 

Bild Ebersbach an der Fils

Foto: Michael Tilp, Ebersbach an der Fils

Logo Esslingen

Gemeinsam erfolgreich – Stadtmarketing im Zusammenspiel starker Partner

Stadtmarketing liegt im öffentlichen Interesse – in dem der Kommune und all ihrer Akteure. Gleichzeitig gilt: Nur
wenn sich diese aktiv einbringen, kann das Fundament für ein erfolgreiches Stadtmarketing gelegt werden. Dies gilt
nicht zuletzt für eine Stadt wie Esslingen am Neckar, die sich – trotz ihrer besonderen Lage in unmittelbarer Nachbarschaft
der Landeshauptstadt Stuttgart – ein eigenes Profil erarbeitet hat und dieses weiterentwickelt. Der Gedanke einer Kooperation von Stadt und Wirtschaft wurde schon bei der Gründung der Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST) konsequent umgesetzt. Mit Erfolg: Zur Gesellschafterstruktur der EST gehören – vertreten durch vier private Gesellschafter – bis heute mehr als 250 Esslinger Unternehmen aus Handel, Gastronomie, Hotellerie, Dienstleistung, Weinbau, Industrie und produzierendem Gewerbe. Hauptgesellschafterin ist die Stadt Esslingen. Gegliedert ist die EST in die Geschäftsbereiche Stadtmarketing, Tourismusförderung und Citymarketing.

ANFÄNGE, PROFESSIONALISIERUNG, ENTWICKLUNG

Die EST fokussiert sich seit ihrer Gründung 1995 vier Kernthemen: Angebot und Branchenmix, Erlebnis und Aufenthaltsqualität, Service und Kundenbindung sowie Stadtgestaltung. In all diesen Bereichen werden ständig neue Konzepte und Projekte entwickelt und umgesetzt. So wurde 2013 eine neue Tourist-Information mit erweiterten Serviceangeboten für Bürger, Besucher und Unternehmen eröffnet, 2014 und 2015 wurde die komplette Weihnachtsbeleuchtung in der mittelalterlichen Esslinger Altstadt erneuert. Ganzjährig organisiert die EST Marketingaktionen – zum Beispiel Stadtführungen mit rund 45.000 Teilnehmern pro Jahr. Im Citymanagement wurden seit 2011 zwei Einkaufsgutscheine mit mehr als 200 Akzeptanzstellen eingeführt.

ZENTRALE LAGE IN DER REGION STUTTGART

Vor besondere Herausforderungen sieht sich der Einzelhandel gestellt. Esslingen mit ca. 90.000 Einwohnern ist als Mittelzentrum Teil der Region Stuttgart, in der sich die Einzugsgebiete mehrerer Städte überschneiden. Dieser ohnehin verschärfte Wettbewerb spitzt sich durch das Online-Shopping weiter zu. Künftige Marketingkonzepte werden sich noch stärker als bisher mit der Frage beschäftigen müssen, wie der innerstädtische Einzelhandel – und damit seine Leitfunktion für eine attraktive Stadt – stabilisiert werden kann. Zentraler Ansatzpunkt ist die historische Altstadt mit über 850 historischen Baudenkmalen als ideale Bühne für Freizeit- und Erlebniseinkauf.

FREUDE ÜBER AUSZEICHNUNG

2012 gewann die EST den 1. Platz beim Stadtmarketingpreis Baden-Württemberg. Auszeichnet wurde der Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt, der zu den attraktivsten Weihnachtsmärkten im deutschsprachigen Raum zählt und
alljährlich über eine Million Besucher in die Stadt bringt.

Bild Esslingen

Foto: EST

Der Verein FreudenStadtMarketing e.V. unterstützt, vernetzt und fördert die unterschiedlichsten Initiativen in Freudenstadt in allen Bereichen wie Handel, Tourismus, Hotellerie und Gastronomie, Industrie, Handwerk, Dienstleistung, Vereine bis zu privatem Engagement. Die Stadt Freudenstadt und der Handels- und Gewerbeverein Freudenstadt e.V. sowie viele weitere Unternehmen, Institutionen und Partner bündeln im FreudenStadtMarketing e.V. ihre Kräfte, um die Zukunft kreativ zu gestalten, Netzwerke aufzubauen und Synergien zu nutzen. Freudenstadt ist facettenreiche Einkaufs- und Tourismusstadt, attraktiver Standort für innovative Unternehmen, leistungsstarkes Mittelzentrum mit exzellenten Perspektiven für berufliche und familiäre Entwicklung.

Freudenstadt liegt mitten im Nordschwarzwald und bietet seinen 22.500 Einwohnern und rund 3 Millionen Tagesgästen eine fabelhafte Synergie zwischen Natur- und Stadterlebnis. Um den größten Marktplatz Deutschlands säumen sich über 200 inhabergeführte Geschäfte mit einem vielfältigen Angebot von der neuesten Mode bis hin zur Tracht, von der traditionellen Kuckucksuhr bis zur modernen Wohnidee. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Schlemmen und Verweilen ein. Die 50 Wasserfontänen auf dem Marktplatz begeistern im Sommer vor allem kleine Besucher, mit über 100 Brunnen in der Innenstadt und den Stadtteilen, dem Skulpturenpfad, vielen ausgeschilderten Wander- und Nordic-Walking-Wegen und einem Loipennetz mit Nachtloipe sowie Mountainbike Strecken und Waldgeschichts-, Naturerlebnis- und dem Plenterwald Pfad ist für jeden Geschmack etwas geboten.

Das vielfältige Kulturprogramm, Museen und zahlreiche Außenveranstaltungen sowie Freizeit-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten runden das Erlebnis Freudenstadt ab.

Bild / Logo Freudenstadt

Der Marktplatz von oben

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).
Die Stadtmarketing Friedrichshafen GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Stadt Friedrichshafen mit 4 Mitarbeitern/-innen (3,2 Stellen) und wurde 2003 gegründet. Zu ihren Aufgaben gehört neben der Innenstadtbelebung (Citymarketing) das Standort- und Verwaltungsmarketing für die Stadt am Bodensee. Im Bereich Tourismusmarketing kümmert sich das Friedrichshafener Stadtmarketing um den Tagestourismus.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Das Friedrichshafener Stadtmarketing ist fest in der Stadt etabliert und bestens vernetzt. In den letzten Jahren ist daher die Zahl der Projekte und Aufgaben ständig gestiegen. Wert wird dabei auf Kooperationsprojekte gelegt, also Themen die zusammen mit vielen Partnern gemeinsam bearbeitet werden wie z.B. der „Literaturherbst“, das Schüler-Forschungsprojekt „Potzblitz“ oder die „Lange Nacht der Technik und Innovation“.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Frequenz in der Friedrichshafener Innenstadt ist stark saisonabhängig. In den letzten Jahren hat sich daher das Thema „Saisonverlängerung“ und die Belebung der Innenstadt in den Monaten November bis März zum Schwerpunktthema entwickelt. Darüber hinaus spielt die Weiterentwicklung der Stadtmarke und die Entwicklung eines neuen Corporate Design in den kommenden 2 Jahren eine wichtige Rolle.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren aus allen Bereichen wird immer wichitger. Die Profilierung der Stadt kann nur gemeinsam gelingen – vernetztes arbeiten ist eine der Kernkompetenzen des Stadtmarketings.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der Samstag als typischer Einkaufstag schwächelte in Friedrichshafen lange Zeit. Das lag unter anderem auch daran, dass der große Wochenmarkt in der Innenstadt am Freitag stattfindet. Gemeinsam mit dem Marktmeister/-in der Stadt wurde daher vor 6 Jahren der „Schlemmermarkt“ am Samstag eingeführt. Der Schlemmermarkt zeichnet sich neben dem frischen Marktprodukten durch einen hohen Anteil an Gastronomieständen, Sitzmöglichkeiten (inkl. Überdachung durch Zelt) und regelmäßigem Programm aus. Der Markt hat eine hohe Verweildauer und ist Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Programmplanung und Weiterentwicklung des Schlemmermarktes geschieht in einem Orgateam, in dem neben Markthändlern, der Stadt und dem Stadtmarketing auch der Einzelhandel vertreten ist.

Imagefilm:

https://www.youtube.com/watch?v=5dByMMTb7Os

Bild Friedrichshafen

Logo Heidelberg

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Heidelberg Event GmbH wurde im März 2012 gegründet und ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Heidelberg. Die Aufgabe besteht darin Großveranstaltungen im öffentlichen Interesse zu konzipieren und durchzuführen.
Die Heidelberg Event GmbH zeichnet sich für folgende renommierte Veranstaltungen verantwortlich: Heidelberger Schlossbeleuchtungen, das Altstadtfest „Heidelberger Herbst“ und den Weihnachtsmarkt samt  der Eisbahn „Christmas in Ice“. Beim Altstadtfest Heidelberger Herbst sind ca. 200.000 Besucher in der Stadt – es gibt neben 12 Musikbühnen den größten Altstadt-Flohmarkt und ca. 400 Teilnehmer. Auch traditionelle Umzüge gehören zum Aufgabengebiet wie z.B. der Sommertags- und Martinszug sowie weitere Sonderveranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern und Gesellschaften. Das Team der Heidelberg Event GmbH besteht aus fünf Mitarbeitern, die sehr eng mit dem Citymarketing Verein „Pro Heidelberg e.V.“

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit 2007 gibt es die Stadtmarketing Gesellschaft „Heidelberg Marketing GmbH“ und seit 2012 die Schwester-Gesellschaft „Heidelberg Event GmbH“. Beide Gesellschaften arbeiten u.a. gemeinsam an neuen Veranstaltungs-Konzepten und deren Vermarktung.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Im City- und Stadtmarketing sind Bürgerbeteiligung, soziales Engagement und Nachhaltigkeit relevant.  In Heidelberg wird auch in den Jahren 2015 und 2016 in die Schwerpunktbereiche Kinder, Familie, Bildung, Wohnen und Mobilität investieren. Für Kinder und Jugendliche investiert die Stadt Heidelberg im Jahr 2015 rund 89 Millionen Euro, im Jahr 2016 rund 93,5 Millionen Euro. Mit den ehemaligen Flächen der US-Army hat Heidelberg eine Jahrhundertchance für die Stadtentwicklung erhalten. Derzeit sind drei Konversionsflächen gleichzeitig in der Entwicklung. Für Bürgerbeteiligung, Bestandsuntersuchungen, fachplanerische Arbeiten und Wettbewerbe stellt die Stadt jährlich rund 2 Millionen Euro ein.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Für die Heidelberg Event GmbH steht die kontinuierliche Optimierungen der Großevents im Vordergrund – und dies im Einvernehmen mit den Bürgern der Altstadt. Das Thema Sicherheit bei Großveranstaltungen ist ebenso ein bedeutendes Thema.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Einführung des neuen Konzepts des „Heidelberger Winterwäldchens“ mit über 100 Tannen, einem tollen Beleuchtungskonzept und stilvollen Pagodenzelten. Dies führte u.a. zu dem 2. Platz der „Best Christmas City“ in der Kategorie Großstädte im Jahr 2015. Aber auch die erfolgreiche Unterstützung von anderen spannenden Events, z.B. beim Internationalen Deutschen Turnfest oder der Verabschiedung der US-Streitkräfte sind ein großer Erfolg für die Heidelberg Event GmbH.

Heidelberger Weihnachtsmarkt

https://www.youtube.com/watch?v=DqBlFB7mEec

Heidelberger Schlossbeleuchtung

https://www.youtube.com/watch?v=_8i25F4r8wc

Heidelberger Herbst

https://www.youtube.com/watch?v=2ESf0ftt9yg

Bild Heidelberg

Heidelberger Schlossbeleuchtung, Foto: Steffen Engelhart

 

Logo Hockenheim

 

1.    Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der Hockenheimer Marketing Verein e.V. besteht seit März 2015 und hat seither das Stadtmarketing für die Rennstadt Hockenheim übernommen. Ziel des noch jungen Vereins ist es, die Attraktivität Hockenheims als Einkaufs- und Erlebnisstandort zu erhöhen. Zu diesem Zweck fördert und unterstützt der Marketingverein das partnerschaftliche Miteinander von Gewerbetreibenden, Privatpersonen, Institutionen und Vereinen und ist für die Umsetzung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung für die Stadt Hockenheim verantwortlich.

Gelenkt werden die Vereinsaktivitäten durch einen 9-köpfigen Vorstand. Die im Dezember 2015 eingerichtete Vereinsgeschäftsstelle ist derzeit mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern – einem Geschäftsführer und einer Mitarbeiterin – besetzt.

2.    Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Grundlage für die Aktivitäten des Vereins ist das mit breiter Bürgerbeteiligung entwickelte und vom Gemeinderat der Stadt Hockenheim verabschiedete „Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept Hockenheim“. Als aktueller und künftiger Leitfaden der Stadtentwicklung werden hierin die Herausforderungen, Themen und Trends beschrieben, denen sich der Wirtschafts- und Lebensstandort Hockenheim gegenüber sieht. Im Fokus stehen derzeit die zentralen Handlungsschwerpunkte Innenstadt, Lebensqualität, Vermarktung und Identität.

Die Entwicklung, Planung und Umsetzung der daran ausgerichteten Maßnahmen erfolgt unter dem Dach thematischer Arbeitskreise. Zusammenarbeit, Netzwerkbildung und die Initiierung von Kooperationsprojekten zwischen unterschiedlichen Akteuren stehen dabei im Mittelpunkt. Hierzu ist es als vergleichsweise junger Verein unabdingbar, die eigene Vereinsidentität zu stärken und den Verein auch im Bewusstsein der lokalen Akteure kontinuierlich tiefer zu verankern.

3.    Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ziel ist es, Hockenheim als Wohn-, Einkaufs- und Erlebnisstandort weiterzuentwickeln. Hieran richtet sich auch das Aktivitätenspektrum des Vereins aus. Bewusste Branchenmixentwicklung, Aufbau von Besuchsmotiven, authentisches Flair in der Innenstadt, Stärkung des Wohnstandortes, Innen- und Außenmarketing sind nur einige der Themen, die derzeit auf der Agenda stehen.

Die Leerstands- und Zwischennutzungsoffensive „FreiRäume.nutzen“ bspw. widmet sich gezielt den Leerständen in der Hockenheimer Innenstadt. Gemeinsam mit Immobilieneigentümern, Einzel­händlern, Gewerbetreibenden, interessierten Bürgern und weiteren Akteuren wird derzeit ein Konzept zur Revitalisierung und Vermarktung leerstehender Ladenlokale und zur Erhaltung eines attraktiven Branchenmixes erarbeitet.

Um zukünftig ein ganzheitliches Stadtmarketing umsetzen zu können, werden ab 2017 alle Stadtfeste und Brauchtumsveranstaltungen in der Stadt Hockenheim unter der Regie des Marketingvereins organisiert.

4.    Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Stadt Hockenheim befindet sich in einem starken, prosperienden Wirtschaftsraum, gleichzeitig hat die Stadt eine prognostizierte leicht positive Bevölkerungsentwicklung. Weltbekannt ist die Stadt durch den Hockenheimring mit einer langen Tradition im Motorsport. Die Entwicklungspotenziale der Stadt sind gut, gleichzeitig gibt es jedoch starke Wettbewerber in unmittelbarer Nähe. Zentral für die zukünftige Stadtentwicklung wird es sein, die vorhandenen Kaufkraftpotenziale und Themen (Tabak, Hockenheimring etc.) für die Wirtschaft der Rennstadt noch stärker in Wert zu setzen und sich im interkommunalen Wettbewerb ein schärferes Profil zu geben. Für die Zukunft wird es verstärkt darum gehen, die Menschen der Stadt für ihre Stadt zu begeistern, um sie dazu zu bringen, sich für ihre Stadt zu engagieren. Auch künftig wird daher unser Fokus auf einer (noch) stärkeren Einbindung von Partnern vor Ort und dem Aufbau von Kooperationen liegen.

5.    Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

„Gemeinsam mehr bewegen“ – Diesem Gedanken folgend wurde anlässlich des „Großen Preises von Deutschland“ in der Hockenheimer Innenstadt das Projekt „HOCKENHEIM LEBT FORMEL 1“ umgesetzt. Zusammen mit unterschiedlichen Akteuren aus Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Bürgern etc. wurden zahlreiche Aktionen, (Mal- und Schaufenster-)Wettbewerbe für Schulen und Einzelhändler und Events (Party- & Fanmeile, Familienfest) im Vorfeld und am F1-Rennwochenende umgesetzt. Begleitet wurde dieses Projekt durch ein umfassendes Marketingpaket – on air und off air. Dieses modulare und auf andere Veranstaltungen am Hockenheimring Baden-Württemberg übertragbare Projekt hat sehr stark zur Bewusstseinsschaffung und Etablierung des noch jungen Hockenheimer Marketing Vereins in und außerhalb Hockenheims beigetragen und gleichzeitig viel Aufmerksamkeit auf die Innenstadt und deren Akteure gelenkt.

Hier erfahren Sie mehr: www.hockenheimer-marketing-verein.de

Bild Hockenheim 1

Foto: Stadt Hockenheim / Lenhardt

Bild Hockenheim 2

Foto: Stadt Hockenheim / T. Schwerdt

Logo Karlsruhe

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH wurde 2001 als Beteiligungsgesellschaft der Stadt Karlsruhe gegründet und 2011 als 100%-ige Tochter der Stadt Karlsruhe neu organisiert. Die Stadt Karlsruhe attraktiver machen und ihre Stärken kommunizieren - dies sind die beiden übergreifenden Ziele der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Dazu werden ca. 30 größere Kooperationsprojekte pro Jahr umgesetzt. Ein Aufsichtsrat, bestehend aus dem Oberbürgermeister sowie 12 vom Gemeinderat gewählten Mitgliedern, überwacht und berät die Geschäftsführung, ein Marketingrat aus wichtigen Akteuren der Wirtschaft berät und unterstützt die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat. Vier Teams bilden die Struktur der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH: Citymanagement/Kooperationsmarketing, Wissenschaftsbüro, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kulturmarketing. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH arbeitet derzeit mit ca. 20 Mitarbeitern, davon 5 Volontäre sowie Praktikanten.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Ihre heutige Gesellschaftsstruktur erhielt die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH im Jahr 2011. Die gesellschaftsrechtliche Übernahme der Anteile durch die Stadt und die Schaffung des Marketingrats ermöglichen einen engen Austausch zwischen privaten und öffentlichen Stadtmarketingvertretern.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Der Fachkräftemangel bedeutet für die Städte bundesweit einen Wettbewerb um die besten Köpfe. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH bündelt die städtischen Projekte mit dem Ziel, Karlsruhe für Studierende und junge Fachkräfte attraktiv zu machen. Verschiedene Aktionen, darunter etwa die Erstwohnsitzkampagne, die Plattform „Kultur in Karlsruhe“ und umfangreiche Aktivitäten in den Sozialen Medien tragen dazu bei, die Fächerstadt für eine hochqualifizierte Zielgruppe interessant zu machen und bei denen, die nach Karlsruhe ziehen, eine hohe Identifikation mit der neuen Heimat zu erreichen.

Im Stadtmarketing ist das Wissenschaftsbüro für Karlsruhe angesiedelt. Die Wissenschaftskommunikation, die Digitale Agenda sowie zentrale Ansprechpartner für 25 wissenschaftliche Institutionen werden hier verantwortet.

Seit 2010 betreiben Stadtmarketing, City Initiative und KASIG zudem gemeinsam das Baustellenmarketing zur Kombilösung. Ziel ist es, während der langfristigen Stadtumbaumaßname die negativen Auswirkungen der Baustellen auf Kunden und Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister und Kultureinrichtungen zu verringern und eine breite Akzeptanz für die Kombilösung bei Anliegern, Kunden, Besuchern und der Bürgerschaft  zu erreichen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die zunehmende Digitalisierung bedeutet Wandel in allen Lebensbereichen und wird auch in den kommenden Jahren ein zentrales Thema sein. Als führender IT-Standort mit erstklassiger Ausgangslage (hohe Anzahl an IT-Fachkräften, Platz 4 in der IKT-Studie, 10.000 IT-Studierende, 4.200 Unternehmen, hohe Lebensqualität, etc.) möchte Karlsruhe nicht nur Mitläufer, sondern Vorreiter und Motor der Digitalisierung sein. Mit der IT-Branche als Treiber strebt Karlsruhe weiterhin ein gesundes Wachstum als Wissenschafts-, Wirtschafts-, Grüne, Soziale und Mobile Stadt an.

Regionen gewinnen im nationalen wie auch im transnationalen Kontext zunehmend an Bedeutung, Kooperationen über die Stadt- und Ländergrenzen hinaus bieten im Herzen Europas ideale Innovations- und Fortschrittschancen. Hier ist das Oberzentrum Karlsruhe als Mittelpunkt einer prosperierenden IT- und Technologie-Region gut aufgestellt.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

In den vergangenen Jahren hat Karlsruhe zahlreiche Auszeichnungen für von der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH initiierte Projekte gewonnen. Darunter waren die Preise für „Das schönste Stadtfest Deutschlands“ mit dem Stadtgeburtstag 2011 und die „Stadt der Wissenschaften“ mit dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE 2013. Nominierungen für den deutschen und europäischen Kulturmarkenaward wurden errungen. Die Konzeption und Programmerstellung für den 300. Stadtgeburtstag, die Konzeption für die Heimattage Baden Württemberg, das Kulturmarketing, die Erstwohnsitzkampagne, das Baustellenmarketing zur Kombilösung und die Koordination der Digitalen Agenda sind weitere erfolgreiche Projekte der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Karlsruhe ist mit dem Titel „Best Christmas City“ für seine Weihnachtsstadt und mit dem Imagefilm auf der Inter­na­tio­na­len Tourismus-Börse (ITB) in Berlin 2016 mit dem „Goldenen Stadttor“ ausge­zeich­net.

Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=ZhOJITZuZuo

 Karlsruhe Bild 1

Fahrradausgabe im Rahmen der Erstwohnsitzkamapagne (Copyright: Stadtmarketing Karlsruhe GmbH - Foto: jodo)

 

Bild 2 Karlsruhe

Die Stadtwerke-Eiszeit vor dem Schloss (Copyright: Roland Fränkle - Bildstelle der Stadt Karlsruhe

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Tourismus & Events Ludwigsburg (TELB) mit 93 Mitarbeitern bedient als Eigenbetrieb der Stadt Ludwigsburg tragende Säulen des Stadtmarketings. In der Veranstaltungsabteilung werden neben dem Wochenmarkt diverse Großveranstaltungen durchgeführt (z.B. Venezianische Messe, Barock-Weihnachtsmarkt) und durch den Bereich Tourismusmarketing vermarktet. Für Veranstaltungen in Ludwigsburg ist TELB der zentrale Ansprechpartner in der Stadtverwaltung. Durch die Tourist-Information im städtischen Museum (ca. 24.744 persönliche Kontakte/Jahr) finden Besucher Informationen aus erster Hand. Darüber hinaus bewirtschaftet TELB einige der größten Ludwigsburger Locations wie das Forum am Schlosspark (max. 3.000 Plätze), die MHPArena (max. 6.200 Plätze) und die klassisch-barocke Musikhalle (400 Plätze).

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit Anfang der 90er Jahre widmete man sich in verschiedenen Organisationsformen dem Thema  Stadtmarketing in Form von Verwaltung, Gestaltung, Durchführung und auch Vermarktung klassischer Event- und Tourismusaktivitäten. Zu Beginn stand die klassische Citymarketingidee. Mit Ziel „Stärkung der Innenstadt“ entwuchs aus einem Verkehrsamt eine GmbH, später, im Jahre 2013, dann ein Eigenbetrieb der Stadt mit Fokus auf das Destinationsmarketing. Mit Beginn des Jahres 2015 und dem Willen, den Weg eines Markenbildungsprozesses einzuschlagen, legte man neue Prämissen. Die Idee, die Stadt mit markanten Assoziationen zu verbinden und die Marke Ludwigsburg im Wettbewerb der Städte zu platzieren, steht seit dem ganz oben auf der Agenda.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Als 100%-ige Tochter der Stadt, hat nicht nur das Thema Konsolidierung des Haushalts einen „gestalterischen“ Einfluss auf die Stetigkeit des Stadtmarketings. Ludwigsburg betreibt jedoch seit nunmehr 11 Jahren eine konsequente nachhaltige Stadtentwicklung und wurde dafür 2014 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis als nachhaltigste Stadt mittlerer Größe ausgezeichnet. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept mit insgesamt 11 Themenfeldern wird in strategisch ausgerichteten Masterplänen konsequent fortgeführt. Für eine breit gefächerte Standortpolitik, so entwickeln sich in Ludwigsburg die Einwohner- und Übernachtungszahlen seit Jahren kontinuierlich nach oben, spielt daher auch die aktive Bürgerbeteiligung eine hervor gehobene Bedeutung. Diese gipfelt in mehrtägigen Zukunftskonferenzen, in denen die Ziele regelmäßig upgedatet, aber auch upgegradet werden.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Entwicklung des Stadtmarketings hat gezeigt, dass sich neue Zielgruppen vielleicht sogar neue Lebenssituationen der Gesellschaft gebildet haben, die angepasste Kommunikationswege zur Übermittlung von Inhalten erfordern, um überhaupt bemerkt zu werden. Content-Marketing, ist nicht neu, bedarf aber einer anderen Form von Stadtwerbung, die zum einen hochverdichteten Inhalt und zum anderen eine klare Positionierung als Voraussetzung benötigt. Unter der Prämisse der Markenbildung mit dem Ziel, das Image nachhaltig und positiv zu besetzten, rücken neue Kommunikationsmöglichkeiten in den Fokus, die für eine einheitliches Sprache nach Innen und Außen entscheidend sein können. Diese zu sondieren und sich dafür oder dagegen zu entscheiden, ist eine Herausforderung.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Wiederbelebung des barocken Festes "Venezianische Messe" als moderner und hochwertiger Kulturevent. Im Jahr 1993, also 225 Jahre nach der Entdeckung durch Herzog Carl Eugen und der Ausrichtung des Festes in Ludwigsburg, wurde die Venezianische Messe als internationales Open Air Masken-, Kostüm-, Musik- und Straßentheaterfestival wiederbelebt und lockt nun alle 2 Jahre an 3 Tagen im September bis zu 50 000 Besucher und rund 900 Künstler, Kostüm- und Maskenträger aus der Region, aber auch sehr stark aus dem Ausland auf den barocken Marktplatz der Stadt. Im Jahr 2018 feiern wir das 250jährige Jubiläum der historischen und das 25jährige der modernen Messe.

Logo Mannheim

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Stadtmarketing Mannheim GmbH wurde 2001 bundesweit als eine der ersten Public-Private-Partnerships (PPP) im Stadtmarketing-Bereich gegründet. 49 Prozent der Anteile der GmbH trägt die Stadt Mannheim, die anderen 51 Prozent halten 21 namhafte Mannheimer Unternehmen.

Gegründet wurde das Stadtmarketing, um das Image Mannheims zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit Mannheims im konkurrierenden Umfeld weiter auszubauen, die Attraktivität der Stadt nach innen und außen zu steigern sowie gut ausgebildete Fachkräfte und junge Talente langfristig für Mannheim zu begeistern.

Aktuell arbeiten für das Stadtmarketing neben der Geschäftsführerin Karmen Strahonja neun Festangestellte sowie eine Studentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und eine Praktikantin.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Keine Frage, die Quadratestadt hat einiges zu bieten. Doch noch immer gibt es Menschen, die bisher kaum etwas von Mannheim gehört haben. Auch 15 Jahre nach der Gründung arbeiten wir deshalb weiter an unserer Mission: Die Stadt national und international zu positionieren und den überregionalen Bekanntheitsgrad zu steigern.

Damit das gelingt, passen wir unsere Strukturen stets an die aktuellen Herausforderungen an: Neben der Weiterentwicklung des Know-hows im eigenen Haus kooperieren wir mit externen Partnern und initiieren Netzwerke, auf die wir bauen können.

So sind wir heute in der Lage, Dienstleistungen in den Handlungsfeldern Kommunikation und PR, Marketing und Markenführung sowie Tourismus anzubieten.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Toleranz und Vielfalt prägen seit Jahrzehnten unsere Stadtgeschichte. Auf diese Erfahrungen setzen wir, wenn es 2016 darum geht, rund 10.000 Flüchtlinge willkommen zu heißen und auf ihrem Weg in die Lebens- und Arbeitswelt zu unterstützen.

Ab 2016 steht ein weiteres Großprojekt vor der Tür: Dann wird unsere Einkaufscity umgebaut – genauer: die bundesweit bekannten „Planken“. Wir werden die Sanierung begleiten – eine kommunikative Herkulesaufgabe.

Vor 200 Jahren erfand Karl Drais in Mannheim das Fahrrad. Im „Radjubiläum“ 2017 werden wir auf die Innovationskraft der Metropolregion Rhein-Neckar aufmerksam machen und Mannheim der Öffentlichkeit als Erfinderstadt präsentieren.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Mannheim bietet große Entfaltungsspielräume für jedermann: Die Stadt ist verlässlich, bürgerlich, hip – und dabei angenehm bodenständig. Mannheims Abwechslungsreichtum reicht von Ausflugs- und Ausgehmöglichkeiten bis hin zu optimalen Rahmenbedingungen für Familien.

Mannheim soll zukünftig durch inspirierende Geschichten stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden – auch über die Stadtgrenzen hinaus. Die Quadratestadt zwischen Rhein und Neckar sehen wir als eine lebendige, innovative, kreative und attraktive Stadt und möchten diese positiven Attribute fokussierter an unsere Zielgruppen kommunizieren. Mannheim soll für noch mehr Menschen ihr Arbeits- und Lebensmittelpunkt werden.  

Eines unserer langfristig größten strategischen Ziele ist es, Mannheim als eine der lebenswertesten Städte der Welt zu positionieren. 

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Mit einer knallroten Begrüßungsbox heißt die Stadt Mannheim jährlich rund 8.000 Studienanfänger willkommen, die an einer der zehn Akademien und Hochschulen in der Quadratestadt ihr Studium beginnen. Vor 12 Jahren hat Mannheim als erste Stadt das bundesweit einmalige Projekt ins Leben gerufen und seitdem rund 100.000 Boxen an Erstsemester-Studierende verteilt. Das quadratische Willkommensgeschenk wird jedes Jahr neu zusammengestellt und enthält zum Beispiel das beliebte Gutscheinbuch mit über 50 Vergünstigungen aus den Bereichen Gastronomie, Kultur, Shopping und Sport. An kaum einem anderen Hochschulstandort erhalten alle Erstsemester-Studierenden unabhängig ihres Wohnorts ein derart umfangreiches Präsent. Mit der Begrüßungsbox 2016/2017 geht das Projekt bereits in die dreizehnte Runde.

 

Bild Mannheim

Autosymphonic; Foto: Dominik Rossbach

Logo Reutlingen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben, etc.)

Der StaRT-Schuss fiel 2002: Damals wurde das städtische Fremdenverkehrsamt in die „Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH“, kurz StaRT, umgewandelt.
StaRT ist ein Tochterunternehmen der Stadt Reutlingen und beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter. Neben der Stadt Reutlingen sind die Werbegemeinschaft der Einzelhändler und Gastronomen (RTaktiv e.V.) sowie der Verkehrsverein Reutlinger Albvorland e.V. Gesellschafter der GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Organisation und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen im Bereich Stadtmarketing zur Steigerung der Attraktivität und Stärkung des Einkaufsstandorts Reutlingen. Die Förderung des Tourismus, die Betreuung des Fremdenverkehrs und der Betrieb einer Tourist-Information umfassen einen weiteren, wesentlichen Aufgabenbereich der StaRT GmbH.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Das City- und Stadtmarketing hat sich seit der Gründung im Jahre 2002 kontinuierlich weiterentwickelt. Zum Eventmanagement mit verkaufsoffenen Sonntagen und Altstadtfesten kam die Innenstadtbelebung hinzu. Im Zuge eines sich verschärfenden Standortwettbewerbs wurden die finanziellen und personellen Ressourcen für das Stadtmarketing aufgestockt. Hinzu kamen langfristige Projekte zur Stärkung des Einkaufsstandorts, wie Neubürger-Aktionen, Ausbau des Tourismus, Bildung von Netzwerken und Kulturmarketing.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ein wichtiges Thema ist – wie überall – der zunehmende Online-Handel zu Lasten des stationären Einzelhandels. Hinzu kommt die Konkurrenzsituation mit der benachbarten Outletcity Metzingen.

StaRT wird noch stärker auf die Alleinstellungsmerkmale des stationären Handels setzen und den Nutzen für den Kunden innovativ kommunizieren. Das Konzept „Erlebnis Innenstadt Reutlingen“ bildet dabei die Grundlage. Emotion, Interaktion und sozialer Kontakt sollen BürgerInnen und Gästen durch einen serviceorientierten Handel in einer erlebnisorientierten Stadt überzeugend und nachhaltig nahegebracht werden. Social Media-Kanäle mit kreativ bespieltem Content bilden dabei einen wichtigen Kommunikationskanal, der permanent weiterentwickelt werden muss.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell

Die technische Entwicklung wir in der nächsten Zukunft noch rasanter von statten gehen als bisher. Industrie 4.0, Internet der Dinge, Elektromobilität seien hier als Schlagworte genannt. Darauf müssen sich Stadt und Stadtmarketing einstellen. Herausforderungen wie flächendeckendes W-LAN oder hybrider Einzelhandel mit stationärem Geschäft und Online-Service können nur im Netzwerk aller Stadtmarketing-Akteure gemeistert werden. Daher wird StaRT sein Netzwerk weiter ausbauen und intensivieren. Die Weiterentwicklung vom City- und Stadtmarketing zum umfassenden Standortmarketing geht damit einher.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Nach 14 Jahren Stadtmarketing-Aktivität blickt man auf eine ganze Reihe von Projekten zurück. Der Eintrag der Reutlinger Spreuerhofstraße als „Engste Straße der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde war ein sehr spannender Prozess, der mit einem internationalen Medienecho bis nach Australien verbunden war.

Ein anderes Highlight war die Ausstellungsreihe „Giganten der Urzeit“ (2004), „Erben der Dinos“ (2007) und „Giganten vor unserer Zeit (2011)“. Jeweils bis zu 50 Modelle von Urzeittieren im Maßstab 1:1 bevölkerten die Reutlinger Innenstadt. Tausende regionale und überregionale Besucher, insbesondere Familien und Schulklassen waren begeistert. Vom Image-Gewinn und Erhöhung der Mitgliederzahl der Werbegemeinschaft durch die Aktionen profitiert Reutlingen noch heute.

Bild Reutlingen

Logo Rheinfelden

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben, etc.)

Die Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Rheinfelden (Baden) GmbH (WST Rheinfelden (Baden)) vereinigt die Bereiche Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung sowie Stadtmarketing und Tourismus unter einem Dach. Als Tochterunternehmen der Stadt Rheinfelden (Baden) wurde sie 2013 gegründet und beschäftigt derzeit 5 Mitarbeiter.

Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, den Standort nachhaltig im Hinblick auf Wirtschaft, Tourismus und Lebensqualität weiterzuentwickeln.

Im Bereich Stadtmarketing liegt dabei der Aufgabenschwerpunkt in der Stärkung des Einkaufsstandortes Rheinfelden. Darüber hinaus sind die Förderung des Tourismus und der Betrieb einer Tourist-Information wesentliche Aufgaben der WST.

Die Wirtschaftsförderung verfolgt die nachhaltige Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Rheinfelden (Baden) und unterstützt Unternehmen und Existenzgründer.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Bereits 1994 wurde der Stadtmarketingverein Pro Rheinfelden auf Initiative des Gewerbevereins gegründet. Seither wurden bereits viele Projekte durchgeführt, die bis heute Nachklang finden.

Nach der Gründung der WST GmbH hat diese einen Großteil der Aufgaben des Vereins übernommen. Die Zusammenarbeit zwischen der WST, Pro Rheinfelden, dem Gewerbeverein und den Geschäften insbesondere in der Innenstadt ist eng verzahnt und kann daher viele Projekte voranbringen.

Heute werden gemeinsam eine Vielzahl von Aktivitäten organisiert und finanziert, etwa Veranstaltungen oder die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Als Stadt in direkter Grenzlage zur Schweiz sind für Rheinfelden der sogenannte „Einkaufstourismus“  und die Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung ein zentrales Thema.

Hinzu kommt die allgemeine Steigerung der Attraktivität der Innenstadt (Aufenthaltsqualität und Geschäftsbesatz). Auch wird dem aktuellen Flächenmangel durch die Entwicklung neuer Gewerbeflächen für Handel und Dienstleistungen sowie Gastronomie entgegengewirkt.

Ein ebenfalls sehr wichtiges Thema ist – wie überall – der zunehmende Online-Handel zu Lasten des stationären Einzelhandels.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell

Die momentan sehr positive Entwicklung soll in den nächsten Jahren durch die Erschließung von bisher brachliegenden oder als Parkplatz genutzten Flächen in der Innenstadt weiter vorangetrieben werden. Diese Projekte bieten viele Chancen, die Attraktivität und das Angebot der Stadt zu verbessern und zu erweitern.

Als Herausforderungen werden die Abhängigkeit vom Wechselkurs des Euros zum Schweizer Franken sowie der zunehmende Online-Handel gesehen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Nach mehr als 20 Jahren Stadtmarketing-Aktivität blickt man auf eine ganze Reihe von Projekten zurück. Besonders spannend ist die Entwicklung der Innenstadt zu sehen, mit welcher Dynamik mehr und mehr Geschäfte eröffnet werden konnten und bestehende Geschäfte sich im Laufe der Zeit verändert haben.

Mit dem Lichter-Einkaufsabend, welcher jährlich im Herbst stattfindet, wurde ein sehr stimmungsvolles und ebenso erfolgreiches Einkaufserlebnis geschaffen.

Bild Rheinfelden

Logo Sindelfingen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Zur Stärkung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Sindelfingen wurde im Jahr 2007 die Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH, kurz WSG, gegründet. Die WSG hat einen ganzheitlichen Ansatz: Unter einem Dach bündelt sie Kompetenzen aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Citymanagement und Stadtmarketing/Tourismus. Seit September 2012 leitet Dipl. Geograph Sascha Dorday das achtköpfige Team, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sindelfingen zu sichern und auszuweiten.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Aktivitäten des Stadtmarketings haben sich in den vergangenen Jahren von singulären Aktionen immer mehr zu stadtübergreifenden Kooperationsprojekten entwickelt. Auch künftig wird unser Fokus auf der stärkeren Einbindung von Partnern vor Ort und dem Aufbau von Kooperationen liegen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Um langfristig eine aktive Rolle in der Region spielen zu können, ist eine klare Positionierung der eigenen Marke im regionalen Umfeld unabdingbar. Aus diesem Grund ist eines unserer Schwerpunktprojekte in diesem Jahr die Markenkernanalyse der Stadt Sindelfingen. Hierbei wird auf Grundlage einer Bürger-Befragung sowie fachlichen Experten-Gremien eine Markenstrategie erarbeitet. Ein weiterer Fokus liegt auf der strategischen Neuausrichtung unseres Veranstaltungsmanagements.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Eine der größten Herausforderungen ist die stetige Veränderung der medialen Kanäle und die damit verbundenen Anforderungen. Um zeitgemäße und zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen zu steuern, wird zunehmend mehr Flexibilität benötigt.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Stadtmarketing und Citymanagement blicken auf eine Reihe großer Erfolge zurück. Zu den wichtigsten Errungenschaften gehören die überaus erfolgreiche „Tour de Ländle“ im Juli 2014 sowie das Kooperationsprojekt „750 Jahre Sindelfingen – so viel Geschichte – so viel Zukunft“ anlässlich des 750. Jubiläums der Stadt. Dabei haben wir die gemeinschaftliche, stadtübergreifende Umsetzung innovativer Ideen unter Beweis gestellt. Die Zuschauerresonanz war überwältigend.

Zu den erfolgreichsten Highlights im Veranstaltungsbereich zählen die Premiere der Veranstaltungsreihe „Sindelfinger Herbst“ 2014 und das jährlich wiederkehrende Event „Sindelfingen rockt“, das 2015 einen überaus gelungenen Start hingelegt hat.  

 

Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=ggPGcHnHy64

 

Bild Sindelfingen

Fotograf: Mende

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Im Jahr 2008 hat sich die Stadt Waiblingen zur Gründung der Wirtschaft, Tourismus und Marketing GmbH (WTM GmbH) entschlossen. Wirtschaftsförderung, Tourismus- und Stadtmarketingaktivitäten erfolgen gebündelt unter dem Dach der WTM GmbH mit insgesamt neun Mitarbeitern. Im Bereich Stadtmarketing werden neben diversen Veranstaltungen auch die Themen Einzelhandel und Imagebildung der Stadt Waiblingen abgedeckt. Der Bereich Tourismusmarketing beinhaltet die Vermarktung der städtischen Besonderheiten und zieht stetig mehr Tagestouristen aus der Region Stuttgart nach Waiblingen. Durch die angeschlossene Tourist-Information finden Besucher Informationen über Waiblingen und die Region aus erster Hand. Die Wirtschaftsförderung unterstützt beim Start in die unternehmerische Selbständigkeit oder bei der Weiterentwicklung von Unternehmen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit Anfang der 90er Jahre widmete man sich in verschiedenen Organisationsformen dem Thema Stadtmarketing. Entwachsen aus dem Ursprung einer Händlerinitiative und daraus entstandenen Verein mit Ziel „Stärkung der Innenstadt“ wurde 2006 die MuT (Marketing und Tourismus) GmbH gegründet. Die bis dahin gediehenen Veranstaltungsformate wurden gebündelt und professionell weiterentwickelt sowie über das Tourismusmarketing vertrieben. Zwei Jahre später wurde auch die Wirtschaftsförderung mit ins Boot geholt und somit wurde die WTM (Wirtschaft Tourismus und Marketing) GmbH gegründet.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Der Strukturwandel im Einzelhandel: Etablierte Handelslagen stehen zunehmend unter Druck, die Digitalisierung schreitet voran und der Online-Handel ist ein echter Wettbewerber. Daher arbeiten wir gerade mit Hochdruck an unserem lokalen, digitalen Marktplatz (Kaufhaus Waiblingen.de) der im Oktober 2015 online ging.
  • Kostenlose W-Lan- Hot-Spots an zentralen Punkten der Fußgängerzone: Waiblingen führt 2016/2017 an verschieden Standorten der Innenstadt W-Lan Hot-Spots ein
  • Weiterentwicklung der Veranstaltungsformate: Verbesserung der Effizienz der Veranstaltungen, Anpassung an die veränderten Besuchererwartungen, Einbindung der Veranstaltungen in ein Standortmarketingkonzept
  • Die bevorstehende interkommunale Remstal Gartenschau 2019: Die Ausdehnung einer Gartenschau auf über 80 Kilometer (16 Kommunen an der Rems) stellt eine Besonderheit, Chance und Herausforderung dar. Ziel dieses innovativen Projektes liegt in der nachhaltigen Aufwertung eines Lebensraumes für Natur und Mensch. Im Ausstellungsjahr selbst sollen die Maßnahmen nachhaltiger Landschaftsentwicklung sichtbar und erlebbar gemacht werden. Es werden Projekte als „Bühne“ für Ausstellungen, Installationen und Events dienen. Landschaftliche Besonderheiten werden betont und städtebauliche Akzente hervorgehoben.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Digitalisierung (im Bereich Handel und Tourismus), die Entwicklung unseres lokalen online-Marktplatzes Kaufhaus Waiblingen.de, und der Erhalt einer attraktiven Innenstadt mit einem breiten Sortimentsangebot und einer lebendigen Gastronomievielfalt, sind die größten Herausforderungen der kommenden Jahre.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Veranstaltung „Waiblingen leuchtet“ startete 2008 als Lange Einkaufsnacht mit einigen bunten Lichtern und Kerzen. Mittlerweile ist die Veranstaltung, die immer am ersten Freitag im Oktober stattfindet, zu einer großen kulturellen Veranstaltung geworden. Renommierte Lichtkünstler und Musiker aus ganz Europa treten auf einer der Bühnen in der Innenstadt auf. Trotz der Vielfalt der gebotenen Darstellungen nutzen die Besucher auch die Einkaufsmöglichkeit zu später Stunde. Es ist eine Veranstaltung, die zeigt dass sich Kultur und Kommerz nicht ausschließen sondern auf ästhetische Weise gut verbinden lassen.

Bild Waiblingen

Der Marktplatz

Logo Winnenden

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

  • Zweck und Ziel des Vereins „Attraktives Winnenden“ ist es, die Attraktivität der Stadt, insbesondere der Innenstadt, als Einkaufs- und Erlebniszentrum durch die Etablierung eines aktiven Citymanagements zu erhöhen. Dieses Ziel wird in Kooperation und im Dialog sowie im partnerschaftlichen Miteinander aller Akteure (Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister, Bevölkerung etc.) und insbesondere im Austausch mit den aktuell rund 90 Vereinsmitgliedern, aktiv verfolgt.
  • Die Vereinsaktivitäten werden von einem 8-köpfigen Vorstand gelenkt. Die Geschäftsstelle des Vereins wird von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet und ist zudem von einer Mitarbeiterin in Teilzeit besetzt.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

  • Durch die Institutionalisierung eines Citymanagements im Jahr 2001, hat sich das City-und Stadtmarketing in Winnenden von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Mittlerweile besteht ein professionelles Gesamtkonzept zur Attraktivierung der Winnender Innenstadt. Veranstaltungskonzepte wurden neu konzipiert und professionell weiterentwickelt, neue Veranstaltungskonzepte ins Leben gerufen und zudem eine erfolgreiche Kundenkarte mit mittlerweile über 10.000 Kunden und über 40 teilnehmenden Fachgeschäften in Winnenden etabliert. Der Verein ist das Sprachrohr der Innenstadt, erster Ansprechpartner für Gremien bei innenstadtrelevanten Themen und darüber hinaus Vermittler und Initiator aller handelsrelevanten Themen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Die Umsetzung und Beachtung des im Jahr 2016 beschlossenen Einzelhandelsgutachtens zur Stärkung der Innenstadt.
  • Der lokale Einzelhandel in Innenstädten steht massiv unter Druck, insbesondere durch den zunehmenden Anteil an Onlinekäufen und die wachsenden Handelsflächen auf der grünen Wiese mit bester Anbindung an Infrastruktur und entsprechenden Parkplatzangeboten. Hier gilt es künftig Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen und die Vorteile des stationären Einzelhandels für Kunden sichtbar herauszuarbeiten wie beispielsweise die Servicequalität, Aufenthaltsatmosphäre, Einkaufserlebnis etc.
  • Die Weiterentwicklung der Veranstaltungsformate hin zu imageprägenden und qualitativ anspruchsvollen Veranstaltungen. Hier gilt es die Innenstadt erlebbar zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und die Innenstadt als sozialen und kulturellen Treffpunkt zu erhalten.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

  • Ausbau der digitalen Sichtbarkeit unserer Gewerbetriebe  - beispielsweise durch Onlineschaufenster, Onlinemarktplatz, Regionaler Onlinemarktplatz oder ähnlich geeigneten Instrumenten und Plattformen.
  • Ansiedlungsmanagement zur Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Branchenmix insbesondere bei kleineren Fachgeschäften die aufgrund mangelnder Nachfolgeregelungen schließen müssen. Hier gilt es attraktive Unternehmen für kleine Flächen zu gewinnen.
  • Die größte Herausforderung ist es, den jetzigen Stand an vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungs- und Gastronomieangeboten sowie eine kaum vorhandene Leerstandquote aufrecht zu erhalten und die Vitalität der Innenstadt trotz vielfältiger Konkurrenz zu wahren.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

  • Der größte Erfolg unserer Organisation liegt sicherlich in der erfolgreichen Einführung der Kundenbindungskarte „WinnCard“. Mit über 10.000 aktiven Karteninhabern (bei knapp 28.000 Einwohnern) und über 40 teilnehmenden Fachgeschäften ist die „WinnCard“ seit über 10 Jahren ein absolutes Erfolgsmodell innerstädtischer Kundenbindungsinstrumente.
  • Als besonders gelungenes Projekt ist unser Winnender Modell zu nennen. Das Winnender Modell steht für 120 Minuten kostenloses Parken im gesamten Innenstadtgebiet von Winnenden und ist einer der wichtigsten Standortfaktoren für unsere Einkaufsstadt. Finanziert über Patenschaften städtischer Gewerbebetriebe, die wiederum Werbung an den jeweiligen Parkplätze anbringen können, ist das Winnender Modell weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und ein ganz besonderer Service für die Kunden der Winnender Innenstadt.

 

Marktplatz Winnenden

Der Winnender Marktplatz (Foto: Julia Maier)

Landesverband Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Logo Dresden

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Dresden Marketing GmbH (DMG) ist als 100%iges Tochterunternehmen der Landeshauptstadt die offizielle Dachmarketingorganisation für Dresden und Region. Aktuell sind 20 Mitarbeiter/-innen im Unternehmen beschäftigt. Die DMG ist in 16 Märkten aktiv und kümmert sich um die überregionale Vermarktung als Tourismus-, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kongressstandort. Unsere Hauptaufgabe ist es, die Marke Dresden zu führen. Wir koordinieren Marketingprojekte mit den Branchenpartnern, setzen Kommunikationsmaßnahmen um und übernehmen ihr Controlling. Außerdem beraten wir Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur bei ihrer Dresden Kommunikation.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Ende des Jahres 2008 wurde die Dresden Marketing GmbH als nicht-kommerzielle Stadtmarketing-Organisation gegründet. Seitdem arbeiten wir in vier Geschäftsbereichen daran, Dresden regional und überregional erfolgreich zu vermarkten: Markenmanagement und Marketing Services, Marktforschung & Tourismusmarketing, Kongress- & Standortmarketing und Themen- & Eventmarketing.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Auf Basis der Stärken der Marke Dresden vermarkten wir mit zielgruppenspezifischen Kampagnen Dresden als Wirtschafts-, Wissenschafts-, Kongress- und Tourismusstandort in 16 Märkten. Unsere touristische Kampagne heißt „Dresden. Gemeinsam feiern“, die Kongresskampagne „Dresden. Convention meets culture“, die Wirtschafts- und Wissenschaftskampagne „Exzellenzstadt Dresden“. Da wir seit über einem Jahr mit Negativmeldungen vor allem im Inland zu kämpfen hat, ist derzeit unser Hauptthema die glaubwürdige, abgestimmte und authentische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Stadtmarketingorganisationen entwickeln sich immer mehr zu strategischen Beratungsagenturen, die Zukunftstrends und aktuelle Entwicklungen aufnehmen und mit Hilfe von Partnern umsetzen müssen. Aktuelle Themen sind Sharing Economy, Democratic City Branding and Crisis Management from the City Marketing Perspective.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Nach der schwierigen Neugründung haben wir uns mittlerweile als professionelle Marketingorganisation lokal, national und international etabliert. Eine strategische Marketingkonzeption 2020 wurde entwickelt und sukzessive umgesetzt. Ein neues Kommunikationsmuster für die Marke Dresden wurde entwickelt, die wahrgenommene Markenattraktivität wurde verbessert.

Imagefilm:

http://mediaserver.dresden.de/details.php?cat_id=614&page=1&backLink=categories&l=incfunc526&img_id=21615

Bild Dresden

Logo Erfurt

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Erfurt Tourismus und Marketing GmbH (ETMG) ist mit dem Stadtmarketing für die Landeshauptstadt betraut und agiert in dieser Funktion als zentrale Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsstelle für Unternehmer und Investoren, Einwohner, Touristen, Pendler und Studenten sowie weitere Multiplikatoren. Eine der Hauptaufgaben des Unternehmens ist zudem die kommunale Tourismusförderung für die Landeshauptstadt Erfurt. Die ETMG betreibt die Erfurt Tourist Information und arbeitet an der erfolgreichen Positionierung der Stadt Erfurt als attraktives Städtereiseziel. Insgesamt sind derzeit 37 Mitarbeiter für die ETMG tätig, darunter 5 Auszubildende.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Im Dezember 2008 wurde die Erfurt Tourismus GmbH mit dem Stadtmarketing für die Landeshauptstadt beauftragt und zur Erfurt Tourismus und Marketing GmbH umfirmiert.  Die Kombination von Tourismusförderung und Stadtmarketing erzeugt seitdem eine hohe Wirksamkeit durch vielfältige Synergien. So erreicht die Ansprache verschiedener Zielgruppen im gleichen Corporate Design mit aufeinander abgestimmten Marketingaktivitäten eine deutlich höhere Wiedererkennung und starke Aufmerksamkeit. Alle Stadtmarketing-Aktivitäten werden enger und guter Kooperation mit zahlreichen Akteuren in der Stadt durchgeführt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Eine lebendige Innenstadt trägt maßgeblich zur Attraktivität Erfurts bei. Gerade vor den Herausforderungen der Digitalisierung ist es deshalb wichtig, den stationären Einzelhandel zu stärken und die Erlebbarkeit der Stadt weiter positiv zu beeinflussen. Mit dem Erfurt-Gutschein wurde bereits ein wirksames Instrument zur Wirtschaftsförderung installiert. Weiterhin muss das Zusammenspiel der Marketinginstrumente ständig an die sich wandelnden Erfordernisse und Trends angepasst werden. In der Kooperation mit dem Citymanagement Erfurt e. V. ist dies derzeit eines der relevantesten Themen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Gerade mit der Entwicklung des ICE-Knotens und der Inbetriebnahme der Multifunktionsarena  in Erfurt ergeben sich neue Chancen: Die Profilierung als Tagungs- und Kongressstandortes sowie die Stärkung des Städte- und Kulturtourismus fördern den Bekanntheitsgrad und die Weiterempfehlung. Dies sind wichtige Voraussetzungen für die Wahrnehmung und Beschäftigung von außen mit Erfurt als Hochschulstadt, als Standort für Unternehmensansiedlungen oder als neuen Lebensmittelpunkt.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Mit der Übernahme des Stadtmarketings ist es gelungen, ein einheitliches Corporate Design im gesamten Außenauftritt der Stadt umzusetzen (Stadtverwaltung und ETMG). Auf dieser Grundlage konnten in den letzten Jahren einige Imagekampagnen für die Stadt deutschlandweit umgesetzt werden. Zuletzt haben City-Light-Poster, ein Facebook- und Online-Auftritt, Postkarten und Anzeigen auf Reiseplanern in ausgewählten ICEs der Deutschen Bahn mit dem Thema „Erfurt wächst“ für die prosperierende Landeshauptstadt geworben. Mit der Kampagne konnte eine hohe Aufmerksamkeit erzielt werden.

Bild 1 Erfurt

Die Krämerbrücke

 

Bild 2 Erfurt

Der Dom und St. Severi

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der Sängerstadtmarketing e.V. besteht seit dem Jahr 2000 und hat mit dem Start des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ASZ)“ im Jahr 2010 das Citymanagement für die Sängerstadt Finsterwalde übernommen. Derzeit hat der Verein 3 feste Mitarbeiter sowie 2 Mitarbeiter auf Mini – Job – Basis um die Aufgaben des Citymanagement und die Betreibung der Touristinformation für die Sängerstadt Finsterwalde zu gewährleisten. Weiterhin ist ein Schwerpunkt die Arbeit für die Mitglieder des Vereins. So hat sich die Mitgliederzahl in den letzten Jahren fast verdoppelt. Die Ursache liegt darin, dass sich alle Kommunen und Ämter des Altkreises dem Verein angeschlossen haben und auch viele Geschäftstreibende einen Ansprechpartner für alle Probleme und Lösungen suchten.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Durch das Programm ASZ ist es uns gelungen fast alle Akteure der Innenstadt in einem entscheidenden Beirat an einen Tisch zu bekommen und hier als Kümmerer und Weichensteller fungieren zu können. Viele Aktivitäten konnten somit gebündelt und besser geplant werden. Durch die Erfolge in den Jahren 2010 bis heute ist die Akzeptanz des Citymarketing spürbar gewachsen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Hauptaufgabe liegt derzeit darin, die energetische Ertüchtigung der Geschäfte unserer Einzelhändler voran zu treiben. Dazu wurden verschiedene Aktionen ins Leben gerufen. Erstmals fand im letzten Jahr ein energetischer Stadtrundgang statt. Begleitet durch einen Stadtführer und einen Energieberater konnten Eigentümer, Ladeninhaber und interessierte Einwohner einen Einblick in die Geschichte der Stadt und der Auswirkung von Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Bilanz von Gebäuden gewinnen. Besonderes Interesse bestand bei den Besuchern an den Wärmebildaufnahmen von sanierten und unsanierten Gebäuden und Ladengeschäften. Parallel spielt das Baustellenmarketing eine wichtige Rolle in der täglichen Arbeit. Derzeit befinden sich in der Sängerstadt 4 große Straßenbaustellen, welche begleitet werden.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Entwicklung kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. Auf jeden Fall wird sich der Touristische Anteil der Arbeit vertiefen, um somit bessere Auslastungen in den Beherbergungsbetrieben und gastronomischen Einrichtungen zu erzielen. Aktuell steht die Entwicklung eines touristischen Leitbildes für die Sängerstadtregion im Mittelpunkt der Arbeiten. Parallel soll ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden und es wird intensiv an einem Corporate Design gearbeitet.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der größte Erfolg im Rahmen des Citymanagements war die Umsetzung von insgesamt ca. 200 Maßnahmen und Projekten im Rahmen des Programms ASZ. Dazu gehörten Veranstaltungen zur Belebung der Innenstadt, kleinteilige Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten in den einzelnen Geschäften und Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes. Damit konnte eine Bereicherung der kulturellen Vielfalt in der Sängerstadt erreicht werden, welche Ihresgleichen im gesamten Land Brandenburg sucht. Besonders hervorzuheben sind die, vom Citymanagement initiierten Veranstaltungen wie das nationale Beachvolleyballturnier auf unserem Marktplatz, das Sängerwichteln als Weihnachtsaktion in der gesamten Region sowie Aktionen verschiedener Händlergemeinschaften.

Logo Wittenberg

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH (LWM) steht für ein ganzheitliches Marketing für die Lutherstadt Wittenberg. Unter ihrem Dach finden sich das Veranstaltungs- und Kulturmanagement, das Tourismusmarketing sowie das Stadtmarketing. Hier werden die privaten und öffentlichen Initiativen zur Stärkung und Förderung des Standortes gebündelt. Im Blick auf das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 nimmt die LWM die Rolle des Veranstalters, Koordinators und Moderators für die Lutherstadt Wittenberg wahr.

In den kommenden Jahren erwartet die Stadt zunehmend mehr Besucher. Es ist möglich, die Zahl der jährlichen Übernachtungen auf 220.000 zu steigern.

Die Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH ist verantwortlich für das städtische Kulturangebot und dessen Vermarktung. Herausragende  Großveranstaltungen wie „Luthers Hochzeit“ im Juni und das Reformationsfest am 31. Oktober jeden Jahres ziehen jährlich tausende Besucher an. Gesellschafter der LWM sind die Stadt mit 80 % und die Stadtwerke mit 20 %. In der Geschäftsstelle arbeiten z. Zt. 7 Mitarbeiter*Innen.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH wurde 2006 gegründet. Unter dem Dach der LWM arbeitet auch der Verein WittenbergKultur e. V., mit dem sie 2012 verschmolzen wurde. In Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum des Thesenanschlages von Martin Luther wurde eine neue Stadtmarke (CI) für Wittenberg entwickelt. Diese wurde am 26. Februar 2016 mit dem IF Design Award ausgezeichnet. Die Auszeichnung des Industrie Forum Design (iF) gilt als „eine der renommiertesten Europas“. Zudem ist das Logo der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH für den German Brand Award 2017 nominiert. 

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Im Jahr 2017 liegt der Schwerpunkt des Stadtmarketings auf dem Reformationsjubiläum. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Koordination, der Organisation und des Managements von Veranstaltungen der Stadt. Die  Netzwerkarbeit mit Einrichtungen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und anderen Akteuren stellt einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit dar.

In Vorbereitung und Begleitung des Besuchs internationaler Gäste läuft 2017 die mit der Stadtverwaltung gemeinsam initiierte Imagekampagne „Saubere Stadt“. Hier Werden Bürger*Innen aufgefordert, sich aktiv für permanente Sauberkeit und damit für ein würdiges Erscheinungsbild ihrer Stadt einzusetzen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Ziel sollte es in Zukunft sein, die Menschen auch nach dem bedeutenden Jubiläumsjahr 2017 für ihre Stadt zu begeistern. Veranstaltungen sollen weitergeführt, aber auch erweitert werden. Die Marke der Lutherstadt Wittenberg soll weiter ausgebaut werden (Konzeption 2017+).  Außerdem sollen die Effekte des 500- jährigen Reformationsjubiläums für die Schwerpunkte Bildungs- und Tagungsstadt, Industrie- und Kulturstandort und regional vernetzte Stadt genutzt werden. Dafür ist ein starkes Stadtmarketing notwendig.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Entwicklung der neuen Stadtmarke (CI bzw. Logo) gilt als einer der größten Erfolge der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH und wurde mehrfach ausgezeichnet. Außerdem ist „Luthers Hochzeit“ eines der schönsten Feste Deutschlands. Seit 1992 hat die Lutherstadt Wittenberg den Reformationstag zu einem geistig-kulturellen Höhepunkt im Festkalender der Stadt entwickelt. Außerdem wurden weitere Kulturevents entwickelt, die auch einen kommerziellen Mehrwert für die Stadt entfaltet haben („Spezialmärkte“).

Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=ZJV9gBluEZU&t=40s

Bild Wittenberg

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Im Jahr 2002 von 17 Unternehmen gegründet, hat es sich der Stadtmarketing „Pro Magdeburg“ e.V. zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Unternehmen, Initiativen und Vereinen der Stadt und der Region die Attraktivität der Landeshauptstadt Magdeburg und das Wir-Gefühl weiter zu erhöhen und zu stärken. Zusammen leisten wir einen effizienten Beitrag zur positiven äußeren Wahrnehmung Magdeburgs sowie zur Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. 

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit der Gründung des Stadtmarketing „Pro Magdeburg“ e.V. hat sich in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt vieles verändert. Waren es 1999 nur 35 % der Befragten, die gerne in Magdeburg leben, sind es heute laut forsa-Umfrage über 80 % der Magdeburgerinnen und Magdeburger, die sich mit ihrer Stadt identifizieren und das Leben hier genießen. Sie sind stolz auf das Erreichte – auch auf die 2010 ins Leben gerufene Ottostadt-Kampagne, die entscheidend zum Imagewechsel beigetragen und den Bürgern eine neue Identität gegeben hat. Auch über die Stadtgrenzen hinaus genießt Magdeburg inzwischen als Wirtschaftsstandort für innovative Unternehmen sowie als Wissenschafts- und Kulturstandort einen hervorragenden Ruf. Auch der Stadtmarketingverein hat sich gut entwickelt. Mittlerweile sind es über 300 Mitglieder, die das Image von Magdeburg nach vorne bringen wollen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Ottostadt-Kampagne wird von den Magdeburgerinnen und Magdeburgern begeistert genutzt und gelebt. Ziel ist es, die Kampagne auch überregional verstärkt in den Fokus zu rücken und zu zeigen: Wir sind Ottostadt. Außerdem ist es wichtig, den Bürgern zusätzliche kulturelle und gastronomische Angebote zu machen und Magdeburg als ausgezeichneten Wirtschaftsstandort zu etablieren.

4. Welche Entwicklungen sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Unser Ziel ist es, als Verein weiter zu wachsen und noch mehr engagierte Unternehmen, Initiativen und Institutionen davon zu überzeugen, dass man gemeinsam viel für die Stadt erreichen kann. Denn gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel wird es immer notwendiger, Menschen für Magdeburg und die Region zu begeistern. Vieles wurde bereits geschafft: die Einwohner- und Geburtenrate ist seit Jahren steigend, zahlreiche Studenten bleiben in der Stadt, zahlreiche innovative Unternehmen haben sich angesiedelt. Einiges ist noch zu tun. Stadtmarketing ist ein Prozess, der keinen Stillstand duldet.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt Ihrer Stadt?

Es ist uns 2013 gelungen, beim Bundeswettbewerb „Stadtmarke des Jahres“ den Titel nach Hause zu bringen, obwohl wir starke Konkurrenz hatten.

Die vom Stadtmarketing gemeinsam mit der Evangelischen Domgemeinde 2009 initiierten „Magdeburger Domfestspiele“ haben sich zu einer festen kulturellen Größe entwickelt, die bundesweites Ansehen genießt. Das zeigen die hervorragenden Besucherzahlen aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch die Nominierung der Domfestspiele als Kulturmarke beim German Brand Award 2016.

Bild Magdeburg

Landesverband Hessen

Eltville Logo

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Wein,- Sekt- und RosenStadt Eltville am Rhein liegt im für seinen Riesling berühmten Weinbaugebiet Rheingau, ca. 15 km von der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden entfernt. Insbesondere im Sommer strömen tausende von Touristen in die historische Stadt, zu der noch vier weitere Stadtteile gehören, mit insgesamt 17.500 Einwohnern. Tourismusschwerpunkt sind die Kurfürstliche Burg, in der  viele Hochzeiten geschlossen werden, sowie die Rosenanlagen mit ca. 22.000 Rosenstöcken, sowie die zahlreichen Weinschänken und der Weinprobierstand direkt am Rheinufer. Zu Eltville gehört auch Kloster Eberbach, berühmt durch die Verfilmung mit Sean Conery: „Im Namen der Rose“ – und aktuell durch die Austragung des „DSDS“ am 21.4.2016.

Um die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing kümmert sich bei der Stadt Eltville am Rhein das Amt für Wirtschaftsförderung, Soziales, Kultur und Tourismus.

Im Fachbereich Wirtschaftsförderung kümmern wir uns mit:

  • Einer Ansprechpartnerin um die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing
  • Einer Mitarbeiterin um die städtischen Veranstaltungen wie Frühlingsfest, Sekt- und Biedermeierfest, EltVital und den Eltviller FamilienLauf, und unterstützen die Events der Gewerbetreibende, sowie die Feste in allen Stadtteilen
  • Einer Mitarbeiterin um den Bereich: Marketing, Kommunikation, Online
  • Eine Mitarbeiterin organisiert die städtischen Kulturreihen: Gutenberg-Winter; Eltviller RosenWochen; Eltviller KulturZeit; Eltviller ZeitRaum, in die wir Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft mit einbeziehen
  • Vier Mitarbeiter sind im Tourismus, in der Burgvermarktung, und für die eigenen Burgveranstaltungen aktiv.
  • Die sozialen Netzwerke benutzt und bedient jeder für seine Veranstaltung /seinen Bereich.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Dank der aktiven Interessengemeinschaft Eltviller Gewerbetreibende, die in Kooperation und gemeinsam mit der Stadt einen ganzjährigen attraktiven Veranstaltungskalender auf die Beine stellt, sehr gut. Wichtig ist für die Wirtschaftsförderung aber auch die Vernetzung im Rhein-Main-Gebiet und die aktive Mitarbeit in der FrankfurtRheinMain GmbH.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

 

  • Öffentliches W-LAN, ggf. Einrichtung von Hotspots;
  • Generationenwechsel im Einzelhandel
  • Aufbau einer gut funktionierenden Organisation für Stadt- und Tourismusmarketing, gemeinsam mit Interessengemeinschaft Eltviller Gewerbetreibende und Stadt Eltville

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

  • Zielgruppengerechte Veranstaltungen und Ansprache (z. B. Streetfood-Festivals)
  • Weiterentwicklung der Innen- und Altstadt mit zeitgemäßen Angeboten
  • Einführung einer Kultur- und Tourismusabgabe von allen Tourismusprofiteuren, zur Pflege und Erhalt der tourismusrelevanten Einrichtungen, von denen insb. der Einzelhandel und die Gastronomie profitieren
  • Stärken der Daseinsfürsorge für den starken Zuzug aller Generationen

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Hessischer Familientag 2011: Zusammenbringen aller Akteure und Vereinen an einen Tisch, wovon alle Beteiligten noch heute profitieren; kontinuierliche Begleitung der städtebaulichen Entwicklung, wie z. B. die Ansiedlung eines großen DM-Marktes nach Schließung von Schlecker, wodurch die Kaufkraft in der Kommune erhalten bleibt.

Weitere Informationen: www.eltville.de

Burgturm

Burgturm mit Rosen

Bild Eltivlle 2

Die Stadt von oben

Bild 3 Eltville

Historischer Marktplatz

Logo Gelnhausen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Der Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen e.V. hat eine klassische Vereinsstruktur mit einem ehrenamtlich tätigen Vorstand. Dieser wird durch einen Geschäftsführer nebst Assistenz unterstützt. Er versteht sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder, zu denen Selbständige aus Handel, Gastronomie, Handwerk, Industrie, Dienstleistung und Privatpersonen gehören.

Ziele sind insbesondere die Anziehungskraft der Innenstadt und die Attraktivität der Stadt Gelnhausen mit geeigneten Aktionen zu fördern bzw. dauerhaft auszubauen, die Lebensqualität ebenso wie die Besucherfrequenz, die Wirtschaftskraft und das Kulturleben nachhaltig zu steigern.

Mit gezielten Maßnahmen soll im zunehmenden Städtewettbewerb die Kaufkraft gehalten bzw. der Kaufkraftabfluss gestoppt und die Aufenthaltsqualität gegenüber den konkurrierenden Umlandgemeinden und Fachmarktzentren verbessert werden.

Das Stadtmarketing Gelnhausen versteht sich nicht nur als Vertreter, Berater und Kümmerer für die Mitglieder im Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen e.V., sondern auch als Ansprechpartner für alle Bürger/innen von Gelnhausen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt? Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Der Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen wurde am 25. April 2008 aus der Taufe gehoben. Vorgängerinstitution war der Handel und Gewerbeverein Gelnhausen.

Die wichtigsten Veranstaltungen/Sitzungen zur Vorbereitung auf ein zukünftiges, institutionalisiertes Stadtmarketing in Gelnhausen waren:

2007/11         „Gelnhäuser Wirtschaftstag“

  • Informationsveranstaltung zur gemeinsamen Stärkung und Weiterentwicklung der Erlebnis- und Einkaufsstadt sowie des Wirtschaftsstandortes Gelnhausen.
  • Vortrag zum Thema „professionelles Stadtmarketing am Beispiel Bamberg“ (Klaus Stieringer & Harald Steif vom Stadtmarketing Bamberg e.V.)

2008/01         Sitzung der Initiative „Wir für Gelnhausen“ und im erweiterten Vorstand des Handel und Gewerbevereins

  • Weiterentwicklung des Stadtmarketingprozesses

2008/02         Harald Steif wird Berater der Stadt Gelnhausen für den Aufbau eines institutionalisierten Stadtmarketings

2008/04         Hauptversammlung des Gewerbevereins Gelnhausen“

  • Umbenennung des bisherigen Gewerbevereins zum Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen e.V.
  • Neuwahl des gesamten Vorstandes (geschäftsführender/erweiterter Vorstand) und Satzungsbeschluss
  • Zusage der Stadt Gelnhausen über einen jährlichen Zuschuss

2008/08         Bestellung eines Geschäftsführers

2008/10         Bestellung einer Assistenz der Geschäftsführung

2012/10         Fusion der Werbegemeinschaft „Ziegelhaus“ mit dem Stadtmarketing- und Gewerbeverein

Stand 2016/04:

  • Mittlerweile hat sich der Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen mit rund 140 Mitgliedern zum größten Unternehmernetzwerk in Gelnhausen entwickelt. Durch eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen und Aktionen bzw. als Unterstützer der Stadt Gelnhausen hat sich der Stadtmarketingverein mehr als nur etabliert und ist aus dem Stadtgeschehen nicht mehr wegzudenken.

Ausblick:

  • Dieses Niveau gilt es grundsätzlich zu halten und im Idealfall die Mitgliederzahl zu steigern. Im Hinblick auf die Finanzierung des umfangreichen Aktionsplans und des Vereinsgeschehens wird eine Ausweitung mittels „Fundraising“ notwendig sein.

Grundsätzlich strebt das Stadtmarketing eine Qualitätssteigerung und Verbesserung der Veranstaltungen/Aktionen an. In diesem Zusammenhang bildet sowohl die Evaluierung als auch die konzeptionelle Weiterentwicklung einen wichtigen Baustein.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Eine der größten Herausforderungen liegt in der Nachnutzung der Leerstandsimmobilie „JOH“ im Ziegelhaus. Hier wurden seitens der Stadt Gelnhausen im Oktober 2015 die Weichen für ein „Barbarossa City Outlet“ gestellt. Der Investor hat nun zwei Jahre Zeit, diese Pläne in die Tat umzusetzen. Der Stadtmarketing- und Gewerbeverein Gelnhausen e.V. begleitet diesen Prozess, gibt Anregungen und informiert gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Gelnhausen, Thorsten Stolz regelmäßig die Mitglieder des Stadtmarketingvereins über den aktuellen Stand.

Weitere Themen sind die Revitalisierung der Leerstände in der Kernstadt sowie der Erhalt der vier Verkaufsoffenen Sonntage.

4. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der größte Erfolg ist sicherlich in der „Professionalisierung“ (Umwandlung des Gewerbevereins in einen Stadtmarketing- und Gewerbeverein) und Sicherung der Finanzierung zu sehen.

Weitere Meilensteine sind: die Fusion der Ziegelhausgemeinschaft in den Stadtmarketingverein im Oktober 2012, die Durchführung eines CIMA Workshops über 1 ½ Jahre zur Stadtentwicklung gemeinsam mit der Stadt Gelnhausen, die Etablierung des Verkaufsoffenen Sonntages „ALLES UFF DIE GASS!“ mit einem Antikmarkt als Marke sowie die Sicherung der Gelnhäuser Jazztage und Einführung eines Stadtmagazins mit dem Titel „unser Gelnhausen“ als Imageträger.

Imagefilm: http://www.gelnhausen.de/Gelnhausen-Imagefilm.903.0.html

Bild Gelnhausen

Blick von der Kaiserpfalz auf die Marienkirche

Bild 2 Gelnhausen

Luftbild Obermarkt

Logo Marburg

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Stadtmarketing Marburg e.V. firmiert als eigenständiger eingetragener Verein.

Operativ hat der Verein zwei Vollzeitmitarbeiter, die von Schülerjahres- und Studienpraktikanten unterstützt werden.

Uns ist es besonders wichtig, uns als „Kümmerer“ um schnelle unbürokratische Lösungen und zeitnahe Informationen zu bemühen. Wir kümmern uns aber auch um die komplette Organisation zahlreicher Marburger Veranstaltungen. Weiterhin treiben wir die digitale Neuaufstellung voran. Stichworte sind hier FreeWiFi, Breitbandausbau, App, regionaler Onlinemarkt. Aber auch Kaufkraftbindung über einen marburgGUTSCHEIN ist uns eine Herzenzangelegenheit. Mit all diesen Aktivitäten möchten wir erreichen, dass die vielfältigen Vorzüge unserer Stadt sowohl nach außen als auch nach innen deutlicher kommuniziert werden.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit Mitte 2013 haben wir uns neu aufgestellt. Ausgehend von einer Einzelhandels- und einer Stadtmarketingprozessstudie wurde das Stadtmarketing neu aufgebaut und professionalisiert. Anfang 2014 wurde der Stadtmarketing Marburg e.V., hervorgehend aus dem Markt- und Aktionskreis Marburg, einem Zusammenschluss der örtlichen Werbekreise, gegründet. Mit seinen knapp 200 Mitgliedern wurde das Aufgabenfeld deutlich erweitert und die Akzeptanz verbessert.  

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Natürlich die digitale Neuaufstellung der Stadt und der Gewerbetreibenden. Dabei spielen Schulung und Anwendung digitaler Möglichkeiten eine entscheidende Rolle. Aber auch der Ausbau des freien WLAN in Verbindung mit einer Stadt-App ist in der Umsetzung. Weiterhin die Auslotung der Möglichkeiten eines regionalen Online-Marktplatzes. Weitere Themen: WLAN-Tracking, Baustellenkommunikation, Erhalt verkaufsoffener Sonntage, Erneuerung der Wochenmärkte, marburgGUTSCHEIN.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Finanzierung des Stadtmarketings bei sinkenden städtischen Zuschüssen ist ein nicht unbedeutendes Problem. Weiterhin ist der Erhalt einer lebendigen Innenstadt bei gleichzeitig steigenden Onlineumsätzen eine große Herausforderung. Dabei spielt für uns die Sensibilisierung der Gewerbetreibenden eine wesentliche Rolle.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Relaunch unseres marburgGUTSCHEINES. Dabei wurden die Umsätze innerhalb eines Jahres von ca. 300.000 € auf über 700.000 € gesteigert.

Weiterhin der Umbau der alten Stadtmarketingstrukturen innerhalb eines dreiviertel Jahres zum neuen Stadtmarketing Marburg e.V..

Film zur Aktion „@home in Marburg“, mit der Studierende dazu bewegt werden sollen, Ihren 1. Wohnsitz in Marburg anzumelden:

https://www.marburg.de/portal/meldungen/video-ob-spies-heisst-erstsemester-willkommen-900001357-23001.html?rubrik=900000004

Filme unserer Veranstaltung „Marburg b(u)y Night.“: 

http://www.marburg-buy-night.de/2nd%20videos/franziskuskapelle

https://www.youtube.com/watch?v=z9l057K2AXk

Bild Marburg

Foto: Stadtmarketing Marburg

Landesverband Niedersachsen-Bremen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Stadtmarketing Bramsche GmbH wurde 1997 von den Gesellschaftern Stadt Bramsche und Förderkreis Freundliches Bramsche e.V. (in dem ca. 115 Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, vor allem aber Einzelhandelsbetriebe, Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, kleine und mittelständische Industrie- und Gewerbebetriebe organsiert sind, sowie Vereine und Verbände und Einzelpersonen) gegründet.  Die Aufgabenbereiche sind City-Marketing (u.a. Erarbeitung neuer Veranstaltungskonzepte, Realisierung von (Groß-) Veranstaltungen), Tourismusmarketing  (einschl. der Tourismus-Informationsstelle) und Wirtschaftsförderung (vor allem für den Bereich Handel, Gastronomie, Hotel- und Übernachtungsgewerbe). Neben dem Geschäftsführer sind derzeit 5 Vollzeit- und TeilzeitmitarbeiterInnen bei der GmbH beschäftigt, und eine Auszubildende „Veranstaltungskauffrau“, sowie im Laufe des Jahres ca. 6-8 Vertretungs- und Aushilfskräfte.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Aus der Werbegemeinschaft Innenstadt ist 1988 der Förderkreis Freundliches Bramsche e.V. entstanden, der mit (finanzieller) Hilfe der Stadt Bramsche Anfang der 1990er Jahre erste City-Marketing-Aktivitäten und Projekte entwickelt hat.1997 haben Stadt und Verein dann gemeinsam die Stadtmarketing Bramsche GmbH als „PPP-Unternehmen“ gegründet. Der Stadtmarketingprozess und die Strukturen wurden damit in Bramsche zu einem sehr frühen Zeitpunkt (gemessen an der Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland) professionalisiert.  Heute ist die Stadtmarketing Bramsche GmbH ein anerkanntes Dienstleistungsunternehmen mit den beiden Schwerpunktaufgaben City- und Tourismusmarketing. Der Bereich Wirtschaftsförderung wurde vor 3 Jahren  zum Teil wieder zurück ins Rathaus verlagert. Die Stadtmarketing GmbH versteht sich auch als wichtiger Impulsgeber in der (Innen-)Stadtentwicklung.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

- Kostenlose W-Lan-Hot-Spots in der gesamten Fußgängerzone

- Initiative zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen und eine Werbekampagne „Ladenöffnungszeiten am Samstag  - 16.00 Uhr Plus“

- Weiterentwicklung der Veranstaltungsformate „Verkaufsoffene Sonntage- Einkaufen und Erleben“.

- Social Media im Stadt- und Tourismusmarketing.

- Internetauftritt www.bramsche.de für mobile Endgeräte

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

City- und Stadtmarketing (und Tourismus-Marketing)  muss weiterhin als quasi „Pflichtaufgabe“ der Kommune verstanden werden, d.h. die Finanzierung durch die Kommune muss stetig verstärkt werden. Gleichzeitig muss noch stärker als bisher privates Kapital akquiriert werden, um alle Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.  Die Digitalisierung (sowohl im Bereich Handel, als auch im Bereich Tourismus) , die Entwicklung eines lokalen online-Marktplatzes, und der Erhalt einer attraktiven City mit einem breiten Sortimentsangebot und guten gastronomischen Konzepten, sind die größten Herausforderungen der kommenden Jahre.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Insgesamt drei Mal (2004, 2007 und 2012)  hat die Stadtmarketing Bramsche GmbH mit ihren Projektanträgen im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte – Die City Offensive Niedersachsen“ gewonnen, und ist mit einigen zehntausend Euro gefördert worden. Mit den dabei realisierten Maßnahmen und Aktionen, und mit Hilfe weiterer Projekte ist es im Laufe der Jahre gelungen, das „Bramscher Rot“ zu einer Identität stiftenden Marke für Bramsche zu entwickeln. Als „Bramscher Rot“ wurde  die feuerrote Krappfärbung  bezeichnet, die von einem Bramscher Schönfärber im 18.Jahrhundert entwickelt wurde, und die vor allem für Armeeuniformen genutzt wurde, und die damit die erste Qualitätsmarke der alten Tuchmacherstadt Bramsche war.  Heute steht das „Bramscher Rot“ als Synonym für die alte Tuchmacher- und Textilstadt mit Geschichte, genauso auch für die Qualität des Einzelhandels- und Wirtschaftsstandortes Bramsche. In den Veranstaltungskonzepten und zahlreichen weiteren kulturellen Projekten wird die Marke“ Bramscher Rot“ von der Stadtmarketing GmbH in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Akteuren stetig weiterentwickelt.

Bild Bramsche

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Der CITY SKIPPER Bremerhaven e.V., gegründet am 03. Mai 2000 umfasst derzeit eine Anzahl von 50 Mitgliedern aus Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Privatpersonen. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern. Die Geschäftsstelle des CITY
SKIPPER e.V. ist mit einer Teilzeitkraft besetzt, welche für die Durchführung des operativen Geschäftes zuständig ist.
Das Innenstadtmanagement CITY SKIPPER bündelt und unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten die eigenen Anstrengungen der Kaufmannschaft und Hauseigentümer, um die Positionierung im regionalen Wettbewerb kontinuierlich auszubauen. Im Zuge der Balance zwischen operativer und strategischer Arbeit wird versucht, wichtige Profilfelder der Bremerhavener Stadtmitte zu identifizieren, Kompetenzen zu bündeln und mit einer Stimme zu kommunizieren.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Der CITY SKIPPER Bremerhaven e.V. als ursprünglicher Zusammenschluss der Innerstädtischen Kaufleute hat sich im Laufe der Jahre zu einem anspruchsvollen und zeitgemäßen Innenstadtmanagement entwickelt. Eine Vielfalt an Aufgaben stellt den CS vor immer neuen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der städtischen Einrichtung „Erlebnis Bremerhaven“ und der zuständigen Verwaltung sollen auch zukünftig größere Projekte geplant und durchgeführt werden.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Erstellung eines Systems zur lokalen Kundenbindung sowie ein strukturiertes Leerstand- und Flächenmanagement sind derzeit sehr wichtige Themen für das Innenstadtmanagement. Aufgrund der Leerstände in der City und der vermehrt wachsenden Einkaufszentren auf der grünen Wiese, möchte sich der CITY SKIPPER e.V. verstärkt dieser Problematik annehmen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Zielsetzung des CITY SKIPPER e.V. ist es, die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Politik auszubauen. Daraus resultierend erhofft das Innenstadtmanagement zu einer Steigerung der Attraktivität der Innenstadt durch das Umsetzen der geplanten Projekte beitragen zu können. Eine weitere Herausforderung stellt das Umsetzen eines Business
Improvement Districts (BID) dar. Ein Profil für den Standort soll entwickelt werden, welches zur Sicherung eines attraktiven Branchen- und Geschäftsmix und damit zur Erhöhung des „Erlebnisfaktors Innenstadt“ in den nächsten Jahren beitragen soll. Grundvoraussetzung ist die Übereinkunft mit den Eigentümern. Gespräche bezüglich der Miethöhen, Investitionsbereitschaft und der Möglichkeit zur temporären Zwischennutzung müssen geführt werden. Wir wünschen insbesondere die Förderung inhabergeführter Geschäfte, sowie die Vermeidung von Leerständen mittels Zwischennutzungskonzepten wie Pop-up-Stores oder Kunstausstellungen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der CITY SKIPPER e.V. plant und organisiert sehr erfolgreiche Veranstaltungen in der Bremerhavener Innenstadt mit zum Teil über 100.000 Besuchern. Diese tragen sehr zu einer positiven überregionalen Wahrnehmung bei und binden potentielle Kunden nachhaltig an die Stadt.

Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=TJl_blAZxQI

Bild Bremerhaven

Bild: © [Helmut Gross/] Erlebnis Bremerhaven

Logo Buchholz

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Der Buchholz Marketing e.V. wurde 2014 gegründet. Der Verein ist ein Zusammenschluss aus der Buchholzer Wirtschaft und der Stadtverwaltung. Geführt wird der Verein durch den Vorstand, welchem der Bürgermeister und Vertreter der Wirtschaft angehören. Unterstützt wird dieser von einer Mitarbeiterin.

Ziel des Buchholz Marketing e.V. ist es, die Stadt Buchholz i.d.N. als wirtschaftsstarken, lebendigen, gut erreichbaren, kulturell attraktiven, umweltbewussten und damit lebens- und liebenswerten Standort nachhaltig zu entwickeln und nach innen und außen zu präsentieren.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Durch die Neugründung des Buchholz Marketing e.V. wurde das Stadtmarketing neu strukturiert. Wirtschaftliche Themen werden verstärkt in den Fokus gestellt. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung kann gemeinschaftlich an den Zielen gearbeitet werden.

3. Welche sind die derzeit relevanten Themen für das City und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Derzeit steht das Citymarketing im Vordergrund. Um dem Aussterben der Innenstädte vorzugreifen, ist es wichtig den ortsansässigen Handel zu stärken. Dank attraktiver Veranstaltungen und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität, werden bereits erste Maßnahmen hierzu umgesetzt.

Wichtig ist für uns auch die Schaffung eines Wir-Gefühls. Der Gemeinschaftsgedanke, insbesondere bei den ortsansässigen Händlern, soll gestärkt werden. Hierfür werden gemeinschaftliche Aktionen organisiert.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Stärkung des Stadtmarketing und Gewinnung neuer Mitglieder ist für eine weitere erfolgreiche Arbeit des Buchholz Marketing e.V. wichtig.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der Buchholz Marketing e.V. ist noch sehr jung. Dennoch freuen wir uns bereits über erste Erfolge.

Ein besonderer Erfolg ist die Neugestaltung unseres Weihnachtsmarktes. Durch die Änderung des Standortes, ist es uns gelungen einen besonderen Weihnachtsmarkt zu schaffen. Ein gemütliches Hüttendorf mit Atmosphäre. Ein Weihnachtsmarkt, der sich als Treffpunkt versteht, weg vom Kommerz. Bei Glühwein und gebrannten Mandeln dem Kapertheater oder der Musik lauschen und umgeben von weihnachtlicher Atmosphäre beisammen sein.

Sehr erfolgreich ist auch die Einführung unseres Tausch.Bechers, mit dem der Flut von Einwegbechern bei to-go Getränken entgegengewirkt werden soll. Statt bei jedem to-go Getränk einen Einwegbecher zu verwenden, werden die Getränke in Tausch.Bechern abgegeben.

Bild Buchholz

 

Die Hansestadt Buxtehude mit ihren 40.000 Einwohnern liegt wenige Kilometer südlich der Hamburger Stadtgrenze am Rande des Alten Landes. Bekannt ist Buxtehude als Märchenstadt, in der der Hund mit dem Schwanz bellt und der Igel mit dem Hasen um die Wette läuft. Dass es diesen Ort tatsächlich gibt und nicht nur im Märchen auftaucht, ist nicht jedem bewusst. Ein Besuch lohnt sich: Eine niedliche kleine Altstadt, umgeben von kleinen Wasserstraßen, lädt zum Flanieren und Bummeln ein.

War das Stadtmarketing Buxtehudes bislang als Verein organisiert, wurde es zum 01. Januar 2015 neu geordnet und direkt der Stadtverwaltung zugeordnet. Die nunmehr neu geschaffene Stabsstelle kümmert sich neben dem Stadtmarketing ebenfalls um die Kultur- und Tourismusförderung – Stadtarchiv und Stadtbibliothek inklusive. Insgesamt sind etwa 30 Personen in dem Bereich tätig, 1,5 Stellen kümmern sich um das Stadtmarketing.

Der Stadt ist eine breite Beteiligung im Stadtmarketingprozess wichtig, so wurde Anfang des Jahres neben der Verwaltungseinheit ein Marketingbeirat ins Leben gerufen, der sich aus den wirtschaftlichen Vereinigungen und weiteren stadtmarketingrelevanten Organisationen zusammensetzt. Die Bevölkerung wird gezielt in weiteren Projektgruppen beteiligt.

Das Stadtmarketing Buxtehudes verfolgt die Attraktivierung der Hansestadt für Touristen und für ihre Bewohner. Dies soll erreicht werden durch die Stärkung Buxtehudes als Märchen- und Hansestadt sowie als Kulturzentrum – insbesondere durch eine stringente Markenführung. Wichtig ist den Aktiven die Koordination und Förderung der Zusammenarbeit der bestehenden Organisationen, Vereine und Verbände sowie die Bündelung des ehrenamtlichen Engagements. Die Förderung der Identifizierung der Bürger mit der Hansestadt u.a. durch eine breite Beteiligung der Bevölkerung steht ebenso wie die Weiterentwicklung und Vermarktung der touristischen Möglichkeiten auf der Agenda der Akteure. Last but not least sollen die handel- und gewerbetreibenden Betriebe unterstützt werden.

Herausforderung bilden für uns zz die personellen und finanziellen Ressourcen. Ansonsten ist der „Neustart“ gut gelungen.

Großer Erfolg ist, dass das Stadtmarketing mit der Neustrukturierung wirklich transparenter geworden ist und die vielen Akteure der Stadt wieder miteinander sprechen und es gerade im Veranstaltungsbereich zu vielen neuen Kooperationen gekommen ist. Zu den Höhepunkten zählen das neue Infoblatt des Stadtmarketings sowie die neuen Veranstaltungen HANSE AHOI (Hansefest) und das Internationale Märchenfestival inklusive eines Internationalen Workcamps.

Buxtehude Bild

Logo Diepholz

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Wir sind die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Diepholz mbH und haben aktuell zwei Mitarbeiter und eine Praktikantin.

Wir unterstützen mit der Bereitstellung von Informationen (Daten über die Wirtschaftsstruktur und –entwicklung des Standortes Diepholz, Förderprogramme des Landkreises, Landes und des Bundes, Durchführung von Datenbankrecherchen, Adressen spezieller Beratungseinrichtungen), Hilfestellung bei Standortfragen und Suche nach geeigneten Gewerbeflächen und Geschäftsräumen innerhalb des Stadtgebietes, Vermittlung von Kontakten (z.B. Industrie- und Handelskammer und andere Kammern, Behörden/ Institutionen, Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH des Landkreises Diepholz), Existenzgründungsberatungen, Vernetzung der Standortakteuren intern und extern, Gewährung von Zuschüssen (aus dem eigenen Wirtschaftsförderungsprogramm der Stadt Diepholz) usw.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Sehr positive Entwicklung mit zahlreichen Veranstaltungen wie z.B. Stadtfeste, Weihnachtsmarkt, Weinfest, verkaufsoffene Sonntage wie mit dem Frühjahrsmarkt, Kunst in der City, Grafensonntag und Diepholzer Gänsetag. Des Weiteren sind in den vergangenen Jahren von 2009 bis 2015 rund 1300 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Es herrscht insgesamt ein gutes Klima für Investitionen und Neuansiedlungen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Derzeit wird das Wahrzeichen, der Schlossturm in Diepholz, restauriert. Dieser soll am Grafensonntag wieder eröffnet werden. Mit einer unvergesslichen Einweihungsfeier sollen Kunden- und Besucherströme ins Stadtzentrum gezogen werden.

Zusätzlich soll im Jahr 2016 das City-/ und Stadtmarketing neu konzeptioniert werden. Derzeit arbeiten wir an einer neuen Homepage/ Logo.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Zu den Herausforderungen zählt beispielsweise die Bekämpfung vereinzelter Leerstände. Immer wichtiger wird auch die Individualberatung von Einzelhändlern um z.B. neue Gedankenansätze für eine erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb mit dem Onlinehandel zu geben.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Sehr erfolgreich war das Projekt „Ab in die Mitte!“ Die Diepholzer Bewerbung unter dem Motto „Grafenstadt 2.0 – Diepholz schafft den Brückenschlag“ überzeugte die Fachjury im Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – NetzWerkStadt 2.0“, so dass die Stadt eine von sechs Initiativen war, die im Jahr 2014 vom Land Niedersachsen gefördert wurden. Zu den Programm Highlights, die auch bis heute fortgeführt werden, gehörten beispielsweise die „Diepholzer Grafentour“, „Diepholz schaut nach vorn!“ und der Wettbewerb „Diepholz sucht die Grafenhändler“.

Imagefilm: http://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/imagefilm-der-stadt-diepholz-900000035-21770.html?rubrik=3000001

Wir sind Diepholz: https://www.youtube.com/watch?v=WfPb4Ni1tmA

Anmerkung: Der Film wurde an nur einem Tag von dem in Amsterdam lebenden schwedischen Regisseur Andreas Stillman gedreht. Ansonsten handelt es sich um ein rein Diepholzer Produkt: Der Songtext wurde von einem Diepholzer Arzt komponiert, die Musik und der Gesang stammt von Künstlern aus Diepholz, die CD wurde im Presswerk der Pallas-Group in Diepholz produziert, alle Akteure im LipDup-Video gehören zu Diepholzer Organisationen, Vereinen etc. und das Youtube-Video wurde von dem Diepholzer DA-Music-TV-Channel hochgeladen.

 

Bild Diepholz

Bild: Stadt Diepholz

Logo Gifhorn

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Bei der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gifhorn GmbH – kurz WiSta – handelt es sich um ein Public-Private-Partnership-Projekt zwischen der Stadt Gifhorn sowie der City Gemeinschaft Gifhorn, der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und der Hönigsberg und Düvel GmbH mit Sitz in Gifhorn.

Die WiSta wurde Ende 2014 gegründet und nahm im Juni 2015 mit Einstellung des Geschäftsführers ihre Tätigkeit auf. Ergänzt wird das Team durch einen nebenamtlichen Geschäftsführer, der hauptberuflich als Beteiligungsmanager bei der Stadt Gifhorn arbeitet und eine Projektleiterin.

Die Aufgabe besteht maßgeblich darin, die Attraktivität des Standortes mittels unterschiedlicher Aktivitäten gleichwohl für Innenstadtbesucher als auch für Unternehmen und Ansiedlungswillige zu steigern und vermarkten. 

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Vor Gründung der WiSta lag die Aufgabe des City- und Stadtmarketings in Gifhorn zum einen bei der City Gemeinschaft, einer ehrenamtlichen Institution von Händlern und Immobilieneigentümern, und zum anderen beim Ersten Stadtrat Walter Lippe, der die verschiedenen Aktivitäten mit großer Leidenschaft vorantrieb.

Die City-Gemeinschaft richtet in Gifhorn nicht nur die verkaufsoffenen Sonntage, sondern auch einen Kindersamstag, das Weinfest und den Weihnachtsmarkt aus und bewirbt die Innenstadt mittels verschiedener Medien.

Durch Gründung der WiSta sollen diese Aktivitäten verstärkt und neue ins Leben gerufen werden, um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und Gifhorns Fußgängerzone als Shopping- und Flaniermeile hervorzuheben.  

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Derzeit gibt es zwei Themen, die mit höchster Priorität bearbeitet werden.

Einerseits handelt es sich hierbei um das Leerstandsmanagement, denn wie in vielen kleinen Städten, nimmt die Anzahl leerstehender Geschäfte in der Innenstadt leider weiter zu. Es gilt, Ursachenforschung zu betreiben und durch geeignete Maßnahmen Vermieter und neue Mieter zusammenzubringen, Nachfolger zu finden und die Eigentümer zu mobilisieren.

Andererseits ist ein neues Marketingkonzept inklusive der Erstellung einer Homepage als Wegweiser für das Shoppen in Gifhorns Innenstadt das maßgebliche Projekt, an dem gerade gearbeitet wird. Gifhorn geht mit der Zeit und präsentiert sich bald in neuem Glanz in geeigneten Medien.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Gifhorn hat einen guten Ausgangspunkt, um sich zukünftig sehr positiv zu entwickeln. Die geplante Entstehung eines großen Supermarktes in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone sowie der Abriss und Neubau nicht mehr zu vermietender Innenstadtimmobilien zeigt, dass Gifhorn sehr viel Potenzial hat, um seine Ziele einer attraktiven und viel besuchten Innenstadt zu erreichen. Somit hat auch das City- und Stadtmarketing viele Möglichkeiten der Darstellung und Bewerbung der Stadt.

Die Herausforderungen sind sicherlich die gleichen, wie in Städten vergleichbarer Größe: man muss vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für alle Zielgruppen attraktiv sein und die Innenstadt trotz Leerstand lebendig halten.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Da es sich bei unserer Organisation um ein sehr junges Unternehmen handelt, das vor weniger als einem Jahr seine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, sind wir gerade erst aus der Konzeptionsphase gekommen und begeben uns nun mit voller Kraft in die Umsetzung.

Dennoch kommen schon seit einiger Zeit sowohl Existenzgründer, als auch eingesessene Unternehmen der (Innen)stadt aktiv auf uns zu, um uns um Rat und Tat zu bitten. Der Vertrauensvorschuss, den man als noch nicht etablierter Akteur auf diese Wiese erhält, ist ein voller Erfolg.

Wir freuen uns auf kommende Projekte und sind sicher, dass wir zukünftig von tollen Erfolgen berichten können.

 

Logo Harsefeld

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Stadtmarketing Harsefeld. Stabstelle beim Flecken Harsefeld (13.000 Einwohner; Samtgemeinde Harsefeld 20.600 Einwohner). 2 Mitarbeiterinnen in Teilzeit (30 und 17 Stunden).

Ziele:

  1. Attraktivität für Bürger und Neubürger erarbeiten und vermitteln.
  2. Vermarkten der Alleinstellungsmerkmale Klosterpark, Eissporthalle, Lebensqualität/gute Infrastruktur, Natur- und Landschaft (weichen Standortfaktoren Profil geben).
  3. „Wir-Gefühl“ stärken durch die Einbindung der Bürger in Arbeitskreisen innerhalb des Stadtmarketingprozesses oder durch Einbindung relevanter Akteure (Vereine, Initiativen, Unternehmer) in Projekten und bei Veröffentlichungen.
  4. Samtgemeinde Harsefeld mit ihren Mitgliedsgemeinden Ahlerstedt, Bargstedt und Brest und ihren Einrichtungen als Tourismusdestination unter der Dachmarke des Landkreises Stade „Altes Land am Elbstrom“ vermarkten.

Aufgaben:

Organisation von regional und überregional bekannten Veranstaltungen wie Klassik-Open-Air, Lauf-Musik-Festival (über 1.000 Läufer), Harsefelder Herbstzauber (über 15.000 Besucher), Harsefelder Winterzauber (ca. 4.000 – 5.000 Besucher). Neu: Harsefelder Bierzauber mit Live-Musik, Craft-Bier und leckerem Essen. Damit verbunden die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Nutzungskonzept für Vermarktung und Vermietung der Eissporthalle in den Sommermonaten.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Erste Arbeitskreise und Leitbild-Entwicklung 1998 auf Anregung des Gemeindedirektors. Später Zusammenschluss Stadtmarketing und Agenda21. Von Anfang an beim Flecken Harsefeld angesiedelt mit ursprünglich 30 Stunden.

Fünf Leitbereiche entwickelten viele Projekte und setzten diese gemeinsam mit der Verwaltung um: Touristinfo im Rathaus, Wohnmobilstellplatz, tourist. Beschilderung, Spielplatzgestaltung, Internetcafé, Auetal-Rundwanderweg mit Holzstegen, Ostermarkt, Stauden- und Ökomarkt (heute Herbstzauber), Wochenmarkt, Garten für Jung und Alt, Beratung von Existenzgründern und Vieles mehr.

2005/2006 Bürgerbefragung und Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte!“: Entwicklung neuer Veranstaltungsformate (Seifenkistenrennen, Lauf-Musik-Festival).

2016 Entwicklungskonzept Samtgemeinde Harsefeld 2030 in Arbeit.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Organisation von Veranstaltungen und Entwicklung neuer Veranstaltungs-Ideen
  • Nutzungskonzept für die Eissporthalle in den Sommermonaten
  • Entwicklungskonzept Samtgemeinde Harsefeld 2030 (demogr. Wandel: Auswirkungen auf Dörfer und Flecken in Hinblick auf Freizeitverhalten, Betreuungsbedarfe, Nahversorgung, Bauleitplanung etc.)
  • Harsefeld-App und ständige Weiterentwicklung der Homepage
  • Ausbildung neuer Gästeführer
  • Zusammenarbeit mit Werbegemeinschaft Sympathisches Harsefeld verbessern

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Entwicklung:

Weniger Ehrenamt – mehr Hauptamt, Gemeinde wächst und damit auch die Infrastruktur und die „Anforderungen“ an die Kommune. D.h. Übernahme von mehr Aufgaben.

Herausforderungen:

  • In jedem Jahr: Finanzierung von Veranstaltungen, Sponsorensuche. Ziel: Finanzierung auf breitere Basis stellen, mit Unternehmern enger zusammen arbeiten..
  • Einwohnerzahlen halten bzw. steigern.
  • Integration von Flüchtlingen als Aufgabe der gesamten Kommune im Haupt- und im Ehrenamt. Im Gespräch bleiben mit allen relevanten Akteuren!

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

  • Klosterpark als Partnerprojekt der internationalen Gartenschau Hamburg 2013
  • Fortführung und Etablierung des Radfernweges Mönchsweg von Bremen nach Wischhafen / Elbe in 2014 (Glückstadt – Puttgarden / Fehmarn gibt es schon seit 9 Jahren)
  • Harsefelder Herbstzaubermarkt mit 120 Ständen und über 15.000 Besucher (seit 12 Jahren)
  • Grundsätzlich gute Zusammenarbeit zwischen vielen Akteuren in der Samtgemeinde Harsefeld.

Filme:

http://www.harsefeld.de/?page_id=5457

Bild Harsefeld

Logo Hildesheim

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Hildesheim Marketing GmbH wurde 2008 als 100-prozentige Tochter der Stadt Hildesheim gegründet. Ihre Aufgaben sind die Konzeption, Positionierung und Vermarktung eines unverwechselbaren Profils der Stadt Hildesheim. In diesem Zusammenhang realisiert das Unternehmen mit 25 teil- und vollzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Aufgaben des Tourismus-, Event- und Citymanagement sowie des städtischen Marketings und der Public Relations. Auch Sonderprojekte, wie das Stadtjubiläum, gehören zum Aufgabenspektrum der Gesellschaft.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Mit der Gründung der Hildesheim Marketing GmbH wurden einzelne bis dahin von verschiedenen Trägern wahrgenommene Aufgaben des City- und Stadtmarketings im Sinne eines ganzheitlich integrativen Ansatzes erfolgreich zusammengeführt, professionalisiert und erweitert. Die Gesellschaft hat sich in der Stadt schnell etabliert und ist umfassend vernetzt.

Auf strategischer Ebene leiteten auf den Vermarktungssäulen basierende „Themenjahre“ zuletzt erfolgreich auf das Stadtjubiläum 2015 hin. Parallel konzipierte die Marketinggesellschaft in den vergangenen Jahren zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungsformate und entwickelte umfangreiche Citymanagementaktivitäten. Sechs Mal in Folge wurden über den Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ Projekte ausgezeichnet, die der Stadt einen nachhaltigen Gewinn an Attraktivität einbrachten.  Auch die Tourismusdestination Hildesheim entwickelte sich mit kontinuierlich ansteigenden Besucher- und Übernachtungszahlen überaus positiv, nicht zuletzt aufgrund der intensiven Kooperation mit touristischen Partnern und der Professionalisierung und Erweiterung des Tourismusmarketing.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Das Stadtmarketing in Hildesheim beabsichtigt, zukünftig den neuen Aufgabenbereich Standortmarketing in sein Unternehmen zu implementieren. Mit der Initiierung eines Unternehmensnetzwerkes soll in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung über verschiedene Maßnahmen vor allem dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Einer der weiteren Schwerpunkte liegt auf der touristischen Vermarktung des in 2015 errichteten Besucherzentrums Welterbe Hildesheim, das Gäste mit multimedialen Interaktionsflächen spielerisch und anschaulich über das UNESCO-Welterbe in Hildesheim informiert und zu einem Besuch animieren soll. Zudem ist eine sowohl mit dem Standortmarketing als auch mit dem Besucherzentrum in Zusammenhang stehende Fokussierung auf das Thema des Willkommensmarketing geplant.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Neben einigen Sonderprojekten stehen Hildesheim Marketing und die Stadt insbesondere nach dem großen Erfolg des Stadtjubiläums allgemein vor der Herausforderung, die Erfahrungen, das Netzwerk, das Knowhow und den positiven Schub aus dem Stadtjubiläum nachhaltig zu nutzen und die bei vielen beteiligten Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern gesteigerten Erwartungen trotz zunehmend eingeschränkter personeller und finanzieller Ressourcen zu erfüllen.

Unabhängig davon wird sich auch Hildesheim perspektivisch den großen gesellschaftlichen Trends und Herausforderungen wie Integration, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Individualisierung, Partizipation, Stadtidentifikation, Urbanisierung oder Klima stellen und Antworten geben müssen, will man als kleinstes Oberzentrum Niedersachsens im Wettbewerb um attraktive Zielgruppen mithalten. 

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Das 1.200-Jubiläum, das Stadt und Bistum 2015 gemeinsam feierten, mit über 350 Veranstaltungen.

Diese unterteilten sich in überregionale Highlights, regional strahlende größere Veranstaltungen und über 300 kleinere Veranstaltungen, die in die Stadt, in den Stadtteilen oder auch für bestimmte Zielgruppen wirkten. Diese kleineren Veranstaltungen zeichneten sich vor allem durch die stark identitätsstiftende Wirkung aus, also dadurch, dass sich die Hildesheimerinnen und Hildesheimer bewusst mit dem Jubiläumsthema „Stadtgefühl“ auseinander gesetzt haben. Ein Jubiläum von Bürgern für Bürger.

Höhepunkte des Jubiläumsjahres waren u.a. der 34. "Tag der Niedersachsen" mit einem Besucherrekord von rund 320.000 Gästen, das Open-Air-Theater-Spektakel "Im Namen der Rose" und "Lichtungen – Internationales Lichtkunstfest EVI Hildesheim".

Bild 1 Hildesheim

Marktplatz, Fotograf Leif Obornik, ©Hildesheim Marketing

Bild 2 Hildesheim

Pflasterzauber-Festival, Fotograf Boris Böcker, ©Hildesheim Marketing

Logo Melle

 

Der Stadtmarketing Melle e.V. wurde 1998 gegründet. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sowie jede andere Personenvereinigung werden.

Über 40 Privatpersonen, Firmen und Unternehmen unterstützen zurzeit durch ihre Mitgliedschaft die Aktivitäten des Stadtmarketingvereins Melle e.V..

Gemäß Satzung legen die Stadt und die Kreissparkasse die Geschäftsführung und den Schatzmeister fest. Die Geschäftsführung erfolgt durch einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin der Stadt, der/die für die Arbeiten des Vereins abgeordnet wird. Die Aufgaben sind dann ein Teil des Arbeitsplatzes. Außerdem unterstützt eine Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung.

Stadtmarketing macht mobil zur Förderung der Stadt Melle. Die Interessen der Gesamtstadt sollen in allen Bereichen unterstützt und gefördert werden. Ob es nun um wirtschaftliche Fragen oder um kulturelle Angelegenheiten geht.

Der Stadtmarketingverein war bei Projekten wie der Identitätskampagne "Wir sind Melle" sowie am Stadtleitbild beteiligt.

Gewinnspiele und Mitmachaktionen bei Meller Stadtfesten, die Meller Hochzeitsallee, die "Meller Märchenstube" in der Stadtbibliothek sowie die Veranstaltung "Fabelhaftes Melle" sind nur einige Projekte des Vereins.

Die jährlich stattfindende Veranstaltung „Fabelhaftes Melle“ – mit dem bei „Ab in die Mitte“ gewonnen wurde – gehört zu den Highlights im Veranstaltungskalender der Stadt. Mit dieser Veranstaltung für die gesamte Familie werden jährlich immer mehr Besucher aus Nah und Fern verzeichnet.

Der Stadtmarketingverein kümmert sich um die optimale Betreuung der einzelnen Projekte. Denn Melle wächst, und auch seine Attraktivität für Einwohner und Gäste, für Industrie und Handwerk, für Einzelne und für Verbände.

Das Zusammenspiel zwischen Stadt, Stadtmarketingverein und Werbegemeinschaft Melle-City soll durch die Erarbeitung eines gemeinsamen Tourismuskonzeptes beleuchtet werden.

Logo Norden

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Stadtmarketing der Stadt Norden (ca. 25 000 Einwohner) ist Teil des Aufgabenspektrums des Fachdienstes Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Dort sind aktuell sechs Mitarbeiter (z.T. in Teilzeit) beschäftigt, davon eine Vollzeitstelle für das Stadtmarketing. Die Hauptaufgabe des Stadtmarketings ist es, die Attraktivität und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und gleichzeitig eine Stärkung der der Identifikation von Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Stadt zu erreichen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Mit einem einheitlichen Stadtmarketing wurde bei der Stadt Norden im Jahr 2005 begonnen. Seitdem übernimmt das Stadtmarketing u.a. die Federführung für verschiedene Veranstaltungen und unterstützt externe Akteure bei der Organisation von Veranstaltungen als sogenannter Veranstaltungslotse. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Personen engagiert sich der Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing  für die Attraktivität der Stadt Norden um diese für ihre Bewohner lebenswert zu erhalten und gleichzeitig interessant für Gäste und Neubürger zu sein.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Erstellung eines integrierten Stadtmarketingkonzeptes
  • Durchführung eigener Veranstaltung wie z.B. Stadtfest
  • Unterstützung externer Veranstalter
  • Standortmarketing z. B. Standortbroschüre, Stadtpläne, Messeauftritte u.ä.
  • Verwaltungsmarketing – Stichwort „Unternehmensfreundliche Kommune“

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Entwicklung eines Stadtmarketingkonzeptes und die entsprechende Umsetzung. Hierbei gilt es auch, die entwickelten Aktionen in Abstimmung mit relevanten Akteuren durchzuführen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

2009 hat Norden am bundesweiten Städtewettbewerb "Mission Olympic - Gesucht wird Deutschlands aktivste Stadt" teilgenommen. 45.000 Besucher sammelten beim Norder Sportfestival (19. bis 21. Juni 2009) 143 792 Punkte. Norden belegte mit diesem tollen Ergebnis Platz 2 im Wettbewerb.

Bild Norden

Ludgeri-Kirche

Foto: Stadt Norden

Logo Nordenham

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Nordenham Marketing & Touristik e.V. ist ein eingetragener Verein, der die Touristinfo in Nordenham und das Stadtmarketing betreibt. 4 Mitarbeiterinnen und ein Auszubildender sind beschäftigt.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Der Verein wurde im Jahre 2000 gegründet, der bislang existente Verkehrsverein Nordenham ging darin auf. Heute ist Nordenham Marketing & Touristik anerkanntes Aushängeschild in Sachen Stadtmarketing in Nordenham und der Region.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Aufstellung und Schulung des lokalen Handels im Hinblick auf den Online-Handel.

4. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Wir waren sieben Mal Preisträger der niedersächsischen Cityoffensive „Ab in die Mitte!“ und konnten in diesem Zuge eine deutliche Positionierung unserer Stadt in der Region erreichen.

Bild Nordenham

Logo Oldenburg

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der City-Management Oldenburg e.V. (CMO), gegründet am 07.08.1997, umfasst derzeit knapp 180 Mitglieder aus Handel, Dienstleistungsbranche, Vereinen, Kultur, Handwerk, Gastronomie sowie Privatpersonen. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern und wird ergänzt durch zehn beratende Mitglieder. Die Geschäftsstelle des CMO ist mit zwei Vollzeit- sowie zwei Teilzeitkräften besetzt, die das operative Geschäft durchführen.

Das CMO setzt sich für die Belange Oldenburgs ein. Oldenburg ist dynamisches Oberzentrum und die Einkaufsvielfalt attraktiver denn je. Gemeinsam treiben wir diese Entwicklung voran, sorgen für Abwechslung in Form von Aktionstagen und jährlich wiederkehrenden Projekten, kümmern uns um ein sauberes Stadtbild und eine hohe Aufenthaltsqualität – damit Oldenburg für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste noch attraktiver wird.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Ursprünglich ein Zusammenschluss von Innenstadt-Kaufleuten, hat sich das CMO mit der Zeit zu einem anspruchsvollen und zeitgemäßen City-Management mit vielseitigen Aufgaben entwickelt. Während das CMO anfangs nur für die Belange der Kaufmannschaft in der Fußgängerzone stand und sich Aktionen und Aufgaben auf diesen Bereich konzentrierten, hat sich das Zuständigkeitsgebiet mittlerweile auf die gesamte Stadt ausgeweitet.

Mit der Stadtverwaltung besteht eine enge Zusammenarbeit; das CMO ist Ansprechpartner für Träger öffentlicher Belange der Stadt. Weitere Kooperationen bestehen mit der Oldenburg Tourismus- und Marketing GmbH sowie mit den Werbegemeinschaften der Stadtteile und Nahversorgungszentren Oldenburgs.

Über ein Drittel unserer Mitglieder ist außerhalb der Fußgängerzone ansässig.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ein wichtiges, aktuelles Thema ist die Erreichbarkeit der Innenstadt mit privaten PKW und die Verfügbarkeit von Parkflächen.

Auch die Steigerung der Zentralität von Oldenburg, die zunehmende Frequenz der Mieterwechsel in gewerblichen Immobilien in der Innenstadt sowie das damit einhergehende Leerstandsrisiko sind Themen, mit denen sich das CMO derzeit intensiv auseinandersetzt. Hierfür kooperieren wir mit IHK und Handelsverband sowie Experten aus den Bereichen Immobilien, Handel und Tourismus.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Als Oberzentrum und Großstadt mit über 160.000 Einwohnern die Innenstadtattraktivität zu erhalten und auszubauen. Interessen von Handel, Dienstleistern und Handwerk gegenüber Stadt und Politik in Bezug auf Erreichbarkeit und Parkraum nicht weiter einzuschränken, ggf. eher attraktiver zu gestalten, um auch zukünftig im Wettbewerb mit „Grüner Wiese“ und Onlinehandel bestehen zu können. Stadtverwaltung und Politik müssen erkennen, dass zur Steigerung der Attraktivität von Innenstädten (Fußgängerzonen) erhebliche öffentliche Mittel bereitgestellt werden müssen (Weihnachtsbeleuchtung, Events, freies W-LAN, ausreichend Parkplätze auch an Samstagen usw.).

Eine weitere Herausforderung: Die sinkende Zahl inhabergeführter Einzelhändler – sie sind zukünftig nicht mehr in der Lage, Marketingaktivitäten ohne öffentliche Mittel alleine zu finanzieren. Filialisten nehmen nur in überschaubarem Umfang finanziell daran teil. 

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Oldenburg Stadtgärten: Seit mittlerweile zwölf Jahren lässt das CMO in der Innenstadt sowie an ausgewählten Außenstandorten temporäre Gärten errichten, die von Mai bis August kostenlos für die Öffentlichkeit zugängig sind und für Aufenthaltsqualität während der Sommermonate sorgen.

Unter großem organisatorischen und finanziellen Aufwand hat das CMO in 2012 die Weihnachtsbeleuchtung der Oldenburger Innenstadt von Glühlampen auf LEDs umgestellt. Diese Neuanschaffung, einhergehend mit der Umstellung auf Ökostrom, war ein großer Erfolg des CMO.

Die Entschärfung der Entwürfe der neuen Werbe- und Gestaltungsatzungen sowie der Sondernutzungssatzung für die Stadt Oldenburg ist ein weiterer großer Erfolg, der im letzten Jahr in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt, den Werbegemeinschaften und weiteren Akteuren erreicht wurde.

Bild Oldenburg 1

Rathausmarkt mit den anliegenden Cafés

Foto: City-Management Oldenburg

Bild Oldenburg 2

Stadtgarten am Oldenburger Schloss; im Hintergrund Schlosshöfe Oldenburg, Schlosswache und Lambertikirche

Foto: City-Management Oldenburg

Logo Peine

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die PeineMarketing GmbH wurde 2003 als Tochtergesellschaft der Stadt gegründet. Seitdem ist sie neben der Organisation des allgemeinen Stadtmarketings auch in den Bereichen Events, Veranstaltungstechnik und Grafik/Gestaltung aktiv. Aktuell besteht das Team unter der Leitung von Geschäftsführer Thomas Severin aus neun festen Mitarbeitern und vier Auszubildenden.

Zu den Aufgabenfeldern gehört besonders auch das Ausrichten von großen Veranstaltungen wie Eulenmarkt, Weinfest, Highland Gathering. Außerdem hat man sich zum Ziel gesetzt, ein positives Image der Eulenstadt und die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu fördern sowie die Attraktivität Peines für ihre Gäste, Kunden, Bürger und auch potentielle Investoren zu steigern.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Durch vielseitige Maßnahmen, darunter der mehrmalige Gewinn des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte“, sowie diverser Servicemaßnahmen entwickelte sich eine positive Darstellung Peines als lebens- und liebenswerten Ort und attraktive Einkaufsstadt.

Ein geschäftsübergreifendes Gutscheinsystem, der Peiner GeschenkGutschein, stärkt seit 2004 die Kaufkraftbindung.

Das Zertifikat „Serviceorientierter Einzelhandel“, das mittels umfangreicher Fragebogen vergeben wird, sorgt für eine klare Darstellung des Serviceangebotes der teilnehmenden Geschäfte.

Anfang 2016 zog PeineMarketing mit ihrer Geschäftsstelle in die Fußgängerzone und bietet jetzt einen zentralen Anlaufpunkt für Besucher der Innenstadt. Damit ist man auch näher bei den Kaufleuten, was eine engere Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel fördert.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die derzeit relevanten Themen der Stadt sind:

  • Belebung der Innenstadt durch Veranstaltungen (zum Beispiel Autofrühling, Weinfest, Stadtfest) und verkaufsoffene Sonntage
  • stetige Steigerung der Servicequalität des örtlich Einzelhandels in enger Kooperation mit der CityGemeinschaft Peine (Zusammenschluss in Form eines Vereins der Einzelhändler)
  • Unterstützung dabei, die bestehenden Leerstände in der Fußgängerzone an adäquate Einzelhändler zu vermitteln/zu besetzen
  • Akquise neuer Partnergeschäfte für den Peiner GeschenkGutschein, um die Kaufkraftbindung in Peine weiterhin und nachhaltig zu stärken
  • Allgemeine Imagewerbung für Peine

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Herausforderungen:

  • Die jährliche Finanzierung der Veranstaltungen
  • Gewinnung von Sponsoren
  • Unterstützend die bestehenden Leerstände in der Fußgängerzone an adäquate Einzelhändler zu vermitteln/zu besetzen
  • Image-Stärkung Peines als liebens- und lebenswerten Ort zwischen den Oberzentren Hannover und Braunschweig
  • Weiterhin die Belebung der Innenstadt zu fördern, trotz stetig wachsendem Onlinehandel à lebendige/attraktive Innenstadt als Zielsetzung
  • Unterstützung des Einzelhandels in Bezug auf ein eigenes modernes Online-Marketing, um sich auch in diesem Bereich der Konkurrenz aus dem Internet stellen zu können

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

20. Tag der Niedersachsen (2000) mit mehr als 240.000 Besuchern.

Europaschützenfest (2015), mit mehr als 80.000 Gästen aus ganz Europa.

PeineMarketing konnte 2009, 2011, 2012 und 2014 den Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ für die Stadt Peine gewinnen. Darin enthalten waren Veranstaltungen wie die Sportwoche „Peine ist fit für die Zukunft“ (2009), die „Internationale Sommernacht“ (2012) sowie das Late-Night-Shopping mit Lichternacht (2014).

Ein besonderes Event ist außerdem das Highland Gathering, das PeineMarketing gemeinsam mit dem Scottish Culture Club organisiert: ein „Schottenspektakel“ mit zahlreichen Pipe-Bands und viel schottischer Lebensart im Stadtpark. Alljährlich kommen dazu bis zu 30.000 Besucher nach Peine.

Bild Peine

Marktplatz mit Brunnen, Foto: PeineMarketing GmbH

Logo Stade

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG als 100% Tochter der Hansestadt Stade unterstützt und sichert die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Neben der wesentlichen Aufgabe der Vermietung von wirtschaftsfördernden Gebäuden setzt sich das Unternehmen für wirtschaftsfördernde Projekte ein.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Bisher gibt es in der Hansestadt Stade keine Organisation, die primär für City- oder Stadtmarketing-Aufgaben zuständig ist. Neben der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade und der dazugehörigen Projektentwicklung Stade, gibt es die STADE Tourismus-GmbH sowie die Arbeitsgemeinschaft Aktuelles Stade. In Absprache untereinander und miteinander werden City- und Stadtmarketing-Projekte umgesetzt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Mit hoher Priorität wird aktuell die Entwicklung einer eigenständigen und professionellen Organisation für ein Citymanagement und Stadtmarketing in Stade verfolgt. Hier sollen die zahlreich laufenden Einzelprojekte als bindendes Glied zusammenfügt sowie Citymanagement- und Stadtmarketing-Aufgaben übernommen werden. 

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Hansestadt Stade hat mit der historischen Altstadt großes Potential für eine weiter positive Entwicklung. Gegenwärtig größte Herausforderung ist die Planung der Veranstaltungsorganisation von acht Events ab 2018. Bisher werden Veranstaltungen wie bspw. Weihnachtsmarkt oder Altstadtfest ehrenamtlich von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Aktuelles Stade organisiert. Der Aufwand und die Verantwortung für die Veranstaltungen sind immens gestiegen und allein Ehrenamtliche können den Aufgabenstellungen nicht mehr gerecht werden. Aus diesem Grund werden ab 2018 keine Veranstaltungen mehr durch die Arbeitsgemeinschaft ausgerichtet. Herausforderung und große Aufgabe für die Zukunft wird es sein, in einem Prozess mit Ehrenamtlichen, Politik, Verwaltung und weiteren Organisationen eine Fortführung der Veranstaltungen zu organisieren sowie in dem gestarteten Prozess eine arbeitsfähige Struktur mit einem ganzheitlichen Stadtmarketingkonzept zu entwickeln.  

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Ein erfolgreiches von der Arbeitsgemeinschaft Aktuelles Stade initiiertes und gemeinsam umgesetztes Projekt ist die Anschaffung einer neuen Winterbeleuchtung in der Innenstadt. Der Rat der Hansestadt Stade stimmte einer Bezuschussung in Höhe von 100.000 Euro für die neue Winterbeleuchtung zu. Für jeden aufgebrachten Euro von Arbeitsgemeinschaft Aktuelles Stade und Einzelhändlern wurde ein Euro bezuschusst. Somit konnte eine neue Winterbeleuchtung im Gesamtwert von 208.000 Euro angeschafft werden. Die Anschaffung wird begleitet durch ein Gesamtkonzept „Walk of Lights – Stade leuchtet“. Entlang der Fußgängerzone zeigen nun Lichterbögen über den Straßen und Organic Balls in den Bäumen einen Weg durch die Stadt. In weiteren Schritten sollen nun die „Leuchttürme“ der Stadt illuminiert werden.

 

Imagefilm zur lebendigen Innenstadt Stade: https://youtu.be/Oqm4RWizr9U

 

Bild Stade

Die Hökerstraße in der Innenstadt mit neu gestalteter Winterbeleuchtung

Foto: Luminar Licht- und Raumkonzepte

Logo Verden

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der Bereich Stadtmarketing ist in Verden (Aller), einer Stadt mit rund 27.000 EW, als Produkt innerhalb der Verwaltung organisiert. Zurzeit arbeiten zwei Mitarbeiter in Teilzeit für das Stadtmarketing und betreuen die städtischen Internetseiten, organisieren Veranstaltungen und besondere Stadtführungen, unterstützen Veranstalter, planen Werbekampagnen und koordinieren die Innenstadtakteure. Projektbezogen werden Bürger, Händler und andere Interessensgruppen eingebunden. Ziel ist die Schaffung eines individuellen, unverwechselbaren, positiv belegten Stadtprofils. Grundlage dafür ist ein Marketingverständnis, das die Stadt als Ganzes betrachtet. Der 2001 gegründete Beirat Stadtmarketing begleitet und berät den Stadtmarketingprozess, überprüft die Ziele und gibt Impulse für neue Maßnahmen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit 1998 wird in Verden (Aller) aktiv Stadtmarketing betrieben, seit 2004 integriert in den Fachbereich „Stadtentwicklung“. In den ersten Jahren wurde gemeinsam mit vielen Akteuren ein Leitbild Stadtmarketing entwickelt, das nun vom Stadtmarketing Beirat ständig fortgeschrieben und überwacht wird. In den letzten Jahren sind stärker Aktionen und konkrete Projekte hinzugekommen und die Zusammenarbeit mit dem Kaufmännischen Verein zu Verden e.V. wurde intensiviert. Heute werden gemeinsam viele Veranstaltungen organisiert und finanziert sowie die Aufenthaltsqualität der Innenstadt durch viele Projekte und mehr Sauberkeit und Dekoration gesteigert.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ein Dauerthema sind die uneinheitlichen Öffnungszeiten und das Thema Parken. Hier versucht die Stadt, mit neuen digitalen Medien (Online Einkaufsführer und Verden APP) zu unterstützen. Wie können alle relevanten Akteure eingebunden werden, um aufenthalts- und frequenzsteigernde Aktionen und Veranstaltungen zu organisieren? Wie kann die Werbung im Hinblick auf die neuen Medien noch optimiert werden? Wie erreichen wir die Bürger zur Stärkung des Wir-Gefühls und begrüßen die Neubürger in Verden? Seitens der Stadt werden dafür bereits erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt, die es vom Stadtmarketing und dessen Partnern strategisch sinnvoll und nachhaltig einzusetzen gilt.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Der bestehende Besatz an aktiven Händlern wird es zukünftig immer schwerer haben, Marketingaktivitäten ohne öffentliche Mittel alleine zu finanzieren, denn Filialisten sind leider auch heute noch oft Trittbrettfahrer im Stadtmarketingprozess. In Verden werden diese bereits seit Jahren von Seiten der Stadt unterstützt. Diese Unterstützung soll auch künftig fortgesetzt werden. Bei uns stellt sich viel eher die Frage, wie können die privaten Akteure optimal eingebunden werden, Synergieeffekte genutzt und so die weichen Standortfaktoren für eine Geschäftstätigkeit in der Stadt Verden so attraktiv gemacht werden, dass sie im Bereich Einzelhandel ein gewichtiger Standortvorteil sind und wir damit den Branchenmix und den Einzelhandelsbestand weitestgehend erhalten können.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Im Jahr 2005 war die Stadt Preisträgerin von „Ab in die Mitte“, der City-Offensive des Landes Niedersachsen. In den Jahren 2009/11 wurde ein Corporate Design für die Stadt entwickelt, dessen Gestaltung 2010 sogar den RedDot Award gewonnen hat. Dieses CD konnte auch umfangreich innerhalb der Verwaltung verankert werden. Heute gibt es keinen Flyer, kein Plakat, keine Internetseite und keinen Brief mehr, der nicht nach den  umfangreichen Richtlinien des CD gestaltet ist. Zusammen mit dem Kaufmännischen Verein zu Verden e.V. wurden viele gute und identitätsstiftende Veranstaltungen neu geschaffen bzw. aufgewertet. Mit „Verden aufgeschlossen“ den besonderen Stadtführungen, konnte sowohl die Qualität als auch die Quantität im Bereich Stadtführungen erheblich gesteigert werden. Mit dem Online Einkaufsführer und der Verden App startet nun seit 2014 auch die Innenstadt eines Mittelzentrums ins digitale Zeitalter.

 

Logo Walsrode

ORGANISATION

Der Förderverein Stadtmarketing Walsrode ist eine Organisation der Händler, Dienstleister und Handwerker in Walsrode. Der Vorstand des Stadtmarketing setzt sich aus 3 Personen zusammen. Weiterhin gibt es einen Beirat, dem weitere 8 Mitglieder aus allen Branchen angehören.

ZIELSETZUNG

...ist die Steigerung der Attraktivität sowie die Erhaltung und Stärkung der unverwechselbaren Identität und des Images der Stadt Walsrode. Das SMW sorgt mit seinen Aktivitäten für einen höheren Bekanntheitsgrad der Stadt und für mehr Besucher in ihren Einrichtungen und in den Geschäften.

AKTIVITÄTEN

Aufenthaltsqualität der Stadt steigern; Leerstand verringern; Online-Portal für alle Händler, Dienstleister und Handwerker.

ZUKUNFT

Stärkung des stationären Handels, Dienstleister und Handwerk; Bildung von starken regionalen Gemeinschaften; Umsetzung von wichtigen Aufgaben der Stadtentwicklung.

ERFOLGE

Regelung der Werbung in der Stadt; eine APP für die Mitglieder des SMW; erfolgreiche Open Air Konzerte.

Bild Walsrode

Logo Werlte

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor:

Die Stadt Werlte mit den Stadtteilen Bockholte, Ostenwalde, Wehm, Wieste und Werlte beheimatet über 10.300 Einwohner. Neben Werlte gehören die Mitgliedsgemeinden Lahn, Lorup, Rastdorf und Vrees zur Samtgemeinde Werlte, die 17.000 Einwohner zählt.

Werlte liegt auf dem Hümmling, der seit 2016 Niedersachsens Naturpark Nr. 14 ist. Wälder, Moore und Heideflächen sowie Hünengräber, Mühlen und ein barockes Schloss laden zu vielseitigen Ausflügen ein.

Ein Angebot von guten Einkaufsmöglichkeiten hat der Stadt zu Recht die Bezeichnung „Das Einkaufszentrum auf dem Hümmling“ gegeben. Mit dem florierenden Ortskern und der Möbelstraße im Industriegebiet gibt es hier eine Vielzahl von Geschäften.

Auch im weiteren wirtschaftlichen Bereich stellt Werlte das Zentrum des Hümmlings dar. Hier steht mit dem Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH die größte Auflieger-Produktionsstätte in Europa. Mehrere Zuliefer- und Handwerksfirmen runden den Wirtschaftsstandort Werlte ab.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Anfang 2000 beschäftigte die Stadt Werlte eine Person im Tourismusbereich. Zu dieser Zeit wurde Werlte auch auf Messeebenen sichtbar. Großartige Projekte wie z. B. der Bibelgarten und der Hümmlinger Pilgerweg wurden angeschoben. Im Jahr 2016 wurde zusätzlich ein Kommunikationsmanager eingestellt, um die öffentliche Wahrnehmung im PR-Bereich zu verbessern und auf aktuelle Strukturen in der Kommunikation z. B. in den sozialen Medien zu reagieren. Die Bevölkerung zu erreichen, sie zu informieren und besonders sie mitzunehmen sind die Hauptaufgaben dieses Bereichs. Ab Januar 2017 werden beide Gebiete zum neuen Bereich Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit zusammengefasst, um Synergieeffekte zu stärken und Reibungsverluste zu reduzieren.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Eine Hoffnung besteht darin, zusätzliches Fachpersonal in die Kommune zu holen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist das Anwerben von Ärzten, um dem ländlichen Mangel entgegenzuwirken und eine angemessene Versorgung zu sichern.
Abgerundet werden soll dies mit dem Ausbau des touristischen Angebotes. Gerade durch den neu gegründeten Naturpark sind hier viele Chancen offen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gegeben. Auch das Veranstaltungs- und Kulturangebot soll im gleichen Zusammenhang ausgebaut werden.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Wachstum bedeutet sowohl qualitative als auch quantitative Weiterentwicklung. Insofern ist es wichtig, den gesamten Ort an das starke wirtschaftliche Wachstum anzupassen.
Werlte schafft aktuell mit Maßnahmen wie der Umgestaltung der Stadtmitte, neuer Infrastruktur und Gewerbeflächen, dem Bau von Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden infrastrukturelle Voraussetzungen, um langfristig die Bevölkerung an den Ort zu binden und neue Einwohner für Werlte zu begeistern. Diese ganzen Maßnahmen müssen von den Bürgern mitgetragen werden, um erfolgreich zu sein.
Hier gilt es auch die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde nicht abzuhängen, sondern mitzunehmen. Gerade das Zusammenspiel von ländlichem Flair und Kleinstadtidyll, gepaart mit wirtschaftlichem Wachstum macht Werlte so erfolgreich. Diese Stärke gilt es, beizubehalten und auszubauen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Gemeinde?

Ein großer Erfolg war die Ernennung zur Stadt. Am 22. März 2017 übergab der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius in einem unvergesslichen, feierlichen Festakt dem Bürgermeister Daniel Thele die Verleihungsurkunde zur Bezeichnung Stadt. Die mediale Aufmerksamkeit war schon in den folgenden Wochen deutlich zu spüren und hält bis heute an.


Ein weiterer größter Erfolg war die Ausrichtung des Bundesfests 2016 des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland waren in unserer Stadt zu Gast. Regionale und überregionale Radio- und Fernsehsender berichteten. Selbst Wochen danach berichtete die lokale Presse über dieses Ereignis nur positiv. Besonders hervorzuheben ist das Zusammenspiel zwischen allen Akteuren vor Ort. Bürger, Vereine, Unternehmen, Politik und Verwaltung haben gemeinsam an diesem Erfolg gearbeitet. Die Dorferneuerung wurde in Teilbereichen direkt zum Fest fertiggestellt und auch die Verkehrsanbindung funktionierte einwandfrei.
Werlter Bürgerinnen und Bürger machten die gesamte Stadt in Eigeninitiative zu einem großen Festplatz und zeigten dort, was Hümmlinger Gastfreundschaft bedeutet. Dieses Fest wird noch eine lange Strahlkraft in die Zukunft haben.
Werlte kann viele Erfolge vorweisen und mit Stadterneuerung, geplantem Medizinisches Versorgungszentrum, Bau einer neuen Grundschule und Kläranlage, Sicherheitsdienst im Ort und Stadtkernentlastungsstraßen sind nur ein Teil der bisherigen und kommenden Erfolge genannt.
An diese Erfolge versuchen wir künftig, durch eine enge Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort wie den Mitgliedern des Handels- und Gewerbevereins, den Klimamanagern und dem Regionalmanager, anzuknüpfen.

 Bild Werlte

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.):
Die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) ist eine 80-prozentige Tochter der Stadt Wolfsburg mit 51 Mitarbeitern. Durch die interdisziplinäre Verknüpfung von Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung sowie Stadtmarketing initiiert sie eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Die Bündelung von Aufgaben- und Funktionsbereichen schafft Synergien, die der Dachmarke Wolfsburg zugutekommen. Ein wesentliches Ziel haben alle Aktivitäten der WMG gemein: die Anziehungskraft des Wirtschaftsstandorts sowie die Strahlkraft des Stadtimages erhöhen und durch gezielte Aktivitäten die Lebensqualität in Wolfsburg kontinuierlich verbessern.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die WMG wurde am 21. November 2005 gegründet. Mit der Gründung wurden die Tätigkeiten der städtischen Gesellschaft für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Wolfsburg mbH, des City Marketing & Tourismus Wolfsburg e.V. sowie Teilbereiche des städtischen Marketings zu einem klaren Zuständigkeitsbereich zusammengeführt. Mit ihrem zehnjährigen Bestehen im vergangenen Jahr konnte die WMG auf viele erfolgreich umgesetzte Projekte für Wolfsburg zurückblicken und zeigen, dass sich die Bündelung der Aufgabenbereiche positiv ausgewirkt hat.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Zu den zentralen Aufgaben des Stadtmarketings zählt die Darstellung Wolfsburgs in Print- und Onlinemedien, die Planung, Organisation und Durchführung von unterschiedlichen Veranstaltungsformaten sowie die Förderung des Stadtimages und das Etablieren einer einheitlichen Dachmarke.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

In einer schnelllebigen Welt mit sich verändernden Kommunikationskanälen und einer wachsenden Informationsflut wird es noch wichtiger, die Informationen effizient zu bündeln und die Zielgruppen direkt und emotional anzusprechen. Das Stadtmarketing der WMG ist daher bestrebt, alle Maßnahmen und Projekte danach auszurichten und die Marke Wolfsburg immer weiter zu stärken und voranzutreiben.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die WMG hat unter Beteiligung zahlreicher lokaler Partner, Institutionen und Vereine Anfang 2016 den neuen Online-Veranstaltungskalender was-wann-wolfsburg.de für die Stadt ins Leben gerufen. Durch die intuitive Bedienbarkeit und Darstellungsoptimierung auf mobilen Endgeräten findet jeder die richtige Veranstaltung. Das Interesse seitens der Partner, die ihre Veranstaltungen selbst und kostenfrei einstellen können, ist groß und die Resonanz positiv. Vor allem kleinere Kultureinrichtungen freuen sich sehr über das bereitgestellte Angebot.

Bild Wolfsburg

Bild: WMG Wolfsburg

Landesverband Nordrhein-Westfalen

Bild Bad Salzuflen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Seit Februar 2012 ist der Bereich Stadtmarketing bei der Staatsbad Salzuflen GmbH angesiedelt, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Bad Salzuflen. Frauke Borgstede ist als Fachkraft für Stadtmarketing Ansprechpartnerin u. a. für die Bereiche Einzelhandel und Zentrenentwicklung, Stadt- und Imagewerbung und Veranstaltungen. Zu diesen Themen wurden drei Arbeitskreise aktiviert. Frauke Borgstede führt die Geschäfte des Fachbeirates für Stadtmarketing, den Vertreter
aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Wirtschaft, Verwaltung und Politik bilden. Andreas Reibchen (Messe Ostwestfalen GmbH) ist der Vorsitzende des Fachbeirates. Stadtmarketing in Bad Salzuflen verbessert die Zusammenarbeit sowie die Vernetzung von Akteuren und stärkt die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt Bad Salzuflen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Definiertes Ziel des Stadtmarketings ist in erster Linie die Vernetzung von Akteuren in der Kernstadt und den Ortsteilen. In den letzten Jahren konnte dies durch gemeinsame Projekte und Aktionen immer weiter verbessert und Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit von privaten, politischen und städtischen Entscheidungsträgern erzielt werden.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Um die Attraktivität der Zentren und des Einzelhandels zu fördern, wird ein Shopping-Guide für die Innenstadt in Form von einer Faltbroschüre entworfen. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit der Messe, Anbietern aus dem Gesundheits-, Einzelhandels- und Gastronomiebereich ein MessePlusGenuss Pass entwickelt, um die Besucher und Aussteller außerhalb der Messezeit an Bad Salzuflen als attraktives Urlaubsziel zu binden.
Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Förderung der Identifikation und des Gemeinschaftsgefühls. Durch die einzelnen Aktionen lernen sich die Ortsteile auch untereinander besser kennen. Die 2014 gestartete „100% Bad Salzuflen“-Kampagne wird stets weitergeführt.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Als traditionsreiche Kurstadt mit hohem Altersdurchschnitt der Bewohnerinnen und Bewohner hat Bad Salzuflen den Ruf als „Stadt für alte Menschen“, die für Kinder und Jugendliche nicht attraktiv zu sein scheint. Die Aktionen des Stadtmarketings haben nicht zuletzt auch das Ziel, dieses Bild in der Öffentlichkeit zu ändern und aufzuzeigen, dass Bad Salzuflen für Kinder, junge Menschen und Familien viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bietet.
Vor den Kampagnenstart 2016/2017 steht außerdem aktuell die Aktivierung aller Bürger im Fokus. Durch verschiedene Aktionen und eine aktive Pressebegleitung über verschiedene Kanäle (Tageszeitung, Homepage, Facebook) wird zur Beteiligung aufgerufen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

2014 war Bad Salzuflen Preisträger des NRW-Wettbewerbes „Ab in die Mitte“. Unter dem Motto „100% Bad Salzuflen“ wurden insgesamt fünf verschiedene Projekte mit dem Thema „Stadtidentität“ durchgeführt. Das Konzept „100% Bad Salzuflen“ wurde 2015 und 2016 weitergeführt und konnte sich als feste Marke in der Stadt etablieren. Die Kampagne „100% Bad Salzuflen – Das Jahr der Rekorde“ hat 2015 nicht nur Privatpersonen und Vereine, sondern auch Unternehmen zur Rekordjagd aufgerufen. Diese haben sich zahlreich beteiligt und verschiedene Rekorde eingereicht, die am Ende des Jahres im „Buch der Rekorde“ veröffentlicht wurden. Auch das Bad Salzuflen-Malbuch wird seit der Erstauflage 2014 erfolgreich vermarktet.

Bild 1 Bad Salzuflen

Gradierwerke

Bild 2 Bad Salzuflen

Innenstadt

Bild 3 bad Salzuflen

Ortsteilpuzzle im Rahmen von "Ab in die Mitte"

Logo Beckum

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Stadtmarketing Beckum gehört zum Fachdienst Stadtplanung und Wirtschaftsförderung der Stadt Beckum. Es wird als Betrieb gewerblicher Art geführt. 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zurzeit in diesem Bereich.

Die wesentlichen Aufgaben sind das Veranstaltungsmanagement, die Tourismusförderung, Konzepte und Kooperationen sowie die Steuerung aller Stadtmarketing-Aktivitäten.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Mit der Gründung der Stadtmarketing Beckum GmbH im Jahr 2002 begann die Erfolgsgeschichte des Beckumer Stadtmarketings. Mit viel Elan und großem Engagement setzte das Unternehmen gemeinsam mit seinen privaten Gesellschaftern und der Stadt Beckum wichtige Impulse für die Entwicklung Beckums. Nach Auflösung der GmbH Ende 2010 erfolgte die Eingliederung in die Stadtverwaltung Beckum.

Der Beirat für das Stadtmarketing der Stadt Beckum führt die erfolgreiche Zusammenarbeit der Stadt Beckum mit den privaten Partnern fort. Der Hotelier- und Wirteverein für ein gastfreundliches Beckum, die Gewerbevereine Beckum und Neubeckum sowie der Verein Beckumer Industrie und die Stadt Beckum engagieren sich weiter gemeinsam für die Stadt.

Auf Initiative des Stadtmarketings wurde 2005 das Thema „Leerstände“ aufgegriffen. Dies führte in der Folge dazu, dass das Innenstadtmanagement eingeführt wurde. Hier arbeitet zurzeit eine Person.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Der Fokus liegt auf der Innenstadtentwicklung. Hier zeichnen sich gravierende Veränderungen ab, insbesondere durch den Wandel im Einzelhandel. Folgende Projekte belegen das große Engagement der Stadt Beckum, um die Innenstadtlagen attraktiv zu erhalten:

  • Durchführung von Eigentümerdialogen
  • Etablierung eines Runden Tisches Innenstadt
  • Die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte“ sowie am Tag der Städtebauförderung
  • Neugestaltung zentraler innerstädtischer Flächen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt
  • Nutzung von Städtebauförderungsmaßnahmen wie dem Verfügungsfonds und dem Hof- und Fassadenprogramm
  • Etablierung einer Immobilien- und Standtortgemeinschaft

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Der Erhalt der Innenstadt als Einzelhandelsstandort und Kommunikationsort.

Die Integration von zugewanderten Menschen in die Stadtgesellschaft.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Neueröffnung der Haupteinkaufsstraße, der ältesten Fußgängerzone im Kreis Warendorf, nach langer und schwieriger Bauphase. Mit den erfolgreichen Veranstaltungen rund um die Freigabe der Straße konnte viel positive Stimmung aufgebaut werden.

Die Inszenierung einer renaturierten Flussaue im innerstädtischen Bereich durch Illuminationen und Klanginstallationen.

Videokanal:

http://www.beckum.de/video.html

Bild Beckum

Logo Bielefeld

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Im Wettbewerb der Städte um Bürger, Besucher, Investoren und Arbeitsplätze gilt es auch für Bielefeld, ein markantes Profil zu zeigen. Die Bielefeld Marketing GmbH stellt sich seit 1998 dieser Herausforderung. Die besonderen Qualitäten Bielefelds – diese Mischung aus lebenswerter Großstadt, wirtschaftlicher Stärke und Innovation in Wissenschaft und Bildung – möchte Bielefeld Marketing kommunizieren und erlebbar machen. Ganz pragmatisch, zum Beispiel durch unverwechselbare Aktionen. Aber auch in der Theorie: durch eine permanente Weiterentwicklung des Bielefelder Stadtmarketing-Ansatzes in einem Netzwerk von lokalen Partnern. Aktiv ist Bielefeld Marketing in sechs Geschäftsfeldern: Stadtwerbung und Kommunikation, City-Management, Veranstaltungs-Management, Kongressbüro, Tourismus und Wissenschaftsbüro.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Bielefeld Marketing GmbH ist bestens vernetzt in der Stadt und arbeitet in vielen Bereichen eng mit Akteuren aus Kultur, Verwaltung, Wirtschaft und Politik zusammen. Keimzelle des Bielefelder Stadtmarketings ist der Verkehrsverein Bielefeld, der bereits 1980 gegründet wurde und der sich für die Stadtwerbung einsetzte. Der Verkehrsverein ist auch heute noch ein Gesellschafter der Bielefelder Marketing GmbH. Mit der Gründung der GmbH 1998 wurde konsequent der Weg einer Professionalisierung des Stadtmarketings sowie des weiteren Ausbaus von Netzwerken betrieben. 

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die Bielefeld Marketing GmbH hat sich die weitere Profilierung der Stadtmarke Bielefeld zum Ziel gesetzt. Darunter fällt zum einen in der Vermarktung die Fokussierung auf jene Eigenschaften der Stadt, die nachweisbar am stärksten auf die Attraktivität der Stadt wirken. Zum anderen wird gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen ein neues Fördernetzwerk, die „Bielefeld-Partner“, für das Stadtmarketing aufgebaut. Das Ziel ist es, gemeinsam eine kommunikative Dachmarke für die Stadt Bielefeld zu schaffen und damit auch verstärkt bundesweite Aufmerksamkeit zu erreichen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Eine enge und effektive Zusammenarbeit mit anderen Akteuren in einer Stadtgesellschaft wird immer wichtiger. Das Bündeln von Ressourcen ist angesichts begrenzter Mittel unverzichtbar. Die Profilierung einer Stadt kann nur gemeinsam gelingen – jeder für sich kann kaum mehr als ein leises „Hintergrundrauschen“ erzeugen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Arbeit der Bielefeld Marketing GmbH wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Wissenschaftsfestival GENIALE erhielt 2013 die Auszeichnung „Germany at its best“ des Landes Nordrhein-Westfalen. 2011 wurde Bielefeld vom Stifterverband der deutschen Wissenschaft zur „Stadt der Wissenschaft 2011“ gekürt. Seit 2001 hat Bielefeld Marketing mit Veranstaltungsformaten insgesamt neun Mal bei der NRW-Initiative „Ab in die Mitte“ gewonnen. Zu den aktuellsten erfolgreichen Projekten gehören das Campus Festival Bielefeld sowie der „Abendmarkt“ – ein innovativer Mix aus wöchentlichem Wochenmarkt und Gastronomieangebot, mit dem ein Platz in der Altstadt wiederbelebt wurde. 

Bild Bielefeld

Alter Markt

Logo Bocholt

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Unsere Organisation heißt Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG und wurde als Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG im Jahr 1996 gegründet. Das operative Geschäft startete im Herbst 1996. Heute hält zu  51 % die Stadt Bocholt die Gesellschaftsanteile, zu 49 % Wirtschaftsunternehmen. Die beiden Geschäftsbereiche Stadtmarketing (mit Tourist-Info = Sonderstellung) und  Wirtschaftsförderung sind seit 2012 unter einem Dach vereint. Insgesamt arbeiten 18 Menschen in unserer Organisation, davon 10 als Vollzeitbeschäftigte (inkl. Geschäftsführer) und 7 als Teilzeitbeschäftigte sowie eine Auszubildende. Die Aufgaben im Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung beziehen sich vor allem auf den Unternehmensservice, Ansiedlung /Erweiterung/Verlagerung, Networking, Bildung, Infrastruktur und Fachkräftesicherung. Die Aufgaben im Geschäftsbereich Stadtmarketing sind Citymanagement, Kirmes/Märkte, Veranstaltungen, Marketing-Konzeptionen und Marketing-Services sowie als Sonderbereich der Tourismus mit der Tourist-Info und dem Regionenmarketing.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit 1996 ist Stadtmarketing in Bocholt aktiv und hat seitdem eine positive Entwicklung genommen. Im Citymanagement agieren momentan vier Mitarbeiter, davon wird eine Nachwuchskraft zur Citymanagerin ausgebildet – im Rahmen des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs der bcsd. Die Position des Stadtmarketings hat sich in Bocholt etabliert und ist eine feste sowie an vielen stadtrelevanten Projekten beteiligte Größe geworden. Durch die Rechtsform der GmbH & Co. KG agiert die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mit hoher Flexibilität, unternehmensnah und direkt am Markt. Bezogen auf die Bocholter City haben sich einige Veranstaltungen und Projekte über Jahre etabliert, andere waren Eintagsfliegen und momentan werden Themen rund um E-Commerce, Service, Social Media und Frequenzerhöhung umgesetzt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Das wichtigste Thema im Citymanagement bleibt, die „analoge“ Innenstadt für Besucher attraktiv zu halten. Ein gerade in der Umsetzung befindliches Thema ist das freie WLAN in der City. Darüber hinaus laufen Beratungen und Betreuung der Händler in den Werbe- und Straßengemeinschaften, Vortrags- und Infoveranstaltungen für die Händler, Social Media – Aktivitäten, von uns durchgeführte Frequenzzählungen, die zweite Beteiligung an der Befragung „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung in Köln (IFH), ein Relaunch unserer Innenstadtveranstaltungen und die Mitarbeit an der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes, das viele gute und förderfähige Innenstadt-Maßnahmen enthält. Relevant ist ebenso der Themenkomplex Service und Qualität, der in Bocholt im letzten Jahr mit der Verleihung des Service-Oskars an Einzelhändler eine gute Fortführung genommen hat. Im Stadtmarketing entwickeln wir darüber hinaus Marketing-Konzepte für Kooperationspartner wie z.B. für die Volksbank Bocholt die Ehrenamtsgala, die im März mit Bernd Stelter stattfand. Veranstaltungen im Rahmen der Regionale 2016 gehören ebenfalls aktuell dazu. Diese Kernkompetenz stellen wir als Dienstleister zur Verfügung. Relevant bleibt darüber hinaus, fortlaufend mit Politik und Verwaltung zu kooperieren und so dann „pro Bocholt“ zu agieren bzw. für die aus unserer Sicht drängenden Standorthemen zu sensibilisieren und auf Umsetzung hinzuarbeiten.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

City- und Stadtmarketing in Bocholt wird noch stärker Beratungs- und Netzwerkfunktionen übernehmen. Der „Vertrieb“ wird eine besondere Bedeutung gewinnen – auch im Sinne von „Mitglieder der Werbe- und Straßengemeinschaften halten und neu akquirieren“, im Sinne von Motivation, Querdenken, Mitdenken, das eigene Geschäft auf Kurs halten. Die Dienstleistungsfunktion im Citymanagement bekommt mehr Gewicht. Übergeordnete Trends und Entwicklungen werden aufgegriffen und auf Bocholt bezogen. Die Social Media – Aspekte in allen Lebensbereichen werden weiter an Bedeutung auch für Bocholt gewinnen. Die Definition der Zielgruppen bleibt weiterhin relevant. Darüber hinaus ein Gefühl für die oft nicht greifbaren Verhaltensweisen der Zielgruppen zu entwickeln und zu implementieren ist in Zukunft wesentlich für eine positive Fortführung der Aktivitäten. Die unter Punkt 3 zuletzt genannten Aspekte sind für City- und Stadtmarketing in Bocholt wichtig.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

In den letzten fast 20 Jahren gab es bereits viele gute und gelungene Projekte. Ein wichtiges Projekt betrifft das allgemeine Netzwerken und hier vor allem die Vernetzung der diversen Werbe- und Straßengemeinschaften unter dem Dach „Stadtmarketing“. Auch die Fusion der Bereiche Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung im Jahr 2012 ist gelungen. Es ergeben sich viele Synergien und die Gesamtstrategie zum Standortmarketing kann im schnellen Austausch von Geschäftsbereich zu Geschäftsbereich erarbeitet und umgesetzt werden. Für die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft waren die bis heute 15 Open Air – Konzerte mit renommierten Künstlern wie z.B. Herbert Grönemeyer, den Toten Hosen, Joe Cocker oder Bryan Adams im Bocholter Stadion „Am Hünting“ bemerkenswerte Meilensteine. Diese haben in besonderem Maße zur Imagebildung für den Standort (Mittelzentrum, 74.000 Einwohner, NRW, Münsterland, nahe der holländischen Grenze gelegen) beigetragen. Die Fortführung dieser Aktivitäten ist geplant.

Imagefilm:

http://www.bocholt.de/bocholterleben/

Bild Bocholt

Historisches Rathaus mit Marktgeschehen

Logo Bochum

Eine solide finanzielle und personelle Ausstattung ist wichtig, Vertrauen ist besser. Stadtmarketing droht vor allem
dann zu scheitern, wenn die zahlreichen bekannten Anspruchsgruppen den federführenden Akteuren nicht zutrauen,
Herausforderungen effektiv anzugehen. Wenn dann noch nicht einmal der personelle und finanzielle Rahmen stimmt,
bleibt der Handlungsspielraum begrenzt. Bochum hat 2001 alles richtig gemacht, als die Bochum Marketing GmbH in
einer gleichberechtigten Partnerschaft von öffentlicher Hand und regionaler Wirtschaft aus der Taufe gehoben wurde.
Inzwischen halten 66 Unternehmen die Hälfte der Geschäftsanteile – Tendenz steigend. Sie stärken die Gesellschaft, die
einen Teil ihrer Erlöse über einen europaweit ausgeschriebenen Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadt generiert. Die
Aufgaben des 32-köpfigen Teams sind weit gefächert: Das Veranstaltungsmanagement betreut jährlich rund 20 Veranstaltungen, darunter den Bochumer Musiksommer und den Weihnachtsmarkt, der sich innerhalb des Ruhrgebietes durch
den „Fliegenden Weihnachtsmann“ von den Mitbewerbern abhebt. Die touristische Abteilung spielt die gesamte Klaviatur
bekannter Einsatzmöglichkeiten der Branche – vom Tagungs-Service und dem Ticketing bis zum Messeauftritt.

FÜNFTGRÖSSTER HOCHSCHULSTANDORT

Im Stadtmarketing geht es nicht nur um den Einzelhandel in der City und den Stadtbezirken, sondern auch um Markenbildung und um die Vermarktung des Hochschulstandortes. Unter dem Kunstbegriff UniverCity haben sich sieben Hochschulen und weitere Partner zusammengeschlossen, um Bochum als Stadt der Wissenschaft und Bildung zu positionieren. Denn was kaum jemand weiß: Mit rund 56.000 Studierenden ist Bochum der sechstgrößte Hochschulstandort Deutschlands. Die fünfköpfige Kommunikationsabteilung hat also alle Hände voll zu tun, die Arbeit der Kollegen zu verbreiten. Sie greift dabei auf sechs eigene Webseiten zurück und nutzt auf 13 Plattformen sämtliche Spielarten der sozialen Medien. Das Vertrauen in die Fähigkeiten von Bochum Marketing war entscheidend dafür, die Federführung des Markenbildungsprozesses in die Hände der Gesellschaft zu legen. Die bevorstehende Schließung des für die Revier-Stadt prägenden Opel-Werks war zudem der richtige Zeitpunkt, ein deutliches Signal zum Aufbruch zu geben. Der zweijährige Prozess endete mit einem Pitch, an dem 227 Agenturen aus der gesamten Republik teilnahmen. Das inhaltlich wie grafisch viel beachtetes Ergebnis ist die Grundlage für die weitere Arbeit.

BÜRGER ALS BOTSCHAFTER

Der erarbeitete Markenkern Wissen, Wandel, Wir-Gefühl bündelt vier Kompetenzen, die zukünftig als Jahresthemen
gespielt werden. Dabei werden die Bochumer mit einer frei nutzbaren Fan-Marke als Ableger des offiziellen Logos zu
wertvollen Botschaftern gemacht. Zudem hat es das Stadtmarketing geschafft, die zahlreichen Anspruchsgruppen hinter der Marke zu vereinigen. Dabei diskutiert Bochum Marketing stets auf Augenhöhe und wird als wichtige Schnittstelle zu Politik, Verwaltung und Wirtschaft wahrgenommen. Insgesamt ausgezeichnete Voraussetzungen für ein halbstädtisches Unternehmen, das weiterhin auf Expansion setzt.

Bild Bochum

Foto: Bochum Marketing GmbH

Logo Emmerich

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

2001 wurde die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich am Rhein gegründet. Zu ihren Gesellschaftern gehören heute die Stadt Emmerich am Rhein (70% Anteil), die Stadtsparkasse Emmerich - Rees (15% Anteil) und die Port Emmerich Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft mbH (15% Anteil).

Neben dem Wirtschaftsförderer kümmern sich 2 Mitarbeiterinnen um den Bereich Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Weitere 7 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im infoCenterEmmerich betreuen mit zahlreichen Ehrenamtlichen die Gäste der Stadt Emmerich am Rhein und bieten ein vielfältiges Freizeitprogramm an. Seit 2012 ist die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich am Rhein mbH Ausbildungsbetrieb und bildet derzeit eine Auszubildende im Bereich Kauffrau für Tourismus und Freizeit aus.

Ziel der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich am Rhein mbH ist die Verbesserung der gesamten wirtschaftlichen Struktur der Stadt Emmerich am Rhein durch Förderung von Industrie, Gewerbe, Einzelhandel und Tourismus.

2. Wie hat sich das City- u. Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt.

Mit Gründung der GmbH wurden die Aktivitäten im Rahmen des City- u. Stadtmarketings erstmalig zentral gebündelt bzw. die verschiedenen Akteure miteinander vernetzt. Neben der engen Zusammenarbeit mit den Werbegemeinschaften, den Gewerbetreibenden und den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung unterhält die Wirtschaftsförderung Kontakte zu zahlreichen Organisationen inner- und außerhalb Emmerichs bis ins Ruhrgebiet und die Niederlande.

Die Marke Emmerich am  Rhein wurde  mit der Veröffentlichung von Werbeanzeigen, der Erstellung von themenspezifischen Broschüren oder der Veranstaltung von Stadtfesten und Events mit lokaler, regionaler u. überregionaler Bedeutung in der Region etabliert.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt

Im Rahmen der Aufstellung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2025 bringt sich die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich am Rhein mbH mit eigenen Ideen und Anregungen ein bzw. vertritt u. a. die Interessen des Einzelhandels und der niedergelassenen Gewerbebetriebe. Darüber hinaus berät und betreut  das Team die Händler/innen und unterstützt die Werbegemeinschaften in ihren Aktivitäten. Die Vermeidung weiterer Leerstände sowie die Beseitigung der bestehenden Leerstände in der Innenstadt bleibt ein vorrangiges Ziel. Emmerich am Rhein hat ein positives Image bei ihren Besuchern, dieses auch bei den Einwohnern zu etablieren, ist und bleibt ein relevantes Thema.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Im Hinblick auf den demografischen Wandel steht in nicht allzu ferner Zukunft dem Inhaber geführten Einzelhandel einem Generationenwechsel bevor. Diesen möglichst erfolgreich begleiten, ist für das individuelle Gesicht der Stadt von immenser Bedeutung.

Die Attraktivität der Stadt Emmerich am Rhein als Naherholungsgebiet weiter auszugestalten  und mit einem entsprechenden Veranstaltungsangebot zu unterstützen. Die Erhaltung der Innenstadt als funktionierenden Stadtteil für Familien, Singles und eine älter werdenden Bevölkerung gehört ebenfalls zu den Herausforderungen der Zukunft.  Aktuell benötigt die Interessenvertretung der Einzelhändler/innen der Innenstadt unsere Mitarbeit zur Bestandssicherung.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

In den letzten 15 Jahren fanden viele gute und gelungene Projekte statt. U. a. feiern wir in diesem Jahr die 15. Emmericher Musiknacht, die 2002 mit dem WDR 2 aus der Taufe gehoben wurde. Mit der Veranstaltung „Emmerich im Lichterglanz“ – einem musikbegleitetem Höhenfeuerwerk über dem Rhein -  wurde der gastronomische Teil der neugestalteten Rheinpromenade 2006 eröffnet und wird seit dem jährlich zunächst unter Federführung einer Agentur und dann in Eigenregie durchgeführt. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle diese Veranstaltungen nur durch das Sponsoring der niedergelassenen Firmen finanziert werden, die damit ihre Verbundenheit zu ihrer Stadt und deren Bewohner zum Ausdruck bringen. 

Bild Emmerich

Logo Erkrath

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

In der Stadt Erkrath ist der Bereich Wirtschaftsförderung im Fachbereich Finanzen angesiedelt. Zwei Mitarbeiterinnen in Teilzeit und eine Mitarbeiterin in Vollzeit, die u. a. für den Bereich Stadtmarketing zuständig ist, kümmern sich um den Wirtschaftsstandort mit der hervorragenden Infrastruktur und der schönen naturnahen Umgebung im Kreis Mettmann, in direkter Nähe von Düsseldorf. Neben der Betreuung von Neuansiedlungen begleitet die Wirtschaftsförderung auch die ansässigen Unternehmen bei Expansionsvorhaben. Wir verstehen uns als Partner der Unternehmen und gewährleisten vor allem bei Standortfragen und Bauvorhaben eine reibungslose Kooperation zwischen Unternehmen und Entscheidungsträgern, um möglichst kurzfristige und sinnvolle Lösungen zu erzielen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Stadt Erkrath besteht aus drei Stadtteilen, Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus. Den Bereich Stadtmarketing gibt es erst seit dem Jahr 2012. In dieser Zeit wurde die Kommunikation mit den Werbegemeinschaften intensiviert und in Teilbereichen zusammengeführt. Die Stadt Erkrath ist in drei Werbegemeinschaften Mitglied, was der Zusammenarbeit sehr dienlich ist. Um Feste und Aktivitäten kümmern sich in der Regel die Werbegemeinschaften, die Stadt ist hier unterstützend tätig.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Einzelhandels- und Leerstandsentwicklung: Die Zentren in Hochdahl und Unterfeldhaus sind größtenteils funktional, im Fokus steht zurzeit die Fußgängerzone im Innenstadtbereich von Alt-Erkrath. Diverse Faktoren, wie der Onlinehandel, Geschäftsaufgabe von inhabergeführtem Einzelhandel, Nachfolgeproblematik, u.a., wirken sich auf die Kundenfrequenz aus. Daher arbeiten wir gerade intensiv an Lösungen.

Wochenmarkt: die Verlängerung der Marktzeiten in Alt-Erkrath bis in die Nachmittagsstunden

Onlineplattformen: ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben der Stadt Erkrath sind zurzeit Mitarbeiter des Erkrath.Guide emsig dabei, Händler, Dienstleister und Unternehmen für diese Onlineplattform zu begeistern. Auf der Startseite der Stadt Erkrath befindet sich der Button Erkrath.Guide, über den man sich, je nach Interesse, über die Stadt Erkrath informieren kann. Inwieweit diese über die Jahre erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten.

Weiterentwicklung: Entwicklung eines Standortkonzeptes in Zusammenarbeit mit den Werbegemeinschaften, des Handwerker- und Wirtschaftskreises und div. Akteure aus Verwaltung und Politik. Zielsetzung: Intensiver Austausch und Erarbeitung von Konzepten zur Durchführung diverser Maßnahmen zur Intensivierung und Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Zentren.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Digitalisierung im Bereich Handel, die mögliche Einrichtung eines Onlinemarktplatzes, Erhalt und Optimierung der Attraktivität der Zentren mit einem gut aufgestellten Sortimentsangebot sowie die Leerstandsoptimierung, eine lebendige Gastronomie und die Einrichtung von Hot-Spots – diese Entwicklung stellt uns vor die größten Herausforderungen in den kommenden Jahren.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Das Bürgerfest zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Erkrath war ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing federführend durchgeführt wurde. Die Stadt trat erstmals als Veranstalter auf. Rund 80 Vereine, Verbände und sonstige Institutionen sorgten mit ihren Informations- und Gastronomieständen, Kinderanimationen und weiteren vielfältigen Angeboten für ein gelungenes Fest. Das Bühnenprogramm wurde ebenfalls fast ausschließlich durch die Vereine etc. gestaltet und diverse Bandauftritte rundeten das Angebot ab. Das gute Wetter trug ebenfalls dazu bei, dass der Innenstadtbereich Alt-Erkrath so gut besucht war, wie nie zuvor. Ein toller Erfolg für unsere Stadt.

Bild Erkrath

Foto: Stadt Erkrath, Christian Knippschild

Logo Essen

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).


Ein ganzheitlicher Stadtmarketingansatz - dieser liegt der EMG - Essen Marketing GmbH seit ihrer Gründung 1996 am Herzen. Die EMG hat 29 Mitarbeiter und ist in die Geschäftsbereiche Stadtwerbung, Citymanagement, Stadtteilmarketing sowie Touristik untergliedert. Ziel ist stets, das positive Image und den hohen Bekanntheitsgrad der Stadt regional bis international zu verstetigen. Mit Hilfe von aufeinander abgestimmten Kommunikationsmitteln macht die EMG auf das interessante und abwechslungsreiche Freizeit- und Kulturangebot sowie die Vielfältigkeit der Essener Sehenswürdigkeiten aufmerksam.

Durch die Einbindung aller Akteure, Generierung von Synergieeffekten und Kooperationen mit der Wirtschaft arbeitet die EMG imagebildend, generiert Besucherzahlen und schafft eine angenehme Aufenthaltsqualität.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Nach anfänglicher Überschätzung Externer, was das Essener City- und Stadtmarketing können müsse, ist es der EMG – Essen Marketing GmbH gelungen, sich zu positionieren. Das Unternehmen ist mittlerweile eine feste Größe in den Bereichen Stadtwerbung, Citymanagement sowie Stadtteilmarketing und ist zuständig für die komplette touristische Vermarktung der Stadt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die relevantesten Themen der EMG – Essen Marketing GmbH sind derzeit die sukzessive Umsetzung des Innenstadtkonzepts, die überregionale Positionierung der EMG-Großveranstaltungen ESSEN.ON ICE., Essener Lichtwochen und Internationaler Weihnachtsmarkt Essen sowie der Ausbau des Convention Büros.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die größte und aktuellste Herausforderung ist die Integration der Flüchtlinge hin zu einem guten und sicheren Zusammenleben in der Stadt.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der größte Erfolg der EMG – Essen Marketing GmbH war und ist die Positionierung der großen Leuchtturmveranstaltungen ESSEN.ON ICE., Essener Lichtwochen und Internationaler Weihnachtsmarkt Essen, die über die Stadt- und z.T. Landesgrenzen hinaus die Besucher in die Essener Innenstadt locken.

Imagefilm:

http://www.essen-tourismus.de/essentourismus_essen_marketing/stadtmarketing_1/imagefilm_1/imagefilm.de.html

Skyline Essen

Foto: Peter Wieler / EMG

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die GO! - Die Gocher StadtentwicklungsGmbH wurde am 10.05.2002 als 100 %ige Tochter der Stadt Goch gegründet. Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehören:

  • Ankauf, Entwicklung und Vermarktung von preisgünstigem Bauland zu privat- und gewerbewirtschaftlichen Zwecken
  • Konversionsprojekte
  • Alle Maßnahmen für die Stadt Goch in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Kanalbau, Landschaftsbau und sonstige investive Maßnahmen
  • Förderung der Wirtschaft und des Tourismus
  • Begleitung und Durchführung von Stadtmarketingmaßnahmen in der Stadt Goch

Derzeit beschäftigt die Gesellschaft 15 Mitarbeiter/innen.

2. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Derzeit beherrschendes Thema ist die Digitalisierung im Einzelhandel und die Entwicklung von „Überlebensstrategien“ für den stationären Einzelhandel. Darüber hinaus ist tägliches Kerngeschäft, im Rahmen eines Leerstandsmanagementes dafür zu sorgen, drohende Leerstände zu vermeiden bzw. Leerstände wieder mit attraktiven Einzelhandelsnutzungen zu belegen.

3. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Traditionell und generell sind Innenstädte Orte des Handels und der Arbeit. Die Vielfalt an Geschäften und Einrichtungen trägt dabei wesentlich zur Lebendigkeit unserer Innenstadt bei. Gefahren für die Funktion, die verbunden sind mit dem Verlust an Attraktivität und Abwechslungsreichtum im Zentrum, bestehen:

  • durch den Strukturwandel im Einzelhandel (z.B. Kauf über das Internet)
  • durch die Krise der Kauf- und Warenhäuser
  • durch den Verlust inhabergeführter Einzelhandelsgeschäfte
  • im Überangebot an Einzelhandelsflächen im städtischen Umland

Um dem Besucher ein attraktives Zentrum zu bieten, muss Innenstadt auch als beliebter Wohnort dienen. Der Trend in Deutschland beschreibt, dass immer mehr Menschen attraktive Wohnungen in den zentralen Lagen der Innenstädte nachfragen. Sie erwarten hier eine breite Infrastrukturausstattung und gute Wohnbedingungen.

Außerdem ist die optimale verkehrliche Infrastruktur für die Entwicklung der Innenstadt als Handelsplatz, als Wohnort und als Ort der Kommunikation wesentlicher Faktor. Die gute Erreichbarkeit des Zentrums ist heute ein ganz wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen und Haushalte. Die Sicherung der Mobilitätsvielfalt (Auto, Rad, öfft. Verkehrsmittel, Fußgänger, Parkplätze) ist für die Stärkung aller Innenstädte ausgesprochen wichtig.

Insbesondere die von den kommunalen Einrichtungen organisierten und umgesetzten Ereignisse wie Sport-, Musik- und Kulturveranstaltungen haben das Zentrum ganz besonders belebt und Goch über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Ich halte es für ausgesprochen wichtig, diesen Ansatz auch in der Zukunft intensiv voran zu treiben, damit die Stadt im regionalen Vergleich nicht wieder an Boden verliert.

4. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Für Goch bedeutsame Entwicklungen und Projekte gab es in den letzten Jahren einige.

An dieser Stelle seien daher nur zwei Projekte mit positiven Auswirkungen auf Besucher- und Kundenströme beschrieben:

  • Die Sanierung des Schwanenteiches in Goch zu der „Gocher Nierswelle“. Hier ist mitten im Zentrum der Stadt direkt am Fluss „Niers“ ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt und vor allem für Familien mit kleinen Kindern entstanden. Ein in die Jahre gekommener Teich wurde durch bauliche Entwicklungen Teil der Niers mit an diesem Standort einzigartigen Aufenthaltsqualitäten.
  •  Das Projekt „Heute schon gegocht“. Diese Marketingkampagne war und ist eine Initiative des Gocher Werberings und u.a. dem Projektpartner GO! – Die Gocher StadtentwicklungsGmbH, mit der die Bedeutung des lokalen Handels- und Dienstleistungsbereiches in das Bewusstsein der Käufer gerückt werden soll, um das Miteinander in einer Stadt zu stärken. Denn: "Jeder Euro, der in der Region verbleibt, sorgt für den Erhalt von Arbeitsplätzen und erhöht durch die hier entstehenden Steuereinnahmen die Lebensqualität aller Menschen. Aller! Kindergärten, Schulen, Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen, alle profitieren davon." Dieses Marketingprojekt war lokaler Vorläufer des regional bedeutsamen Projektes „Heimat shoppen“ der IHK. 

 

Bild Goch

Das Bild zeigt die neu gestaltete Nierswelle.

Logo Gronau

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Unsere Organisation heißt Kulturbüro Gronau GmbH und wurde als eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Gronau gegründet. Das Stadtmarketing mit Tourist-Info besteht in seiner heutigen Form seit 2007 und ist der GmbH als Geschäftsbereich zugeordnet. Insgesamt sind 9 Mitarbeiter in der gesamten GmbH beschäftigt. 1 Vollzeit- und 1 Teilzeitbeschäftigte Kraft arbeiten für das Stadtmarketing. Zu den Aufgaben des Stadtmarketing gehören die Förderung des Tourismus, Standortmarketing in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Citymarketing in Kooperation mit den örtlichen Werbegemeinschaften, grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden auf niederländischer Seite, Regionalmarketing sowie die Organisation und Durchführung diverser Veranstaltungen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Im Rahmen der Durchführung einer grenzüberschreitenden Landesgartenschau wurde das Stadtmarketing mit Tourist-Info aus einem Arbeitskreis hin zu seiner heutigen Form eingesetzt. Die Funktion des Stadtmarketings wird von Gronauer BürgerInnen sowie UnternehmerInnen angenommen und sehr geschätzt. Die Einbindung in diverse Projekte, Veranstaltung und Aktivitäten wird häufig durch die Übernahme und Steuerung sichtbar. Die deutliche Steigerung der Ankünfte und Übernachtungszahlen in den letzten Jahren führt Gronau unter die TOP 5 im Münsterland. Kultur_2020 (ein Prozess der zukunftsorientiert das aktuelle Kultur- und Veranstaltungsangebot der Stadt beleuchten und später neu aufstellen soll) ist ein Schwerpunkt in den sich das Stadtmarketing mit einbringt. Eine engere Verzahnung mit der Wirtschaftsförderung erfolgt aktuell über die Planung einer Industrie- und Gewerbeschau für 2017. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Digitalisierung. Mit Blick auf die Entstehung eine deutlich positive Entwicklung.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ein langfristig angelegtes Thema ist zurzeit die Entwicklung der Innenstadt im Hinblick auf Demografie, Einzelhandel sowie die Parallelentwicklungen in den Nachbargemeinden. Die Innenstadt soll weiterhin eine attraktive Einheit für die EinwohnerInnen und Gäste sein.

Kurzfristige Themen sind die Anpassung der Veranstaltungslandschaft sowie einzelner Veranstaltungskonzepte auf die Bedürfnisse der BesucherInnen. U.a. steht hier die Organisation und Durchführung der Industrie- und Gewerbeschauschau 2017 im Vordergrund.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Nach und während der Landesgartenschau im Jahr 2003 herrschte in Gronau eine sehr motivierte Stimmung. Angeregt durch die positiven Veränderungen in und um Gronau fanden sich viele Gruppen in der Stadt, die verschiedenste Projekte gemeinschaftlich planten und umsetzten. Das Miteinander der Stadt Gronau, des Handels, der Gastronomie und Wirtschaft schlug starke Wellen.
Verschiedene Faktoren führten in den letzten Jahren zu einer verschlechterten Situation in der Stadt. Organisationen wie die örtlichen Werbegemeinschaften und Vertreter der Wirtschaft haben keine gemeinsamen Ziele und keine gemeinsame Plattform. Innerhalb einer Neuausrichtung sollen wichtige Bestandteile zusammengeführt werden. Um ein neues System professionell aufzustellen, bedarf es einer Anlauf- und Koordinierungsstelle, die nicht das Eigeninteresse wie die anwesenden Vereine, Werbegemeinschaften etc. haben. In diesem Zusammenhang wird das Stadtmarketing gesehen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

In den letzten Jahren gab es viele gelungene Projekte. Der Einsatz des Stadtmarketings in zahlreichen Netzwerken hat sich deutlich bewährt. Die Ausrichtung im Bereich des Tourismus war in den vergangenen Jahren ein Schwerpunkt der sich mehr als positiv entwickelt hat. Steigende Gästezahlen, DTV Zertifizierungen mit überdurchschnittlichen Bewertungen sollen auch zukünftig gehalten werden. Der kontinuierliche Ausbau von Veranstaltungskonzepten, die ein größtenteils kostenloses Angebot für BesucherInnen vorhalten führt zu einer positiven Stimmung in der Stadt.  Diese Aspekte tragen maßgeblich zum Imagegewinn des Standortes bei.

Unsere Website: www.gronau-inside.de

Unser Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=9EaOxq2AkdM

 Bild Gronau

Logo Gütersloh

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Gütersloh Marketing GmbH hat es sich mit ihren 12 MitarbeiterInnen (Voll- und Teilzeit) zur Aufgabe gemacht, den Image- und Bekanntheitsgrad von Gütersloh zu stärken sowie mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen die Innenstadt und die einzelnen Stadtteile aufzuwerten. Weitere wichtige Bereiche sind das Tourismusmanagement mit dem Betrieb der Touristinfo, der Organisation und Durchführung von Stadtführungen, dem Erstellen diverser Printprodukte, etc. pp.. Dazu kommen Vortrags- und Infoveranstaltungen, Beratung und Betreuung der Werbegemeinschaft sowie der ISG Mittlere Berliner Straße. Auch der Bereich Social-Media wird intensiv betreut. Unser Service-Q zertifiziertes ServiceCenter ist nicht nur Touristinfo, sondern auch Verkaufsstelle für Theaterkarten und –abonnements sowie für Tickets für bundesweite Veranstaltungen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit der Übernahme der Geschäftsführung durch Jan-Erik Weinekötter im Jahr 2006 hat sich aus einer kleinen GmbH mit einer halben Mitarbeiterstelle ein starker Player in der kooperativen Entwicklung und Vermarktung der Stadt Gütersloh entwickelt. Die Gütersloh Marketing GmbH ist sowohl in Wirtschaft als auch in Politik und Verwaltung hoch angesehen und fungiert - neben vielen anderen Funktionen - hier auch als Schnittstelle sehr erfolgreich. Die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft konnte durch die Einwerbung von hohen Drittmitteln in den vergangenen Jahren stark erhöht werden.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Zurzeit ist die Gütersloh Marketing GmbH intensiv mit der Weiterentwicklung und Feinjustierung des Marketing-Mixes,  besonders im digitalen Bereich, beschäftigt. Das Eventmarketing wird kontinuierlich zu einem ganzheitlichen Vermarktungskonzept weiterentwickelt. Besonders am Herzen liegen uns die ISGs. Wir betreuen mit der ISG Mittlere Berliner Straße die erste gesetzliche ISG in OWL und bereiten die Gründung weiterer ISGs vor. Auch das Netzwerken mit den unterschiedlichen Playern der Stadtgesellschaft gehört aktuell und natürlich auch dauerhaft zu den relevanten Themen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Das Thema Digitalisierung wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, ebenso wie die sich aktuell stark ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Stadtmarketing in Gütersloh wird sich in Teilbereichen auch in der Zukunft immer wieder selbst neu erfinden müssen.

Die aktuell - und in naher Zukunft – größte Herausforderung ist sicherlich die Integration der Flüchtlinge in die Stadtgesellschaft. Dazu gehört natürlich auch die Überlegung, welche Rolle das Stadtmarketing dabei übernehmen kann und auch soll.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Gütersloh Marketing GmbH hat viele Erfolgsgeschichten vorzuweisen. Eines der wichtigsten Projekte ist die Entwicklung und Durchführung des Gütersloher Frühlings mit einer Parklandschaft, die mitten in der City aufgebaut wird und von den Güterslohern und Besuchern über acht Wochen genossen werden kann. Im Rahmen des Gütersloher Frühlings findet auch der Tweed Run, ein Radausflug im britischen Stil, statt. Alle zwei Jahre wird Gütersloh für zwei Wochen zur Lesestadt mit Veranstaltungen und Lesungen bekannter Autoren. Seit einem Jahr gibt es den digitalen Veranstaltungskalender „Auf Schlür“ (auch als APP für ios und Android). Zudem wurde vor zwei Jahren ein Gütersloher „Happy Video“ (https://www.youtube.com/watch?v=KKaDLZcG2tw) realisiert, das weltweit gesehen wurde.

Imagefilm der Wirtschaftsförderung Gütersloh: https://www.youtube.com/watch?v=TQgGQDZo5OY

Gütersloh mal anders: https://www.youtube.com/watch?v=X3EsxvNzabM

Bild 1 Gütersloh

Weihnachtsmarkt; Bild: Gütersloh Marketing GmbH

 

Bild 2

Parklandschaft zum Gütersloher Frühling; Bild: Gütersloh Marketing GmbH

Logo Hattingen

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Stadtmarketing Hattingen e.V., kurz: Hattingen Marketing, wirtschaftlich handelnder Verein, 3,5 Mitarbeiter, Tourismus, Citymanagement, Eventmanagement

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit Gründung in 2006, Zunahme der Aufgaben im Bereich Events, Touristenzahl entwickelt sich positiv, Kaufkraft in Hattingen positiv, Stadtmarketing nach 10 Jahren akzeptiert!

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Förderung des Tourismus, Eventorganisation

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Stadtentwicklungsziele Innenstadt, eCommerce und Einzelhandel, Aufgabenstruktur ordnen

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Steigerung der Übernachtungszahlen in Hattingen, Rekord bei Buchungen im Bereich Stadtführungen; Sehr erfolgreiche Projekte: Nostalgischer Weihnachtsmarkt Hattingen, Hattinger Altstadtfest, Entwicklung der Hattingen App, Freifunk in der Innenstadt

Imagefilm: http://www.hattingen-marketing.de/filme/

Logo HerfordLogo herford 2

 

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Die Pro Herford GmbH wurde 2003 als Tochterunternehmen der Stadt Herford gegründet und beschäftigt derzeit 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Drittel der Gesellschaftsanteile besitzt der ortsansässige Innenstadtverein mit ca. 130 Mitgliedern. Im Innenstadtverein übt die Pro Herford die Geschäftsführung aus.
Die Aufgabenbereiche des Herforder Stadtmarketings sind heute das Tourismusmarketing inklusive Betrieb der Tourist Information, das Veranstaltungsmarketing, der Betrieb zweier Veranstaltungsstätten, Kommunikation und Grafik im Kontext Stadtwerbung und Entwicklung von Kommunikationskonzepten online wie offline, Innenstadtmarketing, Teile des Verwaltungsmarketings Entwicklung und Betreuung eines Partnernetzwerkes u. a. zwecks Drittmittelakquise, Umsetzung eines Wochemarktes sowie situative und temporäre Marketingaufgaben wie z. B. das Baustellenmarketing.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Der Gründungsfokus unseres Stadtmarketings lag 2003 in der Organisation bestehender Veranstaltungsformate und meinte schwerpunktmäßig einen Dienstleistungsansatz. Man war überzeugt, dass Stadtmarketing wichtig sei, aber zu größerer Wirkung kam es erst ca. 5 Jahre später.
Heute wird das Stadtmarketing als ein ganzheitlicher und strategischer Ansatz für Herford begriffen und eine Zielmatrix nebst Operationalisierung existiert und bestimmt unser handeln.
Das Stadtmarketing hat in vielen wichtigen Fragen ein Stimme und wird als Partner akzeptiert und eingebunden.
Ein Meilenstein war Ende 2010 die Einwicklung einer neuen Positionierung mit Marta Herford als USP und die Einführung eines neuen Corporate Designs. Die Beantwortung der Fragen: „wer sind wir“ und „was macht uns besonders“ war von großer Bedeutung.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Spannend und interessant ist die Feststellung, dass das, was wir heute „Relevanz 1“ nennen, morgen schon wieder mit anderen Prioritäten versehen sein kann.
Im Ernst: die Arbeit an der Innenstadt mit all seinen Facetten, Problemen und Herausforderungen muss strukturiert und zielorientiert erfolgen. Die Welt der digitalen Möglichkeiten hält mehr und mehr Einzug in unsere tägliche Arbeit. Veranstaltungen so zu konzipieren, dass sie nicht nur einer Tradition folgen, sondern aus Sicht der Kunden zu Nachfrageeffekten und generell zu Imageeffekten führen und im Bereich der Kommunikation wirklich auf die Markentreiber (Attraktivität) zu setzen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Stadtmarketing ist erwachsen geworden, hat heute ein anderes Selbstverständnis und auch eine andere Akzeptanz. Einzelne Generationsabschnitte zu durchlaufen ist ein spannender Prozeß und schafft Reife. Dennoch bleibt der Kampf um Budgets, der Balanceakt inmitten heterogener Anspruchsgruppen und die Achtsamkeit vor wechselnden Strömungen innerhalb der Stadt. Dazu bedeutsame rechtliche Hemmnisse.
Alles in allem bietet das Stadtmarketing vielfältige Möglichkeiten. So erweitern wir derzeit unser Partnernetzwerk (Sponsoren), um uns breiter aufstellen zu können. Wir denken über die Nutzungsmöglichkeiten des MICE Sektors konkreter nach. Baustellenmarketing wurde schon genannt „wer schön sein will muss leiden“. Wir arbeiten an einem Veranstaltungstättenkonzept und werden kurzfristig unsere Markthalle mit Fördermitteln sanieren inkl. eines neuen Nutzungskonzeptes mit neuer Tourist-Information.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Drei Projekte möchte ich nennen:
Die Entwicklung und Umsetzung einer neuen Positionierung in 2010 bis hin zum neuen Corporate Design war ein wichtiger und erfolgreicher Prozess. Im Jahre 2013 haben wir in Herford den internationalen Hansetag veranstaltet. Mehr als 15 Länder und 128 Städte mit ca. 2.000 Übernachtungsgästen sowie ca. 250.000 Besuchern waren in Herford zu Gast. Dieses Ereignis war eine große Chance für Herford und wir konnten sie nutzen. Ein Kommentar der Lokalzeitung lautete: Chapeau Herford, das war »geht so« mit fünf Sternen, quasi »geht so«-fantastisch. Nicht zu vergessen das Jubiläum unseres USP Marta Herford in 2015. Gemeinsam mit dem Museum haben wir ein Festwochende organisiert direkt vor dem Museum.

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH ist ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern, die Gesellschafter setzen sich aus der Stadt Ibbenbüren, dem Stadtmarketing e.V., der Werbegemeinschaft Innenstadt, der Werbegemeinschaft Dickenberg, der Werbegemeinschaft Püsselbüren, der Werbegemeinschaft Laggenbeck, dem Verkehrsverein und dem Zibb e.V. zusammen. Die Bereiche Tourist-Information, Tourismusförderung, Organisation und Durchführung von Innenstadtveranstaltungen, Unterstützung von Veranstaltungen in den Ortsteilen und Imagewerbung für die Stadt Ibbenbüren finden unter ihrem Dach Platz.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

1999 wurde der Verein Stadtmarketing Ibbenbüren e.V. gegründet. Der Verein schrieb sich die Leitidee: „Gemeinsam sind wir stark“ auf die Fahne und entwickelte mit der Stadt Ibbenbüren und den verschiedenen Institutionen der Bürgerschaft ein Leitbild für die Stadt Ibbenbüren. Im Jahre 2003 wurde die Dachmarke „Ibbenbüren das Hoch im Münsterland“ entwickelt. 2004 wurde dann durch den Verein maßgeblich an der Gründung der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH mitgearbeitet.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die derzeit relevantesten Themen sind: Social Media und die Erarbeitung einer für Ibbenbüren passenden Strategie. Das Ende der Kohleförderung 2018 (Kohlekonversion) und die sich daraus ergebenden Flächenumnutzungen, Arbeitsplatzwegfall etc. Der Umgang mit dem Fachkräftemangel in der angesiedelten Industrie- und Dienstleistungsbranche.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Bei immer knapper werdenden finanziellen Mitteln der Kommunen und der Kaufmannschaft, sind die Abgrenzung unseres Einzelhandels zum reinen Onlinehandel eine wichtige Herausforderung um den angesiedelten Einzelhandel konkurrenzfähig zu machen/zu halten und die Innenstädte weiter zu beleben. Hier ist auch eine Markenstrategie (Marke Ibbenbüren) notwendig um Kräfte und finanzielle Mittel gezielt und gebündelt einzusetzen. Kosten-Nutzen-Relevanz ist im Bereich Stadtmarketing ein immer größer werdendes Thema, welches unter dem Hintergrund der Anforderungen an ein gutes Marketing und der Komplexität der Messbarkeit von Marketinginitiativen eine große Herausforderung darstellt.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Das Projekt mit der größten Außenwirkung ist die Veranstaltung „ibbenbüren on Ice“. Bei dieser Veranstaltung wird eine ca. 600 m² große Eislauffläche in der Innenstadt über 6 Wochen betrieben. Mit mehr als 500.000 Besuchern in den letzten 12 Saisons, einem Besucherradius von ca. 40 km, einem Umsatzvolumen von 300.000 € pro Veranstaltungssaison und überregionalem Presseinteresse , ist „ibbenbüren on Ice“ eine nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung.

Bild 1 Ibbenbüren

Die Innenstadt von Ibbenbüren

 

Bild 2 Ibbenbüren

Der Aasee, ein innerstädtisches Erholungsgebiet

Logo Kleve

 

Kleve – Kultur und Lebensfreude

Dort, wo der Rhein Deutschland verlässt, um sich in den Niederlanden in zwei Flüssen zu teilen, liegt Kleve. Schon von weitem weist die Schwanenburg, das Wahrzeichen der einstigen Herzogsstadt, den Weg. Stolz erhebt sich die Burg auf einer steilen Anhöhe. Die Spitze des Schwanenturms ziert bis heute ein Schwan, der seit jeher eine besondere Bedeutung hat: die Klever Fürsten leiteten ihre Abstammung vom Schwanenritter Elias (Lohengrin) ab.

Seinem Ruf als Kulturstadt wird Kleve mehr als gerecht. Das Museum Kurhaus Kleve ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Es präsentiert auf gelungene Weise Werke vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Das Gebäude selbst ist die geglückte Balance zwischen Alt und Neu. Aus dem Kurhotel und der Wandelhalle entstand ein lichtdurchflutetes Museum, das 2012 durch die restaurierten Räume des Ateliers von Joseph Beuys einen neuen Glanz erhielt. Kunst hat in Kleve eine lange Tradition. Das beweist auch das B.C. Koekkoek-Haus. Der niederländische romantische Landschaftsmaler Barend Cornelis Koekkoek (1803-1862) ließ das Palais als Wohn- und Atelierhaus errichten. Heute, im Stile des 19. Jh. eingerichtet, werden hier die Werke des Künstlers, seiner Familie und seiner Zeitgenossen, sowie interessante Wechselausstellungen gezeigt.

Zum „Mekka für Kultur und Unterhaltung“ wird Kleve zudem durch zahlreiche Großveranstaltungen in der City. Sportevents, Stadtfeste, der Weihnachtsmarkt oder Karnevalszüge begeistern immer wieder aufs Neue viele Besucher aus Nah und Fern.

Kleve lädt auch zu Erholung und Muße abseits großer Veranstaltungen ein. Die einzigartigen Park- und Gartenlandschaften, die die Handschrift des großen Landschafts­gestalters Prinz Moritz von Nassau tragen, faszinieren zu jeder Jahreszeit. Schnurgerade Alleen, Wasserfontänen und jahrhunderte alte Bäume beeindrucken gleichermaßen. In dieser Umgebung weicht die Hektik einer tiefen Ruhe und Gelassenheit. Im Sommer werden im Blumenhof des Forstgartens verschiedene Musikkonzerte aufgeführt, und beim traditionellen Lichterfest verwandelt sich der Park in ein bezauberndes Lichtermeer.

Für Naturliebhaber bietet sich eine Fahrradtour durch den Reichswald oder das Naturschutzgebiet „Düffelt“ an. Das „Highlight auf der Schiene“ ist die Draisinenstrecke von Kleve über Kranenburg nach Groesbeek/NL - für die 15 km lange Strecke durch die faszinierende niederrheinische Landschaft stehen Fahrrad-Draisinen für 2 bis 14 Personen zur Verfügung! Der Nature.Fitness.Park lässt die Herzen von Walkern, Wanderern und Joggern höher schlagen.

Kinder werden sich besonders im Klever Tiergarten wohl fühlen, in dem mehr als 350 Tiere aus rund 50 Arten zu Hause sind. Als neueste Attraktion können sich die Gäste im Weitsprung mit den Kängurus messen.

Besuchen Sie Kleve anlässlich einer der zahlreichen Veranstaltungen oder bummeln Sie einfach durch die belebte Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften, gemütlichen Restaurants und Cafés.

Imagefilm:

http://www.kleve-tourismus.de/i-love-kleve/videobotschaften.html

 Kleve Bild

Logo lotte

1.       Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor.

Die Gemeinde Lotte (ca. 14.000 Einwohner, Stand: 2016) liegt in der westfälischen Region Tecklenburger Land, ist aber aufgrund ihrer geografischen Lage ein klassischer Grenzfall: Lotte liegt im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt, gehört aber aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Ballungsraum des niedersächsischen Oberzentrums Osnabrück.

Das Thema Ortsmarketing ist derzeit in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung integriert und wird dort von einer Person bearbeitet. Darüber hinaus gibt es einen Lenkungsausschuss Ortsmarketing, in dem Bürger aus allen Ortsteilen und die Verwaltung gemeinsam über Projekte und die weitere Vorgehensweise entscheiden.

Überregional ist die Gemeinde Lotte vor allem durch das Autobahnkreuz und den Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte bekannt. Doch was viele Leute nicht wissen: Lotte hat noch viel mehr zu bieten. Die vielen Stärken, die die Gemeinde Lotte aufweisen kann, müssen zukünftig deutlicher kommuniziert und mit Inhalten gefüllt werden.  

Weitere wichtige Aufgaben sind:

  • Förderung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung der Gemeinde Lotte
  • Steigerung der Attraktivität der gesamten Gemeinde und ihrer Ortsteile
  • Förderung von Kultur und Bildung
  • Schaffung eines individuellen und unverwechselbaren Profils
  • Stärkung des ‚Wir-Gefühls‘

2. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Gemeinde?

Das derzeit relevanteste Thema ist die Erarbeitung einer Strategie, die sich nicht nur auf den Bereich Ortsmarketing beschränkt, sondern auch den Tourismus mit einbezieht. Ziel dieser Strategie ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, damit Lotte sowohl für die Bevölkerung vor Ort als auch die Touristen ein attraktiver Standort mit einer hohen Aufenthalts- und Lebensqualität ist und bleibt. Die Ausnutzung der Entwicklungspotenziale soll unter besonderer Berücksichtigung des dörflichen Charakters und der Einbeziehung und der wertschätzenden Kooperation mit den Akteuren vor Ort stattfinden.

3. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Der Wettbewerb der Städte und Gemeinden um Arbeitsplätze, Kaufkraft und Kapital wird immer härter. Keine Kommune kann sich dauerhaft diesem Konkurrenzdruck entziehen. Größe und Tradition haben an Bedeutung verloren. Unverändert gilt: Ein Standort ist nur dann attraktiv, wenn Ortsbild und Ambiente sowie das Wohn-, Einkaufs-, Bildungs- und Freizeitangebot stimmen - und sich auf einem hohen Qualitätsniveau bewegen.

Im verstärkten interkommunalen Wettbewerb müssen heute neue, zeitgemäße Steuerungsinstrumente entwickelt werden, die stärker als bisher auf eine aktive Bürgerschaft setzen.

Bild Lotte

Lüdenscheid „Stadt des Lichts“ – diese Marke zu transportieren und weiter auszubauen, ist eine der Aufgaben der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM). Ein Highlight in diesem Bereich ist das Lichtkunstfestival LichtRouten, das sich seit seiner Premiere im Jahr 2002 überregional einen Namen gemacht hat. 2018 – zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt im märkischen Sauerland – finden die nächsten LichtRouten statt.

Darüber hinaus arbeitet die LSM eng mit Einzelhändlern, Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie mit lokalen Gruppen und Veranstaltern zusammen. Ziel ist es, die Stadt nahe der östlichen Grenze des Ruhrgebiets als Einzelhandelsstandort weiter auszubauen sowie ihre Attraktivität als Veranstaltungsort und für die Bereiche Erholung, Freizeit und Tourismus zu erhöhen.

www.luedenscheid.de

Bild Lüdenscheid

Ein Aushängeschild von Lüdenscheid ist der neue Turm der Phänomenta.

 

Logo Meschede

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Stadtmarketing Meschede e.V. beschäftigt sich mit den Themenfeldern Werbung & Kommunikation, City- & Veranstaltungsmanagement sowie der Wirtschaftsförderung & dem Standortmarketing. Eine der Hauptaufgaben ist es alle, die in Meschede leben und die die Stadt besuchen, mit entsprechenden Informationen zu versorgen. Der Verein setzt sich aus der Stadt Meschede und den Dachorganisationen der Kaufmannschaft (Meschede aktiv), der Wirtschaft (Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft), dem Tourismus und dem Bereich Kultur & Sport zusammen. Heute sind drei Vollzeitbeschäftigte und ein Auszubildender im Stadtmarketing tätig.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Im August 1998 erhielt das Kölner Büro der GMA - Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH - von der Stadt Meschede den Auftrag, in Zusammenarbeit mit den maßgeblichen örtlichen Entscheidungs- und Handlungsträgern ein Stadtmarketingkonzept für die Stadt Meschede zu entwickeln und einen Stadtmarketingprozess zu initiieren. Dabei sollten einerseits die notwendigen Maßnahmen zur Stärkung der Marktposition als Wirtschafts-, Wohn- und Tourismusort entwickelt werden, andererseits die organisatorischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung eines Stadtmarketings in Eigenregie aufgezeigt werden.
Der Stadtmarketing Meschede e.V. wurde im Jahre 2001 mit nur einem Mitarbeiter gegründet. Seitdem steigt die Personalanzahl ebenso wie die Aufgaben und somit die Relevanz für die Stadt Meschede.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Kampagne „Mehr Meschede - Einkaufen & Genießen vor Ort“, Leerstandsmanagement & Veranstaltungsplanung

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Attraktivitätsverbesserung ist weiterhin das bedeutsamste Ziel für das Stadtmarketing Meschede. Somit wird mit Stadtmarketing zum einen das Ziel, die Wirtschaft zu fördern verfolgt zum anderen sollen ein kundenorientiertes Leitbild geschaffen und die Kooperation mit privaten Akteuren verstärkt werden. Weitere verfolgte Ziele sind die Entwicklung einer Strategie und damit verbundener Informationen, die Stärkung der Innenstadt um dem E-Commerce entgegen zu wirken, sowie die Bewerbung und Profilierung der Stadt, mithilfe von Veranstaltungen und der Integration der Wirtschaftsförderung. Als Herausforderung ist die geringere Bereitschaft der Sponsoren zur Unterstützung zu sehen – weniger Geld und mehr Aufgaben.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

HenneErleben 2015: Offizielle Abschlussveranstaltung aller REGIONALE-Projekte in Meschede von der Innenstadt bis zum Hennesee mit Eröffnung der Dammkrone, der Himmelstreppe sowie des Henne-Boulevards entlang der Wasserkante. Mit Lichtilluminationen des Wegeverlaufes, einem sportlichen Himmelstreppenlauf, Livemusik auf mehreren Bühnen und einem Abschlussfeuerwerk.

Imagefilm:

https://www.youtube.com/watch?v=vl7GMXUAcfE

Bild Meschede

Copyright Bild: Thomas Wensing + Pascal Kirtz

Nettetal – Seen. Stadt. Und Mehr.


Nettetal ist eine se(h)enswerte Stadt mitten im Naturpark Schwalm-Nette, direkt an der niederländischen Grenze. Mit ihren rund 42.400 Einwohnern ist die Seenstadt am Niederrhein beliebtes Naherholungsziel des westlichen Ruhrgebietes. Mit den Stadtteilen Breyell, Kaldenkirchen und Lobberich ist Nettetal auch Einkaufsstadt, die besonders beliebt ist bei niederländischen Kunden. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist daher ebenso ein wichtiger Aspekt der Arbeit des Stadtmarketings, wie die Bündelung von Kompetenzen über Marketingkooperationen. Das Stadtmarketing Nettetals begleitet aktiv Veranstaltungen wie verkaufsoffene Sonntage, den stadtteilübergreifenden Nettetal-Tag oder die Aktion „Heimat shoppen“.

Ein neues Stadtmarketingkonzept wurde 2013 konzipiert und umgesetzt. Die Stelle Stadtmarketing ist zusammen mit dem Tourismus und der Wirtschaftsförderung Teil des Zentralbereiches Wirtschaft und Marketing der Stadtverwaltung Nettetal. Der Bereich Wirtschaft und Marketing ist insgesamt ausgestattet mit sechs Mitarbeitern.

Zukünftig wichtige Herausforderungen sind u.a.:
*Stärkung des Wir-Gefühls: 6 aktive Stadtteile = 1 Nettetal
*Erhalt der Innenstadt als Einzelhandelsstandort
*Durchführung des 50-jährigen Stadtjubiläums
*Entwicklung innovativer Veranstaltungsideen mit regionaler Bedeutung
*personelle und finanzielle Ressourcen

Zu den größten Erfolgen gehören u.a.:
*NetteCard – erfolgreiche Etablierung eines Kundenbindungsinstrumentes in guter Kooperation  mit lokalen Werberingen
*2010 Umsetzung der Stadtmarketing Kampagne „Nettetal ist mehr“ zum 40jährigen Jubiläum
*2010 WDR2- Stadt

Imagefilm:
https://www.youtube.com/watch?v=XyWUISrN4Jk&feature=youtu.be

Logo Ochtrup

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Mittelzentrum Ochtrup mit rund 20.000 Einwohnern liegt im nordwestlichen Münsterland und Dreiländereck Niedersachsen-Niederlande-Münsterland sowie niederländischen Grenzregion (EUREGIO).

Das historische Stadtzentrum der ursprünglichen Töpferstadt ist geprägt von einem mittelalterlichen Stadtgrundriss. Im eindrucksvollen Beltman-Bau und auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Textilunternehmens Gebrüder Laurenz befindet sich heute das internationale Designer Outlet Center. Auf einer Verkaufsfläche von 11.500 m² laden internationale Designermarken und ein tolles Einkaufsambiente zum entspannten Shoppen ein.

Die Tourismusförderung, der Shoppingtourismus und das Stadtmarketing werden durch die Veranstaltungs- und Werbegemeinschaft Ochtrup e.V. mit drei Teilzeitstellen und dem ehrenamtlichen Vorstand gemeinsam mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Ochtrup wahrgenommen.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Tourismusaufgabe und die Tourist Info Ochtrup werden seit vielen Jahren von der Veranstaltungs- und Werbegemeinschaft Ochtrup e.V. (VWO) im Auftrag der Stadt Ochtrup durchgeführt. Die VWO veranstaltet die Verkaufsoffenen Sonntage und ist gleichzeitig das „Sprachrohr“ von Handel, Dienstleistern, Gastronomie und Hotellerie. Die in 2010 geschaffene Stabstelle Wirtschaftsförderung nimmt ebenfalls die Aufgaben im Bereich Wirtschaftsförderung (inkl. City- und Stadtmarketing) wahr.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Seit 2010/11 beschäftigt sich die Stadt Ochtrup intensiv mit der Weiterentwicklung der Innenstadt und hier insbesondere mit der städtebaulichen und stadtgestalterischen Aufwertung im Bereich des historischen Stadtzentrums. Seit 2013 werden die Umsetzung der Maßnahmen und die Beteiligungsverfahren zur Aufwertung des Standortes durch das Bund-Länder Programm „Aktive Orts- und Stadtteilzentren“ finanziell unterstützt.

Zusätzlich zu der aktuellen baulichen Umgestaltung von zentralen Plätzen in der Fußgängerzone rückte die Aufwertung der ehemaligen Wallanlage des historischen Stadtzentrums in den Fokus. Derzeit wird mit der Umsetzung der Planungen begonnen, wobei die Integration eines Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsangebotes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Bestandteil des Wallkonzeptes ist.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklungen des Standortes Ochtrup werden das Stadtmarketing und die Tourismusförderung neu aufgestellt. Derzeit arbeitet ein Arbeitskreis bestehend aus Politik und Verwaltung gemeinsam neue Ideen und neue Organisationsstrukturen aus, um ein zukunftsfähiges Modell für die Aufgaben Stadtmarketing, Tourismusförderung und Kultur in der Stadt Ochtrup aufzustellen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Im Rahmen eines Stadtentwicklungskonzeptes mit Leitlinienfunktion für die weitere Standortentwicklung wurde der Innenstadtbereich analysiert und unter großer Beteiligung der Bürgerschaft sowie wesentlicher Innenstadtakteure vielfältige Handlungsmaßnahmen und Projekte in einem erfolgreichen partizipativen Prozess entwickelt. Eine zentrale Maßnahme der Aktivitäten des Stadtentwicklungskonzeptes war die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG).

Inzwischen arbeiten die Innenstadtakteure in einem „Kompetenzteam Innenstadt“ konstruktiv zusammen, um den Stadtentwicklungsprozess nachhaltig und erfolgreich gemeinsam zu gestalten.

Bild Ochtrup

Die Stadt von oben.

Logo Straelen

Stadt Straelen

Für diejenigen, die die vielschichtige Struktur der Stadt Straelen nicht kennen, ist sie schlicht die „Blumenstadt“. Jahr für Jahr werden hier, inmitten eines der größten geschlossenen Gartenbaugebiete Europas, mehr Blumen und Gemüse vermarktet als anderswo in Deutschland. Doch Straelen hat weit mehr zu bieten: Ob Bürger, Touristen oder Gewerbebetriebe – hier lässt man sich gerne nieder. Blumen, Gemüse, Entwicklung, Modernität und Wachstum – dies alles sind Begriffe, die für Straelen stehen. Die Stadt hat sich zum Top-Standort für Nahrungsmittelindustrie und Frischeproduzenten entwickelt.

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der Bereich Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Kultur ist in der Stadt Straelen als eigenes Dezernat organisiert. Neben den fünf Mitarbeiter/-innen der Stadtverwaltung engagieren sich zusätzlich die Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, der Verkehrsverein Straelen e.V., der Verein „AusStraelen e.V.“ sowie der Kulturring Straelen e.V. für das positive Bild der Blumenstadt. Im Bereich Wirtschaftsförderung liegen die Hauptaufgaben in der Ansiedlung neuer Unternehmen und der Vermarktung noch vorhandener Gewerbeflächen sowie der Unterstützung der Unternehmen am Standort in diversen Belangen. Das Aufgabengebiet „Stadtmarketing“ umfasst in großen Teilen die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in der Innenstadt, aber auch die Umsetzung der Marke „Grüne Couch“ unter dem Slogan „Straelen am Niederrhein – Alles im grünen Bereich“. Außerdem wird im Dezernat das kulturelle Angebot der Stadt Straelen sichergestellt und der Tourismus wie auch der Einzelhandel gefördert.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Mit den Anfängen der Stadtkernsanierung im Jahr 1969 wurde der Verkehrsverein Straelen e.V. gegründet. Dieser erhielt die Aufgabe, sich mit dem Thema Fremdenverkehr bzw. Heimatpflege und der Vermarktung der „renovierten“ Stadt Straelen auseinandersetzen. Vom Verkehrsverein spaltete sich 1984 der Werbering Straelen e.V. – heute AusStraelen e.V. – ab, um sich gezielt um die Wünsche des innerstädtischen Einzelhandels zu kümmern. Damit der Bereich Wirtschaftsförderung – insbesondere in den Gewerbegebieten – nicht vernachlässigt wird, wurde mit der Gründung der Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH im Jahr 1998 ein deutliches Zeichen gesetzt. Intensiviert wurden die Arbeiten im Bereich Stadtmarketing besonders durch die Einführung der Marke „Grüne Couch“ und dem Slogan „Straelen am Niederrhein – Alles im grünen Bereich“ im Jahr 2001. Seitdem wurden Hand in Hand mit allen Akteuren verschiedene Strategien und Aktionen entsprechend der Markenphilosophie erarbeitet.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Nunmehr bedeutende Themen in Straelen sind: Social Media und die Überprüfung der Veranstaltungen des Stadtmarketing und der Aktionen des Tourismus auf ihre Aktualität und Sinnhaftigkeit. Im Rahmen dieser Überprüfung sollen neue Aufgaben und Ziele entwickelt werden – die Strategie soll zukunftsfähig angepasst werden. In diesem Zusammenhang sollen vor allem auch die Veranstaltungen analysiert werden, die in Verbindung mit einem Verkaufsoffenen Sonntag stehen. Hier gilt es für die vier Sonntage entsprechend dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von November 2015 (AZ 8 CN 2.14) Events zu veranstalten, die alle Zulassungskriterien erfüllen und so keine Angriffsfläche für Gegner bieten.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Ein wichtiges Thema ist zurzeit das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt „Perspektiven für Straelen 2022“. Hier wartet man aktuell noch auf den Förderbescheid, bevor die Maßnahmen zu den Schlagworten „Leitsystem Innenstadt“ und „Masterplan Stadtgestalt / Öffentlicher Raum“ im historischen Stadtkern bzw. der erweiterten Innenstadt umgesetzt werden können.

Weiterhin ist das Thema „Breitband-Ausbau“ ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Mit verschiedenen Partnern wird sowohl für die Straelener Bürger im Stadtgebiet als auch in den Ortschaften sowie den Unternehmern in den Gewerbegebieten dafür gesorgt, dass Straelens IT-Infrastruktur auch den in der Zukunft liegenden Anforderungen entspricht.

Gemeinsam mit dem Verein „AusStraelen e.V.“ gilt es, sich zudem der Herausforderung des wachsenden Onlinehandels und der sinkenden Einzelhandelsfrequenz zu stellen. Diesem Trend will sich auch Straelen entgegensetzen und den lokalen Einzelhandel sowie die Innenstadt allgemein stärken.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Neben der erfolgreichen Etablierung der Marke „Grüne Couch“ ist ein großer Erfolg die alljährlich stattfindende Veranstaltung „Couch ‘n‘ Concert“. Die Veranstaltung wurde erstmals im Juni 2015 durchgeführt. In Verbindung mit dem traditionellen Stadtfest wird für den Freitagabend eine Bühne im Herzen Straelens aufgebaut und ein Konzert mit einem deutschen Künstler in besonderer Atmosphäre präsentiert. So waren beim Auftakt-Event auf dem Marktplatz die kölschen Bands Brings, Cat Ballou und Hanak zu Gast. Im vergangenen Jahr spielte der vom Niederrhein stammende Johannes Oerding vor ausverkauftem „Haus“ und somit etwa 2.500 Personen. In 2017 werden Max Mutzke und Wincent Weiss zu Gast sein. Das „Couch ‘n‘ Concert“ ist am ganzen Niederrhein bekannt und wird durch die gesamte Stadt mitgetragen – viele Unternehmer nutzen die Chance hier mit ihren Mitarbeitern oder auch Kunden zu feiern.

Imagefilm: https://www.youtube.com/watch?v=CNpQbOTfpzM

Bild 1 Straelen

 

Bild 2 Straelen

Logo Wuppertal

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die im Juni 2005 von 26 Gründungsgesellschaftern aus der Taufe gehobene Wuppertal Marketing GmbH (WMG) unter dem heutigen Geschäftsführer Martin Bang beschäftigt einschließlich Wuppertal Touristik 15 Mitarbeiter und zwei Auszubildende sowie freiberuflich tätige Stadtführer. Übergreifende Aufgabe der WMG ist es, den Bekanntheitsgrad der Stadt zu steigern und Wuppertals Image zu stärken. Dies geschieht in vielfältigen Bereichen: Touristeninformation, Erstellung von Werbebroschüren, Stadtführungen, Fahrten mit dem Kaiserwagen und dem historischen Omnibus, Entwicklung und Vertrieb von Souvenirs, Wirtschaftskommunikation, Vermarktung Wuppertals als Filmstadt, Vermittlung von Kontakten, Entwicklung und Koordination von Veranstaltungen (darunter Wuppertal 24 h live, Langer Tisch, Wuppertaler Wirtschaftspreis).

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Vor Gründung der WMG teilten sich Stadtverwaltung, Stadtmarketingverein wuppertalaktiv! und Interessengemeinschaften der Stadtteile die oben umrissenen Aufgaben. Der Wandel von diesem kleinteiligen Apparat hin zu einer GmbH sorgte alleine schon für Dynamik. Seither verzeichnet das City- und Stadtmarketing eine rasante Entwicklung. Besonders deutlich ist das an der jährlich steigenden Anzahl der Stadtführungen und ihrer Buchungsquote abzulesen. Parallel zeigt die Wahrnehmung der WMG in den Medien qualitativ und quantitativ eine steigende Tendenz. Ebenso gelingt es, die Stadt deutschland- und europaweit immer stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dazu trägt positiv bei, dass sich Wuppertal nach Einbrüchen im Zuge des Strukturwandels derzeit erfolgreich neu positioniert.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Große Anstrengungen liegen darin, Wuppertals Attraktivität sowohl Studenten als auch Jobsuchenden zu vermitteln, letztlich also die Aufmerksamkeit von Fachkräften auf Wuppertaler Unternehmen zu lenken. Neben dem Standort-Marketing zählt der Tourismus zu den relevantesten Themen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Mit dem Umbau am Döppersberg, dem Bereich um den Hauptbahnhof, erhält Elberfeld derzeit ein neues Tor. Ein Factory Outlet Center im eindrucksvollen, gewaltigen Gebäude der ehemaligen Bundesbahndirektion und ein Primark gleich gegenüber werden dort zum bedeutenden Publikumsmagneten, während sich im Innenstadtbereich die Publikumsströme verlagern werden. Hier gilt es, die Entwicklungen und Umgestaltungen zu kommunizieren und zu begleiten, nicht zuletzt durch den Aufbau einer neuen Zentrale der Touristeninformation. Gefragt sind sorgsame Planung und eine Strategie, sich bei Mitbewerbern in den umliegenden Städten wirksam zu präsentieren.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der Lange Tisch, ein gewaltiges Stadtfest entlang der Hauptdurchgangsstraße, das von der WMG ins Leben gerufen wurde, stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Als Wuppertals Geburtstagsfest findet es alle fünf Jahre statt, zuletzt 2014, als wir uns über enormen Zuspruch freuen durften. Ähnlich erfolgreich präsentierten wir den NRW-Tag 2008 mit geschätzten 700 000 Besuchern. Der besondere Erfolg solcher Events liegt darin, Wuppertal überregional präsent zu machen, der Stadt außerhalb ihrer Grenzen ein Gesicht zu verleihen, das vom alten Bild einer Industriestadt abrückt und doch unverwechselbar bleibt.

Imagefilm:

https://www.youtube.com/watch?v=wDIuO9SkS4k

Bild Wuppertal

Bild: Olaf Joachimsmeier

Das Bild zeigt das Wahrzeichen Schwebebahn mit dem alten Textilumschlagplatz Hofaue.

Landesverband Rheinland-Pfalz

Frankenthal logo

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Frankenthaler City- und Stadtmarketing e. V. , 1 festangestellter Citymanager sowie fünfköpfiger ehrenamtlicher Vorstand

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Fusion der ehemaligen Werbegemeinschaft „Frankenthaler City“ sowie des Verkehrsvereins im Jahr 2006

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Wie kann der stationäre Handel dem Onlinehandel begegnen?

Wie können wir es schaffen, Frankenthal in der Region bekannter zu machen?

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Konkurrenz aus dem Umland, schwindender inhabergeführter Einzelhandel

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Als besonders gelungenes Projekt empfinden wir die im Jahr 2011 ins Leben gerufene Geschenkmünze „Frankenthaler“, die ein attraktives und flexibles Geschenk ist und mit dazu beitragen soll, die Kaufkraft in FT zu halten.

 

Frankenthal Bild

Logo Ludwigshafen

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Ludwigshafener Stadtmarketing ist eine „klassische“ Kooperation zwischen einer städtischen Tochtergesellschaft (LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH) und einem Verein (Marketing-Verein Ludwigshafen e.V.). Der Marketing-Verein stellt die Finanzierung von Projekten sicher, die von den acht Mitarbeitern der Abteilung Stadtmarketing der LUKOM umgesetzt werden. Zwei weitere Mitarbeiter sind bei LUKOM in der Tourist-Information tätig. Geborener Vorsitzender des Marketing-Vereins ist der/die Oberbürgermeister/in der Stadt, derzeit Dr. Eva Lohse. In Personalunion Geschäftsführer der LUKOM und des Marketing-Vereins ist Michael Cordier.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Seit der Gründung des Marketing-Vereins Ludwigshafen e.V. im Jahr 1998 wurde eine handlungsfähige, stabile Organisationform etabliert, die die gestellten Aufgaben erfolgreich umsetzt und aus dem Stadtleben nicht mehr wegzudenken ist. Die etablierten Netzwerke funktionieren. Es besteht innerhalb der vernetzten Strukturen eine hohe Identifikation mit dem Standort. Auch in den politischen Gremien erfährt das Stadtmarketing als Organisator von Events und Netzwerken und Kommunikator Wertschätzung.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

In Ludwigshafen am Rhein sind die städtebauliche Hinwendung der Stadt an den namensgebenden Fluss Rhein, die Leerstandsproblematik in der Innenstadt und die damit verbundenen negativen Imagewirkungen und der Abriss der innerstädtischen Hochstraße und Neubau einer ebenerdigen Stadtstraße die wichtigsten Themen der nächsten Jahre.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Das vom Stadtmarketing in den 18 Jahren seines Bestehens aufgebaute Standing gilt es zu nutzen, um seine Existenz langfristig in den politischen Ebenen zu sichern. Hier muss insbesondere dauerhaft darauf hingewirkt werden, ein verbindliches Commitment der Amts- und Funktionsträger auf die zugrundeliegende strategische Ausrichtung zu erreichen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die größten substanziellen Erfolge sind die Verankerung des Stadtmarketings als wichtiger Akteur im Stadtleben, der Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes, eine deutliche Verbesserung der Qualität der durchgeführten Veranstaltungen und die Vereinheitlichung der Kommunikationsmittel durch konsequente Umsetzung eines professionell entwickelten Corporate Designs. Die höchste Außenwirkung erzielt das Ludwigshafener Stadtmarketing durch Etablierung des Ludwigshafener Lichterzaubers als schönste Weihnachtsbeleuchtung der Metropolregion Rhein-Neckar und durch eine Sponsoringvereinbarung mit BASF, die es in Kombination mit dem Medienpartner SWR3 erlaubt, überregional bekannte Stars für das Ludwigshafener Stadtfest zu gewinnen.

Bild Ludwigshafen

Logo Montabaur

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Wir sind ein Team von 4 Mitarbeiterinnen innerhalb der Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur und betreuen u.a. die Bereiche Stadtmarketing und Kultur für die Stadt Montabaur.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

1999 wurde eine Stelle für Stadtmarketing bei der Stadt Montabaur eingerichtet. Bürgerrinnen und Bürger aus allen Bereichen wurden bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung angesprochen, sich an der Stadtentwicklung zu beteiligen.  Von dieser Stelle bei der Stadt ausgehend wurde 2002 ein Bürgerverein gegründet, der aus ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern besteht, die sich in vielen verschiedenen Arbeitsgruppen wie z.B. „Lebendige Stadt“, „Stadtbild und Begrünung“, Werbung und Kultur“, etc. betätigen.

Weitere klassische Stadtmarketingthemen wie z.B. Citymarketing, Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie, Qualitätsstadt nach „Servicequalität Deutschland“ sind weiterhin innerhalb der Verbandsgemeindeverwaltung angesiedelt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Die vordringlichsten Themen für das Stadtmarketing sind zur Zeit:

  • die Jubiläumsfeierlichkeiten 725 Jahre Stadtrechte Montabaur
  • die Kooperation der Innenstadt mit dem 2015 eröffneten Fashion Outlet Montabaur
  • Identifikationsstiftende Maßnahmen (Montabaur verein(t) – mit den örtlichen Vereinen, Schusterjungenstadtführung und Musik „to go“ in Kooperation mit Schulen – u.Ä.)
  • Innenstadtsanierung unter Bürgerbeteiligung und -information

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Entwicklung: Das Innenmarketing hat kurz- und mittelfristig eine starke Priorität.

Herausforderungen:

  • Visionen und Ziele für die Innenstadt zu entwickeln, damit das Zentrum mit der historischen Altstadt gegenüber den neuen Stadtquartieren ICE-Park und ehem. Kaserne nicht „abgehängt" wird;
  • Eine Dachorganisation zum Stadtmarketing mit den vielen verschiedenen Akteuren ins Leben rufen, um die Kräfte und Ressourcen zu bündeln ein Marketing aus einem Guss zu entwickeln.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

  • 2013: Teilnahme am bundesweiten Städtewettbewerb „Mission Olympic“, gesucht wird Deutschlands aktivste Stadt. Montabaur siegte im Städtewettbewerb der kleinen Städte bis 20.000 Einwohner und wurde als „Aktivste Stadt Deutschlands“ ausgezeichnet. Die ganze Stadt von Vereinen, über Schulen, Kindergärten, Institutionen bis hin zu Geschäften und Einzelpersonen machte mit und sammelte Punkte für den gemeinschaftlichen Sieg.
  • 2014: Beim „Happy-Montabaur-Film“ eines ortsansässigen Fotografen machten daraufhin viele Beteiligte des Mission-Olympic-Events wieder mit. (Link: https://www.youtube.com/watch?v=UTJhQuMdH5I )
  • 2015/2016: Beim ganz aktuellen Projekt „Mon-Stiletto“ wurde ein Rundweg vom ICE-Bahnhof und neuem Fashion-Outlet Center zur Innenstadt und wieder zurück mit 27 Riesenpumps gestaltet (siehe Link: http://www.suedlicher-westerwald.de/stadt-land/stadt-montabaur/mon-stilettos.html).

Bild Montabaur

Die Altstadt

Logo Sinzig

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Stadtverwaltung Sinzig. Zuständig für den Bereich Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Tourismus sind 4 MitarbeiterInnen.

2. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Konstruktive Zusammenarbeit mit einem sehr aktiven Bürgerforum
  • Organisation des Stadtjubiläums in 2017

3. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

  • Verstärkte Zusammenarbeit mit Bürgern, ehrenamtl. Tätigen und Vereinen
  • Belebung der Innenstadt zur Vermeidung von Leerständen

4. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Das größte und bisher sehr erfolgreiche Projekt ist die Organisation des Stadtjubiläums gemeinsam mit allen Ortsteilen und Vereinen.

Bild Sinzig

Logo Worms

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Stadtmarketing Nibelungenstadt Worms e.V. ist ein eingetragener Verein mit ehrenamtlichem Vorstand (aus unterschiedlichen Bereichen), einem hauptamtlichen Geschäftsführer und zwei Mitarbeitern in Teilzeit.

W.O.R.M.S. – Wir Organisieren Regionales Miteinander Stadtteilübergreifend

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Das Stadtmarketing ist u.a. aus der Werbegemeinschaft Worms (wgw) und dem Verkehrsverein entstanden. Der Aufgabenbereich der innerstädtischen Veranstaltungen wird seit 2013 durch die Kultur und Veranstaltungs GmbH durchgeführt.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Aufgreifen aktueller Themen, informieren und Mitarbeit bei bedeutenden historischen Ereignissen für Worms (200 Jahre Rheinhessen, Luther 2017, Rheinland-Pfalz-Tag 2018, 1000 Jahre Dom-Weihe 2018, …)

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City- und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Entwicklung z.B. der Mitgliederzahl ist sehr positiv (von ca. 125 (2013) auf ca. 190 Unternehmen und Einzelpersonen) und auch die Einbindung in viele Gremien auch als Folge der Relevanz ist positiv. Eine personelle Aufstockung kann aber nur auf Basis einer gesicherten Finanzierung erfolgen.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Wir haben Worms im Rahmen der Feierlichkeiten „200 Jahre Rheinhessen“ herausragend positionieren können. Dabei ist besonders die Integration aller 13 Stadtteile in das Konzept hervorzuheben.

Imagefilm: http://www.worms.de/de/wirtschaft/imagefilm/

Bild Worms

Foto: Rudolf Uhrig

Landesverband Schleswig-Holstein

Logo Brunsbüttel

 

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das Stadtmanagement Brunsbüttel ist als Stabstelle dem Bürgermeister der Stadt Brunsbüttel zugeordnet. Die städtische Tourist-Information gehört zum Stadtmanagement, somit sind insgesamt 5 Mitarbeiter inklusive einem Auszubildenden beschäftigt. Der Aufgabenbereich des Stadtmanagements umfasst Tourismusförderung, Wirtschaftsförderung, Verbands- und Vereinsförderung, Bürgerbeteiligung, sowie das Veranstaltungsmanagement. Das Credo der Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf und ihrem Team lautet Information, Kommunikation & Kooperation.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Zur Erfüllung der Aufgaben arbeitete die Stadtverwaltung bislang eng mit dem im Jahr 2000 gegründeten Brunsbüttel-Marketing e.V. zusammen. Die steigenden Ansprüche der Stadt zeigten, dass die ehrenamtliche Institution den Aufgabenstellungen nicht mehr gerecht werden kann, so dass in 2009 eine hauptamtliche Lösung gesucht und gefunden wurde.

Mit Änderung der Verwaltungsorganisation entschied sich der Marketing-Verein für die Auflösung. Die dem Verein von der Politik vorgegebenen Ziele dienen seither dem Stadtmanagement als Arbeitsgrundlage. Folglich beinhaltet das Stadtmanagement die Förderung der Wirtschaft, insbesondere durch Förderung des Handels und des Tourismus, sowie die Verbesserung der sogenannten weichen Standortfaktoren.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

  • Weiterentwicklung der Dachmarke SCHLEUSENMEILE BRUNSBÜTTEL, insbesondere das Schleusenbesucherzentrum (s.u.)
  • Kooperationen im Tourismus Bereich mit Niedersachsen durch die neue Elbefähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven
  • Leerstandsmanagement
  • Kooperation mit dem Handel, der Industrie und der Wirtschaft in der Stadt
  • Weihnachtsaktionen
  • Optimierung der Tourist-Info
  • Veranstaltungsmanagement

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Ziel der Stadt Brunsbüttel ist es, das Areal rund um die Schleusenanlage, unter Einbeziehung des Neubaus der 5. Schleusenkammer städtebaulich und touristisch weiter zu optimieren, um noch mehr Touristen für die gesamte Region zu gewinnen und damit zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und die hiesige Wirtschaft zu stärken. Zur Umsetzung wurde 2009 das Konzept SCHLEUSENMEILE BRUNSBÜTTEL entwickelt, welches stetig weiterentwickelt wird. Ein aktuelles Großprojekt befindet sich derzeit kurz vor der Eröffnung: das Schleusenbesucherzentrum. Hier muss ein Spagat geschaffen werden, um Fachbesuchern, Gruppen und Tagesgästen gleichermaßen gerecht zu werden. Die Vermarktung wird in Kooperation zwischen dem Wasser- und Schifffahrtsamt, der Volkshochschule Brunsbüttel und dem Stadtmanagement gesteuert.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Unterstützung der Elb-Link Reederei GmbH, die im vergangenen Jahr die Fährlinie Brunsbüttel-Cuxhaven nach 14 Jahren wieder aufgenommen hat, ist eine große Chance und ein tolles Ereignis für die Stadt. Hier gab es nur wenige Monate Zeit um alle Formalitäten zu klären, Kontakte herzustellen und Türen zu öffnen. Die Fährlinie hat ihren Betrieb Ende August 2015 aufgenommen und ist ein Zugewinn für die gesamte Region, sowohl für den Wirtschaftsstandort, als auch für den Tourismus.

Bild Brunsbüttel

GANZHEITLICHER ANSATZ

Hauptziele der Stadtmarketing-Arbeit sind es, die Lebensqualität, die Standort-Attraktivität und die Wirtschaftskraft zu sichern und zu stärken. Der Ansatz basiert auf einem ganzheitlichen Verständnis, sowohl räumlich als auch thematisch gesehen. Das Stadtmarketing Elmshorn ist ein eingetragener Verein mit 42 Mitgliedern aus allen Wirtschaftsbereichen. Sowohl in der Zusammensetzung des Vorstandes als auch im Aufgabenspektrum spiegelt sich der Gedanke des Public Private Partnership wider. Der Vorsitzende des Vereins ist ein Vertreter der Wirtschaft, der Bürgermeister geborenes Mitglied des Vorstandes. Seit neun Jahren fungiert das Stadtmarketing auch als Aufgabenträger für die BID-Projekte in der Stadt. Das Stadtmarketing Elmshorn konnte das Jahresbudget über eigene Aktivitäten in den letzten Jahren verdreifachen. Das hat auch zu einer besseren personellen Besetzung, einer Ausdehnung des Aufgabenspektrums und insgesamt zu einem Bedeutungsgewinn geführt. Zunehmend kommen Projekte in enger Kooperation mit anderen Organisationen hinzu oder solche, die im Auftrag der Stadt Elmshorn durchgeführt werden.

TOP-THEMA DIGITALISIERUNG

Themen im Zusammenhang mit der Digitalisierung im Handel stehen derzeit im Fokus. In Verbindung damit geht eine
stärkere Ausrichtung der Projekte auf die Innenstadt einher. Es wird derzeit erstmals über ein Citymanagement, angesiedelt beim Stadtmarketing und teilfinanziert über das Instrument BID, nachgedacht. Eine große Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang der Themenblock Vermietungsmanagement dar. Die zentrale Frage ist: Lässt sich die Vermietung von Gewerbeflächen in der Innenstadt steuern? Ziel des Projektes soll es sein, nicht nur mit Hilfe einer Online-Plattform über Leerstände zu informieren, sondern den Branchenmix langfristig gezielt zu steuern.

ELMSHORN VERÄNDERT SICH MASSIV

Große Bereiche der Elmshorner Innenstadt werden in den nächsten Jahren komplett umgestaltet. Das wird nicht nur
das Gesicht der Stadt komplett verändern, sondern auch Auswirkungen auf die Stadtmarketing-Arbeit haben. Die Veränderungsprozesse müssen begleitet werden, die Bestandspflege des alten Innenstadtkern bekommt eine andere Bedeutung, neue Aufgabenbereiche kommen hinzu.

ELMSHORN-GUTSCHEIN IST EIN HIT

Der Elmshorn Geschenkgutschein wurde im Herbst 2009 vom Stadtmarketing ins Leben gerufen und ist sehr beliebt. Insgesamt 150 Akzeptanzstellen nehmen den Gutschein in der Stadt entgegen. Das Reizvolle: nicht nur klassische Einzelhandels-Geschäfte, sondern auch Kultur- und Bildungsstätten, Taxiunternehmen und andere Dienstleister sind dabei. In sechs Jahren wurden über die Sparkasse Elmshorn als Kooperationspartner und einzige Verkaufsstelle Gutscheine im Wert von drei Millionen Euro verkauft. Der Gutschein dient einerseits der Kundenbindung und ist andererseits auch identitätsstiftend für die Stadt. (www.elmshorn-gutschein.de)

PUBLIKUMSLIEBLING PICKNICK-OPEN-AIR-KINO

Beliebteste Stadtmarketing-Veranstaltung ist seit Jahren das Picknick-Open-Air-Kino. Bei den Besucherbefragungen werden
jedes Jahr beste Bewertungen abgegeben. Die Mischung aus romantischem Ambiente, Filmauswahl und nicht-kommerzieller Ausrichtung machen den Charme der Veranstaltung aus.

Bild Elmshorn

Foto: Marco Grundt

Super Atmosphäre beim Picknick-Kino: Die Veranstaltung zählt seit
Jahren zu den beliebtesten Events der Elmshorner

Logo Stadt Eutin

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Ich arbeite als Stadtmanagerin bei der Stadt Eutin – als one woman show sozusagen. Die Stelle ist als Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing ausgewiesen – eine hundertprozentige Verwaltungsstelle. Als Stadtmanagerin kümmere ich mich ums Stadtmarketing und um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Stelle wurde neu geschaffen in 2013 – vorher gab es ausschließlich touristisches Markteting für die Gesamtregion Holsteinische Schweiz.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Ganz oben auf meiner Liste steht natürlich die Landesgartenschau. Wir feiern das größte Gartenfest Norddeutschlands in diesem Jahr von Ende April bis Anfang Oktober. Das Großevent ist in eine nachhaltige Entwicklungsstrategie eingebunden. Die Stadt Eutin nutzt die Gartenschau als Motor für eine umfassende Stadtsanierung. Die Gartenschau ist eine wichtige Etappe auf diesem Weg, der 2012 mit dem integrierten Stadtentwicklungsprozess begonnen hat.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Herausforderungen gibt es reichlich – natürlich versucht man als Stadtmanagerin immer wieder viele Akteure zu beteiligen und unterschiedliche Interessengruppen zu bedienen als da sind die eigene Verwaltung, Politik, Handel, Eigentümer, Presse, Bürgerinnen und Bürger. Für die Zukunft würde ich mir eine Bündelung von Kompetenzen wünschen, mehr Mittel und gern mehr Personal. Wir werden nach der Gartenschau den eingeschlagenen Kurs weiterverfolgen und die Stadt weiter entwickeln, sanieren und auch den Standort entsprechend bewerben.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Der größte Erfolg ist sicherlich die Durchführung der Gartenschau, an der jedoch viele Mitarbeiter und Agenturen Anteil haben. Die Stadtentwicklung ist für sich auch ein Erfolg – auch wenn Sanierungsphasen schwierig sind. Wir werden diesen Weg weiter gehen und vom Stadtmarketing weiter begleiten. Die Leerstandslage in der Innenstadt bleibt weiter herausfordernd – ebenso der Umgang mit Eigentümern und mit dem Handel. Wir haben eine Ladenflächebörse im Netz eingerichtet; ebenso begleiten wir die Stadtsanierung mit einer eigenen Homepage und bieten mit einem Baustellenfilm besondere Einblicke. www.altstadt-eutin.de Stolz sind wir natürlich auch auf unseren Imagefilm: www.eutin.de!

Logo Gartenschau Eutin

Logo Lübeck

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die LÜBECK und TRAVEMÜNDE MARKETING GmbH (LTM) setzt sich seit 2007 für ein schlagkräftiges und erfolgreiches Lübeckmarketing und für die Platzierung Lübecks im Wettbewerb ein. Sie verfügt über umfangreiche Fachkompetenzen, um die Aufgaben des Tourismusmarketings und Stadtmarketings wahrnehmen und erfolgreich umsetzen zu können. Hauptziel im Stadtmarketing ist die Bündelung von Kräften unterschiedlicher Partner der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand, um vorhandene Ressourcen auf ein starkes Lübeckmarketing hin auszurichten und es nachhaltig zu etablieren. Im Fokus des Tourismusmarketings stehen die Akquise von neuen Übernachtungsgästen und Tagesbesuchern sowie die Bindung von Stammgästen, um die touristischen Kennzahlen und damit die Wertschöpfung in der Stadt zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln wir das touristische Produkt Lübeck und Travemünde mit kreativen Angeboten, einem professionellen Incoming und starken Vertriebspartnern nach marktorientierten Gesichtspunkten sowie im Sinne der Marke Lübeck ständig weiter. Eine Herzensangelegenheit ist für uns dabei die Weiterentwicklung des Servicegedankens und die Verbesserung der Servicequalität in der Hansestadt.  In Lübeck – UNESCO Weltkulturerbe und Seebad in einem - sind Tourismus- und Stadtmarketing untrennbar miteinander verbunden, da sich sowohl inhaltlich als auch in der gesamtstrategischen Ausrichtung Schnittmengen ergeben und Synergien genutzt werden. Die Marke Lübeck als abteilungsübergreifende Handlungsbasis unterstützt die gemeinsam gelebte Haltung, dass das Ganze immer mehr ist als die Summe seiner Teile.

2. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Wandel: …hin zu qualitativem Wachstum und Nachhaltigkeit sowie (internationaler) Willkommenskultur und Services.

3. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Inhaltlich:erneut Wandel: …hin zu qualitativem Wachstum und Nachhaltigkeit sowie (internationaler) Willkommenskultur und Services.

Strukturell: leider immer noch das Thema Finanzierung.

4. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Wir hoffen das 1. Hanse.Kultur.Festival Ende Mai 2016 – ein Stadtfest 2.0, denn die Stadtgesellschaft wird hier zum Veranstalter und Gastgeber der Herzen. 

Imagefilm Lübeck: https://www.youtube.com/watch?v=bfRK51-c4Ss

Imagefilm Travemünde: https://www.youtube.com/watch?v=5i8TZBdbcWI

Logo Neustadt in Holstein

1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Der Stadtmarketingprozess hat in Neustadt in Holstein Tradition. Seit 18 Jahren engagieren sich die Stadt Neustadt in Holstein, der Gewerbeverein und viele Ehrenamtliche, um Projekte und Maßnahmen gemeinschaftlich zu erarbeiten und umzusetzen. Das Stadtmarketing ist eine Fachabteilung des Tourismus-Service Neustadt in Holstein, der ein Eigenbetrieb der Stadt Neustadt in Holstein ist. Die Tätigkeiten des Stadtmarketings konzentrieren sich dabei vor allem auf die Bereiche Wirtschaft, Veranstaltungskoordination und -organisation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektumsetzung in Kooperation mit dem Gewerbeverein, Initiierung von verkaufsfördernden Aktionen und die Weiterentwicklung der NeustadtCARD. Darüber hinaus wird im Stadtmarketing das Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet, um der Stadt ein unverwechselbares Profil zu geben.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Der Startschuss fiel im Jahr 1998:  Auf Initiative des Gewerbevereins gab es ein erstes Treffen von Vertretern des Gewerbevereins und der Stadt mit der Beratung und Management GmbH CIMA. In den Jahren 1999-2004 entwickelte die CIMA die Struktur des Stadtmarketings und in Arbeitskreisen wurden für die Stadt verschiedene Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Im Jahr  2005 wurde bei der Stadt Neustadt in Holstein erstmals eine Halbtagsstelle der Stadtmarketingkoordination geschaffen und seit dem Jahr 2009 gibt es eine Ganztagsstelle, die organisatorisch in den Eigenbetrieb Tourismus-Service integriert ist und gemeinsam von der Stadt Neustadt in Holstein und dem Gewerbeverein Neustadt in Holstein finanziert wird.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Nach 18 Jahren institutionalisiertem Stadtmarketing und einer touristischen Umstrukturierung sind eine Neuausrichtung und eine neue Struktur notwendig.  Daher wurde im Jahr 2015 ein Markenprozess angeschoben, der im Frühjahr 2016 den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. In einem ersten Schritt wurde zusammen mit der Kieler Agentur „marktrausch“ eine Markenvision mit einer Wort-Bild-Marke für das Stadtmarketing Neustadt in Holstein entwickelt, das die Stadt Neustadt in Holstein im Bereich des Stadtmarketings ab sofort in allen Kommunikationsmitteln einsetzen wird.  Der nächste Schritt ist es, diese Marke mit Leben zu füllen,  abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, und dabei alle Anspruchsgruppen mitzunehmen.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Seit dem Jahr 2013 kümmert sich die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht als lokale Tourismusorganisation um die touristische Vermarktung der Orte Neustadt in Holstein, Sierksdorf und Scharbeutz. Auf Grund vieler Überschneidungen der Aufgaben und Kommunikationsmaßnahmen soll jetzt mit der neuen Stadtmarketingkampagne eine Abgrenzung und Differenzierung in Angriff genommen werden. Hinzu kam Anfang des Jahres die wegweisende historische Entscheidung der Selbstverwaltung der Stadt Neustadt in Holstein, den derzeitigen Kommunalhafen der Stadt in Zukunft maritim touristisch zu entwickeln, was einen Städtebauwettbewerb und eine Quartiersbildung mit sich bringen wird. In diesem Prozess wird das Stadtmarketing eingebunden und ist mit der neuen Ausrichtung kommunikativ und vernetzend tätig.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Das Projekt: „Hafenbeleuchtung“ des Stadtmarketing-Arbeitskreises „Winterbeleuchtung“

Nach einem Beleuchtungskonzept des Lichtkünstlers Michael Batzs und einigen Beleuchtungsproben konnte die „Inszenierung der Neustädter Hafenbrücke“ im Jahr 2015 durch die finanzielle Förderung der Aktiv-Region Wagrien-Fehmarn umgesetzt werden. Dadurch wird der gesamte Hafenbereich aufgewertet und harmoniert mit weiteren Beleuchtungselementen. Der Neustädter Gastronomiebetrieb „Klüvers Brauhaus“ setzt ebenfalls auf das Thema Licht und hat das historische Gebäude am Hafen mit  einem „Lichtdach“ versehen. Ein weiterer Baustein ist die Beleuchtung der Traditionssegler im Winter. Hier wird  auf Kooperation gesetzt: Die einheitlichen Lichtschläuche sind eine Leihgabe des Stadtmarketings, die Anbringung und der Strom wird von den Schiffseignern übernommen.

Bild Neustadt in Holstein

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1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Die Stadtmarketing Niebüll GmbH besteht seit 2012. Die beiden Gesellschafter sind die Stadt Niebüll mit 60 % sowie der Handels- und Gewerbeverein Niebüll e.V. mit 40 % Anteil. Personell ist die GmbH mit einem von der Stadt Niebüll nebenamtlich bestellten Geschäftsführer mit einer 2/3 Stelle ausgestattet.

Aufgabe des Stadtmarketing Niebüll ist laut Gesellschaftervertrag die Projektierung, Organisation und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen, die zur Profilierung, Entwicklung, Förderung und Vermarktung der Stadt Niebüll unter Berücksichtigung aller städtisch relevanten Funktionen, insbesondere der wirtschaftlichen, kulturellen und stadtmarketingbezogenen Aspekte, dienen.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Die Gemeinschaftsinitiative Stadtmarketing existiert bereits seit 2002 und seit Mitte der 1990er Jahre gibt es in Niebüll einen Stadtmarketingprozess, zeitweise begleitet von der CIMA. Zunächst verfolgt man in Niebüll den Leitansatz „Niebüll – die lernende Stadt“. Dieser wurde 2002 abgelöst von Arbeitskreisen mit gesamtstädtisch relevanten Themen wie Wirtschaft, Bildung, Kultur etc. Daraus wurde 2007 ein Stadtmarketing Leitbild entwickelt, das nach wie vor Grundlage für den Stadtmarketingansatz ist und zu 2017 überarbeitet wird.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Relevant sind derzeit die Themen Nachhaltigkeit (Fair Trade, Verringerung von Plastikmüll, Stadtradeln etc.), Storytelling, Entwicklung des Einzelhandels (Initiative „Kaufe vor Ort“), Beteiligung relevanter Gruppen (Stakeholders).

4. Welche Entwicklung sehen Sie für Ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Für die Zukunft wird es verstärkt darum gehen, die Menschen der Stadt für ihre Stadt zu begeistern, um sie dazu zu bringen, sich, in welcher Form auch immer, für ihre Stadt zu engagieren. Gerade der Bevölkerungsgruppe der 20 – 40 jährigen gilt es ein positives Image der Stadt zu verpflanzen, damit diese, sich nach Studium etc. eine Rückkehr in die Heimat vorstellen können. Der gesamte Bereich Social Media und Digitalwirtschaft wird zunehmend wichtiger. Eine aktuelle Herausforderung in Niebüll ist für das Stadtmarketing Fairtrade Stadt zu werden und unser noch relativ neues Stadtmagazin weiter zu promoten.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

  • Niebüller Osterhasenalarm: Seit 13 Jahren Aushängeschild des Stadtmarketing und einmalig in Deutschland
  • Herausgabe eines eigenen Stadtmagazins prisma
  • Gewinn der Stadtmarketingpreises Schleswig-Holstein 2007 mit der Gestaltung von Ortsbegrüßungsschildern

 

Bild 1 Niebüll

Osterhasenalarm

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1.       Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Norderstedt Marketing e.V.

2 Mitarbeiter, Projektarbeit weitgehend im Ehrenamt  

Norderstedt Marketing ist ein ehrenamtlich organisierter, unabhängiger und parteipolitisch neutraler Stadtmarketingverein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Interessenlage von Verwaltung, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Privatpersonen im Sinne einer „ Public Private Partnership“ zu vernetzen. Der Verein hat eine Mitgliederzahl von 100 Mitgliedern, die sich aus Privatpersonen über Vereine und Verbände und Mittelständische Unternehmen bis hin zu Großunternehmen zusammensetzt.           

Zu den Aufgaben gehören sowohl die Förderung des Wirtschaftsstandortes, als auch die Verbesserung des Images und der Lebensqualität in der Stadt. Um diesen zahlreichen Anforderungsprofilen, der Ausführung im Ehrenamt und auch einer zielgerichteten und professionellen Umsetzung  gerecht zu werden, erfolgt die Umsetzung der Vorhaben und Ideen in Projektarbeit. Das bedeutet, dass eine Mitarbeit in einzelnen Projekten, sowohl thematisch als auch zeitlich begrenzt ist und sich damit jeder nach persönlicher Vorliebe und Verfügbarkeit einbringen kann.

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Aus einem Engagement und Zusammenschluss örtlicher Unternehmer (→Vereinsgründung), mit dem Ziel, unabhängig von politischen Gremien und Mehrheitsverhältnissen, aber in Kooperation mit der Stadt, für den Standort wichtige Entwicklungen anzustoßen und zu begleiten.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Folgende Handlungsfelder werden bei Norderstedt Marketing e.V. weiterentwickelt:

  • Leben in Norderstedt
  • Imagebildung
  • Gewerbe/ Wirtschaftsstandortmarketing
  • Junge Menschen
  • Freizeit- und Tourismusmarketing

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

  • Organisationsstruktur (Identifikation im Ehrenamt contra Professionalisierung?)
  • Profilschärfung (Vermeidung von Parallelaktivitäten in der Stadt) 

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

  • Landesgartenschau Norderstedt 2011
  • Mitentwicklung des Nordport (prominenter Büro- und Gewerbestandort am Hamburger Flughafen)

Bild Norderstedt

Das Foto zeigt den Stadtpark.

Bayern

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1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.).

Das City-Management Erlangen wurde 1997 aufgrund eines cima Gutachtens gegründet. Als Abteilung des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins e.V. führt ein City-Manager und 2 ½ Mitarbeiterstellen die täglichen Geschäfte.

Unsere Aufgaben umfassen:

  • Attraktivität der Einkaufsstadt Erlangen steigern
  • Werbeaktivitäten im Erlanger Umland
  • Organisation von Großveranstaltungen wie Lange Einkaufsnacht, CityStrand, Eislauffläche.
  • Kreativer Impulsgeber

2. Wie hat sich das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

1997-2002: Aufbau Einkaufssonntage, Erstellung Einkaufs- und Gastronomieführer, Organisation 1000 jähriges Stadtjubiläum.

2003-2008: Teilnahme Förderprogramme, Einführung Kneipenfestival und lange Einkaufsnacht. Einführung Leerstandsmanagement. Überregionale Imagekampagne.

2009-2014: Erneuerung Weihnachtsbeleuchtung, Eislauffläche und citystrand mitten in der City über mehrere Wochen.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City-und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Flächendeckendes WLAN in der Innenstadt. Aufbau eines Online Marktplatzes für den kompletten Einzelhandel im Innenstadtbereich.

4. Welche Entwicklung sehen Sie für ihr City-und Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Zunehmende Filialisierung. Bindeglied zwischen Verwaltung und Wirtschaft. Rückgang von Sponsorengeldern.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Aufbau und Umsetzung der „Erlanger Weihnachtsstadt“. Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

Imagefilm:

http://www.erlangen-marketing.de/service/ueber_uns/

Bild Erlangen

Bild: Stadtarchiv Erlangen

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1. Bitte stellen Sie Ihre Organisation kurz vor (Organisationsform, Mitarbeiterzahl, Aufgaben etc.)

Der Stadtmarketing Weiden e. V. besitzt einen 13-köpfigen Vorstand, dessen Mitglieder sich aus Vertretern von Kommune, Industrie, Handel, Dienstleistungssektor, Vereinen und Bildungsträgern zusammensetzen. Das hauptamtliche Team bestehend aus der Geschäftsführerin Andrea Schild-Janker, Lisa Völkl und Eva Ehmann plant, koordiniert und realisiert die verschiedenen Aktionen. Das Ziel ist, insbesondere durch Veranstaltungen und Projekte, die Anziehungskraft Weidens und damit die Besucherfrequenz auszubauen sowie die Wirtschaftskraft und das Kulturleben nachhaltig zu fördern.

2. Wie hat sich das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt entwickelt?

Vor nunmehr als 20 Jahren wurden von verschiedenen Akteuren der Stadt erste Ideen zum Thema Stadtmarketing aufgegriffen. Diese konnten Anfang des Jahres 1996 durch Expertengespräche, an denen neben der Stadt Weiden auch die Industrie- und Handelskammer sowie die Universität Bayreuth beteiligt waren, konkretisiert werden. Mit der Gründung von PRO WEIDEN am 4. August 1996 wurde schließlich der erste Meilenstein auf dem Weg des Weidener Stadtmarketings gesetzt. Mittlerweile wirken rund 180 Mitglieder aus den verschiedensten Bereichen (Kommune, Industrie, Handel, Hotellerie, Gastronomie, Vereine, Verbände, Dienstleistung, Medien, Bildungsträger und Privatpersonen) mit. Die durchgeführten Projekte, Aktionen und Veranstaltungen des Stadtmarketingvereins haben viel Wertschätzung gewonnen und sind nicht mehr aus dem Weidener Stadtleben wegzudenken. Im Jahr 2017 startete der Verein mit einem neuen Namen: Stadtmarketing Weiden e. V.

3. Welche sind die derzeit relevantesten Themen für das City- und Stadtmarketing in Ihrer Stadt?

Größere Baumaßnahmen wie aktuell die des Einkaufszentrums „NOC“, stellen gerade in zentralen Einzelhandelslagen alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Wenn aber Stadt und Handel langfristig attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben wollen, dürfen trotz Risiken notwendige Investitionen nicht ausbleiben. Der Stadtmarketingverein Weiden versteht sich hier als Bindeglied zwischen den Beteiligten und setzt auf aktive Zusammenarbeit.

Zudem gewinnt der Onlinehandel eine zunehmende Bedeutung in der Gesellschaft. Um die Händler vor Ort und den stationären Handel zu unterstützen werden Ideen gesammelt und neue Projekte und Maßnahmen entwickelt. Durch diese Projekte soll der Umsatz der Händler gesteigert werden und die Innenstadt weiterhin ein Zentrum für den Handel bleiben.

4. Welche Entwicklungen sehen Sie für Ihr City-Stadtmarketing in Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Die Digitalisierung findet nicht nur in anderen Branchen statt, sondern ist auch für das Stadtmarketing relevant. Um die Zielgruppen zu erreichen, müssen die Kommunikationswege angepasst werden. Durch die Nutzung von Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram oder der Verwendung von QR-Codes und Apps möchte das Stadtmarketing zukunftsfähig bleiben. Davon profitieren auch die Mitglieder des Vereins, indem diesbezüglich spezielle Aktionen durchgeführt werden, bei denen gezielt digitale Medien genutzt werden, um die Fortschrittlichkeit und die Bemühungen Weidens in der Digitalisierung zu stärken.

5. Was war der größte Erfolg Ihrer Organisation? Gibt es ein besonders gelungenes Projekt in Ihrer Stadt?

Die Kultur- und Einkaufsnacht „Weiden träumt“ ist weit über die Grenzen Weidens bekannt und sehr beliebt. Musiker und Künstler verwandeln die Weidener Innenstadt in eine Traumlandschaft voller romantischer Lichteffekte. Extra für diese Veranstaltung werden die Ladenöffnungszeiten bis 24.00 Uhr verlängert und die beteiligten Geschäfte locken mit tollen Angeboten. Bis Mitternacht nach Herzenslust shoppen, an jeder Ecke der Innenstadt Kulinarisches genießen und verschiedenste Künstler bewundern: Das Alles bietet „Weiden träumt“. Insgesamt offerieren rund 150 Geschäfte in der gesamten Innenstadt spezielle Besonderheiten bei „Weiden träumt“. Neben den umfangreichen Shopping-Attraktionen erwartet alle Besucher zusätzlich auch noch ein Rahmenprogramm das keine Wünsche offen lässt.

Außerdem ist der große Weidener Adventskalender ein Highlight in der Vorweihnachtszeit. Jeden Tag öffnet der Stadtmarketing Nikolaus zusammen mit seinen Engelchen, allesamt Weidener Schulkinder, und musikalischer Umrahmung durch die ortsansässigen Musikschulen und Musiker ein Adventskalenderfenster am Alten Rathaus und verteilt Süßigkeiten und Geschenke. Diese werden durch die Fensterpaten gesponsert, die diesen Auftritt als Werbemöglichkeit nutzen können. Jedes geöffnete Adventskalender-Fensterchen bringt wunderschöne, beleuchtete und bunt bemalte Weihnachtsbilder zum Vorschein, die dem Alten Rathaus besonderen Glanz verleihen und Weihnachtsvorfreude aufkommen lassen. Die Bilder stammen von talentierten Kindern, deren Bilder im Rahmen eines Malwettbewerbs ausgewählt wurden.

 

 

Imagefilm: http://stadtmarketing-weiden.de/jubilaeumsfilm

 

Bild Weiden